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Anmeldungsdatum: 27.02.2005
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BeitragVerfasst: Mi 02 Okt, 2013 8:23 am  Titel:  Jugend-tv.net & HIV/Aids-Kritik Antworten mit ZitatNach untenNach oben

jugend-tv.net & HIV/Aids-Kritik

Dieser Text vom Juli 2013 wurde bereits ca. 300 mal aufgerufen und wird erneut separat eingestellt.

Bei jugend-tv.net werden wie bei Klagemauer-TV altbekannte HIV/Aids-kritische Sichtweisen aufgewärmt und verbreitet, die offensichtlich durch extrem einseitig orientierte HIV/Aids-Kritiker, vor allem auch durch Unterstützer des Films „I won’t go quietly“ von Frau Sono initiiert werden. Schließlich kann jeder Laie bei den beiden Sendern Texte einreichen, die offensichtlich ungeprüft verbreitet werden.

Die für den Sender verantwortlichen Herren Elias Sasek und Kaleb Tschabold (Klagemauer) sowie Herr Jeremias Forell und Frau Katharina Wolf (jugend-tv.net) scheinen jedenfalls allesamt keinerlei Fachkenntnisse auf diesem Gebiet zu haben und sich nicht bewusst zu sein, in welcher unverantwortlichen Weise hier lebensgefährliche Sichtweisen zum Thema HIV/Aids verbreitet werden, die einer verantwortlichen Prävention massiv zuwider laufen.

www.jugend-tv.net


Aidstest - wertlos aber lukrativ

Erschreckend ungenau sei der Aidstest. Damit werde nämlich nicht das angebliche Virus nachgewiesen, sondern bloß die Antikörper, die auf das HIV reagieren. Antikörper sind in einem gesunden Immunsystem ständig aktiv. Man weiß inzwischen, dass über 60 verschiedene ge- wöhnliche Krankheiten zum Resultat „positiv“ beim Aidstest führen können. Dazu gehören beispielsweise so harmlose Krankheiten wie eine Grippe oder eine akute Infektion, aber auch Impfungen, Alkoholismus, Herpes, Tuberkulose, Malaria, Hepatitis B, etc. Selbst eine ganz normale Schwangerschaft könne den Aidstest positiv ausfallen lassen! Die Pharmakonzerne, die den Aidstest herstellen, freuen sich trotzdem, aber auch Gallo und Montagnier [Aushängeschilder der traditionellen Aidsforschung]: Die beiden haben nämlich Anteil an den aus der Entwicklung des Aidstestes anfallenden Gewinnen – bis 1994 waren das immer- hin schon satte 35 Mio. Dollar.

20.9.2012
http://jugend-tv.net/index.php?a=showportal&keyword=februar2013&id=31

Kommentar

Der Test ist kein Aids-Test, sondern ein HIV-Test, genauer ein HIV-Antikörpertest. Dieser zeigt selbst aus kritischer Sicht nach Dr. Kremer eine zelluläre Immunschwäche an, die mit herkömmlichen Laboruntersuchungen abgeklärt werden sollte. Es wird zunächst ein ELISA-Suchtest gemacht. Dieser kann auch auf HIV-unabhängige Faktoren reagieren. Ist dieser positiv wird zur Abklärung ein Westernblot-Bestätigungstest gemacht, der exakt HIV-Antikörper nachweist und andere Faktoren nicht zu einem positiven Westernblot führen können. Ist der Westernblot positiv wird sogar ein zweites Mal ein Westernblot-Test gemacht. Erst wenn dieser erneut positiv ist wird dem Patienten mitgeteilt werden, dass der HIV-Test positiv ist. Nach einem positiven Westernblot wird in aller Regel auch die Viruslast untersucht mittels HIV-RNA-PCR. Von Aids kann nur gesprochen werden, wenn eine der rd. 30 Aids-definierenden Krankheiten vorliegt. Ist diese Krankheit überwunden ist der Patient HIV-positiv mit einer überwundenen Aids-definierenden Krankheit in der Vergangenheit. Solche Patienten sollten es vermeiden in ihrem Bewusstsein an der Aids-Diagnose festzuhalten.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Do 03 Okt, 2013 4:39 pm, insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Mi 02 Okt, 2013 8:25 am  Titel:  Aids - was nicht gesagt werden darf Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aids - was nicht gesagt werden darf

