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Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
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BeitragVerfasst: Mo 11 Jan, 2010 4:00 pm  Titel:  Viruslast Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zu Deinem erneuten Beitrag bezüglich Deines Freundes, wovon Du an anderer Stelle schon einmal berichtest hast:

Wenn Dein Freund zu Beginn nur 350/21 % Helferzellen hatte, hatte er zu diesem Zeitpunkt schon eine deutliche Immunschwäche. Es ist bekannt, daß die Viruslast zu Beginn einer Infektion immer deutlich ansteigt und dann in der Regel von selbst wieder sinkt.

Daß bei einem Tumor die Viruslast ansteigt ist nachvollziehbar, ebenso, wenn sie nach Entfernung des Tumors wieder sinkt. Der danach erfolgte Anstieg der Helferzellen ist natürlich beachtlich.

Deine Argumentation, daß die Viruslast ständig sinkt ohne ART und Mikronährstoffe kann ich nicht bestätigen, da ich mit HIV-Patienten andere Erfahrungen mache. Es dürfte auch Dir bekannt sein, daß die Viruslast durch verschiedene Faktoren angeheizt wird. Dazu gehören: Glutathionmangel, Selenmangel, Liponsäuremangel, oxidativer und nitrosativer Streß, psychischer Streß, damit verbundene erhöhte Zytokine und Entzündungsgeschehen, desolate Darmsituation usw.
Ebenso ist aus Studien mit HIV-Patienten bekannt, daß Streß und Angst negative Auswirkungen auf die Helferzellen haben können.

Nichtsdestotrotz ist das Beispiel sehr interessant. Ob aber damit alles in Ordnung ist sei dahingestellt. Mit der Entfernung eines Tumors sind ja noch keinesfalls die Ursachen, die dazu geführt haben, beseitigt. Und ob die einfach nur mit "Kraft der inneren Einstellung und der Gedanken" verschwinden bezweifle ich.

Zu Deiner Empfehlung so lange wie möglich sich keine Gedanken um die ART zu machen fehlt eine Präzisierung dieses Gedankens.

Zunächst wundert mich dieser Satz angesichts der Entwicklung Deiner Situation. Du hast doch nun mehrfach die Erfahrung gemacht, daß das wiederholte Absetzen der Kombi zu nichts führt. Du hast ebenso die Erfahrung gemacht, daß durch das letzte Absetzen der Kombi und die MMS-Episoden die Helferzellen stark abgefallen und die Viruslast stark angestiegen sind. Du hast ebenso die Erfahrung gemacht, daß etliche der zuvor genannten Faktoren wie Glutathion, Selen und Interleukin 6, um nur die wichtigsten zu nennen, die ich mittlerweile auswendig kenne, nicht in Ordnung waren und exakt an dieser Entwicklung beteiligt sind.

Aber was heißt bei Dir so lange wie möglich? Heißt das bis die Helferzellen unter 500 rutschen, unter 350, unter 200 oder gar unter 100. Oder spielen nun die Helferzellen bei Dir keine Rolle mehr? Sollen Patienten warten, bis sie deutliche Symptome bemerken oder gar mit einer opportunistischen Infektion in einer Uniklinik landen? Sollen sie warten, bis sie zusammenbrechen oder massiv an Gewicht verloren haben?

Die ART ist nach meiner Sicht um so länger vermeidbar, je früher eine alternative Diagnostik und Therapie, wie von mir immer wieder beschrieben, erfolgt. Das "so lange wie möglich warten" führt ja gerade dazu, daß es oft keine Wahlmöglichkeit mehr gibt und sofort die ART unumgänglich ist.

Wäre nett, wenn Du das noch etwas umfassender formulieren würdest.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 16 März, 2010 4:50 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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achim



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BeitragVerfasst: Di 12 Jan, 2010 11:37 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

http://www.youtube.com/watch?v=m9Z2FbEgeRM

auch wieder ein sehr interessantes video. eine griechin, seit 1985 hiv-positiv erzählt, wie sie ohne hiv medikamente trotz aids-definierender erkrankungen heute bestens lebt und sich selbst geheilt hat, nur weil sie ihre gedanken auf hiv und AIDS verändert hat, weil sie keine angst mehr davor hat.

wieder mal ein solcher fall, den es ja laut dem admin nicht geben kann.

auch, wenn ich hier nichts mehr zu beitragen wollte, aber ich kann solche videos nicht zurückhalten.

aber ich werde auf die fragen des admins nicht eingehen, da sie mich nicht interessieren.

ich will nicht über krankheit reden, sondern über gesunde gedanken:

LEUTE, LASST EUCH NICTH VERARSCHEN. IHR SEID DAS WAS IHR SEIN WOLLT. HABT IHR ANGST, PSYCHOPROBLEME ETC. arbeitet daran, verliert die ANGST VOR AIDS UND HIV. Dann klappt es, auch ohne teure mittelchen von der pharmaindustrie und den alternativbehandlern.

der beste beweis ist mal wieder diese frau in dem video.


