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BeitragVerfasst: Mi 03 Apr, 2013 9:23 pm  Titel:  Öffentliche Briefe an HIV/Aids-kritische Heilpraktiker Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Öffentlicher Brief an HIV/Aids-kritischen Heilpraktiker


Lieber Herr Kollege Jean-Claude Alix!

Bezüglich Ihrer Äußerungen zum Thema HIV/Aids in den hier kommentierten drei Büchern bin ich entsetzt über die fragmentäre Behandlung des Themas und Ihre einseitige Orientierung an HIV/Aids-kritischen Sichtweisen, vor allem an Dr. Kremer, die Sie offensichtlich nie selbst überprüft haben an und mit HIV-Patienten. Sie greifen nur den einen oder anderen Mosaikstein aus den teilweise lebensgefährlichen Theorien der HIV/Aids-Kritik heraus und lassen KollegInnen ansonsten mit ihren knappen Ausführungen hinsichtlich einer konkreten Therapie bei HIV-Patienten „im Regen stehen“. Es geht um mehr als Cystein und Glutathion!

Anhand Ihrer bisherigen Bücher, von denen ich mit ihrem neuesten gerade erschienenen Buch nunmehr vier besitze, hatte ich den Eindruck, dass Sie ansonsten über ein reichhaltiges Wissen verfügen und ich manche Anregung finden konnte.

Ich hatte Ihnen bereits seinerzeit zu Ihren beiden früheren Texten eine kritische Rückmeldung gegeben, nur leider hielten Sie es nicht für nötig mit mir in eine Diskussion zu treten. Wie ich anhand Ihres neuesten Buches sehe, ist nichts davon bei Ihnen angekommen und Sie haben Ihre Sichtweisen offensichtlich nicht im geringsten geändert.

Sollten HIV-Positive Ihre Praxis aufsuchen, so würden diese mit einer solchen therapeutischen Haltung geradezu in eine zunehmende Immunschwäche hineintherapiert, wie ich dies auch bei anderen HIV/Aids-kritisch orientierten und auf dem Gebiet von HIV wenig kompetenten KollegInnen beobachten konnte, insbesondere bei sogenannten „Cellsymbiosistherapeuten“, die wie Sie sich ausschließlich an den HIV/Aids-kritischen Theorien von Dr. Kremer orientieren, der bis zum heutigen Tage die Nichtexistenz von HIV proklamiert und damit mitbeteiligt ist an der Verursachung vieler schwerwiegender Krankheitsentwicklungen bis hin zu traurigen Märtyrertoden von HIV-positiven und Aids-kranken Menschen. Nichtsdestotrotz sind viele seiner Therapieempfehlungen sehr wertvoll und auch in meinen Therapiestrategien integriert. Aber mit Cystein und Glutathion alleine wird man weder eine akute Aids-Krankheit heilen können noch erreichen, dass symtomlose HIV-Positive dauerhaft ohne HIV-Medikamente leben können.

Als Therapeut kann man mit diesen Mitteln nur noch dann etwas erreichen, wenn ein HIV-Positiver frühzeitig in der Praxis erscheint, die Helferzellen noch ein Niveau von möglichst 350/20 % haben und die Viruslast möglichst unter 100.000/ml ist. Je mehr die Immundaten davon abweichen, desto fraglicher ist es ob es noch möglich ist die Immunaktivierung und die Viruslast zu senken und die Helferzellen entscheidend anzuheben. Bei manifesten Aids definierenden Krankheiten sind diese Empfehlungen völlig unzureichend und können allenfalls komplementär zur allopathischen Therapie eingesetzt werden.

Dabei sollte man doch als Therapeut bedenken, dass Dr. Kremer NIE selbst seine eigenen Theorien in der Praxis an HIV-Patienten angewandt und über Jahre hat beobachten und überprüfen können. Ansonsten müsste er nämlich angesichts der mit seinen Sichtweisen nicht bzw. nur teilweise kompatiblen Realität von HIV-positiven Menschen und der wissenschaftlichen HIV-Medizin endlich umdenken und eine korrigierte Neufassung seines Buches schreiben.

Nachfolgend möchte ich die wichtigsten Aussagen in Ihren 3 Büchern,
in denen Sie sich zum Thema HIV/Aids geäußert haben,
aus meiner Sicht aufarbeiten und kommentieren.



Es geht um eine Zukunft ohne Krebs

Der Schlüssel für ein langes Leben ohne Krebs

Von Jean-Claude Alix

Spurbuchverlag, 2007

Thema HIV/Aids

Dr. med. Heinrich Kremer
(S.184-192)


Es wird die Th1/Th2-Immunzellbalance, NO-Gas, TH1/TH2 Immunabwehr, Thiolpool, Cystein, Methionin beschrieben. So weit, so gut.

Auszüge

„Unbehandelte Aids-Patienten leiden quasi ausschließlich an Infektionen, an denen Pilze bzw. Mykobakterien beteiligt sind. Der unbehandelte Aids-Patient leidet selten unter bakteriellen Belastungen.

Aids ist mit dem Wissen von Dr. Kremer also behandelbar und heilbar. Aids hat nichts mit einem bösartigen Virus zu tun, es handelt sich lediglich um eine Erschöpfung des antioxidativen Thiol-Pools!

Auch werden unsere Immunzellen (T-Helferzellen) bei der Aids-Erkrankung mitnichten zerstört, wie oft erklärt wird, sondern sie tummeln sich nur auf anderen Kriegsschauplätzen, nämlich im Gewebe. Sie verschwinden lediglich aus der Butbahn um in anderen Bereichen des Körpers die B-Lymphzellen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Es gibt also nach Kremer definitiv keine „HIV-bedingte Aids-Erkrankung“ und daher weder eine Übertragung durch Blut noch durch sexuelle Kontakte. Was dagegen sehr wohl übertragen werden kann, sind Viren, Bakterien und Pilze, die bei Menschen mit bereits bestehender Immun-Dysbalance zu Begleitinfektionen (opportunistischen Infektionen) führen können. Und so ist Aids heute definiert. Ein Patient wird niemals HIV-positiv abgestempelt, weil man bei ihm den Aids-Virus festgestellt hat. Nein, die Tests können keinerlei Virus feststellen, denn es gibt keinen! Die Tests prüfen lediglich den Zustand der Immunabwehr, sonst nichts.

Massive bakterielle Erkrankungen treten bei Aids-Patienten erst auf, nachdem hochtoxische Gifte wie AZT eingesetzt wurden.“


Kommentar

Hier weiß man nicht worüber der Autor schreibt. Meint er mit Aids-Patienten nur solche mit manifesten Aids-Erkrankungen oder sind auch symtomlose HIV-positive Patienten gemeint?

Unbehandelte Aids-Patienten leiden also nach Kremer selten unter einer bakteriellen Belastung. Was hat dann mein aktueller HIV-Patient, bei dem HIV erst aufgrund seiner akuten Tuberkulose festgestellt wurde und der noch nie zuvor irgendwelche HIV-Medikamente eingenommen hat? Er hatte bei Feststellung der Diagnose noch NULL Helferzellen bei einer HI-Virulast von 600.000.

Aids ist mit dem Wissen von Dr. Kremer also behandelbar und heilbar? Ist eine Aids-definierende Erkrankung wie die Tuberkulose nun alleine mit Glutathion und Cystein behandelbar bzw. sogar heilbar? Wenn ja, wäre die Frage, ob Sie, Herr Kollege, das selbst schon einmal überprüft haben und belegen können? Ich kann das jedenfalls so pauschal nicht bestätigen. Bei stark defizitärem Glutathion ist dies jedenalls mit Cystein alleine nicht zu beheben. Mit der von Dr. Kremer empfohlenen hohen Cystein-Dosis wurden im übrigen schon Pneumonien ausgelöst, so das dies nur mäßig dosiert werden sollte.

Die Helferzellen sind also nur verschwunden um die B-Lymphzellen bei der Antikörperbildung zu unterstützen? Und was nützt das nun meinem Tuberkulose-Patienten, der zwar zu wenig TH1-Helferzellen hat, aber auch Interleukin 4 (TH2) sich an der unteren Normgrenze befindet, also mitnichten eine übermäßige Antikörperbildung stattfinden kann.

Es gibt nach Kremer keine HIV-bedingte Aids-Erkrankung. Nur Viren, Bakterien und Pilze könnten übertragen werden. Die Tests könnten keinerlei Virus feststellen. Die HIV-Medizin hat aber nie behauptet, dass man mit dem HIV-Test Viren nachweisen kann. Die HIV-bedingten Krankheiten entstehen nach Kremer zwar durch Viren, Bakterien und Pilze, aber HIV soll damit nichts zu tun haben? Aber ohne HIV sinken die Helferzellen nicht derart kontinuierlich und stark. Realität ist aber, dass Viren, Bakterien und Pilze erst dann opportunistische Infektionen auslösen, wenn das Immunsystem durch HIV massiv geschwächt und die Helferzellen stark dezimiert wurden bis unter 200/µl, oft sogar weit unter 100/µl oder gar bis zu 0/µl gefallen sind.

Und die HIV-RNA-PCR ist eine seit vielen Jahren in der gesamten Medizin eingesetzte verlässliche Methode zur Feststellung vieler für die Entstehung von Krankheiten relevanter Faktoren, die sich seit der Erfindung von Karry Mullis entscheidend weiterentwickelt hat. Insofern dürften die immer wieder von HIV/Aids-Kritikern wiederholten Äußerungen des Erfinders, dass man damit kein HIV nachweisen könne, längst Makulatur sein.

Massive bakterielle Erkrankungen treten nach Dr. Kremer bei Aids-Patienten erst auf, nachdem hochtoxische Gifte wie AZT eingesetzt wurden. Mein Patient hat vor seiner entdeckten Tuberkulose-Erkrankung nichts von seiner HIV-Infektion gewußt geschweige denn HIV-Medikamente eingenommen. Erst wenige Wochen vor der stationären Therapie fiel auf, dass er an Gewicht verloren hatte. Im Krankenhaus hatte er dann statt der üblichen 70 kg nur noch 48 kg! Bei vorhergehenden Symptomen wie Lymphknotenschwellungen, anhaltendem Husten über Monate sowie zunehmender Schwäche haben weder der Patient, noch die behandelnden Ärzte, noch sein Freund an die Möglichkeit einer HIV-Infektion als Ursache gedacht. Erst als der Patient sich kaum noch auf den Beinen halten konnte wurde er von seinem Freund in die nächste Klinik gebracht, die ihn an die Uniklinik überwies. AZT wird im übrigen hierzulande und heutzutage nur noch selten und nur in geringer Dosis eingesetzt, insbesondere wenn es darum geht HIV im Gehirn/Liquor zu eliminieren.



Es geht um Ihr Blut

Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes,
Bluthochdruk, Hörsturz und vieles mehr …
Verstehen, vermeiden und heilen

Von Jean-Claude Alix

Spurbuchverlag, 2009


Sonderfall: Aids



Auszüge

„Wie stellt man fest, dass jemand angeblich von der Seuche Aids befallen ist? Auch hier muss ich viele Menschen „enttäuschen“. Es gibt auf der Welt keinen einzigen Test, der festellen kann, dass Sie in ihrem körper einen Aids-Virus beheimaten. Der Elisa-Test hat mit Viren nichts zu tun und prüft lediglich die Kraft ihrer Immunabwehr. Also noch einmal in aller Deutlichkeit: Aids kann nicht über Virenerkennung diagnostiziert werden! Die Diagnose wird lediglich anhand des Vorhandenseins von „Nebenerkrankungen“ gestellt. Es ist eine ganze Liste dieser sogenannten „opportunen“ Erkrankungen aufgestellt und immer wieder aktualisiert worden. Sie können es zum Beispiel in Wikipedia nachlesen. Das wird hier nun aber sehr schnell grotesk, denn Sie brauchen nur homosexuell zu sein und zufällig eine Lungenentzündung bekommen - und schon passen Sie in das Aids-Schema.“

Kommentar

Dieser Absatz zeigt explizit, dass Sie in dem Thema nicht wirklich bewandert sind. Schon die Formulierung im ersten Satz löst bei mir Kopfschütteln aus. Es wird niemand von der Seuche Aids befallen. Bevor Aids entstehen kann muss eine Infektion mit HIV vorliegen. Der HIV-Test stellt lediglich HIV-Antikörper fest und diese sind selbst nach Prof. Hässig und Dr. Kremer ein Hinweis auf eine zelluläre Immunschwäche, die man in weiteren regulären Immununtersuchungen abklären sollte. Warum Herr Kollege ist das so schwierig zu verstehen? Die Krankheit Aids wird selbstverständlich hierzulande anhand eines Katalogs von rd. 30 Aids-definierenden Krankheiten diagnostiziert. Was hat das mit Nebenerkrankungen zu tun? Wie kann man die schwerwiegenden opportunistischen Infektionen, Kaposi und Wasting als Nebenerkrankung von Aids bezeichnen? Manchmal treten sogar mehrere dieser Aids-definierenden Krankheiten gleichzeitig auf.

