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BeitragVerfasst: Do 25 Jul, 2013 6:28 pm  Titel:  Medien Klagemauer.TV & HIV/Aids-Kritik Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Medien Klagemauer.TV

Bei Klagemauer.TV werden wie bei jugend-tv.net altbekannte HIV/Aids-kritische Sichtweisen aufgewärmt und verbreitet, die offensichtlich durch extreme einseitig orientierte HIV/Aids-Kritiker, vor allem auch durch Unterstützer des Films „I won’t go quietly“ von Frau Sono initiiert werden. Schließlich kann jeder Laie bei den beiden Sendern Texte einreichen, die offensichtlich ungeprüft verbreitet werden.

Die für den Sender verantwortlichen Herren Elias Sasek (Chef) und Kaleb Tschabold (Klagemauer) sowie Herr Jeremias Forell und Frau Katharina Wolf (jugend-tv.net) scheinen jedenfalls allesamt keinerlei Fachkenntnisse auf diesem Gebiet zu haben und sich nicht bewusst zu sein, in welcher unverantwortlichen Weise hier lebensgefährliche Sichtweisen zum Thema HIV/Aids verbreitet werden, die einer verantwortlichen Prävention massiv zuwider laufen.

http://www.klagemauer.tv/index.php?a=showstart#&panel1-1


Aidstest - wertlos aber lukrativ

„Erschreckend ungenau sei der Aidstest. Damit werde nämlich nicht das angebliche Virus nachgewiesen, sondern bloß die Antikörper, die auf das HIV reagieren. Antikörper sind in einem gesunden Immunsystem ständig aktiv. Man weiß inzwischen, dass über 60 verschiedene gewöhnliche Krankheiten zum Resultat „positiv“ beim Aidstest führen können. Dazu gehören beispielsweise so harmlose Krankheiten wie eine Grippe oder eine akute Infektion, aber auch Impfungen, Alkoholismus, Herpes, Tuberkulose, Malaria, Hepatitis B, etc. Selbst eine ganz normale Schwangerschaft könne den Aidstest positiv ausfallen lassen! Die Pharmakonzerne, die den Aidstest herstellen, freuen sich trotzdem, aber auch Gallo und Montagnier [Aushängeschilder der traditionellen Aidsforschung]: Die beiden haben nämlich Anteil an den aus der Entwicklung des Aidstestes anfallenden Gewinnen – bis 1994 waren das immer- hin schon satte 35 Mio. Dollar.“

20.9.2012
Klagemauer.TV
http://www.klagemauer.tv/index.php?a=showportal&keyword=gesundheit&id=187

Kommentar

Der Test ist kein Aids-Test, sondern ein HIV-Test, genauer ein HIV-Antikörpertest. Dieser zeigt selbst aus kritischer Sicht nach Dr. Kremer eine zelluläre Immunschwäche an, die mit herkömmlichen Laboruntersuchungen abgeklärt werden sollte. Es wird zunächst ein ELISA-Suchtest gemacht. Dieser kann auch auf HIV-unabhängige Faktoren reagieren. Ist dieser positiv wird zur Abklärung ein Westernblot-Bestätigungstest gemacht, der exakt HIV-Antikörper nachweist und andere Faktoren nicht zu einem positiven Westernblot führen können. Ist der Westernblot positiv wird zur Absicherung sogar ein zweites Mal ein Westernblot-Test gemacht. Erst wenn dieser erneut positiv ist wird dem Patienten mitgeteilt dass sein HIV-Test positiv ist. Nach einem positiven Westernblot wird in aller Regel auch die Viruslast untersucht mittels HIV-RNA-PCR. Von Aids kann nur gesprochen werden, wenn eine der rd. 25 Aids-definierenden Krankheiten vorliegt. Ist diese Krankheit überwunden ist der Patient HIV-positiv mit einer überwundenen Aids-definierenden Krankheit in der Vergangenheit. Solche Patienten sollten es vermeiden in ihrem Bewusstsein an der Aids-Diagnose festzuhalten.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Sa 15 März, 2014 5:22 pm, insgesamt 14-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 25 Jul, 2013 6:30 pm  Titel:  Welt-Aids-Tag 2012 Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Welt-Aids-Tag 2012

Medien Klagemauer.TV

„Herzlich willkommen zu unserem heutigen Medien-Kommentar zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember 2012. Aus dem Studio Münster berichten wir um die vielleicht noch unbekannten Hintergründe der Entstehung des Phänomens Aids.

