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BeitragVerfasst: Do 19 Jul, 2012 6:58 pm  Titel:  HIV - Mythos oder ernstzunehmende virale Bedrohung? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV - Mythos oder ernstzunehmende virale Bedrohung?

Teil 1: Zur HIV/Aids-Kritik und ihren lebensgefährlichen Folgen für HIV-Patienten

Wilfried P. Bales, Heilpraktiker

Die HIV-Infektion ist allen Argumenten seitens der HIV/Aids-Kritik zum Trotz eine reale und ernstzunehmende virale Infektion. Die Leugnung der Existenz des HI-Virus ist keine Hilfe für HIV-positive Menschen und führt häufig zu schwerwiegenden immunologischen Abwärtsentwicklungen mit opportunistischen Infektionen, Wasting und Kaposi. Fatal ist, dass selbst HeilpraktikerInnen und ÄrzteInnen als so genannte Dissidenten durch ihre kritischen Sichtweisen und fehlenden, unzulänglichen und grenzenlosen alternativen Therapien bei HIV-Positiven gravierende Krankheitsentwicklungen bis hin zu Aids-definierenden Krankheiten verursachen und fördern.

mehr unter
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=305

Bitte lesen Sie auch:

HIV - Chronische Entzündung und Immunaktivierung

http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=306

HIV – Nutzen und Schaden antiretroviraler Therapie (ART)

http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=307




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 06 Mai, 2014 2:04 pm, insgesamt 14-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Mi 30 Jan, 2013 12:04 am  Titel:  Fachdiskussion zur HIV/Aids-Kritik Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Fachdiskussion zur HIV/Aids-Kritik

Im Folgenden stelle ich die durch meinen im November 2011 erschienenen Fachartikel in der complementärmedizinischen Fachzeitschrift CO'MED zum Thema der HIV/Aids-Kritik ausgelöste Diskussion dar. Dabei handelt es sich allerdings bislang lediglich um einen Leserbrief des bekanntesten HIV/Aids-Kritikers, Dr. Claus Köhnlein (Schulmediziner), Auszüge aus einem Beitrag von E.Rohr / Dr. T. Gradl sowie eine mehrseitige im Januar 2013 erschienene Replik zu meinen Äußerungen zum Thema der HIV/Aids-Kritik des HIV/Aids-kritischen Journalisten Torsten Engelbrecht.

Zum Zeitpunkt des Leserbriefes von Dr. Köhnlein waren meine beiden Folgeartikel noch nicht erschienen. In der Replik bezieht sich T. Engelbrecht nicht nur auf meinen ersten Fachartikel, sondern auch auf Äußerungen meinerseits aus einer E-Mail-Korrespondenz sowie meinen Kommentaren zu zwei verstorbenen HIV/Aids-kritischen Frauen im Forum Helferzelle, die ihre HIV-Medikamente abgesetzt hatten und sich anschließend nur noch an der HIV/Aids-Kritik orientierten. Auf meine beiden Fachartikel zum Thema der alternativen und komplementären Therapie geht der Autor vermutlich aus Unkenntnis der immunologischen Zusammenhänge bei der HIV-Infektion überhaupt nicht ein.


Die Beiträge der beiden HIV/Aids-Kritiker
Köhnlein & Engelbrecht
haben allerdings eine gewaltige Brisanz,
zumal sie in der Konsequenz für HIV-positive Menschen
zu schweren Krankheitsentwicklungen
mit tödlichen Folgen führen können,
wie bereits aus den Geschichten der vorgenannten
an Aids verstorbenen Frauen
und weiteren HIV/Aids-kritischen Positiven bekannt ist.


Die höchst bedenklichen, krankheitsfördernden
und lebensgefährlichen Sichtweisen der beiden Autoren
sind allerdings nicht neu
und wurden bereits in den unten stehenden Beiträgen sichtbar.


Da die Fachzeitschrift CO’MED
die Diskussion zum Thema HIV und HIV/Aids-Kritik
derzeit nicht weiterführen will,
bleibt vorerst nur die Möglichkeit interessierte Leser
auf der Helferzelle daran teilhaben zu lassen.


Gerne können sich Leser
an der Diskussion beteiligen.
Wünschenswert wären vor allem
Beiträge von HIV-Positiven,
die durch ihre zu lange Orientierung
an der HIV/Aids-Kritik
schwere Krankheitsepisoden erlebten
und dank rechtzeitiger medizinischer Hilfe
diese überwinden konnten
oder ebensolche schwere Tragödien
von nahestehenden verstorbenen
HIV-Positiven kennen.



Beispiele
Lebensgefährliche Folgen der HIV/Aids-Kritik
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1372



Auch sind solche Krankheitsgeschichten
erwünscht von HIV-Patienten,
bei denen die HIV-Infektion
erst sehr spät festgestellt wurde
bzw. sich Aids-definierende Krankheiten
ohne Kenntnis einer HIV-Infektion entwickelten
wie in den nachstehenden Beispielen.





Dabei sollte der wenig informierte Leser wissen,
daß beide Autoren gemeinsam im Jahr 2006 das Buch
„Virus-Wahn“
herausgebracht haben,
in dem sie auf 63 Seiten ihre extremen
HIV/Aids-kritischen Sichtweisen darstellten.