Nebenerkrankungen bzw. korrekter Nebensymptome spielen allenfalls in Afrika bei der Aids-Diagnose per Ansicht als Zusatz zu den Hauptsymptomem eine Rolle. Hauptsymptome sind dort:

• Gewichtsverlust von mehr als 10 Prozent
• Chronischer Durchfall über mehr als einen Monat
• Fieber über mehr als einen Monat, auch mit Unterbrechungen

Dazu muß eines der folgenden Nebensymptome kommen:
• Husten durch mehr als einen Monat
• Ein genereller Juckreiz
• Wiederkehrende Gürtelrose
• Pilzinfektionen im Mund-Halsbereich
• Chronische Herpes-Infektion an mehreren Stellen
• Schwellung mehrerer Lymphknoten

Für eine Aids-Diagnose in Afrika müssen zwei der Hauptsymptome vorliegen mit mindestens einem der angeführten Nebenymptome und keine andere Ursache für Immunschwäche wie Krebs, gravierende Unterernährung oder ähnliches vorliegen. Aber auch ein generalisiertes Kaposi-Sarkom oder eine Cryptococcen-Meningitis (Gehirnhautentzündung) sind ausreichend, um die Diagnose Aids zu stellen.

Allgemeine Symptome der akuten Phase oder latenten HIV-Infektion (Phase A) wie Fieber, Lymphknotenschwellungen, Durchfall, Nachtschweiß oder HIV-assoziierte Erkrankungen der Phase B (ARC=Aids-related Complex) wie Gürtelrose, Orale Haarleukoplakie, Herpes-simplex-Infektionen, Candida-Infektionen im Mund- und Rachenraum, Fieber und Durchfall über 1 Monat und periphere Neuropathien zählen noch nicht zu den Aids-definierenden Erkrankungen. Hierzulande müssen handfeste opportunistische Infektionen vorliegen (Phase C) wie Cytomegalie-Virus-Infektion, atypische Mykobakteriose, Tuberkulose, Pneumocystis jirovecii-Pneumonie, Kryptokokkenmeningitis, Toxoplasmose, Kaposi-Sarkom, Non-Hodgkin-Lymphom, Wasting u.a.m. bevor auf dem Hintergrund eines positiven HIV-Testes die Aids-Diagnose gestellt wird. Hier von „Nebenerkrankungen“ zu sprechen geht gewaltig am Thema vorbei.

Die Behauptung, man brauche nur homosexuell zu sein ist kompletter Nonsens. Das Virus interessiert sich nicht dafür, ob sein Träger homo-, bi-, oder heterosexuell ist. Er kann jede der drei genannten Gruppen treffen. Wer HIV-positiv ist, wird einen HIV-positiven Test erhalten, egal, welche Angaben er über seine sexuellen Präferenzen gemacht hat, wenn er zu einer neutralen Blutabnahmestelle geht wie einem Gesundheitsamt. Insofern finde ich Ihre Schilderung reichlich grotesk.


Es geht um Ihr Leben


Ein Vergleich der Vorgehensweise der
heutigen offiziellen Medizin mit den
Grundgedanken der Naturheilkunde

Jean Claude Alix

Spurbuchverlag, 2013


Sonderfall Aids


Auszüge

"Dr. Heinrich Kremer, den ich persönlich gut kenne, bestreitet kategorisch die Existenz des Aids-Virus, und es fällt schwer, ihm nicht zu glauben. Seine Argumente sind überzeugend, denn niemand hat bisher diesen HI-Virus tatsächlich gesehen! Professor Gallo aus den USA brüstete sich, als Erster den Aids-Virus 1983 entdeckt zu haben. Dann einigten sich Frankreich und die USA darauf, dass Professor Luc Montagnier doch der Erste gewesen sein soll.

Allerdings können diese Zahlen auch justistisch nicht korrekt sein. Dr. Marcus vom Robert Koch Institut musste am 9.3.1995, also 12 Jahre später vor dem Landgericht Dortmund einräumen, dass „im Zusammenhang mit Aids niemals ein Virus isoliert worden ist“ (Aktenzeichen Ns 70 Js 878/99 14 (XVII) K11/00). Und es hat sich bis heute, 2012, nichts daran geändert.

Daher sind die Aids-Tests nur Makulatur. Und das bestätigt Dr. Heinrich Kremer: „ELISA-Test und Western-Blot-Test sagen nichts aus“ (Die Stille Revolution in der Krebs und Aids-Therapie Seite 381-382).

Der Aids-Virus ist eine reine wissenschaftliche Vermutung, eine Annahme, für welche es überhaupt keine Beweise gibt! Luc Montagnier sagte allerdings 2008 die Entwicklung eines therapeutischen Aids-Impfstoffs „binnen der nächsten vier Jahre voraus“. Die Frage ist, warum machte er diese Aussage erst 2008, also 25 Jahre nach seiner angeblichen Entdeckung und warum ist bis heute nichts passiert?

Die Entstehung von Aids ist an die Entwicklung von Polio-Impfungen gebunden. Wenn Sie die Landkarte der Aids-Verbreitung und die Versuchsfelder der Polio-Impfung, wie sie im Buch „Das Geschäft mit der Angst“ von Dr. Buchwald steht, miteinander vergleichen, so werden Sie eine merkwürdige Übereinstimmung feststellen.“



Kommentar

1. Es geht um HIV und Aids. Die größte Zahl der HIV-Positiven hat kein Aids. Insofern sollte man in allen Beschreibungen doch immer exakt zwischen HIV und Aids unterscheiden, damit auch der unbedarfte Leser weiß, um welche Personengruppe es gerade geht.

2. Die Äußerungen von Dr. Marcus in dem von Dr. Lanka angezettelten Gerichtsverfahren sind mir wohlbekannt, doch was helfen diese Aussagen HIV-Positiven bei ihren realen Problemen?

Sollen HIV-Positive einfach darauf vertrauen, dass es den Virus nicht gibt, weil er nicht nach den von HIV/Aids-Kritikern geforderten Bedingungen nachgewiesen wurde?

Sollen sie darauf vertrauen, dass die kleine Anzahl von Dissidenten die alleinige Wahrheit vertritt und nicht die große Zahl der Wissenschaftler der HIV-Medizin und der HIV-Ärzte?

Sollen sie riskieren, wie viele HIV/Aids-kritisch orientierte HIV-Positive dies bereits bis in die jüngste Zeit getan haben, unnötig den Weg des Märtyrertodes für die HIV/Aids-Kritik-Theoretiker zu gehen, der dann seitens dieser Dissidenten nochmals in ihrem Interesse ausgeschlachtet und fälschlicherweise alleine den toxischen HIV-Medikamenten früherer Generationen zugeschrieben wird?


3. Es gibt keine Aids-Tests, auch wenn diese falsche Bezeichnung noch so oft gerade von HIV/Aids-Kritik-Theoretikern benutzt wird. Es gibt den ELISA-Suchtest und den Westernblot-Bestätigungstest. Beide werden als HIV-Test bezeichnet, die HIV-Antikörper nachweisen. Nur wenn der Westernblot-Test positiv ist, gilt die HIV-Infektion als gesichert. Die PCR-Untersuchung weist die Zahl der HI-Viren nach, wobei auch mir bekannt ist, dass mit dieser Zahl sowohl infektiöse wie auch nichtinfektiöse Zellbestandteile nachgewiesen werden. Dennoch gilt die HIV-RNA-PCR als wichtiger Nachweis und Orientierung hinsichtlich des Einsatzes von antiretroviralen HIV-Medikamenten.

4. Es gibt eine nicht kommerziell eingesetzte Immunocapture PCR-Methode. Diese unterscheidet signifikant zwischen RNA stammend von infektiösen und nicht infektiösen sonstigen Gen-Bruchstücken im Serum/Plasma. Damit wurden von angesehenen britischen Wissenschaftlern Vergleichsstudien zu den kommerziell eingesetzten PCR-Methoden gemacht, vor allem im Rahmen der in frühen HIV-Jahren in London durchgeführten „Todoxin-Therapie-Studien“. Diese Wissenschaftler waren auch für Untersuchungen an Patienten der Delta-Studie verantwortlich.
Dabei stellte sich heraus, dass nur jede tausendste bis sechzigtausendste z.B. mit Roche, Nasba oder Chiron PCR gemessene RNA-Kopie wirklich von einem infektiösen Partikel stammt. Die Todoxin-Studien wurden seinerzeit in raum & zeit veröffentlicht (Nr. 82/1996). Diese Information werden Sie weder bei Dr. Kremer finden noch in der gesamten HIV/Aids-Kritik-Literatur.

5. Das Buch von Dr. Kremer heißt korrekt: Die stille Revolution der Krebs- und Aids-Medizin.

6. Bei Dr. Kremer heißt es auf den von Ihnen erwähnten Seiten 381-382 der 1. Ausgabe von 2001 lediglich: „Der Test enthält Eiweiße aus menschlichen Zellkulturen und ist so geeicht, dass er das Vorhandensein von überdurchschnittlich hohen Antikörpermengen anzeigt. Solche Antikörper sind nicht spezifisch und können bei TH2-Zelldominanz gegen alle möglichen körpereigenen oder mikrobiellen Antigen-Eiweiße gebildet worden sein.“ Dabei bezieht er sich u.a. auf Papadopulos-Eleopulos (1993) und Hässig (1996/1998).

Dr. Kremer schreibt in seinem Buch ferner : „Der „HIV-Test“ kann aber Hinweise geben auf frühere Ereignisse im Immunzell-Netzwerk des Probanden, aber aus anderen Gründen als von den HIV-Medizinern behauptet.“ (S. 111). Ebenso ist zu lesen: „Der sogenannte HIV-Test kann nur indirekt im Kontext mit anderen klinischen und Laborparametern einen unspezifischen Hinweis auf eine bestehende TH2-Zell-Dominanz und Störung der Zellsymbiose geben“ (S.133).

Diese Zeilen widerlegen Ihre Behaupung und die anderer HIV/Aids-Kritiker, dass der HIV-Test keinerlei Bedeutung habe. Nach einem HIV-positiven Test werden seitens der HIV-Ärzte die HIV-RNA-PCR sowie ein Immunstatus durchgeführt, wobei HIV-Ärzte nur teilweise oder selektiv Immunaktivierungsmarker mit untersuchen. Allerdings trifft es nicht zu, dass sich alle HIV-Positiven in der Th2-Dominanz befinden.

In meiner Praxis werden selbstverständlich im Sinne von Dr. Kremer viele weiterführende Labor-Untersuchungen durchgeführt und Laborparameter veranlasst, die ein differenziertes Bild über den Stoffwechsel- und Immunzustand des HIV-Patienten erlauben wie: Immunaktivierungsmarker wie CD3 HLA DR, CD8 HLA DR, CD 38, CD38 Expression, TH1/TH2/TH17-Zytokinprofil, Glutathion intrazellulär, ATP intrazellulär, Redox-Status, Pufferkapazität, Entzündungsmarker wie BSG, CRP, ß-2-Mikroglobulin, TNF, Neopterin, IL6, Eiweißelektrophorese, Selen, Zink, Coenzym Q 10, Vitamin D, IgE, B-Vitamine, Homocystein, Stuhlflora, DarmImmunsystem, intestinale Entzündungsmarker, Pankreas-Elastase; je nach Notwendigkeit auch ADMA, Nitrostress, Neurostress, Schwermetalle, Nahrungsmittel-Antikörper, LTT-Immunfunktion, LTT-Antigene sowie diverse immunologische Untersuchungen mit Präparatetestung wie TNF-Hemmtest, IFN-y/IL-10-Modulation, Energie-Diagnostik, HRV.

