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BeitragVerfasst: Fr 09 Jul, 2010 12:24 am  Titel:  Aids-Mythos Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aids-Mythos

Der folgende Beitrag bezieht sich auf die Diskussion unter
http://blog.profil.at/index.php/tinagoebel/kratzen-am-aids-mythos

zum Artikel „Der Aids-Mythos“ in „Profil“ Ausgabe Nr. 27, 5. Juli 2010

Sehr geehrte Frau Goebel!

Ihr Artikel „Aids-Mythos“ ist einseitig orientiert und kocht nur alte überholte Argumente neu auf ohne fundierte Fakten und hilft keinem einzigen HIV-Patienten.

Das beginnt schon damit, daß Sie die weltweit existierende Krankheit „Aids“ in der Überschrift als „Mythos“ verniedlichen und sie wiederholt von „Aids-Test“ sprechen, obwohl es einen solchen nie gegeben hat. Ein HIV-Test weist lediglich HIV-Antikörper nach und kein Aids. Von Aids kann nur gesprochen werden, wenn eine Aids-definierende Erkrankung vorliegt.

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie die Äußerungen von Luc Montagnier derart verdreht dargestellt werden können. Er spricht nur davon, daß ein gesundes Immunsystem eine Infektion mit „ein paar Viren“ binnen drei Wochen aus dem Körper ausscheiden könne und daß der Virus bessere Chancen hat, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Das ist wahrlich nichts neues. Bei den meisten HIV-Infektionen dürfte es aber um mehr als ein paar Viren gehen, was sich oftmals bereits an den gravierenden Symptomen in der Zeit der Primärinfektion offenbart.

Auch daß es im Einzelfall einen positiven HIV-Test aufgrund von Kreuzreaktionen geben kann ist nichts neues. Deshalb sollte ja nach Vorliegen eines positiven HIV-Testes auch eine weitere Abklärung erfolgen hinsichtlich der tatsächlich vorliegenden Immun- und Stoffwechsellage. Insbesondere bei sehr niedrigen Viruslasten sollte an diese Möglichkeit eienr Kreuzreaktion gedacht werden.

Dr. Köhnlein sollte sich mal neue Argumente einfallen lassen anstatt die seit 15 Jahren allseits bekannten und überholten AZT-Floskeln. Stattdessen sollte er lieber über seine eigenen HIV-Patienten sprechen, die ohne HIV-Medikamente nicht überlebt hätten. HIV-Medikamente sind keine Zuckerbonbons, helfen aber weltweit seit 1996 vielen HIV-Patienten weiter zu leben.

Gegen die Toxizität kann man etwas tun mit komplementärer Therapie. Darum muß sich aber jeder Patient selbst kümmern, da HIV-Schwerpunkt- und HIV-Uni-Ärzte dies nicht leisten können. Viele Nebenwirkungen und Folgekrankheiten entstehen nach meiner Erfahrung nur aufgrund bereits vor Beginn der Kombitherapie bestehenden Stoffwechsel- und Immun-Dysregulationen sowie Mikro- und Makronährstoffdefiziten. Diese können natürlich durch die Kombimedikamente noch verstärkt werden oder auch durch diese entstehen.

Daß ein gesundes Immunsystem eine Infektion mit HIV eher abwehren kann ist ein alter Hut und keineswegs eine Neuentdeckung von Luc Montagnier. Ein gesundes Immunsystem kann Viren aller Art mit den natürlichen Killerzellen eliminieren ohne daß es zu einer Antikörperbildung kommen muß. Dennoch ist das keine Garantie, daß ein Immunsystem das dauerhaft schafft. Wie bei allen viralen Infektionen spielen viele begleitende Faktoren hinsichtlich der weiteren Entwicklung eine Rolle. Das erklärt auch, daß Menschen mit einem gesunden Immunsystem und einer gesunden Lebensweise 18, ja sogar 22 Jahre symptomlos mit HIV leben konnten, wohingegen andere schon sehr früh mit den Kombimedikamenten beginnen müssen.

Aids-Kritiker wie Köhnlein, Duesberg und Fiala ignorieren, daß viele HIV-Patienten dank ihrer Orientierung an der herkömmlichen HIV/Aids-Kritik bittere Erfahrungen machen mußten durch schwere opportunistische Infektionen, Kaposi und Wasting bis hin zu Todesfolgen. Davon erfahren diese Aids-Kritiker aber wenig, weil solche Aids-Patienten sich nicht mehr aus dem Jenseits melden können.

Ein solcher ehemaliger Aids-Kritiker meldete sich im vergangenen Jahr bei mir nachdem er nach 3-monatiger stationärer Behandlung bei 8 Helferzellen eine schwere Kryptokokkose, Wasting und weitere Begleitdiagnosen mühsamst überstanden hatte und durch die notwendige chemische Therapie taub wurde. Ohne die Therapie hätte er nicht überlebt. Der Patient wollte mich warnen, falls ich noch glauben würde, daß es keinen HI-Virus gäbe. Er wisse jetzt, daß es HIV gebe, da er trotz gesunder Lebensweise, aber ohne Kondumbenutzung, schwer erkrankte.

So ging es auch einem anderen Patienten, der die Kombimedikamente bei 200 Helferzellen wegen Nebenwirkungen absetzte und ebenfalls mit 8 Helferzellen eine schwere Kryptokokkose entwickelte und durch die Therapie blind wurde. Ohne Therapie hätte er nicht überlebt.

Die Geschichten unnötiger Todesfälle, die die HIV/Aids-Kritik zu verantworten hat, will ich mir hier ersparen. Wer von den Aids-Kritikern kann solche Entwicklungen und unnötige Todesfälle durch nicht rechtzeitige Einnahme von HIV-Medikamenten verantworten?

Die sachlich fundierten Argumente von Rainer Brandl kann ich in vielen Teilen voll unterstützen, da sie sich an der Wirklichkeit orientieren. Auf dieser Basis kann man ernsthaft diskutieren. Dennoch möchte ich zu einigen Aussagen kritische Anmerkungen machen.

1. „Menschen, die nachgewiesen HIV-positiv sind, die bleiben HIV-positiv und erkranken bis auf wenige Ausnahmen in ihrem späteren Leben an Aids.“

Sorry, aber das ist auch eine etwas altmodische Darstellung des Geschehens. Man müßte zumindest dazu sagen, daß man gegen eine Entwicklung von Aids etwas tun kann und damit meine ich nicht nur die HIV-Medikamente. HIV alleine macht kein Aids, es mag allenfalls der wichtigste Faktor sein, der eine Immunschwäche auslösen bzw. begünstigen kann. Auf dem Weg zu Aids spielen nach meiner Erfahrung viele weitere Faktoren eine Rolle wie die Immunaktivierung, Entzündungsgeschehen, Darmsituation, Glutathion, Mikronährstoffe, Ernährung, Streß, Lebensweise usw. Da wäre noch vieles zu tun, womit man auch die Zeit ohne Kombimedikamente wesentlich verlängern könnte. Ich weiß, das können HIV-Ärzte nicht leisten.

2. „Man lebt heute relativ(!) problemlos mit der Therapie und bekommt kein Aids.“

So rosig ist es nun leider auch nicht. In anderen Beiträgen zum Wiener Aids-Kongreß kann man lesen, daß 94 % der Befragten an körperlichen und seelischen Nebenwirkungen leiden. Auch, wenn hier offensichtlich keine HIV-Patienten befragt wurden, die wenig bis keine Nebenwirkungen haben, so ist es eine Tatsache, daß viele HIV-Patienten Nebenwirkungen und Folgekrankheiten haben, die vermeidbar wären, wenn sie eine komplementäre Therapie nutzen würden und dazu finanzielle Unterstützung erfahren würden. Und es dürfte auch Ihnen bekannt sein, daß heute HIV- und Aids-Patienten eher aufgrund von mitochondrialer Toxizität (die vermeidbar wäre) an Organversagen sterben (Leber/Herz).

3. „Behandelt wird immer nur der, der es braucht.“

Nun, wer aufmerksam in HIV-Foren liest wird erstaunt sein, daß es HIV-Schwerpunktärzte gibt, die selbst bei 500 oder 600 Helferzellen die Kombi empfehlen, selbst wenn nur starkes Schwitzen als Symptom vorliegt. Oder daß selbst im Rahmen der Münchener ERA-Studie frisch infizierte HIV-Patienten bei guten Helferzellen eine Mega-Kombi mit 5 Medikamenten (6 Substanzen) über Jahre erhalten.

Fakt ist leider auch, daß bei jedem neuen HIV/Aids-Kongreß nur neue Nebenwirkungen und Folgekrankheiten beschrieben werden, was den HIV-Patienten ebensowenig hilft wie niveaulose HIV/Aids-Kritik. Die Zeit ist längst überfällig, daß eine stärkere Zusammenarbeit mit HIV-kompetenten Naturheilärzten und Heilpraktikern ins Auge gefaßt werden sollte um HIV-Patienten darin zu unterstützen, daß sie möglichst keine Nebenwirkungen und Folgekrankheiten entwickeln oder solche mit biologischer Medizin gelindert oder beseitigt werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Wilfried Bales, Heilpraktiker
Naturheilpraxis mit Schwerpunkt Immuntherapie bei HIV/Aids
www.helferzelle.de



Aktuelles Interview mit Luc Montagnier siehe 12.7.10

"Ein gesundes Immunsystem wird mit dem Virus fertig".