Zwischen Oktober 1980 und Mai 1981 wurden 5 homosexuelle Männer in 3 verschiedenen Krankenhäusern von Los Angeles wegen Pilzinfektionen in der Lunge, auch PcP genannt, Hefepilzinfektionen auf den Schleimhäuten, und anderen Erkrankungen behandelt. Die amerikanische Seuchenbehörde CDC vermutete eine Infektionskrankheit als primäre Ursache. Im Bericht der CDC vom 5.6.1981 über diese Vorfälle steht geschrieben, dass alle 5 Männer inhalative Drogen genommen haben. Es handelt sich hier um die in Schwulenkreisen sehr beliebte Schüffeldroge Poppers (Anm. der Redaktion). Nun litten viele Schwule, bedingt durch ihr exessives Sexualleben sehr oft an Geschlechtskrankheiten. Ein Teufelskreis begann und sie bekamen immer wieder Antibiotika verschrieben. Dazu Dr. Kremer: Und davon profitieren Mikropilze, die die Erreger der unter Aids-Patienten gefürchteten PcP Lungenentzündung sind. Und diese ganze Mixtur von Drogen und Medikamenten aus der das Leben viele aktiver Männer bestand, machte ihren schlechten Gesundhetiszustand aus. Anstatt nun die eigentliche Ursache beim Namen zu nennen entschied sich die CDC als Ursache zu einem wissenschaftlich bis heute unbewiesenen Aids-Virus und Aids als Infektionskrankheit auszurufen.“


01.12.2012
http://www.klagemauer.tv/index.php?a=showportal&keyword=allvids&id=331

Kommentar

Es ist schon erstaunlich, dass ein solcher Sender im Jahre 2012 zum Welt-Aids-Tag nichts anderes zu bieten hat als altbekannte historische Geschichten aus HIV/Aids-kritischer Sicht aufzuwärmen. Was haben diese Geschichten heutzutage mit der Entwicklung von Aids in der ganzen Welt zu tun? Schließlich sind es längst nicht mehr nur solche schwul lebenden HIV-Patienten mit Drogen- und Poppersgebrauch, die Aids entwickeln können, sondern auch solche HIV-Positive einschließlich heterosexuell orientierter HIV-positiver Menschen, die nichts mit Drogen und einem vergleichbaren ungesunden Lebensstil zu tun haben. Auch das Thema Antibiotika, das gerne von Dr. Kremer favorisiert wird, betrifft nur einen kleinen Teil von HIV-Positiven. Das Hauptproblem bei der Entwicklung von Aids-definierenden Krankheiten sind nicht Antibiotika, sondern die Immunaktivierung, was seit 2005 seitens der etablierten Medizin konstatiert wird. Und das betrifft alle HIV-Positiven, unabhängig von sexueller Präferenz und Lebensstil. Lebensstilfaktoren kommen erschwerend hinzu und können die Immunaktivierung zusätzlich triggern. Und was den Nachweis angeht, so ist HIV selbstverständlich wissenschaftlich nachgewiesen worden, was selbst der bekannteste HIV/Aids-Kritiker und Retrovirologe, Prof. Dr. Duesberg, bestätigt. Er schreibt sogar, dass der Nachweis in der Zellkultur die sog. Koch’schen Postulate übertrifft.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Sa 24 Aug, 2013 2:16 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 25 Jul, 2013 6:31 pm  Titel:  HIV - ein harmloses Virus?! Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV - ein harmloses Virus?!

