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BeitragVerfasst: Fr 14 Sep, 2007 11:49 pm  Titel:  HIV-Immunologie Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Der letzte Atemzug einer Immunzelle

Radikale Sauerstoffverbindungen als wichtige Regulatoren der Immunantwort.

Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) gelang der Nachweis, dass Mitochondrien, die Energielieferanten der Zellen, auch Signale aussenden können, die zum Absterben von Immunzellen und somit zum Ausschalten einer Immunantwort führen. Die Heidelberger Forscher zeigten im Rahmen ihres von der Wilhelm Sander Stiftung geförderten Projekts, dass ein bestimmtes HIV-Protein aus mit dem AIDS Virus infizierten Zellen diese Signale verstärkt und damit Immunzellen für das Absterben sensitiviert. Dr. Karsten Gülow und sein Team in der Abteilung von Prof. Dr. Peter H. Krammer im Deutschen Krebsforschungszentrum untersuchten die Regulation der Immunantwort. Dabei konnten die Wissenschaftler erstmals nachweisen, dass die Mitochondrien nicht nur für die Energieversorgung der Zelle zuständig sind: In Immunzellen, den Lymphozyten, senden die kleinen Zellorganellen auch oxidative Signale in Form von radikalen Sauerstoffverbindungen aus. Diese oxidativen Signale lösen in den T-Lymphozyten des Immunsystems ein Selbstmordprogramm, die Apoptose, aus, das zum Absterben der Immunzellen und somit zur Beendigung der Immunantwort führt. Mitochondrien sind also nicht nur die Energielieferanten der Zelle, sondern auch Signalgeber für oxidative Signale.

Im Verlauf einer Infektion mit dem Aids-Virus HIV kommt es zu einem dramatischen Absterben einer speziellen Art von Immunzellen, den CD4 Helfer-T-Zellen. Diese Zellen sind für eine funktionierende Immunantwort erforderlich. Sterben sie ab und fehlen, so bricht das Immunsystem zusammen, und es kommt u.a. zu schweren Infektionen. Der Mechanismus des Absterbens einiger Zellen bei AIDS ist noch nicht aufgeklärt. Die Heidelberger Wissenschaftler wiesen nun nach, dass das Tat-Protein des HI-Virus ebenfalls solche oben beschriebenen oxidativen Signale auslöst und somit Zellen für die Apoptose sensitivieren kann. Dieser Mechanismus ist vermutlich einer der Gründe für das Absterben und den massiven Verlust an CD4 Helfer-T-Zellen, der bei einer HIV-Infektion auftritt.

Die Ergebnisse der DKFZ-Forscher erlauben somit einen tieferen Einblick in die Regulationsmechanismen einer Immunantwort. So könnte es durch ein gezieltes Eingreifen in dieses oxidative Signalnetzwerk möglich sein, gewollte Immunreaktionen (z.B. bei der Krebsabwehr) zu induzieren, ungewollte dagegen (z.B. bei Entzündungen oder auch bei Transplantat-Abstoßungen) zu unterdrücken. Die gezielte Unterdrückung der oxidativen Signale ist möglicherweise auch ein hoffnungsvoller Ansatz bei der Behandlung von HIV-Erkrankungen und könnte das Absterben der CD4 Helfer-T-Zellen verhindern.

Deutsches Krebsforschungszentrum - Meldung vom 10. September 2007




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 08 Dez, 2008 2:13 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Fr 14 Sep, 2007 11:51 pm  Titel:  Neuer Ansatz zur HIV-Bekämpfung Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Neuer Ansatz zur HIV-Bekämpfung

Zürich/Frankfurt am Main - Schweizer Forscher haben einen neuen Ansatz zur Bekämpfung des Aidsvirus entwickelt. Das Virus werde dabei dazu gebracht, sich selbst zu zerstören, berichtete die «Frankfurter Allgemeine Zeitung».

Das Team gaukelte eintreffenden Aidsviren mit Hilfe eines künstlichen Erbgutschnipsels vor, dass bestimmte Viren-Genabschnitte bereits in der Zelle vorlägen. Die Viren zerstörten daraufhin ihre eigene Erbinformation. Die Strategie funktioniere nicht nur in Zellkulturen, sondern auch im lebenden Säugetier.

Der Aidserreger schleust bei einer Infektion sein einzelsträngiges Erbmolekül in das Innere einer Zelle. Diese so genannte RNA wird dort in doppelsträngige DNA «umgeschrieben». Das ursprüngliche RNA-Molekül wird zerstört, der DNA-Doppelstrang nistet sich im ebenfalls aus DNA bestehenden Erbgut des infizierten Menschen ein. Der nicht mehr benötigte RNA-Strang wird vom Viren-Enzym Ribonuklease H zerstört.
Die Gruppe um Karin Mölling von der Universität Zürich stellte nun einen künstlichen DNA-Strang her und gaukelte dem Virus somit vor, dass sein Bauplan bereits umgeschrieben worden sei. Die Viren- Ribonuklease H zerschnitt daraufhin die Viren-RNA - Das getäuschte Virus beging quasi Selbstmord.

Eine der Eigenschaften, die die Bekämpfung von HIV so schwer machen, ist seine ungeheure Wandelbarkeit. Viele Abschnitte seiner RNA verändern sich sehr rasch. Die Wissenschaftler mussten deshalb für ihre «Schummel-DNA» einen Abschnitt der RNA wählen, der besonders wichtig ist und deshalb kaum verändert wird.

Die Forscher konnten mit ihrem Ansatz den Einbau des Virus- Erbmaterials in das Zellgenom verhindern. Die Vermehrung des Virus habe sich mit den kurzen DNA-Stücken, sogenannten Oligonucleotiden, stark drosseln lassen, schreiben die Forscher. Die Methode habe auch bei Virentypen gewirkt, die gegen andere Aids-Medikamente bereits immun waren. Zudem könne die Strategie auch für die Bekämpfung anderer RNA-Viren interessant sein. Die Ergebnisse der Schweizer Forscher wurden bereits im britischen Fachjournal «Nature Biotechnology» (Bd. 25, S. 669) veröffentlicht.

Yahoo News vom 13. September 2007


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BeitragVerfasst: Sa 16 Feb, 2008 12:35 am  Titel:  Die Schläfer des Immunsystems Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Die Schläfer des Immunsystems

Gedächtnis-T-Zellen lassen sich gezielt erzeugen.

