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BeitragVerfasst: Fr 02 Feb, 2007 10:54 pm  Titel:  HIV-Prophylaxe bei Frauen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Flüssiges Kondom für Frauen in der Entwicklung

Wissenschaftler der Uni Utah arbeiten an einem flüssigen Kondom für Frauen. Das Hydrogel, das derzeit an Affen getestet wird, soll nicht nur vor HIV-Infektionen, sondern auch vor Schwangerschaften schützen.
Salt Lake City - Das berichtet das Technologiemagazin Technology Review in seiner jüngsten Ausgabe. In fünf Jahren wollen die Forscher ein fertiges Produkt anbieten können.

Das Forscherteam um Patrick Kiser und Kavita Gupter arbeitet an der Entwicklung eines Mikrobizids, das bei Raumtemperatur flüssig ist. Beim Auftragen in der Vagina wird es zu einem Gel. Es kann vor Ansteckungen gegen verschiedene sexuell übertragbare Erkrankungen sowie vor Schwangerschaft schützen. Mikrobizide sind chemische Substanzen, die Mikroben abtöten.

"Das Charakteristische an dem Mikrobizid ist, dass es einerseits ph-sensitiv, andererseits auch temperaturempfindlich ist", beschreibt Kiser das "intelligente" Polymer-Gel. In das Gel könnten verschiedene Präparate eingebaut werden, die etwa eine Infektion verhindern. Dabei stellen sich die Forscher zwei Medikamentengruppen vor: Das eine soll im Gel bleiben und den Viren das Eindringen in die Schleimhaut verwehren. Das zweite soll von der Schleimhaut aufgenommen werden und die Krankheitserreger daran hindern, sich in den Zellen zu vermehren. "Das Entscheidende ist, dass das Mikrobizid vor dem Geschlechtsverkehr aufgetragen wird und durch seine chemischen Eigenschaften wie ein schützender Mantel wirkt", beschreiben die Wissenschaftler ihr Produkt.
Neu ist die Idee eines solchen Gels nicht. Seit mehreren Jahren arbeiten Forscher daran, ähnliche Produkte herzustellen. 2003 gelang einem Wissenschaftsteam unter Leitung von John P. Moore von der Cornell University, eine hohe Dosis eines humanen Antikörpers in einem Mikrobizid-Gel in die Vagina von zwölf Rhesusaffen einzubringen. Sieben Stunden hielt die Schutzwirkung des Gels an.

Erst vor kurzem hatten brasilianische Forscher vom Oswaldo Cruz Institut in Rio einen Wirkstoff in einer Alge gefunden, der eine viel versprechende Waffe gegen HIV darstellt. Das Projekt ist ein Teil des weltweiten Vorhabens zur Findung neuer Mikrobizide zur Eindämmung sexuell übertragbarer Erkrankungen. Dabei sollen auch Frauen die Möglichkeit bekommen, sich gegen Ansteckungen zu schützen. Vor allem in ärmeren Ländern, in denen die HIV-Rate hoch ist, Männer aus Überzeugung keine Kondome verwenden und Frauen häufig Opfer von Vergewaltigungen sind, könnte ein wirksames Medikament helfen.

Pressetext Austria vom 29. Januar 2007




Zuletzt bearbeitet von administrator am So 25 Aug, 2013 12:29 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:27 pm  Titel:  Anti-Aids-Gel Tst erfolglos Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Anti-Aids-Gel Test erfolglos

WHO und UNAIDS: Mikrobizid erweist sich als gefährlich


Dieser Text vom 9.2.2007 mit 939 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Genf - Klinische Tests eines so genannten Mikrobizids, das Frauen vor einer HIV-Infektion hätte schützen sollen, sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO http://www.who.int und der United Nations AIDS (UNAIDS) http://www.unaids.org nun in Afrika und Indien gestoppt worden. Das Medikament erwies sich im Vergleich zu einem Placebo als nicht wirksam. Die beiden Hilfsorganisationen erklärten, dass es nicht klar sei, warum das viel versprechende Mikrobizid, das aus Meeresalgen gewonnen wird, nicht funktionierte.

Mehr als 1.300 Frauen in Südafrika, Uganda, Benin und Indien hatten an dem Test, der von der non-profit-Organisation CONRAD http://www.conrad.org gesponsert wurde, teilgenommen. Eine zweite Studie in Nigeria musste ebenfalls abgebrochen werden. Die Experten sind über den Ausgang der Untersuchungen sehr enttäuscht, da Zellulose-Sulfat als einer der vier Wirkstoffe sehr zuversichtlich schien, schreibt UNAIDS in seiner Aussendung. Der Abbruch der Phase-3 Tests war allerdings erforderlich, das die Zahl der Infektionen bei jenen Frauen, die das Gel angewendet hatten, höher war, als bei jenen die nur ein Placebo nahmen. Seitens der WHO reagierte man mit großer Enttäuschung. "Genaue Ursachen für das Scheitern des Tests sind bis dato nicht bekannt", so ein WHO-Sprecher. Ein offizieller Bericht werde frühestens im März erwartet.

Derzeit sind aber weitere drei Phase-3 Studien von Mikrobiziden im Gang. Die so genannte Carraguard Studie, die vom Population Council an drei verschiedenen Orten in Südafrika durchgeführt wird, soll Ende des Jahres erste Ergebnisse liefern. Ein anderes Produkt mit dem Namen PRO-2000 wird derzeit in Südafrika, Tansania und Uganda sowie in Malawi, Sambia und Zimbabwe klinisch getestet. Alle Produkte sollen einer HIV Infektion vorbeugen und arbeiten nach demselben Prinzip.

Mikrobizide sind chemische Substanzen, die Mikroben abtöten und zur Eindämmung sexuell übertragbarer Erkrankungen führen sollten. Die Substanzen werden in Form von Gels appliziert. Dabei sollen vor allem auch Frauen die Möglichkeit bekommen, sich gegen eine eventuelle HIV-Ansteckung zu schützen. Vor allem in ärmeren Ländern, in denen die HIV-Rate hoch ist, Männer aus Überzeugung keine Kondome verwenden und Frauen häufig Opfer von Vergewaltigungen sind, könnte ein solches wirksames Medikament helfen. Leitende HIV-Campaigner wie Bill Gates sehen in einem wirksamen Schutz der Frauen einen Lösungsansatz die Epidemie einzudämmen

Pressetext Austria vom 2. Februar 2007


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:29 pm  Titel:  HIV-Abwehr in der Vagina Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Abwehr in der Vagina

Immunzellen mit Erkennungsmolekül.

