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BeitragVerfasst: Do 15 Jul, 2010 10:05 am  Titel:  Lebensgefährliche Folgen der HIV/Aids-Kritik Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Die leidvolle Erfahrung eines ehemaligen Aids-Kritikers & Aids-Patienten

Ein ehemals langjähriger aktiver HIV/Aids-Kritiker meldete sich bei mir, nachdem er sich 3 Monate in stationärer Behandlung befunden hatte und mich warnen wollte, falls ich noch denken würde, daß es keinen HI-Virus gebe. Er wisse jetzt, daß es den Virus gibt, da er trotz gesunder Lebensweise, aber ohne Kondombenutzung, schwer an Aids erkrankt sei.

Der Patient hatte über ein halbes Jahr Fieber, Hautprobleme und fortgeschrittenes Wasting/HIV-Kachexie. Er hielt es nie für notwendig selbst angesichts des anhaltenden Fiebers, des unübersehbaren Gewichtsverlustes und seiner risikobehafteten sexuellen Praktiken ohne Kondombenutzung angesichts der offensichtlich stärker werdenden Symptomatik selbst einen HIV-Test zu machen, weil er diesen ja als Aids-Kritiker immer vehement abgelehnt hatte und sich dabei vor allem an Dr. Köhnlein, Frau Sacher, Dr. Kremer und Prof. Duesberg orientierte.

mehr unter
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=284




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 23 Jan, 2012 1:31 pm, insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 15 Jul, 2010 12:33 pm  Titel:  Unverantwortliche Cellsymbiosistherapie eines Hedilpraktiker Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Unverantwortliche Cellsymbiosistherapie eines HIV/Aids-kritischen Heilpraktikers

Vorbehandlung

Der Patient war bei einem Kollegen in Behandlung. Zu Beginn der Therapie hatte er nur noch rd. 150 Helferzellen. Trotzdem behandelte der Kollege alleine mit Cellsymbiosistherapie nach Dr. Kremer mit einer Riesen-Palette von Nahrungsergänzungsmitteln eines hierfür bekannten Bio-Pharmaunternehmens und mit aus meiner Sicht völlig unzulänglichen sogenannten Protokoll-Infusionen, deren Inhalt mir bekannt ist. Die Helferzellen fielen weiter ab, der Patient erlitt 3 opportunistische Infektionen, davon 2 Lungenentzündungen namens Pneumocystis carinii Pneumonie und eine CMV-Retinitis. Der Patient meldete sich bei mir mit 2 Helferzellen und einer Viruslast von 760.000 /ml. Selbst in dieser Situation wollte der Kollege weiterhin in der gleichen Form behandeln.

Fortsetzung unter:
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=280




Zuletzt bearbeitet von administrator am Fr 25 Feb, 2011 9:22 pm, insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 15 Jul, 2010 5:06 pm  Titel:  Extremes Kaposi durch grenzenlose Cellsymbiosistherapie Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Extremes Kaposi durch grenzenlose Cellsymbiosistherapie einer HIV/Aids-kritischen Ärztin

Der Patient meldete sich bei mir telefonisch und berichtete, daß er seit einem Jahr bei einer mir bekannten HIV/Aids-kritischen Therapeutin in Behandlung sei und sich seit dieser Zeit Kaposi immer weiter verschlimmert habe, so daß er aktuell vor Schmerzen kaum noch gehen könne.

Ich empfahl dem Patienten sich sofort an einen HIV/Schwerpunktarzt zu wenden. Wenig später schickte er mir die Fotos von seinen extrem voll besetzten bläulich-violett befleckten Kaposi-Beinen, die meine spontane Empfehlung als richtig bestätigten. Ein derart forgeschrittenes Kaposi ist mir zuvor noch nicht begegnet. Mir standen die Haare zu Berge angesichts der Tatsache, daß hier eine erfahrene Aids-kritische Therapeutin offensichtlich die Grenzen ihrer alternativen Therapie nicht schon lange erkannt hat.

Bereits nach der ersten Chemo-Infusion des HIV-Schwerpunktarztes konnte der Patient wieder schmerzfrei gehen, begann umgehend mit der antiretroviralen Therapie und kam dann in meine Praxis zur Aufnahme der komplementären Therapie.

mehr unter

http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=285




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 16 Aug, 2010 5:58 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 15 Jul, 2010 11:57 pm  Titel:  Weitere Geschichten von HIV/Aids-kritischen Patienten Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Kritische Betrachtung der HIV/Aids-Kritik-Theorien

Hier sind weitere Patienten-Geschichten von HIV-Aids-kritischen Patienten zu finden.

unter

2. Darstellung von HIV-Infektions-Verläufen

http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=194


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BeitragVerfasst: So 10 Apr, 2011 11:24 am  Titel:  Orientierung an Aids-Kritik hat fast das Leben gekostet Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Orientierung an Aids-Kritik hat fast das Leben gekostet

Erhebliche Nebenwirkungen

Der User schreibt, daß seine Frau sehr lange versucht habe ohne ART auszukommen, u.a. unter Beeinflussung von Websites und Büchern sogenannter Aids-Dissidenten. Das hätte sie letzlich fast das Leben gekostet. Leider würde es doch nicht ohne die allseits bekannten Chemie-Hämmer mit oft erheblichen Nebenwirkungen gehen.