Forscher der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben einen neuen Weg entdeckt, langfristig wirkende Abwehrzellen gegen Infektionen zu produzieren. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Journal of Experimental Medicine" * beschreiben sie, wie es ihnen dabei gelungen ist, einen alten Irrtum der Zellforschung aufzuklären.

Die Wissenschaftler um Prof. Max Löhning, der an der Charité eine von der Volkswagen-Stiftung finanzierte Lichtenberg-Professur innehat, konzentrieren sich auf die so genannten T-Helferzellen im Immunsystem. Einige von ihnen produzieren Abwehrstoffe, so genannte Effektor-Zytokine. Diese steuern die Antwort des Immunsystems gegen eindringende Viren. Andere wirken als langlebige Gedächtniszellen. Das heißt, sie erinnern sich an Erreger, die den Körper schon einmal geplagt haben und organisieren beim erneuten Angriff der gleichen Viren eine extrem wirkungsvolle Abwehr. Deshalb muss der Mensch manche Infektionen nur einmal im Leben durchmachen.

"Wir wollten wissen, ob sich die Zellen, die bereits Abwehrstoffe produziert haben, zu Gedächtniszellen entwickeln können", erklärt Prof. Löhning. "Bisher ging man davon aus, dass diese Zellen sehr schnell absterben". Erstmals gelang es den Forschern, sie zu isolieren, in neue Organismen umzusetzen und ihr Verhalten dort über längere Zeit zu beobachten. Das überraschende Ergebnis: Viele lebten noch Jahre nach der ersten Infektion und hatten sich tatsächlich in Gedächtniszellen verwandelt. Sie hatten sich die optimale Antwort auf ein ganz bestimmtes Virus gemerkt.

"Damit sind wir dem Ziel, maßgeschneiderte Gedächtnis-T-Zellen zu erzeugen, einen großen Schritt näher gekommen", sagt Löhning. Das ist wichtig für Menschen mit langwierigen Infektionskrankheiten, die auf Immunzelltherapien angewiesen sind. Ihnen werden Abwehrzellen entnommen, auf eine Immunantwort hin trainiert und wieder eingesetzt. "Wir wissen jetzt, dass diese Therapien auch langfristig wirken können, weil Gedächtniszellen entstehen", erläutert Löhning.

Ebenso bedeutsam könnte das Verfahren seiner Ansicht nach für die Entwicklung alternativer Impfstrategien in den Fällen sein, bei denen die herkömmliche Impfung mit Antikörpern versagt. Dazu könnte eines Tages auch das AIDS-Virus HIV gehören. Es verändert ständig seine Oberflächenstruktur und ist daher für Antikörper schlecht erkennbar. "Maßgeschneidert erzeugte Gedächtnis-T-Zellen könnten in der Lage sein, das Virus trotz dieser Verkleidungen wirkungsvoll zu bekämpfen", hofft Löhning. "Doch bis es vielleicht so weit ist, stehen uns noch arbeitsreiche Jahre bevor."

Quelle: Journal of Experimental Medicine 2008; 205: 53-61 (doi: 10.1084/jem.20071855)
MedAustria News vom 8. Februar 2008


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BeitragVerfasst: Fr 07 März, 2008 10:38 pm  Titel:  Blockade bei HIV-Infektionen entschlüsselt Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Blockade bei HIV-Infektionen entschlüsselt

Wissenschaftler des Heinrich-Pette-Instituts in Hamburg entdeckten eine Blockade in ruhenden Blutzellen, die eine Vermehrung des AIDS-Erregers HIV-1 unterbindet. Der zentrale Schalter dieser Blockade ist ein zelluläres Protein, der Glucocorticoidrezeptor (GR). Klaus Wiegers, Wolfgang Bohn und Kollegen des HPI veröffentlichten ihre Ergebnisse nun in der online-Ausgabe des Fachjournals Virology.

Bisher liegen kaum Erkenntnisse darüber vor, warum ruhende und nicht ausgereifte Vorläufer-Blutzellen weniger empfänglich für HIV sind als aktivierte und ausgereifte Blutzellen. Beide Zelltypen nehmen das Virus über den HIV-Rezeptor in die Zelle auf. In beiden Zelltypen wird das Erbgut des Virus in einem ersten Schritt so übersetzt, dass es als DNA-Struktur, HI-Provirus genannt, in das Erbgut der Zelle integriert werden könnte. Danach aber laufen in beiden Zelltypen unterschiedliche Programme ab.

In aktivierten Blutzellen wird das HI-Provirus in den Zellkern transportiert und dort in das Zellgenom eingebaut: eine Zeitbombe beginnt zu ticken, denn dieses eingebaute virale Erbgut kann jederzeit zur Bildung von neuen HI-Viren abgerufen werden.

In ruhenden Blutzellen beobachten die HPI-Wissenschaftler jedoch eine Blockade. Die HI-Proviren bleiben in einem Komplex im Zytoplasma der Zelle, sie wandern nicht in den Zellkern und werden im Gegenteil sogar innerhalb der nächsten Stunden abgebaut. Die Zelle ist also geschützt, sie kann keine neuen HI-Viren produzieren.

Klaus Wiegers: "Wir konnten diese frühe Blockade überwinden, indem wir den Glucocorticoidrezeptor (GR) mit dem künstlichen Steroid Dexamethason aktivierten. Das funktionierte sowohl in ruhenden nicht ausgereiften Blutzellen als auch in Zelllinien, die wir getestet haben." Der Schalter wird quasi umgelegt. Die Folge: Das HI-Provirus gelangt nun mit dem aktivierten Rezeptor in den Zellkern und das virale Erbgut wird in das Genom der infizierten Blutzelle integriert. So ist eine Vermehrung von HIV-1 ist auch in ruhenden Blutzellen möglich. Die HPI-Forscher erkannten, dass hierfür außer dem Glucocorticoidrezeptor auch das virale Protein VPR notwendig ist.

Wolfgang Bohn: "Wir haben hier also erstmals gezeigt, dass Steroide, und das gilt eben auch für Kortison, diese Blockade in ruhenden Blutzellen aufheben können. Das heißt, unter Stress und unter einer Therapie mit Steroiden kann sich die Anzahl der Blutzellen erhöhen, die für eine produktive HIV-Infektion empfänglich sind."