Meine bisherigen Stellungnahmen zu den beiden Autoren in chronologischer Reihenfolge:

Stellungnahme zu dem Artikel von Dr. Claus Köhnlein „Die große Illusion“
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=56

Stellungnahme zu HIV/Aids-Artikeln von Torsten Engelbrecht
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=57

Aids: Vom Rettungsanker zum Multi-Milliarden-Dollar-Business
in: Köhnlein/Engelbrecht: Virus Wahn
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=255

Bedeutet HIV+ etwas?
Dr. Köhnlein über die HIV-Lüge
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1540

Leserbrief von Dr. Köhnlein
siehe den nächsten Beitrag

Stellungnahme zum Leserbrief von Dr. Köhnlein
siehe übernächsten Beitrag

T. Engelbrecht
HIV ist nachweislich ein Mythos -
und die Aids-Medikamente können nicht die Lösung sein

Eine Replik auf Wilfried P. Bales
http://www.torstenengelbrecht.com/artikel_wissenschaft/comed_aids_jan_2013.pdf

Stellungnahme zum Artikel von T. Engelbrecht

http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1752




Zuletzt bearbeitet von administrator am So 24 März, 2013 1:49 am, insgesamt 31-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Mi 30 Jan, 2013 12:15 am  Titel:  Leserbrief von Dr. C. Köhnlein Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Leserbrief von Dr. C. Köhnlein zum Artikel:


HIV - Mythos oder ernstzunehmende virale Bedrohung?

Teil 1: Zur HIV/(Aids-Kritik und ihren lebensgefährlichen Folgen für HIV-Patienten

von Wilfried P. Bales in CO’MED Nr. 11/2011

in CO'MED 01/2012


Kernaussage des Leserbriefes

"Der HIV-Test ist ein höchst gefährlicher Test"



„Sehr geehrter Herr Maiworm,

ich will gern zu dem Artikel von Herrn Bales Stellung nehmen. Als Arzt, der häufig mit HIV-positiven Patienten konfrontiert ist, die der antiviralen Behandlung ablehnend gegenüberstehen, kann ich Herrn Bales gut verstehen. Dennoch bleibe ich bei meiner Auffassung, dass HIV ein Mythos ist und keine ernstzunehmende Bedrohung.

Ein Kurzer historischer Überblick:

1981
Erste Aids Patienten (junge homosexuelle, drogenabhängige (Amylnitrit) mit schweren Pneumonien und Kaposisarkom) - in den zehn Jahren davor explosionsartiger Anstieg der Verkaufszahlen von Amylnitrit (Amylnitrit reported in every corner of gay life)!

1981-83
Lifestyle-Hypothese, weil der Zusammenhang zwischen Poppers (Amylnitrit) und Aids evident.

1983
Formulierung der Virushypothese durch Gallo auf einer Pressekonferenz. Sofortige Akzeptanz ohne wissenschaftliche Prüfung (Tierversuche mit infizierten Schimpansen negativ). Im folgenden Einreichung des Patentes für den HIV-Test. Seitdem wird jedem, der positiv auf diesen Test reagiert, gesagt, dass er Aids hat oder bekommen wird.

1985
Einführung der ersten Therapie gegen Aids. 1.500 mg AZT werden als Heilmittel propagiert. Die Übertherapie wird von der Ärzteschaft zu spät erkannt, weil die lizensierende placebokontrollierte Studie zu früh (nach vier Monaten) abgebrochen wurde.

1992
Erst zeigt die Concorde-Studie, die schon mit einer reduzierten Dosis (1.000 mg) durchgeführt wurde, die Übersterblichkeit in der AZT-Gruppe. Die Patienten starben damals an der Therapie und nicht trotz der Therapie.

1996
Einführung neuer Substanzen wie Proteasehemmer, die in Kombination mit Nukleosidanaloga eine gute antimykotische Wirkung entfalten. Seit Einführen der Proteasehemmer geht die Sterblichkeit deutlich zurück, was jetzt als Beleg für die Gültigkeit der Virushypothese angesehen wird.

Wir haben also schicht von 1985 bis 1995 durch die AZT-Übertherapie das erzeugt, was die Virushypothese vorhergesagt hat - den Tod der HIV-Positiven, die nach bestem Wissen und Gewissen behandelt wurden.

Einen unumstößlichen Beleg für den Mythos liefert die Epidemiologie, die nach nahezu 30 Jahren weiterhin zeigt, dass das Aids-Problem in den entwickelten Ländern vorwiegend (70 %) auf die homosexuelle Gemeinschaft beschränkt bleibt und weder hier noch in den Entwicklungsländern zu dem vorhergesagten Massensterben geführt hat. (Daran hat sind nicht die Kondomkampagnen schuld, die Verkaufszahlen sind konstant geblieben.) Stattdessen hat sich die Bevölkerung Afrikas in den letzten 20 Jahren verdoppelt! Das passt eindeutig nicht mit einem 20-30%tigen Durchseuchungsgrad eines tödlichen Virus zusammen, das heterosexuell übertragbar sein soll. Diese eindeutigen epidemiologishen Beobachtungen werden aber offensichtlich von Ärzten, die HIV-Patienten behandeln, übersehen. Warum?