Hier dürfte bereits für den unbedarften Leser erkennbar sein, dass diese Untersuchungen mit hohen Kosten verbunden sind, so dass bei Selbstzahlern häufig nur eine begrenzte Auswahl dieser Untersuchungen umsetzbar ist, somit eine optimale Diagnostik und infolgedessen auch eine zielgerichtete Therapie nur in begrenzter Weise möglich ist. Auch dürfte erkennbar sein, dass die darauf aufbauende Therapie erhebliche Kosten verursacht, die Selbstzahler häufig nicht oder nicht ausreichend leisten können. Selbst bei PKV-Patienten treten diesbezüglich Probleme auf, wenn die PKV die Kosten für die als Medikation eingesetzten Therapie- und Nahrungsergänzungsmittel nicht übernehmen will.

7. An anderen Stellen wurde von Prof. Hässig et al. (auch Dr. Kremer war Mitglied der Züricher Studiengruppe) beschrieben, dass ein positiver HIV-Test auf eine vorbestandene Schwächung der zellulären Immunreaktionen hinweist (1996). Niedrigtitrige Antikörper-Titer seien selbst bei Gesunden weit verbreitet, was nach meiner Beobachtung absolut nicht der Fall ist. Mir sind beispielsweise mehrere HIV-Phobiker bekannt, die bis zu 15 HIV-Tests gemacht haben und mehrere PCR’s dazu und keiner der HIV-Tests noch der PCR’s waren positiv. Bei einem aktuellen Lymphom-Patienten hatte der zuvor konsultierte Arzt einen HIV-Test veranlasst, der negativ war. Und dies trotz des von mir festgestellten stark erhöhten TNF-Entzündungsmarkers, oxidativer Belastung, Helferzellen von 250/32%, TH2-Dominanz, ATP-Defizit, starkem Selen-Defzit.

8. Dr. Kremer beschreibt dann den DHT-Hautreaktionstest, wobei eine schwache anerge Reaktion die Annahme erlaube, dass eine TH2-Immunzellbalance gegeben sei. Diesen Hauttest gab es bereits kurz nach Erscheinen des Buches nicht mehr. Als Ersatz kann heute der LTT-Immunfunktion genutzt werden, der aber keine Aussage darüber zulässt, ob ein Patient sich in der TH2-Immunzelldominanz befindet oder nicht. Diesbezüglich ist in meiner Praxis das TH1/Th2/TH17-Zytokinprofil maßgeblich.

Der bereits erwähnte aktuelle HIV-Patient mit Tuberkulose befindet sich in der TH2-Dominanz. Er hatte bei stationärer Aufnahme in der Uniklinik 0 (NULL!) Helferzellen und eine HI-Viruslast von >600.000/ml. Interleukin 4 (TH2) ist knapp 3 Monate später unterhalb der Norm, was bedeutet, dass die Antikörperbildung ebenfalls schwach ist. Sein Glutathion ist in Lymphozyten und Monozyten auf niedrigem Normwert, in den NK-Zellen minimal erniedrigt. ATP ist leicht erniedrigt. Gammaglobuline sind allerdings stark erhöht mit 27.8 (Norm 11-19), starker Vitamin D- und Selen-Mangel.

Sein Freund, der daraufhin auch vor 3 Monaten einen positvien HIV-Test erhielt, hatte bei Erstuntersuchung Helferzellen von 714/33,1% bei einer HI-Viruslast von 36.000, 6 Wochen später 64.000. Er befindet sich in der TH1-Dominanz, wobei diese sogar etwas über die höchste Norm hinaus geht, was mit der erhöhten BSG und erhöhtem Neopterin korrespondieren dürfte. Glutathion ist in allen 3 Zellgruppen auf niedrigem Normwert. ATP ist ungewöhnlich stark erniedrigt. Er hat eine starke CD3 Immunaktivierung, wobei die CD 38 Expression noch in der Norm ist. NK-Zellen sind knapp normwertig. Gammaglobuline normwertig, Vitamin D 3 im unteren Normbereich, starker Selenmangel.

Bei dem zweiten Patienten kann man deutlich erkennen, dass dieser selbst bei niedriger Viruslast und kurzer Infektionszeit bereits erhebliche Baustellen hat, auch wenn die Helferzellen noch gut in der Norm sind. Würden diese Baustellen aber nicht zügig behandelt, würden garantiert die Helferzellen bald deutlich absinken.

9. Im weiteren Text schreibt Dr. Kremer: „Ist die T-Helferzahl und die Ratio T4/T8 deutlich erniedrigt bei gleichzeitiger Abnahme der Natürlichen Killerzellzahl (NK-Zellen), Neutropenie (Verminderung der neutrophilen Granzulozyten unter die Norm) und gleichzeitiger Eosinophilie (Zunahme der eosinophilen Granulozyten) und erhöhten Antikörper-Spiegeln (insbesondere Immunglobulin G und E) ist mit hinreichender Sicherheit eine TH2-Immunzell-Dominanz anzunehmen.

Hierzu ein Beispiel eines anderen HIV-Patienten. Der Patient kam mit Helferzellen von 300/16% und einer Viruslast von 23.000. Er befand sich im unteren TH1-Normbereich (INF-y), wobei die Antikörperbildung über TH2 (IL4) stark erniedrigt war. Glutathion war in den Lymphozyten im unteren Normbereich, den beiden anderen Zellgruppen hochnormal. ATP normal. Gammaglobuline nur leicht erhöht. NK-Zellen im mittleren Normbereich. CD 8 HLA DR = Immunaktivierung deutlich erhöht, CD 38 Expression normwertig. Die Helferzellen konnten im ersten Therapiezyklus auf 334/21,6 % angehoben werden. Der Schwerpunkt lag dabei auf antientzündlicher Therapie, weil eine aktivierende Immuntherapie angesichts der vorhandenen HIV-induzierten Immunaktivierung noch nicht möglich war.

Dieses Beispiel zeigt, dass selbst ein Patient mit unzureichender Antikörperbildung positiv auf den HIV-Test reagiert und die Thesen von Dr. Kremer keineswegs auf jeden HIV-Positiven zutreffen. Der Patient hat nichts mit häufigen Infektionen oder Drogen/Poppers zu tun und lebt gesund.

10. Im Folgenden hebt Dr. Kremer die zentrale Bedeutung von Glutathion hervor für präventive und therapeutische Interventionen. Dies kann ich unterstützen, wobei allerdings nicht jeder HIV-Patient einen Glutathionmangel hat. Dabei gibt es sowohl HIV-Patienten mit und ohne ART mit einem normalen wie auch mit defizitärem Glutathionlevel. Es gibt hierzu keine allgemeingültigen Regeln.

11. Prof. Hässig hebt an anderer Stelle hervor, dass ein positiver HIV-Test „primär Ausdruck der an persistierende katabole Stoffwechselsituationen gebundenen autoimmunen Aktivierung des Immunsystems“ sei (1998). Auch dies kann ich unterstützen, wobei bei jedem einzelnen HIV-Positiven erst durch diverse Untersuchungen und Laborparameter, die von HIV-Ärzten in aller Regel nicht erfolgen, eine diesbezügliche Abklärung möglich ist. Allerdings wusste man zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass diese Immunaktivierung nicht durch allgemeine Antigene ausgelöst wird, sondern, wie ich heute vielfach und definitiv belegen kann, primär von HIV! Ohne HIV ist eine Immunaktivierung, wie sie bei den meisten HIV-Patienten zu finden ist, nicht feststellbar. HIV-negative bzw. ungetestete Hetero-Patienten haben häufig viel höhere im LTT nachgewiesene Antigen-Belastungen (z.B. EBV, Chlamydien, CMV, VZV, HSV1+2, Candida, Yersinien etc.) als HIV-Positive, wobei, wenn überhaupt, nur eine geringe Immunaktivierung der CD3 zu sehen ist.

12. Sie behaupten in Ihren kurzen Ausführungen, das der Aids-Virus, der besser als HI-Virus bezeichnet werden soll, eine reine wissenschaftliche Vermutung ist. Aber selbst, wenn es keine Beweise geben soll, die den Anforderungen der HIV/Aids-Kritiker genügen, so gibt es ausreichend Beweise aus der „Erfahrungsmedizin“ mit HIV-positiven Menschen. In der Naturheilkunde werden ganz selbstverständlich seit ewigen Zeiten Erfahrungen von Heilkundigen als Beweise anerkannt und als „Erfahrungsmedizin“ bezeichnet. Bezüglich dem Thema HIV und Aids werden aber die erfahrungsbezogenen Faktoren und Beweise, die es zweifelsohne nach meinen langjährigen Erfahrungen gibt, seitens der HIV/Aids-Kritik einschl. Dr. Kremer ignoriert.

13. Die Erfahrung in meiner Praxis ist, dass gesund leben zwar wichtig ist, aber alleine keine Garantie dafür ist langfristig ohne HIV-Medikamente leben zu können.

Die Erfahrung von Aids-Kranken ist, dass sie bei unbehandelter HIV-Infektion an schweren opportunistischen Infektionen erkrankten und nicht selten mit dem Tod bezahlen mussten.

Die Erfahrung von Aids-Kranken ist, dass sie selbst nach schweren opportunistischen Infektionen mit allopathischer Medikation geheilt werden konnten und das am Boden liegende Immunsystem mit den HIV-Medikamenten sich selbst dann wieder durch Senkung der Viruslast und der Immunaktivierung erholte, wenn die Helferzellen weit unter 100/µl oder gar bei Null waren.

Die Erfahrung von HIV-Positiven oder Aids-Kranken ist, dass nach Absetzen der HIV-Medikamente die Helferzellen sinken und die Viruslast ansteigt, sie sich zu spät in erneute medizinische Behandlung begaben und dann von den HIV-Medizinern nicht mehr gerettet werden konnten.

Die Erfahrung in meiner Praxis ist, dass eine alternative Therapie (ohne ART) nur dann noch erfolgversprechend ist, wenn die Patienten früh kommen und die Helferzellen sich noch auf einem relativ guten Niveau von 300-350/20 % befinden, sie für eine langfristige Therapie stark motiviert sind, sie diese kostenaufwendige Therapie bezahlen können und auf einen Therapeuten treffen, der auf diesem Gebiet kompetent ist und sich von der HIV/Aids-Kritik abgrenzt!

Die Erfahrung in meiner Praxis ist, dass das Zusammentreffen der vorgenannten Komponenten selten ist und viele HIV-Patienten aus nichtigen Gründen oder Geldmangel die Therapie abbrechen und dann die HIV-Medikamente nehmen.


14. Von Aids-Impfstoff zu sprechen ist Nonsens. Bei den Forschungen für einen Impfstoff geht es um einen HIV-Impstoff mit dem eine Infektion mit HIV durch verstärkte Antikörperbildung verhindert werden soll, so wie mit der Impfung gegen Pocken eine Erkrankung durch Pocken verhindert werden soll.

15. Die Thesen von Dr. Buchwald hinsichtlich des Zusammenhangs von Pockenimpfungen und Aids sind mir wohl bekannt. Er bezieht sich dabei auf die Impfkampagnen in Afrika und den USA. Und was ist mit den Aids-Erkrankungen in anderen Ländern und in Europa? Ich halte diese These für höchst fragwürdig, da ja auch hierzulande alle Kinder gegen Pocken geimpft werden, ein HIV-positiver Test aber nur dann möglich ist, wenn eine Infektion mit HIV erfolgte. Die Entwicklung von Aids kann selbstverständlich durch verschiedene zusätzliche Faktoren und Umstände getriggert werden, wie dies auch bei anderen chronischen Krankheiten der Fall ist. Für mich ist aber zweifelsfrei erkennbar, dass die bei HIV-Positiven auftretenden immunologischen Abwärtsentwicklungen in erster Linie durch HIV ausgelöst werden bzw. eine bereits oftmals vor HIV-Infektion bestehende Immunschwäche durch die HIV-Infektion verstärkt wird. Selbstverständlich spielen bei der weiteren Entwicklung der HIV-Infektion multifaktorielle Ursachen eine wichtige Rolle.

16. Ein unverkennbarer Beweis seitens der HIV-Medizin ist m.E. auch die Wirkung der ART und die dadurch drastisch zurückgegangene Sterblichkeit von Aids-Kranken nach Einführung der Proteasehemmer und der Dreifachkombinationen ab 1995. Selbst HIV-Patienten mit einem desolaten Immunsystem und Helferzellen bis zu 0 finden mit Hilfe allopathischer Therapie der Aids-definierenden Krankheit in Verbindung mit antiretroviralen Medikamenten aus diesem Zustand heraus, die Helferzellen steigen langsam wieder an und sie genesen von schweren opportunistischen Infektionen, Wasting und Kaposi. Ohne diese allopathische Medizin würden sie qualvoll versterben, auch heute noch hierzulande. Durch die ART wird die Immunaktivierung stark gebremst, wenn auch nicht ganz aufgehoben. Dadurch sinkt die aus Ihrer Sicht vermeintlich nicht vorhandene HI-Viruslast und die Helferzellen erholen sich wieder.

