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BeitragVerfasst: Mo 23 Jul, 2012 10:55 pm  Titel:  HIV/Aids-kritische Literatur & Filme Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV/Aids-kritische Literatur & Filme

Fortgeschrittene HIV-Infektion

Aktuell erfahre ich wieder einmal die Verwirrung eines HIV-Positiven, der in Kürze meine Praxis zur komplementären Therapie aufsuchen wird hinsichtlich der Hypothesen der HIV/Aids-Kritik und mit dem bereits eine umfangreiche Korrespondenz im Vorfeld stattfand. Er hat erst sehr spät vor 4 Monaten von seiner HIV-Infektion erfahren und mußte wegen Helferzellen von 105/13,5 % und einer Viruslast von 630.000 sowie einer Candida-Ösophagitis und über lange Zeit offensichtlich von der Zahnärztin nicht wahrgenommenen Mundsoors mit einem vermutlich dadurch ausgelösten Verlust von fast allen Zähnen sofort mit der HIV-Medikation beginnen.

Verwirrung nach Studium der Theorien der HIV/Aids-Kritik

Dennoch beschäftigt er sich intensiv mit der HIV/Aids-Kritik, wohl wissend, daß diese für ihn keine Hilfe mehr gewesen wäre. Aber die Beschäftigung mit HIV/Aids-kritischer Literatur führt bei ihm wie bei vielen anderen HIV-Positiven zu einer starken Verunsicherung aufgrund der vielen Theorien und den konträren Hypothesen zur etablierten HIV-Medizin sowie den vielen fraglichen Behauptungen der HIV/Aids-Kritik, wodurch HIV-Positive in aller Regel mit den vielen offenen Fragen alleine bleiben.

Ungewöhnlich schnelle Erholung des Immunsystems durch ART

Zwischenzeitlich hat sich sein Immunsystem ungewöhnlich schnell erholt und innerhalb von 4 Monaten sind die Helferzellen bereits auf 463/16,4 % gestiegen und die Viruslast fast unter der Nachweisgrenze. Das geht in der Regel nicht so schnell. Gleichzeitig steigen aber auch die Suppressorzellen massiv, was m.E. ungewöhnlich ist und die Blutfette verschlechtern sich deutlich. Der HIV-Schwerpunktarzt kümmert sich darum allerdings überhaupt nicht.

Die beabsichtigten weiteren Untersuchungen in meiner Praxis werden zeigen, welche Schäden durch die lange unentdeckte HIV-Infektion entstanden sind und keineswegs alleine durch die HIV-Medikamente beseitigt werden. Die Kombimedikamente geben dem Immunsystem zwar ein "Korsett", so daß es sich halbwegs erholen kann, ohne daß die in aller Regel durch HIV ausgelösten vielfältigen Ursachen für Stoffwechsel- und Immundysregulationen damit schon behoben wären.

HIV/Aids-Kritik verunsichert und läßt viele Fragen offen

Um vor allem frisch HIV-Infizierten mehr Informationen an die Hand zu geben, wenn sie sich mit der HIV/Aids-Kritik beschäftigen wollen, eröffne ich diesen Thread, wenn auch ich erst sehr spät auf diese Idee komme, um die von mir seit vielen Jahren bekannte HIV/Aids-kritische Literatur darzustellen und kritisch zu bewerten. Dennoch werden viele Fragen offen bleiben, die man gerne mit mir per Mail-Korrespondenz oder im persönlichen Gespräch klären kann.

Die HIV/Aids-Kritik bietet keine verläßliche Alternative zur ART

Ich empfehle durchaus sich mit der HIV/Aids-Kritik zu beschäftigten, aber nicht dabei stehen zu bleiben. Es gibt bis heute keine wirkliche Alternative zur etablierten antiretroviralen HIV-Therapie. Was möglich ist, ist die Verlängerung der Zeit ohne HIV-Medikamente. Und selbst dies ist von vielen Faktoren abhängig. Je früher eine alternative Therapie ohne HIV-Medikamente erfolgt, desto mehr steigen die Chancen die Jahre ohne HIV-Medikamente zu verlängern. Das aber ist wiederum abhängig vom Durchhaltevermögen des Patienten, davon einen kompetenten Therapeuten zu finden, der Erfahrungen hat, die über das hinausgehen, was als „Cellsymbiosistherapie“ beschrieben wird und leider spielt auch das vorhandene Geld eine entscheidende Rolle.

Grenzen der Cellsymbiosistherapie

Daß es leider auch unter Cellsymbiosis-Therapeuten solche gibt, die trotz ihrer allgemeinen fachlichen Qualifikation die Cellsymbiosistherapie völlig überschätzen hinsichtlich der Relevanz bei HIV-Infektion und leider auch die Grenzen nicht oder zu spät erkennen, zeigen stellvertretend für viele Patienten, die erst durch zu lange Orientierung an der HIV/Aids-Kritik und unzureichende "alternative Therapie" bzw. "Cellsymbiosistherapie" nach Dr. Kremer von HIV/Aids-kritischen Heilpraktikern und Ärzten notgedrungen als letzte Chance die HIV-Medikamente nehmen mußten, die folgenden zwei Beispiele:

Unverantwortliche Cellsymbiosistherapie eines HIV/Aids-kritischen Heilpraktikers
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=280

Extremes Kaposi durch grenzenlose Cellsymbiosistherapie einer HIV/Aids-kritischen Ärztin
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=285

Das folgende Beispiel zeigt eindrücklich die Folgen bei einem HIV-Patienten, der trotz Risikokontakten keine Kondome benutzte und trotz hinweisender Krankheitsentwicklung zu lange den HIV-Test abgelehnt hat.

Die leidvolle Erfahrung eines ehemaligen HIV/Aids-Kritikers
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=284

Das folgende Beispiel zeigt, daß auch HIV/Aids-kritische Therapeuten sich in rechtlicher Hinsicht auf einem schmalen Grad bewegen, wenn sie einem HIV-Patienten nicht rechtzeitig die zwingend notwendige allopathische bzw. antiretrovirale Therapie empfehlen.

Nahtod-Erfahrung dank HIV/Aids-kritischer Ärztin
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1648

Lebensgefährliche Folgen der HIV/Aids-Kritik
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1372

Kritische Betrachtung der HIV/Aids-Kritik-Theorien
Wilfried P. Bales, Heilpraktiker
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=194

HIV – Mythos oder ernstzunehmende virale Bedrohung
Wilfried P. Bales, Heilpraktiker
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=305




Zuletzt bearbeitet von administrator am So 10 März, 2013 2:31 pm, insgesamt 32-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 02 Aug, 2012 8:45 pm  Titel:  Das Aids Dilemma Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Das Aids Dilemma

Forschung in der Sackgasse

Paul Wallerstein
1988, Rombach aktuell

Cover-Text

Wallersteins Thesen: Es gibt kein spezifisches Aids-Virus. Aids ist primär keine Infektionskrankheit. Ursache für die Schwächung des menschlichen Immunsystems ist die fortschreitende Belastung unserer Umwelt mit Schadstoffen! Erst ein bereits geschädigtes Immunsystem kann von pathogenen Erregern mit fatalen Folgen befallen werden.

Ein Appell an Mediziner, Forscher und Politiker, einen Ausweg aus dem Aids-Dilemma zu suchen und die Aids-Diskussion neu einzuordnen. Die Aids-Vorbeugung beginnt beim vernünftigen Umgehen mit unserer Natur.

Paul Varkonyi Wallerstein:
geb. 1923 in Debreczen/Ungarn. Medizin-Studium in Debreczen. Promotion 1950. Facharzt für Innere Krankheiten. Mit 32 Jahren Krankenhausdirektor; nach 1956 Landarzt. Im Rahmen der Unsesco Entwicklungshilfe in Algerien (1965-69). Rückkehr nach Unganr. Seit 1970 in der Bundesrepublik Deutschland: Internist in einer Saarbrückener Klinik, dann eigene Praxis bis 1987. Seit 1984 Studien zum Aids-Problem. Verschiedene Publikationen. Arbeitet an einer kortiko-viszeralen Theorie der Pathomechanismen.

Auszüge

„Unser Ansatz gründet auf der Feststellung, daß Aids primär keine Infektionskrankheit ist, daß also die erworbene Immunschwäche keine Folge der Einwirkung eines bestimmten Erregers ist, sondern daß das Immunsystem bereits geschädigt ist und auf die Einwirkung von Erregern nicht mehr abwehrend reagieren kann.“

„Diese pathogenetischen Voraussetzungen in unserer Umwelt sind von toxischen, strahlenbedingen, biochemischen, physischen, psychogenen usw. Faktoren geprägt. Unter diesen neuen Bedingungen ist die verminderte Abwehrfähigkeit des menschlichen Organismus auf eine Welt voller schädigender Einflüsse zurückzuführen.“

„Man sollte diese Zusammenhänge nicht zu beiläufigen >Co-Faktoren<zu>Präfaktoren< auffassen,w eil sie zur gegenwärdigen Situation entscheidend beigetragen haben."

Gallo: "Nach seiner Meinung wird jeder "Infizierte" früher oder später krank. Ein schreckliches Beispiel von Masseniatrogenie!"

„Es ist sicherlich falsch zu behaupten, zumindest kaum mit Fakten zu belegen, daß die Seropositiven früher oder später an einer Form von Aids erkranken werden. Unserer Meinung nach wird ein überwiegender Prozentsatz überhaupt nicht erkranken.“


Kommentar

Da dies eines der allerersten Bücher zu einer Aids-kritischen Sicht ist, war das Buch zur damaligen Zeit sehr lesenswert. Heute haben sich viele Äußerungen überholt, wobei selbstverständlich damals wie heute auch die „Co-Faktoren“ bzw. immunschwächende Faktoren in der Lebensweise, eine durch HIV ausgelöste Immunschwäche wesentlich beschleunigen können.

Heute ist das Buch nicht mehr empfehlenswert.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 10 Sep, 2012 11:15 am, insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 02 Aug, 2012 8:48 pm  Titel:  Fehldiagnose "Aids" Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Fehldiagnose „Aids“

Geschäfte mit einem medizinischen Irrtum

Jon Rappoport
1988 USA - 1990 Deutschland
Verlag Bruno Martin


Cover

Seit 1983 gilt ein Virus als Aids-Erreger. Diese Annahme stößt bei immer mehr Wissenschaftlern und Ärzen auf Widerspruch.

Das brisante Buch eines bekannten US-Journalisten macht in aller Deutlichkeit klar: „Aids“ ist eine Fehldignose, die vielen Menschen mehr Leid als Hilfe verspricht. „Aids“ ist keine wissenschaftlich haltbare und definierte Krankheit, sondern ein Symptomenkomplex, zusammengesetzt aus mehr als zwanzig Krankheitsbildern. Der HIV ist genetisch unvollkommen und biologisch inaktiv, also nicht in der Lage irgendeine der ihm zugeordneten Krankheiten auszulösen.

„Aids“ war von Anfang an ein Irrtum, wurde rasch zur Lüge und ist inzwischen ein internationaler Medizinskandal geworden. Nach der Lektüre dieses Buches muß jeder kritische Mensch denken: „Gib dem Aids-Mythos keine Chance.“


Aus dem Vorwort von Dr. L. E. Badgley

„Es ist auch durchaus plausibel, daß das Hervortreten eines solchen Krankheitssyndroms gegen Ende des zwangzisten Jahrhunderts auf das Zusammenspiel von Faktoren zurückzuführen sein könnte, wie eine in der Geschichte der Menschheit noch nie da gewesene sexuelle Promiskuität, den hemmungslosen Gebrauch von synthetitischen Arzneimitteln, der enormen Verbreitung von Geschlchtskrankheiten, grassierender Fehl- und Unterernährung (auch in den Vereinigten Staaten, wo der Konsum von denaturierten, industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln weit verbreitet ist), wobei die massive Impfung breiter Bevölkerungsschichten noch ein weiteres dazu beiträgt.“

Dr. Badgley ist Autor des Buches: Healing Aids Naturally, Natural Therapies for the Immune System, Human Energy Press, 1987

Auszüge

„Unterernährung ist anerkanntermaßen die häufigste Einzelursahe für Immunsuppression in der Welt.“

„Ich bin der Ansicht, daß das, was andere oberflächlich als „Kofaktoren“ bezeichnen, in Wirklichkeit die Ursachen von Aids sein können.“

“Aids ist ein Phänomen, das fast durch die Bank mit Drogen zu tun hat.”

Das Buch behandelt Themen wie Aids durch Chemikalien, Poppers, Unterernährung, Aids-definierende Krankheiten wie PcP, Kaposi, Demenz, CMV, Wieviel von Aids ist Syphilis?, Die Macht der Suggestion und der Aids-Test.


Kommentar

Das Buch ist verständlich aus der Sicht der damaligen Zeit, als es außer AZT noch keine wirksamen Medikamente gab und es viele Hinweise für Faktoren des Lebensstils als Ursache für die Entwicklung einer Immunschwäche gab.

Das Buch ist allenfalls noch interessant für solche Leser, die sich ein Bild von den damaligen Sichtweisen machen wollen. Das Buch hat sich spätestens seit 1995 überholt, nachdem belegt werden konnte, daß HIV-Positive durch die neuen Generationen von HIV-Medikamenten eine gute Lebenschance haben.

Selbstverständlich spielen die in dem Buch angesprochenen Themen wie Unterernährung, Poppers etc. auch heute noch eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer durch HIV ausgelösten Immunschwäche.

Allerdings ist das Thema HIV ernster zu nehmen als es zur damaligen Zeit in diesem Buch dargestellt wurde. Mit dem Lebensstil alleine sind die vielfältigen Stoffwechsel- und Immundysregulationen bei HIV-Positiven in der Regel nicht erklärbar.

Das Buch ist heute nicht mehr empfehlenswert.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 10 Sep, 2012 11:15 am, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 02 Aug, 2012 8:50 pm  Titel:  Umweltschaden Aids? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Umweltschaden Aids?