Dieser Text vom 24.3.2007 mit 1105 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Weltweit sind mehr als 17,5 Millionen Frauen mit HIV, dem Aids-Erreger, infiziert. Die Ansteckung erfolgt meist durch Sexualkontakt mit HIV-positiven Männern. Niederländische Wissenschafter von der Vrije Universiteit in Amsterdam haben nun einen Schutzmechanismus entdeckt, über den das Immunsystem versucht, die Ausbreitung der HI-Viren in der Vaginalschleimhaut zu verhindern.[1] Als natürliche Barriere fungieren dabei offenbar sogenannte Langerhans-Zellen - spezialisierte Abwehrzellen aus der Familie der dendritischen Zellen. Die Langerhans-Zellen bevölkern die äußerste Haut- und Schleimhautschicht und kommen daher früh mit dem Virus in Kontakt.

Als Besonderheit tragen diese Zellen auf ihrer Oberfläche ein Erkennungsmolekül, das Langerin, über das sie das HI-Virus anhand bestimmter Zuckermoleküle ausmachen und binden. Das Virus gelangt nach dieser Anheftung zwar ins Innere der Zellen; es gelingt ihm aber nicht, die Oberhand zu gewinnen und die Langerhans-Zellen für die Herstellung neuer Viruspartikel zu nutzen. Stattdessen wird das HI-Virus, wie das Team von Teunis Geijtenbeek zeigen konnte, in einen speziellen Zellbereich befördert, wo es unschädlich gemacht und abgebaut wird.

Diese neuen Erkenntnisse stehen in Widerspruch zu bisherigen Annahmen über die Ereignisse nach einer sexuellen Übertragung von HIV. Danach würden dendritische Zellen die Infektion vorantreiben, indem sie als «Virus-Kuriere» ihre Fracht an solche Immunzellen weitergeben, die das Hauptangriffsziel der Viren sind: die T-Zellen. Dieses Szenario mag nach Ansicht der niederländischen Forscher für Situationen zutreffen, in denen der Körper bei der Ansteckung mit hohen Virusmengen konfrontiert wird - oder für andere dendritische Zellen gelten, die sich in tieferen Schichten der Schleimhäute aufhalten und nicht das Schutzmolekül Langerin auf ihrer Oberfläche tragen. Individuelle Unterschiede von Struktur und Bindungseigenschaften des Langerins sowie das Herunterregulieren dieses Abwehrmoleküls bei Entzündungen könnten erklären, warum manche Frauen unter gewissen Umständen besonders empfänglich für eine HIV- Infektion sind. (Ulrike Gebhardt)
[1] Nature Medicine 13, 367-371 (2007).

Neue Zürcher Zeitung vom 21. März 2007


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:31 pm  Titel:  Südafrika will Rückschlag bei Aids-Wirkstoff untersuchen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Südafrika will Rückschlag bei Aids-Wirkstoff untersuchen

Dieser Text vom 9.2.2007 mit 981 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Johannesburg - Nach einem schweren Rückschlag bei der Suche nach einem neuartigen Schutz gegen Aids hat Südafrikas Regierung eine Untersuchung angeordnet. In der Provinz KwaZulu-Natal hatten 604 Frauen an den klinischen Studien mit dem Wirkstoff Zellulosesulfat teilgenommen.

Statt das Risiko für eine Infektion mit dem Aidsvirus HIV zu verringern, erhöhte die Substanz scheinbar die Infektionsgefahr. Die Studien wurden daraufhin abgebrochen.

Gesundheitsministerin Manto Tshabalala-Msimang forderte eine umgehende Prüfung der Umstände der Tests. In einer Erklärung Tshabalala-Msimangs heißt es: «Obwohl wir Innovation durch medizinischen Fortschritt unterstützen, ist Südafrikas Regierung entschlossen sicherzustellen, dass die Gesundheit unserer Menschen dabei nicht beeinträchtigt wird.»

Die Studien - im ersten Fall mit Teilnehmerinnen in Benin, Indien, Südafrika und Uganda sowie im zweiten Fall in Nigeria - suchten nach einem wirksamen Mikrobizid. Solche Gele sind unsichtbar, sie riechen und schmecken nach nichts. Derartige «chemische Kondome» sollen es Frauen ermöglichen, sich unabhängig von der Zustimmung des Mannes vor einer HIV-Infektion zu schützen. In Afrika verhindert die oft schlechte soziale Stellung der Frauen, dass sie sich gegen ungeschützten Sex zur Wehr setzen können.

Statt des erwünschten Effektes zeigten sich in der Frauengruppe mit dem Wirkstoff im Gel allerdings mehr Infektionen als in der Gruppe mit einem wirkungslosen Scheinpräparat (Placebo).

Yahoo News vom 6. Februar 2007


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:33 pm  Titel:  HIV-Schnelltest könnte Infektionen vermeiden Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Schnelltest könnte Infektionen vermeiden

Dieser Text vom 11.5.2008 mit 1111 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Ein HIV-Schnelltest mit Speichelproben kann die Übertragung des Virus durch Mütter an ihre Kinder reduzieren. Das zeigt ein Forschungsprojekt in einem indischen Landkrankenhaus.

Untersuchung bei Geburt als letzte Chance

Laut Weltgesundheitsorganisation infiziert sich weltweit eine halbe Million Kinder im Alter unter 15 Jahren mit HIV, die meisten von ihnen durch die Mutter während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder beim Stillen.
Laut der nun veröffentlichten Studie von Forschern vom McGill University Health Center an der Universität Montreal werden die meisten schwangeren Frauen in Entwicklungsländern nicht in den frühen Phasen der Schwangerschaft auf HIV getestet. Meist erfolgt der Test erst, wenn die Frauen zur Geburt ins Spital kommen.

Schnelle Reaktion

Im Falle einer HIV-Infektion der Mutter müssten rasch Maßnahmen ergriffen werden, um eine Ansteckung des Kindes zu verhindern. Dazu zählen eine Behandlung mit antiviralen Medikamenten, geänderte Ernährung oder Stillpraxis, aber auch eine Geburt durch Kaiserschnitt.
Herkömmliche HIV-Tests durch venöse Blutabnahme brauchen jedoch mehrere Tage zur Auswertung. Dies lässt den Ärzten zuwenig Zeit, um noch rechtzeitig Schritte zu ergreifen. Ein Schnelltest auf Basis einer Speichelprobe kann hingegen innerhalb von 20 Minuten Ergebnisse liefern.