Als Arzt in einer HIV-Schwerpunktpraxis sieht man immer wieder Patienten mit einer hohen Viruslast, niedrigen Helferzellen und opportunistischen Erkrankungen. Nach Gabe von ART sinkt die Viruslast, die Helferzellen steigen, und dem Patienten geht es besser. Hier stellt sich der HIV-Therapeut zurecht die Frage: Wieso soll ich über Epidemiologie diskutieren, wenn ich hier am Patienten sehe, dass die Therapie funktioniert?

Ich will den HIV-Therapeuten versuchen zu ermuntern, über den HIV-Tellerrand hinwegzugucken:

Klassische opportunistische Erkrankungen sind invasive Mykosen oder atypische Mykobakteriosen, auch die Tuberkulose (früher Schwindsucht). Diese opportunistischen Erkrankungen gehen alle einher mit niedrigen Helferzellen, und zwar unabhängig davon, ob HIVpos oder HIVneg. Niedrige Helferzellen sind mithin die Folge, nicht die Ursache opportunistischer Erkrankungen. Dies ist allerdings kaum bekannt, weil die Helferzell-Messerei ausschließlich HIV-positiven Patienten vorbehalten ist. Bei HIV-negativen Patienten wird kaum jemals eine CD4-Messung erfolgen.

Ein Beispiel: Wir behandelten vor ca. 20 Jahren in der Klinik eine Patientin (30 Jahre), die uns mit einem unklaren fieberhaften Krankheitsbild zugewiesen wurde. Sie kam mit Kopfschmerzen und Fieber aus dem Urlaub von Sri Lanka. Sie bekam Antibiotika iv., dann Kortison, der Zustand verschlechterte sich. Sie kam mit einem schweren Krankheitsbild, beidseitigen Pleuraergüssen zu uns. Nach eingehender Diagnostik konnte man bei ihr im Knochenmark Histoplasma feststellen. Der HIV-Test war negativ. Die Patientin bekam eine antimykotische Behandlung, bestehend aus iv. Amphoterizin und Anctil, und wurde wieder gesund.

Die Histoplasmose ist wie die Cryptococcose eine Aids-definierende Erkrankung. Mit HIV wird sie als Aids bezeichnet, ohne HIV bleibt es eine Histoplasmose. Hier zeigt sich die zirkuläre Definition von Aids, was zu einer 100%tigen-Korrelation führt, die aber künstlich ist.

Wie sehen nun die therapeutischen Konsequenzen aus?

Im Falle der HIVneg Histoplasmose bekommt die Patientin eine zeitlich begrenzte antimykotische Therapie. Im Falle einer HIVpos. Histoplasmose oder, wie in dem von Bales geschilderten Fall, Cryptococcose bekommt der Patient eine lebenslange antivirale Behandlung und ist mit der Diagnose Aids stigmatisiert. In beiden Fällen kommt es zu einer klinischen Besserung.

Arzt und Patient sind durch die unter der Therapie gegen HIV auftretende Besserung des Krankheitsbildes von der Wirksamkeit der antiviralen Therapie überzeugt und als Konsequenz natürlich auch von der Richtigkeit der Virus-Aids-Hypothese, obwohl die Epidemiologie eine klare Sprache gegen diese Hypothese spricht.

Wieso hilft eine ART bei invasiven Mykosen? Die Kombination aus Nukleosidanaloga und Proteasehemmern stellt eine potente antimykotische Therapie dar. Des Weiteren wirken diese Kombinationen gut gegen diverse parasitäre Erkrankungen, wie sie in Afrika noch häufig vorkommen. Auch eine Malaria und eine Leishaminose lässt sich damit vermutlich behandeln, wenn die Therapie zeitlich begrenzt wäre. (Eine lebenslange Therapie mit Nukleosidanaloga führt jedoch unausweichlich zu Mitochondrientoxizität und weiterer Immunschwäche.) Daher auch die Beobachtung von Kollegen aus Afrika, dass die ART bei HIVpos manchmal gut anschlägt. Das sind meistens Patienten, die an einer nicht diagnostizierten parasitären Erkrankung leiden und aufgrund eines positiven HIV-Tests antiviral behandelt werden.

Fazit:

Aus meiner Sicht ist der HIV-Test ein höchst gefährlicher Test

und die Nachteile überwiegen die Vorteile:
Ich würde ihn als Patient immer ablehnen,
weil er:


1. Diagnostisch in die Irre führt. Bei einem positiven Ausfall hört die Diagnostik meistens auf, weil man glaubt, die Ursache gefunden zu haben. Manchmal, wie bei invasiven Mykosen, landet man mit der ART zwar einen Treffer, aber eine spezifische Behandlung (zeitlich limitiert) ist sicher eine bessere Option.

2. psychisch vernichtend ist. Das Leben dreht sich nur noch darum. Die Partnerwahl ist äußerst eingeschränkt. Jedes Krankheitssymptom lässt unsägliche Angst aufkeimen, was für sich genommen zu schweren psychoimmunologischen Konsequenzen führt.