Medien Klagemauer.TV

„Es wird weithin geglaubt, dass ein Retrovirus namens HIV der Auslöser einer Gruppe von Krankheiten sei, die man gemeinhin AIDS nennt. Viele Wissenschaftler stellen diese Hypothese neu in Frage. Einer von ihnen, Professor Duesberg (Universität in Berkeley/ San Francisco und Kassel), ein Spezialist für Retroviren, bezeichnet das HIV-Virus aufgrund intensiver Nachforschungen als völlig harmlos. Seine in einem Brief verfassten Thesen wurden von vielen namhaften Forschern unterschrieben und prominenten Wissenschaftspublikationen unterbreitet. Diese weigerten sich unkorrekterweise, dieses Schreiben zu veröffentlichen. Bis heute haben schon drei Nobelpreisträger ihre Zweifel an der offiziellen These öffentlich kundgetan. Kary Mullis, Nobelpreisträger der Chemie 1993, erging es wie vielen anderen Forschern auch: Trotz intensiven Suchens und Nachfragens unter AIDS-Forschern fand er nicht eine einzige Veröffentlichung über das HIV-Virus. Allerdings entdeckte er dabei, dass gegen alle Grundregeln, die bei wissenschaftlichen Arbeiten beachtet werden müssen, verstoßen wurde: überhastetes Arbeiten, die Art der Methoden, dann die werbemäßigen Ankündigungen von Forschungsneuheiten ohne jegliche Beweisführung, ohne eine zuvor öffentliche Kreuzdiskussion mit anderen Forschern und … schließlich wurde der Mantel des Schweigens über einer ungefähren Wahrheit ausgebreitet ...“

06.06.2013
Klagemauer.tv
http://www.youtube.com/watch?v=qsfMPhVEGEo

Kommentar

Prof. Duesberg ist der einzige HIV/Aids-Kritiker, der die Isolation von HIV in der Zellkultur bestätigt und beschreibt, dass dieser Nachweis aus wissenschaftlicher Sicht sogar die Koch’schen Postulate übertrifft. Auch erfolgte eindeutig der Nachweis von HIV mit Elektronen-Mikroskop aus Lymphknoten. Lediglich aus Plasma ist der Nachweis nicht möglich, weil die Anzahl der Viren dafür im Blut zu gering ist. Die HIV-Medizin vertritt seit 1995 die Ansicht, dass das Hauptproblem der HIV-Infektion die Immunaktivierung darstellt. Diese wird ausgelöst durch Bestandteile von Bakterien (Lipopolysacharide/LPS), die aus dem Darm ins Blut übertreten. Insofern ist Duesbergs Ansicht, dass HIV nicht die auslösende Ursache für Aids sei aus dem Erkenntnisstand der frühen HIV-Medizin zu verstehen, als das Thema der Immunaktivierung noch nicht bekannt war. Das Immunsystem ist leider nicht wie bei anderen Infektionen in der Lage genügend HIV-Antikörper zu bilden und die Cytotoxischen T-Lymphozyten (CTL/CD8) sind nicht in der Lage dauerhaft HIV zu eliminieren. Die Immunaktivierung kann zudem durch viele Co-Faktoren getriggert werden, wodurch dann die HI- Viruslast ansteigt und die Helferzellen zunehmend abfallen. Die von Mullis wieder entdeckte PCR wurde später weiter entwickelt und hat längst Eingang in der gesamten Medizin gefunden bis hin zu genetischen Stuhlanalysen.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Sa 24 Aug, 2013 2:16 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 25 Jul, 2013 6:37 pm  Titel:  Aids - was nicht sein darf Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aids - was nicht sein darf

Medien Klagemauer.TV

„2011 erschien der Dokumentarfilm „I won't go quietly!" der deutschen Filmemacherin Anne Sono. Der Film handelt von sechs Frauen mit der Diagnose: HIV positiv. Am Leben dieser Frauen wird aufgezeigt, wie eine solche Diagnose zustande kommt und wie die Frauen die angeblich tödliche Krankheit überwunden haben: Indem sie nämlich die Medikamente absetzten! Durch ihre individuellen Geschichten wird die AIDS-Lüge schonungslos aufgedeckt: Es gibt weder ein krankmachendes noch tödliches HIV-Virus! Dafür gibt es sowohl krankmachende, als auch tödliche AIDS-Diagnosen und AIDS-Medikamente (wie es in einigen Beipackzetteln auch als Nebenwirkung aufgeführt wird). AIDS ist ein Sammelsurium von verschiedenen Krankheiten, die es schon immer gab. Der Film dokumentiert, dass die wissenschaftlichen Dogmen der Schulmedizin in keiner Weise hinterfragt werden dürfen und spricht aus, was nicht ausgesprochen werden darf: Menschen, die eigentlich dazu bestimmt sind, uns zu helfen -- wie Ärzte, Pharmazeuten und Regierungen -- sind für den Tod unzähliger Menschen verantwortlich. Woher nimmt sich dieses globale Machtgefüge der Schulmedizin, der Akademien und der WHO das Recht zu bestimmen, was sein darf und was nicht? Auch für die Medizin ist es an der Zeit, eine neue Ära einzuläuten!“