Fische Geschlecht:Männlich Ziege OfflinePersönliche Galerie von achimBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
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Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
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BeitragVerfasst: Di 12 Jan, 2010 2:00 pm  Titel:  Video Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat

auch wieder ein sehr interessantes video. eine griechin, seit 1985 hiv-positiv erzählt, wie sie ohne hiv medikamente trotz aids-definierender erkrankungen heute bestens lebt und sich selbst geheilt hat, nur weil sie ihre gedanken auf hiv und AIDS verändert hat, weil sie keine angst mehr davor hat.

Kommentar

Hierzu empfehle ich den Video-Text zu lesen unter
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1229&start=0

Im nachfolgenden beitrag sind meine Kommentare zu diversen Textpassagen zu lesen.

Aufgrund des Video-Textes kann man die Situation der Patientin überhaupt nicht beurteilen.

Ich kenne etliche derartige Geschichten z.B. von Aton und von der HIV-Patientin, die Achim gestern erwähnte. Allen mir bekannten derartigen Geschichten ist gemeinsam, daß solche Patienten ein unglaublich desolates Immun- und Stoffwechselsystem haben und es eine Frage der Zeit ist, wie lange das gut geht.

Zitat

wieder mal ein solcher fall, den es ja laut dem admin nicht geben kann.

Kommentar

Achim, langsam wirst Du anstrengend. Wo habe ich jemals behauptet, daß es solche Fälle nicht geben kann? Nenne mir bitte die exakten Passagen und gib sie hier wieder mit Quellenangabe.

Natürlich gibt es solche Patienten. Aber solche Geschichten sind mit großer Vorsicht zu betrachten, weil sie nie die ganze Wahrheit offenbaren und keinen Einblick in die tatsächliche Stoffwechsel- und Immunsituation geben. Offensichtlich nimmst Du die bei solchen Geschichten entstehenden katastrophalen Entwicklungen nicht wahr sofern sie denn überhaupt noch bekannt werden. Nicht jeder HIV/Aids kritische Patient ist so bekannt, daß er wie bei Christine Maggiore über den Tod im Internet berichtet wird.

Zitat

ich will nicht über krankheit reden, sondern über gesunde gedanken:

Kommentar

Ich rede permanent über gesunde Gedanken und gesundes Handeln. Meine ganze Arbeit dient der Vermeidung von Krankheit bzw. der Verhinderung von Symptomen und Nebenwirkungen und der Stärkung von Gesundheit.

Die kränksten Patienten in meiner Praxis sind immer diejenigen, die völlig abtriften und sich auf das lebensgefährliche Gequatsche der Aids-Kritik einlassen.

Zitat

LEUTE, LASST EUCH NICTH VERARSCHEN. IHR SEID DAS WAS IHR SEIN WOLLT. HABT IHR ANGST, PSYCHOPROBLEME ETC. arbeitet daran, verliert die ANGST VOR AIDS UND HIV. Dann klappt es, auch ohne teure mittelchen von der pharmaindustrie und den alternativbehandlern.

Kommentar

Das ist hart an der Grenze dessen, was ich in diesem Forum noch zulassen kann.

Solange Du selbst die Kombimedikamente nimmst und nicht unter Beweis gestellt hast, daß Du mehrere Jahre mit guten Werten ohne Kombi hast leben können, kann man eine solche Empfehlung nicht ernst nehmen. Mit allen mir bekannten Geschichten einschl. des von Dir empfohlenen Videos kann man nichts konkretes anfangen.

Die Empfehlung an Psychoproblemen zu arbeiten ist okay. Da sind wir einer Meinung. Damit ist aber nicht bei jedem Patienten gleichermaßen bereits Immunsystem und Stoffwechsel in Ordnung.

Die meisten HIV-Patienten, die nicht frühzeitig eine alternative Therapie nutzen, müssen unnötig früh die Kombimedikamente nehmen. Und viele HIV-Patienten unter Kombi, die nicht frühzeitig eine komplementäre Therapie nutzen, leiden unter Nebenwirkungen und Folgekrankheiten.