3. und in der Regel zu einer lebenslangen antiviralen Behandlung führt, weil den Patienten mit Erfolg suggeriert wird, nur dadurch könnten sie ein annähernd normales Leben führen. Die heutige ART wird zwar deutlich besser vertragen als früher; dennoch stellt sie in den meisten Fällen heillose Überbehandlung dar, da viele Patienten sie gar nicht brauchen.



Herzliche Grüße
Dr. med. Claus Köhnlein
FA Innere Medizin, Kiel"




Zuletzt bearbeitet von administrator am So 07 Jul, 2013 6:03 pm, insgesamt 8-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Fr 01 Feb, 2013 1:21 am  Titel:  Ist der HIV-Test ein höchst gefährlicher Test? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Der HIV-Test ist ein höchst gefährlicher Test


Stellungnahme zum vorstehenden Leserbrief von Dr. C. Köhnlein

in CO'MED 01/2012

Der Leserbrief enthält Aussagen, die für einen Schulmediziner recht ungewöhnlich sind, HIV/Aids-kritisch orientierte HIV-Patienten auf ein krankheitsförderndes bis lebensgefährliches Gleis führen, sowie eklatant der HIV/Aids-Prävention entgegenstehen und nicht unwidersprochen bleiben können.

Es ist müßig in diesem Zusammenhang die ganze Historie zu HIV und Aids aufzurollen und immer wieder die AZT-Geschichte auszubreiten. Zweifelsohne sind durch die zu hohen AZT-Dosierungen viele HIV-Patienten verstorben. Aber ohne diese Medikamente hätten garantiert auch nicht alle überleben können. Auch ist es wenig hilfreich in diesem Zusammenhang die afrikanische Situation aufzugreifen. Das afrikanische und weltweite Massensterben in Frage zu stellen ist schlicht absurd. Es sind unglaubliche Menschenmassen an Aids verstorben. Es versterben noch heute viele HIV- und Aids-Patienten, weil sie keinen Zugang zu den HIV-Medikamenten haben.

Die Behauptung, dass man jedem, der einen positiven Test erhalte, sage, dass er Aids habe oder bekomme, ist eine fragwürdige Behauptung. Die Entwicklung von Aids ist bekanntlich von der Anzahl der Helferzellen, der Höhe der Viruslast und vielen weiteren Faktoren abhängig.

Zur gleichzeitigen HIV- und Aids-Diagnose kommt es nur bei Patienten, bei denen der HIV-Test zu spät erfolgt; dies passiert insbesondere bei HIV/Aids-kritisch orientierten Menschen mit sexuellen Risikokontakten und zunehmend häufiger auch hierzulande bei heterosexuell orientierten Menschen, bei denen die HIV-Infektion erst sehr spät festgestellt wird.

Der merkwürdigen Logik, daß niedrige Helferzellen die Folge und nicht die Ursache opportunistischer Infektionen sind, kann ich nicht folgen. Niedrige Helferzellen werden in erster Linie durch die HIV-Infektion und deren Folgen verursacht. Das weiß vor allem jeder HIV-Patient, der mit einer opportunistischen Infektion die Aids-Diagnose erhält und vor allem auch die behandelnden HIV-Ärzte. Wird die HIV-Infektion nicht frühzeitig festgestellt durch einen HIV-Test und mit fundierter alternativer oder antiretroviraler Therapie gegengesteuert, fallen die Helferzellen nach und nach ab. Bekanntlich zeigen sich opportunistische Infektionen überwiegend bei Helferzellen < 200/µl, stärker noch, wenn sie < 100/µl fallen. Warum dies ausgerechnet von einem Schulmediziner in Frage gestellt wird, ist nicht nachvollziehbar. Zweifelsohne gibt es viele weitere Faktoren, die den Abfall von Helferzellen verursachen und verstärken können.

Die „Helferzell-Messerei“ ist keineswegs ausschließlich HIV-postiven Patienten vorbehalten. Auch bei anderen chronischen Krankheiten, vor allem chronischen Multisystem-Erkrankungen, wird in meiner Praxis und anderen Praxen ein Immunstatus durchgeführt. Dabei zeigen sich aber in der Regel nicht die zentralen Auffälligkeiten wie bei HIV-Positiven hinsichtlich dem Verhältnis von CD4 / CD8-Zellen. Bei diesen Patienten können die Helferzellen sowohl hoch normal sein (z.B. 1.200/µl) als auch deutlich erniedrigt (z.B. 250/µl). Die bei HIV-Infektion nahezu immer vorhandene spezifisch-zentrale Immunaktivierung fehlt bei HIV-negativen Patienten komplett.

Die Patientengeschichten mit Histoplasmose und Cryptococcose sind nicht vergleichbar, da die Histoplasmose-Patientin nicht HIV-positiv war. Der Patient mit Cryptococcose hatte neben der hohen Viruslast von annähernd 2 Mill. nur 8 Helferzellen!!! Und etliche weitere Diagnosen bis hin zu Wasting. Selbst der kurz vor dem Zusammenbruch konsultierte Aids-kritische Arzt hat die bereits fortgeschrittene Abwärtsentwicklung nicht wahrgenommen. Der Patient hat knapp überlebt und wird ein Leben lang unter den Folgen der zu langen Orientierung an der HIV/Aids-Kritik leiden!!!

