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BeitragVerfasst: Sa 03 Nov, 2007 1:29 am  Titel:  Mehr gezielte Tests Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Mediziner empfehlen "mehr gezielte Tests"

Um neue Infektionen zu verhindern, sollten künftig deutlich mehr Menschen auf den Virus untersucht werden, ist das Ergebnis der europäischen Aids-Konferenz.


Die Mediziner haben in Europa deutliche Fortschritte im Kampf gegen Aids erzielt, von einem Sieg über die Immunschwäche-Krankheit sind sie aber noch weit entfernt. Dies ist das Ergebnis der 11. Europäischen Aids-Konferenz, die am Samstag in Madrid zu Ende ging.

„Bei der medikamentösen Behandlung von Aids-Kranken sind zwar noch weitere Verbesserungen möglich“, sagte der spanische Mediziner Santiago Moreno. „Einen wirklichen Durchbruch wird es aber erst geben, wenn ein Impfstoff entwickelt worden ist.“

Die in letzter Zeit entwickelten Medikamente hätten dazu beigetragen, die Möglichkeiten zur Aids-Behandlung stark zu verbessern. „Wir sind mittlerweile in der Lage, bei der Behandlung von Infizierten in fast 100 Prozent Erfolge zu erzielen, egal wie weit die Krankheit fortgeschritten ist“, sagte Moreno.

Infektionen früher erkennen

Mit Hilfe neuer Medikamente sei die Lebenserwartung von Aids-Kranken verlängert worden. Eine vorrangige Aufgabe bestehe nun darin, Infektionen früher zu erkennen. In Europa leben nach Angaben der Mediziner etwa 2,5 Millionen Menschen, die mit dem Aids-Virus HIV infiziert sind. Aber nur 50 Prozent der Fälle seien diagnostiziert, betonte José Gatell, Präsident der Europäischen Gesellschaft für Aids-Behandlung (EACS).

Dies bedeute, dass mehr als eine Million Europäer HIV-infiziert seien, ohne davon zu wissen. In den USA werde praktisch jeder Bürger, der mit dem Gesundheitssystem in Kontakt komme, automatisch auf das HIV-Virus getestet, erklärten die Mediziner. In Europa sei ein solch generalisierendes Vorgehen „auf Grund der europäischen Mentalität“ kaum durchsetzbar. In Europa sollten stattdessen mehr „gezielte Aids-Tests“ vorgenommen werden.

Es sollten zum Beispiel in der Bevölkerung Risikogruppen identifiziert werden. Zudem sei es möglich, Krankheiten zu bestimmen, die auf eine Infektion hindeuteten. An der viertägigen Konferenz in der spanischen Hauptstadt nahmen mehr als 4000 Experten aus 97 Ländern teil. Das nächste Treffen findet in zwei Jahren in Köln statt.

Süddeutsche Zeitung vom 29. Oktober 2007


Kommentar

Es ist schon erstaunlich, daß selbst auf einer derartigen Konferenz HIV synonm mit Aids verwandt wird. Da zeigt sich natürlich, daß der Ursprung für die Anwendung dieser Begriffsverwirrung von den Ärzten selbst ausgeht, denen offensichtlich die Sensibilität dafür fehlt, was sie mit der falschen Wortwahl anrichten.

"Wir sind mittlerweile in der Lage, bei der Behandlung von Infizierten in fast 100 Prozent Erfolge zu erzielen, egal wie weit die Krankheit fortgeschritten ist"

Dies ist eine kühne Behauptung und eine Lüge obendrein dieses Thema derart schönzureden. Ich selbst habe HIV-Patienten, bei denen die Kombi alleine nicht ausreichend auf die Helferzellen wirkt; bei denen die Kombi nachlassende Wirkung hat und Patienten wegen der niedrigen Helferzellen und Nebenwirkungen die Kombi absetzen; in Foren ist immer wieder zu lesen, daß HIV-Patienten sich wundern, daß ihre Helferzellen trotz Kombi und niedriger Viruslast nicht ansteigen wollen.

Dabei wird selbst von der Schulmedizin konstatiert, daß die Kombi nur auf die Viruspathogenese und nicht auf die Immunpathogenese Wirkung hat. Die Zahl der Helferzellen sagt im übrigen überhaupt noch nichts eindeutiges aus über die Funktionsfähigkeit des Immunsystem dergestalt, daß im Ernstfall genügend TH1-Helferzellen vorhanden sind, die virale und mykotische Infektionen bekämpfen können. Die dafür notwendigen Untersuchungen zur Beurteilung werden von der etablierten HIV-Medizin überhaupt nicht eingesetzt.

Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann ist die Behauptung, daß über eine Million Europäer nichts von ihrer HIV-Infektion wissen sollen. Woher will man solches wissen?


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BeitragVerfasst: Mi 09 Apr, 2008 11:31 pm  Titel:  Bessere Aufklärung über HIV-Tests gefordert Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Bessere Aufklärung über HIV-Tests gefordert

Damit das Risikoverhalten nicht tödlich endet

760.000 Bürger der EU-Staaten sind inzwischen HIV-infiziert, Tendenz weiter steigend. Beunruhigend ist, dass das Virus bei 30 Prozent der Betroffenen erst in einem behandlungsbedürftigen Stadium der Infektionskrankheit entdeckt wird. "Menschen mit Risikoverhalten sollten sich testen lassen - je früher, desto besser", sagt Prof. Dr. Norbert Brockmeyer, Sprecher des bundesweiten Kompetenznetzes HIV/AIDS (Universitätshautklinik der RUB im St. Josef-Hospital Bochum). Der Bochumer AIDS-Experte fordert eine verstärkte aktive Aufklärung über Test- und Behandlungsmöglichkeiten, insbesondere über den so genannten Schnelltest, bei dem nach 15 Minuten ein Ergebnis vorliegt. "Frühzeitiges Testen und der Zugang zu einer effektiven Behandlung sind der Schlüssel zur Bekämpfung von HIV/AIDS", so Brockmeyer.

PK in Wiesbaden

Wie gefährdete Personen auf ihre "sexuelle Gesundheit" achten und wie Ärzte diese Präventionsmaßnahmen unterstützen können, ist Thema einer Pressekonferenz des Kompetenznetzes HIV/AIDS auf dem 114. Internistenkongress in Wiesbaden am Montag, 31. März 2008, 14 bis 15 Uhr, Rhein-Main-Hallen, Saal 12. Als Gesprächspartner erwarten Sie Prof. Norbert Brockmeyer und Prof. Elisabeth Pott, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln. Die Medien sind herzlich eingeladen.

Wer sich testen lassen sollte

Das Netz so genannter niedrigschwelliger Testangebote solle ausgeweitet und deren Akzeptanz bei Ärzteschaft und Bevölkerung durch mehr Aufklärung verbessert werden, so Brockmeyer. Der Test sei nicht nur ein diagnostisches Verfahren bei bereits Erkrankten. Frühzeitig erkannt könne eine HIV-Therapie die Lebensqualität der Betroffenen erhalten. Einen Test machen sollten vor allem Menschen, die häufig wechselnde Sexualpartner haben. Das gilt vor allem für flüchtige Sexualkontakte auf Urlaubs- oder Geschäftsreisen, insbesondere bei Reisen in Länder mit einer hohen HIV-Infektionsrate - etwa in Afrika oder im fernen Osten, aber auch in zahlreichen Ländern Osteuropas.

Wann man testen sollte

Brockmeyer rät zu einem Test, wenn anhaltendes Fieber, massive Durchfälle, lang anhaltender Nachtschweiß, dauernde Schwellungen der Lymphknoten, Mundsoor, Gürtelrose, Hauttumoren oder Herpesinfektionen vorliegen - und unbedingt dann, wenn jemand auch an anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen wie Syphilis oder Gonorrhoe (Tripper) leidet.

Das A&O: Aufklärung


"Zu jedem Test gehört ein umfassendes Beratungsgespräch", sagt Prof. Brockmeyer. Flächendeckende Reihenuntersuchungen der Bevölkerung, wie derzeit in den USA diskutiert, lehnt der Experte daher ebenso ab wie "anonyme" Schnelltests, die im Internet angeboten werden. "Möglicherweise sind viele Menschen eher bereit, einen Heimtest zu machen. Die Betroffenen werden aber mit einem positiven oder vielleicht auch falschen positiven Ergebnis allein gelassen. Diesen Preis halte ich für zu hoch." Risikogruppen über die möglichen Folgen ihres Verhaltens aufzuklären, ist das A&O in der Prävention. "Letztlich muss der Wunsch nach einem HIV-Test vom gut aufgeklärten Menschen selbst ausgehen", so Brockmeyer.

Weitere Informationen


Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer, PD Dr. Adriane Skaletz-Rorowski, Klinik der Dermatologie und Allergologie der RUB, St. Josef-Hospital, Gudrunstr. 56, 44791 Bochum, Tel. 0234/509-3471, -3474, -3486, E-Mail: n.brockmeyer@derma.de, a.skaletz@klinikum-bochum.de

12.03.2008

http://www.wikio.de/more/gesundheit/krankheit/aids?start=60&count=15&sort=0&wfid=48952428


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