Nachtrag

Ich habe mir den gesamten Text des Videos noch einmal durchgelesen. Es wird dort keine einzige Aids-definierende Erkrankung namentlich genannt. Es heißt lediglich:

"Ich ging durch die Hölle, ich würde blind werden, hätte fast meinen Verstand verloren, erlitt Gedächtnisschwund, erinnerte mich nicht mehr, wer ich war. Ich hätte tot sein können und hätte niemals erfahren, dass es eine andere Sicht von AIDS gibt."

Dabei geht es darum, daß sie entdeckt hat, daß der HIV-Test keinen Virus nachweist sondern lediglich HIV-Antikörper. Und es geht darum, daß sie und ihr Mann ein Kind zeugen wollen. Das Kind würde dann nach ihrer Ansicht nach dem "Aids-Protokoll" 40 Tage lang AZT erhalten, weil sie als Mutter HIV-positiv sei.

Darum und um nichts anderes gehts in dem Interview. Es sei denn, daß es sich bei dem von Achim erwähnten Video um ein anderes Video handelt.

Und man kann dem Text ferner entnehmen, daß sie zum Zeitpunkt des Interviews seit 3 Jahren mit HIV lebte. Daraus irgendeine Story zu stricken, daß man ohne HIV-Medikamente leben könne, kann ich nicht nachvollziehen. Es geht in dem Interview darum, daß sie einen Nachweis für die Existenz von HIV einfordert und daß man ihrem zukünftigen Kind AZT geben würde.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 22 März, 2010 12:58 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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achim



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BeitragVerfasst: Di 12 Jan, 2010 9:13 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

man sollte das video auch richtig schauen. diese frau wurde gefragt, seit wann sie positiv getestet wurde. sie hat ganz klar gesagt, dass sie seit 1985 hiv positiv ist. seit 3 jahren kennt sie erst den mann, also seit 2006 ist sie erst mit dem mann liiert. so herum wird der richtige schuh draus.

NOCHMAL: SEIT 1985 ist diese frau hiv-positiv, bzw. sagt selber, dass sie erfuhr, dass sie AIDS hat (so drückt sie es aus). für diese frau gibt es eben nicht hiv und aids, sondern nur aids.

und sie sagt, dass sie schon mehrfach richtig krank war. also auch gedächtnisverlust, was auch eine folge von aids ist. außerdem sagt sie, dass sie schon mehrmals fast gestorben wäre. also, wenn das in zusammenhang mit einer seit 1985 bestehenden hiv-erkrankung nicht aidskrank bedeutet, dann weiß ich es nicht.

willst du allen ernstes sagen, dass diese frau im laufe von 24 jahren ohne hiv-medikamente keine einzige aids-definierende erkrankung hatte, wenn sie fast schon gestorben wäre?

und diese frau zeigt, dass auch die ganzen dysregulationen anders in den griff zu bekommen waren, wenn sie sagt, dass sie sich bestens fühlt jetzt.

ich wiederhole mich: die gedanken bringen heilung, wenn man natürlich davon überzeugt ist, dass es keine heilung geben wird und man krank bleibt, dann wird es so sein.

für mich ist nicht jemand gesund, dessen werte nur dank ART im grünen bereich sind. gesund ist, wenn man ohne ART problemlos jahrelang lebt und sich sehr gut fühlt. mit chemischer manipulation und aufputschdingern aus der ganzen naturheilkiste kann man sich immer künstlich gesund halten.

GESUND IST, WER NUR DURCH ERNÄHRUNG UND OHNE ZUSATZMITTEL UND CHEMIEPILLEN ENERGIEVOLL LEBT. Alles Andere ist nicht gesund. Jeder HIV-positive, der unter ART 500 HZ und mehr hat, der glaubt, dass er gesund ist, verarscht sich doch selber. Soll er doch mal die ART absetzen, dann sehen wir mal wie gesund das ganze system wirklich ist.

jeder der dieses video schaut und es sich mehrfach anguckt, wird hierin genau erkennen, diese frau ist seit 1985 hiv-positiv und hatte auch schon aids-erkrankungen.


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BeitragVerfasst: Di 12 Jan, 2010 11:05 pm  Titel:  Phantastische Geschichte Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Danke für Deine Erläuterungen. Das geht so nicht aus meinem Video-Text hervor, auf den ich hingewiesen habe.