Hintergründe einer biologischen Katastrophe

Dr. med. Ruth Jensen
1990, Zweitausendundeins

vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 1993
Zytglogge Verlag

Cover-Text

„Vor rund 100 Jahren warnte Pasteur: „Wenn Sie meinen, Krankheiten einfach dadurch beseitigen zu können, daß Sie die dabei auftretenden Bakterien unterdrücek und abtöten, dann werden Sie ganz schlimme wunder erleben. Vergessen Sie nicht, daß Mikroben nicht Ursache, sondern Zeichen für Krankheiten sind, und daß wir unsere wissenschaftliche Sorgfalt auf die Erforschung des rätsels verwenden müsswen, warum die Mikroben bei manchen Individuen so verheerend wirken.“ 50 Jahre später wurden die ersten antibakteriellen Wunderdrogen entwickelt. 50 Jahre nach dieser entwicklung wiederum sind wir mit einer „unheilbaren Krankheit“ konfrontiert, deren Ursache ein höchst bösartiges (HIV) sein soll: Aids.

„Die Wissenschaftler, die sich unter erheblichem Aufwand auf das HIV-Virus stürzen“, sagt Dr. med. Ruth Jensen, „begehen einen gewaltigen irrtum. Sie lassen wieder Pasteurs weise Mahnung außer acht, nämlich den Ursachen der Anfälligkeit für Mikroben nachzuforschen.“

Dieses Buch geht vielen Rätseln von Aids auf die Spur. Warum kommt es, trotz vorhergehender HIV-Tests, nach Transplantationen immer noch zu Aids-Erkrankungen der Empfänger? Warum gibt es Anzeichen für ein Ansteigen von Aids unter Blutern, obwohl das Spenderblut inzwischen HIV-frei ist? Warum grassiert Aids besonders unter Drogenabhängigen und Homosexuellen, aber nicht im gleichen Maße unter Prostituierten?

Dr. Jensen: „Es gibt alarmierende Hinweise auf Zusammenhänge mit Umweltgiften und Radioaktivität.“

Die Autorin zeigt auch, warum Antibiotika, Rauschgifte wie Heroin oder Kokain das Aids-Risiko bedrohlich steigern. Sie zitiert Viren-Spezialist Peter Duesberg, einen der anerkanntesten Molekularbiologen der USA auf dem Kongreß der Aids-Forscher: „HIV kann nicht die alleinige Ursache für Aids sein.“ Er löste damit einen Tumult aus. Und Nachdenklichkeit.

Dr. Ruth Jensen geht den methodischen Ansätzen der offiziellen Aids-Forschung nach. Sie deckt Widersprüche, Verschleierungen und Tabus auf. Und kommt zu bestürzenden Schlüssen.

Rezension

Über den Tellerrand hinausschauen
19.11.2006
http://www.amazon.de/Umweltschaden-Hintergr%C3%BCnde-einer-biologischen-Katastrophe/dp/B0064V7ZVQ/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1343330257&sr=1-3


Auszüge

„Die vielfältige Schädigung des menschlichen Immunsystems durch eine Unsumme von Gifteinwirkungen läßt kaum noch Zweifel zu, daß die Immunschwächekrankheit Aids auf diese Weise >erworben< wird.“

„Aids ist eine Folge vielfältigen medizinisch-therapeutischen Fehldenkens, kombiniert mit einer Fülle äußerer Schädigungen, die im einzelnen undurchschaubar sind.“

„Streß, Trauer und Depression erhöhen die Krankheitsanfälligkeit.“

„Es ist zweifellos richtig, daß zusätzliche biologische Schädigungen wie Vire- und Bakterienbefall, Einwirkungen von Industgriegiften und weitere radioaktive Belastungen sowie die ganze Palette seelischer Erschütterungen die negative Entwicklung begünstigen und schließlich zum endgültigen Ausbruch von Aids führen können.“

„Gewiß ist aber auch, daß alle positiven Einflüsse – wie ein Ortswechsel in weniger belasteten Gegenden oder auch eine Veränderung der privaten Lebensumstände - die Krankheitssymptome besonders im Anfangsstadium und ohne Therapie verschwinden lassen können.

Kommentar

Das Buch hebt sich positiv ab von der üblichen Literatur zur HIV/Aids-Kritik, weil die Autorin sich sehr präzise mit diversen Themen auseinandersetzt, vor allem im Hinblick auf multifaktorielle Faktoren, die die Entwicklung einer Immunschwäche fördern. Zur damaligen Zeit war das Interesse über den Tellerrand von „HIV“ hinweg zu schauen und sich mit den vielen offenen Fragen zu beschäftigen, wesentlich größer als heutzutage.

Das Buch ist auch heute noch sehr lesenswert.


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BeitragVerfasst: Do 02 Aug, 2012 8:51 pm  Titel:  Die Aids-Rebellen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Die Aids-Rebellen

Wissenschaftler in aller Welt zweifeln das Aids-Dogma an

Fritz Poppenberg, Regisseur
1991, DVD
Drei Linden Filmproduktion
http://www.youtube.com/watch?v=dSJ9lZ_wxHI

Der Film „Die Aids-Rebellen“ läßt international angesehene Wissenschaftler zu Wort kommen, wonach HIV nicht die Ursache von Aids und Aids keine ansteckende Krankheit ist. Mehr noch: Die Kranken werden weder richtig diagnostiziert, noch richtig therapiert und werden so zu Opfern einer fragwürdigen Medizin.

Die wissenschaftsjournalistische Reportage ist ein gelungenes Beispiel für Gegenöffentlichkeit im besten Sinn. Sie zwingt zum nachdenken, wirft Fragen auf und zeigt die Vernetzung von Ideologie, Sexualmoral und Geschäft.

Obwohl der Film die herrschende Meinung über die Ursachen der Krankheit Aids stark in Frage stellt, vermeidet er sektierisches Eifern und stellt Thesen, die zum Teil in den Medien verblüffend einstimmig ignoriert werden, in ihren Widersprüchen kühl nebeneinander. Dadurch entsteht ein Netz von Informationen, sich abweichender Meinungen und Zusammenhängen, das dem Film Spannung verleiht.

Gerade die kühle Haltung und der Verzicht auf Diffamierung der herrschenden Meinung oder auf rührseliges Auskosten des Leids Betroffener macht diesen Film so ergreifend und aufklärerisch. Trotz der Flut von Informationen wirkt der Film nicht überfrachtet, sondern es gelingt ihm immer wieder, Zeit zum Nachdenken zu schaffen.

http://www.neue-zeit-versand.com/Gesundheit-Ernaehrung/HIV-AIDS/Die-AIDS-Rebellen-DVD::48.html


Die AIDS-Rebellen

Wissenschaftler zweifeln das AIDS-Dogma an.

Der Film "Die AIDS-Rebellen" lässt international angesehene Wissenschaftler zu Wort kommen, wonach HIV nicht die Ursache von AIDS und AIDS keine ansteckende Krankheit ist. Mehr noch: Die Kranken werden weder richtig diagnostiziert, noch richtig therapiert und werden so zu Opfern einer fragwürdigen Medizin.

Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden schreibt:

"Die wissenschaftsjournalistische Reportage ist ein gelungenes Beispiel für Gegenöffentlichkeit im besten Sinn. Sie zwingt zum Nachdenken, wirft Fragen auf und zeigt die Vernetzung von Ideologie, Sexualmoral und Gesellschaft.
Obwohl der Film die herrschende Meinung über die Ursachen der Krankheit AIDS stark in Frage stellt, vermeidet er sektiererisches Eifern und stellt Thesen, die zum Teil in den Medien verblüffend einstimmig ignoriert werden, in ihren Widersprüchen kühl nebeneinander.
Dadurch entsteht ein Netz von Informationen, divergierenden Meinungen und Zusammenhängen, das dem Film Spannung verleiht. Gerade die kühle Haltung und der Verzicht auf Diffarmierung der selbstbewussten Träger der herrschenden Meinung, oder auf rührseliges Auskosten des Leids Betroffener macht diesen Film so ergreifend und aufklärerisch."
Trotz der Flut von Informationen wirkt der Film nicht überfrachtet, sondern es gelingt ihm immer wieder, Zeit zum Nachdenken zu schaffen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_AIDS-Rebellen


Kommentar

Der Film ist sicher aus Sicht der damaligen Zeit hervorragend recherchiert und erhält durch die Beteiligung vieler anders denkender Wissenschaftler auch eine gewisse Kompetenz. Dennoch hat sich der Film inzwischen in vielen Teilen überholt. HIV ist existent, das wissen vor allem HIV-Positive und Aids-Kranke und das wird jeder Praktiker erkennen, der viele HIV-Patienten über Jahre hinweg therapeutisch betreut.

Etliche Personen, die in dem Film zu Wort kommen, dürften heute nicht mehr hinter den Zweifeln stehen.

Aus historischer Sicht kann man sich auch heute noch den Film ansehen.

Man sollte aber bedenken, daß sich die wissenschaftliche HIV-Medizin zwischenzeitlich enorm weiterentwickelt hat und sich viele Aspekte des Film überholt haben.


Da der Film aber nur die "Aids-kritische" Sicht vermittelt ist er heute nur noch eingeschränkt empfehlenswert.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 30 Jul, 2013 10:04 am, insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 02 Aug, 2012 9:09 pm  Titel:  Aids ist besiegbar Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aids ist besiegbar

Die künstliche Herstellung,
die neue Therapie
und deren Boykott


Lilli Segal
Jakob Segal
Christoph Klug

1995, Neuer Weg Verlag

Cover-Text

„Aids ist eine besiegbare Krankheit, was durch zahlreiche wissenschaftliche Befunde belegt wird. Doch die seit vier Jahren geforderte Frühtherapie des Aids hat große Gegner. Ihre Anwendung würde für die pharmazeutische Großindustrie Umsatzverluste in Höhe von mehreren Milliarden Dollar bedeuten. Eine öffentliche Diskussion der Frühtherapie des Aids wird nach allen Regeln der Kunst sabotiert, nicht zuletzt auch zur Vertuschung eines großen Verbrechens: Die Spur zur Entstehung des HIV führt nicht nach Afrika, sondern ins Pentagon. Diese Tatsachen lassen nur einen Schluß zu: Die neue Therapie kann sich nur durchsetzen im breiten Widerstand gegen die herrschende Aids-Politik.

Lilli Segal, Dr. agr, geb. 1913
Als Widerstandskämpferin ins KZ Ausschwitz deportiert. Nach geglückter Flucht 1953 Rückkehr nach Berlin. Forschungsarbeiten auf den Gebieten der Zellphysiologie, Immunologie und der physiologischen Genetik. Arbeiten über den Missbrauch der Naturwissenschaften zur Zeit der faschistischen Diktatur und heute, darunter zum Ursprung des HIV.

Jakob Segal, Prof. em. Dr. sc, geb. 1911
Als Antifaschist nach Frankreich emigriert. 1940 Promotion in Physiologie. Ab 1953 Leiter des Instituts für Allgemeine Biologie an der Humboldt-Universität Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen über Struktur und Rolle der Eiweißmoleküle und der Immunologie. Bis zu seinem Tod im Oktober 1995 Arbeiten über die gentechnische Herstellung des HIV und die Frühtherapie des Aids.

Christoph Klug, geb. 1950
Diplom in Psychologie 1975, Schwerpunkt physiologische Psychologie. Ab 1977 in einem Drogenberatungszentrum tätig, später mehre Jahre Leiter des Verlags Neuer Weg. Analyse der Zusammenhänge naturwissenschaftlicher und gesellschaftspolitischer Aspekte der Aids-Problematik. Kritische Publikationen zum Thema und Vorträge bei Bildungseinrichtungen, Aids-Gruppen und Fachpublikum.

Inhalte

u.a.
Der Thymus – Reifungszentrum von Immunzellen
Das T4-Syndrom und das Makrophagen-Syndrom
Frühtherapie durch passive Immunisierung mit dem Antikörper anti-p24
Frühtherapie mit der Acetylsalicylsäure (ASS)
Toxizität von AZT
Professor Duesberg und die Aids-Rebellen
Die Natur und der Ursprung des Aids-Virus
Die Herstellung des Aids-Virus
Die Legende vom Grünen Affen

Eine Zusammenfassung der Sichtweisen Segals ist im Wikepedia zu finden:

Aids/HIV-Thesen

Segal stellte um 1986 die These auf, dass das HI-Virus möglicherweise das Ergebnis militärischer Experimente in Fort Detrick, Maryland, USA im dort angesiedelten United States Army Medical Research Institute of Infectious Diseases (USAMRIID), einem militärischen Forschungsinstitut zum Studium von Infektionskrankheiten,[2] durch den US-Forscher Robert Charles Gallo sei. Sie ist Grundlage vieler Verschwörungstheorien, die AIDS als eine bewusst gegen bestimmte Personengruppen eingesetzte Biowaffe sehen.[3]

Als Segal dies veröffentlichen wollte, erteilte die DDR-Führung Segal im Zeichen der „friedlichen Koexistenz mit den USA“ Veröffentlichungs- und Forschungsverbot. Stefan Heym organisierte daraufhin ein ausführliches Interview in der „taz“.[4] Die Rote Fahne (Parteizeitung der MLPD) druckte ab 1988 seine Artikel zum künstlichen Ursprung des HIV/AIDS ab und förderte die Verbreitung seiner Arbeit in der Bundesrepublik. In seinen letzten Lebensjahren bildete Aids sein hauptsächliches Forschungsgebiet.


Hier kann man auch eine Zusammenfassung der Theorie der Entstehung des Virus sowie die Vorschläge zur Frühtherapie mit Aspirin und Anti-p24-Antikörper nachlesen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Segal

Weitere Informationen sind zu finden beim

„Förderverein Neue Wege in der HIV-Therapie e.V.“
http://www.hiv-therapie.org/index.html

Zur Korrektur einiger grundlegender Irrtümer über das HIV und Aids
http://www.hiv-therapie.org/ZurKritikgrundlegenderIrrtumer.pdf

Prof. Duesbergs Leugnung der Gefährlichkeit von HIV soll den Kampf um den weltweiten Zugang zu Aids-Medikamente und um die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffes zersetzen.
http://www.hiv-therapie.org/html/duesberg.html

Fazit

Ich kann weder das Buch empfehlen noch die Ansätze der hier in frühen HIV-Jahren beschriebenen HIV-Therapie. Derartige Ansätze haben sich m.E. längst überholt und wären für sich ohnehin völlig unzureichend. Das Buch ist für HIV-Positive keine Hilfe.