Profilblog: Kratzen am Aids-Dogma

Da sich dieser Blog immer weiter ausbreitet kann es passieren, daß sich neue Leser dort nicht mehr ganz zurecht finden. Daher hier folgende Hinweise:

Teil 1 a
http://blog.profil.at/index.php/tinagoebel/kratzen-am-aids-mythos/comment-page-1#comments

1. Beitrag erfolgte am 6.7.2010 von Gottfried Mernyi

Teil 1 b
http://blog.profil.at/index.php/tinagoebel/kratzen-am-aids-mythos

Teil 2 a
http://blog.profil.at/index.php/tinagoebel/kratzen-am-aids-dogma-ii

Wenn man die Diskussion richtig verstehen und verfolgen will, sollte man sie chronologisch lesen, also immer von ganz unten nach oben lesen bzw. von hinten nach vorne.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 13 Sep, 2010 3:11 pm, insgesamt 20-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Fr 09 Jul, 2010 12:30 pm  Titel:  Aids zwischen Wissen und Dogma Antworten mit ZitatNach untenNach oben

AIDS zwischen Wissen und Dogma

AKTUELL: Artikel zum Thema in der Zeitschrift Profil.

Der Aids-Mythos: Hilft ein gutes Immunsystem gegen Ansteckung?

• Warum gibt es keine AIDS Epidemie in Europa, obwohl wir die letzten 25 Jahre laufend davor gewarnt wurden?

• Wo ist die Impfung gegen HIV, die seit 25 Jahren immer wieder angekündigt wurde?

• Wohin sind die Unsummen an Geld geflossen, die seit 25 Jahren für Aids ausgegeben wurden?

• Wie ist es möglich, dass sich die Bevölkerung Afrikas in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat, obwohl der Kontinent doch angeblich wegen einer Aids Epidemie vor dem Kollaps steht?

• Wie ist es möglich, dass Uganda, das am stärksten von HIV betroffene Land Afrikas, heute zu den am stärksten wachsenden Ländern der Welt gehört? Wie konnte dieses Land die AIDS Epidemie ohne Medikamente überstehen?

• Wieso erklärt der Entdecker des HIV, Prof. Luc Montagnier, dass jemand mit einem guten Immunsystem eine HIV Infektion innerhalb von ein paar Wochen unbeschadet überstehen kann?

www.youtube.com/watch?v=WQoNW7lOnT4

Haben Sie sich in den letzten Jahren auch diese und andere Fragen gestellt? Haben Sie sich auch gewundert, warum es so wenig kritische Stimmen in der Diskussion zu HIV/Aids gibt? Und überlegt, wer wohl von der HIV/Aids Hysterie profitiert hat? Aids - Cui bono?

Haben Sie den Verdacht wir wären bei HIV ebenso getäuscht worden, wie bei der 'Schweinegrippe', der 'Vogelgrippe', dem 'Rinderwahn', dem Waldsterben usw.?

Dann wird Sie dieser Kongress interessieren, der vollkommen unabhängig von dem Internationalen Aids Kongress stattfindet.

Wir bitten um Spenden für die Kongress-Organisation!


AIDS zwischen Wissen und Dogma

Bedingungen für das Entstehen und Vergehen einer wissenschaftlichen Theorie

Kongress am 16/17. Juli 2010 in Wien


http://www.science-and-aids.org/




Zuletzt bearbeitet von administrator am Do 15 Jul, 2010 1:49 am, insgesamt 6-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Fr 09 Jul, 2010 11:41 pm  Titel:  Fragliches Lob Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Fragliches Lob

Höchstes Lob, Herr Professor Deppert, für was? Weder im Eingangstext von Frau Goebel zu diesem blog noch in dem Beitrag „Der Aids Mythos“ kann ich irgendeine nennenswerte Recherche finden. Noch sehe ich hier nicht, wo sich mehr „wissenschaftliche Sachlichkeit und Verantwortbarkeit“ auftun würde. Die uralten angeführten Patientengeschichten sind banal und wenig hilfreich in der Diskussion.

Weder auf die erwähnten Fakten von Rainer Brandl noch auf die von mir aufgezeigten wird bislang hier eingegangen. Aber wie sollen auch „Aids-Kritik-Theoretiker“ , die sich noch nie mit der Immunologie, den begleitenden Stoffwechselprozessen von HIV-Patienten und den Folgen einer zu späten antiretroviralen Therapie beschäftigt haben, sich wissenschaftlich sachlich und verantwortbar zu Wort melden?

Es ist müßig immer wieder die Existenz von HIV in Frage zu stellen sowie HIV als wesentliche Ursache für eine Entwicklung in Richtung Aids, wenn man das Abfallen der Helferzellen unter 200, unter 100 bis in die Nähe von Null und gleichzeitiges Ansteigen der HI-Viruslast in zum Teil schwindelerregende Höhen sowie die Entwicklung von schweren opportunistischen Infektionen, Kaposi und Wasting hat miterleben oder beobachten können bzw. in der Anamnese eine solche Entwicklung erfährt.

Dies auch bei Patienten, die überhaupt nichts von Ihrer HIV-Infektion wußten und erst im Zustand einer opportunistischen Infektion erstmals von einem HIV-positiven Test erfahren und gleichzeitig die Aids-Diagnose erhalten. Mithin ist auch nicht die Psyche eine Hauptursache, was ja häufig von Aids-Kritikern postuliert wird.

Es ist müßig immer wieder die Toxozität der HIV-Medikamente anzuprangern, wenn man beobachten kann, wie diese Medikamente HIV-Patienten helfen schwere Krankheitsepisoden zu überwinden. Wer mit HIV-Patienten zu tun hat, weiß, daß sich das Immunsystem durch die Senkung der HI-Viruslast in der Regel wieder erholt.

Mit anderen Worten, HIV-Medikamente sind bei vielen HIV-Patienten zwingend notwendig. Gleichwohl könnten viele HIV-Patienten viel länger ohne diese Medikamente leben, wenn sie über die Chancen einer fundierten alternativen Therapie informiert wären, wenn es mehr qualifizierte Therapeuten auf diesem Gebiet gäbe und wenn es finanzielle Hilfen für einen Teil der Patienten geben würde für eine alternative Therapie ohne Chemie. Viele Nebenwirkungen und Folgekrankheiten könnten verhindert oder gemindert werden, wenn sie über die Möglichkeiten einer komplementären Therapie informiert wären.

Ich möchte aber nicht mißverstanden werden als blinder Befürworter der antiretroviralen Therapie. Meine Aufgabe sehe ich in erster Linie darin HIV-Patienten mit biologischen Therapien zu unterstützen, damit sie möglichst lange ohne die chemischen Medikamente leben können. Ich kenne aber auch die Grenzen der biologischen Therapie und lasse es nicht zu wie andere Aids-kritische Therapeuten, daß unter biologischer Therapie die Helferzellen bis an die Null-Grenze abfallen oder sich gar schwere opportunistische Infektionen wie PcP oder CMV-Retinitis entwickeln oder gar fortgeschrittenes Kaposi.

Es ist richtig, daß in den Anfangsjahren von HIV und Aids viele Patienten durch AZT ins Jenseits befördert wurden. Aber ohne diese Therapie hätten die meisten dieser Patienten auch nicht überlebt. Es ist aber ebenso Fakt, daß viele - auch mir bekannte - HIV- und Aids-Patienten dank der falsch verstandenen HIV/Aids-Kritik und der Orientierung an Aids-Dissidenten wie Duesberg, Köhnlein, Sacher, Kremer u.a.m. an schweren opportunistischen Infektionen, Kaposi und Wasting erkrankten und teilweise mit dem Leben bezahlen mußten.

Ein fanatisch Aids-kritischer HIV-Patient wartete so lange bis er sich in stationäre Behandlung begab, daß er bereits nach einem Tag Klinikaufenthalt verstarb.

Diese Fakten sollten Aids-Kritik-Theoretiker endlich zur Kenntnis nehmen und es unterlassen immer wieder von neuem dafür empfänglichen HIV-Patienten trügerische Hoffnungen zu machen und sie in die Irre zu leiten.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mi 14 Jul, 2010 10:37 am, insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: So 11 Jul, 2010 10:33 pm  Titel:  Der Aids-Mythos: Hilft gutes Immunsystem gegen Ansteckung? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hier der anstößige Artikel, auf den sich meine vorhergehenden Beiträge beziehen.

Der Aids-Mythos: Hilft ein gutes Immunsystem gegen Ansteckung?

Vor der am 18. Juli in Wien beginnenden Welt-Aids-Konferenz kratzen immer mehr Kritiker am herrschenden Dogma der Immunschwächekrankheit. Selbst Nobelpreisträger Luc Montagnier, Entdecker des HI-Virus, hält den Erreger für harmloser als allgemein kolportiert.

Von Tina Goebel

Drei lange Jahre ging die 51-jährige Krankenschwester Petra S.* durch die Hölle. Weil sie sich krank fühlte und ihre Lymphknoten geschwollen waren, wandte sie sich im Jahr 1994 an das Wiener AKH. Sie wollte wissen, ob sie an der gleichen Glutenunverträglichkeit leide wie ihre Tochter. Dann kam die böse Überraschung: Ohne die ausdrückliche Einwilligung der Patientin einzuholen, wurde bei S. ein HIV-Antikörpertest durchgeführt – mit positivem Ergebnis.