Seine Frau habe erhebliche Nebenwirkungen. Die wichtigsten seien Ein- und Durchschlafstörungen, komische Alpträume, Depressionen, Suizidgedanken, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwindel, Abgeschlagenheit. Ob nun auch die Osteonekrose/Osteoporose auf die Medikamente zurückzuführen sei werde man wohl in den nächsten Jahren nicht definitiv herausfinden. Diese Knochenkomplikation habe seine Frau erst nach jahrelanger HAART-Einnahme bekommen, nachdem die Helferzellen schon lange auf gutem Niveau gewesen seien und die Viruslast unter Nachweisgrenze war.


Quelle: LhivingForum


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BeitragVerfasst: So 28 Aug, 2011 10:51 am  Titel:  HIV-Leugnung mit schweren Folgen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Leugnung mit schweren Folgen

Die Freundin berichtet über ihren HIV-positiven Freund, der seit etwa 1990 sich das Souvenir HIV aus Südafrika mitgebracht habe. Sie kenne ihn seit 2000 und sei negativ. Er sei bekennender HIV-Leugner gewesen, sie nicht. Sie hätten immer Kondome benutzt.

Seit 3 Wochen ginge es ihm sauschlecht, so daß er sich mit beginnender Lungenentzündung demütig in Therapie begeben habe. Die Blutwerte seien so schlecht gewesen, daß er Arzt ihm einen Tod in „kürzester Zeit“ prognostizierte, wenn er weiterhin keine Therapie mache. Sein Verhalten sei Russisch Roulette“. Er nehme jetzt Truvada, Prezista und Norvir.

Er hat in den letzten Wochen 9 Kilo abgenommen. Offensichtlich sind die Thrombozyten extrem niedrig mit 7.000. Die Viruslast liegt bei 672.000. Helferzellen bei 265/6%, die CD8 bei 3.570/87 %. Die Leukozyten bei 9.000.

Den Mangel an Thrombozyten habe er mindestens bereits seit 2 Jahren. Nach und nach seien Beschwerden gekommen wie Antriebslosigkeit, schlechte Laune, Hörstürze mit fast Taubheit, inzwischen fast blind, schlimmste Persönlichkeitsveränderung, Arbeitsunfähigkeit, Verfolgungsängste und depressive Phasen, Gewichtsabnahme, sein Gesicht sehe aus wie Mr. Burns von den Simpsons (Riesen Augengesicht, eingefallen und knochig), Hautausschläge, Zähne kaputt, außerdem soziale Isolation.

Als er aus dem Krankenhaus abgehauen und nach Hause gekommen sei, habe sie die Polizei angerufen, die ihn in die Psychiatrie brachten. Die Lungenentzündung werde langsam besser, die Milz sei stark vergrößert, die Laktosewerte explodierten, die weißen und roten Blutkörperchen seien katastrophal niedrig. Nun würden die HIV-Medikamente deshalb erst einmal ausgesetzt und das Knochenmark untersucht. Auch soll ein Lymphknoten aus dem Bauchraum untersucht werden. Ihr Freund müsse alles erleiden was es gebe.


Inzwischen wurden Lymphome festgestellt und er erhalte eine Chemotherapie.

http://forumhiv.de/viewtopic.php?f=6&t=3198

Kommentar

Dies ist ein beeindruckendes Beispiel für die lebensgefährlichen Folgen der zu langen Orientierung an der HIV/Aids-Kritik. Solche Entwicklungen wären heutzutage nicht mehr notwendig, wenn, ja wenn HIV-Patienten etwas klüger mit HIV umgehen würden, bei Risikokontakten frühzeitig einen HIV-Test machen würden und ggf. frühzeitig eine fundierte alternative Therapie oder falls notwendig die antiretrovirale Therapie beginnen würden.

Obwohl es ja nun auf der Helferzelle zig Beispiele zu lesen gibt von derartigen negativen und katastrophalen Folgen scheint es immer wieder neue HIV-Patienten zu geben, die solche Entwicklungen nicht kennen oder nicht ernst nehmen oder aber denken, das betrifft nur „die Anderen“.

Man kann an dieser Geschichte erkennen, daß es frühzeitig zahlreiche Hinweise für eine Abwärtsentwicklung gab wie Hörstürze, Persönlichkeitsveränderung, Antriebslosigkeit und Gewichtsabnahme. Solchen gravierenden Auffälligkeiten sollte man tunlichst frühzeitig nachgehen. Möglicherweise wußten aber frühere Ärzte nichts von dem sexuellen Verhalten des Patienten, so daß nur er selbst hätte die Initiative für einen anonymen HIV-Test hätte ergreifen müssen.