Ergänzung 12.1.2015

Die AIDS-Verschwörung
Das Ministerium für Staatssicherheit und die
AIDS-Desinformationskampagne des KGB


Dr. Douglas Selvage, Christoph Nehring

Mit dem Auftauchen des für AIDS verantwortlichen HI-Virus Anfang der 1980er Jahre begannen Forschungen aber auch Spekulationen um dessen Herkunft. 1992 gab der Leiter der russischen Aufklärung zu, dass der sowjetische Geheimdienst hinter einer internationalen Desinformationskampagne zum Thema AIDS gestanden habe. Das Virus, so lautete eine zentrale Behauptung darin, stamme aus einem US-amerikanischen Forschungslabor und sei dort als Geheimwaffe entwickelt worden. Die vorliegende Studie geht auf der Basis von Akten aus Deutschland und ehemaligen Ostblockstaaten den Spuren dieser Kampagne nach. Dabei gerät vor allem die Rolle der Hauptverwaltung A (HV A) des Ministeriums für Staatssicherheit in den Blick. Von ihr wurden Forschungsprojekte unterstützt, die die "KGB-These" untermauern sollten, oder Dokumentarfilme finanziert, die die Verschwörungstheorie auch im Westen zu verbreiten hatten. Das besonders Perfide daran: Die Desinformationen und die daraus entwickelten Verschwörungstheorien wirken weit über das Ende der kommunistischen Geheimdienste hinaus – teilweise bis heute. Im Kampf der Systeme wurden Falschinformationen in die Welt gesetzt – mit tödlichen Folgen.

www.amazon.de


Die Aids-Verschwörung

Von Tania Witte

Auszüge

„Dass diese vermeintlichen Forschungsergebnisse allesamt falsch sind und gezielt gestreut wurden, um die Glaubwürdigkeit der USA zu untergraben, weiß zu diesem Zeitpunkt niemand.

Den Entstehungsprozess aus diesem Medienhype entstandenen Verschwörungstheorie und die Frage nach ihren Hintermännern untersuchen die Historiker Dr. Douglas Selvage und sein Kollege Christoph Nehrung in ihrem neuen Buch „Die Aids-Verschwörung“. Nehring stieß im Rahmen seiner Dissertation in Bulgarien auf verdächtige Stasiakten, die seine Neugier weckten. Die beiden Forscher vertieften sich in die Unterlagen, recherchierten, verfolgten Spuren und wühlten sich durch Stapel hochgeheimer Dokumente von KGB, Stasi und der bulgarischen Staatssicherheit. Nach neunmonatiger Arbeit sind sie sich sicher: Das Gerücht über das laborgezüchtete HI-Virus und Berichte über angebliche Menschenversuche an Gefängnisinsassen im amerikanischen Fort Detrick fußen auf einer großangelegten Desinformationskampagne von KGB uind Stasi.

Die Verschwörungstheorien sind nicht nur haltlos, sie sind auch gefährlich, resümieren die Buchautoren. Bis heute wird Segals These zusammen mit seinen Vorschlägen für unbewiesene Therapien mit Aspirin oder der ultravioletten Bestrahlung (UVB) des Blutes verbreitet.

Nicht nur der Einsatz unwirksamer alternativer Therapien, schon der Glaube an die These von HIV als Biowaffe kann Schutz und Heilung Betroffener entgegenstehen. Studien belegen, dass diesem Personenkreis ‚mit ungeschütztem Geschlechtsverkehr, der Nichtbefolgung von antiretroviraler Behandlung und einem Nichttesten für HIV‘ häufig ein ausgeprägtes Risikoverhalten zueigen ist. Jedes dieser Verhaltensmuster kann tödliche Folgen haben.“

taz 9.1.2015


Ergänzung 8.2.15

Auszug

Die Aids-Verschwörung
Das Ministerium für Staatssicherheit und die
Aids-Desinformationskampagne des KGB

Dr. Douglas Selvage
Christopher Nehring

2014

„Auf kommunaler Ebene suchte Klug nach Unterstützung für die Segal'sche These und die Vorschläge für eine Frühtherapie. Die fand er bei Mitgliedern der Aids-Hilfe Stuttgart (AHS) e.V. Deren Zeitschrift „Rainbow“ diente unter Redakteur Ralf Bogen mehrfach als Publikationsort für die Ideen Jakob Segals und seiner alten und neuen Anhänger. Im Juni 1996 organisierte die AHS in Zusammenarbeit mit ACT UP Stuttgart eine Veranstaltung über “aktuelle Therapiestandards und Alternativen bei HIV und Aids“. Auf der Veranstaltung trug Klug die Hauptpunkte seines früheren, in Zusammenarbeit mit den Segals entstandenen Buchs vor, und im Abschluss verabschiedete eine Mehrheit der Anwesenden eine Resolution an das Bundesgesundheitsministerium mit der Forderung, eine Frühtherapie mit Aspirin und eine passive Immunisierung mit dem p24-Eiweiß des HI-Virus unverzüglich zu überprüfen. Als die MLPD 1999 in Frankfurt zu einer Protestdemonstration gegen die Verleihung des höchsten Preises der deutschen Medizin, des Paul-Ehrlich-Preises, an Gallo aufrief, organisierte Bogen im Vorfeld einen Info-Abend in Stuttgart. Er und seine Mitorganisatoren unterstellten Gallo entsprechend der Segal'schen These eine maßgebliche Rolle bei der angeblich künstlichen Herstellung des HI-Virus. Zur Aufklärung der Veranstaltungsteilnehmer wurden Ausschnitte aus dem Film „Aids - die Afrikalegende“ gezeigt.

Durch Vorarbeit Klugs und dank der Unterstützung der AHS und anderer Organisatoren, wurde 1999 der Förderverein „Neue Wege in der HIV- Therapie (FNW) in Gelsenkirchen gegründet. Die „Rote Fahne“ notierte: „Von Anfang an unterstützt die MLPD Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) den Aufbau dieses Vereins nach Kräften. Eine leitende Rolle in dem neuen Verein spielten Bekannte von Klug aus der MLPD und der AHS - z.B. Bogen (AHS), Dr. med. Günther Bittel (MLPD) und Dr. med. Willi Mast (MLPD).“

Weitere Informationen hierzu
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1961




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Gewaltige Medizin

Fragen eines Hausarztes zur Immunologie,
zu den Impfungen gegen Kinderkrankheiten,
zu Aids und zur Gentechnologie


Hans Ulrich Albonico
1997, Paul Haupt Verlag

Hans Ulrich Albonico, Arzt
und Vater von vier Kindern, absolvierte nach seinem Medizinstudium in Bern die Ausbildung zum Facharzt für Allgemeine Medizin FMH. Nach ärztlichen Einsätzen in Asien und Afrika bildete er sich komplementärmedizinisch in Anthroposophischer Medizin und Homöopathie aus und eröffnete 1985 zusammen mit seiner Frau Danielle Lemann eine Gemeinschaftspraxis auf dem Lande. In zahlreichen Vorträgen, Seminaren und Beiträgen in Fachzeitschriften setzt er sich seit 1987 mit den Themen auseinander, welche Anlass zu diesem Buche gaben.

Cover-Text

„Die Wahrnehmung von Gesundheit und Krankheit reicht heute von der Erforschung der chemischen Moleküle bis zur Betrachtung der Biografie des Menschen. Die naturwissenschaftliche Medizin sucht die Krankheitsursachen in immer kleineren Genpartikeln und Mikrooprganismen. Sie sieht in den Krankheiten vorab etwas Feindliches, das mit immer härteren Mitteln bekämpft werden muss. Dabei läuft sie jedoch Gefahr, die Kräfte und Weisheiten des Lebendigen und die Würdigung der individuellen Persönlichkeiten des Menschen aus den Augen zu verlieren. Immer mehr Patienten erleben die gewaltigen Errungenschaften der Medizin als eine gewaltsame Technik, die mit Angst und Unfreiheit verbunden ist. Und es entsteht die Frage, wie unsere westliche Medizin wieder zu einer ganzheitlichen Heilkunst werden kann.

Von besonderer Aktualität sind heute die Fragen zu den Impfungen gegen die Kinderkrankheiten, zur Verursachung der Aids-Krankheiten und zur gentechnischen Medizin. Der Autor zieht diese Themenkreise einer sorgfältig dokumentierten Analyse und sucht aus langjähriger Praxiserfahrung nach einer lebensvoll erweiterten Sicht. Sein Anliegen ist es dabei, Mut zu machen zur eigenständigen Urteilsbildung auch bei scheinbar komplizierten Fragen.

Auszüge

„Es kann also nicht übersehen werden, dass das HIV-Dogma auf mittlerweile handfest nachgewiesenen Fälschungen in Gallos Laboratorien basiert.“

„Montagnier zeigte auf, dass das Virus allein keine hinreichende Ursache für den Ausbruch von Aids-Krankheiten ist. Der Wirtsorganismus spiele insgesamt eine ebenso wichtige Rolle wie die Viren selbst.“

„Drogen, Promiskuität, chronische Infektionen, übermässiger Medikamentenkonsum, Angst ebenso wie Umweltgifte und Radioaktivität können solche sogenannte „Kofaktoren“ darstellen.“ (bezieht sich dabei auf Dr. Ruth Jensen: Umweltschaden Aids?)

„Mittlerweile befürchte ich, dass zahlreiche HIV-Positive nicht wegen eines Virus, sondern infolge ihrer Angst gestorben sind.“

„Das Verdikt der Hoffnungslosigkeit führt ferner dazu, dass viele HIV-Positive ihren Lebensstil nicht nachhaltig ändern, so dass immunschädigende Praktiken wie Drogenkonsum, Fehl- und Mangelernährung und übermässige Medikamenteneinnahme beibehalten oder gar ausgeweitet werden.“

„Diagnose, Prognose und Therapie von Aids sind also von einer eigentümlich destruktiven Ausrichtung geprägt. Dabei ist, psycho-neuro-immunologisch gesehen, zu erwarten, dass in gleichem Masse wie Angst, Depression und Isolation das Immunsystem schädigen, umgekehrt Zuversicht, Freude und Liebe, oder, wie wir gesehen haben, Humor dieses Immunsystem stärken können. Ein erfolgversprechender therapeutischer Ansatz wird also in erster Linie die kollektiv-entmutigende Einstellung überwinden müssen."

"Der krankheitsbezogenen (pathogenetischen) Orientierung
muss eine gesundheitserzeugende (salutogenetische) Anschauung
gegenübergestellt werden."


„Eine komplementärmedizinische Therapie oder Prophylaxe wird – unabhängig vom aktuellen Stand der Aids-Forschung – immer ganzheitlich sein: Abbau der toxischen, infektiösen und psychischen Immunsuppressoren, Entgiftung des Organismus, Wiederherstellung einer tragenden Zuversicht und eines stützenden sozialen Netzes, ausgewogene und/oder korrektive Ernährung, Stützung oder Anregung des Immunsystems.“

Kommentar

Der Autor hat zur damaligen Zeit nach meiner Kenntnis als erster die besondere Bedeutung der psychoimmunologischen Faktoren hinsichtlich Schwächung und Stärkung des Immunsystems sowie wichtige Aspekte der Kofaktoren und der Bedeutung der Lebensweise beschrieben. Vor allem das Thema „Angst“ wurde vom Autor besonders hervorgehoben, was zur damaligen Zeit eine weit größere Rolle spielte als heutzutage.

Leider mußte ich zur damaligen Zeit erleben, daß der Autor und Arzt sich auf das Thema „Angst“ recht fixiert hatte und nicht erkannte, daß dennoch ergänzende labormedizinische Parameter wichtig sind um HIV-Patienten mit „alternativer Therapie“ bestmöglich begleiten zu können.

Dennoch ist das Buch sehr lesenswert, auch für Therapeuten, wenn auch heute nicht mehr alle Themen in gleichem Maße relevant sind.


Weitere Beiträge von Dr. Albonico:


AIDS als Viruskrankheit - ein Mythos?

Eine neue Sichtweise auf das Phänomen Aids

Von Hans Ulrich Albonico

Nicht zum ersten Mal wird die etablierte Medizin, welche die Immunschwächekrankheit AIDS als Viruserkrankung definiert, kritisiert. Nun hinterfragt auch der anthroposophische Arzt Hans Ulrich Albonico, der sich in der Schweiz als kompetenter Befürworter eines differenzierten Impfens bei Kinderkrankheiten einen Namen machte, in einer Broschüre des Vereins für Anthroposophisches Heilwesen die herkömmliche Auffassung von AIDS.

Info3/2009
http://www.info3.de/ycms_alt/printartikel_889.shtml


Vorrang für die Salutogenese

Im Gespräch mit Dr. med. Hans Ulrich Albonico

Mit Ihrem Ansatz, AIDS nicht als eine Infektionskrankheit anzusehen, scheinen die seit einigen Jahren intensiv betriebenen Aufklärungsbemühungen unterlaufen zu werden. Die katholische Kirche beispielsweise oder andere Kreise, die gegen Kondombenutzung sind, werden sich freuen. Kritiker werden Ihnen den Vorwurf der Fahrlässigkeit machen - wie gehen Sie damit um?

Albonico: Es ist vielleicht gut, dass mit dieser Frage ein häufiges Missverständnis geklärt werden kann. Es geht mir nicht darum, die Bedeutung des Ansteckungsgeschehens bei der HIV-Infektion in Abrede zu stellen, sondern aufzuzeigen, dass das ausschließliche Infektionskonzept bei AIDS zu kurz greift. Was sich in der modernen Medizin bei anderen Krankheiten längst durchgesetzt hat, nämlich die Sichtweise einer vielfältigen Krankheitsverursachung, gilt ganz besonders auch bei einem so komplexen Krankheitsgeschehen wie AIDS, welches über zwei Dutzend verschiedene Krankheitsdiagnosen umfasst.