Weitere Informationen: "Activation of the glucocorticoid receptor releases unstimulated PBMCs from an early block in HIV-1 replication", Klaus Wiegers et. al., online publizert am 4.3.2008, Virology

Heinrich-Pette-Institut Pressemeldung vom 5. März 2008


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BeitragVerfasst: Do 13 März, 2008 1:48 am  Titel:  FOX03a: Ein Protein gegen HIV und Aids Antworten mit ZitatNach untenNach oben

FOX03a: Ein Protein gegen HIV und AIDS

Wirkungsweise entschlüsselt, neuer Durchbruch für Behandlung und Schutz?

Ein Protein, das manche Menschen in ihrer DNS haben, kann sie vor dem Angriff von Viren wie HIV schützen. Das hat ein kanadisches Forscherteam herausgefunden. "Wir haben entdeckt, wie das Schlüsselprotein FOX03a entscheidend für das Überleben von Zentralnervenzellen ist, die bei HIV-Infizierten - auch wenn sie behandelt werden - fehlerhaft sind", sagt der Leiter der Forschungen, Rafick-Pierre Sékaly.

Der Durchbruch gelang durch die Beobachtung von drei Versuchsgruppen: HIV-negative Männer, HIV-positive Männer, die in einer erfolgreichen Therapie waren, und Männer, bei denen HIV keine Symptome zeigte. Diese Männer brauchten keine Behandlung, weil ihr Immunsystem durch die Wirkung des FOX03a-Proteins nicht durch das HI-Virus geschädigt wurde.

"Das ist die erste Studie, die am Menschen und nicht im Tierversuch zeigt, wie das körpereigene Abwehrsystem vor Infektionen schützt und die fundamentale Rolle von FOX03a aufzeigt.", ergänzt Elias El Haddad, der an der Studie mitgearbeitet hat. Die Forscher wurden von Genome Canada, Génome Québec und anderen öffentlichen und privaten Stellen unterstützt.

Quelle: http://www.biologynews.net/archives/2008/03/03/hiv_breakthrough_researchers_identify_protein_that_fights_immunodeficiency.html
Université de Montréal News - Pressemeldung vom 3. März 2008


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BeitragVerfasst: So 18 Mai, 2008 3:32 pm  Titel:  HIV ist nie harmlos Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV ist nie harmlos

Auch „Elite-Controller“ verlieren CD 4-Zellen

In Projekt Information Nr. 2/2008

„Es gibt Menschen, deren Immunsystem HIV auch ohne Medikamente in Schach halten kann. Als „Elite-Controller“ werden dabei HIV-Infizierte bezeichnet, bei denen die Viruslast über längere Zeit ohne Medikamente unter 50 Kopien/ml liegt, während bei den als „Intermediate Controller2 klassifizierten Menschen die Viruslast im Bereich von 50 nbis 5.000 Kopien/ml schwankt.

In einer deutschen Untersuchung wurde nun festgestellt, daß trotz der gut kontrollierten Viruslast offenbar doch eine Schädigung des Immunsystems stattfindet. Über eine mittlere Zeit von 5,2 Jahren verloren sieben von acht „Elite-Controllern“ im Mittel 42 CD4-Zellen/ml pro Jahr und 9 von 13 „Intermediate-Controllern“ verloren im Mittel 15 CD4-Zellen/Ml pro Jahr (der Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen war statistisch nicht signifikant). Im Gegensatz dazu gewannen HIV-Infizierte unter einer erfolgreichen Behandlung im selben Zeitraum 30 CD4-Zellen/ml hinzu. Dieser Unterschied war statistisch hoch signifikant.

Die Forscher vermuten, daß bei einer unbehandelten HIV-Infektion – selbst wenn die Viruslast im Blut unterhalb der Nachweisgrenze liegt – in den Lymphknoten und in anderen lymphatischen Organen die Virusvermehrung weitergeht und dadurch Schäden am Immunsystem angerichtet werden.“

Quelle: Stellbrink HJ et al.: “Is there a harmless level of plasma viraemia in untreated HIV-infection? CD4+ Tcells in the long-term follow-up of elite controllers and controls”, 15th CROI, Boston, Abstract 351


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BeitragVerfasst: So 19 Okt, 2008 2:44 pm  Titel:  APOBEC-3G - körpereigene Virusabwehr Antworten mit ZitatNach untenNach oben

APOBEC-3G - körpereigene Virusabwehr

von Christian Kahlert

Wissenschaftlern aus Kalifornien ist gelungen, ein schon länger bekanntes Enzym (eine Cytidin-Deaminase), welches in jeder Körperzelle vorhanden ist (APOBEC-3G) in seiner Kristallstruktur zu charakterisieren. Wieso ist das spannend?

APOBEC-3G ist spannend, weil dieses Enzym die Eigenschaft besitzt, die Vermehrung von HIV vollständig zu verhindern. Das Enzym bindet und zerstört die virale DNA, wahrscheinlich über eine Enzym-unabhängige und eine Enzym-abhängige Funktion. Letztere führt zur Mutation und dem Abbau der DNA. Nebenbei bemerkt hemmt APOBEC-3G auch das Hepatitis B Virus.

Wenn der Körper ein so potentes HIV-Medikament selbst herstellt, wieso ist dann HIV so erfolgreich?

Die Frage ist berechtig! Die Antwort einfach: HIV ist auf APOBEC-3G vorbereitet. Es bringt ein Protein mit (Vif = viral infectivity factor), der APOBEC-3G hemmt. Dies ist schon seit einigen Jahren bekannt. Auch, dass dieser Effekt wohl durch die körpereigene Produktion von IFNalpha teilweise aufgehoben werden kann (siehe Peng G et al, 2006, J. Exp. Med ).

Neu hingegen ist die Aufklärung der 3-D-Struktur und insbesondere auch der Bindungsstellen an die virale DNA (ssDNA). Die Spezifität der identifizierten Bindungsstellen wurde über das Einbringen von Mutationen aufgezeigt.

Für die Entwicklung eines Medikaments, welches die gleichen Bindungseigenschaften wie APOBEC-3G besitzt, ist dies enscheidend. Denn weitere Mitglieder der APOBEC-Familie haben wesentliche andere Funktionen im Körper inne und sollten von einem Therapieansatz unbeeinflusst bleiben.