17. In zahlreichen Beispielen habe ich auf www.helferzelle.de Patientenbeispiele HIV/Aids-kritischer Patienten beschrieben mit vielfältigen Stoffwechsel- und Immundysregulationen sowie Mikro- und Makronährstoffdefiziten, die bei Nichtbehandlung erfahrungsgemäß zu einer immunologischen Abwärtsentwicklung mit fortschreitendem Abfall der Helferzellen und einem Anstieg der Viruslast führen und als Folge zur Manifestation von opportunistischen Infektionen mit der Diagnose Aids.
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=194

18. In zahlreichen Beispielen von HIV-Positiven, die sich dank zu langer Orientierung an den Theorien und Hypothesen der HIV/Aids-Kritik orientiert haben, habe ich beschrieben, dass diese unnötigerweise einen qualvollen Märtyrertod gestorben sind, weil sie die HIV-Medikamente abgesetzt hatten. Viele davon dank Orientierung an Prof. Duesberg, Dr. Kremer, Dr. Köhnlein, Frau Sacher und ähnlich gestrickten Dissidenten und Therapeuten, die offensichtlich die Grenzen der HIV/Aids-Kritik-Theorien und darauf aufbauender alternativer Therapien falsch einschätzen und vor allem HIV ignorieren. Ich könnte noch viele weitere Patientenbeispiele anführen, die meine Sichtweise unterstützen.
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1372

19. Ich empfehle zur intensiven Fortbildung meine Fachartikel zu lesen, wo ich die wichtigsten Themen bei HIV-Infektion beschrieben habe unter Einbeziehung HIV/Aids-kritischer Sichtweisen als auch neuester Erkenntnisse der wissenschaftlichen HIV-Medizin, zur alternativen Therapie (ohne ART) wie auch zur komplementären Therapie (ergänzend zur ART) und in Patientenbeispielen dezidiert dargestellt habe, um welche schwerwiegenden Faktoren und komplexen Zusammenhänge es bei der HIV-Infektion geht.

HIV - Mythos oder ernstzunehmende virale Bedrohung?
Teil 1: Zur HIV/Aids-Kritik und ihren lebensgefährlichen Folgen für HIV-Patienten
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=305

HIV - Chronische Entzündung und Immunaktivierung
Teil 2: Chancen und Grenzen alternativer Therapie bei HIV-Patienten ohne antiretrovirale Therapie (ART)
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=306

HIV - Nutzen und Schaden antiretroviraler Therapie (ART)
Teil 3: Aspekte und Erfahrungen complementärer Therapie bei HIV-Patienten ergänzend zur ART
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=307


Resümee

Es ist aus meiner Sicht für den Heilpraktiker-Stand äußerst beschämend in welcher Weise Sie in Ihren drei Büchern das Thema HIV/Aids behandeln. Angesichts Ihrer sonstigen Kenntnisse und Erfahrungen sind diese Ausführungen weit unter Ihrem sonst erkennbaren Niveau.

Um den Titel Ihres Buches aufzugreifen:

Es geht um
das LEBEN von HIV-positiven Menschen
und diese haben mehr Respekt
und vor allem Einfühlungsvermögen
und fachliche Kompetenz verdient
als das in Ihren kurzen Pamphleten
zum Ausdruck kommt.


Es heißt auf der ersten Seite Ihres Buches:
„Der Autor hat sich die Aufklärung der Bevölkerung
in Sachen Medizin als Lebensziel gesetzt“.
Diese Aufklärung scheint bezüglich des Themas HIV/Aids
weitestgehend zu versagen.


Wenn ich mir ausmale, dass angesichts der von Ihnen geleiteten MEDICUS-Heilpraktikerschule auch angehende HeilpraktikerInnen mit Ihren in der Konsequenz lebensgefährlichen Sichtweisen infiltriert werden, wird mir regelrecht übel. Ich appelliere daher an Ihren Berufsethos und empfehle sich mit dem Thema HIV/Aids unvoreingenommen und die Sichtweisen von Dr. Kremer übergreifend zu beschäftigen. Meine Fachartikel sind dafür eine exellente Grundlage.

Auf die zweifelsohne vorhandenen Unzulänglichkeiten, Widersprüche und offenen Fragen der etablierten HIV-Medizin nur zu schimpfen und permanent primär die Sichtweisen von Dr. Kremer abzukupfern, hilft HIV-positiven Menschen nicht. Diese haben einen Anspruch darauf, dass Ihnen ebenso fachlich qualifiziert geholfen wird, wie Sie dies sicher bei Menschen mit anderen Krankheitsbildern ganz selbstverständlich tun.

Dr. T. Gradl hat in Erwiderung meines ersten HIV-Artikels, in dem ich auf die HIV/Aids-Kritik einging, geschrieben,

dass es ebenso wenig bewiesen sei,
dass es das Virus nicht gebe
und dass es sich nicht
um eine akademische Frage handele,
sondern um eine tödliche Krankheit.


Insofern müsse der ethische Grundsatz des „worst case“ oder auch des „Pilz-Prinzips“ greifen: „Wenn ich beim Pilzesammeln einen Pilz nicht kenne, tue ich so, als ob er giftig wäre. Die Pilzsuppe könnte sonst meine letzte gewesen sein, obwohl bei uns die Wahrscheinlichkeit, dass er giftig ist, recht gering ist.“ (CO’MED 6/2012).

Auf HIV übertragen heißt das, dass die zahlreichen für jeden immunologisch bewanderten Arzt und Therapeuten erkennbaren eindeutigen Hinweise auf ein virologisches Agens als Auslöser einer fortschreitenden Immunschwäche ernst genommen werden sollten anstatt fortwährend seitens der HIV/Aids-Kritik pauschal allen HIV-positiven Menschen zu unterstellen, dass sie ungesund leben, Drogen und Poppers nehmen.

Es gilt sowohl die Erkenntnisse und Erfolge der wissenschaftlichen HIV-Medizin zu realisieren und anzuerkennen als auch beispielsweise Aspekte der HIV/Aids-Kritik z.B. zu einer gesunden Lebensweise sowie die durchaus relevanten therapeutischen Empfehlungen nach Dr. Kremer in praktikable Therapiekonzepte zu integrieren und HIV-Patienten in ihrer jeweils selbst getroffenen und zu verantwortenden Entscheidung zu respektieren und nach besten Kräften mit HIV-spezifischer Fachkompetenz zu begleiten und zu unterstützen.

Solange es nicht mehr Heilpraktiker gibt, die das Thema HIV abseits der unbewiesenen Hypothesen der HIV/Aids-Kritik in dem von mir beschriebenen und begründeten Sinne ernst nehmen und HIV-Positiven echte Hilfe anbieten, entweder alternativ oder komplementär, solange darf man sich nicht wundern, dass diese es vorziehen sich in erster Linie an HIV-Ärzte um Hilfe zu wenden.

Freundliche Grüße

Wilfried P. Bales

Köln, den 3.4.2013

© Wilfried P. Bales, Heilpraktiker




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 26 Mai, 2014 3:40 pm, insgesamt 25-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Di 09 Apr, 2013 1:54 pm  Titel:  Vielfalt der Sichtweisen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Vielfalt der Sichtweisen

Guten Tag Herr Kollege Alix!

Angesichts Ihrer Texte zum Thema HIV/Aids sah ich mich aufgefordert dazu umfassend in dieser Form Stellung zu nehmen.

http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1782

Ideal wäre, wenn Sie trotz meiner Kritik bereit wären das Thema im Rahmen Ihrer Heilpraktiker-Schule für angehende Heilpraktiker aufzugreifen und mir die Gelegenheit geben würden das Thema umfassend darzustellen unter Einbeziehung der HIV/Aids-kritischen Sichtweisen.

Freundliche Grüße

Wilfried Bales


********


Sehr geehrter Herr Kollege Bales,

ich bedanke mich für Ihren engagierten Beitrag.
Aus der Vielfalt der Sichtweisen entsteht die Möglichkeit für die Betroffenen sich an dem zu orientieren, was sie für richtig halten. Mit Ihrer Internet-Veröffentlichung haben Sie auf Ihre Weise gründlich dazu beigetragen.

Die eminentesten Virologen wie Dr. Kremer und Dr. Lanka sind in dieser Angelegenheit meine Vorbilder und meine "Lehrer".

Ich habe bis heute -und auch nach der Lektüre Ihrer Zeilen- keinen Anlaß meine Meinung grundlegend zu revidieren.

Und eines können Sie ganz sicher sein: Wir behandeln unsere Patienten mit Herz und mit soviel Wissen wie wir besitzen. Deswegen kommen sie zu uns.

Ihnen wünsche ich einen langen therapeutischen Weg und viel positive Erfahrungen.

Alles Gute

Jean-Claude Alix




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mi 22 Mai, 2013 10:08 am, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 09 Mai, 2013 12:20 pm  Titel:  Aids mit einfachen Mitteln heilbar? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aids mit einfachen Mitteln heilbar?


Lieber Herr Kollege Christoph Zündorf!

Da über E-Mail-Korrespodenz keine zielführende sachliche Fachdiskussion möglich war, sehe ich mich gezwungen in Anbetracht des eminent wichtigen Themas, insbesondere im Interesse von HIV-positiven Menschen, auch zu Ihren Artikeln einen öffentlichen Brief zu schreiben. Auch wenn Ihre Artikel von 2008 sind, erwarte ich von einem Heilpraktiker, dass er nicht ungeprüft die fragwürdigen Theorien der HIV/Aids-Kritik bzw. von Dr. Kremer nachbetet.


Teil 1
http://www.gesundheit-wissen24.de/allgemein/news/teil1-aids-mit-einfachen-mitteln-heilbar/

Aids mit einfachen Mitteln heilbar?

Kommentar

Bereits die Überschrift hat einen reißerischen Titel und suggeriert dem unbedarften Leser, dass es in diesen Artikeln Hinweise geben könnte, dass Aids tatsächlich mit einfachen Mitteln heilbar sei, während doch so viele HIV-positive Menschen und ihre Ärzte so dumm sind, dass sie chemotherapeutische Medikamente schlucken bzw. HIV-Ärzte diese verordnen.


Dabei werden wir zeigen, dass es nach der Überzeugung einiger Forscher und des Nobelpreisträgers Karry Mullis (Chemie 1993) keine Ansteckungsgefahr durch das sog. HI-Virus gibt, da es ein solches schlichtweg nicht gibt.

Kommentar

Da hier keine Namen der Forscher genannt werden darf der Leser rätseln, ob damit z.B. Prof. Duesberg, Dr. Papadopulos-Eleopulus, Dr. Kremer und ähnliche bekannte Dissidenten gemeint sind. Höchst fahrlässig finde ich allerdings, dass Sie als Heilpraktiker hier in den Raum stellen, dass es keine Ansteckungsgefahr durch HIV gebe, Sie hier ungeprüft nachbeten, dass es keinen HI-Virus geben soll und damit dazu beitragen, dass Menschen sich nicht schützen bzw. den HI-Virus nicht frühzeitig ernst nehmen.


Vor diesem Hintergrund wird es verständlich, warum die Forschungsgelder den Firmen zugespielt wurden, denen die Aids-Patienten die viel gepriesenen Chemococktails zu verdanken haben und nicht etwa den Forschern, die die wahren Ursachen der Aids-Erkrankung erkannt haben - wie im anschließenden Artikel noch nachzulesen sein wird.

Kommentar

Ohne Forschungsgelder gäbe es nicht die hoch wirksamen HIV-Medikamente. Ohne Forschungsgelder würden HIV-positive bzw. Aids-kranke Menschen wie in den ersten HIV-Jahren weiterhin zahlreich versterben.


…dass sich die beiden die anfallenden Tantiemen aus der Entwicklung de unbrauchbaren Aids-Tests teilen - bis 1994 waren das immerhin schon 35 Millionen Dollar. Dies ist um so erstaunlicher, als dass es einen viel günstigeren aber aussagekräftigen Test zur Feststelung eines „aidsadäquaten“ Immunstatus gibt.