So wissen wir heute, dass bereits die Frage, ob eine HIV-Infektion angehen kann, durch das Immunsystem entschieden wird. Vor allem aber entscheidet die Stärke des Immunsystems, ob es nach einer HIV-Infektion überhaupt je zu AIDS kommt. Entscheidend bei AIDS ist nicht die HIV-Infektion, sondern die Immunschwäche. Ich sehe in unserer Praxis immer mehr HIV-Positive, welche trotz ihrer Infektion gesund geblieben sind.

Info 3/2009
http://www.info3.de/ycms_alt/printartikel_890.shtml

In diesem Interview erklärt Dr. Albonico:
"Alle diese Krankheiten gibt und gab es schon immer auch bei HIV-Negativen. Konkret: Ein Patient mit Gürtelrose hat eben eine Gürtelrose, ist es aber HIV-positiv, so erhält er die Diagnose Aids."

Kommentar

Diese Behauptung ist falsch. Hierzulande zählt die Gürtelrose zu den ARC-Krankheiten, also solchen Krankheiten, die der Diagnose Aids vorangehen können. Gürtelrose ist keine Aids-definierende Krankheit. Selbst in Afrika ist die Gürtelrose nur ein Nebensymptom!!!




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Lieben wir gefährlich?

Ein Arzt auf der Suche nach den
Fakten und Hintergründen von Aids


Dr. Christian Fiala
Aufgezeichnet von Peter Michael Lingens
1997, Deuticke

Christian Fiala, Dr. med.
1959 in Stuttgart geboren. Studium der Medizin in Insbruck. Tätigkeit bei der Aidshilfe. Vielseitige klinische Erfahrung, unter anderem auch in Thailand, Frankreich und Guadeloupe. Zahlreiche Publikationen zu den Themen Aids, Familienplanung und Tropenmedizin.

Peter Michael Lingens,
1939 in Wien geboren. Langjähriger Chefredakteur von profil. Autor zahlreicher Bücher wie z.B. des gemeinsam mit F.G. Hanke verfaßten Buches über Arbeitszeitverkürzung. Mitarbeit an den Memoiren Helene von Damms und Simon Wiesenthals.

Cover-Text

Wie ein Damoklesschwert schwebt Aids über der Menschheit. Man spricht von einer ständigen Zunahme der Erkrankungen und Todesfälle, von einem steigenden Risiko auch für Heterosexuelle, sich mit dem HIV-Virus zu infizieren.

Wie groß ist die Zahl der HIV-Positiven aber wirklich? Lieben wir tatsächlich gefährlich oder ist die Aids-Aufklärung eine Panikmache? Was haben Aids-Kampagnen bisher gebracht? In welchem Maße sind Frauen und Jugendliche gefährdet? Welche Rolle spielen die Medien bei der Dramatisierung dieser Krankheit?

Der Arzt und Autor Christian Fiala hat sich eingehend mit diesen und vielen weiteren Fragen zum Thema Aids beschäftigt und kommt zu aufsehenerregenden Ergebnissen. Die These, daß Aids sich heterosexuell in einem nennenswerten Ausmaß ausbreite, ist demnach durch zahlreiche Detailstudien und die tatsächliche Krankheitsentwicklung widerlegt.

Somit stellt sich die Frage, wem die Aids-Panikmache wirklich nützt.


Aus dem Inhalt:

Wie groß ist die Zahl der HIV-Positiven wirklich?
Lieben wir gefährlich oder ist die Aids-Aufklärung eine Panikmache?
Was haben Aids-Kampagnen bisher gebacht?
In welchem Maße sind Frauen und Jugendliche gefährdet?
Welche Rolle spielen die Medien bei der Dramatisierung von Aids?

Auszüge

„Wer sich außerhalb der klassischen Risikogruppen befindet, muß vor Aids nicht mehr Angst haben als vor dem berühmten Ziegelstein, der einem natürlich immer auf den Kopf fallen kann, dies aber bekanntlich nur äußerst selten tut.“

„Es gibt Hinweise darauf, daß die Antikörper in einzelnen Fällen imstande sind, das Virus zu besiegen, so daß der Betreffende trotz HIV-Infektion nicht an Aids erkrankt.“

„In den USA trat noch folgende zusätzliche, entscheidende Änderung in Kraft. Auch wer bloß HIV-positiv ist, gilt in den USA seit 1993 als Aids-krank, sofern er ein einziges Mal im Rahmen einer Untersuchung eine stark erniedrigte Zahl an CD4+ T-Lymphozyten aufgewiesen hat. (Anm. Admin: <200>Aids< sind.“

„So wäre die Zahl der Aids-Kranken in den USA 1993 nach der alten Definition bereits um zwei Prozent zurückgegangen – nach der neuen Definition hat sie sich hingegen verdoppelt.“

„Die Motive des CDC, plötzlich auch symptomlose HIV-Positive zu Aids-Kranken zu erklären, waren durchaus ehrenwert: Es sollten schon die HIV-Positiven und nicht erst die Aids-Kranken Zugang zu staatlicher Sozialhilfe haben. So wurde die Diagnose „Aids“ in den USA in der Hälfte der Fälle nur gestellt, damit die Betroffenen in den Genuß des Medicare-Programms kommen konnten.“

„Weil die afrikanischen Staaten nicht genügend Geld für HIV-Tests haben, hat man sich bei einem von der WHO im Jahre 1985 organisierten Arbeitstreffen in der zentralafrikanischen Stadt Bangui darauf geeinigt, daß Aids auf dem schwarzen Kontinent auch ohne HIV-Test aufgrund rein klinischer Symptome diagnostiziert werden kann (sogenannten Bangui-Definition).“

„Aids lenkt davon ab, daß das eigentliche medizinische Problem Schwarzafrikas darin besteht, daß die hygienischen Zustände katastrophal sind und daß deshalb Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Durchfall oder Malaria der hauptsächliche Grund für die hohen Sterberaten sind.“


„Aids ist keine Strafe Gottes –
es ist eine Krankheit,
die ihre ganz natürlichen Ursachen hat.
Gott ist nicht sadistisch.
Gott ist die Liebe,
er will weder das Leiden
noch den Tod des Menschen.“


Französische Bischofskonferenz


Kommentar

Mit der Ausbreitung von HIV in Heterokreisen hat der Autor nicht recht behalten, da HIV- Infektionen seither auch hierzulande in Hetero-Kreisen stark zugenommen haben und das sind nicht alles Drogen-Abhängige.

Das Buch ist insofern sehr interessant, weil der Autor insbesondere die Situation in Afrika zur damaligen Zeit sehr ausführlich beschreibt und mit vielen Studienergebnissen belegt. So führt er auch exakt auf welche Haupt- und Nebensymptome in Afrika zu einer Aids-Diagnose führen können.

Das Buch ist auch heute noch lesenwert für alle, die tiefer in die Situation und Problematik der frühen HIV-Jahre einsteigen wollen.


siehe auch

Dr. Christian Fiala - Die Epidemie (AIDS) findet nicht statt - Auch nicht in Afrika

http://www.youtube.com/watch?v=XUA6vD6QXaQ&feature=related


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BeitragVerfasst: Do 02 Aug, 2012 9:14 pm  Titel:  Aids Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aids

Prof. P. Duesberg
Prof. J. Yiamouyiannis

1998, Michaels Verlag

Cover-Text

"Peter H. Duesberg, Ph. D.,

ist weltweit einer der führenden Virologen, er ist ein Professor für Molekular, und Zellbiologie an der Universität von Berkeley, Kalifornien. Er erhielt seine Ausbildung an den Universitäten Würzburg, Basel, München und Frankfurt sowie am Max-Plack-Institut für Virus-Forschung. Von 1968 bis 1970 demonstrierte er, daß die genetischen Bestandteile des Influenzavirus segmentiert sind. Durch seine Arbeit mit Retroviren isolierte er 1970 das erste Krebsgen und hat die genetische Struktur dieser Viren kartographiert. Diese sowie seine nachfolgende Arbeit über Retroviren führte 1986 zu seiner Wahl in die National Academy of Sciences (nationale Akademie der Wissenschaften). Er ist auch der Empfänger eines 7-jährigen Outstanding Investigator Grant von den National Institutes of Health.

Auf der Basis seiner Erfahrung mit Retroviren hat Duesberg die Virus/Aids-Hypothese in folgenden Journalen herausgefordert: Cancer Research, The Lancet, Proceedings of the National Academy of Sc iences, Science, Nature, Journal of Aids, Aids Forschung, Biomedicine und Pharmacotherapiy, New England Journal of Medicine, Naturwissenschaften, Research in Immunology, Pharmacology & Therapeutics, Progress in Nucleic Acids & Molecular Biology, Biotechnology und International Archieves of Allergy & Immunology.

Er geht davon aus, daß die verschiedenen Aids-Krankheiten durch ungesunde Lebensführung (u.a. Langzeitkonsum von Freizeitdrogen) entstanden sind sowie durch AZT, das zur Vorbeugung oder Behandlung von Aids verschrieben wird.

John Yianouyiannis, Ph. D.,

erhielt seine ausbildung an der universität von Chicago, der Universität von Rhode Island und an der Western Resercve University-school of Medicine. Seitdem war er in flgenden Positionen tätig: Redakteur für Biochemie für die American Chemical Society. Wissenschafts-Direktor der National Health Federation nd leitender Direktor von health Action, Berater für die Scottish Legal Society, für die Union of Professional Workers and Scientists bei der U.S. Enviromental Protection Agency und für den Bürgermeister von Auckland, Neuseeland. Er ist der Autor von uzwei weiteren Büchern: Fluoride, The Aging Factor und High Performance Health."

Rezension

Aufwühlend, in sich schlüssig, hochinteressant, aber mit Vorsicht zu geniessen,
17. August 2010 - Tom

http://www.amazon.de/product-reviews/3895392847/ref=ep_readall_reviews?ie=UTF8&showViewpoints=1


Kommentar

Der deutsch-amerikanische Prof. Dr. Peter Duesberg ist der bekannteste Aids-Kritiker. Er erkennt als einziger Dissident die Existenz von HIV an, sieht den Virus aber nicht ursächlich für die Entwicklung von Aids. Vielmehr korreliere nach seiner Ansicht Aids zu 95 % mit Risikofaktoren wie zum Beispiel acht Jahre homosexuelle Promiskuität, Drogenkonsum, Hämophilie und Unterernährung.

Prof. Duesberg' Argumente hatten sicher zur damaligen Zeit ihre Berechtigung hinsichtlich der Aspekte der Lebensführung und Freizeitdrogen wie auch hinsichtlich der vielen durch die damalige hohe Dosierung von AZT verursachten Aids-Toten. Allerdings haben sich seine Ansichten genauso wenig durchgesetzt wie die anderer HIV/Aids-Kritiker. Für mich war Duesberg in den frühen HIV-Jahren eine wichtige Orientierung hinsichtlich der HIV/Aids-Kritik. Er postulierte zweifelsohne wichtige Aspekte, die zur Entwicklung von Aids-Krankheiten führen bzw. diese maßgeblich neben HIV unterstützen. Und sicher war die Anklage bezüglich AZT zur damaligen Zeit völlig berechtigt, da in der Tat eine Vielzahl von Aids-Kranken durch die hohe Medikation an mitochondrialer Toxizität verstorben ist.

Nach meiner Auffassung ist Duesberg aber bei seinen frühen Thesen stehen geblieben. Ich habe nie einen Text gelesen, in dem er die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich der durch HIV ausgelösten Immunaktivierung im Darm aufgegriffen hätte. Auch die Psyche scheint bei ihm anscheinend keine Rolle zu spielen.

Insofern ist das Buch sicher aus Sicht der damaligen Zeit lesenswert, hat aber begrenzten praktischen Bezug zur heutigen Situation des Themas HIV & Aids und enthält keinerlei therapeutische Empfehlungen.


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Mythos HIV

Eine kritische Analyse der Aids-Hysterie

Verfälschte Statistiken,
trickreiche Virusnachweise,
untaugliche Tests
und illegale Medikamente


Michael Leitner
2000, Verlag videel


Cover-Text

Der Journalist Michael Leitner hat sowohl für Printmedien als auch TV-Sender wie WDR, RTL, Deutsche Welle, Pro7 und SAT1 gearbeitet. Er beweist in diesem Buch, daß die Aids-Forschung nur Irrtümer, Fälschungen und Widersprüche produziert hat. Beweise dafür sind Artikel aus Ärztezeitung und Ärzteblatt, Veröffentlichungen des Robert Koch Instituts, Beipackzettel von Antikörpertests und Aids-Medikamenten, der Bericht eines Untersuchungsausschußes des Deutschen Bundestages, mehrere hundert wissenschaftliche Referenzen, Schriftwechsel mit Ministerien und Pharmakonzernen.

„Das Buch ‚HIV-Mythos’ ist eine fundierte, auch für Laien verständliche Bestandsaufnahme der Widersprüche, welche die Aids-Forschung in 20 Jahen produziert hat. Tatsächlich gibt es keine wissenschaftliche Veröffentlichung, in der die Existenz des ‚Aids-Virus’ HIV schlüssig nachgewiesen worden wäre. Arbeiten, in denen solche Nachweise behauptet werden, basieren auf ausgeprägtem Wunschdenken seitens der beteiligten Wissenschaftler. Die HIV-Tests reagieren auf über 70 Krankheiten positiv. Das Schlimmste an der Aids-Forschung aber sind die Medikamente, die sie hervorgebracht hat. Ein großer Teil der Aids-Patienten stirbt gerade an den Wirkungen dieser Medikamente.“

Prof Dr. Heinz Sänger, Träger des Robert-Koch-Preises, emeritierter Direktor des Max-Planck-Institutes für Biochemie in Martinsried. Das Buch enthält ein ausführliches Geleitwort von Prof. Sänger.