Gleichzeitig gibt es auch Bestrebungen, Vif mit niedermolekularen synthetischen Molekülen (small molecules) zu inhibieren (siehe: Small-molecule inhibition of HIV-1 Vif / http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez/18806783).

Bis in die Klinik bleibt so oder so ein langer Weg.

Quelle: Crystal structure of the anti-viral APOBEC3G catalytic domain and functional implications / http://dx.doi.org/10.1038/nature07357
Infektiologie St. Gallen vom 13. Oktober 2008


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BeitragVerfasst: Sa 01 Nov, 2008 12:54 am  Titel:  Müde Kämpfer - Killerzellen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Müde Kämpfer - Alterungsprozess HIV-spezifischer Killerzellen

von Christian Kahlert

Der unterschiedliche Verlauf einer HIV-Infektion (progressiv versus nicht-progressiv) bleibt weiterhin ein spannendes Forschungsthema.

Einige Faktoren sind bekannt: genetische Faktoren, Eigenschaften der verschiedenen HI-Virustypen und Unterschiede in den Abwehrmechanismen des Immunsystems. Vieles bleibt ungeklärt.

Wissenschaftler aus Baltimore haben nun die Regenerationsfähigkeit HIV-spezifische CD8+ T-Zellen untersucht und zeigen, dass die Aktivität der Telomerase und damit auch die Telomerlänge der Chromosome zwischen progressiver und nicht-progressiver HIV-Infektion unterschiedlich ist.

Ursächlich beteiligt erscheint ein Bremsmechanismus des Immunsystems: die Expression von PD-1 auf der Zelloberfläche. Ein deutliches Zeich für die Erschöpfung ("Exhaustion") der entsprechenden Immunzellen.

HIV-spezifische Killerzellen (Synonym: zytotoxische Zellen, CD8+-T-Zellen) sind das wesentliche Abwehrbollwerk im Kampf des Körpers gegen HIV.

Mathias Lichterfeld und seine Kollegen haben die Aktivität der Telomerase dieser Zellen untersucht. Diese körpereigene reverse Transkriptase regeneriert Telomere, die bei Zellteilungen verloren gehen und zur Stabilisierung der Chromosomen beitragen.

Telomere werden auch mit der Zellalterung in Verbindung gebracht: je kürzer die Telomere, desto älter die Zelle und damit näher an ihrem Zelltod. Im Zusammenhang mit dem Immunsystem spricht man auch von Immunosenescence.

Verständlich erscheinen demnach die Resultate aus Baltimore:
Killerzellen von Patienten mit nicht-progressiver HIV-Infektion (N=13) haben eine höhere Aktivität der Telomerase und längere Telomere verglichen mit Killerzellen von Patienten mit progressiver HIV-Infektion (N=9). Diese Parameter sind sogar vergleichbar der Situation bei frischer (akuter) HIV-Infektion (N=6). Mit anderen Worten: die Killerzellen behalten ihre Jugend!

Die Jugendlichkeit der Zellen wurde über den direkten Zusammenhang zwischen Effektorfunktion der Killerzellen und Telomerlänge gezeigt.
Natürlich stellt sich die Frage nach dem Jungbrunnen?
Schon länger bekannt ist, dass HIV-spezifische zytotoxische T-Zellen häufiger Erschöpfungszeichen zeigen, d.h. verstärkt den Marker PD-1 an ihrer Oberfläche exprimieren. Die Blockade der Bindung von PD-1 an die entsprechenden Liganden auf den dendritischen Zellen (Antikörper gegen PD-L1) führte in den Experimenten der Wissenschaftler zu einer Zunahme der Telomeraseaktivität und damit auch der Telomerlängen bei progressiver HIV-Infektion.

Die vorliegenden in vitro Daten zeigen nicht zum ersten Mal, dass die Blockade der Bindung von PD-L1 an PD-1 auf den ermüdeten Killerzellen einerseits die Apoptose dieser wichtigen Zellen verhindert und andererseits die ermüdeten Krieger wieder erweckt.

Interessanterweise steht ein Medikament (MDX-1105) bereits kurz vor der Untersuchung in einer klinischen Phase 1-Studie von Patienten mit soliden Tumoren (Niere, Lunge, Haut, Ovar) -> siehe Phase 1 Open Label Study of MDX-1105 in Subjects With Solid Tumors

Quelle: Lichterfeld et al, 2008, Blood

HIV&More vom 28. Oktober 200


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BeitragVerfasst: Fr 13 Feb, 2009 3:01 pm  Titel:  HIV-Elite-Controller Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Elite-Controller

Warum leben einige Menschen fast ‘normal’ mit HIV?

Einigen wenigen HIV-Infizierten gelingt es, HIV auch ohne Medikamente langfristig unter Kontrolle zu halten. Warum? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Und kann von ihnen für HIV-Therapie und -Impfung gelernt werden? HIV-Elite-Controller - ein spannendes Randgebiet der Aids-Forschung.

Die Frage, warum leben einige Menschen länger mit HIV, erkranken nicht oder erst nach sehr viel längerer Zeit, diese Frage beschäftigt Aids-Forscher wie auch HIV-Positive schon seit Beginn der HIV-Epidemie. Viele Namen wurden schon verwendet, Langzeit-Überlebende, Long-Term Non-Progressors, Langzeit-Positive, und nun ‘HIV-Elite-Controller‘.

Doch – HIV-Elite-Controller, dieser Begriff bezeichnet mehr als ‘nur’ einen Langzeit-Positiven. Mit ‘Elite-Controller’ werden HIV-Infizierte bezeichnet, deren Immunsystem die HIV-Infektion über einen langen Zeitraum unter Kontrolle halten kann, die in dieser Zeit eine sehr niedrige oder auch eine nicht nachweisbare HIV-Viruslast haben, und das ohne antiretrovirale Medikamente einzusetzen.

Denn ganz offensichtlich sind nicht alle Immunsysteme gleich. Während die Mehrzahl der HIV-Positiven ohne den Einsatz von Medikamenten nach gewisser (manchmal größerer, manchmal geringerer) Zeitspanne schwer erkrankt, schafft es bei einem sehr geringen Anteil der Positiven das Immunsystem, die HIV-Infektion langfristig unter Kontrolle zu halten. Positive, die langfristig trotz HIV-Infektion eine fast normale Gesundheit haben, fast normale CD4-Werte – und eine Viruslast unter 50 Kopien, ohne Medikamente. Weit unter ein Prozent der HIV-Positiven haben dieses ‘andere’ Immunsystem, schätzen Forscher.