Die katastrophalen Immunwerte sprechen für sich. Erstaunlich ist, daß dennoch die absoluten Helferzellen bei 265 sind, owohl der prozentuale Wert mit 6 % extrem niedrig ist, was mit den extrem erhöhten Suppressorzellen zusammenhängt. Eine derart starke Thrombopenie kann nur mit der antiretroviralen Therapie gebessert werden. Da hier aber offensichtlich sämtliche Blutwerte sehr schlecht sind und möglicherweise aufgrund der späten ärztlichen Hilfe durch die zu lange Oroentierung an der HIV/Aids-Kritik das Gehirn bereits betroffen ist, kann es auch für die Schulmedizin sehr schwer werden den Patienten aus dem fortgeschrittenen Zustand wieder herauszuholen.

Es wäre wünschenswert, wenn auch HIV/Aids-Kritiker von dieser Geschichte Kenntnis nehmen. Ob sie auch erkennen, daß sie an solchen katastrophalen Entwicklungen maßgeblich beteiligt und verantwortlich sind ist angesichts der aktuell wieder vermehrt agierenden HIV/Aids-Kritiker äußerst fraglich.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mi 20 März, 2013 12:55 am, insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 20 Okt, 2011 11:27 am  Titel:  Zu lange Orientierung an der HIV/Aids-Kritik Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zu lange Orientierung an der HIV/Aids-Kritik

Bei dem folgenden Text handelt es sich um eine Mitteilung eines HIV-Patienten aus einem südeuropäischen Land von Anfang 2011. Der Patient hat aufgrund der weiten Entfernung keine komplementäre Unterstützung in Angriff genommen.

Der Patient hat sich immer an der HIVAids-Kritik orientiert und daher nie einen HIV-Test gemacht. Er war wie die HIV/Aids-Kritik davon überzeugt, daß es entweder gar kein HIV gibt oder dieser Virus nicht die Ursache für Aids-definierende Krankheiten sein kann. Auch war er nicht von der Zuverlässigkeit der HIV-Tests überzeugt.

Plötzlich trat eine Lungenentzündung auf, die mit 3 verschiedenen Antibiotika erfolglos behandelt wurde. Schließlich wurde der Patient in ein Krankenhaus eingewiesen mit dem Ergebnis einer PcP-Diagnose (Pneumocystis carinii-Pneumonie/Lungenentzündung) mit 3 Wochen Krankenhausaufenthalt, davon 1 Woche im künstlichen Koma mit Beatmungsmaschine wegen der lebensbedrohlichen Situation. Die Viruslast war bei 300.000, die Helferzellen bei 20/3,7 %.

Seit Beginn der antiretroviralen Therapie geht es dem Patienten sofort und seither wieder absolut gut. Es fühlt sich gesund und energievoll, er arbeitet wieder Vollzeit und macht Sport. Die Viruslast ist nach 5 Monaten noch nicht ganz unter der Nachweisgrenze, die Helferzellen haben sich deutlich erholt, sind aber noch weit unter 200, so daß noch die Bactrim-Prophylaxe notwendig ist.


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BeitragVerfasst: Fr 13 Jan, 2012 10:43 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Anmerkung zu Fall:

http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=284

Die Diagnose allein reicht nicht aus, wenn auch anscheinend recht ausführlich dargelegt. Die gesamte weitere Lebensführung vorher wäre auch wichtig zu wissen.


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BeitragVerfasst: Fr 13 Jan, 2012 12:39 pm  Titel:  Lebensführung Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Lebensführung

Bereits im ersten Absatz der Geschichte steht, daß der Patient trotz gesunder Lebensführung derart schwer erkrankte. Er hat sich auch immer gesund ernährt und hatte nichts mit Drogen zu tun und lebte in langandauernden Beziehungen. Ich habe schon an zig Stellen geschrieben, daß gesundes Leben alleine nicht vor einer HIV-Infektion oder der Entwicklung von Aids-definierenden Krankheiten schützt. Wie in dieser Patientengeschichte beschrieben, ist die Abwärtsentwicklung eindeutig primär auf die HIV-Infektion zurückzuführen und das Ignorieren hinweisender Krankheitssymptome.

Wenn der Patient als jemand mit risikobehaftetem Sexualverhalten (ohne Kondombenutzung) frühzeitig zu seiner Sicherheit einen HIV-Test gemacht hätte, wäre ihm diese Entwicklung erspart geblieben.

Er hat sich aber sehr stark an der Aids-Kritik orientiert, vor allem an Duesberg und Köhnlein. Vor allem hat er sich ZU LANGE daran orientiert und leider in früherer Zeit nicht auf mich gehört.