„Die meisten Menschen sind sich nicht darüber im klaren, daß unsere Naturwissenschaftler heute eine Branche der freien Marktwirtschaft sind. Es herrscht ein ungeheurer Entdeckungsdruck, weil die Forscher sonst kein Geld bekommen. In Wissenschaftsjournals wird sehr viel Mist publiziert. Es gibt sogar Studien, die frei erfunden sind. Ich weiß nicht, wie viele Faust-Naturen in die Naturwissenschaften gegangen sind. Aber die Medizin hat schon immer gewußt, was gut für sie ist.“

Prof. Dr. Erwin Chargaff, Molekularbiologe

„Ich kann keinen einzigen Biologen finden, der mir Beweise dafür geben kann, daß HIV die wahrscheinliche Ursache von Aids ist. Bei einem so wichtigen Thema sollte es irgendwo eine Sammlung von wissenschaftlichen unterlagen geben. Aber diese sind nicht zu bekommen. Wenn Sie einen Virologen danach fragen, bekommen Sie keine Antwort. Ihnen werden vielmehr Wutanfälle entgegengebracht.“

Dr. Karry Mullis, Biochemiker, 1993 Nobelpreis für Chemie, Sunday times, 26.4.92

Aus der Amazon-Redaktion

„Lesbar ist Mythos HIV also bestenfalls als eine Art Reiseführer in die Gedankenwelt der verschworenen Szene der AIDS-Dissidenten. Die "kritische Analyse der AIDS Hysterie" bleibt das Buch dagegen schuldig. Dafür hätte es einen kühleren Kopf und weniger Wut benötigt.“
Günther Strauss

http://www.amazon.de/Mythos-HIV-kritische-Analyse-AIDS-Hysterie/dp/3935111282/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1343427314&sr=1-1

Rezension

Das wichtigste Buch für alle Menschen mit HIV
24. Juni 2006
von Reinhart Damm
http://www.amazon.de/Mythos-HIV-Michael-Leitner/dp/3833460245/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1343427314&sr=1-2

Das Buch enthält z.B. folgende Themen:

> Interview von Christine Johnson mit der australischen Wissenschaftlerin Dr. Eleni Papadopulos-Eleopulos aus dem Continuum-Magazine
> Faktoren, die dafür bekannt sind, daß sie falsche positive Testergebnisse verursachen von Christine Johnson aus Continuum
> AZT: Gift auf Rezept
> Von Langzeitpositiven lernen
> Felix de Fries: Empfehlungen für HIV-Test-Positive
> Gespräche mit Betroffenen
> Anmerkungen eines schwulen Aids-Kritkers von Ernst Gradl, Nürnberg

Kommentar

Ich stimme dem Amazon-Kommentar zu, daß das Buch eine Art "Reiseführer" in die Aids-kritische Welt ist und eine Fülle von Informationen enthält, die auch heute noch HIV-Positive erheblich verunsichern können.

Aber wo ist der Beleg dafür, daß es HIV nicht gibt? Wo ist der Beleg dafür, daß HIV-Positive auch ohne Medikamente leben können? Die in dem Buch enthaltenen Geschichten von „Langzeitpositiven“ sind es jedenfalls nicht, weil niemand weiß, ob sie heute noch ohne Medikamente leben können. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen ist es sehr wahrscheinlich, daß diese Positiven entweder längst die Medikamente schlucken oder bereits unter der Erde gelandet sind.

Journalisten können viel schreiben und den Eindruck erwecken über die „Wahrheit“ zu schreiben. Das aber ist für den Leser noch keine Garantie, daß es sich wirklich um die Wahrheit handelt. Es gibt zweifelsohne auch heute noch viele widersprüchliche Aspekte zum Thema HIV und Aids. Aber man sollte im Auge behalten, daß das Buch entstanden ist auf dem Boden der AZT-Ära, der leider viele HIV-Positive und Aids-Kranke zum Opfer gefallen sind sowie der ersten Nachfolgepräparate wie z.B. Crixivan. Diese Präparate hatten selbstverständlich erhebliche Nebenwirkungen, haben heute aber keine Bedeutung mehr und wurden durch bedeutend bessere Medikamente ersetzt. Seit 1996 ist nach Einführung der Proteasehemmer die Sterblichkeit massiv zurückgegangen. Das alleine ist Beleg dafür, daß die heutigen Medikamente wirken und HIV-Positiven helfen länger zu leben.

Das Buch gibt zwar einen ausführlichen Überblick über die Sichtweisen der Aids-Kritik, ist aber für für HIV-Positive keine Hilfe und insofern nicht empfehlenswert.

Daß sich die Aids-Kritik längst überholt hat
mag an dem folgenden Beispiel explizit deutlich werden:


In dem im Buch veröffentlichten Brief des damaligen schwulen Aids-Kritikers Ernst Gradl schreibt dieser u.a. folgendes:

„Und dann kam Duesberg. Ich hatte einen recht noblen Vortragssaal angemietet und wartete auf ihn auf dem Bahnsteig. Ich war gespannt, sah zufällig einige schwule Bekannte. „Duesberg kommt“, meinte ich, sie gingen desinteressiert weg.“

„Heute ist die Aids-Kritik eine weltweite Underground-Bewegung. Sie ist die Antwort auf eine vermeintliche Seuche, die aus unterschiedlichsten Gründen entstanden ist, die aus unterschiedlichsten Elementen besteht."

„Eine Seuche wie ein gordischer Knoten. Ihr Fundament ist die Angst. Die Angst ist der erste Schritt in den Tod.“


Seit Ende 2011 ist der gleiche ehemalige Aids-Kritiker ein Aids-Patient, der knapp überlebt hat und nun als „Botschafter des Welt-Aids-Tages“ auf der Seite der "etablierten HIV-Medizin" aktiv ist:
http://www.welt-aids-tag.de/

„Ernst, 50, lebte jahrelang mit einer HIV-Infektion, ohne davon zu wissen. 2008 kostete ihn als Folge eine Gehirnentzündung fast das Leben - und sein Hörvermögen. Nur mit einem speziellen Implantat kann er heute Stimmen und Geräusche noch wahrnehmen. Ernst: "Es ist wichtig, beim ersten Verdacht auf HIV zum Arzt oder zu einer Beratungsstelle zu gehen und sich testen zu lassen. Es gibt heute viele therapeutische Möglichkeiten, um ein gutes Leben führen zu können."

Für Ernst ist die Auseinandersetzung mit dem Thema HIV/Aids heute sehr wichtig. Wie er sich der Wahrheit so lange versperren konnte, ist ihm selbst ein Rätsel. „Hätte ich mich früher testen lassen, könnte ich heute mit meinen Freunden Konzerte besuchen. Die Forschung ist sehr weit. Es ist wichtig, die spezifischen antiretroviralen Medikamente zu nehmen, das rettet Leben!”


mehr unter:
http://www.welt-aids-tag.de/menschen/index.php?bid=20001&view=portrait

Fazit

Wer tiefer in die Aids-kritischen Sichtweisen dieses Buches eines Journalisten einsteigen möchte kann dies auf eigene Verantwortung tun. Ich verspreche nur so viel, daß außer vielen offenen Fragen wenig konkrete Antworten für die tatsächlich vorliegenden Probleme bei HIV-Positiven darin zu finden sind. Auch die Therapieempfehlungen können nur erste orientierende Hinweise geben, aber keine ausführliche Diagnostik und zielgerichtete Therapie eines fachkompetenten Therapeuten ersetzen und sind für sich alleine völlig unzureichend um die Zeit ohne HIV-Medikamente langfristig zu verlängern.

Das Beispiel des ehemaligen Aids-Kritikers
möge im übrigen für sich sprechen,
und jeden HIV-Positiven,
der sich noch an der HIV/Aids-Kritik orientiert,
aufrufen, es nicht so weit kommen zu lassen,
sondern sich frühzeitig fachliche Unterstützung und Hilfe zu holen,
damit eine solche lebensgefährliche Entwicklung nicht eintritt.



Lesen Sie auch:

Geleitwort
von Prof. Dr. Heinz Ludwig Sänger
http://www.rethinkingaids.de/allg/saenger1.htm


In Deutschland ist ein Vertreter von Duesbergs Thesen Michael Leitner, der in seinem Buch “Mythos HIV” die Gefährlichkeit von HIV leugnet.

Wie alle Duesberg Anhänger behauptet er darin u. a., HIV sei bislang noch niemals fotografiert worden.

Natürlich kann man HIV nicht mit Hilfe eines Lichtmikroskops fotografieren, weil es hierfür viel zu klein ist. Aber mit Hilfe eines Elektronenrastermikroskops ist das ohne Weiteres möglich (siehe Foto in: Christoph Klug, AIDS in Africa, p. 44, Verlag Neuer Weg).

Diese Bilder sind natürlich auch Prof. Duesberg Anhängerschaft bekannt, und zu ihnen behaupten sie, dass dies nur „Zellbruchstücke“ seien, die zu HIV umgedeutet würden.

Warum aber sehen diese angeblich zu „HIV umgedeuteten Zellbruchstücke“ unter allen Elektronenmikroskopen auf dieser Erde gleich aus? Warum haben sie alle dieselbe Form, dieselbe Struktur, denselben Kern? Warum findet man bei der Untersuchung der HIV-Bestandteile in allen Labors dieser Erde dieselben Proteine und denselben Aufbau der RNA?

Die Antwort ist einfach:
Weil alle Forscher das HIV vor sich haben, weil es existiert und weil es Hundertausende Menschen tötet, die sich mit diesem Virus infiziert haben, die aber bislang keinen Zugang zu den AIDS-Medikamenten haben.

http://www.hiv-therapie.org/html/duesberg.html




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Die stille Revolution der Krebs- und Aids-Medizin

Dr. Heinrich Kremer

2001, Erstauflage
Hrsg. ZDN - Zentrum zur Dokumentation für Naturheilverfahren, Essen und ehlers verlag gmbH, Wolfratshausen, in Zusammenarbeit mit dem Verlag für Ganzheitsmedizin (VGM), Essen

2012 Neuauflage
Hrsg. Tisso Naturprodukte
erhältlich über Amazon/Tisso, 59,00 Euro.

Amazon-Text

Die Erkenntnisse, die dieses Buch vermittelt, werden schon mittelfristig die Krebs-und AIDS-Therapie revolutionieren. Denn kein verantwortungsbewußter Therapeut wird nach der Lektüre dieses Buches, die Patienten, die ihm vertrauen, so weiter therapieren wie bisher. Dieses Buch klärt ihn über die tödlichen Irrtümer seiner bisherigen Behandlungsweise auf, denen er bisher, unwissend, erlag. Aber auch für den betroffenen Krebs- oder AIDS-Patienten ist die Lektüre dieses Buches unabdingbar. Denn er erfährt hier weltweit erstmals die genauen Gründe, warum weder Krebs noch AIDS zwangsläufig tödlich verlaufen müssen, da es sich bei beiden Krankheiten um einen natürlichen Prozess einer Dysbalance handelt, die nicht nur aufgehalten, sondern auch wieder rückgängig gemacht werden kann.

Cover-Text der ersten Ausgabe

Der Autor, Dr. med. Heinrich Kremer, erfahrener Mediziner und Kliniker, beschreibt hier weltweit erstmals, wie und warum eine Zelle zur Krebszelle transformiert, was die tatsächliche Ursache der so genannten Aids-Erkrankung ist und dass Krebs und Aids Folgen einer energetischen Erschöpfung der (Immun-)Zelle sind. Hinter diesen Erkenntnissen stehen 20 Jahre akribische Forschungsarbeit, bei der die wichtigsten wissenschaftlichen Publikationen der Schulmedizin auf den Gebieten der Immun- und Zellforschung seit Ende des 2. Weltkrieges zugrunde lagen.

Dr. Kremer führt mit diesem Buch die HIV-These ab absurdum und zwar wissenschaftlich beweisbar. Die lückenlose Widerlegung der herrschenden Lehrmeinung, nach der ein mysteriöses Virus, das bis heute niemand nachweisen konnte, eine Krankheit namens Aids verursacht, ist jedoch nur die eine Seite dieser Arbeit. Wesentlicher ist, dass Dr. Kremer mit diesem Buch weltweit erstmals evolutionsmedizinisch begründet, ein in sich stimmiges Therapiekonzept vorstellt, das in der Lage ist, sowohl Krebs- und zwar alle Erscheinungsformen - als auch Aids zu heilen und nicht nur aufzuhalten.


Auszüge

„Die Kenntnis der Regulationen und Gegenregulationen, die über den Thiol-Mangel-Sensor ausgelöst werden, ist für die Lösung des Aids- und Krebsrätsels von entscheidender Bedeutung.“

„Die Cytokin-Muster vom Typ1 (Typ1-Cytokine) haben nun die Eigenschaft, dass sie in den TH1-Immunzellen die Produktion von cytotoxischem NO als Abwehrgas insbesondere gegen intrazelluläre Mikroben stimulieren.

Die Cytokin-Muster vom Typ2 (Typ2-Cytokine) prägen im Gegensatz dazu T-Lymphzellen zu TH2-Zellen. Diese produzieren kein cytotoxisches NO als Abwehrgas gegen intrazelluläre Mikroben, sondern übernehmen als eigentliche T-Helferimmunzellen die Aktivierung der B-Zellen und stimulieren damit die Antikörper-Produktion. Die Typ2-Cytokine der TH2-Zellen hemmen sogar die Biosynthese der Eiweiße (Expression des induzierbaren Enzyms der NO-Synthese.“

„Zuviel und langandauernde NO-Gasproduktion erschöpft die Entgiftungsmoleküle und verschiebt die Immunbalance (Aids).