Schon bald, nachdem dieses Phänomen erstmals beschrieben wurde, widmeten sich Forscher weltweit der Frage nach dem ‘warum’. Was befähigt einige Menschen, nahezu normal mit HIV zu leben? Inzwischen werden internationale Forschungsanstrengungen von einer eigenen Organisation koordiniert, dem ‘HIV Elite Controllers Consortium‘.
Die Forscher gehen vielen Spuren, Konzepten nach. Liegt es am infizierenden Virus, vielleicht einem besonders ’schwachen HIV-Stamm? Oder eher an Faktoren des Menschen, der infiziert wurde? Weist sein Immunsystem besondere Eigenschaften, Fähigkeiten auf? Gibt es genetische Besonderheiten?

Auch wenn keiner sich ’sein Virus ‘aussuchen’ kann, und erst Recht nicht sein Immunsystem – die Forscher hoffen, Antworten auf das ‘warum’ zu finden. Antworten, die sich irgendwann in Zukunft vielleicht in konkreten Nutzen umsetzen lassen. Wenn Ursachen gefunden wären, stünde als erstes die Frage an, wie diese ’schützenden Besonderheiten’ anderen zugänglich, nutzbar gemacht werden könnten. Lassen sich hieraus neue Ansätze für die HIV-Impfstoff-Forschung gewinnen, vielleicht auch in Richtung therapeutischer Impfung? Lassen sich ‘normale’ Positive in ‘HIV Elite Controller’ verwandeln?

Viele Frage beschäftigen die Forscher, und bisher gab es viele Spekulationen jedoch kaum Antworten.

Eine allerdings schon: selbst die ‘HIV-Elite-Controller’ sind vermutlich nicht „the lucky few“, die wenigen Glücklichen. Neuere Studien ergeben, dass auch bei ihnen ein hohes Maß an Aktivierung des Immunsystems gezeigt werden kann. Einer Aktivierung, die von HIV verursacht ist, einer Aktivierung, die das Immunsystem schwächt. Einer Immunaktivierung, die bei HIV-Positiven mit erfolgreicher Medikamenten-Therapie deutlich geringer ist.

Was das Ziel ist? Einer der Forscher, die sich seit langem mit ‘HIV-Elite Controllern’ beschäftigt, der Londoner Prof. Frances Gotch, erklärt es einfach „Unser Ziel ist, dass chronisch mit HIV Infizierte eher wie ‘HIV Elite Controller’ leben. Unsere Hoffnung ist, dass wir in Zukunft in die Lage kommen, die antiretrovirale Therapie deswegen absetzen zu können.“

ondamaris vom 7. Februar 2009


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BeitragVerfasst: Fr 20 Feb, 2009 11:14 pm  Titel:  Das Immunsystem "heruntergeregelt" Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das Immunsystem "heruntergeregelt"

Judith Mandl erforscht, warum Tiere mit dem HI-Virus leben, ohne zu erkranken

Viele Viren, so zu Beispiel die Erreger von Ebola, Influenza, Sars und Aids, sind nachweislich von tierischen Wirten auf den Menschen übergesprungen. Während Fledermaus, Vogel oder Affe in der Regel ohne Symptome mit diesen Viren leben, verursachen ihre Erreger im Menschen oft schwere Krankheiten, die tödlich enden können. "Wir wollen wissen, warum Tiere, die Reservoirwirte für Viren sind, trotz ihrer Infektion nicht erkranken", beschreibt Judith Mandl ihr Ziel. Die 27-jährige Wienerin hat an westafrikanischen Affen erforscht, warum deren Variante von HIV - genannt SIV (für Simianes Immundefizienz-Virus) - nicht zum Ausbruch von Aids führt. Ihr Zugang ist, "von Affen zu lernen, die mit diesem Virus zusammenleben". Einen Teil ihrer Dissertation an der Emory University in Atlanta publizierte sie Anfang Oktober 2008 in "Nature Medicine", was für einiges Aufsehen in der Fachwelt sorgte.

Die am Primatenzentrum in Georgia, USA, lebenden Sooty Mangaben sind gesund und beschwerdefrei trotz SIV-Infektion. Ihr Immunsystem wird nicht hyperaktiv, wie es bei chronisch HIV-infizierten Menschen der Fall ist, sondern "heruntergeregelt". Eine effektive Antwort auf ein Virus, an dem antivirale Strategien des Immunsystems abprallen.

Johanna Mandl und ihre Kollegen haben dabei herausgefunden, dass die dendritischen Zellen der Mangaben, die eine Immunantwort starten, das Virus anders "sehen".

Die Wissenschaftssprache Englisch ist bei der Immunologin solid verankert. Sie besuchte bereits den Kindergarten der Vienna International School. Aufgrund ihrer ausgeprägten Interessen - Viren und Mathematik - belegte sie an der University of Warwick in Großbritannien das Fach Computational Biology. Die mathematische Beschreibung von komplexen biologischen Systemen brachte sie auch im Labor der Emory University erfolgreich zum Einsatz. Im September des vergangenen Jahres fing sie ihren Postdoc im Immunologie Labor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) in Washington an.

"Dinge unter einem anderen Gesichtspunkt zu betrachten ist für mich der Beginn neuer Ideen" - also führt die Biologin gern interdisziplinäre Gespräche und wird weiterhin Experimente im Labor mit mathematischen Modellen verknüpfen, um immunologische Prozesse nach viralen Infektionen zu verstehen. Forschung ist für sie eine Tätigkeit, in der "man ständig Neues lernt, dauernd auf Herausforderungen stößt, ungehindert seinen Interessen nachgehen kann und die Chance hat, Wissen beizutragen, das einen Unterschied macht - im konkreten Fall vielleicht wichtige Grundlagen zur Entwicklung eines HIV-Impfstoffs".

Zu ihrer Publikation meint sie: "An dieser Studie waren viele beteiligt, ohne die diese Studie kaum möglich gewesen wäre. Man braucht auch Glück und Geduld, um den verschiedenen Ideen und Hypothesen nachzugehen."