Die Folgen waren verheerend. Ihr Arbeitgeber legte ihr die Kündigung nahe, ihre beiden Töchter wurden in der Schule gemobbt. Die Sorgen um ihre unversorgten Kinder waren zermürbend. „Damals gab es ja überall diese Bücher, die besagten, dass ich in spätestens fünf Jahren tot sein würde“, so die Frau. Drei Jahre später kam die Entwarnung: Laut einem neuerlichen Bluttest war Petra S. plötzlich HIV-negativ.

Möglicherweise hatte der ursprüngliche Aids-Test ein falsch positives Ergebnis gezeigt, weil eine Hepatitis-Impfung durch eine Kreuzreaktion dieselben Antikörper generierte, die durch HI-Viren aktiviert werden. Auch die Selbstheilung einer tatsächlichen HIV-Infektion sei nicht auszuschließen, glaubt Frau S.: „Diese drei Jahre waren eine wichtige Zeit für mich, ich habe mein Leben umgekrempelt. Ich habe aufgehört zu rauchen, mich gesund ernährt und versucht, mein Immunsystem mit natürlichen Mitteln zu stärken.“

Als sie den Wunsch äußerte, die Ärzte sollten nach dem Grund für das plötzlich negative Testergebnis suchen, und mit einer Schadenersatzklage drohte, unterstellte man ihr sogar, den positiven Test manipuliert zu haben. Unklar bleibt, was wirklich zu dem positiven und dann zu dem negativen Test geführt hat. Denkbar ist, dass die Wissenschaft trotz umfangreicher Forschungen bis heute über die Immunschwächekrankheit viel zu wenig weiß.

Kritiker. Wissenslücken und Beweismängel rufen immer wieder prominente Kritiker des Aids-Dogmas auf den Plan. So sagt etwa Peter Duesberg, Professor für Molekular- und Zellbiologie an der kalifornischen Universität Berkeley, seit vielen Jahren, dass das HI-Virus harmlos und keinesfalls für die Immunschwächekrankheit verantwortlich sei. Wie viele Kritiker ist auch Duesberg überzeugt, dass andere Faktoren wie Mangelernährung, Drogenkonsum oder so genannte „Poppers“ Auslöser der Krankheit seien. Poppers sind giftige Flüssigkeiten, die zur Steigerung der sexuellen Lust inhaliert werden.

James Chin, Epidemiologe in Berkeley sowie ehemaliger Leiter der WHO-Aids-Gruppe, veröffentlichte vor drei Jahren ein Buch mit dem Titel: „The AIDS Pandemic – The collision of epidemiology with political correctness“. Darin beschreibt der Forscher die von der WHO beim Thema Aids praktizierten Mechanismen des „Zahlenfrisierens“, mit Ergebnissen, die weit abseits der Resultate etablierter Erhebungen und Hochrechnungen lägen. Etliche Kritiker wittern dahinter kommerzielle Interessen, da durch das Vorlegen horrender Zahlen schnell Hilfsgelder lukriert werden können.

Als bekanntestes Beispiel wird in diesem Zusammenhang oft das von der US-Regierung George W. Bush ¬initiierte „Notprogramm des Präsidenten zur Aids-Hilfe“ (Pepfar) genannt. Dabei floss die ungeheure Summe von 15 Milliarden US-Dollar als Hilfe für die von der Krankheit am häufigsten betroffenen Länder – insbesondere Afrika. Der Großteil des Geldes wurde für Medikamente verwendet, die selbstverständlich bei amerikanischen Pharmakonzernen eingekauft wurden – damit blieb das meiste Geld ohnehin im Land und diente zur Ankurbelung der eigenen Wirtschaft. Auffallend ist, dass die WHO nun selbst die Zahlen der angeblichen HIV-Infizierten und Aids-Patienten kontinuierlich zurückschraubt.

Mittlerweile äußert auch der französische Nobelpreisträger Luc Montagnier, Entdecker des HI-Virus, Zweifel an etablierten Auffassungen zum Thema Aids. In einem Interview, das Montagnier im Vorjahr dem kanadischen Filmemacher Brent W. Leung gab, überraschte der Wissenschafter die Öffentlichkeit mit folgenden Sätzen: „Ich glaube, wir können viele Male dem HI-Virus ausgesetzt sein, ohne chronisch infiziert zu werden. Unser Immunsystem wird mit dem Virus binnen weniger Wochen fertig, vorausgesetzt, man hat ein gutes Immunsystem.“ Der Forscher zeigte sich auch überzeugt davon, dass Menschen in Afrika aufgrund ihrer Lebensumstände, wie mangelhafter Ernährung und mangelnder Hygiene, eine Immunschwäche entwickeln könnten, ohne jemals mit dem HI-Virus infiziert worden zu sein. Ungläubig fragt Regisseur Leung nach, ob das nun hieße, dass ein gesundes Immunsystem von selbst mit dem Virus fertig würde. Montagnier antwortet mit einem entschiedenen „Ja“.

Nicht allein aufgrund dieser Montagnier-Zitate löste Leungs Dokumentarfilm „House of Numbers – A World Without HIV/Aids May Be Closer Than You Think“ heftige Proteste aus. Der mehrfach preisgekrönte Streifen sucht ebenso akribisch wie über weite Strecken erfolglos nach harten wissenschaftlichen Fakten über Aids. Umso heftiger waren die Attacken gegen den Filmemacher. Hauptvorwurf: er hätte beim Schneiden des Materials Aussagen der Wissenschafter aus dem Zusammenhang gerissen und manipuliert. Um die Vorwürfe zu entkräften, stellte Leung nun ungeschnittenes Rohmaterial ins Netz, unter anderem das Interview mit Nobelpreisträger Montagnier, das weltweit für Aufregung sorgte. Denn das, was Montagnier da vor laufender Kamera sagt, widerspricht so ziemlich allen Dogmen der Aids-Forschung.

Einer, der Montagniers Worte nicht glauben wollte, ist der Wiener Mediziner Florian Breitenecker, der selbst für Ärzte ohne Grenzen Aids-Patienten in Afrika und Asien behandelt hat und nun Patienten im AKH betreut: „Das ist in der Tat erschreckend. Luc Montagnier ist schließlich nicht irgendwer. Für seine Thesen gibt es überhaupt keine wissenschaftliche Grundlage. Eine Spontanheilung durch die Stärkung des Immunsystems gibt es nicht. Ich hätte wohl genügend Gelegenheit gehabt, so etwas bei meinen Patienten zu beobachten.“ Breitenecker und viele seiner Kollegen können sich Montagniers Äußerung nur damit erklären: Der Nobelpreisträger sei einfach im Alter durchgeknallt.

Im profil-Interview spricht Montagnier zwar von einem „Missverständnis“, wiederholt aber im Kern seine im Dokumentarfilm gemachten Aussagen. Der wohl prominenteste österreichische Vertreter abweichender Meinungen über Aids ist der Wiener Gynäkologe Christian Fiala, der schon 1997 (gemeinsam mit Peter Michael Lingens) ein Aids-kritisches Buch mit dem Titel „Lieben wir gefährlich?“ veröffentlicht hatte. Bis heute hält Fiala, der selbst Aids-Patienten in Afrika behandelt hat, das kolportierte Aids-Dogma für Panikmache: „Bei keiner Aids-Kampagne wird darauf hingewiesen, dass das Ansteckungsrisiko bei Vaginalverkehr objektiv nicht nachweisbar ist. Deshalb hat es ja auch keine Aids-Epidemie bei uns gegeben.“

Der Appell, nur mit schützendem Kondom zu verkehren, schaffe ein neues Problem, so Fiala: „Es wird vor allem Jugendlichen immer gesagt, dass sie mit Kondomen verhüten sollen, da nichts anderes vor Infektionskrankheiten wie HIV schützt. Tatsächlich sind Kondome aber ein mittelmäßig sicheres Verhütungsmittel, und es kommen viele Frauen zu mir, die ungewollt schwanger wurden, weil sie mit Kondomen verhütet haben.“

Laut einer von Fiala durchgeführten Umfrage unter 5000 Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen, gab gut jede Dritte an, mittels Kondom verhütet zu haben. Laut Fiala lasse die hohe Rate aber weniger auf Material- denn auf Anwendungsfehler schließen. Frauen setzen zu wenig auf sichere Verhütungsmittel wie Pille oder Spirale. „Einer ganzen Generation ist die Lust auf die Sexualität vermiest worden, und zwar mit unrichtigen Behauptungen“, sagt Fiala. „Die Angst vor Aids und HIV hat in kürzester Zeit das erreicht, was die katholische Kirche in Hunderten von Jahren nicht geschafft hat.“

Aus Protest organisiert Fiala gemeinsam mit anderen kritisch denkenden Wissenschaftern eine Alternativ-Konferenz mit dem Titel „Aids zwischen Wissen und Dogma“, auf der bekannte Kritiker der etablierten Theorien auftreten werden. Einer davon ist der Mediziner Claus Köhnlein aus Kiel, Autor des Buchs „Virus-Wahn. Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht“.