„Das erworbene Immunzellschwächesyndrom (Aids) ist Folge einer erworbenen Erschöpfung des antioxidativen Thiol-Pools in den T-Helferimmunzellen und anderen Zellsystemen.“


„Die Ursache ist eine ungewöhnliche, exzessive und langandauernde nitrogene und oxidative Stressbelastung durch:
> Nitritinhalation (Poppers)
> mikrobielle Antigen- und Toxinstimulation
> immunotoxische Pharmaka
> andere Stressfaktoren“


„Die langfristige Nitrit-Inhalation simuliert also für die T-Helferimmunzellen den gleichen Nettoeffekt einer zu hohen NO-Gasbildung wie bei einer NO-Gasbildung infolge mikrobieller Antigen- und Toxinbelastung. Ab einem kritischen Schwellenwert wird in den besonders redox-sensiblen Vorläuferzellen der kurzlebigen T-Helferlymphozyten als Anpassung an das veränderte Redox-Milieu die Synthese des überwiegenden Cytokin-Musters verändert und ein TH1-TH2-Switch ausgelöst mit der Folge einer TH2-Immunzelldominanz.“

„Der Prozess verläuft also in zwei Phasen: Eine vorausgehende Phase einer zu hohen NO-Gasproduktion mit entsprechenden antioxidativn Thiol-Verbrauch wird beantwortet mit einer Phase der Drosselung der NO-Gasproduktion durch Typ1-Cytokin-Hemmung in den T-Helferimmunzellen und anderen Zellsystemen. Im Ergebnis tritt eine partielle Immunzellschwäche der zellvermittelten Immunität auf. Diese kann vorübergehender oder überdauernder Natur sein.“


„Eine erworbene Immunzell-Dysbalance kann nicht übertragen werden, es gibt also keine sexuell oder durch Bluttansfusion übertragbare virale Massenseuche. Was übertragen werden kann, sind Pilze, Parasiten, Viren und Bakterien, die bei Menschen mit bereits bestehender Immunzell-Dysbalance zu opportunistischen Infektionen führen können.“

„Alle Antibiotika wirken gleichzeitig mehr oder wenig immunotoxisch.“

„Das Verschwinden von T-Helferzellen in der Blutbahn wird auch nicht durch Infektion dieser Immunzellen und deren fortschreitender Zerstörung verursacht. Für diese Theorie konnten die Retrovirus-Immunforscher keinen Beweis vorlegen. Vielmehr machen die Vorläuferzellen der T-Helferimmunzellen überwiegend einen Funktionswandel durch (TH1-TH2-switch) und driften aus der Blutbahn in andere Organbereiche ab, wo sie gemäß ihrer speziellen Aufgabe die B-Lymphozyten bei der Antikörper-Produktion unterstützen.“

„Die Anzahl der kurzlebigen TH1-Zellen im Blutserum nimmt bei einer TH2-Dominanz ganz von selbst ab, da die Vorläuferzellen der T-Helferzellen überwiegend auf die Synthese der Typ2-Cytokine geprägt werden und die TH2-Zellen weniger im Blutserum zirkulieren, da sie ihre Helferfunktion dort ausüben, wo sich die B-Lymphzellen aufhalten. Denn die TH2-Zellen produzieren kein cytotoxisches NO-Gas, mit dem sie nach Aktivierung als Vollstreckungszellen (Effektorzellen) wie die TH1-Zellen auf intrazelluläre Erreger in Körperzellen zielen können.“

„Entscheidend für die Entwicklung von intrazellulären opportunistischen Erregern, Pilzmikroben und Parasiten, ist der Mangel an cytotoxischem NO-Gas wegen der fehlenden Synthese von Typ1-Cytokinen in den T-Helferzellen.


„In diesem Sinne ist die Nitritinhalation als Sexdoping ein Spezialfaktor zur Erhöhung der NO-Bildung in bestimmten Zellsystemen. Die Folgen sind inflammatorische Prozesse, erhöhter lokaler oder systemischer Zellzerfall. Nekrose (mit Antikörper-Bildung und Gewebsschädigung durch Autoimmunreaktion) und/oder Apoptose (ohne Autoantikörper-Bildung). Solche Prozesse können auch phasenweise und in bestimmten Krankheitsstadien parallel zur TH2-Dominanz der Immunantwot auftreten. Im Extremfall können die Gegenregulationen zum Schutz der Zellsymbiose übersteuert sein und zur malignen Krebszell-Transformation führen.

Die Ursachen sind vielfältiger Natur:

Toxische einschließlich pharmakotoxische, traumatische, nutritive, mikrobielle, alloantigene (einschließlich exzessiver Aufnahme von oxidierter Samenflüssigkeit beim analrezeptiven Koitus sowie hochkontaminierter Blutprodukte) umweltbedingte, gravierende psychische und altersabhängige Stressfaktoren können einzeln oder summarisch, als lebenszeitabhängige Einflussnahme auslösend sein.“

„Der sogenannte HIV-Test kann nur indirekt im Kontext mit anderen klinischen und Laborparametern einen unspezifischen Hinweis auf eine bestehende TH2-Zell-Dominanz und Störung der Zellsymbiose geben.“

„Was immer die Retrovirus-Krebsforscher sonst an labortechnischen Kunststücken fabriziert haben, die Unterlassung der elektronenmikroskopischen Aufnahmen der Testeiweiße für den „HIV-Test“ bedeutet objektiv die Anstiftung und Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung, in zahlreichen Fällen mit Todesfolge, da die „test-positiven“ Patienten in der Regel mit hochtoxischen Pharmagiften behandelt werden, die Aids und Krebs auslösen können.“

„Das Wasting-Syndrom spiegelt die späte Phase des Thiol-Mangels wider.“

„Das Wasting-Syndrom kann sich völlig unabhängig von irgendwelchen Virusinfektiomnen entwickeln, bei gesunden Personen nach anaeroben Bewegungsprogrammen, bei übertainierten Athleten, bei schwer wiegenden Verletzungen, Verbrennungen und chirurgischen Traumata sowie Sepsis, bei Krebserkrankungen, bei Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und chronischen-inflammatorischen Bowel-Syndromen, beim chronischen Müdigkeitssyndrom, im Alter und nach Chemotherapie.“


„Entscheidend für die präventive und therapeutische Intervention bei so genannten HIV-Positiven ist die Messung der reduzierten Glutathion (GSH)-Werte im Plasma und der intrazellulären GSH-Werte in T4-Zellen als Indikator für den Zustand der Redox-Balance und damit die Leistungsfähigkeit des gesamten Immunzellnetzwerks“.

Das Basiskonzept zum Ausgleich der Redox-Balance

„Ist Labordiagnostisch die Annahme einer Glutathion-Verarmung und eines Cystein-Defizits (Thiol-Mangel-Syndrom) sowie immunologisch einer TH1-TH2-Dysbalance bestätigt, sind prinzipiell nicht-toxische Ausgleichsmaßnahmen notwendig und wirksam, um die Redox-Leistung auszubalancieren:

> Minimierung prooxidativer Belastungen
> Ausgleich des Thiol-Mangels
> Ausgleich der Aminosäuren-Dysregulation
> Leberschutz zur Entlastung des systemischen Thiol-Mangels
> Modulation der Typ II-Gegenregulation
> Ausgleich der Mikronährstoffe
> Stärkung der extrazellulären Matrix
> Mitochondrien-Aktivierung
> Dämpfung der hormonellen Stresslage
> Angstabbau und psychagogische Hilfen“


„Die Nahrungsgifte kontaminieren nicht nur Darm-, Leber- und Bauchspeicheldrüsenzellen, sondern belasten auch unmittelbar die T-Helferimmunzellen in der Darmwand und in der Milz, die den größten Anteil der Zellreservoirs im Organismus bilden.“

„Die Annahme einer tödlichen, auf jedermann übertragbaren Masseninfektion mit unabwendbarem Schicksal war also a priori eine medizinische Konstruktion außerhalb der evolutionsbiologischen Wirklichkeit.“

„Todesprognosen sind eher Ausdruck der mangelnden ärztlichen Sachkunde und nicht durch die biologische Wirklichkeit legitimiert.“

„Cystein- und Glutathion-Mangel ist das Leitsymptom der zellulären Immunschwäche (Aids) und anderer symstemischer Erkrankungen (Herzenberg 1987, Dröge 1997, Peterson 1998, Hässig 1998, Kremer 1999).“

„Die konsequente Ausgleichstherapie bei Pre-Aids und Aids während einer gut kontrollierten Behandlungsphase ist im Ergebnis effektiver und kostengünstiger als die kontraproduktive Verordnung von Chemotherapeutika (AZT etc.), Cocktail-Therapien, HAART) und Dauerprophylaxe mit Chemo-Antibiotika (Bactrim etc.), die zu vorübergehenden Kurzzeiteffekten führt und nachweislich symptomverschärfend wirkt. Werden wegen akuter opportunistischer Infektionen kurzfristig Chemo-Antibiotika wie Bactrim etc. verordnet, ist gerade dann obligatorisch gleichzeitig ein konsequent dosierter Ausgleich des Thiol-Mangels durchzuführen.“

„Indirekter Marker für die Überaktivierung der proinflammatorischen Cytokin-Aktivität der unspezifischen Immunzellen bei gleichzeitiger Suppression der cytotoxischen NO-Gasproduktion der spezifischen Immunzellen (Vollbild-Aids) sind das erhöhte Folsäure-Stoffwechselprodukt Neopterin und das Eiweiß ß-2-Mikroglobulin im zirkulierenden Blut.“

„Last but not least gilt es, mit Entschlossenheit der immer noch weit verbreiteten und öffentlich vertretenen Lehrmeinung entgegenzutreten, jeder HIV-Positive erkranke früher oder später an Aids und dies führe unweigerlich zum Tode (Hässig 1992).

Es gilt vielmehr den HIV-Positiven die Hoffnung zu vermitteln, sie könnten bei Anpassung ihrer Lebensführung an die von der Natur gegebenen Möglichkeiten und Grenzen langfristig, vielleicht sogar bleibend, von der Erkrankung an Aids verschont bleiben.“



Kommentar

Fehlende Differenzierung zwischen HIV und Aids

Leider wird im Amazon-Text nicht unterschieden zwischen HIV und Aids. Es ist natürlich Unsinn zu behaupten, daß man Aids mit Cellsymbiosistherapie alleine heilen könne. Manifeste akute Aids-Krankheiten können selbstverständlich nur mit Antibiotika, Antimykotika, Tuberkulotika sowie antiretroviralen Medikamenten der etablierten HIV-Medizin behandelt und beseitigt werden. Die von Dr. Kremer empfohlene Therapie kann dann nur komplementär zum Tragen kommen.

Was mit Cellsymbiosistherapie behandelbar ist, ist die symptomlose HIV-Infektion und selbst dies nur unter bestimmten Voraussetzungen bei noch relativ guten Helferzellen sowie komplementär zur HIV-Medikation. In keinem Fall kann aber die Cellsymbiosistherapie auch bei optimaler Anwendung garantieren, daß niemals die HIV-Medikation notwendig wäre. Wer solches dennoch behauptet, hat nie HIV-Patienten in größerer Anzahl über viele Jahre alternativ und/oder komplementär behandelt und begleitet. Man sollte bedenken, daß Dr. Kremer „Theoretiker“ ist und seine eigenen Therapien NIE selbst an HIV-Patienten angewandt hat.

Grundlagenkenntisse zur „Mitochondrialen Medizin“

Ich bin Dr. Kremer sehr dankbar für die Darstellung der relevanten Themen und Zusammenhänge einer biologischen HIV-, Aids- und Krebstherapie auf der Grundlage Mitochondrialer Medizin und daraus abgeleiteter Therapie.

Man sollte sich allerdings während des Lesens vergegenwärtigen, daß das Buch in wesentlichen Teilen unter dem Eindruck der Aids-Hysterie der frühen HIV- und Aids-Jahre sowie der katastrophalen AZT-Ära entstanden und wesentlich geprägt ist.

Dennoch muß ich nachdrücklich darauf hinweisen, daß Dr. Kremer von der Nichtexistenz des HI-Virus ausgeht und das ist nach meiner Erfahrung ein eklatanter Fehler mit fatalen Folgen, der zu vielen vermeidbaren opportunistischen Infektionen, Kaposi und Wasting und damit zur Aids-Diagnose führt und häufig auch mit Tod endet, weil die Grenzen der Cellsymbiosistherapie weder von HIV/Aids-kritischen Patienten noch von HIV/Aids-kritischen Cellsymbiosis- und anderen Therapeuten rechtzeitig erkannt wurden.

Die kränksten HIV-Patienten in meiner Praxis waren überwiegend solche, die sich zu lange an der HIV/Aids-Kritik orientiert hatten und inkompetente, unzulängliche und grenzenlose Cellsymbiosis-Therapie praktiziert hatten oder aus anderen Gründen HIV nicht ernst genommen und nicht rechtzeitig eine allopathische Therapie genutzt haben.

Anspruchsvolle Literatur

Das Buch ist über weite Strecken auf der medizinisch-wissenschaftlichen Ebene sehr anspruchsvoll und für den Laien sicher nicht einfach aufzunehmen. Ein muß jedoch für Therapeuten, die sich „Mitochondriale Therapie“ auf die Fahne schreiben. Es ist aber durchaus auch für besonders interessierte HIV-Positive geeignet, die sich Stück für Stück in die Thematik einarbeiten wollen. Das Buch vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Thema NO-Gas, TH1/TH2-Immunzellbalance, Glutathion sowie weiteren mitochontropen Substanzen wie Cystein, Glutamin, L-Carnitin, Selen, Vitamin C, B-Vitamine etc.

Insbesondere das letzte Kapitel „Das lebensrettende Wissen vom Heilen“ zeigt die vielen möglichen Aspekte der konkreten therapeutischen Anwendung auf, wenngleich diese Empfehlungen keineswegs alle 1:1 umgesetzt werden können und einige hohe Dosierungen sogar nach meiner Erfahrung absolut kontraindiziert sind.


Neueste Erkenntnisse der etablierten HIV-Medizin fehlen

Viele Erörterungen zum Thema AZT sind nicht in gleichem Maße übertragbar auf die heutigen HIV-Medikamente bzw. die heutigen Nukleosidanaloga. AZT spielt zumindest hierzulande heute nur noch eine untergeordnete Rolle. Das Buch gibt kaum Hinweise zur praktischen Anwendung von Diagnosemethoden um diese therapeutischen Empfehlungen überhaupt zielgerichtet anwenden zu können. Den im Buch erwähnten DTH-Recall-Antigentest (Antigen-Reaktionstest der Haut vom verzögerten Typ) gab es bereits kurz nach Erscheinen des Buches nicht mehr auf dem Markt.

Ein guter Ersatz hierfür ist der LTT-Test Immunfunktion, bei dem im Blut die Antigen-Reaktionen getestet werden können. Diese Untersuchung zeigt unabhängig von der Zahl der Helferzellen präzise die tatsächliche Immunfunktion an. Zusätzlich sollte mit dem TH1/TH2/TH17-Zytokinprofil untersucht werden, ob der Patient sich in der TH1- oder TH2-Dominanz befindet sowie Glutathion und anderes mehr untersucht werden. Erst dann kann eine zielgerichtete alternative Therapie erfolgen.