Link: Why Some Primates Can Live with Immunodeficiency Viruses and Not Progress to AIDS - Emory University http://www.whsc.emory.edu/press_releases2.cfm?announcement_id_seq=15644
Der Standard vom 10. Februar 2009


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BeitragVerfasst: Fr 27 Feb, 2009 11:59 pm  Titel:  Gentherapie gegen HIV prinzipiell möglich Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Gentherapie gegen HIV prinzipiell möglich

Los Angeles – Eine Gentherapie kann CD4-Zellen vor einem Angriff durch das HI-Virus schützen und das Immunsystem stabilisieren. Die Wirkung waren in einer randomisierten klinischen Studie (Nature Medicine 2009; doi:10.1038/nm.1932) jedoch (noch) viel zu schwach für eine breitere klinische Anwendung zum derzeitigen Zeitpunkt.

Für die Gentherapie wurde den 74 HIV-infizierten Teilnehmern der Studie zunächst Knochenmark entnommen. Daraus isolierten die Forscher jene CD34-positiven Zellen, die als Stammzellen Vorläufer der CD4-Zellen sind. Die CD34-Zellen wurden dann im Labor – mit Hilfe eines Virus – bei einem Teil der Teilnehmer mit einem zusätzlichen Gen versehen. Bei den anderen Teilnehmern erfolgte eine Scheinbehandlung.

Das therapeutische Gen enthält die genetische Information für das Ribozym OZ1. Ribozyme sind molekulare Scheren, die bestimmte Gene zerschneiden und dadurch inaktivieren. In diesem Fall zerstörte OZ1 das tat-Gen des HIV-Virus, das für die Virusreplikation in den CD4-Zellen benötigt wird.

Nach der Gentherapie (oder der Scheinbehandlung) wurden die CD34-Zellen den HIV-Infizierten wieder infundiert. Dies geschieht in der Hoffnung, dass die aus ihnen entstehenden CD4-Zellen widerstandsfähig gegen HIV sind und die Integrität des Immunsystems erhalten bleibt.
Dies scheint jetzt in der ersten randomisierten Studie geglückt zu sein – wenn auch mit erheblichen Abstrichen. In den ersten Monaten hatte die Gentherapie keine Auswirkungen auf den Verlauf der HIV-Therapie, wie Ronald Mitsuyasu vom Aids Institute der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) und Mitarbeiter berichten.

Die Konzentration der HI-Viren im Blut waren – gemessen an einer temporären Unterbrechung der antiretroviralen Therapie – nicht niedriger als im Placebo-Arm der Studie. Erst ab der 40. Woche zeichnete sich eine signifikante Abnahme der Viruslast ab.

Die Zahl der CD4-Zellen war im Gentherapie-Arm jedoch während der gesamten 100 Wochen der Studie höher als im Placebo-Arm (gegen Ende soll es dann zu einem Absinken der CD4-Zellen gekommen sein). Die Verträglichkeit wird als gut beschrieben. Spezifische Nebenwirkungen der Gentherapie will die Gruppe um Mitsuyasu nicht beobachtet haben.
Die Ergebnisse dürften deshalb vorerst nur Ausgangspunkt für weitere Experimente sein. Für eine klinische Anwendung waren die Effekte viel zu gering. Ein Ersatz für die dauerhafte antiretrovirale Therapie stellt die Gentherapie nicht dar.

Die Forschung dürfte in Richtung einer Kombination der Gentherapie mit einer Knochenmarksablation gehen, was allerdings riskant ist und deshalb ethisch sehr fragwürdig, solange die Patienten auch mit antiretroviralen Medikamenten zu befriedigenden Therapieergebnissen kommen.
Dass eine Stammzelltherapie die HIV-Infektion heilen kann, hatten Gero Hütter von der Berliner Charité – wenn auch in einer anderen Konstellation – kürzlich in einem spektakulären Einzelfall zeigen können. Ein 40-jähriger HIV-Patient hatte aufgrund einer rezidivierenden akuten myeloischen Leukämie eine allogene Stammzelltherapie erhalten.

Zufälligerweise war der Spender Träger einer Mutation im CCR5-Gen, das die CD4-Zellen resistent gegen eine HIV-Infektion macht. Der Patient ist seit nunmehr 20 Monaten virusfrei und damit aller Voraussicht nach von seiner HIV-Infektion geheilt (NEJM 2009; 360: 692-698).

Wegen der erheblichen Risiken kommt diese Stammzelltherapie derzeit nicht infrage. Sie dürfte jedoch Ausgangspunkt für weitere Experimente sein, wie Jay Levy von der Universität von Südkalifornien in San Francisco in einem Editorial ausführt (NEJM 2009; 360: 724-725).

Deutsches Ärzteblatt vom 16. Februar 2009


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BeitragVerfasst: Sa 07 März, 2009 12:48 am  Titel:  HIV entkommt durch schnelle Mutation Immunabwehr Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV entkommt durch schnelle Mutation Immunabwehr

Paris — Der Aids-Erreger HIV ist laut einer wissenschaftlichen Studie in der Lage, sich in Höchstgeschwindigkeit zu verändern und so der natürlichen Immunabwehr des menschlichen Körpers zu entkommen.

Durch extrem schnelle Mutationen könne das HI-Virus genetischen Entwicklungen zuvorkommen, die zu einem natürlichen Schutzschild gegen den tödlichen Erreger werden könnten, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Studie von Forschern der britischen Universität Oxford. Die in der Zeitschrift "Nature" erschienene Studie zeigt damit ein neues Hindernis auf der Suche nach einem HIV-Impfstoff auf: Denn ein Impfstoff muss die Mutationen des Virus in verschiedenen Bevölkerungsgruppen berücksichtigen.

"Sogar in der kurzen Zeit, in der HIV beim Menschen vorkommt, leistet es beim Ausweichen unserer natürlichen Immunkontrolle eine effektive Arbeit", sagte Oxford-Wissenschaftler Philip Goulder. "Das ist Hochgeschwindigkeits-Evolution innerhalb weniger Jahrzehnte."

Goulders Team untersuchte die Erbinformationen und Virusstränge von 2.800 HIV-Infizierten aus Nordamerika, der Karibik, Europa, Afrika, Australien und Japan. Die Forscher konzentrierten sich dabei vor allem auf die sogenannten Menschlichen Leukozyten-Antigen-Gene (HLA-Gene). Diese Gene kontrollieren bestimmte Proteine, die eine Alarm-Funktion haben und Eindringlinge wie etwa winzige HIV-Teilchen an die T-Zellen melden. Die T-Zellen, eine Art Schutzschild des Körpers, spüren das Virus auf und vernichten es.