Das Forscherteam rund um Nitika Pant Pai hat daher in einem indischen Landkrankenhaus in Maharashtra einen solchen Speicheltest bei 1.200 Schwangeren durchgeführt, diese zu den Erfahrungen mit dem Test befragt und ihnen psychologische Beratung angeboten.

Bequemer Test, aber große Ungenauigkeit

Bei allen Frauen in dem Projekt wurde ein Vergleichstest mit Blutabnahme durchgeführt. Knapp zwei Drittel der getesteten Frauen bevorzugten den oralen Test und würden diesen auch Freundinnen weiter empfehlen. Der Test mit Blutabnahme schied aus Angst vor derselben und wegen möglicher Schmerzen deutlich schlechter ab.

Während der Schnelltest für die Patientinnen angenehmer ist und das Einleiten rascher Maßnahmen im Falle einer HIV-Infektion ermöglicht, zeigt die Studie aber auch einen gravierenden Nachteil: Von den 1.200 getesteten Frauen waren 15 HIV-positiv. Der Speicheltest ergab jedoch nur 14 positive Ergebnisse, ein Fall konnte erst durch den Vergleichstest diagnostiziert werden. Dies ergibt immerhin eine Fehlerquote von 6,7 Prozent.

Bisherige Vergleichstudien, die von den Autoren in einer älteren Publikation zitiert werden, kommen ebenfalls zu unterschiedlichen Ergebnissen bei den verglichenen Tests.

Laut Webseite der Aids-Hilfe Wien wird übrigens von österreichischen Krankenhäusern, die Entbindungen durchführen, größtenteils ein AIDS-Test verlangt.

Der Artikel "Impact of round-the-clock, rapid oral fluid HIV testing of women in labor in rural India" von Pai NP, Barick R, Tulsky JP, Shivkumar PV, Cohan D, et al. (2008) ist in der Public Library of Science ( PLoS Med 5(5): e92) erschienen.

ORF ON Science vom 6. Mai 2008


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:34 pm  Titel:  Anti-HIV-Gel zeigt bei frauen keine Wirkung Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Anti-HIV-Gel zeigt bei Frauen keine Wirkung

Dieser Text vom 12.7.2008 mit 1356 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Über 6.000 SüdafrikanerInnen als Probandinnen: Neuinfektionen in Testgruppe fast ebenso häufig wie in Placebogruppe

Cape Town - Carraguard, das erste Anti-HIV-Gel, kann eine Übertragung des HIV-Virus nicht verhindern. Zu diesem Ergebnis sind ForscherInnen der University of Cape Town gekommen. Sie testeten die Wirkung des Präparats bei 6.202 Frauen in Südafrika. Eine Testgruppe setzte das aus Seealgen gewonnene und im vaginalen Bereich verwendete Mikrobizid Carraguard ein, die andere Gruppe erhielt ein Placebo-Gel. Auch Kondome wurden unter den Testpersonen verteilt.

Während des Durchlaufs mit dem Gel stießen die ForscherInnen auf 134 Neuinfektionen in der Carraguard-Gruppe und auf 151 Neuinfektionen in der Placebo-Gruppe. "Das Gel zeigte keine Wirkung", sagt Alana de Kock, Wissenschaftlerin an der University of Cape Town. Insgesamt gibt es fünf Anti-HIV-Gels, die zum klinischen Zweck eingesetzt werden. Einige mussten aus dem Umlauf genommen werden, da sie entweder wirkungslos waren oder andere Formen von Infektionen hervorriefen.

Arbeiten gehen weiter

Obwohl sich die Wirkung von Carraguard im Labor und bei Tierversuchen als erfolgreich herausstellte, zeigte sich dieser Effekt beim Menschen nicht. Die ForscherInnen arbeiten trotz dieses Rückschlags an einem weiteren Präparat. Das Mittel MIV-150 enthält sowohl Carraguard als auch antiretrovirale Substanzen. Letztere dienen zur Behandlung einer Infektion mit HIV. Dieses Präparat zeigte sich zwar im oralen Gebrauch als wirkungslos, in Gelform könnte sich die Anti-HIV-Wirkung laut Angaben der ForscherInnen aber bestätigen.

Comeback von HAART?

Ein Comeback im Kampf gegen HIV/AIDS könnte nach einer Studie der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health allerdings die antiretrovirale Therapie HAART feiern. Die Proteasenhemmer-basierte HAART-Therapie wurde in den späten 1990er-Jahren von der NNRTI-basierten HAART-Therapie ersetzt und erlebt seit der Studienveröffentlichung der Johns Hopkins Schule einen neuen Aufschwung. "Vor einigen Jahren erlangten die Proteasenhemmer einen schlechten Ruf. Man nahm an, dass die NNRTI-Therapien einfach besser sind", erklärt Studienautorin Elizabeth Golub von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health.

Folgeschäden bei Frauen

Als aber die Folgen von drei NNRTI-Therapien (Leberschäden, Geburtsschäden) speziell bei Frauen aufgedeckt wurden, kamen die alten Therapiemethoden wieder in Mode. "Die meisten antiretroviralen Substanzen beinhalten Giftstoffe, die für den einen schlechter, für den anderen besser verträglich sind", erklärt Golub. Ältere Studien zum Thema HIV-Therapien wurden größtenteils an Männern durchgeführt, während sich die Studie der Johns Hopkins Bloomberg School ausschließlich auf Frauen spezialisiert. "HIV verläuft bei Frauen nicht unbedingt gleich wie bei Männern", sagt Golub.

Die Standard vom 21. Februar 2008


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:35 pm  Titel:  Suche nach schützendem Vaginalgel Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Suche nach schützendem Vaginalgel

Dieser Text vom 12.7.2008 mit 1356 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Schutzmaßnahmen zur Prävention von HIV-Infektionen, die Frauen selbst anwenden und kontrollieren können, tragen dazu bei, die weitere Ausbreitung von Aids einzudämmen. Die vaginale Applikation mikrobizider Wirkstoffe wäre eine solche Methode. Das Dendrimer-basierte Vaginalgel SPL7013 (VivaGelTM), dessen antivirale Aktivität in Studien an Tieren bewiesen wurde, gilt als ein möglicher Kandidat für ein solches Mikrobizid. Phase-I Studien an Menschen ergaben eine gute Verträglichkeit, wie gut es Frauen vor Infektionen schützt, ist allerdings unklar.