Auch wird man vergeblich nach dem eminent wichtigen Thema der „Darmsanierung“ suchen. Die neuesten und entscheidenden wissenschaftlichen Erkenntnisse der etablierten HIV-Medizin ab 1995, insbesondere der generellen Bedeutung von HIV im Darm im Zusammenhang mit dem Thema "Immunaktivierung", werden in dem Buch nicht behandelt. Auch fehlen nach meiner Erfahrung wesentliche Präparate der mitochondrialen Therapie, insbesondere neue biologisch wirksame antivirale Mittel, die sich zwischenzeitlich in meiner Praxis als unverzichtbar bewährt haben.

Wenn man das Thema
der "postulierten Nichtexistenz des HI-Virus" ausklammert,
ist dies das fundierteste Buch für HIV-Positive,
die sich für sachliche Informationen
zu HIV/Aids-kritischen Themen
als auch für "alternative" und "komplementäre Therapie" interessieren
wie für jeden Therapeuten,
der mitochondriale Therapien kompetent anwenden will.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 16 Jun, 2015 11:02 am, insgesamt 8-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 02 Aug, 2012 9:17 pm  Titel:  Aids: Vom Rettungsanker zum Multi-Milliarden-Business Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aids: Vom Rettungsanker zum Multi-Milliarden-Dollar-Business

Stellungnahme zum gleichnamigen Beitrag in:

Virus-Wahn
Torsten Engelbrecht/Claus Köhnlein

2006, emu verlag

Torsten Engelbrecht, Journalist & HIV/Aids-Kritker

Für den Leser ist wichtig zu wissen, daß Torsten Engelbrecht ein Journalist ist, der durch diverse HIV/Aids-kritische Artikel bekannt ist und als extremer Verfechter der allseits bekannten Theorien der HIVAids-Kritiker gilt, die besagen, daß Aids nur durch Drogen, Poppers, Mangelernährung und HIV-Medikamente entsteht. (1)

Dr. Claus Köhnlein, Schulmediziner & HIV/Aids-Kritiker

Dr. Köhnlein ist Schulmediziner und bekannter Aids-Kritiker, der die These vertritt, daß es ausreichend ist, wenn HIV-Patienten bei Auftreten diverser Krankheiten mit Antibiotika, Antimykotika und Tuberkulostatika behandelt werden. Was in dem Buch nicht vorkommt ist die Tatsache, daß viele seiner an anderer Stelle beschriebenen HIV-Patienten ARC-Krankheiten und opportunistische Infektionen erlitten, einige wenige auch die Kombi nehmen mußten. Inzwischen ist mir von weiteren seiner HIV-Patienten bekannt, die trotz seiner Ansichten dann irgendwann doch die Kombi-Medikamente nehmen mußten. (2)

Einseitige HIV/Aidskritische Sichtweisen

Es mag ja für einen Journalisten interessant sein im Jahre 2006 noch einen Rundumschlag bezüglich HIV und Aids auf das Aids-Establishment zu machen, wobei natürlich einige Aspekte der Aids-Kritik durchaus auch heute noch relevant und wichtig sind. Die doktrinäre Ansicht allerdings, daß Aids nur durch Drogenkonsum, Poppers, Mangelernährung und HIV-Medikamente entstehen soll, trifft allerdings nur für einen Teil der HIV-Patienten zu.

Daß auch relativ gesund lebende HIV-Patienten ohne oder mit unbedeutendem oder gar keinem Drogenkonsum und ohne HIV-Medikamente die gleichen Stoffwechsel- und Immundysregulationen entwickeln, die bei nicht frühzeitiger Erkennung und Behandlung in Aids münden können, scheint den beiden Autoren fremd zu sein.

Einseitig werden die antiretroviralen Medikamente als giftige Chemikalien bezeichnet und völlig ignoriert, daß gerade diesen Medikamenten viele heute lebende HIV-Patienten ihr Leben bzw. ihr Überleben verdanken können.

Die neueren wissenschaftlichen Sichtweisen der HIV-Medizin hinsichtlich der Bedeutung des GALT (Darm), Immunaktivierung und Viruslast kommen hier überhaupt nicht zur Sprache.

Herpes zoster (Gürtelrose) ist keine Aids-Indikatorkrankheit (3)

Besonders ärgerlich ist die Tatsache, daß gleich an 5 Stellen fälschlicherweise behauptet wird, daß Herpes zoster zu den Aids-Indikator-Krankheiten gehören würde und mit Aids-Indikatorkrankheiten wie Kaposi und Tuberkulose auf die gleiche Stufe gestellt wird. Dabei wurde Dr. Köhnlein bereits lange vor Erscheinen des Buches von mir auf diese an anderer Stelle sichtbare falsche Ansicht aufmerksam gemacht.

Herpes zoster wird in der Aids-Fall-Definition überhaupt nicht erwähnt. Lediglich Herpes simplex bedingte chronische Ulzera (Geschwüre) über einen Monat bei Bronchitis, Pneumonie und Ösophagitis (Speiseröhren-Entzündung) zählen als Aidskrankheit. Herpes zoster gehört seit jeher zu den ARC-Krankheiten, also den Krankheiten, die Aids vorausgehen können, aber nicht müssen. Herpes zoster gehört zu der Kategorie B. Und zwar nur dann, wenn mehrere Dermatome befallen sind oder nach Rezidiven in einem Dermatom. Nur in der Kategorie C genannte Krankheiten sind Aids-Indikatorkrankheiten wie PcP, Kaposi, Tuberkulose usw.

Und in der afrikanischen Aids-Definition sind lediglich als Nebensymptome "chronische Herpes-Infektionen an mehreren Stellen" genannt. Herpes zoster wird dort nicht erwähnt.

Aids-Test und Aids-Virus statt HIV-Test und HI-Virus (4)

Wie viele andere Aids-Kritiker so sprechen auch die Autoren dieses Beitrages wiederholt fälschlicherweise von Aids-Test und Aids-Virus statt von HIV-Test und HI-Virus. Offenbar fehlt den Autoren jegliche Sensibilität dafür, daß HIV und Aids zwei verschiedene Themen sind und nicht synonym verwandt werden sollten, auch wenn dies noch heute oft fälschlicherweise selbst von Wissenschaftlern und Ärzten geschieht.

„Wir wissen nicht einmal genau, wie HIV krank macht“ (S. 90 f)

Das Zitat ist ein Ausspruch von Dr. Reinhard Kurth, Leiter des Robert Koch Institutes, von 2004. Seit 2005 hat sich die Sichtweise der etablierten HIV-Medizin weiterentwickelt. Seither hat man erkannt, daß HIV im Blut nur 1 % der Helferzellen infiziert sind, während die Hauptauseinandersetzung mit HIV im Darm stattfindet, wo die permanente Immunaktivierung aufrecht erhalten wird.

„Die wichtigsten Diagnose-Werkzeuge der Virus- und auch der Aids-Medizin sind:
1. Antikörper-Tests (HIV-Tests)
2. PCR-Viruslast-Tests
3. Zählen von Helferzellen
Hierbei handelt es sich um so genannte Surrogatmarker, also Ersatzmethoden, mit denen Mediziner anhand von Labormeßwerten bestimmen, ob jemand Aids-krank ist oder nicht. ...Oft genug haben sich Surrogatmarker als Trugschluß erwiesen.“ (S. 89)


Wenigstens Dr. Köhnlein müßte bekannt sein, daß für die Aids-Diagnose hierzulande nicht die vorgenannten Tests ausschlaggebend sind sondern eine Aids-Indikatorkrankheit auf dem Hintergrund eines positiven HIV-Tests. Die Viruslast und die Helferzellen sind dabei Anhaltspunkte zur Beurteilung der viralen Belastung und des Zustandes des Immunsystems. Besonders wichtig ist, ob der Patient noch Helferzellen über oder unter 200 Helferzellen hat, erst recht wenn opportunistische Infektionen aufgetreten sind oder der Patient Kaposi oder Wasting hat.

Lediglich in den USA gilt auch der Stand von Helferzellen unter 200 als Aids-Diagnose. Dies wurde nach meiner Kenntnis aus dem Grunde gemacht, damit die Patienten Anspruch auf soziale Leistungen zum Lebensunterhalt haben.

Mir ist kein einziger HIV-Patient bekannt, wo sich die Surrogatmarker als Trugschluß erwiesen hätten. Wohl ist mir bekannt, daß viele HIV-Patienten mit langandauernden Helferzellen unter 200 irgendwann eine opportunistische Infektion entwickeln und dann die Aids-Diagnose erhalten. Dazu gehören insbesondere HIV/Aids-kritische HIV-Patienten, die sich allzusehr und allzulange an den bedenklichen einseitigen Sichtweisen der HIV/Aids-Kritiker orientieren.

„Zudem stellt selbst die bedeutendste aller Aids-Studien, die 94er Concorde-Studie, die Helferzellen-Zählerei als Aids-Diagnose-Methode in Frage. ... Die Helferzellenzählerei im Zusammenhang mit HIV/Aids hat so viel Aussagkraft "wie ein Münzwurf" - also keine.“ (S. 91)

Abgesehen davon, daß es schon seltsam anmutet, daß hier eine zum Zeitpunkt des Erscheinen des Buches 12 Jahre alte Studie aus der AZT-Ära angeführt wird sind die Helferzellen hierzulande nicht maßgeblich für die Aids-Diagnose, wohl aber für den Zustand des Immunsystems. Wer auch immer eine solche Studie gemacht hat und eine solche Behauptung aufstellt, er hat offenbar nie erlebt, daß in aller Regel nur HIV-Patienten mit Helferzellen unter 200 eine opportunistische Infektion bekommen. Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, wie man hier von Münzwurf sprechen kann. Diese Sichtweise widerspricht jeglicher Erfahrung von betroffenen HIV-Patienten und ihren behandelnden Ärzten und Therapeuten.

„Es gibt etliche Belege dafür, daß Aids – das Konglomerat aus dutzenden altbekannten Krankheiten – durch die Einnahme giftiger (toxischer) Drogen und Medikamenten (Virustatika, Antibiotika etc.) und Mangelernährung maßgeblich erklärt werden kann.“
(S. 92)


Ohne Frage dürften HIV-Patienten, die permanent Drogen und Antibiotika nehmen ihr Immunsystem in besonderer Weise schwächen und damit die Entwicklung in Richtung Aids provozieren. Auch Mangelernährung spielt bei der Schwächung des Immunsystems eine bedeutsame Rolle. Mit Virustatika sind wahrscheinlich die antiretroviralen Medikamente gemeint, denen man nicht unterstellen kann, daß sie regelmäßig Aids begünstigen, sondern eher verhindern.

Das erklärt aber noch lange nicht, warum auch HIV-Patienten ohne die gängigen von den HIV/Aids-Kritikern immer wieder genannten immunschwächenden Faktoren Aids entwickeln.

„Poppers können das Immunsystem, das Erbgut, die Lungen, die Leber, das Herz oder das Gehirn schwer schädigen, Multiple-Sklerose-gleiche Nervenschäden erzeugen, karzinogen (krebserregend) wirken und zum plötzlichen Schnüffeltod führen“ (S. 96)

Das ist selbstverständlich richtig, wenn es um dauerhaften Popperskonsum geht oder auch um wiederholte Poppersexzesse. Poppers als alleiniger Grund für die Entwicklung von Aids dürfte aber selten belegbar sein. In der Regel sind für eine Entwicklung von Aids multifaktorielle Ursachen notwendig.

„Vom Super-Drogenkonsumenten zum Super-Aids-Virus-Patienten ...Die Frage, ob es sich um ein Super-Virus handelt oder nicht, ist nach wie vor unbeantwortet.“ (S. 106)

Dies ist so nicht richtig, da bereits im September 2005 dazu folgendes seitens der etablierten HIV-Medizin veröffentlicht wurde: „Die rasche Progression der HIV-Infektion bei Patient NYC geht nicht auf ein besonders aggressives Virus zurück, sondern auf Wirtspezifische Faktoren“. (5)

„Aids ist keine sexuell übertragbare Krankheit“ (S. 111)

Abgesehen davon, daß es heißen müßte, HIV ist keine sexuell übertragbare Krankheit, ist dies eine gefährliche Sichtweise, da sie viele HIV-Positive, insbesondere solche, die der HIV/Aids-Kritik nahe stehen, dazu verführt keinen Safer-Sex zu praktizieren. Mir sind mehrere HIV-Patienten bekannt, die leider zu spät zu der Einsicht gekommen sind, daß die HIV/Aids-Kritik wohl auf dem falschen Dampfer ist. Mehrere mir bekannte HIV/Aids-kritische Patienten haben ihre allzu lange Orientierung an der HIV/Aids-Kritik mit dem Leben bezahlen müssen. Davon erfahren Journalisten wie Torsten Engelbrecht wohl nichts.

„Hinzu kommt, daß seit jeher in den reichen Ländern wie den USA und Deutschland gemäß offiziellen Statistiken Poppers konsumierende Schwule rund 50 Prozent aller Aids-Patienten ausmachen und Junkies etwa 30 Prozent – weitere 7 Prozent sind beides.“ (S. 111)

Offensichtlich machen sich HIV/Aids-Kritiker ihre eigenen Studien, denn es gibt keine einzige Studie, die Poppers konsumierende Schwule erfassen würde. Und allen Aids-Kranken Schwulen zu unterstellen, daß Poppers die Ursache für ihr Aids sei, ist einfach ungeheuerlich.

„Hans Halter vom Spiegel nennt sogar konkrete Zahlen: Diejenigen, die unter Medikation stehen, leben heutzutage im Schnitt zehn bis 15 Jahre, die anderen, die keine Präparate nehmen, hingegen nur fünf bis zehn Jahre.“ (S. 122)

Dies ist im ersten Teil eine der üblichen negativen Prognosen, die zumindest für einen Großteil der HIV- und Aids-Patienten hierzulande in keinster Weise zutrifft. Der zweite Teil der Prognose zeigt, daß also die Medikamente zumindest eine Wirkung haben müssen, da solche, die diese nehmen, nach Halter immerhin länger leben. Warum sterben aber dann die anderen? Ist das wiederum alleine auf Drogen und Mangelernährung nach Sichtweise der Aids-Dissidenten zurückzuführen?