Seit das HI-Virus vor mehr als 25 Jahren bei Menschen als Aids-Erreger identifiziert wurde, fiel auf, dass die Krankheit bei einigen Infizierten schneller, bei anderen langsamer ausbricht. Dies führen Experten auf genetische Merkmale zurück: Nur ein kleiner Unterschied im Erbmaterial - das Vorhandensein einer günstigeren Variante des HLA-Gens - kann dazu führen, dass der Ausbruch der Krankheit länger hinausgezögert werden kann. Nun fand Goulders Team heraus, dass das Virus mutieren kann, wenn es auf die erfolgreichere Genvariante trifft. Die Forscher sprechen von einer "Flucht-Mutation". Wenn ein günstiges HLA-Gen in hohem Maß in einer bestimmten Bevölkerungsgruppe vorhanden sei, gebe es ein hohes Maß an Mutation, erklärte einer der Co-Autoren der Studie, Rodney Philips.

Google News vom 25. Februar 2009


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BeitragVerfasst: Mo 23 März, 2009 4:52 pm  Titel:  Viele verschiedene Antikörper sind des Virus Tod Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Viele verschiedene Antikörper sind des Virus Tod

New York City – Einzelne Antikörper können bei HIV-Infizierten die Virusreplikation nicht lange unterdrücken. Doch durch den gleichzeitigen Angriff mehrerer Antikörper auf verschiedene Epitope gelingt es einigen Patienten, die Viruslast lange Zeit deutlich zu senken, wie ein Team aus US-amerikanischen und deutschen Forschern in Nature (2009; doi: 10.1038/nature07930) berichtet. Sie könnte einen vielversprechenden neuen Therapieansatz entdeckt haben.

Seit Langem ist bekannt, dass die HIV-Infektion bei einigen Patienten ungewöhnlich langsam voranschreitet. Bisher dachten die Forscher, dass diese „elite-controller” über so genannte Superantikörper verfügen, die an einem „konservierten” Bestandteil des HI-Virus binden, der nicht der ansonsten ausgeprägten genetischen Modifikation des Immunschwächevirus unterliegt, die bisher die Entwicklung eines erfolgreichen Impfstoffes verhindert hat. Doch solche Superantikörper wurden niemals gefunden.

Die Gruppe um Michel Nussenzweig von der Rockefeller-Universität in New York City entschied sich deshalb, das Immunsystem von sechs „elite-controllern” systematisch zu untersuchen. Mit einem von dem aus Deutschland stammenden Nachwuchsforscher Johannes Scheid entwickelten Verfahren isolierten sie aus dem Blut der sechs Patienten jene Gedächtnis-B-Zellen, die den Nachschub an Antikörpern gegen HIV sicherstellen.

Dabei wurde nicht ein einzelner Antikörper gefunden, der gegen ein genetisch konserviertes Merkmal auf dem Oberflächenprotein gp140 bindet, sondern gleich Dutzende. Das Immunsystem der „elite-controller” bildet bis zu 50 verschiedene Antikörper und erreicht auf diese Weise, dass die Viruslast auch ohne Medikamente auf unter 50/ml Blut sinkt (während es bei Infizierten normalerweise mehr als eine Millionen Viren pro Milliliter sind).

Die Forscher stellten fest, dass die einzelnen Antikörper nicht in der Lage sind, das HI-Virus zu neutralisieren. Erst durch den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Antikörper gelingt es ihnen, das Virus in Schach zu halten. Die weitere Analyse ergab, dass die Antikörper an unterschiedlichen Epitopen der Virushülle binden, so am variablen Anteil von gp120 (einem Bestandteil von gp140), an der Bindungsstelle für die CD4-Zellen, an einer Ko-Rezeptor-Bindungsstelle und an einem bisher nicht bekannten Epitop.

Die Studie könnte zu einem grundlegenden Umdenken bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen HIV führen. Bisher setzten die Forscher darauf, die Produktion eines einzelnen Superantikörper anzuregen, mit den bekannten unbefriedigenden Ergebnissen. Die neuen Erkenntnisse zeigen, dass eine breitere Stimulierung des Immunsystems eher zum Ziel führen könnte. Ob diese Erkenntnis in einen neuen Impfstoff umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten.

Deutsches Ärzteblatt vom 18. März 2009




Zuletzt bearbeitet von administrator am Sa 17 Okt, 2009 12:46 am, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Fr 03 Jul, 2009 8:32 am  Titel:  Eine zweite Chance für gefährliche T-Zellen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Eine zweite Chance für gefährliche T-Zellen

Ein Team unter der Leitung des LMU-Immunologen Professor Ludger Klein konnte jetzt zeigen, dass für das weitere Schicksal einer autoreaktiven T-Zelle deren Entwicklungsstadium eine entscheidende Rolle spielt.

Junge autoreaktive T-Zellen können sehr einfach zu regulatorischen T-Zellen umerzogen werden. Unter identischen Bedingungen werden ältere Zellen dagegen voll aktiviert und könnten Schaden anrichten - sie sind gewissermaßen erziehungsresistent. "Wir wollen jetzt auf molekularer Ebene untersuchen, was eine T-Zelle zugänglich für die Umerziehung macht", sagt Klein. "Denn dann wäre es möglich, auch normale erwachsene T-Zellen umzuwandeln, die einfach und in großer Zahl aus dem Blut gewonnen werden können. Als regulatorische T-Zellen könnten sie dann in der Therapie von Autoimmunerkrankungen wie etwa Typ1-Diabetes und Multiple Sklerose zum Einsatz kommen: Diese Leiden werden durch unkontrollierte autoreaktive T-Zellen ausgelöst." (PNAS, 10. Juni 2009)

Während ihrer Entwicklung in der Thymusdrüse, einer Art "T-Zellen-Schule", wird jede T-Zelle mit einem individuellen Rezeptor ausgestattet. Diese Rezeptorvielfalt erlaubt es dem Immunsystem, auf nahezu jeden Krankheitserreger reagieren zu können. Da die Konstruktion der T-Zellen-Rezeptoren nach dem Zufallsprinzip erfolgt, entstehen im Thymus allerdings immer auch T-Zellen, die auf körpereigene Strukturen reagieren und diese attackieren. "Die meisten dieser gefährlichen autoreaktiven T-Zellen werden allerdings in einem Ausleseverfahren aussortiert, bevor sie den Thymus verlassen können", berichtet Klein. "Diese negative Selektion, also die Elimination autoreaktiver T-Zellen, die sonst den eigenen Organismus angreifen würden, ist eine wichtige Voraussetzung für die immunologische Toleranz."