Dass die ART eine antimykotische Therapie sein soll wird von den von mir befragten HIV-Schwerpunktärzten different beantwortet. Eigene Praxis-Erfahrungen belegen aber das exakte Gegenteil. Auch unter ART können zumindest noch Darmmykosen auftreten. Die ART dient primär der Reduktion der HI-Viruslast und sekundär der Erholung der Helferzellen und des gesamten Immunsystems. Insofern ist ein Zurückdrängen von Pilzen durch die ART denkbar. Manifeste Mykosen dürften aber in erster Linie mit Antimykotika behandelt werden.

Dass die ART auch mitochondriale Toxizität bewirken kann wird auch von der etablierten HIV-Medizin beschrieben. Das gilt vor allem für HIV-Medikamente der ersten Generationen. Ich gehe darauf in meinem dritten HIV-Fachartikel ein. Leider ist HIV-Ärzten und HIV-Patienten noch viel zu wenig bekannt, daß man mit komplementärer Therapie die mitochondriale Toxizität vermindern und/oder ihr vorbeugen kann. Vielen HIV-Patienten fehlt aber das Geld für eine komplementäre Therapie.

Dass nach mehr als 25 Jahren ausgerechnet ein Schulmediziner den HIV-Test noch als „höchst gefährlichen Test“ bezeichnet ist weder nachvollziehbar noch hinnehmbar, aus meiner Sicht höchst unverantwortlich und zudem kontraproduktiv für die Prävention.

Das Wissen um einen positiven HIV-Test verhindert erfahrungsgemäß schwerwiegende immunologische Abwärtsentwicklungen, opportunistische Infektionen und überflüssige Märtyrertode HIV/Aids-kritischer Patienten und solcher HIV-Positiven, die das Thema HIV aus anderen Gründen nicht ernst nehmen!!!

Ich finde es ungeheuerlich die von mir beschriebenen Krankheitsgeschichten von HIV-Patienten derart abzuwerten und als Schulmediziner HIV weiterhin als Mythos zu glorrifizieren.


In aller Regel wird nach einem positiven HIV-Test immerhin seitens der HIV-Ärzte der Immunstatus, andere Infektionen wie Syphilis, Hep. B, C, CMV, Toxoplasmose und der Stoffwechselzustand untersucht. Ideal wäre, wenn mehr HIV-Positive sich zusätzlich an einen auf diesem Gebiet erfahrenen Therapeuten wenden würden, um mit Untersuchungsmethoden der Naturheilkunde die Situation umfassender abzuklären und eine fundierte „alternative Therapie“ ohne ART zu nutzen, solange dies ausreichend ist.

Dass ein HIV-Test bei einem Teil der Patienten auch zu psychischem Streß und Ängsten führen kann, ist ein gern benutztes Argument von Aids-Kritikern, was zweifelsohne bei einem Teil der positiven Patienten eine Rolle spielt. Gut informierte HIV-Positive lernen aber mit entsprechender Unterstützung diese Ängste zu überwinden und die Herausforderungen des Lebens mit HIV anzunehmen.

Zum Thema ART habe ich mich dezidiert im dritten HIV-Fachartikel geäußert. Dort wurde dargestellt, dass auch aus meiner Sicht viele HIV-Patienten aus fraglichen Gründen bzw. viel zu früh eine ART beginnen, obwohl mit kompetenter alternativ-biologischer Therapie die Zeit ohne ART wesentlich verlängert werden könnte oder manche HIV-Patienten möglicherweise sogar dauerhaft ohne ART leben könnten.

Der Leser sollte bei dieser Diskussion und den Sichtweisen von Dr. Köhnlein bedenken, dass dieser HIV-Positive lediglich mit herkömmlichen allopathischen Medikamenten behandelt (Antibiotika, Antimykotika, Tuberkulotika, Cortison) und keinerlei alternativ-biologische Therapie anwendet, wie sie seit über 13 Jahren in meiner Praxis erfolgt auf der Basis umfangreicher Diagnostik, die weit über das hinausgeht, was von Schulmedizinern oder HIV-Ärzten untersucht wird. Auch fällt auf, dass Dr. Köhnlein sich offensichtlich bis heute nicht mit den Theorien und Therapieempfehlungen von Dr. Kremer beschäftigt hat geschweige denn diese Ansätze in seine Sichtweisen integriert hätte.

In meinem zweiten und dritten Fachartikel sind die wichtigen Aspekte und Faktoren, die für eine alternative und/oder komplementäre Therapie von Bedeutung sind, ausführlich beschrieben.


Ist der HIV-Test nun ein gefährlicher Test?

1. Der HIV-Test weist HIV-Antikörper nach, die erfahrungsgemäß bei den meisten HIV-positiv getesteten Menschen keinen hinreichenden immunologischen Schutz bieten und über einen unterschiedlichen Zeitraum mit unterschiedlicher Ausprägung im Verbund mit multifaktoriellen Einflüssen zum Anstieg der Immunaktivierung und der Viruslast sowie zum Abfall der zentral bedeutsamen Helferzellen führen und damit erst die Entwicklung von opportunistischen Aids-definierenden Krankheiten, Kaposi und Wasting heraufbeschwören.

