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BeitragVerfasst: So 11 Aug, 2013 3:39 pm  Titel:  DVD zum Thema Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung Antworten mit ZitatNach untenNach oben

DVD zum Thema Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung

Deutsche AIDS-Stiftung stellt DVD zum Thema Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung von HIV für die Jugend- und Erwachsenenbildung vor.

Dieser Beitrag vom 12.12.2008 wird in diesen Thread integriert.

Bonn / Berlin / Ingelheim - Die Deutsche AIDS-Stiftung stellte in Berlin eine neue Informations-DVD zum Thema HIV-Mutter-Kind-Übertragung vor. Die DVD enthält einen umfassenden Filmbericht über den Besuch von Hape Kerkeling in einer Gesundheitsstation des Hilfsprogramms DREAM in Maputo/Mosambik (Afrika) sowie detaillierte Informationen über HIV und AIDS. Das von der christlichen Glaubensgemeinschaft Sant'Egidio in mehreren afrikanischen Staaten getragene Hilfsprogramm DREAM bietet medizinische Behandlung von AIDS auf hohem Niveau. Es steht für einen umfassenden Ansatz zur Bekämpfung von Aids in Afrika. Ein Programmschwerpunkt liegt in der Verhinderung der Übertragung des HI-Virus von HIV-positiven Schwangeren auf ihre Babys durch die Behandlung mit einem Aids-Präparat während und nach der Geburt.

Weltweit steckten sich 2007 laut UNAIDS rund 330.000 Babys im Verlauf der Schwangerschaft, bei der Geburt oder während der Stillzeit mit dem HI-Virus an. In den Entwicklungsländern, insbesondere in den Ländern Afrikas südlich der Sahara, stirbt etwa die Hälfte von ihnen in den ersten zwei Lebensjahren. Die Deutsche AIDS-Stiftung finanziert einen Großteil der Kosten für die Gesundheitsstation Matola 2 von DREAM in Maputo. Dort infizieren sich inzwischen weit weniger als zwei Prozent der Neugeborenen mit dem HI-Virus. Üblicherweise liegt die Quote in Afrika bei bis zu 40 Prozent.

"Der Film zeigt, dass wir mit überschaubaren Mitteln vielen Tausend Babys eine gesunde Zukunft und ein Aufwachsen mit ihren infizierten Müttern ermöglichen können", sagt Ulrich Heide vom Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. Die AIDS-Stiftung möchte das Wissen über diesen Übertragungsweg und deren Verhinderung auch in die Jugend- und Erwachsenenbildungsarbeit weitergeben. "Wir freuen uns, dass unser Kuratoriumsmitglied Hape Kerkeling sich für dieses Projekt besonders engagiert", so Heide. "Er wird bei Jugendlichen und Erwachsenen eine hohe Aufmerksamkeit für die notwendige Hilfe in Afrika und für das Thema HIV/AIDS generell wecken." Die DVD kann kostenlos bei den Landesfilmdiensten ausgeliehen oder kostenpflichtig über die Deutsche AIDS-Stiftung bezogen werden.

Das Bildungsmaterial konnte dank der finanziellen Unterstützung des Unternehmens Boehringer Ingelheim produziert werden. "Boehringer Ingelheim leistet seit Jahren mit seinen HIV-Medikamenten einen Beitrag im Kampf gegen HIV/AIDS mit dem Ziel, kranken Menschen zu helfen", betonte der stellvertretende Sprecher der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim, Dr. Dr. Andreas Barner. "Mit Initiativen wie dem Viramune®-Spenden-Programm zur Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung des HI-Virus sowie der Verbesserung des Zugangs zu Aids-Medikamenten in Entwicklungsländern, stellen wir uns darüber hinaus unserer besonderen Verantwortung als forschungsgetriebenes Pharmaunternehmen im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit".

Deutsche AIDS-Stiftung – Pressemeldung vom 4. Dezember 2008


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BeitragVerfasst: So 11 Aug, 2013 3:40 pm  Titel:  HIV-Infektion und Schwangerschaft Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Infektion und Schwangerschaft

von Pietro Vernazza

Dieser Beitrag vom 10.11.2008 wird in diesen Thread integriert.


Am ICAAC 2008 wurden auch ein paar wenige Posters zu Themen rund um die Schwangerschaft bei HIV-Infektion gezeigt. Einige haben es auch in unser Summary geschafft.