Köhnlein hält schon die Beschreibung der Krankheit Aids – „Acquired Immune Deficiency Syndrome“, zu Deutsch: erworbenes Immunschwäche-Syndrom – für schwammig. Wer HIV-positiv ist und eine Krankheit wie Tuberkulose hat, werde sofort als Aids-Patient geführt. Dabei werde nur noch auf die Immunschwächekrankheit fokussiert und die Tuberkulose nicht mehr weiter beachtet. Die Todesursache sei dann nicht mehr die Tuberkulose, sondern eben Aids, sofern der Patient einmal positiv getestet worden ist. Laut Fiala würden in Afrika aber ohnehin nur die wenigsten Patienten getestet – ein paar auffallende Symptome würden für die Diagnose Aids genügen. „Diese Diagnose schlägt dann aber alle anderen Krankheiten, behandelt wird dann vorrangig nur noch antiviral“, so Köhnlein. Genauso argumentiert auch Fiala, der die Therapie mit dem Dynamitfischen vergleicht: „Man wirft toxische Bomben ein, die fast alles zerstören, nur um ein paar kleine Viren-Fische zu killen.“

Etwa so hat das auch die ehemalige HIV-positive Patientin Petra S. erfahren: „Als das Ergebnis positiv war, war das plötzlich der Grund für all meine Symptome. Weitere Untersuchungen wurden nicht gemacht, es hat keinen interessiert.“ Medikamente hätte sie ohnehin nie nehmen wollen, aber aufgrund des zweiten – negativen – Aids-Tests stellte sich die Frage nicht mehr.

Auch der vor fünf Jahren HIV-positiv getestete 39-jährige Wiener Alex K.* will keine Medikamente nehmen: „Haben Sie schon einmal den Text auf der Packungsbeilage gelesen? Da stehen als Nebenwirkungen alle Symptome, die eigentlich als Aids diagnostiziert werden.“

Toxisch. Wie Montagnier hält auch Köhnlein die gängigen retroviralen Medikamente für extrem toxisch. „Wir wissen heute, dass die erste Generation der Aids-Patienten völlig überdosiert wurde. Die Leute sind an den Nebenwirkungen gestorben, die dann für Aids-Symptome gehalten wurden“, so Köhnlein. Die Präsidentin der Österreichischen AIDS Gesellschaft, die Medizinerin Brigitte Schmied, gibt Köhnlein in diesem Punkt bedingt Recht: „Die erste Generation der Medikamente wurde tatsächlich zu hoch dosiert. Viele starben aufgrund von Aids, vor allem wenn eine Medikamenteneinnahme nicht gewollt wurde. Und woran sollen sie denn gestorben sein, wenn nicht an Aids? Heute kann man sagen, dass wir damals einige zumindest so lange retten konnten, bis endlich die Dreierkombination eingeführt wurde. Und die neue Medikamenten-Generation ist gut verträglich. Deshalb sterben hier kaum mehr Menschen an Aids.“

Seit Mitte der neunziger Jahre gehen die Sterberaten bei Aids in Österreich kontinuierlich zurück und liegen derzeit bei etwa 20 Aids-Toten pro Jahr. Ob Köhnlein, Fiala oder Duesberg: Die Aids-Kritiker sind überzeugt, die Patienten sterben eher an längst bekannten Infektionen oder an den toxischen Medikamenten als an dem neuen Virus. Das würde auch erklären, warum im Blut von angeblich schwer an Aids erkrankten Patienten kein Virus gefunden wurde, sondern nur RNA-Schnipsel, die von einem längst abgestorbenen Virus stammen könnten. Die Bilder von HI-Viren, durch die Luc Montagnier berühmt wurde, stammen alle aus Zellkulturen.

Laut Duesberg würden die Tests nie direkt nach Viren suchen, sondern nur nach indirekten Hinweisen auf das Vorhandensein von eventuell schon abgestorbenen Viren, die aber nichts mehr anrichten könnten. Außerdem stelle die HIV-Aids-Theorie alles auf den Kopf, was die Virologie besagt: „Infiziere ich mich mit einem Grippevirus, so verbreitet sich der Virus binnen weniger Tage bis maximal drei Wochen, und ich ¬zeige Symptome, bekomme Fieber oder Ähnliches. Warum das HI-Virus aber so ¬lange, also bis weit über zehn Jahre im Körper schlafen sollte und dann erst nach und nach das Immunsystem angreift, das kann mir niemand erklären und widerspricht ¬jeder Logik.“

Die Meinungen der Aids-Kritiker wie Fiala oder Duesberg will die Sprecherin der Ärzte ohne Grenzen, Irene Jancsy, nicht einmal kommentieren: „Wer jemals für ein Aids-Programm in Afrika gearbeitet hat, weiß um die großen Probleme dieser Menschen. Wir als Hilfsorganisation haben ¬wirklich etwas Besseres zu tun, als uns Gedanken über solche eigenartigen Theorien zu machen.“

Laut Ärzte ohne Grenzen hat die österreichische Politik den Kampf gegen Aids ohnehin bereits aufgegeben. „Der Life Ball ist eine nette Initiative, kann aber ernsthafte politische Handlungen nicht ersetzen“, so Jancsy. Ihre Hauptkritik: Österreich hätte bislang kaum etwas in den globalen Fonds einbezahlt, der für den Kampf gegen Aids, Malaria und Tuberkulose eingerichtet wurde. Nur einmal erfolgte 2001 eine Einzahlung von einer Million US-Dollar, sogar Irland hätte bislang 160 Millionen einbezahlt. Für ein reiches Land sei dies einfach nur „beschämend“. Da die Liquidität des Fonds immer mehr ins Stocken geraten würde, drohe die Medikamentenversorgung für viele afrikanische Aids-Patienten abzureißen. Einwände wie die Luc Montagniers, dass die Aids-Epidemie in Afrika weniger durch die medizinische Versorgung, sondern primär durch die Verbesserung der allgemeinen Lebensbedingungen, wie sauberes Trinkwasser, eingedämmt werden könnte, werden dagegen ungern gehört. Denn für solche Maßnahmen bleiben im Kampf gegen Aids kaum Hilfsgelder übrig.

http://www.profil.at/articles/1026/560/272477/der-aids-mythos-hilft-immunsystem-ansteckung


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BeitragVerfasst: So 11 Jul, 2010 10:48 pm  Titel:  Aids-Leugner in Wien Antworten mit ZitatNach untenNach oben

AIDS-Leugner in Wien

In Kürze startet der weltgrößte AIDS-Kongress, der dieses Jahr in Wien stattfindet. Das ist schön.

Nun gibt es in Wien natürlich leider auch eine Handvoll AIDS-Leugner. Das sind jene seltsamen Gesellen, die zwar untereinander nicht ganz einig sind, ob HIV gar nicht existiert oder ob es nur harmlos ist, bzw. ob AIDS gar nicht existiert oder schon, aber nicht durch HIV verursacht wird, oder was weiß ich. Einig sind sie sich nur darin, dass sie es definitiv besser wissen als ein paar tausend Wissenschaftler, die tagein tagaus mit HIV und AIDS zu tun haben und daran forschen.

Es ist ein erbärmliches Häuflein, die mit den immergleichen längst widerlegten Scheinargumenten arbeiten, ihre eigenen Mini-Gegenkonferenzen organisieren und es leider immer wieder einmal schaffen, Menschen davon zu überzeugen, dass HIV nur eine große Verschwörung ist. Dann passiert mitunter sowas.

Ärgerlich ist dabei, wenn ein ehemaliges Aufdeckermagazin wie das profil auf den Schmarrn hereinfällt und ins beginnende Sommerloch hinein etwas von "Dogma" faselt und sich dabei noch für kritisch hält. Was für ein armseliger Artikel.

Die Journalistin, die ihn verbrochen hat, wird gerade von einigen Kommentatoren im profil-Blog dafür abgewatscht. Das ist wieder schön.

http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/07/aidsleugner-in-wien.php


Bei weiterem Interesse bitte ich auf die Seite "scienceblogs" zu gehen. Dort gibt es weitere interessante Verlinkungen.


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BeitragVerfasst: So 11 Jul, 2010 11:00 pm  Titel:  House of Numbers Antworten mit ZitatNach untenNach oben

House of Numbers: Luc Montagnier macht den Mullis

Es scheint sich zur Tradition zu entwickeln, dass Nobelpreisträger überschnappen. Luc Montagnier, Nobelpreisträger für Medizin für die Entdeckung des HI-Virus ist in der AIDS Leugner Dokumentation "House of Numbers" zu sehen. Er behauptet, ein gutes Immunsystem reiche aus um eine HIV Infektion zu bekämpfen.

mehr unter

http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/house-of-numbers-luc-montagnier-macht-den-mullis.php


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BeitragVerfasst: Mo 12 Jul, 2010 9:36 am  Titel:  Ein gesundes Immunsystem wird mit dem Virus fertig Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aktuelles Kurzinterview mit Luc Montagnier zum Artikel "Der Aids-Mythos"

"Ein Gesundes Immunsystem wird mit dem Virus fertig

Nobelpreisträger Luc Montagnier, Entdecker des HI-Virus, über mögliche Selbstheilung und wie die Aids-Epidemie in Afrika am besten in den Griff zu bekommen wäre.

profil:
In dem Dokumentarfilm „House of Numbers“ sagen Sie unter anderem, dass „ein gesundes Immunsystem binnen drei Wochen mit dem HI-Virus fertig wird“. Halten Sie eine Selbstheilung für möglich?

Montagnier:
Diese Stelle ist total missverstanden worden. Ich gehöre bestimmt nicht zu den Aids-Leugnern, ich habe dieses Thema lange erforscht und nicht von ungefähr den Nobelpreis dafür bekommen.

profil:
Aber wie ist diese Stelle dann zu verstehen?

