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BeitragVerfasst: Di 21 Feb, 2006 1:19 am  Titel:  Depression und Angst bei HIV-Infizierten Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Depression und Angst bei HIV-Infizierten

Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele:
Depression und Angst bei HIV-Infizierten


In Projekt Information Nr. 1/2006 (Auszüge)

Immer mehr HIV-Patienten gehen auch wegen psychiatrischer Probleme zum Arzt. Etwa die Hälfte aller Menschen mit HIV hat derartige Erkrankungen. Üblicherweise treten Depressionen und Ängste vor allem zum Zeitpunkt des HIV-positiven Testergebnisses auf, aber oft zeigen sich Symptome auch erst später im Veerlauf der HIV-Erkrankung.

Angst und Depression treten bevorzugt auf, wenn der Patient erhöhtem Streß ausgesetzt ist: Während einer akuten Erkrankung, bei einer Trennung oder beim Verlust eines Partners. Angst und Depression gehören zu den am häufigsten festgestellten psychiatrischen Veränderungen bei HIV-Patienten. Sie können die Behandlung der HIV-Infektion durch viele diagnostische und therapiebedingte Erschwernisse komplizieren.

Die Therapietreue kann durch gleichzeitige psychiatrische Erkrankungen verringert sein, aber durch eine geeignete Behandlung läßt sich dem entgegen wirken. Die richtige Diagnose und eine optimale Behandlung können sowohl die Lebensqualität des Betroffenen steigern, als auch das Risiko für Rückfälle verringern. Nicht diagnostizierte bzw. unbehandelte psychische Probleme können zu verstärktem HIV-Risikoverhalten beitragen und damit die Verbreitung von HIV fördern.

Drogen- und Alkoholmißbrauch haben einen starken Einfluß auf psychiatrische Erkrankungen. Mannigfaltigkeit und Komplexität dieses Themenkreises würden aber den Umfang des vorliegenden Artikels sprengen.

Symptome

Die richtige Diagnose einer Depression von HIV-Patienten ist deshalb so schwierig, weil sich viele der Symptome mit denen der HIV-Infektion selbst, mit denen von Begleiterkrankungen wie Hepatitis C oder von opportunistischen Infektionen überschneiden. Körperliche Beschwerden wie besipielsweise Bauchschmerzen, Verstärkung chronischer Schmerzen und Ruhelosigkeit sollten auf eine mögliche Depression als Ursache abgeklärt werden, wenn der Patient über Depressionen in der Familie, Selbstmordgedanken, Drogengebrauch oder Angstzustände berichtet. Zwar sind die Symptome bei Männern und Frauen insgesamt ähnlich, aber Frauen berichten häufiger über untypische Symptome wie Angst, körperliche Symptome, vermehrten Appetit und Gewichtszunahme, erhöhtes Schlafbedürfnis und Feindseligkeit.

Depressive Symptome können aber auch körperliche Symptome, die von der HIV-Infektion herrühren, überdecken. Patienten mit guten Helferzellzahlen haben ein geringeres Risiko für opportunistische Erkrankungen und neurologische Veränderungen als Patienten in späteren Stadien der HIV-Erkrankung. Solche Erkrankungen können sich zunächst als Depression manifestieren. Schließlich können Aids-Demenz und Depression auch zusammen auftreten und durch eine antidepressive Therapie kann sich auch die Gehirnfunktion wieder verbessern.

Angststörungen

Es wird geschätzt, das bis zu 40 % der HIV-Positiven unter Angststörungen leiden, vor allem unter Ängsten, die sich auf den Tod beziehen. Solche Angststörungen können die für die antiretrovirale Behandlung erforderliche Therapietreue beeinträchtigen.

Die Symptome haben eine große Spannbreite: Von einem kaum wahrnehmbaren Gefühl des Unwohlseins bis zu Panikattacken, die völlig behandlungsunfähig machen. Zu oft werden diese Symptome dann einfach der Persönlichkeit des Patienten zugeschrieben.

Wenn solche Angststörungen aber richtig behandelt werden, können sich körperliche Symptome bessern, die zunächst der HIV-Infektion zugeordnet oder als Medikamentennebenwirkungen gedeutet worden waren. Solche körperlichen Symptome können zum Beispiel sein: Brustschmerzen, Schwitzen, Kribbeln, Zuckungen, beschleunigte Atmung, Kurzatmigkeit, Magen-Darm-Störungen, Übelkeit, Muskelverspannungen und Kopfschmerzen.

Da Angststörungen auch mit hormonellen Veränderungen einhergehen, können Patienten mit unbehandelten Ängsten auch unter erhöhtem Blutdruck und Herzrhythmusstörungen leiden. Hinzu kommen Befunde, daß langfristig auch das Immunsystem durch Angststörungen geschwächt wird.

Eine besondere Form von Angststörungen sind Panikattacken, bei denen Angst und körperliche Symptome innerhalb von 10 Minuten einen Höhepunkt erreichen um dann innerhalb einer halben Stunde wieder abflauen, wenn der Patient sich in einer ruhigen und beruhigenden Umgebung erholen kann. Besonders charakteristisch ist, daß die Patienten nach einer solchen Attacke völlig erschöpft sind. Oftmals haben Patienten, die unter Panikattacken leiden, noch weitere psychiatrische Erkrankungen.

Obwohl Angststörungen meist gut auf Medikamente ansprechen, ist in vielen Fällen eine nicht-medikamentöse Therapie ausreichend. Zunächst sollte man Coffein und andere Stimulanzien meiden. Zusätzlich kann ein regelmäßig ausgeübtes Sportprogramm eine Besserung bewirken. Beratungsgespräche können sinnvoll sein, wenn sich die Ängste um konkrete Situationen drehen (Krankheit, Tod, Sterben); auch die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe kann hier sehr heilsam sein.

Im weiteren Text wird im wesentlichen auf die medikamentöse chemische Therapie eingegangen.

Quelle: Basu et al., Clinical management of depression an danxiety in HIV-infected adults, Aids 2005, 19:2057-67

Kommentar

Aus meiner Sicht ist es sowohl bei depressiven Zuständen wie bei Angststörungen wichtig, daß der Patient sich frühzeitig Hilfe holt durch Freunde, Psychologen/Psychotherapeuten und/oder Ärzte. Auch kann ein Heilpraktiker in solchen Situationen wertvolle Hilfe leisten und durch pflanzliche und/oder homöopathische Präparate unterstützende Hilfe leisten.

Mit Hilfe des Diagnosessystem der „Psychoenergetik“ kann ich die psychischen Themen exakt feststellen wie z.B. Angst, Panik etc. und die geeigneten homöopathischen Präparate austesten, die in aller Regel eine schnelle Besserung bringen.

Auch kann es in manchen Situationen sinnvoll sein ein konstitutionelles homöopathisches Mittel zu repertorisieren, wobei sowohl körperliche wie psychische Symptome berücksichtigt werden. Ein Konstitutionsmittel kann innerhalb weniger Tage zu einer entscheidenden Besserung beitragen.

Wichtig ist die Abklärung von hormonellen Störungen. Liegt eine hormonelle Dysbalance vor, so rate ich dringend von chemischer Therapie ab. Eine hormonelle Dysbalance (z.B. niedriges Testosteron, streßbedingte Nebennierenstörung) kann in aller Regel, teilweise mit geringen Kosten, sehr gut und schnell mit speziellen homöopathischen Präparten behandelt werden.


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