Schwangerschaft und vaginale Entbindung

Die Schweizer Fachkommission Klinik und Therapie hat 2004 die erste Empfehlung herausgegeben, in der eine vaginale Entbindung bei guter Virussuppression als mögliche Alternative zum Kaiserschnitt dargestellt wurde (s. Empfehlung 2004 ). Nun ziehen viele Länder nach. Die Therapie senkt das Übertragungsrisiko sehr effizient, wie wir das ja auch für den Fall der sexuellen Übertragung beobachten.

Eine Französische Fall-Kontroll Studie hat nun die Erfahrungen mit vaginaler Entbindung zwischen 2000 und 2005 untersucht indem sie insgesamt 146 Fälle von vaginaler Entbindung (alle mit vollständig supprimierter Viruslast) mit solchen bei HIV-negativen Frauen verglichen hat (matched für Anzahl SS, frühere Sectio, Alter).

Die beiden Gruppen zeigten praktisch einen identischen Geburtsverlauf mit gleicher Rate von assistierten Geburten oder sekundärer Sectio. Obwohl das Gestationsgewicht in beiden Gruppen gleich war, wurde bei HIV-positiven Frauen signifikant seltener ein Dammschnitt angelegt (27% vs. 46%, p<0.01). In keinem Fall kam es zur HIV Infektion des Kindes.

Quelle: Azria et al, ICAAC 2008, Washington 25.-28. Oct, H-454

Tenofovir in der Schwangerschaft


Ein Poster von Gilead hat die gesammelten Erfahrungen von Tenofovir-Behandlung während der Schwangerschaft analysiert. Die Daten werden in einem prospektiven Register (APR) gesammelt. Insgesamt wurden 8483 Behandlungen mit Tenofovir erfasst. Die Prävalenz von Geburtsgebrechen war mit 2.8/100 Lebendgeburten unter allen antiviralen Therapiekombinationen gleich wie in der Normalbevölkerung (2.7/100 LG). Die Prävalenz war unter der Behandlung mit dem Standardmedikament für eine Schwangerschaft (AZT) 2.9% (2.2-3.8 ) und für eine Tenofovir-Exposition im ersten Trimester 1.6% (0.6-3.4, 6 von 380) ebenfalls tief.

Die HIV-Therapie ist eine hochwirksame Prävention zur Verhinderung einer HIV-Infektion beim Kind. Die vorhandenen Daten bestätigen, dass das Risiko für das Kind durch die HIV-Therapie selbst minimal ist.

Quelle: Olmscheid et al, ICAAC 2008, Washington 25.-28. Oct, H-456

Mutter Kind Transmission: Vier Wochen HIV-Therapie postpartal genügt
Auch heute noch empfehlen die meisten Richtlinien eine HIV-Therapie beim Neugeborenen während 6 Wochen durchzuführen. Diese Empfehlung stammt noch von der Ersten PACTG 076 Studie, in der die Wirksamkeit einer medikamentösen Prävention durch AZT Monotherapie bewiesen wurde. Doch in der heutigen Zeit ist es überhaupt fraglich, ob diese „Post-Expositionsprophylaxe“ beim Kind überhaupt noch notwendig sei. In der Schweiz haben wir diese Behandlung auch bereits 2004 auf 4 Wochen gekürzt.

Irische Autoren haben nun die verabreichten Therapien untersucht und fanden bei 874 Lebendgeburten keinen Unterschied in der Transmissionsrate, wenn 4 oder 6 Wochen behandelt wurde. Infiziert wurden nur solche Kinder, bei welchen die HIV-Infektion bei den Müttern erst spät in der Schwangerschaft oder bei der Geburt diagnostiziert wurde.

Quelle: Ferguson et al, ICAAC 2008, Washington 25.-28. Oct, H-459
Infektiologie St. Gallen vom 29. Oktober 2008


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BeitragVerfasst: So 11 Aug, 2013 3:42 pm  Titel:  Prävention Vertikale HIV-Infektion Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Prävention Vertikale HIV-Infektion: Resistenzen verhindern

von Pietro Vernazza

Dieser Beitrag vom 8.12.2007 wird in diesen Thread integriert.

Eine Einzige Tablette Nevirapine vor der Geburt kann das Risiko einer HIV-Übertragung von einer HIV-positiven Mutter auf das Kind auf die Hälfte reduzieren. Doch das Problem ist die Resistenzbildung.

