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Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
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BeitragVerfasst: Do 17 Mai, 2012 12:02 am  Titel:  Nahtod-Erfahrung dank HIV/Aids-kritischer Ärztin Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Nahtod-Erfahrung dank HIV/Aids-kritischer Ärztin

Ein User schreibt im Lhiving-Forum, daß er im Jahr 2010 beinahe Opfer einer bekannten Aids-kritischen Ärztin geworden wäre (der Name wird sogar genannt). Als er ins Krankenhaus gekommen sei habe er noch 5 Helferzellen gehabt. Er beschreibt die Situation als „Nah-Tod-Erfahrung“, da er nichts mehr mitbekommen habe. Welche opportunistische Infektion er entwickelte und ob noch weitere Diagnosen vorlagen erfährt man leider nicht. Er habe um Hilfe gebeten, nicht um Sterbehilfe.

Um Haaresbreite wäre er nicht mehr dazu gekommen der Ärztin seine Meinung zu sagen. Bei Gericht habe er sich anhören müssen, daß die Ärztin mehrere Patienten habe mit 0 Helferzellen, die gut drauf und sogar arbeitsfähig wären.

An die Ärztin sei er geraten, weil andere ihn so vehement gewarnt und gedrängt hätten schnell eine HIV-Schwerpunkt-Praxis aufzusuchen. Damals habe er alle ziemlich hysterisch gefunden. Die von der Ärztin immer noch geschürte Angst vor den Nebenwirkungen sei angesichts der aktuellen antiretroviralen Medikamente längst nicht mehr zeitgemäß. Ihr alternativer Ansatz, nicht HIV mache Aids, sondern es gebe andere Ursachen dafür, erscheine sogar logisch. Vergleiche mit dem Dilemma in der Krebsforschung würden nahe liegen. Dabei weist er auf das Buch von Dr. Kremer hin: "Die stille Revolution der Krebs- und Aids-Medizin."

Dennoch sei es ihm als Patient am Ende sehr egal, ob ihn nun Viren töten, deren Existenz sie bestreite, oder Störungen in der Zellatmung. „Tot ist tot“. Es sei hilfreich für seine Ansichten nicht über Leichen zu gehen. Zumindest erwarte er das von jemandem der Arzt sei.

Auf Nachfrage eines Users berichtet er, daß die Ärztin im Rahmen eines Vergleichs 2.400 Euro zahlen müsse. Es ging ihm weniger um Geld oder Recht, sondern um die „Wiederherstellung von Würde und Selbstbehauptung“.

Kommentar

Zweifelsohne zeigt dieses Beispiel ein schwieriges Thema auf. Die Ärztin ist als Cellsymbiosistherapeutin bekannt und leider nicht alleine mit dieser Haltung. Auch der schulmedizinische Aids-Kritiker Dr. Köhnlein ist für diese Sichtweisen bekannt. Und nicht zuletzt gibt es auch Heilpraktiker, insbesondere solche, die mit „Cellsymbiosistherapie“ arbeiten, die immer noch davon ausgehen, daß es den HI-Virus nicht gibt und die nicht die Grenzen alternativer Therapie erkennen und HIV-Patienten nicht rechtzeitig die Kombimedikamente empfehlen.

Andererseits weiß ich auch aus Erfahrung, daß es oftmals auch die HIV-Patienten selbst sind, die sich ja bewußt für eine Unterstützung durch einen HIV/Aids-kritischen Therapeuten entscheiden und es ja auch selbst in der Hand hätten sich nicht nur einseitig an der HIV/Aids-Kritik zu orientieren und rechtzeitig die Kombimedikamente zu nehmen. Außerdem spürt man in aller Regel eine Abwärtsentwicklung des Immunzustandes und des Wohlgefühls. Bei diesem Patienten scheint die Selbstwahrnehmung nicht mehr funktioniert zu haben. Insofern ist es zumindest fraglich, ob die Ursache für solche Tragödien alleine dem Therapeuten anzulasten ist oder auch die Eigenverantwortung des HIV-Patienten eine maßgebliche Rolle spielt.


Nichtsdestotrotz
ist es die primäre Verantwortung
eines Therapeuten alles zu tun,
damit eine derartige „Grenzerfahrung“
mit Abfall der Helferzellen weit unter 200 nicht eintritt.


Und nicht zuletzt läßt sich die Geschichte nicht voll erfassen, da der User keine weiteren Angaben macht, wie lange er positiv war zu Beginn der alternativen Therapie und in welchem Zustand er bereits zu diesem Zeitpunkt des Erstkontaktes mit der Ärztin war, wie hoch seine Helferzellen und die Viruslast zu Beginn der alternativen Therapie waren und was dann an alternativer Therapie gemacht wurde und warum er nicht selbst rechtzeitig die Notbremse gezogen hat.


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Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
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BeitragVerfasst: Fr 06 Jan, 2017 12:12 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Umstrittene AIDS-Ärztin - Dubiose Heilsversprechen bringen Patienten in Gefahr

Seit Jahren macht die Frankfurter Ärztin Juliane Sacher mit kruden Thesen über HIV und AIDS auf sich aufmerksam. Das HI-Virus sei nie nachgewiesen worden und HIV-Medikamente schädigten den Körper der Patienten. Sie behandelt seit mehr als 25 Jahren HIV- und AIDS-Patienten mit unwirksamen und teils verbotenen Therapien.

28.2.2016
http://www.ardmediathek.de/tv/defacto/Umstrittene-AIDS-%C3%84rztin-Dubiose-Heilsv/hr-fernsehen/Video?bcastId=3437388&documentId=33781756


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