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Anmeldungsdatum: 27.02.2005
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BeitragVerfasst: Mi 18 Apr, 2012 1:10 pm  Titel:  Tod der HIV/Aids-Kritikerin Maria Papagiannidou Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Tod der HIV/Aids-Kritikerin Maria Papagiannidou

Wie ein gut unterrichteter HIV-Patient mir heute mitteilt, hat er über Facebook die Nachricht des Mannes von Maria P. erhalten, daß diese zu Ostern 2012 verstorben ist.

Weitere Infos zu der verstorbenen Aids-Kritikerin unter:
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1551

Kommentar

Auch wenn ich hierzu keine weiteren Informationen habe, zeigt sich an diesem Beispiel, daß auch die Schulmedizin trotz HIV-Medikamenten nicht mehr jeden Menschen retten kann, wenn die Krankheitsentwicklung fortgeschritten ist bzw. das Immunsystem sich in einem fortgeschrittenen Defizienzstadium befindet.

Die Verstorbene hatte in 2007 die HIV-Medikamente abgesetzt und im Frühjahr 2011 anläßlich einer erneuten Aids-definierenden Erkrankung wieder HIV-Medikamente genommen. Aids-Kritiker werden vermutlich nun wieder die Toxizität der Medikamente als Ursache beschwören.

Die Ursache dürfte aber wohl eher darin begründet sein, daß die HIV-Medikamente jahrelang nicht mehr genommen wurden, dann das Immunsystem insgesamt schwächer wird, vor allem die Helferzellen abstürzen, die Viruslast enorm ansteigt und sich diverse Mikro- und Makronährstoffdefizite sowie Darmdysregulationen aufbauen, die nicht automatisch mit erneuter Einnahme von HIV-Medikamenten verschwinden. HIV-Medikamente sind primär ein Antivirotikum und kein Immuntherapeutikum. Die sekundäre Erholung des Immunsystem alleine durch die HIV-Medikamente ist keinesfalls bei jedem HIV-Patienten garantiert. Ohne eine fachkompetente komplementäre Immuntherapie kann sich ein solches Immunsystem dann nicht wieder erholen.

Ob HIV/Aids-Kritiker
durch diesen erneuten Märtyrertod
wohl etwas lernen werden?




Zuletzt bearbeitet von administrator am So 10 Feb, 2013 12:17 am, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: So 03 Feb, 2013 12:19 am  Titel:  Zum Tod der HIV/Aids-Kritikerin Maria Papagiannidou Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zum Tod der HIV/Aids-Kritikerin Maria Papagiannidou

Vorausschicken möchte ich, daß mein erster Fachartikel die „HIV/Aids-Kritik“ zum Thema hatte, wobei drei Patientenbeispiele aus meiner Praxis skizziert wurden, die die dramatischen Entwicklungen von HIV-Patienten aufzeigten, die sich zu lange an der HIV/Aids-Kritik orientiert hatten.

Die Geschichte von Maria Papagiannidou, einer griechischen Journalistin, wurde von mir in keinem der Fachartikel erwähnt. Dazu habe ich mich lediglich im Forum „Helferzelle“ geäußert. Insofern sollte man davon ausgehen, daß Äußerungen im eigenen Forum nicht Bestandteil einer Fachdiskussion in einer complementärmedizinischen Fachzeitschrift sein können. Ansonsten müssten auch die lebensgefährlichen Sichtweisen und Aktivitäten von HIV/Aids-Kritikern wie Dr. Köhnlein und Torsten Engelbrecht mit ihren dramatischen krankheitsfördernden bis tödlichen Folgen für HIV-positive Menschen in der gleichen Fachzeitschrift ebenfalls näher thematisiert und bewertet werden.

Dem Autor geht es aber offensichtlich darum nur seine konträre HIV/Aidskritische Sichtweise in therapeutische Kreise zu transportieren, obwohl damit alleine, angesichts der selektiven Darstellung, weder die gesamte Krankheitsgeschichte mit allen bedeutsamen Faktoren noch die durch die zu lange Orientierung an der HIV/Aids-Kritik ursächlich heraufbeschworene Dramatik dieser Tragödie sichtbar wird.