Für viele Entwicklungsländer ist die Prävention der Mutter-Kind Übertragung von HIV zentral. Die Einmaldosis von Nevirapine (i.d.R. gefolgt von einer Dosis 2mg/kg für das Neugeborene) ist eine hochwirksame Präventionsmaßnahme. Nur: Die Frauen, welche eine Dosis Nevirapine erhalten haben, werden in 60-70% bereits nach einer Dosis resistent auf das HIV-Medikament.

Schon vor knapp zwei Jahren haben Eshleman et al. (JID, 2006) in Malawi gezeigt, dass eine 7-tägige Gabe von Combivir (2x1 Tablette) nach der erfolgten Einmaldosis von Nevirapine die Resistenzbildung auf 9% senkt.
In der Lancet-Ausgabe vom 24.11.07 haben Autoren aus den USA und Zambia die Maßnahme noch etwas verbessert. Mit einer einmaligen Gabe von Truvada (Tenofovir+Emtricitabine) zusätzlich zu Nevirapine und dem bereits etablierten Combivir konnten sie die Resistenzentwicklung erneut auf die Hälfte reduzieren.

Das Beispiel zeigt einmal mehr, mit welch einfachen Methoden eine Resistenzentwicklung abzuwehren ist. Es ist heute nicht mehr zulässig, dass wir "nur" zur Prävention der Mutter-Kind Übertragung eine Resistenzbildung tolerieren.

Quelle: Chi et al, Lancet 24.11.2007 370:1698
Editorial: Lochman & McIntyre, Lancet 2007
Infektiologie St. Gallen vom Dezember 2007


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BeitragVerfasst: So 11 Aug, 2013 3:44 pm  Titel:  Ministerin startet Info Kampagne für Schwangere Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ministerin startet Info Kampagne für Schwangere

Dieser Beitrag vom 1.9.2008 wird in diesen Thread integriert.

Hannover – Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) hat am Donnerstag eine Informationskampagne der Niedersächsischen Aids-Hilfe für HIV-positive werdende Mütter eröffnet. "Es gibt heute sehr gute Möglichkeiten, dass Schwangere mit dem HI-Virus zu 98 Prozent gesunde Kinder bekommen können", sagte sie in Hannover vor Journalisten. Voraussetzung dafür sei, dass sie mit Medikamenten behandelt würden, per Kaiserschnitt entbinden ließen und das Kind nicht mit Muttermilch stillten. Die Kosten für die Therapie würden von den Krankenkassen übernommen.

In den vergangenen sieben Jahren seien in Niedersachsen 15 HIV-infizierte Kinder zur Welt gekommen, sagte die Ministerin: "Jede Infektion ist ein Schicksal zu viel." Durch Aufklärung lasse sich eine Ansteckung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vermeiden. Wichtig seien deshalb HIV-Tests für Schwangere: "Viele wissen gar nicht, dass sie infiziert sind." Mit der Kampagne "Lifeboat" wendet sich die Aids-Hilfe unter anderem mit einer mehrsprachigen Film-DVD über HIV-positive Mütter landesweit an Gynäkologen, Kinderärzte und Hebammen sowie an Schwangere.
Nach Angaben der Aids-Hilfe werden pro Jahr in Deutschland rund 200 Kinder HIV-positiver Mütter geboren. 2007 seien bei Kindern und Neugeborenen 25 HIV-Infektionen festgestellt worden. Die Mehrzahl der Schwangeren seien Migrantinnen aus Afrika. Deshalb richte sich die Info-Kampagne auch besonders an Zuwanderer. Das Land unterstützt die Kampagne mit 20.000 Euro. Insgesamt fördert es die Aids-Hilfe mit 1,4 Millionen pro Jahr.

Schätzungen zufolge leben in Deutschland derzeit rund 50.000 Menschen mit dem HI-Virus. In Niedersachsen sind es rund 3.000.
"Durch Therapien können die Betroffenen heute mehrere Jahrzehnte mit dem Virus leben und ein normales Leben führen", sagte Jörn Jan Leidecker vom Vorstand der Niedersächsischen Aids-Hilfe. Es verstehe sich daher von selbst, dass HIV-Infizierte auch Kinder haben wollten. Mit der Kampagne reagiert die Aids-Hilfe auf eine neue Mutterschaftsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und der Krankenkassen. Danach sollen die Ärzte jeder Schwangeren einen HIV-Test empfehlen.
Aus medizinischer Sicht spreche gar nichts dagegen, dass eine Frau mit dem HI-Virus schwanger werde, sagte die Projektleiterin des internationalen Filmprojektes "Lifeboat" in Deutschland, Harriet Langanke aus Köln: "Es gibt keinen Grund, auf den Wunsch nach einem Kind zu verzichten." In Ländern mit niedrigerem medizinischem Standard sei dies jedoch anders zu beurteilen. Generell liege das Risiko, dass sich das Kind durch die Mutter infiziere, bei 20 Prozent. Durch eine Behandlung lasse es sich auf unter zwei Prozent reduzieren.