VivaGelTM (SPL7013 Gel), hat sich in einer Phase-I-Studie mit kurzer Laufzeit und bei sexuell abstinenten Frauen, bei denen keine Scherkräfte oder Mikroblutungen der Schleimhaut durch Geschlechtsverkehr auftreten konnten, zwar als verträglich erwiesen. Aussagen zur therapeutischen Wirksamkeit bei Menschen können in dieser frühen Phase der klinischen Entwicklung jedoch nicht gemacht werden. Ein anderer aussichtsreicher Kandidat (Ushercell, ein Cellulosesulfat-Gel) wurde 2007 in Phase III der klinischen Entwicklung gestoppt, da sich ein möglicherweise erhöhtes Risiko für HIV-Infektionen bei der Anwendung dieses Mikrobizids gezeigt hatte. Bereits im Jahr 2000 war festgestellt worden, dass bei häufiger Anwendung des mikrobiziden Wirkstoffs Nonoxinol-9 durch Veränderungen des Vaginalmilieus und Schädigung der Vaginalschleimhaut Infektionen begünstigt werden.

Unabhängig davon ist die Durchführung von Phase-III-Studien für diese Indikation generell mit besonderen Herausforderungen verbunden. Da es unethisch wäre, die Studienteilnehmerinnen nicht zusätzlich zur Anwendung von Kondomen anzuleiten, es aber für ein statistisch aussagekräftiges Ergebnis notwendig ist, dass sich ein nicht zu geringer Anteil im Verlauf der Studie mit HIV infiziert, müssen mehrere tausend Frauen eingeschlossen werden. Um dies zu erreichen, müssen derartige Studien meist in mehreren Ländern mit hoher HIV-Prävalenz durchgeführt werden. Das Studienprotokoll müsste einerseits standardisiert sein, sollte anderseits aber dennoch die Sexualpraktiken in den jeweiligen Ländern berücksichtigen, um die protokollgemäße Anwendung des Gels zu gewährleisten. Ob die Teilnehmerinnen letztendlich das Gel tatsächlich anwenden (und ob mit oder ohne Kondom), kann nur durch Selbstauskunft der Studienteilnehmerinnen dokumentiert werden.

Quelle: Starpharma meldet positive Ergebnisse klinischer Mikrobizid-Studie. Pressemitteilung vom 14. Mai 2008.
http://www.gyn.net/news/pharma_medtech/,_psmand,7.html
Balzarini, J.; Van Damme, L.: Microbicide drug candidates to prevent HIV infection. Lancet 2007; 369: 787-797.
Deutsche Apotheker Zeitung vom 7. Juli 2008


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:37 pm  Titel:  Anti-HIV-Gel Test erfolglos gestoppt Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Anti-HIV-Gel Test erfolglos gestoppt

WHO und UNAIDS: Mikrobizid erweist sich als gefährlich.

Dieser Text vom 12.7.2008 mit 1356 aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Genf - Klinische Tests eines so genannten Mikrobizids, das Frauen vor einer HIV-Infektion hätte schützen sollen, sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO http://www.who.int und der United Nations AIDS (UNAIDS) http://www.unaids.org nun in Afrika und Indien gestoppt worden. Das Medikament erwies sich im Vergleich zu einem Placebo als nicht wirksam. Die beiden Hilfsorganisationen erklärten, dass es nicht klar sei, warum das viel versprechende Mikrobizid, das aus Meeresalgen gewonnen wird, nicht funktionierte.

Mehr als 1.300 Frauen in Südafrika, Uganda, Benin und Indien hatten an dem Test, der von der non-profit-Organisation CONRAD http://www.conrad.org gesponsert wurde, teilgenommen. Eine zweite Studie in Nigeria musste ebenfalls abgebrochen werden. Die Experten sind über den Ausgang der Untersuchungen sehr enttäuscht, da Zellulose-Sulfat als einer der vier Wirkstoffe sehr zuversichtlich schien, schreibt UNAIDS in seiner Aussendung. Der Abbruch der Phase-3 Tests war allerdings erforderlich, das die Zahl der Infektionen bei jenen Frauen, die das Gel angewendet hatten, höher war, als bei jenen die nur ein Placebo nahmen. Seitens der WHO reagierte man mit großer Enttäuschung. "Genaue Ursachen für das Scheitern des Tests sind bis dato nicht bekannt", so ein WHO-Sprecher. Ein offizieller Bericht werde frühestens im März erwartet.

Derzeit sind aber weitere drei Phase-3 Studien von Mikrobiziden im Gang. Die so genannte Carraguard Studie, die vom Population Council an drei verschiedenen Orten in Südafrika durchgeführt wird, soll Ende des Jahres erste Ergebnisse liefern. Ein anderes Produkt mit dem Namen PRO-2000 wird derzeit in Südafrika, Tansania und Uganda sowie in Malawi, Sambia und Zimbabwe klinisch getestet. Alle Produkte sollen einer HIV Infektion vorbeugen und arbeiten nach demselben Prinzip.

Mikrobizide sind chemische Substanzen, die Mikroben abtöten und zur Eindämmung sexuell übertragbarer Erkrankungen führen sollten. Die Substanzen werden in Form von Gels appliziert. Dabei sollen vor allem auch Frauen die Möglichkeit bekommen, sich gegen eine eventuelle HIV-Ansteckung zu schützen. Vor allem in ärmeren Ländern, in denen die HIV-Rate hoch ist, Männer aus Überzeugung keine Kondome verwenden und Frauen häufig Opfer von Vergewaltigungen sind, könnte ein solches wirksames Medikament helfen. Leitende HIV-Campaigner wie Bill Gates sehen in einem wirksamen Schutz der Frauen einen Lösungsansatz die Epidemie einzudämmen.