Daher sollte gerade dieses Beispiel eine Warnung für ALLE HIV-Patienten sein, die sich an der HIV/Aids-Kritik orientieren. Gesund leben hat viele Vorteile unabhängig von HIV, schützt aber nicht vor HIV und schützt auch nicht vor einer Abwärtsentwicklung oder Krankheiten, die durch HIV ausgelöst werden können.


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BeitragVerfasst: Sa 14 Jan, 2012 1:13 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Sorry, bräuchte ganzen Lebenslauf mit allen Erkrankungen vorher von dem Patienten. Sonst zwecklos.


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BeitragVerfasst: Sa 14 Jan, 2012 5:45 pm  Titel:  Lebenslauf Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Du kannst davon ausgehen, daß ich eine ausführliche Anamnese mache, in der alle lebensgeschichtlichen Krankheiten und Belastungen erfaßt werden. Da wirst auch DU keine Anhaltspunkte außer HIV finden, die eine solche Entwicklung auslösen können.

Solche Entwicklungen sind erfahrungsgemäß nur möglich,
wenn HIV nicht ernst genommen wird,
trotz Risikoverhalten nicht frühzeitig ein HIV-Test erfolgt
und hinweisende Symptome lange Zeit ignoriert werden!!!




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mi 06 Feb, 2013 1:40 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 17 Mai, 2012 12:00 am  Titel:  Nahtod-Erfahrung dank HIV/Aids-kritischer Ärztin Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Nahtod-Erfahrung dank HIV/Aids-kritischer Ärztin

Ein User schreibt im Lhiving-Forum, daß er im Jahr 2010 beihnahe Opfer einer bekannten Aids-kritischen Ärztin geworden wäre. (Der Name der Ärztin wurde sogar genannt). Als er ins Krankenhaus gekommen sei habe er noch 5 Helferzellen gehabt. Er beschreibt die Situation als „Nah-Tod-Erfahrung“, da er nichts mehr mitbekommen habe. Welche opportunistische Infektion er entwickelte und ob noch weitere Diagnosen vorlagen erfährt man leider nicht. Er habe um Hilfe gebeten, nicht um Sterbehilfe.

Um Haaresbreite wäre er nicht mehr dazu gekommen der Ärztin seine Meinung zu sagen. Bei Gericht habe er sich anhören müssen, daß die Ärztin Patienten habe mit 0 Helferzellen, die gut drauf und sogar arbeitsfähig wären.

An die Ärztin sei er geraten, weil andere ihn so vehement gewarnt und gedrängt hätten schnell eine HIV-Schwerpunkt-Praxis aufzusuchen. Damals habe er alle ziemlich hysterisch gefunden. Die von der Ärztin immer noch geschürte Angst vor den Nebenwirkungen sei angesichts der aktuellen antiretroviralen Medikamente längst nicht mehr zeitgemäß. Ihr alternativer Ansatz, nicht HIV mache Aids, sondern es gebe andere Ursachen dafür, erscheine sogar logisch. Vergleiche mit dem Dilemma in der Krebsforschung würden nahe liegen. Dabei weist er auf das Buch von Dr. Kremer hin: "Die stille Revolution der Krebs- und Aids-Medizin."

Dennoch sei es ihm als Patient am Ende sehr egal, ob ihn nun Viren töten, deren Existenz sie bestreite, oder Störungen in der Zellatmung. „Tot ist tot“. Er will sagen, daß es hilfreich wäre für seine Ansichten nicht über Leichen zu gehen. Zumindest erwarte er das von jemandem der Arzt sei.

Auf Nachfrage eines Users berichtet er, daß die Ärztin im Rahmen eines Vergleichs 2.400 Euro zahlen müsse. Es ging ihm weniger um Geld oder Recht, sondern um die „Wiederherstellung von Würde und Selbstbehauptung“.

Kommentar

Zweifelsohne zeigt dieses Beispiel ein schwieriges Thema auf. Die Ärztin ist leider nicht alleine mit dieser Haltung. Auch der schulmedizinische Aids-Kritiker Dr. Köhnlein ist für diese Sichtweisen bekannt. Und nicht zuletzt gibt es auch Heilpraktiker, insbesondere solche, die mit der sogenannten „Cellsymbiosistherapie“ arbeiten, die immer noch davon ausgehen, daß es den HI-Virus nicht gibt und die nicht die Grenzen alternativer Therapie erkennen und HIV-Patienten nicht rechtzeitig die Kombimedikamente empfehlen.

Andererseits weiß ich auch aus Erfahrung, daß es oftmals auch die HIV-Patienten selbst sind, die sich ja bewußt für eine Unterstützung durch einen Aids-kritischen Therapeuten entscheiden und es ja auch selbst in der Hand hätten sich nicht nur einseitig an der HIV/Aids-Kritik zu orientieren und rechtzeitig die Kombimedikamente zu nehmen. Außerdem spürt man in aller Regel eine Abwärtsentwicklung des Immunzustandes und des Wohlgefühls. Insofern scheint bei diesem Patienten die Selbstwahrnehmung nicht mehr funktioniert zu haben. Da kann man dann natürlich im Nachhinein alles auf den Therapeuten abwälzen.