2. Der HIV-Test sollte bei positivem Ergebnis dazu auffordern einen Immunstatus mit den wichtigsten Stoffwechselwerten zu veranlassen.

3. Der HIV-Test sollte bei positivem Ergebnis ferner dazu auffordern bei einem auf diesem Gebiet kompetenten Heilpraktiker ergänzende Labordiagnostik zu nutzen hinsichtlich der speziellen bei einer HIV-Infektion beteiligten Faktoren und ggf. eine darauf aufbauende alternativ-biologische Therapie z.B. bezüglich: Glutathion, Entzündungs- und Immunaktivierungsparameter, Oxidativem Stress, Nitrosativem Stress, Zytokinprofil, ATP, Neurostreß, Mikro- und Makronährstoffe, LTT-Antigene, Schwermetalle, Stuhlbefund usw.

4. Der HIV-Test kann bei positivem Ergebnis dazu auffordern frühzeitig eine alternative Therapie (ohne ART) und rechtzeitig eine antiretrovirale Therapie (ART) zu beginnen und damit die Entwicklung schwerer Krankheiten und unnötigen frühen Tod verhindern und eine komplementäre Therapie (ergänzend zur ART) zu nutzen.

5. Der HIV-Test kann nicht zuletzt dazu auffordern die persönliche Lebensweise und das sexuelle Verhalten zu überdenken, neu auszurichten und mit einer gesunden Ernährung und Lebensweise die weitere Gesundheit zu unterstützen.



Der HIV-Test ist,
richtig genutzt,
ein gesundheitsfördernder
und Leben rettender Test!


Köln, 1.2.2013
(c) Wilfried P. Bales, Heilpraktiker




Zuletzt bearbeitet von administrator am Fr 21 Nov, 2014 6:55 pm, insgesamt 18-mal bearbeitet
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Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
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BeitragVerfasst: Mi 06 Feb, 2013 12:31 am  Titel:  Behandlung von Aids im Vollstadium Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Behandlung von Aids im Vollstadium
mit Gewürzaufbereitungen in Form von Quantenpunkten


Edith Rohr, Dr. Toni Gradl

In CO’MED 06/2012

Nachfolgend stelle ich Auszüge dieses Artikels vor,
in dem die Autoren sich wohltuend
zumindest teilweise
von der üblichen HIV/Aids-Kritik abgrenzen.


Auszüge

„Im Novemberheft 2011 von CO’MED teilt Herr HP Bales (Bales 2011 sowie 2+3/2012) vieles aus seinen reichlichen Praxiserfahrungen mit HIV / Aids mit. Leider berührt er dabei auch ein altes leidiges Thema: „Gibt es das HI-Virus oder nicht?“, der teilweise zum Glaubenskrieg ausgeartet ist (s.a. Leserbrief Dr. Köhnlein in CO’MED 1/2012). Es wäre an der Zeit, dieses Thema zu beenden. Nach einem Vierteljahrhundert wissen wir, dass es sich bei Aids um eine zelluläre (TH1-modulierte) Immunschwäche handelt, die bis zu deren komplettem Ausfall führen kann. Aufgrund dieses Ausfalls können vom Körper Viruserkrankungen (und Erkrankungen mit Mykobakterien wie Tuberkulose und Lepra) und körpereigene Krebszellen nicht abgewehrt werden, was schließlich zum Tod führen kann. Von Anfang an war die Vermutung, dass es sich dabei um eine virale Infektion des Immunsystems handeln könnte. Das dazugehörige Virus (vermutet wird ein Retrovirus) ist bis heute nicht eindeutig identifiziert. Genauso wenig ist aber bewiesen, dass es das Virus nicht gibt. Da es sich hier nicht um eine akademische Frage handelt, sondern um eine tödliche Krankheit, muss der ethische Grundsatz des worst case oder auch des „Pilz-Prinzips“ greifen: Wenn ich beim Pilzesammeln einen Pilz nicht kenne, tue ich so, als ob er giftig wäre. Die Pilzsuppe könnte sonst meine letzte gewesen sein, obwohl bei uns die Wahrscheinlichkeit, dass er giftig ist, recht gering ist.

Genau so richtig ist es aber, einem Virusnachweis zu misstrauen, der nur auf der PCR beruht. Mit der PCR bekomme ich zwar einen sehr exakten Fingerabdruck. Aber „der Herr Kommissar kann auch mit dem besten Fingerabdruck nichts anfangen, solange er keinen Verdächtigen dazu hat“ (frei zitiert nach Kary Mullis, dem Erfinder der PCR).