Montagnier:
Ich meine nur, dass ein Mensch, der ein gesundes Immunsystem hat und sich mit ein paar Viren infiziert, tatsächlich binnen drei Wochen das HI-Virus gänzlich aus dem Körper ausscheiden kann, damit also fertig wird. Wir kennen solche Fälle, aber wir können sie nicht breit erforschen, da die Menschen keine Symptome haben und dann eben gar nicht merken, dass sie infiziert waren. Das heißt, wenn das Immunsystem bereits geschwächt ist, hat das Virus bessere Chancen.

profil:
Könnte jemand, der bereits lange infiziert ist und zum Beispiel seinen Lebensstil ändert und sich gesund ernährt, also sein Immunsystem aktiv stärkt, auch mit dem Virus fertig werden?

Montagnier:
Das wäre sehr unwahrscheinlich.

profil:
Sie sprechen in dem Film von Co-Faktoren, die in Afrika zu der Aids-Pandemie führen, was meinen Sie damit?

Montagnier:
Ich glaube, daß Co-Faktoren wie eben Mangelernährung und unhygienische Zustände, mit denen die Menschen vor allem in Südafrika leben, Grund für die Epidemie dort sind. Die Menschen infizieren sich leichter, da durch diese Lebensumstände ihr Immunsystem bereits vor der Infektion geschwächt ist. Ich glaube, das ist auch der Grund, weshalb es hier in Europa keine Epidemie gibt.

profil:
Wann wird es ein Heilmittel gegen Aids geben?

Montagnier:
Natürlich arbeiten wir daran, aber wann und ob es jemals ein Heilmittel oder eine Impfung geben wird, wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Deshalb sollten wir uns vor allem auf die Verbesserung der eben genannten Co-Faktoren konzentrieren, da wir mit allen Mitteln und eben nicht nur medizinischen versuchten sollten, die Epidemie in Afrika einzudämmen."

Interview: Tina Goebel


"Luc Montagnier, 77
wurde 1972 Leiter der virologischen Abteilung am Institut Pasteur in Paris. Er war Leiter jener Arbeitsgruppe, die 1983 erstmals das HI-Virus, isolierte. Nachdem auch der amerikanische Virologe Robert Gallo die Entdeckuing für sich beanspruchte, entbrannte ein jahrelanger Streit, bei dem es auch um das Patentrecht für den ersten HIV-TEst ging. Der Streit wurde schließlich zwischen US-Präsident Ronald Reagan und dem französischen Premierminister Jacques Chirac beigelegt. Heute wird die Entdeckung des HI-Virus Montagnier und seinem Team zugeschrieben, wofür der Forscher 2008 den Medizin-Nobelpreis erhielt."

Quelle: „Der Aids-Mythos“ in „Profil“ Ausgabe Nr. 27, 5. Juli 2010




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mi 02 März, 2011 12:26 am, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Di 13 Jul, 2010 12:13 am  Titel:  HIV-Infektionen in der heterosexuellen Bevölkerung Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Infektionen in der heterosexuellen Bevölkerung

Zu der Behauptung von Dr. Fiala, „daß sich HIV bis jetzt nur gering in der heterosexuellen Normalbevölkerung verbreitet hat“ möchte ich auf die Zahlen des RKI zu den HIV-Erstdiagnosen von 2009 für Deutschland hinweisen:

Zunächst zum Verständnis: MSM = Männer Sex mit Männern; IVD = Intravenöse Drogengebraucher; HET = Hetero; HPL = HochPrävalenzLänder; PPI = Mutter-Kind-Übertragung; k.A. = keine Angabe/andere.

MSM: 1.629; IVD 100; HET 423; HPL 281: PPI 11; k.A. 412; Gesamt 2.856
Quelle: RKI Epidemiologisches Bulletin Nr. 22/2010.

HPL setzt sich überwiegend aus Heteros zusammen. Auch in den Gruppen IVD, PPI und k.A. dürften zusätzlich zahlreiche Heteros enthalten sein.

Wie man dann noch davon sprechen kann, daß sich HIV nicht in der „Normalbevölkerung“ verbreiten würde, ist mir ein Rätsel. Ich betreue im übrigen auch etliche männliche und weibliche Hetero-HIV-Patienten. Auch die Behauptung „Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung der Welt hat ein nicht nachweisbares Risiko für HIV“ ist blanker Hohn angesichts der weltweit ständig zunehmenden HIV-Infektionen, insbesondere in Afrika, den Ostblock-Staaten, Thailand, China, Indien usw.


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BeitragVerfasst: Di 13 Jul, 2010 7:01 pm  Titel:  Negative Folgen der Aids-Kritik Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Negative Folgen der Aids-Kritik

Ich finde es ungeheuerlich, daß ein Schulmediziner wie Dr. Fiala diejenigen, die sich für das Ernstnehmen des HI-Virus einsetzen als „Vertreter der HIV/Aids Panik“ verunglimpft. Dann aber gleichzeitig proklamiert wird, daß die wesentliche Frage ja die sei, "wie wir (also die Aids-Kritiker) unseren Patienten am besten helfen wieder gesund zu werden bzw. gar nicht erst zu erkranken und es gelte herauszufinden, was die beste Therapie und Prävention sei." Dies finde ich reichlich anmaßend angesichts der erfolgreichen HIV-Prävention hierzulande und dem therapeutischen Angebot und nachgewiesenen Erfolgen der etablierten HIV-Medizin.

Die kränksten HIV-Patienten in meiner Praxis sind seit 11 Jahren regelmäßig solche, die sich zu lange an der HIV/Aids-Kritik orientierten und solche, die sich zuvor in Behandlung HIV/Aids-kritischer Therapeuten befanden, für die HIV nicht existent ist.

Wenn man dann aber hier von Herrn Breitenecker erfährt, daß Dr. Fiala neben Dr. Hamer in die Beratung des HIV-positiven und an Lungenentzündung erkrankten 3,5 Jahre alten Kindes „Muriel“ involviert war, dergestalt, daß beide von einer antiretroviralen Therapie des Kindes abgeraten haben, dann ist es wohl besser, daß HIV-Patienten sich von solchen vermeintlichen HIV-Experten fernhalten und Kinder von den Behörden in ihrem ureigenen Interesse geschützt und rechtzeitig medizinisch behandelt werden. Vermutlich haben Sie, Herr Dr. Fiala, neben Dr. Hamer auch beide HIV-positiven Elternteile beraten die Kombimedikamente abzusetzen. Offensichtlich mit fraglichem Erfolg, denn der Vater des Kindes ist im Mai d.J. bereits verstorben.

In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß die von der Aids-Kritiker-Szene seinerzeit hochgelobte Aids-Kritikerin Christine Maggiore (+2008) und ihr 3,5 jähriges Kind Eliza Jane (+2005) beide verstorben sind, weil HIV nicht ernst genommen wurde.
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1199

Ebenso der in Deutschland bis zu seinem Tod im Mai d.J. bekannte extreme Aids-Kritiker Aton (+2010), der trotz seines stark geschwächten Immunsystems mit 4-26 Helferzellen bis zum Schluß nicht bereit war eine neue verträglichere Kombitherapie zu nutzen.
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1350

Dies dürfte nur die Spitze des Eisberges der HIV/Aids-kritischen Patienten sein, die in der Öffentlichkeit bekannt sind und dank der unverantwortlichen und lebensgefährlichen Sichtweisen der herkömmlichen HIV/Aids-Kritik unnötigerweise verstorben sind.

Die einzigen ernstzunehmenden alternativen Theorien und Therapieempfehlungen sind aus meiner Sicht in der sogenannten Cellsymbiosistherapie nach Dr. Kremer enthalten. Diese Empfehlungen sind seit jeher Bestandteil meiner Therapiestrategien, müssen aber nach meiner Erfahrung mit anderen Methoden und auch Präparaten ergänzt werden. Leider ist auch dieser Ansatz nur dann erfolgreich, wenn HIV-Patienten frühzeitig die alternative Therapie aufnehmen, wenn sie einen Therapeuten finden, der über HIV-bezogene immunologische Fachkenntnisse verfügt und wenn der Patient die Therapie auch finanzieren kann sowie eine hohe Motivation und Durchhaltevermögen mitbringt. Allerdings ist auch die Cellsymbiosistherapie keine Garantie dafür, daß ein Patient nie die Kombimedikamente benötigt.

Gerät ein Patient an einen HIV/Aids-kritischen Therapeuten, der zwar Kenntnisse zur Cellsymbiosistherapie hat, aber keine HIV-spezifischen Fachkenntnisse, und der die Grenzen einer alternativen Therapie, also ohne Kombimedikamente, nicht kennt, und sich an der fatalen Sichtweise von Dr. Kremer orientiert, daß es keinen HI-Virus gebe, dann ist eine Abwärtsentwicklung bis zur Manifestation von Aids durch opportunistische Infektionen, Kaposi oder Wasting zwangsläufig, wie in dem folgenden Patientenbeispiel von mir beschrieben ist:
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=280


Ich denke, daß es angesichts
dieser tragischen Geschichten nachvollziehbar ist,
daß es insbesondere für HIV-Positive
von großem gesundheitlichen Vorteil ist,
ja sogar lebensrettend sein kann,
sich rechtzeitig sowohl von den Sichtweisen
der HIV-Aids-kritischen Laienvertreter
als auch von HIV/Aids-kritischen Therapeuten,
die die Existenz von HIV penetrant negieren
und HIV-Medikamente ignorant
nur als toxisch beschreiben,
zu distanzieren.