Nichtsdestotrotz ist es die Verantwortung
eines Therapeuten alles zu tun,
damit eine derartige „Grenzerfahrung“
bzw. ein Abfall der Helferzellen unter 200 nicht eintritt.


Und nicht zuletzt läßt sich die Geschichte nicht voll erfassen, da der User keine weiteren Angaben macht, wie lange er positiv war zu Beginn der alternativen Therapie und in welchem Zustand er bereits zu diesem Zeitpunkt war, wie hoch seine Helferzellen zu Beginn der alternativen Therapie waren und was dann an alternativer Therapie gemacht wurde und warum er nicht selbst rechtzeitig die Notbremse gezogen hat.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Fr 12 Apr, 2013 3:34 pm, insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 31 Jan, 2013 1:22 am  Titel:  Fatale Orientierung mit Todesfolge Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Fatale Orientierung mit Todesfolge an HIV/Aids-kritischen Sichtweisen von Dr. C. Köhnlein

Der Freund eines Aids-kranken Patienten meldete sich im Herbst 2012 nachdem er von einem Kollegen an mich verwiesen worden war. Sein Freund befand sich seit November 2011 mit 4 Helferzellen und einer Viruslast von mehreren Millionen und einem Gewicht von nur 52 kg in stationärer Therapie und war von den Ärzten aufgegeben. Weiter wurden diagnostiziert: Soorenteritis, CMV-Retinitis, PcP, Gastritis, Verdacht auf Morbus Whipple (intestinale/Darm Lipodystrophie), zwei Wochen später dialysepflichtiges Nierenversagen.

Er fragte ob und was man in der Situation noch unterstützend tun könne. Aber es müsse alles im Einvernehmen mit den Ärzten erfolgen.

Zur Vorgeschichte erfuhr ich, daß der Freund seit 1992 HIV-positiv war und vor ca. 8 Jahren einen Herpes Zoster (Gürtelrose) hatte. Ein Jahr zuvor hatte er die HIV-Medikamente abgesetzt. 2010 habe er sich auf einem Basar in Instanbul Blutegel gekauft und später mehrmals die gleichen Blutegel selbst angesetzt. Ein Jahr später habe er rapide an Gewicht verloren. Im November 2011 sei er dann in die Klinik gegangen. Später stellte sich heraus, daß der Freund die Medikamente wiederholt abgesetzt hatte aus Angst vor Toxizität und Nebenwirkungen.

Zuletzt erhielt er Prezista, Norvir, Ziagen, Epivir, Intelence, zeitweise auch Emtriva und 4-5 weitere Medikamente für die Mycobacteriose. Die ganze Medikation blieb aber offenbar ohne Erfolg. Nach Ansicht der Ärzte behinderten sich beide Infektionen möglicherweise gegenseitig.

Ich erfuhr, daß beide vor zwei Jahren ein Fernsehinterview im Internet mit einem Arzt gefunden hätten, was seinen Freund ermutigt hätte die HIV-Medikamente abzusetzen. Schon aus der Schilderung konnte ich vermuten, daß es sich bei diesem Interview um den bekannten deutschen schulmedizinischen HIV/Aids-Kritiker Dr. C. Köhnlein handelt, was schon am nächsten Tag bestätigt wurde.

In meiner ersten Anwort empfahl ich dem Anfragenden für seinen kranken Freund zu beten, evtl. eine Gebetsgruppe zu organisieren und dem Freund im Hinblick auf ein mögliches baldiges Sterben Gelegenheit zu geben mit sich ins Reine zu kommen, unerledigtes abzuschließen und Abschied zu nehmen solange er noch klar bei Verstand sei. Ich gab auch noch etliche Empfehlungen für Tees, gesunde Ernährung, Glutathion usw. Aber meines Wissens nach konnte kaum etwas davon noch umgesetzt werden.

Bereits eine Woche später
verstarb der Patient an einer Sepsis.


Es ist natürlich höchst bemerkenswert, dass auch der Freund erst, als alles zu spät war, sich um naturheilkundliche Hilfe bemühte, nachdem jegliche Bemühungen der HIV-Mediziner erfolglos blieben. Offensichtlich war auch der Freund der HIV/Aids-Kritik verfallen oder hatte keinerlei Chance seinem Freund gegenüber die Aussichtslosigkeit dieser Sichtweise rechtzeitig nahezubringen.