Nature: Anti-HIV gels may give bigger benefit to men http://www.nature.com/news/2008/080707/full/news.2008.937.html
Pressetext Austria vom 2. Februar 2007


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:38 pm  Titel:  Mikrobizid bietet keinen Schutz vor HIV Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Mikrobizid bietet keinen Schutz vor HIV

Dieser Text vom 12.12.2008 mit 642 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Anti-HIV-Mikrobizid Carraguard bietet keinen Schutz vor HIV-Infektion.
Das in Versuchsreihen getestete mikrobizide Vaginalgel Carraguard schützt Frauen nicht vor einer HIV-Infektion, wie ein aktueller, von Stephanie Skoler-Karpoff und Barbara Friedland vom Population Council in New York sowie Kollegen verfasster Artikel darlegt.

Weltweit leben etwa 33,2 Millionen Menschen mit einer HIV-Infektion, 68 Prozent davon im südlich der Sahara gelegenen Afrika. Frauen und Mädchen sind in diesem Gebiet mit 61 Prozent der Infektionen überproportional häufig betroffen. Darüber hinaus ereignen sich 90 Prozent der Neuinfektionen in der Altersgruppe der 15- bis 24-jährigen Mädchen und Frauen. Von den Frauen kontrollierbare, HIV vorbeugende Mittel wie Mikrobizide werden daher dringend benötigt. In dieser randomisierten, Placebo-kontrollierten Studie bewerteten die Autoren das vom Population Council entwickelte, das natürliche Algenderivat Carrageenan enthaltende Carraguard.

Die Studie wurde an drei Orten in Südafrika durchgeführt und umfasste 6.202 sexuell aktive HIV-negative Frauen, von denen 3.103 Carraguard und 3.099 ein Methylzellulose-Gel als Placebo erhielten. Die Frauen wurden angewiesen, bei jedem Geschlechtsverkehr den speziellen, eine einzelne Dosis enthaltenden Einweg-Applikator, wie auch ein Kondom zu benutzen. Die Nachuntersuchungen der Teilnehmerinnen erstreckten sich über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren. Die Frauen besuchten alle drei Monate eine Klinik, wobei die dortigen Maßnahmen HIV- und Schwangerschaftstests, gynäkologische Untersuchungen, Beratungen zur Risikominderung und Behandlungen sexuell übertragener, heilbarer Infektionen sowie symptomatischer Scheideninfektionen beinhalteten. Primärergebnis der Studie war die zeitliche Spanne bis zur Serokonversion (HIV-Infektion).

Den Ergebnissen der Forscher zufolge lag die HIV-Häufigkeit in der Carraguard-Gruppe bei 3,3 pro 100 Frauenjahren (134 Infektionen) und in der Placebogruppe bei 3,8 pro 100 Frauenjahren (151 Infektionen). Bezüglich des Zeitraums bis zur Serokonversion wurde kein signifikanter Unterschied festgestellt. Die selbstberichteten Raten der Gel-Verwendung (96,2 Prozent Carraguard-Gruppe, 95,9 Prozent Placebogruppe) und des Kondomgebrauchs (64,1 Prozent in beiden Gruppen) bezüglich der letzten Geschlechtsverkehre schienen in beiden Gruppen vergleichbar. Ein Test der Gel-Applikatoren ergab jedoch, dass die Gele tatsächlich nur in durchschnittlich 42,1 Prozent der Geschlechtsverkehre verwendet wurden (41,1 Prozent Carraguard-Gruppe, 43,1 Prozent Placebogruppe).

Nachteilige Ereignisse waren in beiden Gruppen ähnlich, auf die Gelverwendung zurückzuführende unerwünschte Ereignisse und auch schwerwiegende Vorkommnisse waren in beiden Gruppen ebenfalls vergleichbar.

Die Autoren folgern: "Die Studie konnte eine wirksame Vermeidung der HIV-Übertragung vom Mann zur Frau mittels Carraguard nicht nachweisen, Bedenken bezüglich der Sicherheit wurden allerdings auch keine geäußert. Die nur geringe Verwendung der Gele könnte den möglichen Nachweis eines signifikanten schützenden Effekts beeinträchtigt haben. Obwohl die Ergebnisse dieser und anderer abgeschlossener Studien zur Wirksamkeit mikrobizider Gele enttäuschend ausfielen, muss die Suche nach von Frauen kontrollierbaren, HIV-vorbeugenden Methoden fortgesetzt werden."

In einem begleitenden Kommentar bemerken Dr. Willard Cates und Dr. Paul Feldblum von Family Health International in North Carolina: "Wann auch immer wir neue wirksame Mittel zur HIV-Prävention entwickeln, ein einzelner vorbeugender Ansatz wird nicht ausreichen. Eher wird eine Kombination teilweise effektiver vorbeugender Methoden zu Maßnahmenpaketen gebündelt, die auf spezifische Bevölkerungsanteile zugeschnitten sind. Diese Bündel werden aus Maßnahmen zum Verhalten bestehen sowie biomedizinische und strukturelle Eingriffe beinhalten. Sie alle werden derart gestaltet sein, dass sie den Effekt der jeweils anderen verstärken. Im allmählich zunehmenden Einfluss dieser kombinierten Präventionen liegt unsere Hoffnung, der Ausbreitung von HIV entgegen zu wirken."

Quelle: Stephanie Skoler-Karpoff and others. Efficacy of Carraguard for prevention of HIV infection in women in South Africa: a randomised, double-blind, placebo-controlled trial. Lancet 2008; 372: 1977
The Lancet vom 6. Dezember 2008


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:40 pm  Titel:  HIV-risiko für Frauen größer als angenommen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV Risiko für Frauen größer als angenommen

Virus durchdringt sogar gesundes Vagina-Gewebe.

Dieser Text vom 21.12.2008 mit 692 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Chicago - Frauen, die ungeschützten Sex haben, könnten einem höheren HIV-Risiko ausgesetzt sein als bisher angenommen. Tests von Wissenschaftlern der Northwestern University http://www.northwestern.edu haben ergeben, dass das Virus sogar gesundes Scheidengewebe durchdringen kann. Es wurde bisher davon ausgegangen, dass nur eine Beschädigung der Haut in der Vagina eine Infektion ermöglicht. Jetzt zeigte sich jedoch, dass HIV diese Barriere innerhalb von Stunden überwinden kann.