„Gesunde Menschen werden "therapiert", und jede Verschlechterung des Gesundheitszustandes wird nun der Viruserkrankung zugeschoben, die die "Therapie" nicht aufhalten kann. (S. 132)

Das ist schlichtweg dummes Gerede eines HIV/Aids-kritischen Journalisten, der noch nie unmittelbaren therapeutischen Kontakt zu einem HIV-Patienten oder Aids-Kranken hatte. HIV-Patienten sind in aller Regel nicht gesund, sondern weisen, wenn die Dinge untersucht werden, eine Vielzahl von Stoffwechsel- und Immundysregulationen auf, die, wenn sie nicht frühzeitig erkannt und behandelt werden, zu einem sich stetig verschlechternden Immmunsystem führen an dessen Ende der Zustand Aids in Form von opportunistischen Infektionen, Wasting oder Kaposi steht.

Verschlechterungen nach Gabe der Kombimedikamente treten vor allem dann auf, wenn das Immunsystem an einem Tiefstpunkt angelangt ist in Verbindung mit Aids-definierenden Erkrankungen. Außerdem spielen natürlich viele Mikro- und Makronährstoffdefizite eine Rolle, die leider von der etablierten HIV-Medizin nicht in Diagnose und Therapie miteinbezogen werden und über das derzeitige Gesundheitssystem auch nicht finanziert werden könnten bei gesetzlich versicherten HIV-Patienten.

„Der Patient stirbt mit Aids-typischen Symptomen wie Demenz, Gewichtsverlust, Nervenschäden – und weil alle dem Tunnelblick auf HIV verhaftet sind, kann sich niemand vorstellen, daß der Kranke nicht trotz, sondern gerade wegen all dieser medikamentösen Bemühungen stirbt. (S. 133)

Das ist die typische einseitige Sichtweise von HIV/Aids-Dissidenten, die über ein Thema reden, daß sie aus eigener Anschauung nicht hinreichend kennen. Zweifelsohne gibt es Aids-Kranke, die nach langjähriger Einnahme von Kombimedikamenten solche Nebenwirkungen und Folgekrankheiten erleiden. Wie oben bereits erwähnt liegt das aus meiner Sicht vor allem daran, daß die immer vorhandenen Stoffwechsel- und Immundysregulationen weder vor der Kombitherapie noch während dieser untersucht und mit biologischen Präparaten behandelt werden. Und es liegt natürlich an den Patienten selbst, die sich nicht frühzeitig um eine kompetente komplementäre Therapie bemühen.

Aber was wäre mit diesen Patienten, wenn sie keine Kombimedikamente nehmen würden? Viele HIV-Patienten verdanken doch gerade den Medikamenten, daß sie noch leben und oftmals vom Totenbett wieder aufstehen konnten.

Ich finde, daß der Tunnelblick gerade auch für Aids-Dissidenten gilt. Denn noch nirgendwo habe ich etwas aus deren Sicht darüber gelesen, daß gerade HIV/Aids-kritisch orientierte HIV-Patienten, die sich zu lange weigern die HIV-Medikamente zu nehmen, opportunistische Infektionen und damit Aids entwickeln und dann oftmals zu spät dann doch noch die Kombimedikamente nahmen und mit ihrem Leben bezahlen mußten, weil es zu spät war. Warum wird diese Seite der Medaille von den Aids-Dissidenten nicht zur Kenntnis genommen? Hierzu verweise ich auf Patientenbeispiele HIV/Aids-kritischer Patienten (6)

„Beim Blick in die Tabellen der genannten Studie zeigt sich jedoch, daß es gar nicht zu einem nennenswerten Anstieg der Helferzellen kam. Darüber hinaus verbessert sich der Gesundheitszustand vieler Patienten gar nicht. Im Gegenteil. (S. 134)

Auch das ist kompletter Nonsens. Viele Patienten mit schwersten opportunistischen Zuständen werden mit Antibiotika, Antimykotika und antiretroviralen Medikamenten aus diesen schweren Zuständen herausgeholt von der etablierten HIV-Medizin. In aller Regel steigen die Helferzellen schnell an. Viele mir bekannte HIV-Patienten haben supergute Helferzellen, wohingegen HIV/Aids-kritische Patienten mit wenigen Helferzellen allzu lange ohne chemische Medikamente leben und dann ein Wiederaufbau des Immunsystem bedeutend schwerer ist als wenn rechtzeitig mit der Kombitherapie begonnen wird.

Mit dem Anstieg der Helferzellen ist automatisch auch eine Besserung des Gesundheitszustandes verbunden. Natürlich dauert das in solchen Situationen seine Zeit und es gibt zweifelsohne auch schwere Phasen für Patienten zu durchstehen, wenn aufgrund der medizinischen Situation neben den Kombimedikamentenn weitere Chemie notwendig ist um sie aus der kritischen Situation herauszuholen.

Auch wenn die Autoren hier in ärgerlicher, aber altbekannter einseitiger Weise über die chemischen HIV-Medikamente herziehen und damit aufs gröbste alle HIV- und Aids-Patienten beleidigen, die ihr Leben bzw. ihr Überleben gerade diesen Medikamenten verdanken, will ich dennoch die Worte Goethes aus dem Buch zitieren, die selbstverständlich immer auch im Auge behalten werden sollten:

Goethe ließ Faust sagen:

„Hier war die Arzenei, die Patienten starben,
und niemand fragte, wer genas.
So haben wir mit höllischen Latwergen (7)
in diesen Tälern, diesen Bergen
weit schlimmer als die Pest getobt.
Ich habe selbst den Gift an Tausende gegeben:
Sie welkten hin, ich muß erleben,
daß man die frechen Mörder lobt.“


Fazit

Der gesamte Beitrag ist ein typisches Beispiel für altbekannte Sichtweisen von Aids-Dissidenten. Aus meiner Sicht zeigen gerade diese beiden Autoren selbst den Tunnelblick, den sie dem Aids-Establishment zuschreiben. Es mag zwar für einen Journalisten befriedigend sein sich in dieser Weise darzustellen und die HIV/Aids-Welt zu beleuchten. Daß aber Dr. Köhnlein seinen medizinischen Schutzmantel immer noch über derartige Auslassungen hält, finde ich höchst bemerkenswert.

So einfach wie in diesem Artikel die Fakten und Zusammenhänge dargestellt werden, sind sie nicht. Und keinem einzigen HIV-Patienten hilft es sich an solchen Sichtweisen zu orientieren. Alle, die es dennoch tun, werden erfahrungsgemäß früher oder später dennoch bei den Kombimedikamenten landen und/oder frühzeitig unter die Erde gebettet werden. Das aber werden Journalisten wie Torsten Engelbrecht nicht erfahren und nicht beschreiben können.

Zweifelsohne gehört AZT in den Müll, aber die einseitigen, gefährlichen Sichtweisen von HIV/Aids-Kritik-Theoretikern, wodurch bei HIV-Patienten geradezu Abwärtsspiralen provoziert und gefördert werden, gehören ebenfalls endlich in den Müll.

Derartige einseitige Sichtweisen sind nicht dazu geeignet mit HIV-Patienten, HIV-Medizinern und Therapeuten in eine sachliche Diskussion zu treten.

© Wilfried P. Bales, Heilpraktiker, 9. Nov. 2007


1) http://wp1018640.wp020.webpack.hosteurope.de/wil/kb.php?mode=article&k=57
2) http://wp1018640.wp020.webpack.hosteurope.de/wil/kb.php?mode=article&k=56
3) S. 85, 85, 113, 116, 123
4) S. 90, 108, 116, 136
5) http://wp1018640.wp020.webpack.hosteurope.de/wil/kb.php?mode=article&k=137
6) http://wp1018640.wp020.webpack.hosteurope.de/wil/kb.php?mode=article&k=194
7) sirupartige Arznei

Siehe auch:
Virus-Wahn, SARS, BSE, Hepatitis, HIV
NDR - Dr Claus Koehnlein Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=6UejZmYecQw&feature=related

Virus-Wahn, SARS , BSE, Hepatitis, HIV
NDR - Dr Claus Koehnlein Teil 2

http://www.youtube.com/watch?v=4v_KW0ghfug&feature=related

VirusWahn - Vortrag von Dr. med. Claus Köhnlein
http://www.youtube.com/watch?v=AGUDOcennvw&feature=related

michael leitner
Warum die Medizin-Industrie Seuchen wie AIDS oder Vogelgrippe erfindet, wie die entsprechenden Tests „funktionieren" und warum antivirale Substanzen die gleichen Symptome verursachen, wie das „Virus", gegen das sie entwickelt wurden. (zirka 85 Minuten)


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BeitragVerfasst: Do 02 Aug, 2012 9:35 pm  Titel:  Aids - Chronologie der Irrtümer Antworten mit ZitatNach untenNach oben

J. Sacher: Aids-Artikel

Ärztin & HIV/Aids-Kritikerin

Aids – Chronologie der Irrtümer
raum & zeit 141/2006
http://www.praxis-sacher.de/uploads/media/AIDS-Chronologie_der_Irrtuemer.pdf

Aids – das Virus, das es nicht gibt; Die wahren biologischen Hintergründe des Mythos
raum & zeit 142/2006
http://www.praxis-sacher.de/uploads/media/AIDS-Das_Virus_das_es_nicht_gibt.pdf

Aids – Wie alternative Therapien helfen können
raum & zeit 143/2006
http://www.praxis-sacher.de/uploads/media/AIDS-Alternative_Therapien.pdf


Hier sind die 3 Artikel von Frau Sacher in einem Link
http://www.klimaforschung.net/HIV-Muecke/AIDS-HIV.pdf


Mein Leserbrief zu den vorstehenden Artikeln
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=208




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BeitragVerfasst: Do 02 Aug, 2012 9:36 pm  Titel:  What if everythink you tought you knew about Aids was wrong? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

What if everythink you tought yow knew about Aids was wrong?

Christine Maggiore

2007
http://whatifeverything.com/whatif/index.html

Christine Joy Maggiore (25. Juli 1956 - 27. Dezember 2008) war ein HIV-positive Aktivistin , die befördert die Ansicht , dass HIV nicht die Ursache von AIDS . [1] [2] Sie war die Gründerin von Alive & Well AIDS-Alternativen , eine Organisation, die den Zusammenhang zwischen HIV und AIDS in Frage stellt und fördert HIV-positiven Schwangeren auf Anti-HIV-Medikamenten zu vermeiden. [3] Maggiore verfasst und im Eigenverlag veröffentlicht das Buch What If Everything You Thought You Knew über Aids war falsch?

Maggiore Förderung der AIDS-Leugnung war lange Zeit umstritten, vor allem seit ihrem 3-jährigen Tochter, Eliza Jane Scovill , starb an Lungenentzündung Pneumocystis-carinii , als eine AIDS-definierende Erkrankung sein. In Übereinstimmung mit ihrem Glauben, dass HIV harmlos war, hatte Maggiore keine Medikamente, um das Risiko einer Übertragung von HIV an ihre Tochter zu reduzieren während der Schwangerschaft eingenommen, und sie hatte nicht Eliza Jane auf HIV getestet während ihrer Tochter Leben. [3] [4] Maggiore mietete ein Veterinär Toxikologe (und AIDS-Leugner), um den Autopsie-Bericht zu überprüfen. Der Toxikologe einen Bericht zuschreiben Eliza Jane Tod auf eine allergische Reaktion auf Amoxicillin , anstatt AIDS. [4] Maggiore selbst starb am 27. Dezember 2008 nach Leiden aus verschiedenen AIDS-bezogenen Bedingungen.

http://en.wikipedia.org/wiki/Christine_Maggiore
google-Übersetzung

Alive & Well AIDS Alternatives
1995
http://en.wikipedia.org/wiki/Alive_%26_Well_AIDS_Alternatives

Interview mit Christine Maggiore
9.Juni 1998

Maggiore ist das Gründungsmitglied von HEAL-LA [mittlerweile "Alive and Well"], eine Aktivistengruppe, welche die Richtung und die Methoden der orthodoxen AIDS-Forscher offen kritisiert. Sie ist auch die Autorin eines Handbuchs mit dem Titel "What If Everything You Thought You Knew About AIDS Was Wrong?" (Wenn alles was du über AIDS zu wissen glaubtest, falsch wäre - was dann?), herausgegeben von HEAL.

http://www.neue-medizin.com/intermag.htm

Tod von Christine Maggiore und ihrer Tochter

http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1199

http://christinemaggiorememorial.com/

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BeitragVerfasst: Do 02 Aug, 2012 9:37 pm  Titel:  Aids: Krankheit mit Kontroversen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aids: Krankheit mit Kontroversen

Stellungnahme zu dem gleichnamigen Beitrag in:

Dr. rer. nat. S. Kiontke, Heilpraktikerin M. Rex-Najuch, Dr. med. H. Horn:

Betriebstemperatur 37 ° Celsius

Die faszinierenden Wechselwirkungen menschlicher Körpersysteme - Grundlagen kausaler Funktionsdiagnostik

2007

Schulmedizin & HIV/Aids-Kritik

Das Anliegen sowohl die Position der Schulmedizin wie der HIV/Aids-Kritiker gegenüberzustellen ist durchaus lobenswert, wenn auch für beide Seiten völlig unzureichend beschrieben. Höchst ärgerlich ist, daß hier zum Teil nur uralte bekannte Geschichten der HIV/Aids-Kritiker, noch dazu mit einseitigen, falschen und unvollständigen Informationen zur Sichtweise der etablierten HIV/Aids-Medizin dargestellt werden, wobei entscheidende neue wissenschaftliche Erkenntnisse der etablierten HIV-Medizin fehlen.

Im Kapitel „Aids aus holistischer Sicht“ wird einseitig nur auf den Thiolstoffwechsel (Glutathion) abgehoben hinsichtlich der Entwicklung von Aids. Das Kapitel „Alternative Behandlungsmethoden“ beinhaltet lediglich eine anekdotische AZT-Geschichte, die für die heutige Arbeit von biologisch orientierten Therapeuten mit HIV-Patienten völlig nutzlos ist.


mehr unter
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=257




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 10 Sep, 2012 11:41 am, insgesamt einmal bearbeitet
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