3.7.2013
http://www.klagemauer.tv/index.php?a=showportal&keyword=gesundheit&id=1198
http://www.youtube.com/watch?v=gVatbaGbuQw


Kommentar

Dieser Beitrag ist eine Verdrehung des Inhalts des Film als auch des gesamten Themas HIV. In dem Film geht’s überhaupt nicht um die Krankheit Aids, sondern um die HIV-Infektion. Keine der Frauen hat nach meiner Erinnerung eine Aids-definierende Krankheit gehabt. Die Behauptung, dass die Diagnose HIV-positiv bedeute, dass sie Aids haben, ist kompletter Nonsens. Die Krankheit Aids bzw. opportunistische Infektionen, die zur Diagnose Aids führen, sind allerdings auch heute noch tödlich, wenn keine rechtzeitige medizinische Behandlung erfolgt und wenn nicht rechtzeitig die HIV-Medikamente eingesetzt werden.

Die Geschichten der 6 Frauen mögen diejenigen Betrachter beeindrucken, die sich noch nicht intensiv mit dem Thema HIV beschäftigt haben. Tatsache aber ist, dass bereits eine der angeblich 6 gesunden Frauen seit mehr als einem Jahr unter der Erde liegt, weil sie die HIV-Medikamente abgesetzt hatte. Eine weitere (russische) Frau wurde ermordet. Bleiben also noch 4 Frauen. Beeindruckend ist für mich lediglich die Geschichte der Hauptprotagonistin, Barbara Seebald, die inzwischen 24 Jahre mit der HIV-Infektion lebt und die HIV-Medikamente abgsetzt hat. Warum dies möglich ist, kann niemand aus der Ferne beurteilen, weil nichts über den tatsächlichen Gesundheitszustand dieser Frau bekannt ist. Bekannt ist lediglich, dass manche Frauen eine sehr geringe HI-Viruslast haben. Bekannt ist ebenfalls, dass ihr Mann, der ebenfalls die Medikamente abgesetzt hat, bereits vor einem Jahr verstorben ist.

Bekannt ist ebenfalls dass es wenige HIV-Positive gibt, die zu den sogenannten Longterm-Non-Progressoren zählen, also solchen Patienten, bei denen die Infektion sehr langsam fortschreitet. Bekannt ist ebenfalls, dass ich in meiner Praxis in 14 Jahren noch keinen vollkommen gesunden HIV-Positiven gesehen habe. Bekannt ist ebenfalls, dass bei HIV-positiven Patienten immer diverse Immun- und Stoffwechsel-Dysregulationen sowie Mikro- und Makronährstoff-Defizite vorliegen, die im Laufe der Zeit zum Anstieg der HI-Viruslast und zum Abfall der Helferzellen führen. Bekannt ist ebenfalls, dass für eine Abwärtsentwicklung die Immunaktivierung entscheidend ist. Es gibt nach meiner Beobachtung nur wenige HIV-Patienten, bei denen die Immunaktivierung sehr niedrig oder gar nicht vorhanden ist.

Bekannt ist ebenfalls, dass die allermeisten HIV-Positiven, die die HIV-Medikamente absetzten, diese nach einigen Monaten wieder einnehmen mussten. Bekannt ist ebenfalls, dass HIV-Patienten, die, wie die verstorbene Karri Stokeley, die HIV-Medikamente über mehrere Jahre absetzten, dann schwer erkrankten und von der Schulmedizin nicht mehr gerettet werden konnten. Werden die HIV-Medikamente abgesetzt, sinken erfahrungsgemäss die Helferzellen sehr schnell wieder ab, oftmals bis zu Null, gleichzeitig steigen die Immunaktivierung und die Viruslast an und es manifestieren sich schwere opportunistische Infektionen, Wasting, Kaposi oder Zervix-Karzinom, die dann kaum noch oder nur schwer behandelbar sind.