Kommentar

Selbstverständlich kann man hier aus HIV/Aids-kritischer Sicht leicht sagen, daß die Vielzahl toxischer allopathischer Medikamente den Patienten umgebracht haben. Aber HIV-Ärzte können in einer solchen Situation nur ihr Bestes versuchen und das geht nun mal in einer derart äußerst prekären Situation nur mit einer massiven allopathischen Medikation einschl. antiretroviraler HIV-Medikamente.

Wie bei anderen ähnlichen Krankheitsgeschichten von Aids-Patienten mit tragischer Todesfolge fängt das ursächliche Problem aber viel früher an, nämlich bei der Orientierung an der HIV/Aids-Kritik, der Verschlechterung der Immunsituation durch wiederholtes Absetzen der HIV-Medikamente und damit dem Heraufbeschwören von Resistenzen, die hier offensichtlich vorlagen, da selbst der exorbitante, hammermäßige Einsatz von allopathischen Medikamenten einschließlich ART-Medikation erfolglos blieb.

Dies gehört zu den tragischsten Geschichten eines Aids-Patienten, die mir bekannt geworden sind mit einem weiteren Opfer der HIV/Aids-Kritik. Ich gehe davon aus, daß nur die Spitze des Eisberges, also nur wenige Opfer dieser Art bekannt werden und viele andere Aids-Patienten still und leise versterben als Folge zu langer Orientierung an der HIV/Aids-Kritik, durch zu langes Absetzen der HIV-Medikamente und durch zu späte Inanspruchnahme medizinischer Hilfe. Diese desaströse Geschichte ist auch deshalb ganz besonders fatal, weil der Patient selbst Arzt war und offensichtlich jegliche vernunftmäßige Orientierung und Entscheidungsfähigkeit verloren hatte.


Rechtzeitige und dauerhafte
Einnahme von HIV-Medikamenten
kann schwere opportunistische
Aids-definierende Krankheiten verhindern
und Leben retten!!!


Zu den fatalen Sichtweisen von Dr. Köhnlein


Bedeutet HIV+ etwas?
Dr. Köhnlein über die HIV-Lüge
http://www.helferzelle.de/wil/


Leserbrief von Dr. Köhnlein in CO'MED 01/2012
Mein Kommentar zum Leserbrief von Dr. Köhnlein vom 1.2.2013

http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1675




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 18 Feb, 2013 8:49 pm, insgesamt 8-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: So 03 Feb, 2013 12:33 pm  Titel:  Beispiele verstorbener Aids-Kritiker & später HIV-Diagno Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Weitere Beispiele verstorbener Aids-Kritiker und später HIV-Diagnose

Im folgenden stelle ich sowohl Links zusammen zu Beispielen verstorbener Aids-Kritiker als auch solcher Patienten, die erst sehr spät von ihrer HIV-Infektion erfahren haben. Die öffentlich bekannten HIV/Aids-kritischen verstorbenen Aids-Patienten dürften lediglich die Spitze eines Eisberges darstellen. Viele andere HIV/Aids-kritisch orientierte Aids-Patienten dürften ebensolche schwere Krankheitskrisen durchleben oder still und leise versterben.

Einer meiner Patienten, der eine regelrechte Metamorphose durchlebt hat vom scharfen Aids-Kritiker zum Aids-Patienten und dann zum HIV-Überzeugten und die dadurch heraufbeschworene extrem schwere Krankheitssituation mit dreimonatiger stationärer Behandlung knapp überlebt hat, kennt alleine ein Dutzend von verstorbenen HIV/Aids-kritischen Patienten.

Eine Patientin davon habe ich selbst im Zustand einer akuten Toxoplasmose erlebt. Sie war völlig uneinsichtig, was die dringend notwendige medizinische Therapie betraf und wäre kurz darauf um Haaresbreite an ihrem Wohnort in die Psychiatrie eingewiesen worden. Die medizinische Hilfe setzte offenbar dennoch zu spät ein. Ein anderer war ein intelligenter Pschologe/Psychotherapeut, der so lange gewartet hat, dass er schließlich nach einem Tag Krankenhausaufenthalt bereits verstarb.


Tod der HIV/Aids-Kritikerin Christine Maggiore und ihrer Tochter
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1199

Die amerikanische Aids-Kritikerin Christine Maggiore gehörte seinerzeit zu den bekanntesten Aids-Kritikern. Erst starb ihre Tochter, weil kein HIV-Test gemacht wurde, später dann auch sie selbst.


Tod des HIV/Aids-Kritikers Ralf Eikemeyer alias "Aton"
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1350

Ralf Eickemeyer alias Aton war der extremste Aids-Kritiker, der mir jemals begegnet ist. Es war leider keine Verständigung mit ihm möglich. Er hat aufgrund starker Nebenwirkungen die HIV-Medikamente abgesetzt und war danach nie wieder bereit andere HIV-Medikamente einzunehmen.
Von ihm mußte ich mich aufs schlimmste beschimpfen lassen und seine lebensgefährlichen Texte geistern auch heute noch im www herum.