Genauso fragwürdig ist die Zahl an T-Helferzellen (erkennbar an ihrem CD4+-Marker), die im peripheren Blut gemessen wird. Hier wird nicht zwischen TH1 und TH2 unterschieden. Zudem gibt es noch andere Zellen mit diesem Marker. Wir wissen aber, dass der Ausfall eines Zweigs der Immunantwort oft mit einer sehr hohen Aktivität des anderen Zweiges kompensiert wird. Ein ansteigender Wert bedeutet für die zelluläre Immunantwort noch gar nichts, zumal wir aus Versuchen mit Schweinen, die unter PMWS (Post Weaning Multisystemic Wasting Syndrome = seuchenhaftes Kümmern nach dem Absetzen) leiden, wissen, daß die TH-Zellzahlen im peripheren Blut wenig mit denen in den Lymphknoten (wo sie hingehören) zu tun hat. In einer der größten Studien zur Wirkung antiretroviraler Medikation (Lederberg et al. 2006) über zehn Jahre mit über 22.000 Patienten von 811 Ärzten aus 22 Ländern ergab sich als mageres Ergebnis eine mittlere Erhöhung der CD4+-Zellzahl von 170 auf 200 (Normwert 400-1500) durch die antiretrovirale Behandung. In der Zusammenfassung wird die Erhöhung der T-Helferzellen in Beziehung zur Mortalität gestellt: „Die Verbesserung der virologischen Parameter (CD4+ und Viruslast) spiegelte sich nicht in der Mortalität wider“ (die gestiegen ist). Ehrlicher ausgedrückt: Die Behandlung hat Laborwerte verändert, nicht aber die Gesundheit. Hier ist es sehr zu begrüßen, dass Herr Bales eine Vielzahl weiterer Parameter hinzuzieht.“



Im folgenden erläutert Dr. Gradl wie er über seine immunologische Arbeit mit Ferkeln ein Präparat entwickelte, daß auch bei HIV-Patienten eingesetzt werden konnte. Das Präparat enthält Bitterstoffe des Hopfens, das Humulon, oligomere Procyanidine aus Kakao, ein Guluronankomplex aus Alginsäure von Braunalgen sowie eine Mischung mit Extrakten aus der Gewürznelke und der Muskatnuss, der Zitronenschale und dem Thymian.

Im weiteren Text werden die Erfahrungen mit diesem Präparat mit afrikanischen HIV-Patienten dargestellt, die angeblich sich im Aids-Vollstadium befanden. Sowohl der Abfall der Viruslast als auch der Anstieg der Helferzellen sowie das Verschwinden diverser Symptome sind erstaunlich, aber für mich nicht nachvollziehbar angesichts der Erfahrungen mit dem Vorgängerpräparat.


Kommentar

Zunächst danke ich Dr. Gradl für seine sachlichen und unterstützenden Äußerungen zum Thema der HIV/Aids-Kritik. Dr. Gradl macht damit deutlich, daß eine Diskussion zum Thema HIV seitens der HIV/Aids-Kritik-Vertreter nicht zielführend ist und schon gar nicht HIV-positiven Menschen hilft.

Dr. Gradl weist ebenso wie Dr. Kremer auf dem Zusammenhang der TH1-/TH2-Helferzellen hin. Um diese kümmert sich kein HIV-Arzt. Ein HIV-positiver Patient muß sich schon einen diesbezüglich erfahrenen Heilpraktiker wenden, damit die TH1/TH2-Helferzellen überhaupt untersucht werden.

Wie Dr. Gradl aber aus der gemeinsamen Erfahrungstudie mit seinem Vorgänger-Präparat bekannt ist, befinden sich keineswegs alle HIV-Patienten in der TH2-Dominanz. Auch HIV-Patienten, die sich in der TH1-Dominanz befinden haben abfallende Helferzellen. Das seinerzeit eingesetzte Präparat zur Stärkung der TH1-Helferzellen hatte keine überzeugende Wirkung und war bei etlichen HIV-Patienten sogar kontraindiziert, weil sie sich sehr gut in der TH1-Dominanz befanden und bei Einnahme nur die TH2-Helferzellen verstärkt worden wären. Das Präparat wurde jeweils vorher im Blut auf seine individuelle Wirksamkeit auf TH1 bzw. TH2-Helferzellen hin untersucht.

Wenn es um afrikanische Aids-Patienten geht ist erfahrungsgemäß eine gehörige Portion Skepsis angebracht, da bekanntlich in Afrika die Diagnose Aids per Ansicht anhand einiger Symptome diagnostiziert werden kann, was mit europäischem Aids absolut NICHTS zu tun hat. Dennoch lassen die dargestellten Verbesserungen hinsichtlich Viruslast und Helferzellen aufhorchen.

Was Dr. Gradl zu der Studie berichtet, in der nur ein geringer Anstieg der Helferzellen durch antiretrovirale Medikamente zu verzeichnen war ist für mich nicht nachvollziehbar und kann keineswegs auf die Zeit nach der genannten Studie übertragen werden. Man sollte bedenken, daß sich diese Studie auf eine Zeit bezieht unmittelbar nach Einführung der Proteasehemmer, wo sicher viele HIV-Patienten aufgrund der vorangegangenen unzulänglichen Medikation schlechte Immunwerte hatten. Und in diesen Studien dürften sich ja grundsätzlich auch nur solche HIV-Patienten befinden, bei denen weder vor Beginn einer ART eine alternative Therapie noch während der Einnahme der HIV-Medikamente eine komplementäre Therapie erfolgte. Von daher dürften diese Patienten starke Stoffwechsel- und Immundysregulationen sowie Mikro- und Makronährstoffdefizite gehabt haben, was selbstverständlich hinsichtlich der Wirkung von HIV-Medikamenten eine Rolle spielt.