Richtig ist, dass es die Aids-definierenden Krankheiten schon immer gab. Richtig ist aber ebenfalls, dass diese bei gleichzeitig vorhandenem HIV-positiven Test in Aids umbenannt werden. Richtig ist ebenfalls, dass es nicht reicht diese Krankheiten mit herkömmlichen allopathischen Medikamenten wie Antibiotika, Antimykotika, Antituberkulotika oder Cortison zu behandeln. Das Immunsystem kann sich nur dann nachhaltig erholen, wenn begleitend antiretrovirale Medikamente eingesetzt werden, die das mit der Immunaktivierung verbundene Entzündungsgeschehen und die Viruslast reduzieren, wodurch in Folge die Helferzellen ansteigen.

Die Geschichten dieser Frauen belegen jedenfalls nicht, dass es generell möglich sei ohne HIV-Medikamente zu leben und dass die HIV-Infektion keine krankheitsfördernde Infektion sei. Einer Erneuerung bedarf es daher eher bei HIV/Aids-Kritikern, die ohne hinreichende Fachkenntnis derart fragwürdige Sichtweisen verbreiten. Aus meiner Sicht ist es regelrecht fatal, dass solche Ansichten, die in der Konsequenz lebensgefährlich sind und zu unnötigen Toden führen, ausgerechnet in die Kreise von Jugendlichen transportiert werden, was die Gefahr mit sich bringt, dass Jugendliche Safer-Sex nicht mehr für notwendig halten.

Wie fatal diese Anti-HIV-Propaganda ist, kann man aktuell in einem Bericht der privaten Krankenkassen nachlesen, in dem es heisst, dass sich bei den 11-20-jährigen fast doppelt so viele Mädchen wie Jungen infizieren. Auffällig sei vor allem die deutlich höhere Zahl von HIV-Fällen bei den 11- bis 15-jährigen Mädchen im Vergleich zu den gleichaltrigen Jungen.

Der Film hinterlässt m.E. mehr Fragen als dass er Antworten gibt. Solange es nicht mehr konkrete Daten zur Gesundheitssituation der restlichen 4 Frauen gibt, sollte der Film mit kritischem Abstand betrachtet werden und keinesfalls HIV-Positive dazu verleiten ohne Absprache mit ihrem Arzt die HIV-Medikamente abzusetzen. „Gesund fühlen“ reicht jedenfalls nicht um zu behaupten „gesund zu sein“. Dysregulationen und Nährstoffdefizite lassen sich lange bevor es zu Beschwerden, Symptomen und manifesten Krankheiten kommt feststellen.



Quellen:

Finkenstädt V., Wild F., HIV in der PKV-Prävalenz, Inzidenz und Arzneimittelversorgung
WIP-Diskussionspapier 02/13, Mai 2013; www.wip-pkv.de

I won't go quietly - DVD - Kommentar
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1682

I won’t go quietly - Kurzfilm - Interview
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1505

Lebensgefährliche Folgen der HIV/Aids-Kritik
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1372

Verstorbene Aids-Leugner
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1506


HIV-Fachartikel

Bales W.P.: HIV - Mythos oder ernstzunehmende virale Bedrohung?
Teil 1: Zur HIV/Aids-Kritik und ihren lebensgefährlichen Folgen für HIV-Patienten
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=305

Bales W.P.: HIV - Chronische Entzündung und Immunaktivierung
Teil 2: Chancen und Grenzen alternativer Therapie bei HIV-Patienten ohne antiretrovirale Therapie (ART)
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=306

Bales W.P.: HIV - Nutzen und Schaden antiretroviraler Therapie (ART)
Teil 3: Aspekte und Erfahrungen complementärer Therapie bei HIV-Patienten ergänzend zur ART
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=307


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