Niedersächsische AIDS-Hilfe Landesverband e.V. vom 15. August 2008


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BeitragVerfasst: So 11 Aug, 2013 3:46 pm  Titel:  Stillen trotz HIV-Infektion in Entwicklungsländern ratsam Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Stillen trotz HIV-Infektion in Entwicklungsländern ratsam

Dieser Beitrag vom 24.4.2006 wird in diesen Thread integriert.

Heidelberg - Die Übertragungsrate des HI-Virus von der Mutter auf das Kind ist in Deutschland dank Medikamenten, künstlicher Flaschennahrung und präventivem Kaiserschnitt relativ gering. Problematischer ist die Lage in Entwicklungsländern. Untersuchungen zufolge ist sechsmonatiges Vollstillen einer HIV-infizierten Mutter aber dennoch vorteilhafter für das Baby als der Verzicht auf die Muttermilch.

Das Sterberisiko von nicht gestillten Kindern ist laut einem Bericht der Zeitschrift «Monatsschrift Kinderheilkunde» sechs bis zehn Mal höher als das eines gestillten Kindes bei ähnlichen Lebensumständen.

Das Infektionsrisiko lässt sich demnach durch Abpumpen der Milch und anschließende Erhitzung auf 65 Grad weiter verringern. Ein Aufkochen der Milch würde allerdings die positiven Immunstoffe zerstören. Nach Ablauf der sechs Monate sollte das Kind allerdings möglichst schnell abgestillt und vollständig auf Ersatznahrung umgestellt werden. Eine Kombination von Muttermilch und Ersatznahrung erhöht die Infektionsgefahr.

Monatsschrift Kinderheilkunde Band 154, Nummer 3, 21. April 2006


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BeitragVerfasst: So 11 Aug, 2013 3:47 pm  Titel:  Schwangerschaft & Vitamin D Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Schwangerschaft & Vitamin D

Auszug:

"Prov. Spitz rät: "Schwangere sind gut beraten, wenn sie ab dem vierten Schwangerschaftsmonat täglich 4.000 IE Vitamin D einnehmen. In dasselbe Horn bläst auch Prof. März. Daraus resultieren ca. 25 Prozent weniger Infektionen und ca. 50 Prozent weniger vorzeitige Geburten".

Quelle: Horst Boss: So wichtig ist Vitamin D - Große Teile der Bevölkerung sind drastisch untersorgt in: Deutscher Naturheilverbund eV - Reihe "Naturheilkundliche Ratgeber" EV-18

Was für Schwangere allgemein gilt, dürfte problemlos auch für schwangere HIV-positive Frauen gelten.

Kompletter Artikel unter:
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?p=6976#6976


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 11:54 am  Titel:  HIV-Pflichttest für Schwangere gefordert Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Pflichttest für Schwangere gefordert

Dieser Text vom 13.9.2006 mit 946 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Beschneidungen können möglicherweise bei Männern das Risiko einer HIV-Infektion senken.

Berlin - Zum Beginn des 6. Berliner Aids-Kongresses haben Ärzte und Wissenschaftler einen verbindlichen HIV-Test für Schwangere gefordert. Ein HIV-Test sei im Mutterpass noch immer nicht festgeschrieben, kritisierte Ulrich Marcus, Aids-Experte am Berliner Robert Koch-Institut (RKI). Der zuständige Bundesausschuss berate bereits seit anderthalb Jahren über diese Frage.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl von Aids-Neuinfektionen in Deutschland sei die Schwangerschaftsvorsorge wichtig, betonte Marcus am Donnerstag auf dem Berliner Kongress "HIV im Dialog". Ohne HIV-Diagnose gibt es ein 25-prozentiges Risiko, dass sich die Immunschwäche-Krankheit der Mutter auf ihr Kind überträgt. Mit dem Wissen um HIV könnten Ärzte dieses Risiko durch eine gezielte Behandlung auf 2 Prozent senken. Es liege heute jedoch allein an den Frauenärzten, ob sie mit Schwangeren über HIV redeten, sagte die Ärztin Christiane Cordes, Vorstandsmitglied des Berliner Arbeitskreises Aids.