Wilfried Bales, Heilpraktiker
Naturheilpraxis mit Schwerpunkt Immuntherapie bei HIV/Aids
www.helferzelle.de


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BeitragVerfasst: Mi 14 Jul, 2010 10:37 pm  Titel:  Das RKI zur Aids-Kritik Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Gibt es das HI-Virus und ist es für AIDS verantwortlich?

Seit vielen Jahren gibt es kleine Gruppen sog. AIDS-Kritiker, die einen Zusammenhang zwischen HIV und AIDS leugnen oder sogar die Existenz von HIV in Frage stellen. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den von diesen Personengruppen vertretenen Thesen hat bereits Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre stattgefunden - mit dem Ergebnis, dass die vorgebrachten Einwände und Argumente wissenschaftlich haltlos sind.

Sie finden hier

 Informationen zur HIV-Übertragung: Stellungnahme der Deutschen AIDS-Hilfe und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Aids-Kritik,
http://www.gib-aids-keine-chance.de/themen/uebertragung/index.php

 eine kurze Zusammenfassung und Kommentierung (in Englisch) der wesentlichen Argumente von Prof. Peter Duesberg zu "HIV ist harmlos und nicht für die Entstehung von AIDS verantwortlich"
(www.rki.de/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/FAQ/Kritik__DistortionOfScience.html), http://www.rki.de/cln_169/nn_208880/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/FAQ/Kritik__DistortionOfScience.html

 eine umfangreichere Auseinandersetzung mit Duesberg mit einer Vielzahl von Referenzen (ebenfalls in englisch, der Link lautet: www.aidstruth.org/),
http://www.aidstruth.org/

 einen Link zu der Webseite des amerikanischen Centers for Disesae Control and Prevention, die sich mit der Argumentation auseinandersetzt (www.cdc.gov/hiv/)
http://www.cdc.gov/hiv/default.htm

sowie
 eine Stellungnahme zu Hypothesen der sogenannten Perth-Gruppe ("HIV existiert gar nicht")
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/FAQ/AIDSKritikStellungnahmePerthGroup.html
http://www.rki.de/cln_169/nn_208880/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/FAQ/AIDSKritikStellungnahmePerthGroup.html

http://www.rki.de/cln_178/nn_208880/SharedDocs/FAQ/HIVAids/FAQ__06.html


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BeitragVerfasst: Do 15 Jul, 2010 12:24 am  Titel:  HIVAids Behandlung - wo sind die Fakten? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

"HIV/AIDS Behandlung - Wo sind die Fakten?"


Stellungnahme
zu dem beabsichtigten Vortrag des Aids-Kritikers Dr. Claus Köhnlein
aufgrund des im Vorfeld veröffentlichten Abstracts
auf dem Kongreß der Aids-Kritiker



Zwischen Wissen und Dogma

Bedingungen für das Entstehen und Vergehen einer wissenschaftlichen Theorie

am 17.7.2010 in Wien

http://www.science-and-aids.org/


Claus Köhnlein

"AIDS wurde Anfang der 80er Jahre als" neues Syndrom" sichtbar. Die "Neuen Krankheiten" waren PCP und Kaposi-Sarkom. Die relativ jungen Patienten waren durchweg Homosexuelle, die Drogenmissbrauch beschrieben. Die ursprüngliche Drogen-AIDS Hypothese wurde zugunsten der Virus-AIDS Hypothese verworfen. Der HIV- Antikörpertest kam auf den Markt und machte alle, die positiv auf diesen Antikörper reagierten zu potentiellen AIDS-Opfern. Die "Seuche" breitete sich fortan durch die seuchenartige Verbreitung des HIV-Testes weiter aus , weniger durch klinisch Erkrankte."

Kommentar

Es ist schier unglaublich, mit welcher Blasphemie hier ausgerechnet ein Schulmediziner auch nach 25 Jahren HIV über das Thema HIV und Aids referieren will und immer noch von der „Virus-Aids-Hypothese“ spricht, obwohl er selbst auch bei einigen seiner HIV-Patienten hat miterleben können, daß HIV existent ist und bei nicht rechtzeitiger antiretroviraler Therapie opportunistische Infektionen enststehen und die antiretrovirale Therapie unabdingbar wird.

Wie kann man als Schulmediziner in einer derart skandalösen Weise mit dem Thema umgehen und hier davon sprechen, daß Patienten, die einen positiven HIV-Test erhalten potentielle Aids-Opfer sind? Ein positiver HIV-Test bedeutet nicht zwangsläufig, daß sich Aids entwickeln muß. An der Entwicklung von Aids sind selbstverständlich viele weitere Faktoren außer HIV beteiligt. Werden diese Faktoren frühzeitig erkannt und mit biologischer Medizin behandelt können HIV-Patienten viele Jahre ohne chemische Medikamente leben.

Claus Köhnlein

"Das 1987 zugelassene Heilmittel AZT war, wie wir heute wissen, zu hoch dosiert, so dass praktisch alle, die das Medikament bekamen, frühzeitig durch Knochenmarksuppression starben. Diese Übersterblichkeit fiel uns Klinikern zunächst nicht auf, weil wir dachten, dass die Patienten an AIDS sterben. Erst nach deutlicher Dosisreduktion und Einführung neuer Wirkstoffe(Proteasehemmer) kam es zu einem Rückgang der Sterblichkeit."

Kommentar

Es ist sicher richtig, daß viele HIV- und Aids-Patienten durch die damalige hohe AZT-Dosierung ins Jenseits befördert wurden. Aber hätten diese Patienten denn ohne AZT eine Chance gehabt zu überleben? Die meisten dieser Patienten wohl kaum. Aber wem hilft das heute noch immer wieder darüber zu lamentieren?

Es ist im übrigen nicht wahr, daß alle AZT-Patienten frühzeitig starben. Es gibt durchaus noch heute lebende - auch mir bekannte - HIV-Patienten, die seinerzeit AZT in hoher Dosierung erhielten.

Viel sinnvoller wäre es darauf hinzuweisen, daß die seit 1996 üblichen Kombinationstherapien bis auf einige Ausnahmen bedeutend weniger toxisch sind und überwiegend HIV-Patienten helfen ein „normales Leben“ zu führen, was ohne die HIV-Medikamente nicht möglich wäre. Die für ihre Toxizität bekannten Präparate braucht zumindest hierzulande kein HIV-Patient zwingend einzunehmen.

Claus Köhnlein

"Die Akzeptanz der Virus-AIDS Hypothese hat dazu geführt, dass Patienten im wesentlichen aufgrund ihres HIV-Status behandelt werden, völlig unabhängig von klinischen Erkrankungen, in vielen Fällen werden eventuell vorhandene Erkrankungen noch zusätzlich behandelt, was zu einer erheblichen Übertherapie führen kann."

Kommentar

Das ist eine Nonsens-Behauptung. Natürlich werden HIV- bzw. Aids-Patienten in erster Linie aufgrund ihrer klinischen Erkrankung behandelt. Eine Kryptokokkose oder eine PCP oder Wasting sind nicht alleine mit einer antiretroviralen Therapie behandelbar, da die Ursache für solche Aids-definierenden Krankheiten ja darin liegt, daß in der Regel eine hohe Viruslast vorliegt und die Helferzellen sehr niedrig sind.

Was heißt hier zusätzlich? Wenn ein Patient an einer opportunistischen Infektion erkrankt mit sehr niedrigen Helferzellen und einer hohen Viruslast, dann muß doch selbstverständlich die akute Krankheit als erstes speziell behandelt werden und gleichzeitig oder wenig später auch die antiretrovirale Therapie beginnen zur Senkung der Viruslast und damit auch der Erholung des Immunsystems.

Claus Köhnlein

"Weiterhin wird völlig gesunden HIV-Positiven geraten, sich prophylaktisch behandeln zu lassen und eine lebenslange Chemotherapie empfohlen. Diese "Leitlinientherapie" ist nichtt durch randomisierte, placebokontrollierte Langzeitstudienabgesichert und deshalb als Therapieempfehlung ungeeignet. Vielmehr sollten HIV-positive Patienten entsprechend ihrer klinischen Erkrankung behandelt werden."

Kommentar

Das ist eine etwas kurzsichtige Betrachtungsweise. Was heißt hier prophylaktisch? In aller Regel erhalten HIV-Patienten erst dann die Kombichemie, wenn die Helferzellen und die Viruslast bzw. manifeste Symptome oder Krankheiten dies aus Sicht des behandelnden Arztes erforderlich machen.

Über die in den Leitlinien genannten aktuellen Richtwerte bezüglich der Helferzellen kann man selbstverständlich unterschiedlicher Meinung sein. Ich halte einen Einsatz der Kombimedikamente bei Helferzellen von 350 auch nicht für zwingend notwendig und schon gar nicht bei höheren Helferzellen oder relativ banalen Symptomen wie Schwitzen.

Selbstverständlich könnten viele Symptome und Beschwerden alleine mit biologischer Medizin behandelt werden. Und bei Helferzellen von 350 wäre noch ein idealer Zeitpunkt für eine qualifizierte alternative Therapie gegeben.

Die alleinige klinische Behandlung schwerwiegender Krankheiten alleine mit Antibiotika und Antimykotika hat allerdings wenig Einfluss auf eine hohe Viruslast oder niedrige Helferzellen.