Kommentar

Es gibt keine Aids-Tests, auch wenn es noch so oft von HIV/Aids-Kritikern falsch beschrieben wird. Es sollte Ihnen hinreichend bekannt sein, dass es nur HIV-Tests gibt und diese nur HIV-Antikörper nachweisen können und kein Aids. Von welchem „aidsadäquaten“ Test reden Sie hier? Vermutlich von dem im dritten Artikel beschriebenen DTH-Test, den es bereits seit 2001 nicht mehr gibt. Diesen Test als „aidsadäquaten“ Immunstatus zu bezeichnen zeigt aber, dass Sie diesen Test offensichtlich nicht kannten. Der DTH-Test zeigte lediglich Reaktionen auf Antigene. Ein guter Ersatz ist seither der LTT-Immunfunktion. Allerdings zeigt dieser keine HIV-Infektion an, sondern ebenfalls nur Reaktionen auf diverse Antigene wie Candida, CMV usw. und ist keineswegs ein Ersatz für einen differenzierten Immunstatus hinsichtlich der zellulären Immunfunktion.


Die Medien greifen dieses Thema regelmäßig gerne auf und schüren den Mythos um HIV.

Kommentar

Ein Mythos sind eher die Sichtweisen von Dissidenten, die die Nichtexistenz von HIV behaupten.


Teil 2
http://www.gesundheit-wissen24.de/allgemein/news/teil-2-aids-mit-einfachen-mitteln-heilbar/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=31&cHash=d28b268f69


Betrachtet man die ersten fünf homosexuellen amerikansichen Aidspatienten, sind einige Gemeinsamkeiten auffällig. Neben den exzessiven, analfixierten Sexualpraktiken konsumierten alle ein Amylnitrit, „Poppers“ genannt, das als psychosexuelles Dopingmittel bei Homosexuellen in den USA beliebt war.

Kommentar

Auf diesen Zusammenhang wird gerne und regelmäßig von Dissidenten hingewiesen. Ich kann mich allerdings nicht daran einnern, dass in diesem Zusammenhang von „analfixierten Sexualpraktiken“ die Rede war. Was hilft diese ständig wiederholte Beschreibung der ersten fünf Aids-Patienten heute um sich mit dem Thema sachlich zu beschäftigen? Was haben gesundlebende schwule HIV-Positive und heterosexuelle HIV-Positive mit diesen Themen zu tun?


Bei der Aids-Erkrankung ist dieses Gleichgewicht durch dauerhaften Überschuss an exogenem (Drogen/Medikamente) und endogenem Nitrit (chronische Infektionen) gestört.

Kommentar

Okay, manifestem Aids geht in der Regel eine lange Krankheitsgeschichte voraus oder deutliche Symptome, die oftmals ignoriert wurden. Bei manchen HIV-Patienten kommt die Aids-Diagnose allerdings quasi aus heiterem Himmel, weil sie bis kurz davor noch relativ gesund und arbeitsfähig waren.


Kommt es nun zu einer übermäßigen Nitritzufuhr, werden die Glutathionreserven nicht mehr in der Lage sein, die zytotoxische (zellschädigende) Wirkung des NO-Gases auszugleichen. Es kommt hierdurch zu einem sog. TH1/TH2-Switch, das heißt die Immunregulation läuft dann nach dem archaischen, das heißt „Einzeller“-Muster ab. Dieses Bild wird durch die Erniedrigung bestimmter T-Helferzellzahlen, die bei Aids-Patienten typisch sind, bestätigt.

Kommentar

Okay, das ist eine Wiedergabe von Dr. Kremer’s Theorien. In der Tat sind Aids-Patienten wohl in der Regel in der TH2-Dominanz. Allerdings sind viele symptomlose HIV-Patienten in der TH1-Dominanz und haben dennoch im Laufe der Zeit abfallende Helferzellen. Mithin muss es für die Abnahme der Helferzellen noch andere Gründe geben.


Aids ist demnach keine Folge einer Infektion, sondern sie resultiert aus der dauerhaften Intoxikation (Vergiftung) des inneren Milieus.

Kommentar

Die Intoxikation kommt nicht aus heiterem Himmel. Es geht meist eine längere Krankheitsgeschichte voraus, wobei selbst die symptomlose HIV-Infektion bereits als „Krankheit“ gilt, auch wenn die meisten HIV-Positiven sich in diesem Zustand nicht krank fühlen. Dennoch laufen aufgrund von HIV diverse Prozesse ab z.B. verstärkter Verbrauch von Aminosäuren durch die Virenproduktion. Durch die erhöhte Antikörperbelastung (Hypergammaglobulinämie) sind die Gefässe belastet im Sinne einer subklinischen Arteriosklerose und einer durch die Immunaktivierung getriggerten Inflammation. Wenn diese Faktoren nicht frühzeitig erkannt und behandelt werden mit natürlichen Mitteln kann es selbstverständlich zu einer Intoxikation verschiedenen Ausmasses kommen.


Was sagt der Aids-Test tatsächlich aus?

Die beiden etablierten Aids-Tests ELISA (Suchtest) und Western-Blot-Bestätigungstest bestätigen nicht, wie man meinen könnte, die Existenz der HI-Viren als solche, sondern lediglich die Antikörper, die nach einer gewissen Zeit gegen das HI-Virus gebildet werden.


Kommentar

Nochmals: Es gibt keinen Aids-Test! Elisa und Westernblot sind schlicht HIV-Antikörpertests und sagen rein gar nichts aus über Aids oder ob irgendwann Aids entstehen wird.


Es ist schon seltsam, dass die Tests weltweit nicht standardisiert sind. So verwunder es nicht, dass ein in Europa positiv getesteter Mensch sich in Australien bester Gesundheit erfreuen würde, nur weil dort andere Maßstäbe angesetzt werden.

Kommentar

Das mit Australien wird gerne in Dissidentenkreisen kolportiert. Ob es wahr ist weiss ich bis heute nicht. Wo sind diejenigen, die hier HIV-positiv getestet wurden und in Australien anschließend HIV-negativ? Welcher hier getestete HIV/Aids-kritische HIV-Positive hat das mal persönlich in Australien überprüft?


Ist Aids tatsächlich ansteckend?

Nach Meinung von Dr. med. H. Kremer ist Aids nicht infektiös übertragbar, da keine HI-Erreger nachweisbar sind. Dennoch ist eine Übertragung sexuell möglich, wenn es sich dabei um ungeschützte Analpraktiken handelt, insbesondere bei wechselnden Geschlechtspartner.


Kommentar

Wie soll denn Aids ansteckend sein? Sie meinen wohl eher HIV und das ist leider entgegen Dr. Kremer sehr wohl ansteckend! Dr. Kremer ist leider auf diesem Auge blind und seine Jünger beten diese Sichtweise ungeprüft nach. Dr. Kremer meint dazu, dass selbstverständlich andere Viren wie z.B. CMV, Hepatitis und Bakterien übertragbar sind und sieht diese als eigentliche Ursache bzw. Mitursache für die Entstehung von Aids-definierenden Krankheiten.


Heterosexueller Verkehr demgegenüber kann nicht zu einer Infektion führen, da es sich hierbei um einen physiologisch natürlichen Prozess handelt - die Vaginalschleimhaut ist für Fremdeiweiß natürlich ausgelegt.

Kommentar

Diese Behauptung ist ziemlicher Nonsens. Wo haben sich denn meine heterosexuellen HIV-Patienten infiziert? Wo infizieren sich die vielen heterosexuellen HIV-Positiven z.B. in Afrika? Da haben Sie wohl das Thema „Fremdeiweiß“ reichlich falsch verstanden. Selbstverständlich infizieren sich Frauen wie Männer über heterosexuellen Geschlechtsverkehr.


Auch wenn es unpopulär ist zu behaupten, dass sich die Aids-Erkrankung im Homosexuellen- und Drogenmilieu abspielt, so enspricht es doch der Wahrheit.

Kommentar

Auch 2008 war schon bekannt, dass sich selbst in Deutschland zunehmend „ganz normale heterosexuell orientierte Menschen“ mit HIV infizieren, die nicht zu den Drogenkonsumenten gehören. Das ist die korrekte Wahrheit.


Kein todbringender Erreger verusacht Aids, sondern dauerhafter Zellstress …

Kommentar

Okay, mit Zellstress bin ich durchaus einverstanden, dass dieser bei der Entwicklung von Aids-definierenden Krankheiten eine Rolle spielt. Aber auch bereits bei der symptomosen HIV-Infektion kann dies der Fall sein. Am Anfang steht aber eindeutig HIV und dann kommen viele weitere Faktoren hinzu bis es zur Entwicklung von Aids-definiernden Krankheiten kommt. Diese Faktoren sind hierzulande durchaus andere als in Afrika.


Aufgrund der durch die Vergiftung entstehenden Immunschwäche kommt es zu opportunistischen Infektionen. Man muß hierbei aber unterscheiden, dass es sich bei diesen Infektionen um eine Wirkung der Erkrankung und nicht um deren Ursache handelt.

Kommentar

Eine Immunschwäche auf das Thema „Vergiftung“ zu reduzieren ist reichlich kurz gegriffen. Es geht dabei um viele Faktoren, insbesondere um vielfältige Stoffwechsel- und Immundysregulationen sowie Mikro- und Makronährstoffdefizite. Diese Themen habe ich ausführlich in meinen HIV-Fachartikeln beschrieben.



Teil 3
http://www.gesundheit-wissen24.de/allgemein/news/teil3-aids-mit-einfachen-mitteln-heilbar/


In einer eindeutigen diagnostischen Situation einem Patienten eine hoch nitrosative und oxidative Substanz zu verabreichen statt die Entgiftungsleistung der Zellsysteme des Patienten zu verbessern, ist im juristischen Sinne eine vorsätzliche Vergiftung, die früher oder später zum Tod des schon zuvor vergifteten Patienten führen muss.

Kommentar

Einen solchen Satz kann nur jemand schreiben, der keine Erfahrung mit HIV-Patienten hat. Sie sollten bedenken, dass durch solche Sichtweisen, wie Sie diese hier vertreten, geradezu Menschen, insbesondere HIV-Positive dazu verleitet werden, HIV nicht ernst zu nehmen und am Ende steht dann exakt die Vergiftung, von der Sie reden, wo diese Patienten dann nur noch dank der HIV-Medizin und der HIV-Medikamente überleben können. Natürlich sind die HIV-Medikamente keine Zuckerbonbons, aber es hilft keinem HIV-Positiven immerzu die HIV-Medikamente als nur toxisch zu beschreiben. Wie ist es dann möglich, dass seit Einführung der Proteasehemmer 1995 die Todesrate drastisch abgenommen hat und seither erheblich weniger HIV-Positive an Aids erkranken?


Sollte ein Mensch an den Aidssymptomen leiden, so ist dies kein Grund zur Resignation und erst recht nicht, wenn lediglich der Befund eines HIV-positiven Tests vorliegt. Eine erste Einstufung der T-Zellreaktivität ist anhand des leicht durchzuführenden DTH-Hauttests (Delayed Tyope Hypersensivity) durchzuführen. Eine schwache oder anerge Reaktion erlaubt die Annahme, dass eine TH2-Immunzelldominanz gegeben ist.

Kommentar

Es geht bei Aids nicht nur um Symptome. Das Aids-Syndrom umfasst manifeste schwere Krankheiten, opportunistische Infektionen, Kaposi oder Wasting. Den DTH-Test gibt es, wie bereits ausgeführt, seit vielen Jahren nicht mehr und wäre in diesem Zusammenhang keine entscheidende Hilfe.


Ausserdem sollten die reduzierten Glutathion (GSH) Werte im Plasma und die intrazllulären GSH-Werte in den T4-Zellen als Indikator für eine gestörte Redox-Balance gemessen werden. Sollten neben diesen Werten auch noch andere Parameter unauffällig sein, so ist nicht von einer Entwicklung opportunistischer Infektionen (Aids) auszugehen, obwohl der isolierte Anti-HIV-Antikörpertest evtl. positiv ausgefallen sein sollte.

Kommentar

Glutathion spielt selbstverständlich eine Rolle, nicht nur bei Aids, sondern gerade auch bei symptomlosen HIV-Positiven. Bei Patienten unter ART ist Glutathion häufig besser als bei symptomlosen HIV-Patienten mit hoher Viruslast! Ein guter Glutathionlevel alleine ist noch keine Garantie dafür, dass sich keine Aids-Krankheit entwickelt. Es geht immer um viele Faktoren, die zusammen kommen bevor sich eine Aids-definierende Krankheit entwickeln kann. Es ist für mich erkennbar, dass Sie offensichtlich noch nie über Jahre hin HIV-positive Menschen begleiten konnten. Ansonsten wüssten Sie, dass sich frühzeitig diverse Stoffwechsel- und Immundysregulationen sowie Mikro- und Makronährstoffdefizite zeigen, deren Ursache primär die HIV-Infektion ist. Je höher die Viruslast desto mehr Dysregulationen und Defizite. Selbstverständlich kann dabei auch die Lebensweise, die Ernährung, Drogen, Poppers und anderes mehr eine Rolle spielen.