Tod des HIV/Aids-Kritikers Leonhard Seebald
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1505

Leonhard Seebald wurde bekannt im Zusammenmit seiner Frau und ihren Kindern, wovon das jüngste Kind wegen einer akuten Aids-definierenden Erkrankung einer medizinischen Behandlung zugeführt wurde und dann seitens des jugendamtes in eine pfleefamilie gegeben wurde. Beide Elternteile haben die Medikamente abgesetzt. Leonhard Seebald verließ 14 Tage vor seinem Tod die Familie. Offensichtlich spürte er den nahenden Tod und wollte seine Familie damit nicht belasten. Als Todesursache wurde „Lungenödem“ angegeben. Man kann aber davon ausgehen, daß er an den Folgen der HIV-Infektion, einer daraus resultierenden desolaten Stoffwechsel- und Immunsituation verstorben ist.


Tod der HIV/Aids-Kritikerin Karri Stokeley
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1541

Karri Stokeley hat nach 11 Jahren Einnahme der HIV-Medikamente diese abgesetzt. Im Jahre 2010 trat sie noch als vermeintlich gesunde HIV-Ptientin beim alternativen Aids-Kongreß der Aids-Kritiker in Wien auf. Sie konnte noch 4 Jahre ohne Medikamente.


Tod der HIVAids-Kritikerin Maria Papagiannidou
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1641

Die verstorbene Pastientin war durch eine griechische Fernsehsendung sehr bekannt geworden. Auch sie hatte die HIV-Medikamente abgesetzt und lebte noch 4 Jahr eohne Medikamente.


Trotz bisexuellem Risikoverhalten kein HIV-Test
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1550

Der Patient hatte trotz seiner bisexuellen Lebensweise keinen HIV-Test gemacht. Auch sein Heilpraktiker und sein Hausarzt kamen trotz zunehmender Krankheitsepisoden nicht auf die Idee.
Schließlich wurde der Patient mit nur noch 48 kg (statt 80 kg Normalgewiht), mit 14 Helferzellen, einer Millionen-Viruslast sowie einer Mycobacteriose in eine Klinik aufgenommen. Anfangs mußte er 8 Medikamente schlucken, heute nur noch 3.


Diagnoseverschleppung
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1742

Bei dieser Patientin kamen gleich mehrere Ärzte nicht auf die Idee einen HIV-Test zu machen. Erst ein Klinikarzt erkannte anhand der akuten Krankheitssituation und der Schilderung der Vorgeschichte sofort den möglichen Zusammenhang zu einer HIV-Infektion. Die Patientin hatte schließlich eine permanente Schwäche, Fieberschübe, Durchfälle, Haarausfall, Hautirritationen, Gewichtsverlust, Zoster in der Vorgeschichte. Erst im Zustand von anhaltendem Fieber über 40 Grad wurde dann der HIV-Test veranlasst. Erst dann wurde die katastrophale Immunsituation mit 6 Helferzellen und einer Viruslast von 1-2 Millionen festgestellt.

Fatale Orientierung mit Todesfolge an HIV/Aids-kritischen Sichtweisen von Dr. C. Köhnlein

Siehe den Beitrag in diesem Thread vom 31.1.2013 direkt vor diesem Beitrag.


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BeitragVerfasst: Fr 09 Aug, 2013 1:10 am  Titel:  Ignoranz - Angst vor Diskriminierung und Ausgrenzung Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ignoranz - Angst vor Diskriminierung und Ausgrenzung - Tod

Auch, wenn es in diesem Beispiel nicht explizit um HIV/Aids-Kritik geht, wohl aber um das nicht Ernstnehmen von HIV und das zu späte Entdecken der HIV-Infektion, setze ich dieses Beispiel vom 16.1.2010 auch in diesen Thread.

Die folgende Geschichte ist ein weiteres Beispiel für eine tragische Entwicklung mit Todesfolge, die vermeidbar gewesen wäre. Sie wird von der Schwester des Verstorbenen geschrieben. Ich fasse sie hier zusammen:

Userin - Schwester des Verstorbenen

HIV-Infektion seit 10/2008 bekannt. Der Patient wußte es eigentlich schon viel früher. Als der HIV-Test gemacht wurde hatte er noch 7 Helferzellen und eine Viruslast größer als 500.000. Der Auslöser für den Test war wochenlanges Unwohlsein, Erschöpfungszustände usw. bis zum körperlichen Zusammenbruch. Es ging eigentlich nichts mehr. Davor wurde er bereits 1 Jahr auf Depressionen behandelt; der Neurologe war ratlos.

Wenn die Schwester mit ihm gesprochen hat, hat er sich immer geweigert einen HIV-Test zu machen, da er erlebt hatte, wie seine positive Freundin (2005 verstorben) von Ärzten und Mitmenschen behandelt wurde. So was wollte er nicht noch einmal am eigenen Leib erleben.