Der Innenseite der Scheide, dem Plattenepithel, wurde bisher die Fähigkeit zugesprochen, das Virus fernzuhalten. Die Wissenschaftler nahmen an, dass das Virus am ehesten durch kleine Wunden oder Verletzungen in der Scheide in den Körper gelangt. Als weitere Möglichkeit wurden immer wieder die viel dünneren Hautschichten tiefer im Inneren des Körpers genannt. Jetzt stellte sich jedoch heraus, dass die Wahrheit völlig anders aussieht: Das Virus bewegt sich sehr rasch zwischen den Hautzellen selbst.

Der Schwachpunkt ergibt sich in dem Augenblick, in dem die Hautzellen abgebaut werden. Dann sind sie nicht mehr so eng miteinander verbunden. Das Team um Thomas Hope versah das Virus mit einem leuchtenden Marker. Es zeigte sich, dass es innerhalb von vier Stunden bereits einen Bruchteil eines Millimeters unter die Hautoberfläche gelangt war. In dieser Tiefe könnte das Virus auf die Immunzellen treffen, die es benötigt um sich im Körper festzusetzen.

Hope betonte, dass diese unerwarteten Ergebnisse neue Erkenntnisse darüber erlaubten, wie HIV sich in der Scheide verhält. "Wir brauchen dringend neue Präventionsstrategien oder Behandlungsansätze, die diesen Vorgang blockieren." Die Übertragung des Aids-Erregers vom Mann auf die Frau durch ungeschützten Sex ist laut BBC in vielen Teilen der Welt weit verbreitet. Der Einsatz von Kondomen werde bedauerlicherweise immer wieder aus den verschiedensten Gründen abgelehnt.

Pressetext Austria vom 17. Dezember 2008


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:42 pm  Titel:  Gel gegen HIV Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Gel gegen HIV

Dieser Text vom 16.1.2009 mit 673 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Die Studie erschien am bereits 6. Mai 2008 in frei zugänglichen Fachblatt PLoS und blieb damals weitgehend unbeachtet: Ein neuartiger HIV-Schnelltest mit Speichelproben kann dank eines enormen Zeitgewinns die Übertragung des Virus durch Mütter an ihre Kinder deutlich reduzieren. Was Anfang 2009 noch mehr zählt: Nach nahezu drei Jahrzehnten Wirkstoffsuche setzen Mediziner auf eine neue Strategie für betroffene Länder vor allem in der Dritten Welt – schon die Übertragung der Erreger soll effektiv gestoppt werden, um die weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern.

Es ist der Alltag in einem ganz normalen indischen Landkrankenhaus: Herkömmliche HIV-Tests erfolgen durch venöse Blutabnahme, die Auswertung erfordert Tage. Für Ärzte ein Debakel. Denn jede Stunde, in der sie im Fall einer detektierten HIV-Infektion der Mutter verlieren, bedeutet eine kürzere Lebenserwartung für das Kind. Der jetzt vorgestellte Schnelltest auf Basis einer Speichelprobe liefert die Ergebnisse innerhalb von 20 Minuten – und ist genauer, als viele Ärzte zunächst erwarteten. 1200 Frauen unterzogen sich dem neuen Verfahren, 15 Patientinnen erweisen sich dabei als HIV-positiv. Zwar lieferte der Speicheltest zunächst nur 14 positive Ergebnisse, die nachträgliche Neuinterpretation brachte letztendlich auch die letzte korrekte Diagnose zustande.

Molekulardiagnostisch betrachtet ein glatter Durchmarsch. Denn die Ergebnisse von Blut- und Speicheltest stimmten zu 100 Prozent überein. Ebenso schnell wie die Ergebnisse kamen die Kommentare der Autoren: Die Studie belege das Einsatzpotenzial des oralen HIV-Tests gerade in ländlichen Gebieten der Dritten Welt. Dass sich die Durchseuchungsrate in jenen Regionen durch die fehlende Virusübertragung bei der Geburt senken ließe, wissen Epidemiologen seit langem, und Eile scheint geboten.

Weltweit infizieren sich täglich mehr als 1.000 Kinder mit HIV, nach Angaben von UNICEF sind insgesamt 2,5 Millionen Jungen und Mädchen betroffen. Man kann die Zahlen auch so interpretieren: Kondome allein bewirken in der Dritten Welt zu wenig – weil sie kaum jemand wirklich benutzt.

Angesichts solcher Dimensionen setzen Fachleute auf eine neue Strategie: Die direkte Kooperation mit betroffenen Ländern und frisches Geld für innovative Präventionsmaßnahmen sollen der rasanten Verbreitung des Virus den Garaus machen. Die Zeichen stehen gut. Im November vergangenen Jahres kündigte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Unterstützung der europäischen Initiative EDCTP (European and Developing Countries Clinical Trials Partnership) an. Die soll klinische Studien zur Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen gegen Aids sowie Tuberkulose und Malaria vorantreiben. Wesentliches Ziel sei dabei "die Stärkung der Wissenschaft in Afrika", wie das Ministerium betonte.

Dabei geht es nicht um Imagepflege, es geht um die Zukunft der betroffenen Kinder – und somit um alles. Insgesamt sieht das Programm EDCTP Investition von 600 Millionen Euro vor, die zu gleichen Teilen von der EU-Kommission, von den beteiligten Staaten und aus weiteren öffentlichen und privaten Mitteln stammen. Doch anders als bisher geht es nicht primär um neue Vakzine oder Wunderpillen – mit dem Programm sollen „verbesserte Möglichkeiten für die Behandlung von Aids in Entwicklungsländern“ erforscht werden.

Mikrobiozide gegen HIV

Die Durchseuchungswelle zu stoppen ist auch Anliegen der Europäischen Union. Die Suche „nach einem sicheren und effektiven Mikrobizid zur Verhinderung einer HIV-Übertragung bei Frauen“ lässt ist der EU eine Subvention in Hohe von 4,2 Millionen Euro wert. Die vaginal angewendeten Substanzen könnten, so die Hoffnung der Mediziner, „zur Verminderung der HIV-Übertragung durch Geschlechtsverkehr“ beitragen. Der Clou: Mikrobizide können in Form eines Gels, einer Creme, eines Films, eines Zapfchen oder Schwamms oder auch eines Vaginalrings, der den aktiven Wirkstoff allmählich freisetzt, angewendet werden - und vor allem in Afrika zum Einsatz kommen.