Bei einer aktuellen HIV-Patientin erlebe ich gerade, dass sie trotz einer hohen Viruslast von 643.000 und Helferzellen von 280/17% zwar ein Glutathiondefizit hat, aber zu meiner Verwunderung keine oxidative Belastung. Sie hat aber stark erhöhte Entzündungswerte sowie eine hohe Immunaktivierung, sichtbar an der CD 38-Expression. Die CD 8/CD 38-Zellen korrelieren mit der HI-Viruslast.

Hätte die Patientin vor zwei Jahren auf mich gehört, sofort zu kommen, als sie noch eine Viruslast von 74.000 und Helferzellen von 405/24% hatte, hätte sie die Chance gehabt mit meiner Unterstützung noch viele Jahre ohne HIV-Medikamente zu leben.

Sie und ihr Mann haben sich aber an Duesberg und anderen HIV/Aids-Kritikern orientiert und sie ist aktuell noch nicht bereit die HIV-Medikamente zu nehmen. Erfahrungsgemäss habe ich aber trotz meiner umfassenden Kenntnisse und Erfahrungen kaum eine Chance diese fortgeschrittene Abwärtsentwicklung, die sich vor allem auch in einem total desolaten Zytokinprofil mit TH2-Dominanz plus ebenso defizitärer Antikörperbildung darstellt, kurzfristig entscheidend zu beeinflussen.



Fazit

Sie beten in Ihren Artikeln nur HIV/Aids-Kritik-Theorien nach, die Sie bei Dr. Kremer gehört oder gelesen, aber nicht selbst an und mit HIV-positiven Patienten überprüft haben. Das fatale an Dr. Kremer und seinen Jüngern ist, dass sie unentwegt diese Theorien ungeprüft nachbeten und damit mitverantwortlich sind an schweren Krankheitsentwicklungen bis hin zu Todesfolgen von HIV-Positiven, die sich zu lange an der HIV/Aids-Kritik orientiert haben.

Und wenn Sie mit Ihrem Titel „Aids mit einfachen Mitteln heilbar“ auf die Nahrungsergänzungsmittel anspielen, die von Dr. Kremer empfohlen werden, so muss ich erneut darauf hinweisen, dass man mit diesen Mitteln nur dann etwas erreichen kann, wenn HIV-Positive frühzeitig kommen, genügend Geld und Durchhaltevermögen mitbringen und außerdem noch einigermaßen gute Immunwerte mit Helferzellen von 300-350/20% und eine Viruslast möglichst unter 100.000/ml haben.

Dass gerade sogenannte „Cellsymbiosistherapeuten“ diese Mittel völlig überschätzen und durch die von Dr. Kremer vermittelte Fehlorientierung die Brisans der HIV-Infektion nicht erkennen durch Negierung des HI-Virus und seinen Folgen, geht aus etlichen Patientenbeispielen meiner Praxis deutlichst hervor.

Ich empfehle dringend sich anhand meiner HIV-Fachartikel fortzubilden. Die Links sind am Ende des ersten Briefes dieser Art an einen anderen Kollegen bereits aufgeführt.

Ferner empfehle ich folgenden Thread,
in dem Sie auch Beispiele erschreckender Früchte
von Meisterschülern nach Dr. Kremer finden
mit grob fahrlässigem Verhalten
von „Cellsymbiosistherapeuten“.


„Lebensgefährliche Folgen der HIV/Aids-Kritik“
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1372


Freundliche Grüße

Wilfried Bales


(c) Wilfried P. Bales, Heilpraktiker




Zuletzt bearbeitet von administrator am So 27 Okt, 2013 7:07 pm, insgesamt 9-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: So 12 Mai, 2013 11:56 pm  Titel:  Rückmeldung Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Rückmeldung

Kollege Zündorf teilt mir nach Kenntnis meines vorstehenden Briefes mit:
"...Ich wollte noch sagen, dass ich mich geirrt habe in dem Punkt, dass ich natürlich nicht nachweisen kann, dass es den HI-Virus nicht gibt. Deswegen ist es unzulässig zu behaupten, dass es ihn nicht gibt. Insbesondere wenn die gängige Lehrmeinung eben dies behauptet....

Wenn Sie, lieber Herr Bales, gute Erfolge mit ihrem Behandlungskonzept haben, dann haben Sie für sich ja schon den Beweis erbracht, dass es die richtige Richtung ist. Vielleicht können Sie auch die ein oder anderen Abtrünnigen von Ihrer Haltung überzeugen. Auf jeden Fall finde ich es gut, dass Sie sich so für diese Sache einsetzen. ...

Sie sind bisher der Einzige, der sich mir gegenüber direkt mit dieser Thematik auseinandersetzt. Deshalb habe ich ja auch meine Haltung geändert."...

Mit besten Grüßen

Christoph Zündorf


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BeitragVerfasst: Mo 02 Jun, 2014 1:03 pm  Titel:  HIV/Aids & Cellsymbiosis Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV/Aids & Cellsymbiosis bei Taramax


Sehr geehrter Kollege Joerg Hentschel!
Sehr geehrter Herr Uwe Hentschel!


Bereits vor einigen Jahren habe ich Sie auf die fragwürdigen Behauptungen hinsichtlich des Themas HIV und Aids und die bedenklichen bis lebensgefährlichen HIV/Aids-kritischen Sichtweisen von Dr. Kremer und der Cellsymbiosistherapie hingewiesen. Kürzlich bin ich erneut auf Ihre Seiten aufmerksam geworden und warte nunmehr seit mehr als 2 Wochen vergeblich auf Antwort zu meinen Fragen. Ich nehme daher zu Ihren Äußerungen öffentlich Stellung, wie ich das in diesem Thread bereits bezüglich zweier anderer HIV/Aids-kritischer Kollegen getan habe.



HIV-Chaos im Immunsystem

http://www.taramax.de/krankheiten/krankheiten-von-a-z/h/hiv/diagnostik-und-therapiemethoden/

Auffallend ist, dass Sie zum Thema HIV recht wenig schreiben im Vergleich zum Thema Aids, obwohl die meisten HIV-positiven Menschen lediglich HIV-positiv sind und kein Aids haben.

Eine Infektion mit dem HI-Virus kann, zum Teil erst nach mehreren Jahren, in die Immunschwäche Aids übergehen.

Kommentar

Leider ist die Realität so, dass heutzutage hierzulande die meisten HIV-Infektionen erst sehr spät entdeckt werden, dies vor allem bei Hetero-Patienten, und sich bei diesen Patienten bereits meist eine opportunistische Infektion manifestiert hat. Hier spricht man von sogenannten „Late-Presentern.
Siehe hierzu:
Späte HIV-Diagnosen
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1421

So gibt es auch für die meisten Krankheitsbilder ganz unterschiedliche Diagnostik- und Behandlungsansätze, wie auch hier bei HIV.

Kommentar

Es geht bei der HIV-Infektion in aller Regel meist gar nicht um „Krankheitsbilder“, sondern um eine ganzheitliche Therapie unter besonderer Berücksichtigung der zentral bedeutsamen Immunaktivierung und des Entzündungsgeschehens, von Mikronährstoffdefiziten, Stoffwechsel-Dysregulationen, Darmtherapie und von psychischem Stress.

Mit einem derart umfassenden Therapieansatz kann die Zeit ohne antiretrovirale Medikamente (ART) bei einigen Patienten deutlich verlängert werden. Die meisten HIV-Patienten kommen aber erst sehr spät, oftmals auch zu spät für eine alternative Therapie. Dabei handelt es sich oftmals um HIV-positive Menschen, die sich zu lange an längst überholten Theorien der HIV/Aids-Kritiker orientiert haben und hier vor allem an den ebenso überholten Theorien zur Existenz bzw. Nichtexistenz von HIV und den Ursachen für die Entwicklung von Aids nach Dr. Kremer. Hier ist vor allem auffallend, dass sogenannte Cellsymbisosis-Therapeuten durch die alleinige Orientierung an den fatalen Sichtweisen von Dr. Kremer erheblich mit dazu beitragen, dass immunologische Abwärtsentwicklungen entstehen und sogar beschleunigt werden.

Ohne Anerkennung der Existenz von HIV kann auch keine fundierte ganzheitliche Therapie erfolgen, die dem HIV-Patienten derart nützt, dass die Immunaktivierung gebremst und die Zeit ohne Kombimedikamente verlängert wird. Das scheint bis heute nicht in den Köpfen von Cellsymbiosis-Therapeuten angekommen zu sein, was meine Erfahrung bis zum heutigen Tage belegt.

Die aufgeführten Diagnose- und Therapiemethoden können dabei im Einzelfall zum Tragen kommen, wobei hierbei immer die finanzielle Lage der Patienten entscheidend ist. Und die meisten HIV-Positiven sind nicht in der Lage derart kostspielige Diagnostik zu bezahlen geschweige denn die horrenden Kosten einer Cellsymbiosis-Therapie, wie in einigen mir bekannten Beispielen sichtbar wurde.


Aids Immunsystemschwäche, Abwehrschwäche, HIV

http://www.taramax.de/krankheiten/krankheiten-von-a-z/a/aids/definition-und-symptome/#anc1308

http://www.taramax.de/krankheiten/krankheiten-von-a-z/a/aids/ganzheitliche-sichtweise/#anc1306

http://www.taramax.de/krankheiten/krankheiten-von-a-z/a/aids/ursachen/#anc1305

Nach dem Bundesseuchengesetz der BRD unterliegt Aids der Meldepflicht und einem Behandlungsverbot durch Heilpraktiker.

Kommentar

Dieser Satz zeugt von einer bemerkenswerten Unkenntnis der Gesetzeslage und das noch nach 13 Jahren seit Bestehen des Infektionsschutzgesetzes. Oder liegt es dran, dass Sie nicht exakt zwischen HIV und Aids unterscheiden können? Eine anonyme Meldepflicht gibt es nur seitens der Labore für einen positiven HIV-Test und nicht für Aids. Aids wird allenfalls im Rahmen der Todesstatistik gemeldet. Allerdings gibt es bis heute keine verlässlichen Todeszahlen von Aids, da die Zahlen des Robert-Koch-Institutes bezüglich Aids seit jeher geschätzte Todeszahlen sind!!!

Akute Aids-definierende Infektions-Krankheiten müssen allerdings von Ärzten bzw. HIV-Ärzten behandelt werden. Hier darf der Heilpraktiker ggf. komplementär unterstützen, was in der Praxis in akuten Krankheitssituationen mit Aids-definierenden Krankheiten nach meiner Erfahrung nicht vorkommt. Ist die akute Aids-Krankheit überwunden, ist der Patient lediglich HIV-positiv mit einer Aids-definierenden Krankheit in der Vergangenheit, auch wenn Krankenkassen und Rentenversicherungsträger an der einmal festgestellten Diagnose „Aids“ aus formalen Gründen festhalten.

Diese völlige Schwäche des körperlichen Immunsystems wird angeblich durch das HI-Virus (Human Immundeficiency Virus) entscheidend mit verursacht.

Kommentar

Dieser Satz passt natürlich zur Sichtweise von Dr. Kremer und der Cellsymbiosis-Therapie, hat aber nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Die Hauptursache für Aids IST und BLEIBT HIV. Denn nur durch HIV entsteht die zentral bedeutsame Immunaktivierung, ablesbar bei den aktivierten CD 3, CD 8, CD 38 und CD38 Expression. Daher ist das Wort „angeblich“ völlig überflüssig. Offensichtlich haben Sie sich nie mit den vielfältigen Forschungsergebnissen der wissenschaftlichen HIV-Medizin beschäftigt. Seit dem Jahre 2005 wird immer wieder das Thema der Immunaktivierung als zentrale Ursache für die immunologische Abwärtsentwicklung bei einer HIV-Infektion beschrieben. Und jeder erfahrene Therapeut, der HIV-Patienten regelmäßig betreut, kann dies anhand verifizierter Labordiagnostik belegen.