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen steigt nach Angaben des RKI in Deutschland weiter an. 2005 wurden 2490 Meldungen registriert, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gründe für den Anstieg sieht Experte Marcus unter anderem in vermehrtem ungeschützten Sex und einer wachsenden Zahl von Sexualpartnern. Mehr Neuinfektionen gibt es insbesondere unter homosexuellen Männern im Alter zwischen 25 und 45 Jahren.

Bei HIV-positiven Männern nehme inzwischen auch die Zahl der Hepatitis-A und C-Fälle zu, berichtete Marcus. Diese Krankheiten seien sonst sexuell schwer übertragbar. Hepatitis-Infektionen verliefen bei Menschen mit HI-Virus wesentlich dramatischer und könnten zu schweren Leberstörungen führen.

Mit einer neuen Plakatkampagne will die Berliner Aids-Hilfe insbesondere Jugendliche für die unheilbare Krankheit sensibilisieren. Auf den Plakaten sind niedliche Stofftiere zu sehen, die sich zum Beispiel Übergeben. Im Text ist zu lesen, dass eine HIV-Behandlung zu Erbrechen, ständigem Durchfall und Erektionsstörungen führen kann. Die Kampagne soll einer Verharmlosung des Themas HIV/Aids entgegenwirken.

In Deutschland leben nach Schätzungen des RKI zurzeit rund 50.000 Menschen mit dem HI-Virus, in Berlin sind es rund 8000. Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 750 Menschen an den Folgen der Infektion. Auf dem Berliner Kongress im Roten Rathaus diskutieren bis Samstag rund 1.000 Ärzte, Wissenschaftler und Selbsthilfe-Gruppen über neue Strategien zur Aids-Behandlung- und Bekämpfung.

Kölner Stadt-Anzeiger vom 31. August 2006


Kommentar

Man beachte hier die synonyme Verwendung der Begriffe "Aids-Neuinfektionen" und "HIV-Diagnose". Aus Telefongesprächen mit Dr. Marcus ist mir bekannt, daß dieser sehr darauf achtet nur von HIV-Infektionen zu sprechen. Der Kölner Stadt-Anzeiger scheint aber bis heute nicht in der Lage zu sein zwischen HIV-Infektion und Aids zu unterscheiden.

Eine HIV-Infektion ist nicht mit Aids gleichzusetzen. Von Aids kann erst dann gesprochen werden, wenn eine der rund 30 Aids-definierenden Erkrankungen vorliegt. Eine HIV-Infektion führt nicht automatisch zu Aids.


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 11:56 am  Titel:  Beruhigend - aber für wen? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Beruhigend - aber für wen?

Eine HIV-Studie aus Botswana mit Interpretationsspielraum

Dieser Text vom 26.1.2007 mit 962 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Im Kampf gegen Aids liegt ein besonderes Augenmerk auf den infizierten schwangeren Frauen. Denn ohne spezielle Vorsorge wird das Virus in etwa einem Viertel der Fälle während der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen. Um dies zu verhindern, steht in vielen Ländern der Dritten Welt meist nur das günstige Aids-Mittel Nevirapin zur Verfügung. Damit lässt sich die Virusübertragung um knapp 50 Prozent reduzieren. Eine neue Studie aus Botswana zerstreut nun frühere Bedenken, wonach Frauen nach einer Einmaldosis Nevirapin später schlechter zu behandeln sind.[1] Dies wurde befürchtet, weil das Medikament rasch zu resistenten Virusstämmen führt.

Eine gute Nachricht...