Denn dort sind 74 Prozent der mit dem HIV-Virus infizierten jungen Erwachsenen im Alter von 15-24 Jahren Frauen. Laut einem im November 2006 von UNAIDS veröffentlichten Bericht sind derzeit weltweit so viele Frauen ab 15 Jahren mit dem HIV-Virus infiziert, wie nie zuvor. Noch bis 2009 fließen die 4,2 Millionen Euro der EU, acht klinische Versuchsstandorte in Kenia, Ruanda, Südafrika und Zimbabwe sollen der neuen Strategie zum Durchbruch verhelfen. Das in Belgien ansässige Institut für Tropenmedizin wiederum führt im Rahmen des Vorhabens in Afrika Schulungen im Bereich klinischer Versuche durch. Prävention, scheint die Botschaft, kann Leben retten – aber dieses Mal geht es um die Etablierung klinischer Präventionsmaßnahmen. Die diagnostischen Erfolge aus Indien erscheinen daher in einem ganz anderen Licht: Der Schnelltest könnte auch den afrikanischen Krankenhausstationen zu Gute kommen.

lifegen vom 12. Januar 2009


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:44 pm  Titel:  Vaginalgel könnte HIV-Infektion vorbeugen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Vaginalgel könnte HIV-Infektion vorbeugen

Dieser Text vom 20.2.2009 mit 728 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Durban – Erstmals hat ein Vaginalgel in einer randomisierten klinischen Studie zur HIV-Prävention nicht enttäuscht. Die Rate von Neuinfektionen wurde um 30 Prozent gesenkt. Die jetzt auf der 16. Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections in Montréal vorgestellten Ergebnisse verfehlten allerdings das Signifikanzniveau, sodass eine endgültige Beurteilung einer weiteren Studie vorbehalten bleibt.

In den Hochendemieregionen Afrikas sind 60 Prozent aller HIV-Patienten Frauen. Sie infizieren sich zumeist beim Geschlechtsverkehr mit dem tödlichen Immunschwächevirus. Die Verwendung von Kondomen bietet den besten Schutz, doch in vielen Kulturen ist es Frauen nicht möglich, Männer von dieser Vorsichtsmaßnahme zu überzeugen, meint Salim Abdool Karim vom Center for the AIDS Program of Research in Durham in Südafrika.

Der Epidemiologe war Leiter der Studie HPTN 035, die seit 2005 die Wirksamkeit zweier Vaginalgele untersucht, die den Frauen die Möglichkeit geben soll, sich auch dann vor HIV zu schützen, wenn der Partner ein Kondom verweigert. An der Studie beteiligten sich an sechs Zentren in Afrika und einem in den USA 3.099 Frauen mit einem erhöhten HIV-Infektionsrisiko.

Die Studie verglich in vier Studienarmen die Effektivität von „PRO 2000“ oder „BufferGel“ mit einem Placebo-Gel oder keiner Behandlung. Die Frauen wurden gebeten, das Gel etwa eine Stunde vor dem Verkehr mit einem speziellen Applikator anzuwenden, was sie auch zu 81 Prozent taten.

Die Partner wurden gebeten, ein Kondom zu benutzen. Die Akzeptanz lag mit 74 Prozent in der Studie zwar über den Erwartungen. Dies verhinderte jedoch nicht, dass sich 194 Frauen während der durchschnittlichen Studiendauer von 20 Monaten mit HIV infizierten.
Davon entfielen 53 Infektionen auf Frauen, die kein Gel anwendeten. Etwa gleich viele, nämlich 51 Infektionen traten in der Placebo-Gruppe auf. Nicht besser war das Ergebnis nach Anwendung von „BufferGel“. Hier kam es zu 54 Infektionen. Damit muss der Versuch, die Infektion durch eine Absenkung des pH-Werts in der Vagina zu verhindern, als gescheitert betrachtet werden.

In der vierten Gruppe kam es dagegen nur zu 36 Infektionen. Hier hatten die Frauen „PRO 2000“ angewendet. Das Gel enthält zu 0,5 Prozent einen „entry / fusion“ Inhibitor. Er soll die Fähigkeit von HIV herabsetzen, an gesunde Zellen zu binden und in diese einzudringen.

Das Risiko einer HIV-Infektion wurde in der HPTN 035-Studie um 30 Prozent gesenkt (Hazard Ratio 0,70). Bewiesen ist die protektive Wirkung damit aber nicht, da das weite 95-Prozent-Konfidenzintervall (0,46-1,0Cool ein Zufallsergebnis nicht ausschließt, was natürlich allen Beobachtern auf der Tagung bewusst war.

Dennoch wurden die Ergebnisse der 90 Mio. US-Dollar teuren Studie in Montréal positiv bewertet, was sicherlich damit zusammenhängt, dass alle früheren Versuche mit Vaginalgelen gescheitert waren. Im Jahr 2007 musste eine Studie zu einem Zellulosesulfat-Gel sogar abgebrochen werden, weil die HIV-Infektionsrate unter den Anwenderinnen erhöht war.
Das US-National Institute of Allergy and Infectious Diseases kündigte für August 2009 den Beginn einer Phase-III-Studie an, die den betroffenen Frauen (nicht nur in Afrika) eine definitive Antwort geben soll. Eine weitere Studie des britischen Medical Research Council (MRC) läuft bereits.

Links zum Thema:
Vortrag auf der CROI 2009
Pressemitteilung des US-National Institute of Allergy and Infectious Diseases
Fragen und Antworten zur Studie
Deutsches Ärzteblatt vom 10. Februar 2009


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:45 pm  Titel:  Vaginalgel senkt Risiko doch nicht Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Vaginalgel senkt Risiko doch nicht

Dieser Text vom 18.2.2009 mit 611 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Forschung sucht dringend nach neuen Ansätzen zur HIV-Prävention.
London - Das Vaginalgel PRO 2000 kann die in seine Wirksamkeit gesetzten Hoffnungen offenbar doch nicht erfüllen. Die groß angelegte Untersuchung eines Mikrobiozids hat jedenfalls keine Beweise dafür erbracht, dass es das Risiko einer HIV-Infektion bei Frauen senken kann.


Eigentlich soll das Gel - vor dem Geschlechtsverkehr eingesetzt - helfen, die Anzahl der HIV-Infektionen zu reduzieren. Das Microbicides Development Programme http://www.mdp.mrc.ac.uk führte nun Tests mit 9.385 Frauen in vier afrikanischen Ländern durch. Dabei war Risiko einer Infektion bei Frauen, die das Gel benutzten, nicht deutlich anders als bei Frauen, die ein Plazebogel erhielten.