Und im übrigen weist die Aussage bezüglich „völlig gesunder“ HIV-Patienten auf eine gehörige Portion Blindheit hin. Wer sich mit weiterführenden immunologischen Laborparametern beschäftigt, Glutathion und Mikronährstoffe und den Darm untersucht, wird sehen, daß es in aller Regel bei ALLEN HIV-Infizierten mehr oder weniger im Vorfeld eine Fülle von Dysregulationen und Defiziten gibt, die, wenn sie nicht frühzeitig entdeckt und behandelt werden, dann eben früher oder spätger zu Symptomen, Beschwerden und Krankheiten bis hin zu opportunistischen Infektionen, Kaposi und Wasting führen.

Wenn man sich aber nicht einmal mit den Theorien und Therapieempfehlungen von Dr. Kremer beschäftigt und diese in der Praxis negiert und auch nicht entsprechende Untersuchungen macht, dann erscheinen diese HIV-Patienten so lange gesund bis Symptome und Krankheiten ans Tageslicht treten. Das ist bei anderen Krankheiten bis hin zu Krebs ebenso.

Claus Köhnlein

"Die mitunter zu beobachtenden Heilerfolge bei schwerkranken HIV-Positiven, die meist an invasiven Mykosen leiden (PCP, Kryptokokkenmeningitis, Histoplasmose) haben ihre Ursache in der guten antimykotischen Wirksamkeit der Proteasehemmer, die in Kombination mit Nukleosidanalogea eine potente antimykotische Wirkstoffkombination darstellen und möglicherweise anderen Antimykotika wie Amphotericin in Kombination mit Ancotil sogar überlegen sind.

Hier (in der Therapie invasiver Mycosen) wären weitere Studien erforderlich, die prüfen, welche Therapieregime langfristig besser vertragen werden."


Kommentar

Diese Sichtweise halte ich für sehr fragwürdig. Wenn dies so wäre müßten HIV-Patienten mit Helferzellen unter 200 nicht zusätzlich eine Cotrim-Prophylaxe machen zur Vermeidung schwerer Lungenentzündungen, was aber nahezu regelmäßig der Fall ist.
Vielleicht sollte Dr. Köhnlein doch einfach den Spezialisten auf diesem Gebiet, den HIV-Schwerpunktärzten und den HIV-Uni-Ärzten es überlassen, welche Studien vorrangig sind.

Claus Köhnlein

"Dies ist jedoch nicht möglich, ohne die Virus-AIDS Hypothese in Frage zu stellen, was offenbar, wie jüngste Vorgänge zeigen, nicht möglich ist. (Zensur von zwei wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die der herrschenden Auffassung von der Ursache des erworbenenen Immundefektsyndroms widersprechen."

Kommentar

Ohne HIV sind die Vorgänge bei HIV-Patienten nach meinen inzwischen 24-jährigen Erfahrungen und Beobachtungen, davon 11 Jahre als praktizierender Heilpraktiker, nicht erklärbar. Das müßte auch Dr. Köhnlein inzwischen begriffen haben angesichts seiner HIV-Patienten, die infolge der Nichtbehandlung opportunistische Infektionen entwickelten und ohne Kombimedikamente nicht überlebt hätten. Solche Sichtweisen, wie sie von Dr. Köhnlein vertreten werden, sind für manche HIV-Patienten regelrecht lebensgefährlich.


Ergänzend zu diesen Kommentaren weise ich auf die folgende Krankheitsgeschichte eines ehemaligen HIV/Aids-Kritikers und Aids-Patienten hin, der dank seiner Orientierung an Aids-Kritikern wie Köhnlein, Sacher, Kremer und Duesberg eine beinahe tödliche Erfahrung machen mußte und knapp überlebt hat.

Die leidvolle Erfahrung eines ehemaligen Aids-Kritikers und Aids-Patienten

http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=284




Zuletzt bearbeitet von administrator am So 18 Jul, 2010 3:37 pm, insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 15 Jul, 2010 12:20 pm  Titel:  Beiträge zum Thema Aids-Leugnung Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Beiträge zum Thema Aids-Leugnung

Gefährliche Therapiefortschritte:

http://science.orf.at/stories/1653849/

Tödliche Leugnungen

http://science.orf.at/stories/1637820/

Aids: Die Verleugnung eines Virus

http://sciencev1.orf.at/sciencev1.orf.at/science/news/149687.html


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BeitragVerfasst: Do 15 Jul, 2010 5:01 pm  Titel:  Cellsymbiosistherapie bei HIV-Infektion Antworten mit ZitatNach untenNach oben

"HIV/AIDS - neue therapeutische Konzepte entsprechend den neuesten Ergebnissen immunologischer Forschung"


Stellungnahme
zu dem beabsichtigten Vortrag der Aids-Kritikerin und Ärztin Juliane Sacher
aufgrund des im Vorfeld veröffentlichten Abstracts
auf dem Kongreß der Aids-Kritiker



Zwischen Wissen und Dogma


Bedingungen für das Entstehen und Vergehen einer wissenschaftlichen Theorie

am 17.7.2010 in Wien

http://www.science-and-aids.org/



Juliane Sacher und Patienten

"Im Papier werden zusammenfassend Erfahrungen aufgezählt, die in 25 Jahren durch Verwendung von nicht toxischen HIV/AIDS-Therapien gesammelt wurden, einschließlich konventioneller medizinischer Heilmittel in Notsituationen.

Diese Therapien stützen sich auf neuste evolutionär-biologische und zellbiologische wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich der immunologischen Mechanismen.

Durch ihren simplen und verständlichen Ansatz können diese Prinzipien auch von Laien mühelos nachvollzogen werden.

Es gibt keinen Grund für Panikmache; es gilt neue Wege verwantwortungsbewusst zu bestreiten.

Einer der Patienten erzählt von seinen Erfahrungen."


Kommentar

Man kann davon ausgehen, daß Juliane Sacher hier in erster Linie die Theorien zur Cellsymbiosistherapie nach Dr. Kremer vorstellt und die daraus abgeleiteten Therapieempfehlungen.

Daß hier von „medizinischen Heilmittel in Notsituationen“ gesprochen wird, womit natürlich auch die Kombimedikamente gemeint sind, ist eine Schönfärberei, wie sie bereits aus den früheren Artikeln von J. Sacher in „raum & zeit“ bekannt ist, wo es hieß, daß HIV-Patienten nur vorübergehend in bestimmten Situationen die Kombi nehmen müßten. Das wissen natürlich neben Frau Sacher auch viele HIV-Patienten.

Und so simpel, wie das hier beschrieben wird, ist der Ansatz von Dr. Kremer gewiß nicht. Erfahrungsgemäß tun sich viele HIV-Patienten mit dem Theoriengebäude von Dr. Kremer sehr schwer.

„Es gibt keinen Grund für Panikmache“ ist ebenso eine Verniedlichung der Thematik, wie sie auch von anderen HIV/Aids-Kritikern bekannt ist, die wie J. Sacher die Existenz von HIV negieren.

Siehe hierzu meinen Leserbrief zu den raum & Zeit-Artikeln von Juliane Sacher:

http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=208

Wie ich an anderer Stelle bereits ausgeführt habe, sind die Theorien der Cellsymbiosistherapie nach Dr. Kremer und die daraus abgeleiteten Therapieempfehlungen selbstverständlich Grundlage jeder alternativen oder auch komplementären Therapie bei HIV-Patienten.

Meine Erfahrungen

Meine Erfahrung ist, daß diese Empfehlungen in der Praxis keineswegs reichen und es weiterer Methoden und Präparate bedarf um bei HIV-Patienten mit alleiniger biologischer Therapie die Zeit ohne Kombi zu verlängern.

Und jeder Therapeut dürfte wissen, wie schwierig sich die grundlegenden Voraussetzungen für eine ausschließlich alternative Therapie gestalten z.B. hinsichtlich der Finanzierbarkeit solcher Therapien sowie auch hinsichtlich der Compliance und des Durchhaltevermögens vieler HIV-Patienten.

Ich mache jedenfalls in 11 Jahren Naturheilpraxis die Erfahrung, daß es immer wieder HIV/Aids-kritische Therapeuten gibt mit und ohne Orientierung an der Cellsymbiosistherapie, die offensichtlich trotz jahrelanger Erfahrung mit chronischen Krankheiten zumindest bei HIV-Patienten ohne antiretrovirale Therapie nicht die Grenzen einer ausschließlich biologischen Therapie kennen und es zulassen, daß sich das Immunsystem unter dieser Therapie katastrophal abwärts entwickelt bis hin zu 2 Helferzellen, der Manifestation von opportunistischen Infektionen wie PcP (Lungenentzündung) und CMV-Retinitis, Kryptokokkose, Wasting und selbst weit fortgeschrittenem Kaposi – ohne daß diesen HIV-Patienten zur rechten Zeit eine antiretrovirale Therapie zu ihrem Schutz empfohlen wird.

Auch habe ich wiederholt erfahren, daß solche Patienten sich dann viel zu spät an mich wenden und ich oftmals nur SOFORT die Kombimedikamente und eine begleitende komplementäre Therapie empfehlen kann oder aber es auch mit meinen Möglichkeiten trotz aller Bemühungen nicht mehr möglich ist das Immunsystem alleine mit biologischer Therapie aufzubauen.

Grenzenlose Aids-Kritik

Man muß schließlich bedenken, daß solche Patienten oftmals erst mit Helferzellen in der Nähe von 200 - oder darunter bis zu 2 Helferzellen - und stark erniedrigten prozentualen Werten in meiner Praxis erscheinen sowie mit bis zu 25 oder gar 30 Baustellen, die trotz vorheriger alternativer Therapie eines HIV/Aids-kritischen Therapeuten bestehen.