Es werden aber nicht alle autoreaktiven T-Zellen in den Zelltod getrieben. Einige von ihnen werden "umerzogen" zu sogenannten regulatorischen T-Zellen. Sie besitzen dann zwar immer noch einen T-Zellen-Rezeptor, der gegen körpereigene Strukturen gerichtet ist. Sie wurden während ihrer Entwicklung im Thymus aber so umprogrammiert, dass sie keinen Schaden mehr anrichten können. "Ganz im Gegenteil", meint Klein. "Sie halten sogar andere, aus dem Ruder gelaufene T-Zellen in ihrer Nachbarschaft unter Kontrolle. Damit sind die Mechanismen der Entstehung regulatorischer T-Zellen von großem praktischem Interesse.

Die Entschlüsselung dieser Prozesse könnte zu neuen Therapieansätzen bei Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, rheumatische Arthritis und Typ1-Diabetes führen, die durch autoreaktive T-Zellen ausgelöst werden."

Klein und seine Mitarbeiter beschäftigten sich in einer Studie mit einigen ungeklärten Aspekten der regulatorischen T-Zellen: Wie können sowohl die negative Selektion, also der induzierte Zelltod, als auch die Umprogrammierung zu regulatorischen T-Zellen in der Thymusdrüse und damit am selben Ort stattfinden? Warum treibt der scheinbar selbe Auslöser manche Zellen in den "Selbstmord", während er bei anderen einen "Umerziehungsprozess" auslöst? "Eine unter Immunologen weit verbreitete Hypothese zur Beantwortung dieser Fragen beruht darauf, dass T-Zellen ihre Zielstrukturen nur erkennen können, wenn diese von bestimmten anderen Immunzellen präsentiert werden", sagt Klein. "Da es im Thymus verschiedene Unterarten solcher antigen-präsentierenden Zellen gibt, haben wir getestet, ob ein Teil davon möglicherweise darauf spezialisiert ist, das eine oder andere T-Zellen-Schicksal zu steuern - mit negativem Ergebnis."

Stattdessen stellte sich heraus, dass das Entwicklungsstadium - gewissermaßen das "Alter" - der T-Zellen eine entscheidende Rolle spielt. Selbst im Reagenzglas ließ sich dies beobachten: Junge T-Zellen können sehr gut in regulatorische T-Zellen umerzogen werden, während ältere T-Zellen unter identischen Bedingungen weitgehend "erziehungsresistent" sind. "Für uns ist entscheidend, diese 'Erziehbarkeit" auf molekularer Ebene zu verstehen", meint Klein. "Denn dann könnten wir möglicherweise auch erwachsene, nicht-autoreaktive T-Zellen entsprechend manipulieren, die man ja zu Millionen aus dem Blut von Patienten gewinnen kann. Junge T-Zellen sind dagegen nur im Thymus vorhanden. Wir werden jetzt untersuchen, ob es sowohl für die negative Selektion als auch für die Umprogrammierung in regulatorische T-Zellen im Leben einer jungen T-Zelle spezielle Zeitfenster gibt. Außerdem versuchen wir, die molekularen Schalter innerhalb der T-Zellen zu entschlüsseln, die diese zellautonome Umschaltung als Antwort auf externe Signale steuert."

Web: http://immuno.web.med.uni-muenchen.de/research/ag_klein/index.html
Quelle: PNAS Early Edition, 10. Juni 2009 (doi: 10.1073/pnas.0901877106)

MedAustria, Juni 2009


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BeitragVerfasst: Mi 14 Okt, 2009 1:16 am  Titel:  HIV-Infektionen entwickeln sich schneller als früher weiter Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Infektionen entwickeln sich schneller als früher weiter

Amerikanische Wissenschaftlicher haben festgestellt, daß das Immunsystem von HIV-Infizierten durch den Erreger mittlerweile früher beschädigt wird als zu Beginn der Epidemie.

Hatten in den späten Jahren nur 12 % der HIV-Patienten schon wenige Jahre nach einer erfolgten Infektion mit dem HI-Virus eine CD4-Zellzahl von weniger als 350 Zellen pro µl Blut so waren es zwischen 2002 und 2007 inzwischen 25 %. Eine CD4-Zellzahl von 350 Zellen pro µl Blut gilt derzeit als Wert, der nicht unterschritten werden sollte.

Daher empfehlen u.a. die europäischen Leitlinien zu diesem Zeitpunkt den Beginn einer antiretroviralen Therapie. An der Studie nahmen 2174 HIV-Infizierte teil, von denen die CD4-Zellzahl sowohl vor als auch innerhalb von 6 Monaten nach der Infektion mit dem HI-Virus bestimmt worden war. Nach der Übertragung des Erregers lag die CD4-Zellzahl zwischen 1985 und 1990 durchschnittlich noch bei 632 Zellen pro µl Blut. Zwischen 2002 und 2007 betrug sie nur noch 514 Zellen pro µl Blut im Durchschnitt. Der Anteil der HIV-Patienten, deren CD4-Zellzahl zum Zeitpunkt der Diagnose bereits unter 200 Zellen pro µl Blut lag, stieg von 2 % in den Jahren zwischen 1985 und 1990 auf 5 % seit 1996 an. Experten schließen draus, daß sich der Erreger zunehmend an den Menschen angepaßt hat.

HIV-Patienten scheinen demzufolge heutzutage zum Zeitpunkt ihrer Diagnose im Durchschnitt über eine niedrigere CD4-Zellzahl zu verfügen, als zu Beginn der Epidemie.

Darüber hinaus erreichen im Schnitt viele Betroffener früher ein Krankheitsstadium, das eine antiretrovirale Therapie erfordert. Diese Beschleunigung des Verlaufs einer HIV-Infektion hat sich jedoch den Wissenschaftlern zu Folge seit Einführung der antiretroviralen Kombinationstherapie stabilisiert.

Quelle: Clinical Infectious Diseases 13.8.2009


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