Aus diesem Grunde sehe ich mich gezwungen erneut dazu Stellung zu nehmen unter Einbeziehung der von T. Engelbrecht dargestellten Situation zur Krankheitsgeschichte der verstorbenen Patientin und der einseitigen Halbwahrheiten des Journalisten T. Engelbrecht.

Allen Lesern, die meinen
der Replik zugrunde liegenden Fachartikel
noch nicht kennen,
empfehle ich zum Einstieg
und besseren Verständnis des Themas
diesen zuerst zu lesen.


HIV - Mythos oder ernstzunehmende virale Bedrohung?
Teil 1: Zur HIV/Aids-Kritik und ihren lebensgefährlichen Folgen für HIV-Patienten

von Wilfried P. Bales

in CO’MED 12/2011

http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1675


Zu den Aktivitäten und Sichtweise der verstorbenen Aids-Patientin

Eine Aids-Patientin packt aus
Fernsehsendung
http://www.youtube.com/watch?v=m9Z2FbEgeRM&feature=related

Interview als Text unter Beitrag vom 7.6.2009
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1229&start=0


Auszug zur Krankheitsgeschichte und zum Tod von Maria Papagiannidou

in: HIV ist nachweislich ein Mythos -
und Aids-Medikamente können nicht die Lösung sein

Eine Replik auf Wilfried P. Bales

von Torsten Engelbrecht

in CO’MED 01/2013

„Ein tragisches Beispiel für die Macht der offiziellen Propaganda ist die Griechin Maria Papagiannidou, die genau wie Karri Stokeley als Betroffene zunächst erfolgreich den Absprung von den Medikamenten geschafft hatte und dazu auch ein Buch veröffentlichte: „Goodbye Aids!“. Doch dann geriet Papagiannidou, genau wie Karri Stokeley, in eine schwere Gesundheitskrise, die bedingt war durch die jahrelange mitochondrienschädigende Aids-Medikation. In dieser Phase hatte sie dann nicht mehr die psychische Kraft, sich weiter gegen die Glaubenssätze der Schulmedizin zu stemmen, weshalb sie wieder zu den Medikamenten zurückkehrte. Und von da an ging es rapide bergab mit ihrem Zustand - und sie verstarb schließlich im Frühjahr 2012.

Genau wie bei Stokeley war es also auch bei Papagiannidou eben nicht - wie gerne vorschnell behauptet - die Abkehr von der Medikation, die ihr zum Verhängnis wurde. Vielmehr waren es die hochtoxischen Medikamente, die ihr nicht nur nicht halfen, sondern sie körperlich zugrunde richteten.“


Kommentar

Aus den wenigen mir bekannten Informationen fasse ich folgendes zusammen: Maria Papagiannidou wurde 1965 geboren und war seit 1985 HIV-positiv. Sie nahm offensichtlich 10 Jahre lang HIV-Medikamente der ersten Generationen, die zu starken Nebenwirkungen führten. Vermutlich hat sie seinerzeit AZT und Crixivan genommen, die für starke Nebenwirkungen bekannt waren. Im April 2007 setzte sie die Medikamente ab.

Nach Kenntnis eines über facebook gut informierten HIV-Positiven erkrankte sie im Frühjahr 2011 an einer schweren opportunistischen Infektion und verstarb an den Folgen dieser Aids-Erkrankung zu Ostern 2012. Dieser wußte auch, daß sie in Verbindung stand mit einer bekannten deutschen Aids-kritischen Ärztin, die schließlich auch die antivirale Medikation empfohlen hat, aber vermutlich viel zu spät. Ebenalls ist diesem bekannt, daß die Patientin zum Schluß keine Kraft mehr hatte weder für das eine noch für das andere und sie schließlich mit den Ärzten und ihrer Mutter sogar gegen den eigenen Partner kämpfen mußte. Ihr fehlte offensichtlich zur rechten Zeit das nötige Vertrauen in die etablierte HIV-Medizin. Das Vertrauen in die Aids-Kritik hat sie aber wohl durch ihren Krankheitsverlauf schließlich ebenfalls verloren.