Maßgebliche Risikofaktoren sind: Drogenabhängigkeit, starke toxische Belastung (Schwermetall, Medikamente, Umweltgifte, Strahlenbelastung, starke Elektrosmogbelastungen etc.), schlechte Ernährung oder sogar Unterernährung/Mangelernährung.

Kommentar

Selbstverständlich können dabei auch die von Ihnen aufgeführten Risikofaktoren eine Immunschwäche auslösen oder die Abwärtsentwicklung bei HIV-Infektion noch verstärken und beschleunigen. Nach meiner Beobachtung können diese Risikofaktoren aber für sich alleine, also ohne HIV, nicht derart negative Auswirkungen haben wie bei einer HIV-Infektion. Immunschwächen ohne HIV sind zudem leichter und schneller zu behandeln, wie ich vor allem an Patienten mit Krebs, Burnout usw. sehen konnte.

Zu den möglichen Symptomen für Aids zählen unter anderem:
Gewichtsverlust, häufige Durchfälle, Krankheitsgefühl, Entzündungen, Muskelverspannungen, Mangelernährung, Müdigkeit, Fieber, Muskelschmerzen, Eisenmangel.


Kommentar

Das alles sind Symptome, die auch bei der HIV-Infektion auftreten können, ohne dass eine Aids-definierende Krankheit vorliegt. Das Hauptmerkmal der HIV-Infektion ist ja das mit der Immunaktivierung einhergehende Entzündungsgeschehen, ablesbar z.B. an Parametern wie BSG, ß-2-Mikroglobulin, CRP, TNF, Neopterin, Interleukin 6).


„AIDS aus ganzheitlicher Sicht

Dr. med Heinrich Kremer beispielsweise trat in seinem Buch „Die sanfte Revolution der AIDS- und Krebs-Medizin“ den Beweis an, dass AIDS offensichtlich nicht durch einen Virus übertragen wird, sondern ein vor allem durch Gifte verursachter Kollaps der zelleigenen Immunabwehr ist/ sein könnte. AIDS-Patienten leiden unter einer starken Mitochondrienfunktionsstörung.

Kommentar

Als einer der ersten Therapeuten habe ich Dr. Kremers Buch gelesen. So sehr ich seine Ausführungen hinsichtlich Ursachen zur Entstehung von Aids als auch seine therapeutischen Empfehlungen schätze, so wenig ist mir bekannt, dass er „bewiesen“ habe, dass Aids ohne HIV entstehen könne. Dr. Kremer hat viele HYPOTHESEN aufgestellt zu einer Zeit, wo die HIV-Therapie im wesentlichen noch aus AZT und den ersten Folgepräparaten bestand, die erhebliche Nebenwirkungen verursachten. Erst ab 1996 gab es mit der Einführung der Proteasehemmer wesentlich bessere Erfolge in der HIV-Therapie. Störungen der Mitochondrienfunktion treten im übrigen nicht erst bei manifestem Aids auf, sondern können auch schon im Vorfeld im Verlauf der HIV-Infektion sichtbar sein.

Dr. Kremer hat aber offensichtlich damals noch nicht die zentrale Bedeutung der Immunaktivierung bei der fortschreitenden Abwärtsentwicklung einer HIV-Infektion erkannt, obwohl Prof. Hässig, in dessen Arbeitsgruppe Dr. Kremer mitarbeitete, wiederholt das Thema der Ganzkörperentzündung, die mit der Immunaktivierung einhergeht, in seinen Veröffentlichungen deutlich hervorhob. Leider hat Dr. Kremer nie selbst seine Theorien an HIV-Patienten überprüfen können, ansonsten hätte er zumindest zu einem späteren Zeitpunkt zu anderen Einsichten kommen müssen!


Es ist mittlerweile bekannt, das HIV-positive Testergebnisse wohl etwas mit bestimmten Antikörpern zu tun haben, aber der Beweis eines konkreten virologischen Zusammenhangs mit der Krankheit AIDS bis heute nicht erfolgte. Bei den Nachweisen des HI-Virus haben Wissenschaftler einige Ungereimtheiten in den Studienergebnissen der verantwortlichen Ärzte entdeckt.

Kommentar

Bei einer HIV-Infektion liegen HIV-Antikörper vor, die mit dem Western Blot-Test exakt nachgewiesen werden können. Dass HIV die Erst- und Hauptursache bei der Entstehung von Aids-definierenden Krankheiten ist, das weiß und sieht jeder Therapeut, der HIV-Patienten über einen längeren Zeitraum betreut.
Aids ohne HIV ist nicht möglich. Immunschwächen ohne HIV sehr wohl. Zwischen beiden Immunschwächen gibt es prägnante Unterschiede, die jeder erfahrene Therapeut anhand von diversen Laborparametern ablesen kann. Dennoch können auch bei HIV-freien Immunschwächen opportunistische Infektionen auftreten wie z.B. bei stark geschwächtem Immunsystem von Krebs-Patienten.

Hinsichtlich des Nachweises von HIV empfehle ich sich an den Äußerungen von Prof. Dr. Peter Duesberg zu orientieren, dem bekanntesten HIV/Aids-Dissidenten, der immerhin die Existenz von HIV bestätigt und ausführt, dass die Isolation von HIV sogar die Forderungen anderer Aids-Dissidenten übertrifft.
Siehe hierzu
Isolation von HIV
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1797

Aber auch Prof. Duesberg hat keine unmittelbaren Erfahrungen in der Therapie und Begleitung von HIV-Patienten. Ansonsten hätte auch er längst erkennen müssen, das der größte Teil von HIV-Patienten nichts mit seinen postulierten Risikofaktoren wie Drogengebrauch, häufigen Infektionen, Hämophilie und Unterernährung zu tun hat und es weitere Gründe geben muss für immunologische Abwärtsentwicklungen wie vor allem die durch HIV ausgelöste Immunaktivierung und das damit verbundene Ganzkörper-Entzündungsgeschehen. Dies auch bei einer weitgehenden gesunden Lebensweise und gesunder Ernährung!!!

Selbst Dr. Montagnier, der den Nobelpreis für die Entdeckung und Isolation des angeblichen Virus erhielt, rudert heute in Sachen Ausbreitung und Gefährlichkeit von HIV stark zurück (siehe Video: HIV ist heilbar). Obwohl in Deutschland seit der HIV-Hysterie nur durchschnittlich 1 Kondom mehr pro Person und Jahr verbraucht wird als 1984, ist es zu keiner Massenansteckung gekommen.

Kommentar

Es gibt kein Video „HIV ist heilbar“. Es gibt im Internet nur Einträge im Zusammenhang mit Montagnier wie: „Aids ist heilbar“. Da wird fortwährend Herrn Montagnier unterstellt, dass er gesagt haben soll, dass Aids bzw. HIV heilbar sei. Hat er aber nicht. Er hat in dem Interview nur von HIV gesprochen. Aids ist in der Regel bei frühzeitiger Diagnostik auch unabhängig von Montagnier heilbar, zumindest was die Aids-definierenden Krankheiten angeht. Was bislang nicht heilbar ist, das ist HIV, von einigen wenigen Ausnahmefällen abgesehen.

Die überall im Internet und von Therapeuten wie Ihnen kolportierten Aussagen von Montagnier beziehen sich auf den Film
House of Numbers
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1479

Die Aussagen in dem Film hat Montagnier bereits vor dem Welt-Aids-Kongress in Wien 2010 korrigiert. Kernsätze Montagniers im korrigierenden Interview vor dem Welt-Aids-Kongress 2010 in Wien sind:

"Diese Stelle ist total missverstanden worden. Ich gehöre bestimmt nicht zu den Aids-Leugnern, ich habe dieses Thema lange erforscht und nicht von ungefähr den Nobelpreis dafür bekommen."

"Ich meine nur, dass ein Mensch, der ein gesundes Immunsystem hat und sich mit ein paar Viren infiziert, tatsächlich binnen drei Wochen das HI-Virus gänzlich aus dem Körper ausscheiden kann, damit also fertig wird. Wir kennen solche Fälle, aber wir können sie nicht breit erforschen, da die Menschen keine Symptome haben und dann eben gar nicht merken, dass sie infiziert waren. Das heißt, wenn das Immunsystem bereits geschwächt ist, hat das Virus bessere Chancen".

Und auf die Frage, ob jemand, der bereits lange infiziert ist und zum Beispiel seinen Lebensstil ändert und sich gesund ernährt, also sein Immunsystem aktiv stärkt, auch mit dem Virus fertig werden könne antwortet er schlicht:

"Das wäre sehr unwahrscheinlich.“

Das ursprüngliche sowie das korrigierende Interview können Sie hier nachlesen:
Montagnier zum Immunsystem bei HIV
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1791


Die Krankheit existiert, die Menschen, die unter AIDS leiden, haben eine sehr geschwächte Abwehr und leiden unter multiplen Infektionskrankheiten wie bakterielle, virale und mykotische (Pilze) Erkrankungen. Diese Krankheit kann unbehandelt zum Tode führen. Oft schwächen aber die hochtoxischen AIDS-Medikamente den Erkrankten noch mehr. Wenn es gelingen kann, diese Menschen besser zu ernähren, wenn der Konsum von Drogen, Alkohol und wertloser Nahrung eingestellt wird, wenn das Immunsystem unterdrückende Medikamente vermieden werden, die Darmflora aufgebaut werden kann, Nahrungsmittelunverträglichkeiten behandelt werden, der Körper mit Vitaminen, Aminosäuren, effektiven Pflanzenwirkstoffen etc. versorgt wird usw., so kann auch bei dieser so komplexen Krankheit aus unserer Sicht wieder Licht am Horizont zu sehen sein.

Kommentar

In aller Regel führen HIV-Medikamente, die keine Aids-Medikamente sind, sondern antiretrovirale Medikamente, zu einer Erholung des Immunsystems und in Verbindung mit anderen allopathischen Medikamenten zur Behandlung der akuten Aids-Krankheiten zu deren Überwindung. Nur HIV-Medikamente der frühen Generationen können als hochtoxisch bezeichnet werden. HIV-Medikamente der neuen Generationen sind im allgemeinen gut verträglich, was nicht heißt, dass es auch im Einzelfall noch erhebliche Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten geben kann. Letzteres insbesondere bei solchen HIV-Patienten, bei denen die HIV-Infektion erst bei Manifestierung einer Aids-definierenden Krankheit festgestellt wurde. Im Vordergrund steht aber, dass seit 1996 die Sterblichkeit von HIV- bzw. Aids-Patienten sehr stark zurück gegangen ist, was die Wirksamkeit der neueren HIV-Medikamente explizit belegt.

Selbstverständlich ist eine gesunde Lebensführung und die Vermeidung von Drogen und Alkohol sinnvoll. Eine gesunde Lebensweise alleine reicht allerdings nicht um eine immunologische Abwärtsentwicklung und die Entwicklung von Aids-definierenden Krankheiten auf Dauer zu verhindern.

Die Ansichten zum Ursprung und der Behandlung dieser Krankheit sind sowohl unter Schulmedizinern, Wissenschaftlern als auch unter alternativen Therapeuten vielfältig und zum Teil umstritten, sodass abschließend sicher keine universal geltende und wertende Gesamtschau abzugeben sein kann.

Kommentar

Hier sollte man doch unterschieden zwischen solchen Therapeuten und Wissenschaftlern, die lediglich Theorien verbreiten und solchen, die tagtäglich Erfahrungen in der Begleitung und Therapie von HIV-Patienten haben. Nur Letztere dürften ernst zu nehmen sein und wissen, worum es geht.


Cellsymbiosis-Therapie bei HIV

Ausgehend von meiner inzwischen 15-jährigen Praxis-Erfahrung, bei der die kränksten HIV-Patienten regelmäßig HIV/Aids-kritisch orientierte Patienten waren, darunter insbesondere solche, die sich an den fatalen Theorien von Dr. Kremer, Prof. Duesberg, Dr. Köhnlein sowie Frau Sacher orientierten und bei diversen Cellsymbiosis-Therapeuten in Behandlung waren bevor sie meist mit stark geschwächtem Immunsystem meine Praxis aufsuchten, bleibe ich bei der Auffassung, dass nur ein Therapeut, der die Existenz von HIV anerkennt, die optimale Diagnostik und Therapie durchführen und dem Patienten bestmöglich helfen kann.