jugend-tv.net

In der Öffentlichkeit heißt es meistens aufgepasst: Aids ist gefährlich. Du musst Dich unbedingt davor schützen. Doch der in 2011 erschienene Dokumentarfilm „I won’t go quietly“ von der Deutschen Filmemacherin Anne Sono, legt da noch ganz andere Fakten auf den Tisch. Der Film handelt nämlich von 6 Frauen mit der Diagnose HIV positiv, was so viel bedeutet, sie haben Aids. Am Leben dieser Frauen wird aufgezeigt wie eine solche Diagnose zustande kommt und wie diese Frauen die angebliche Todeskrankheit überwunden haben. Und willst du auch wissen wie Sie das geschafft haben? Sie haben einfach die Medikamente abgesetzt. Durch ihre persönlichen Geschichten wird die Aids-Lüge, nämlich, dass es ein krankmachendes oder gar ein tödliches HIV-Virus gäbe, aufgedeckt. Stattdessen sind es die Aids-Dignosen und die Aids-Medikamente, die wirklich krank machen oder gar tödlich sein können. Bei den Medikamenten ist dies sogar teilweise in den Beipackzetteln als Nebenwirkung aufgeführt. Aids ist ein Mischmasch aus verschiedenen Krankheiten, die es schon immer gb. Da fragt man sich doch warum wird uns du vor allem den Betroffenen davon nichts erzählt? Dadurch könnten uns doch so viel Tode erspart bleiben. Ganz im Gegenteil, man darf es sich nicht einmal erlauben die wissenschaftlichen Lehrmeinungen der Schuzlmedizin in irgendeiner Weise zu hinterfragen. Wenn man das tun würde, hätte man sofort ernste Probleme genau wie die Frauen im Film. Hieran sieht man doch deutlich mit welcher weltweiten Macht die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Schulmedizin nicht das Gute vertreten sondern noch bekämpfen, weil es nicht in das Geschäft passt. Also meiner Meinung nach braucht es da mal dringend einer Erneuerung in unserem gesamten Gesundheitssystem.

Falls Sie daran interessiert sind mehr von den wahren Fakten über Aids zu erfahren, dann mache Dich doch auf die Suche nach diesem Film. Ich weiß momentan nicht ob er kostenlos zu beziehen ist oder nicht aber ich habe ihn mir auf jeden Fall schon vor längerer Zeit angeschaut und der ist echt spannend und sehr aufschlussreich. Bleib auch du dran den Dingen auf den Grund zu gehen und nicht einfach alles so zu übernehmen. Also danke für Deine Aufmerksamekti und bis zum nächsten Mal.


7.7.2013
http://www.jugend-tv.net/?a=showportal&keyword=juli2013&id=180


Kommentar

Dieser Beitrag ist eine Verdrehung des Inhalts des Films als auch des gesamten Themas HIV. In dem Film geht’s überhaupt nicht um die Krankheit Aids, sondern um die HIV-Infektion. Keine der Frauen hat nach meiner Erinnerung eine Aids-definierende Krankheit gehabt. Die Behauptung, dass die Diagnose HIV-positiv bedeute, dass sie Aids haben, ist kompletter Nonsens. Die Krankheit Aids bzw. opportunistische Infektionen, die zur Diagnose Aids führen, sind allerdings auch heute noch tödlich, wenn keine rechtzeitige medizinische Behandlung erfolgt und wenn nicht rechtzeitig die HIV-Medikamente eingesetzt werden.

Die Geschichten der 6 Frauen mögen diejenigen Betrachter beeindrucken, die sich noch nicht intensiv mit dem Thema HIV beschäftigt haben. Tatsache aber ist, dass bereits eine der angeblich 6 gesunden Frauen seit mehr als einem Jahr unter der Erde liegt, weil sie die HIV-Medikamente abgesetzt hatte. Eine weitere (russische) Frau wurde ermordet. Bleiben also noch 4 Frauen. Beeindruckend ist für mich lediglich die Geschichte der Hauptprotagonistin, Barbara Seebald, die inzwischen 24 Jahre mit der HIV-Infektion lebt und die HIV-Medikamente abgesetzt hat. Warum dies möglich ist, kann niemand man aus der Ferne beurteilen, weil nichts über den tatsächlichen Gesundheitszustand dieser Frau bekannt ist. Bekannt ist lediglich, dass manche Frauen eine sehr geringe HI-Viruslast haben. Bekannt ist ebenfalls, dass ihr Mann, der ebenfalls die Medikamente abgesetzt hat, bereits vor einem Jahr verstorben ist.

Bekannt ist ebenfalls dass es wenige HIV-Positive gibt, die zu den sogenannten Longterm-Non-Progressoren zählen, also solchen Patienten, bei denen die Infektion sehr langsam fortschreitet. Bekannt ist ebenfalls, dass ich in meiner Praxis in 14 Jahren noch keinen vollkommen gesunden HIV-Positiven gesehen habe. Bekannt ist ebenfalls, dass bei HIV-positiven Patienten immer diverse Immun- und Stoffwechsel-Dysregulationen sowie Mikro- und Makronährstoff-Defizite vorliegen, die im Laufe der Zeit zum Anstieg der HI-Viruslast und zum Abfall der Helferzellen führen. Bekannt ist ebenfalls, dass für eine Abwärtsentwicklung die Immunaktivierung entscheidend ist. Es gibt nach meiner Beobachtung nur wenige HIV-Patienten, bei denen die Immunaktivierung sehr niedrig oder gar nicht vorhanden ist.