Mithin lebte auch diese Patientin erstaunlicherweise noch vier Jahre ohne HIV-Medikamente, was eine bemerkenswert lange Zeit ist. Ebenso ist erstaunlich, wie auch bei dieser Patientin T. Engelbrecht die HIV-Medikation alleine verantwortlich macht für den Tod der Patientin. Da leider keine weiteren Informationen bekannt sind über den seinerzeitigen Immun- und Stoffwechselzustand der Patientin kann sich der Leser kein klares Bild zu der Gesamtsituation machen.

Dennoch kann man davon ausgehen, daß nach dem Absetzen der Medikamente die Viruslast enorm angestiegen ist und die Helferzellen mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auf Null-Niveau abgefallen waren, so daß die Entwicklung einer opportunistischen Infektion eine logische Folge darstellt. Ebenso logisch ist, daß in einer solchen Situation die etablierte HIV-Medizin an ihre Grenzen stößt, zumal derart schwere opportunistische Infektionen nur mit einer massiven, wenn auch toxischen Therapie, überhaupt noch zu stoppen sind. Wenn das Immunsystem in einer solchen Situation aber völlig am Boden liegt und der Körper keinerlei Kräfte mehr mobilisieren kann, ist der Tod wohl unausweichlich.

Es ist schier unbegreiflich, wie hier erneut ein Vertreter der HIV/Aids-Kritik-Theorien die Immunsituation ignoriert, einseitig den HIV-Medikamenten die Schuld gibt und völlig verkennt, daß die Patientin selbst diese tragische Entwicklung heraufbeschworen hat. Hätte die Patientin sich rechtzeitig nach Absetzen der früheren HIV-Medikamente für neuere HIV-Medikamente, die meist wenig bis keine Nebenwirkungen haben, entschieden, könnte sie noch heute leben.

Wenn man sich das Fernsehinterview anschaut ist verständlich, wie sehr sich die Patientin in die Sichtweisen der HIV/Aids-Kritik verstrickt hatte.

Fatale Orientierung an HIV/Aids-Kritik-THEORIEN

Fatal ist


dass die Patientin
sich ausschließlich an den HIV/Aids-Kritik-Theorien orientiert hat
und nicht einige Monate nach Absetzen der HIV-Medikamente
zu einer verträglichen Kombitherapie zurückgefunden hat.
Dann wäre ihr diese schwere Krankheitsentwicklung
und vermutlich der frühe Tod erspart geblieben.


Fatal ist


dass solche HIV-Patienten
ins „offene Messer“ der HIV/Aids-Kritik-Vertreter laufen
und von diesen für ihre Anti-HIV-
und Anti-HIV-Medikamente-Propaganda
mißbraucht werden.


Fatal ist


dass das Fernsehinterview weiterhin im weltweiten web herumgeistert
und möglicherweise noch viele HIV-Positive in die Irre führt
und zum Absetzen der HIV-Medikamente verleitet,
ohne dass diese erfahren,
daß die Patientin längst an ihrem selbstgewählten
HIV/Aids-kritischen Weg tödlich gescheitert ist.


Fatal ist


dass der Autor für eine derartige Darstellung mit Halbwahrheiten
auch noch eine Plattform
in einer „Fachzeitschrift der Complementärmedizin“ erhält
um derartige für HIV-Positive lebensgefährlichen Sichtweisen zu verbreiten,
deren Leser Heilpraktiker und Ärzte sind,
die aus der Darstellung dieser „Halbwahrheiten“
und „einseitigen Sichtweise“
ein unvollständiges Bild der Gesamtsituation erhalten.




Rechtzeitige und dauerhafte
Einnahme von HIV-Medikamenten
kann schwere opportunistische
Aids-definierende Krankheiten verhindern,
Leben retten und
die Lebensqualität verbessern!!!


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