Nach der neuen Untersuchung hängt der Erfolg der späteren Behandlung lediglich vom Zeitpunkt ab, zu dem diese begonnen wird. Für ihre Analyse griffen Shahin Lockman von der Harvard-Universität und seine Kollegen auf die Daten von 1200 schwangeren Frauen mit HIV zurück, die im Rahmen der Studie betreut und untersucht worden waren. Von 218 Frauen, die erst nach der Geburt mit einer (Nevirapin-haltigen) Kombinationstherapie begannen, hatte eine Hälfte zur Prophylaxe der Mutter-Kind-Übertragung Nevirapin erhalten, die andere Hälfte ein Placebo. Sechs Monate nach dem Start der Aids-Therapie untersuchten die Forscher dann, wie gut die Frauen auf die Medikamente ansprachen.
Wie sich zeigte, kam es bei knapp 20 Prozent der Frauen, die während der Geburt Nevirapin erhalten hatten, zu einem therapeutischen Fehlschlag, das heißt, die HI-Viren ließen sich nicht im gewünschten Maß im Blut unterdrücken. Bei Frauen, die ein Placebo erhalten hatten, lag diese Rate bei 5 Prozent. Noch eindrücklicher waren die Ergebnisse, wenn die Forscher berücksichtigten, wann die Frauen mit ihrer Kombinationsbehandlung begonnen hatten. Waren nämlich zwischen Nevirapin-Vorsorge und Behandlungsbeginn weniger als sechs Monate verstrichen, lag die Rate an Fehlschlägen bei über 40 Prozent - verglichen mit keinem einzigen Fehlschlag in der Placebo-Gruppe. Lagen zwischen der Nevirapin-Prophylaxe und dem Beginn der Behandlung hingegen mehr als sechs Monate, gab es keinen statistisch signifikanten Unterschied (12 gegen 8 Prozent).

Wie die Wissenschafter schreiben, sind diese Ergebnisse «beruhigend für die vielen Frauen, die eine Einmaldosis Nevirapin erhalten haben, und für die, die noch eine erhalten werden». Allerdings betonen sie, dass Frauen, die aufgrund ihres Gesundheitszustands eine Kombinationstherapie brauchen, diese schon vor der Geburt erhalten sollten, da mit fortschreitender Krankheit das Virus leichter auf das Kind übertragen wird. Dies scheitert jedoch häufig, weil in Drittweltländern viele Frauen erst während der Geburt medizinisch versorgt werden und ein HIV-Test oft auch nicht vorliegt. Nicht selten wird deshalb die Nevirapin-Prophylaxe «blind» verabreicht.

...oder nur Augenwischerei?

Anders als die Harvard-Forscher kann der Aids- Experte Pietro Vernazza vom Kantonsspital St. Gallen in der Studie aus Botswana keine gute Nachricht erkennen. Für ihn ist die Arbeit in erster Linie eine Bestätigung der Befürchtung, dass das Risiko von Nevirapin-Resistenzen bereits nach einer Einmaldosis sehr hoch ist. Dass dieses Risiko mit der Zeit zu schwinden scheine, sei interessant und allenfalls eine Beruhigung für die Weltgesundheitsorganisation, die mit beschränkten Mitteln zu kämpfen habe. Dass dabei auch Interessen gegeneinander abgewogen würden, etwa jenes der Mutter (Schutz vor resistenten Viren) gegen jenes des Kindes (Schutz vor einer HIV-Übertragung), sei unvermeidbar.
Vernazza hegt aber Zweifel, ob die Aussage der Studie überhaupt stimmt. Denn man wisse, dass Nevirapin-resistente HIV-Stämme ebenso vermehrungsfähig seien wie nichtresistente Viren. Dass sie mit der Zeit einfach verschwänden, sei deshalb unwahrscheinlich. Weniger Resistenzen seien wahrscheinlich dann zu befürchten, wenn man nach der Nevirapin-Prophylaxe noch eine Woche lang eine Kombinationstherapie durchführe. Ein weiteres Argument, weshalb Lockmans Studie Augenwischerei sein könnte, ist laut Vernazza die Tatsache, dass zwischen den Placebo-Gruppen große Unterschiede in der Rate an Fehlschlägen bestanden. Das könnte darauf hindeuten, dass es Unterschiede gab, die mit dem Therapiebeginn nichts zu tun haben.
[1] New England Journal of Medicine 356, 135-147 (2007).

Neue Zürcher Zeitung vom 17. Januar 2007


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:09 pm  Titel:  Kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko unter Aciclovir Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko unter Aciclovir

Dieser Text vom 4.9.2010 mit 558 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Kopenhagen – Dänische Frauen, denen während der Schwangerschaft Aciclovir, Valaciclovir oder Famciclovir verschrieben wurde, brachten nach den Ergebnissen einer Kohortenstudie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2010; 304: 859-866) nicht vermehrt Kinder mit Fehlbildungen zur Welt. Eine Teratogenität lässt sich damit aber nicht wirklich ausschließen, wirft ein Kommentator ein.