Es wurde mit dem positiven HIV-Test eine offene Tuberkulose diagnostiziert. Von da an ging es ihm besser. Er hat Freunde und Familie über seine Erkrankung informiert. Nachdem er rd. 15 kg abgenommen hatte, besserte sich der Zustand wieder und er nahm 10 kg zu. Gleichzeitig wurde noch eine Enzephalopathie diagnostiziert. Sein Wesen veränderte sich seither. Trotzdem ging es bergauf. Dazu haben aus Sicht der Schwester sicherlich seine ganzen Freunde und auch die Familie beigetragen. Seine Rente wurde bewilligt und auch sein Lebenswille war wieder da.

Nach 7 Monaten ging es los mit Bauchschmerzen und Wasseransammlungen im Bauch. Magenspiegelung, Darmspiegelung, vorsichtshalber wurden alle erdenklichen Antibiotika gegeben. 20-25 Tabletten täglich. Sein Zustand wurde immer schlechter. Verlegung von Uniklinik zu Uniklinik. Biopsien, Knochenmarkpunktionen, alle Spiegelungen, CRT, MRT usw.

3 Wochen vor seinem Tod wurde endlich eine atypische Mykobakteriose diagnostiziert. Mycobakteriae genavense wahrscheinlich. Davon soll es nur 138 dokumentierte Fälle in der weltweiten Datenbank geben. Ein direkter Nachweis ist trotz Mühe der Uniklinik und dem Forschungslabor in Borstel nicht gelungen.

Die letzten 3 Wochen durfte er zuhause verbringen, wo er dann auch verstorben sei.


http://www.lhiving.com/forum/viewtopic.php?f=4&t=874&sid=625a50b4ed16d9b152e9bd51b2820c8e

Kommentar

Das ist ein erneutes Beispiel für einen sinnlosen Tod. Sinnlos deshalb, weil er vermeidbar gewesen wäre, wenn der Patient frühzeitig einen HIV-Test gemacht hätte, frühzeitig eine ART begonnen hätte und die TBC, Wasting, Enzephalopathie und Mycobakteriose erst gar nicht aufgetreten wären. Das Beispiel zeigt wie tief die Ängste vor Diskriminierung und Ausgrenzung sitzen können, die offensichtlich noch bis in die heutige Zeit wirksam sind, und dann sämtliche Warnlampen ignoriert werden, die einen HIV-Test und eine frühzeitig Therapie notwendig machen.

Das Beispiel zeigt ferner wieder einmal, daß auch die Schulmedizin ihre Grenzen hat. Und es zeigt, daß, je länger ein Patient mit wenigen Helferzellen lebt, desto gravierendere opportunistische Infektionen können auftreten, die kaum noch zu behandeln sind.

Tuberkulose ist an sich bereits sehr schwer in Kombination mit HIV zu behandeln. Hier kam noch eine Enzephalopathie, Wasting und wahrscheinlich eine atypische Myobakteriose hinzu. Eine Mycobakteriose tritt hierzulande fast nur noch lokalisiert auf und zwar fast immer im Zuge eines Immunrekonstitutionssyndroms. Die Erkrankung zeigt dabei Manifestationsformen, wie sie früher nie zu sehen waren. Die Diagnose ist generell schwierig.

Das Beispiel zeigt eindringlich, wie wichtig es ist, nicht das Risiko einzugehen, daß die Helferzellen drastisch unter 200 sinken. Denn je tiefer die Helferzellen sinken, desto heftigere opportunistische Infektionen können auftreten. Und je länger die Helferzellen auf einem sehr niedrigen Niveau sich befinden, desto wahrscheinlicher ist die Entwicklung von Krebs oder bei Erstarkung des Immunsystem die Entwicklung von weiteren opportunistischen Infektionen.


Dieses Beispiel steht wieder einmal im Kontrast zu den lebensgefährlichen Sichtweisen von Aids-Kritikern sämtlicher Coleur und belegt das Risikopotential, wenn HIV nicht frühzeitig ernst genommen wird. Das Beispiel belegt wieder einmal meine Sichtweisen, die ich gerade in diesen Tagen im Thread „Germanische Neue Medizin“ dargelegt habe.



Vermutlich wird mir das wieder von einigen "Traumtänzern der Aids-Kritik" als Angstmache ausgelegt, obwohl jeder klar denkende Mensch erkennen müßte, daß es meinerseits um realistische Aufklärung geht. Nur scheint es immer wieder Menschen zu geben, die „grenzenlos“ sind. Aids ist nichts anderes als „Grenzenlosigkeit“. Ein Aids-Patient verliert seine körperlichen und seelischen Grenzen. Und bei vielen HIV-Patienten ist das lange im Vorfeld einer manifesten Erkrankung zu sehen, wie dieses Beispiel deutlich aufzeigt.


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