Wenn Therapeuten mit alternativer Therapie bei HIV-Patienten ernst genommen werden wollen von etablierten HIV-Ärzten wie motivierten HIV-Patienten, dann ist es zwingend notwendig Ihnen nicht nur die Chancen einer alternativen Therapie aufzuzeigen sondern auch die Grenzen einer solchen. Ein Immunsystem, daß unter alternativer Therapie immer weiter in den Keller geht und das fängt spätestens dann an, wenn die Helferzellen unter 200 sinken oder der prozentuale Wert zwei Mal unter 16 % fällt, dann wird es mit einer antiretroviralen Therapie viel schwieriger das Immunsystem wieder aufzubauen. Auch wird dann das spätere eventuelle Absetzen bzw. Therapiepausen schwieriger, weil der niedrigste Nadir (Wert) der Helferzellen auch dann eine entscheidende Rolle spielt.

Wenn eine alternative Therapie Sinn machen soll, dann ist es zwingend notwendig, daß auch eine umfangreiche Diagnostik als Grundlage einer optimalen Therapie- strategie erfolgt. Ansonsten ist die ganze Therapie auf Sand gebaut. Für mich steht fest, daß weder mit einigen wenigen Präparaten der Cellsymbiosistherapie noch mit dem pauschalen Einsatz einer ganzen Palette von Präparaten der Cellsymbiosis- therapie das Immunsystem dieser Patienten auf einem guten Niveau gehalten werden kann. Für jeden Patienten ist eine individuelle Diagnostik wie eine individuelle Therapiestrategie unter Berücksichtigung sämtlicher Baustellen zwingend notwendig.


Siehe dazu folgende Patienten-Beispiele:

Fortgeschrittenes Kaposi durch grenzenlose Cellsymbiosistherapie einer HIV/Aids-kritischen Therapeutin

http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=285

Unverantwortliche Cellsymbiosistherapie eines Heilpraktikers bei einem HIV-Patienten

http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=280




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BeitragVerfasst: Fr 16 Jul, 2010 4:22 pm  Titel:  Widerlegung der Thesen der Aids-Leugner Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Widerlegung der Thesen der Aids-Leugner

In diesem Artikel sollen alle Thesen der Aids-Leugner zusammengefaßt und Punkt für Punkt mit seriösen Referenzen widerlegt sein. Leider nur in English.

http://www.springerlink.com/content/108174nr1788q73w/fulltext.pdf


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BeitragVerfasst: Sa 17 Jul, 2010 11:34 pm  Titel:  Aids-Kritiker behauptet: "HIV ist harmlos" Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aids-Kritiker behauptet: "HIV ist harmlos"

UMSTRITTENE MEINUNG

Umstrittener Duesberg: Nicht das Virus, sondern Armut und Medikamente töten die Menschen

Wien - Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) ist nicht der Auslöser von Aids, sondern "eines von Tausenden harmlosen Retroviren". Diese, von der Meinung der überwiegenden Anzahl an Wissenschaftern und Ärzten abweichende Ansicht bekräftigte der bekannte Aids-Kritiker Peter Duesberg von der University of California in Berkeley (US-Bundesstaat Kalifornien) in Wien anlässlich der bevorstehenden internationalen Konferenz "AIDS 2010" .

Duesberg lehnt nach eigenen Angaben zwar nicht die Existenz von Aids ab, sehr wohl aber den Zusammenhang mit dem HIV. Er begründete seine Ansicht mit "offensichtlichen Widersprüchen in der gängigen HIV-Hypothese". So sei die in den 1980er Jahren prognostizierte, weltweite Epidemie ausgeblieben. Die Verbreitung von Aids gehorche nicht dem klassischen Muster, wie es etwa bei einer Grippe-Welle gegeben ist.

Aids sei ja auch keine eigene, neue Erkrankung, vielmehr würden 29 längst bekannte und beschriebene Krankheiten wie Tuberkulose oder das Lymphom unter dem Begriff "Aids" zusammengefasst, sobald auch ein HIV-Test positiv ausfalle, so Claus Köhnlein, Facharzt für Innere Medizin in Kiel (Deutschland). Dass gängige Aids-Medikamente dann teilweise helfen, sieht der Mediziner in der direkten Wirkung der Chemotherapie - welche die klassische Aids-Therapie darstellt - gegen die jeweiligen Krankheiten, etwa auch Pilz-Infektionen.

Aids-Diagnosen, die angeblich keine sind

Speziell in Afrika sei die Armut als Hauptursache für das Ausbrechen etwa von Tuberkulose anzusehen. Sehr viele solcher Fälle würden dann zu Unrecht als "Aids" diagnostiziert. In anderen Ländern sei vor allem der Drogenkonsum für das Ausbrechen von Aids verantwortlich. Letztendlich seien es aber die Aids-Medikamente, welche die Menschen umbrächten. Kein Organismus könne die Blockierung der Erbsubstanz - welche die Medikamente mit sich bringt - auf Dauer aushalten.

Als besonders verwerflich sehen es die Experten um Duesberg an, wenn gesunde, aber mit HIV infizierte Menschen mit den Aids-Medikamenten behandelt werden. Letztendlich würden diese Patienten an den Nebenwirkungen der Viren-Killer erkranken und sterben. Daneben würden viele HIV-positive Menschen ohne Behandlung gar nicht erkranken.

Christian Fiala, Gynäkologe in Wien, sieht unter anderem seine Arbeit in Uganda als Beweis, dass HIV und Aids nichts mit einander zu tun haben. So habe es Anfang der 1990er Jahre Untersuchungen gegeben, wonach 15 Prozent der Bevölkerung mit dem HIV infiziert waren. Das Massensterben sei aber ausgeblieben, stattdessen zähle Uganda heute zu den Ländern mit dem raschesten Bevölkerungswachstum. (APA)

15. Juli 2010
http://derstandard.at/1277338177618/Umstrittene-Meinung-Aids-Kritiker-behauptet-HIV-ist-harmlos#start


Kommentar

Es war zu erwarten, daß nur altbekannte Argumente von den Aids-Kritikern vorgebracht werden, was ja bereits aus den Abstracts ersichtlich war.

Daß Aids keine eigene neue Erkrankung ist, sondern dazu 29 längst bekannte Krankheiten gehören, die als Aids bezeichnet werden, wenn auch ein HIV-Test positiv ausfalle, ist ein uralter Hut. Was will ein Professor damit bezwecken, wenn er derartige Banalitäten von sich gibt?

Die Argumente von Dr. Köhnlein bezüglich der „gängigen Aids-Medikamente“, die gar keine Aids-Medikamente sind, sondern „antiretrovirale Medikamente“, sind haarsträubend. Offensichtlich hat Dr. Köhnlein noch nie die direkte Behandlung eines Aids-Patienten seitens etablierter HIV-Mediziner verfolgen können, sonst wüßte er, daß Aids-definierende Krankheiten wie eine PCP/Lungenentzündung oder eine Kryptokokkose natürlich zunächst mit entsprechenden Antimykotika und evtl. Antibiotika behandelt und erst im zweiten Schritt die antiretroviralen Medikamente eingesetzt werden.

Daß diese Aids-Kritiker es als verwerflich ansehen, daß HIV-infizierte Menschen mit den „Aids-Medikamenten“, die – ich sage es nochmals – keine „Aids-Medikamente“, sondern „antiretrovirale Medikamente“ sind – und das ist ein himmelweiter Unterschied – war bereits im Abstract von Dr. Köhnlein zu lesen. Dr. Köhnlein und die anderen Aids-Kritiker haben offensichtlich bis heute keine Ahnung davon, daß eine Entwicklung in Richtung Aids nicht von heute auf morgen geschieht, sondern sich im Laufe der Zeit entwickelt und von guten Therapeuten im Vorfeld anhand gewisser Stoffwechsel- und Immunparameter erkennbar ist.

Werden diese Dysregulationen und Mikronährstoffdefizite
frühzeitig erkannt und behandelt,
ist keine Entwicklung in Richtung Aids möglich.
So einfach ist das im Prinzip.


Mich wundert, daß Frau Sacher dies nicht endlich den Aids-Kritik-Kollegen hat beibringen können. Ihr Vortrag findet nicht einmal Erwähnung.

Allerdings ist es nicht mehr so einfach, wenn HIV-Patienten zu spät von ihrer Infektion erfahren oder zu spät Hilfe suchen, sei es alternative oder konventionelle Therapie. Die Argumentationen und die Haltung der Aids-Kritiker führen gerade dazu, daß viele Menschen keinen HIV-Test machen oder zu spät ein HIV-Test erfolgt, oftmals erst im Zustand einer opportunistischen Infektion.

Daß Patienten an den Nebenwirkungen der Viren-Killer“ erkranken und sterben, ist ebenfalls ein uraltes Argument, daß völlig ausblendet, daß zumindest seit 1996 die Zahl der Aids-Toten drastisch zurückgegangen ist. Wenn heute noch Aids-Patienten sterben, dann, weil zu spät ein HIV-Test gemacht wurde, wenn opportunistische Infektionen, Kaposi und Wasting bereits weit fortgeschritten waren bei Aufnahme einer allopathischen Therapie und wenn keine komplementäre Therapie erfolgt.


Vielen Aids-Kritikern scheint eines gemeinsam zu sein:
Sie reden über Themen,
von denen sie keinerlei Ahnung haben
und scheinen neurotisch zwanghaft
sich seit 25 Jahren im Kreise zu drehen.




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