Seit in tierexperimentellen Studien durch die Gabe von Aciclovir in der Frühschwangerschaft, wenn auch in hoher Dosierung, Fehlbildungen ausgelöst wurden, steht die gesamte Gruppe der bei Herpeserkrankungen häufig eingesetzten Virostatika – neben Aciclovir noch Valaciclovir und Famciclovir – im Verdacht, teratogen zu sein.

Dies wäre von großer medizinischer Bedeutung, da Herpeserkrankungen bei jungen Menschen häufig sind und nicht selten auch in der Frühschwangerschaft erworben werden. Die fruchtschädigende Wirkung der Virostatika würde zu einem Zeitpunkt erfolgen, in der viele Schwangerschaften noch gar nicht bemerkt wurden.

Da in den nordischen Ländern die einzelnen Personenregister wegen der Identifikationsnummern aller Einwohner leicht vernetzt werden können, konnten Björn Pasternak und Anders Hviid vom Statens Serum Institut in Kopenhagen leicht ermitteln, ob Frauen, denen (versehentlich oder nicht) in der Schwangerschaft Aciclovir, Valaciclovir oder Famciclovir verschrieben wurde, häufiger als andere Kinder mit schweren Fehlbildungen gebären.

Dies war für alle drei Substanzen nicht der Fall. Allerdings wurden bei mehr als 800.000 Geburten nur 1.804 Expositionen registriert, wobei auch noch offen bleibt, ob die Frauen das verschriebene Medikament tatsächlich eingenommen haben und wenn ja in welcher Dosis.
Hinzu kommt, dass Teratogene häufig bestimmte Fehlbildungen auslösen (man denke etwa an die Dysmelien unter Thalidomid), die (wenn sie nicht so offenkundig sein sollten wie die Contergan®-Schäden) bei der geringen Zahl von Fällen leicht übersehen werden können.

Nach Einschätzung von James Mills vom US-National Institute of Child Health and Human Development in Bethesda/Maryland ist deshalb keine abschließende Bewertung möglich (JAMA 2010; 304: 905-906).

PDF der Studie
Deutsches Ärzteblatt vom 25. August 2010


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:17 pm  Titel:  Let's talk about Sex in Schlangenbad Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Let’s talk about sex in Schlangenbad

Dieser Text vom 2.3.2012 mit 228 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Kurz vor der 12. Interdisziplinären Fachtagung „HIV und Schwangerschaft“ Ende Januar in Schlangenbad (Taunus) lud die Deutsche AIDS-Hilfe zum Workshop „Let’s talk about Sex“ ein. Er ist Teil des DAH-Projekts „HIV/STI-Prävention und Beratung in der Arztpraxis“, das zur Verbesserung der Kommunikation in Sachen Sexualität beitragen will.

Mehr unter:
DAH blog vom 15. Februar 2012
http://blog.aidshilfe.de/2012/02/15/„lets-talk-about-sex-in-schlangenbad/


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:23 pm  Titel:  gesteigertes Präeklampsie- und Fetaltod-Risiko Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Gesteigertes Präeklampsie- und Fetaltod-Risiko bei HIV-positiven Frauen unter HAART

Dieser Text vom 21.2.2006 mit 892 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Die Behandlung einer HIV-Infektion mit einer hochaktiven antiretroviralen Therapie vor einer Schwangerschaft ist laut Resultaten einer in „AIDS“ publizierten Studie mit einem deutlich gesteigerten Präeklampsie-Risiko und einer gesteigerten Fetaltod-Rate assoziiert.

Dr. Jose M. Gatell von der Universitätsklinik in Barcelona, Spanien, und Kollegen analysierten die Präeklampsie- und Fetaltod-Rate bei 8.768 Frauen („alle Frauen“), die zwischen Jänner 2001 und Juli 2003 ein Kind zur Welt brachten (min. 22. Gestationswoche) und verglichen diese mit jenen von 472 HIV-Positiven, die zwischen November 1985 und Juli 2003 gebaren.

In den Jahren 2001, 2002 und 2003 blieben die Präeklampsie- und Fetaltod-Raten pro 1.000 Geburten bei allen Frauen konstant (25,4, 31,9 und 27,7; p=0,48 und 4,8, 5,8 und 5,0; p=0,89). Bei HIV-Positiven Frauen stieg die Präeklampsie-Rate zwischen 1985 bis 2000 (n=390) und 2001 bis 2003 (n=82) von 0,0 auf 109,8 pro 1.000 Geburten, die Fetaltod-Rate von 7,7 auf 61,0 pro 1.000 Geburten (p<0,001).