Hier sind Beispiele meiner Erfahrungen:

Unverantwortliche Cellsymbiosistherapie eines HIV/Aids-kritischen Heilpraktikers
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=280

Extremes Kaposi durch grenzenlose Cellsymbiosistgherapie einer HIV/Aids-kritischen Ärztin
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=285

Nahtod-Erfahrung dank HIV/Aids-kritischer Ärztin
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1648

Lebensgefährliche Folgen der HIV/Aids-Kritik
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1372

Ein Teil der Untersuchungen ist nur durchführbar, wenn der Therapeut mit einem HIV-Schwerpunktarzt zusammenarbeiten kann und dieser bereit ist die Laborparameter über die gesetzliche Krankenkasse zu unterstützen, die noch abrechenbar sind. Aber bereits hier fangen die Probleme an, da manche HIV-Ärzte keine Kenntnisse über die Notwendigkeit einer Darmsanierung haben oder die Bedeutung von Vitaminen und Mineralien, von Vitamin D und Selen unterschätzen usw. Nur wenige HIV-Patienten sind in der Lage die allernotwendigste Diagnostik und Therapie selbst zu bezahlen. Private Krankenkassen machen in den letzten Jahren zunehmend Probleme, so dass weder Patienten noch Therapeuten die Sicherheit haben dauerhaft das notwendige tun zu können.

Ein zentrales Probleme ist zudem, dass viele HIV-Patienten zu spät in die Behandlung kommen und zuvor Therapeuten, insbesondere Cellsymbosis-Therapeuten, unsinnige Therapien machten, die noch zu einer Verschlechterung des Immunsystems führten. So habe ich beispielsweise mehrere Patienten erlebt, bei denen das Immunsystem sich massiv verschlechterte durch Vitamin C-Hochdosis-Infusionen und Ozon-Therapien, weil Glutathion in diesem Zusammenhang nicht beachtet wurde, weil entweder zu wenig oder zu viel Cellsymbiosis-Präparate verordnet wurden und die Grenzen einer alternativen Therapie völlig ignoriert und die Existenz und Bedeutung von HIV völlig ausgeklammert wurden usw.

So erlebte ich erst kürzlich, dass ein Heilpraktiker einer HIV-Patientin ein Präparat verordnete, dass Echinacea in Urtinktur enthielt. Dies ist ein eklatanter Fehler und eine Ignoranz sondergleichen, zumal bei jedem Echinacin-haltigen Präparat ausdrücklich die Kontraindikation „HIV-Infektion und Autoimmunerkrankungen“ angegeben ist.

Zudem nahm die Patientin monatelang ein Rizol-Präparat, dass zwar Viren, Bakterien und Parasiten eliminieren kann, aber gleichzeitig TH1-Helferzellen dezimiert und die TH2-Dominanz fördert. Letzteres ist absolut unerwünscht. Aber diese negative Wirkung von Rizolen scheint unter Therapeuten so gut wie nicht bekannt zu sein.

Und nicht zuletzt nahm sie noch auf Empfehlung eines Artemisia-Aktivisten „Artemisia-Tee A 3“. Hierzu ist mir inzwischen aus einer internen Labor-Studie bekannt, dass dieser spezielle Artemisia-Tee zu einer erheblichen Aktivierung der NK-Zellen und damit auch zur Immunaktivierung führt. Die Patientin meldete sich bei mir erst bei grenzwertigen Helferzellen und an der Entwicklung war deutlich ablesbar, dass die Immunaktivierung und die Viruslast durch diese extrem falsche Behandlung erheblich gestiegen und die Helferzellen in Folge stark abgefallen waren.


Bei allen von mir untersuchten HIV-Patienten, die noch keine Medikamente nehmen, bei denen ich diesen Artemisia-Tee im Blut untersuchen ließ, war das Ergebnis, dass der Tee nicht eingesetzt werden konnte, weil er negativ auf die TH1/TH2-Balance wirkte.

Fazit

Es ist traurig, dass bis zum heutigen Tage seitens der Cellsymbiosis-Therapie die Existenz von HIV geleugnet wird und ohne entsprechende fundierte Kenntnisse fragwürdige Sichtweisen verbreitet werden, die in der Konsequenz bei HIV-Patienten zu lebensgefährlichen Krankheiten, teilweise sogar zum Tod führen. Mir sind nur wenige Cellsymbiosis-Therapeuten bekannt, die die Existenz von HIV bejahen. Aber diese Kollegen behandeln keine HIV-Patienten. Hier stellt sich die Frage, warum in Cellsymbiosiskreisen nicht die Erfahrungen von Therapeuten wie meiner Person ernst genommen werden, eine Fachdiskussion zu diesem Thema nicht möglich ist und Cellsymbiosis-Therapeuten bis zum heutigen Tage die vielfältigen wissenschaftlichen Forschungen der etablierten HIV-Medizin ignorieren und stattdessen ungeprüft die lebensgefährlichen Sichtweisen von Dr. Kremer nachbeten, was zwangsläufig zu therapeutischen Misserfolgen führen muss zum Schaden HIV-positiver Menschen!!!


Ein großer Fehler aller HIV/Aids-Dissidenten einschl. Dr. Kremer und den Cellsymbiosis-Therapeuten ist, dass diese primär schwul lebende HIV-positive Menschen mit Drogengebrauch sowie heterosexuelle Drogengebraucher, jeweils mit ungesunder Lebensweise, im Fokus haben. Tatsache aber ist, dass in meiner Praxis die Hälfte der HIV-Patienten heterosexuell orientiert sind und homo- wie heterosexuell orientierte HIV-positive Menschen zum Teil schon vor dem Praxisbesuch gesund lebten und nichts mit Drogen, häufigen Infektionen und ungesunder Lebensweise zu tun hatten. Allerdings haben viele HIV-Patienten erheblichen psychosozialen Stress z.B. durch Arbeitslosigkeit, zu hohe Arbeitszeiten, finanzielle Probleme, Beziehungsprobleme usw., also Probleme, die auch andere Menschen und Patienten haben.

Ich empfehle dringend meine HIV-Fachartikel zu lesen, aus denen Sie entnehmen können, wie ernst das Thema HIV ist, was bei HIV-Patienten möglich ist und was nicht.

Bales, W.P.: HIV - Mythos oder ernstzunehmende virale Bedrohung?
Teil 1: Zur HIV/Aids-Kritik und ihren lebensgefährlichen Folgen für HIV-Patienten
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=305

Bales, W.P.: HIV - Chronische Entzündung und Immunaktivierung
Teil 2: Chancen und Grenzen alternativer Therapie bei HIV-Patienten ohne antiretrovirale Therapie (ART)
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=306

Bales, W.P.: HIV - Nutzen und Schaden antiretroviraler Therapie (ART)
Teil 3: Aspekte und Erfahrungen complementärer Therapie bei HIV-Patienten ergänzend zur ART
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=307


Freundliche Grüße

Wilfried Bales




Zuletzt bearbeitet von administrator am So 15 Jun, 2014 10:24 am, insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Fr 06 Jun, 2014 1:03 pm  Titel:  Keine HIV-Testungen & keine Kondome Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Keine HIV-Testungen & keine Kondome

Nun erhielt ich doch noch eine Antwort vom Kollegen Jörg Hentschel, in der er mitteilt, dass er das Thema bezüglich Meldepflicht korrigieren wird. Er berichtet, dass er in den Jahren 2001 bis 2006 insgesamt 6 HIV-Patienten behandelt habe, die alle in einer Partnerschaft lebten. Sie seien mit Cellsymbiosistherapie behandelt worden und erfreuten sich bis heute bester Gesundheit. Auf weitere HIV-Testungen sei verzichtet worden. Diese Patienten hätten auch in der Partnerschaft auf Kondome verzichtet und es sei zu keinen Ansteckungen gekommen. Die Patienten seien in normaler hausärztlicher Betreuung.

Laborbefunde hätten dem theoretischen Denkkonzept von Dr. Kremer entsprochen hinsichtlich mitochondrialer Dysfunktion, Multiple Nahrungsmittelunverträglichkeiten, schwere Metall- und Umweltintoxikationen, nitrosativer Stress bis hin zum Argininmangel usw. Die wenigen ihm bekannten HIV-Patienten seien äußerst incompliant gewesen. Seine Meinung zum Thema HIV behalte er selbstverständlich bei.


Kommentar

Selbstverständlich kann eine Cellsymbiosistherapie sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Damals wusste man aber noch nichts von der zentralen Bedeutung des Themas Immunaktivierung, da selbst die etablierte HIV-Medizin erst seit 2005 darüber berichtet hat. Es ist daher zu bezweifeln ob Cellsymbiosistherapie die Immunaktivierung entscheidend bessern konnte. Die von mir aufgezeigten negativen Erfahrungen mit Cellsymbiosistherapie zeigen ja, dass in der Cellsymbiosistherapie dieses Thema unzureichend berücksichtigt wird.

Dass alle Patienten auf Kondome in der Partnerschaft verzichteten ist selbstverständlich ihre eigene Verantwortung. Ich weiß, dass es manchmal nicht nachvollziehbar ist, weshalb es in manchen Partnerschaften nicht zu einer Ansteckung kommt, in anderen dagegen sehr wohl. Keine HIV-Testungen, was vermutlich heißen soll, dass kein Immunstatus mehr gemacht und keine Viruslast mehr untersucht wurde, ist eine höchst bedenkliche, ja sogar dumme Entscheidung. Auch, wenn dies derzeit von Hausärzten unterstützt werden sollte. Und wenn keine Testungen mehr gemacht wurden, wie will man wissen ob es eine Ansteckung gab und vor allem wie der Zustand von Immunsystem und Stoffwechsel ist?

Was mit HIV-Positiven langfristig passiert, die sich in dieser Weise verhalten, habe ich in vielen Beispielen aufgezeigt, vor allem in dem Thread
Lebensgefährliche Folgen der HIV/Aids-Kritk
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1372

Natürlich entspricht vieles dem Denkkonzept von Dr. Kremer, der aber von der Nichtexistenz des HI-Virus ausgeht hat und das ist nach meiner langjährigen Erfahrung ein eklatanter Denkfehler. Denn nur bei Anerkennung der Existenz des Virus und seinen Folgen, insbesondere der zentralen Bedeutung der Immunaktivierung, kann auch die richtige Diagnostik und darauf aufbauende Therapie erfolgen. Die von mir in dem Brief an den Kollegen am Ende aufgeführten Beispiele von Patienten, die mit Cellsymbiosistherapie behandelt wurden, zeigten explizit, dass die Cellsymbiosistherapie bei HIV-Patienten überschätzt wird.

Und nicht zuletzt sollte man bedenken, dass es nur wenige HIV-Patienten gibt, die überhaupt in der Lage sind die notwendige Diagnostik und Therapie zu finanzieren. Hinzu kommen die auch vom Kollegen bestätigten Erfahrungen der mangelnden Compliance, d.h. der verlässlichen und dauerhaften Zusammenarbeit mit einem Therapeuten.

Was die Gesundheit der früheren Patienten des Kollegen angeht, so kann man ich mit Aussagen wie „bester Gesundheit“ wenig anfangen. Das heißt letztlich nur, dass keine opportunistische Infektionen oder sonstigen Aids-definierenden Krankheiten vorliegen. Dennoch kann das Immunsystem bereits stark geschwächt sein. Der von mir in einem Beispiel beschriebene zuvor mit Cellsymbiosistherapie über ein Jahr lang behandelte Patient kam in meiner Praxis auch in scheinbar bester Gesundheit an, hatte aber bereits zwei Mal eine PcP-Lungenentzündung (heute PjP) hinter sich und wie sich dann herausstellte eine beginnende CMV-Retinitis, an der man sehr schnell erblinden kann.
Zur Erinnerung:
Unverantwortliche Cellsymbiosistherapie eines HIV/Aids-kritischen Heilpraktikers
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=280

Wenn der Kollege schreibt, dass er selbstverständlich seine Meinung zum Thema HIV behalte, so schreibt er dies in Unkenntniss meiner 3 HIV-Fachartikel, die er offenbar noch nicht kannte.

Nach meiner 15-jährigen Praxis-Erfahrung kann ich nur allen HIV-Positiven, insbesondere auch HIV/Aids-kritisch eingestellten HIV-Positiven empfehlen, regelmäßig den Immunstatus und wichtige Stoffwechselwerte untersuchen zu lassen und idealerweise dauerhaft die Begleitung eines auf dem Gebiet erfahrenen Heilpraktikers zu nutzen, der sich nicht nur an Theorien der Cellsymbiosis orientiert und vor allem langjährige und vielfältige Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet von HIV und Immuntherapie hat.


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