Mit den heutigen HIV-Medikamenten sind zumindest hierzulande bei den meisten HIV-Patienten eindeutig bessere, teilweise sogar enorme Anstiege der Helferzellen zu beobachten. Selbst HIV-Patienten mit Helferzellen nahe der Null-Grenze erholen sich wieder innerhalb weniger Jahre auf Werte zwischen 300-500 Helferzellen. Nehmen HIV-Patienten mit Helferzellen von 500 bereits die HIV-Medikamente, so sind Anstiege bis auf ca. 800 oder gar 1.000 Helferzellen und darüber möglich. Einer meiner HIV-Patienten hatte sogar dank meiner komplementären Therapie innerhalb weniger Monate einen Zuwachs an Helferzellen von 1000 auf 1.600!

Freilich gibt es auch Patienten, bei denen der Anstieg der Helferzellen nicht optimal funktioniert. Hier müßte mehr nach den begleitenden Faktoren gesucht und diese mit komplementärer Therapie behandelt werden.

Inwieweit das weiterentwickelte, in Afrika eingesetzte Präparat auch bei hiesigen HIV-Patienten eine ähnlich positive Wirkung haben kann, werde ich in naher Zukunft überprüfen. Bis dahin bin ich angesichts meiner bisherigen Erfahrungen mit neuartigen biologischen antiretroviral und immunologisch als wirksam angepriesenen Nahrungergänzungsmitteln aus guten Gründen bis zum Beweis des Gegenteils skeptisch.

Ich habe triftige Gründe
nur noch das zu glauben,
was ich selbst erforscht habe
und belegen kann!




Zuletzt bearbeitet von administrator am So 31 März, 2013 2:50 pm, insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: So 10 Feb, 2013 5:01 pm  Titel:  Stellungnahme zu: HIV ist nachweislich ein Mythos Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Stellungnahme zu: HIV ist nachweislich ein Mythos


HIV ist nachweislich ein Mythos -
und Aids-Medikamente können nicht die Lösung sein

Eine Replik auf Wilfried P. Bales

von Torsten Engelbrecht
in CO’MED 01/2013
http://www.torstenengelbrecht.com/artikel_wissenschaft/comed_aids_jan_2013.pdf

T. Engelbrecht verbreitet erneut als Journalist die lebensgefährlichen Theorien und Sichtweisen der HIV/Aids-Kritik zum HIV-Test sowie der Schädlichkeit und lebenslangen Verordnung von HIV-Medikamenten. Dabei wiederholt er gebetsmühlenhaft altbekannte Argumente, die sich in der Praxis längst als haltlos erwiesen haben. Wegweisende neue Forschungen der wissenschaftlichen HIV-Medizin zu Themen der Inflammation, des darmassoziierten Immunsystems und der Immunaktivierung, mit ihren negativen Auswirkungen auf Viruslast und Helferzellen, werden ignoriert. Die wenigen angesprochenen Faktoren zur Stabilisierung des Stoffwechsels und Stärkung des Immunsystem sind in der Regel völlig unzureichend, um HIV-positiven Menschen ein langfristiges Leben ohne antiretrovirale Therapie zu ermöglichen. Ein längeres Absetzen der HIV-Medikamente ist erfahrungsgemäß mit hohen gesundheitlichen Risiken und einem Anstieg der Viruslast sowie einer Verschlechterung der Immunsituation verbunden.

Fortsetzung unter:

http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?p=6669#6669

P.S. Der Thread bezüglich des Artikels von Herrn Engelbrecht wird bewusst separat angelegt, damit der Beitrag im Internet besser auffindbar ist.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 25 März, 2014 2:25 pm, insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: So 24 März, 2013 1:55 am  Titel:  Leserbrief eines ehemaligen Aids-Kritikers zu T. Engelbrecht Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Betr. Artikel „HIV ist nachweislich ein Mythos -
und Aids-Medikamente können nicht die Lösung sein“


von Torsten Engelbrecht aus CO’MED Nr. 1/2013


Leserbrief

eines ehemaligen HIV/Aids-Kritikers,
späteren Aids-Patienten
und jetzt von der Existenz von HIV Überzeugten
- Botschafter des Welt-Aids-Tages "Aids überleben" 2011 -


veröffentlicht in CO'MED 3/2013




"Die von Herrn Engelbrecht dargelegten Thesen
sind an der Wirklichkeit gescheitert".


Es gab auch in Deutschland Gruppen und Individuen, die sich voller Misstrauen gegen die orthodoxe Medizin an der Aids-Kritik orientiert haben. Gemeinsam mit kritischen Ärzten bestand ein Netzwerk, das über einige Jahre leidlich funktioniert hat. Es hätte mit den Jahren außergewöhnlich erfolgreich sein können, wären die Thesen richtig gewesen. - Leider haben die seelische Stabilisierung und ein gesunder Lebensstil nicht ausgereicht, die Gesundheit der von HIV betroffenen Menschen zu erhalten. Mir sind zahlreiche zutiefst tragische Fälle bekannt, in denen Menschen bis zuletzt darauf hofften, dass sie nicht an Aids sterben. Sie starben oft qualvoll.

http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?p=6669#6669


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BeitragVerfasst: Di 08 Apr, 2014 4:44 pm  Titel:  xyz Antworten mit ZitatNach untenNach oben

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