Faktoren, die bei allen Frauen mit dem Präeklampsie- und Fetaltod-Risiko assoziiert waren, waren Mehrlingsschwangerschaften (adjusted odds ratio (OR) 3.6; 95% confidence interval (CI), 2.3-5.6; p<0.001), eine HIV-Infektion (adjusted OR, 4.9; 95% CI, 2.4-10.1; p<0.001), Multiparität (adjusted OR, 0.76; 95% CI, 0.58-0.98; p=0.040) und Tabakkonsum (adjusted OR, 0.65; 95% CI, 0.46-0.90; p=0.010). Bei HIV-positiven Frauen waren die Einnahme einer HAART vor der Schwangerschaft (adjusted OR, 5.6; 95% CI, 1.7-18.1; p=0.004) und Tabakrauchen (adjusted OR, 0.183; 95% CI, 0.054-0.627; p=0.007) mit dem Präeklampsie- und Fetaltod-Risiko assoziiert.

Die Wissenschafter fassen zusammen, dass eine mit einer HAART behandelte HIV-Infektion in dieser Studie mit einem signifikant gesteigerten Präeklampsie- und Fetaltod-Risiko assoziiert war.

© 2005 www.medaustria.at, 23.11.05
Quelle: AIDS; 2006, 20: 59-66
(chi)


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BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 1:15 pm  Titel:  HIV & Stillen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV & Stillen

http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=758


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BeitragVerfasst: Mo 02 Jun, 2014 12:46 pm  Titel:  Der Wunsch und das Virus Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Der Wunsch und das Virus

Dutzende Schwangere erfahren in Deutschland jedes Jahr, dass sie mit HIV infiziert sind. Bis in die 90er wurde ihnen eine Abtreibung empfohlen. Das ist heute anders - trotzdem stehen diese Mütter vor besonderen Herausforderungen. Für Sonja Gutjahr (Name geänd.) ist der Bluttest beim Frauenarzt eigentlich Routine. 2005 ist sie zum fünften Mal schwanger. Sie kennt den Ablauf. Sie hat vier gesunde Kinder und schmiedet Zukunftspläne mit ihrer Familie. Da kracht die Diagnose in ihr Leben: HIV-positiv.

Siehe auch fem: Schwanger werden trotz HIV - Bleibt das Kind gesund?
http://www.fem.com/liebe_lust/schwanger-werden-trotz-hiv-bleibt-das-kind-gesund-24453.html

Mehr unter: Tagesspiegel vom 12. Mai 2014
http://www.tagesspiegel.de/wissen/schwangerschaft-und-hiv-der-wunsch-und-das-virus/9870586.html


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BeitragVerfasst: Fr 27 Jun, 2014 7:12 pm  Titel:  Wenn im Kreißsaal die Diagnose HIV gestellt wird Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wenn im Kreißsaal die Diagnose HIV gestellt wird

In Deutschland werden jährlich Hunderte Babys von HIV-infizierten Müttern geboren. Die genaue Zahl ist nicht bekannt. Durch ein bundesweites HIV-Schwangerschaftsregister soll sich dies künftig ändern. Schwangeren mit HIV wurde lange zur Abtreibung geraten, weil dem Baby ein Leben voller Leiden drohte. Inzwischen können Frauen mit HIV gesunde Kinder bekommen und zu glücklichen Großmüttern altern. Nur eines hat sich kaum verändert: die soziale Ächtung.

Mehr unter: Die WELT vom 16. Juni 2014
http://www.welt.de/gesundheit/article129100572/Wenn-im-Kreisssaal-die-Diagnose-HIV-gestellt-wird.html


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BeitragVerfasst: Mo 19 Jan, 2015 8:59 pm  Titel:  HIV-positiv und schwanger Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-positiv und schwanger

Die meisten Frauen, die HIV-positiv sind, bekommen völlig gesunde Kinder. Alles könnte normal sein. Wäre da nicht die Angst vor Ausgrenzung. WDR.de hat anlässlich des Welt-Aidstages eine Mutter und ihr Baby besucht. Der Sohn von Elke S. ist acht Monate alt. Der Kleine ist fröhlich und – das Wichtigste – kerngesund. Jetzt, wo das Kind da ist, kann sie erst recht nicht offen über ihre HIV-Ansteckung sprechen, meint die 36-Jahrige.


Mehr unter: Westdeutscher Rundfunk WDR vom 1. Dezember 2014
http://www1.wdr.de/themen/hiv-schwangerschaft100.html


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