Bekannt ist ebenfalls, dass die allermeisten HIV-Positiven, die die HIV-Medikamente absetzten, diese nach einigen Monaten wieder einnehmen mussten. Bekannt ist ebenfalls, dass HIV-Patienten, die, wie die verstorbene Karri Stokeley, die HIV-Medikamente über mehrere Jahre absetzten, dann schwer erkrankten und von der Schulmedizin nicht mehr gerettet werden konnten. Werden die HIV-Medikamente abgesetzt, sinken erfahrungsgemäss die Helferzellen sehr schnell wieder ab, oftmals bis zu Null, gleichzeitig steigen die Immunaktivierung und die Viruslast an und es manifestieren sich schwere opportunistische Infektionen, Wasting, Kaposi oder Zervix-Karzinom, die dann kaum noch oder nur schwer behandelbar sind.

Richtig ist, dass es die Aids-definierenden Krankheiten schon immer gab. Richtig ist aber ebenfalls, dass diese bei gleichzeitig vorhandenem HIV-positiven Test in Aids umbenannt werden. Richtig ist ebenfalls, dass es nicht reicht diese Krankheiten mit herkömmlichen allopathischen Medikamenten wie Antibiotika, Antimykotika, Antituberkulotika oder Cortison zu behandeln. Das Immunsystem kann sich nur dann nachhaltig erholen, wenn begleitend antiretrovirale Medikamente eingesetzt werden, die das mit der Immunaktivierung verbundene Entzündungsgeschehen und die Viruslast reduzieren, wodurch in Folge die Helferzellen ansteigen.

Die Geschichten dieser Frauen belegen jedenfalls nicht, dass es generell möglich sei ohne HIV-Medikamente zu leben und dass die HIV-Infektion keine krankheitsfördernde Infektion sei. Einer Erneuerung bedarf es daher eher bei HIV/Aids-Kritikern, die ohne hinreichende Fachkenntnis derart fragwürdige Sichtweisen verbreiten. Aus meiner Sicht ist es regelrecht fatal, dass solche Ansichten, die in der Konsequenz lebensgefährlich sind und zu unnötigen Toden führen, ausgerechnet in die Kreise von Jugendlichen transportiert werden, was die Gefahr mit sich bringt, dass Jugendliche Safer-Sex nicht mehr für notwendig halten.

Wie fatal diese Anti-HIV-Propaganda ist, kann man aktuell in einem Bericht der privaten Krankenkassen nachlesen, in dem es heisst, dass sich bei den 11-20-jährigen fast doppelt so viele Mädchen wie Jungen infizieren. Auffällig sei vor allem die deutlich höhere Zahl von HIV-Fällen bei den 11- bis 15-jährigen Mädchen im Vergleich zu den gleichaltrigen Jungen.

Der Film hinterlässt m.E. mehr Fragen als dass er Antworten gibt. Solange es nicht mehr konkrete Daten zur Gesundheitssituation der restlichen 4 Frauen gibt, sollte der Film mit kritischem Abstand betrachtet werden und keinesfalls HIV-Positive dazu verleiten ohne Absprache mit ihrem Arzt die HIV-Medikamente abzusetzen. „Gesund fühlen“ reicht jedenfalls nicht um zu behaupten „gesund zu sein“. Dysregulationen und Nährstoffdefizite lassen sich lange bevor es zu Beschwerden, Symptomen und manifesten Krankheiten kommt feststellen.



Quellen:

Finkenstädt V., Wild F., HIV in der PKV-Prävalenz, Inzidenz und Arzneimittelversorgung
WIP-Diskussionspapier 02/13, Mai 2013; www.wip-pkv.de

I won't go quietly - DVD - Kommentar
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1682

I won’t go quietly - Kurzfilm - Interview
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1505

Lebensgefährliche Folgen der HIV/Aids-Kritik
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1372

Verstorbene Aids-Leugner
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1506


HIV-Fachartikel

Bales W.P.: HIV - Mythos oder ernstzunehmende virale Bedrohung?
Teil 1: Zur HIV/Aids-Kritik und ihren lebensgefährlichen Folgen für HIV-Patienten
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=305

Bales W.P.: HIV - Chronische Entzündung und Immunaktivierung
Teil 2: Chancen und Grenzen alternativer Therapie bei HIV-Patienten ohne antiretrovirale Therapie (ART)
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=306

Bales W.P.: HIV - Nutzen und Schaden antiretroviraler Therapie (ART)
Teil 3: Aspekte und Erfahrungen complementärer Therapie bei HIV-Patienten ergänzend zur ART
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=307


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