Kondome allein reichen nicht aus

Die Wissenschaftler hatten gehofft, dass derartige Gels eine effektive Möglichkeit zur Eindämmung der Ausbreitung von HIV wären. Experten räumen laut BBC mittlerweile ein, dass die Forcierung der Verbreitung von Kondomen allein nicht ausreicht, um die Epidemie unter Kontrolle zu bringen. Neue Ansätze zur Eindämmung sind dringend erforderlich. In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara sind fast 60 Prozent der Infizierten Frauen. Sie werden häufig zu ungeschütztem Sex gezwungen und sind biologisch gesehen anfälliger für Infektionen als Männer. Theoretisch sollte ein Gel, das sie selbst verwenden können, daher wirksam sein.

Eine frühere, kleinere Untersuchung legte nahe, dass PRO 2000 das Risiko einer HIV-Infektion um 30 Prozent verringern könnte. Die aktuelle Studie des Microbicides Development Programmes, einer Vereinigung von 16 europäischen und afrikanischen Forschungsinstitutionen, konnte jedoch keine positive Wirkung nachweisen. Die Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass die Studie groß genug war, um überzeugende Ergebnisse zu liefern. Die Teilnehmerinnen erhielten das Gel gemeinsam mit Kondomen und dem Zugang zu Informationen über sicheren Sex.

Ergebnisse entmutigend - Neue Behandlungsansätze gesucht

Die leitende Wissenschaftlerin Sheena McCormack vom Medical Research Council http://www.mrc.ac.uk erklärte, dass diese Ergebnisse entmutigend seien. Trotzdem seien sie wichtig, da damit klar sei, dass Tests durchgeführt werden müssen, die groß genug sind, um klare Beweise dafür zu liefern, ob ein Produkt wirksam ist oder nicht.

Mitautor Jonathan Weber vom Imperial College London http://www3.imperial.ac.uk betonte, es sei entscheidend, dass die Forschung immer weiter nach neuen Möglichkeiten zur HIV-Prävention suche. Daher werde man sich jetzt auf andere Behandlungsansätze konzentrieren.

Pressetext Austria vom 15. Dezember 2009


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:49 pm  Titel:  Frauenrechte sind Voraussetzung für HIV-Prävention Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Frauenrechte sind Voraussetzung für erfolgreiche HIV-Prävention

Dieser Text vom 7.8.2010 mit 481 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Soziale und ökonomische Benachteiligung sowie Gewalt sind Faktoren, die zu einer besonderen HIV-Gefährdung von Frauen führen. Nach Angaben von UNAIDS ist HIV die Hauptursache für Krankheit und Tod bei Frauen zwischen 15 und 49 Jahren. In Afrika südlich der Sahara sind 60 Prozent der Menschen mit HIV weiblich. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist einer der Gründe für diese globale Entwicklung: Bis zu 70 Prozent der Frauen machen im Laufe ihres Lebens Erfahrungen mit Gewalt, in Südafrika wird jede Minute eine Frau vergewaltigt.

Frauen, die Angst vor Gewalt haben oder diese bereits erleben, haben keine Möglichkeit, geschützten Geschlechtsverkehr einzufordern, sie nehmen HIV-Tests weniger in Anspruch, verheimlichen oft ihre Infektion und haben daher meist auch keinen Zugang zu Behandlung. Eine weitere Ursache für die hohe Gefährdung von Frauen ist die Benachteiligung etwa im Zugang zu Bildung, zum Arbeitsmarkt und zum Gesundheitssystem. Frauen sorgen in der Regel für die Kinder und haben daher geringere Chancen auf Berufstätigkeit und eigene Einkünfte. Weltweit haben nur 38 Prozent der jungen Frauen korrekte und umfassende Informationen über HIV/AIDS.

Von den 110 Millionen Kindern, die keine Schule besuchen, sind zwei Drittel Mädchen. "Die Stärkung von Frauenrechten weltweit ist eine grundlegende Voraussetzung für die erfolgreiche Bekämpfung von HIV", betont Dr. Ulrich Heide, geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. "Die Regierungen der besonders betroffenen Länder, aber auch die internationale Staatengemeinschaft sind aufgefordert, sich gegen die Benachteiligung von Frauen einzusetzen, damit sie gleichberechtigten Zugang zu Aufklärung, Prävention und medizinischer Therapie erhalten.

"Um Frauen besonders für sie geeignete Präventionsmöglichkeiten zur Verfügung stellen zu können, müsse die Forschung an AIDS-Impfstoffen und Mikrobiziden verstärkt fortgesetzt werden. Pro Jahr kommen weltweit rund 400.000 Babys mit HIV auf die Welt. "Durch eine Behandlung könnte die Übertragungsrate fast auf Null gesenkt werden", so Heide.

Die Stiftung fördert daher das DREAM-Programm der Gemeinschaft Sant`Egidio in Mosambik, das sich die Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung von HIV zum Ziel gesetzt hat. Über 98 Prozent der Babys werden dort HIV-negativ geboren. HIV-positive Frauen werden zu Activistas ausgebildet, die wiederum andere Frauen über HIV/AIDS aufklären. Außerdem unterstützt die Stiftung das Projekt HOPE Cape Town in Südafrika. Die HOPE-Gesundheitsarbeiterinnen arbeiten eng mit den Krankenhäusern zusammen, machen Hausbesuche und führen die wichtige Beratung und Unterstützung in den Familien fort.

Frauenärzte im Netz – Pressemeldung vom 30. Juli 2010


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:54 pm  Titel:  Vaginalring schtzt vor Aids Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Vaginalring schützt vor Aids

Dieser Text vom 28.9.2012 mit 454 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Ein Vaginalring könnte Frauen in Zukunft vor einer HIV-Infektion und damit vor Aids schützen. Der Ring enthalte Mikrobizide, die eine Ansteckung verhinderten, berichten Forscher der US-Organisation Population Council. Der Vaginalring sei vielleicht effektiver als die Vaginalgels, mit denen die schützenden Substanzen normalerweise verabreicht würden, so die Forscher.

Mehr unter: Netdoktor vom 7. September 2012
http://www.netdoktor.de/News/HIV-Vaginalring-schuetzt-vo-1137233.html


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