Es bleibt trotzdem unklar, welche Krankheiten oder opportunistische Infektionen sie hatte. Es bleibt ebenso unklar, ob und wie lange sie HIV-Medikamente genommen hat. Was soll ich damit anfangen, daß sie nicht zwischen HIV und Aids unterscheidet? Das ist aber Grundbedingung um überhaupt eine Gesprächsbasis zu haben. In Afrika ist schließlich Fieber und Durchfall auch schon Aids. Aber diese Diskussion hatten wir ja kürzlich schon.

Insofern kann ich mit der Geschichte nicht wirklich etwas anfangen. Wenn sie ein "Wunderkind" wäre, dann würde in den Medien mit Sicherheit darüber berichtet. Du weist doch sonst immer auf die Kreuzreaktionen hin, warum hier nicht? Wer von uns kann das denn aufgrund eines Videos beurteilen, was der wirkliche Grund für ihren HIV-positiven Test war?

Willst du etwa sagen, daß, wenn sie Gedächtnisverlust hatte und möglicherweise eine Toxoplasmose des Gehirns, eine HIV-Enzephalopathie oder eine Kryptokokkose im Spiel war, daß sie eine solche Aids-definierende Krankheit ohne allopathische Therapie überstanden hat oder was? Solche Krankheiten übersteht niemand durch positives Denken oder Absetzen der Kombimedikamente. Was also haben wir an konkreten Fakten um daraus irgendwelche Schlüsse ziehen zu können?

Bisher konntest Du immer noch klar denken und hast vernünftige und lehrreiche Beiträge hier und anderswo geschrieben?

Mir scheint im Moment würde Dir Ginkgo gut tun!!!

Klar spielen gute und positive Gedanken und vieles mehr eine Rolle bei jeder Krankheit. Aber bevor ich glaube, daß jemand eine akute opportunistische HIV-Infektion, Kaposi oder Wasting alleine mit Kraft der Gedanken aufgelöst hat, möchte ich doch mehr Fakten zu Gesicht bekommen.

Ich habe in den letzten 24 Jahren zu viele Anekdoten, Märchen, aidskritische Pseudotheorien, therapeutische Phantastereien, von Nonsens-Theorien und spinnerten Therapien sowie angeblichen HIV- und Aids-Heilungen gehört, daß auch Du mich mit einer solchen Geschichte und derart dürftigen Fakten nicht mehr beeindrucken kannst.

Tut mir leid, ich kann Dir nur empfehlen auf dem Boden der Realität zu bleiben trotz und gerade wegen positivem Denken und schamanischer Praktiken.


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BeitragVerfasst: Mi 13 Jan, 2010 1:10 am  Titel:  N ochmals Video Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zu später Stunde habe ich festgestellt, daß das Video Untertexte hat und ich keinen Ton brauche. Es handelt sich nicht um das gleiche Video, auf das ich heute Mittag hingewiesen habe.

Was haben wir an Fakten? Sie ist seit 1984 HIV-positiv. Sie hat offensichtlich 12 Jahre Aids-Medikamente eingenommen. Sie hat alle möglichen Krankheiten gehabt, aber keine einzige wird namentlich genannt. Sie hat sich zeitweise zwischen diesseits und jenseits befunden. "Ich wäre erblindet". Sie spricht von Amnesie (Erinnerungslosigkeit/ Gedächtnisschwund). Sie hat die Medikation abgebrochen.

Ansonsten geht es darum, daß sie den HIV-Test in Frage stellt, weil der kein Virus nachweist. Das war aber nie der Anspruch eines HIV-Testes.

Kein Wort über ihren derzeitigen Immunzustand, ihre Helferzellen, ihre Viruslast. Kein Wort darüber, womit sie ihre Krankheiten überwunden hat.

Wenn ich davon ausgehe, daß Frauen häufig nur eine geringe, eher unbedeutende Viruslast haben, dann ist es verwunderlich, daß sie schwere Aids-definierende Erkrankungen hatte. Warum aber hat sie solche Krankheiten bekommen? Möglicherweise hat sie früher die hohen AZT-Dosierungen oder spätere nebenwirkungsreiche Medikamente erhalten, die ihren Zustand verschlimmert haben. Aber das geht überhaupt nicht aus dem Videotext hervor.

Was also sollen wir als Außenstehende mit derart dürftigen Fakten anfangen? Daraus zu schließen, daß HIV-Positive generell ohne HIV-Medikamente leben können kann ja wohl nicht die Konsequenz sein.

Es ist ja denkbar, daß sie nur HIV-positiv war aufgrund von Kreuzreaktionen. Es ist denkbar, daß die eventuell geringe Viruslast durch die vorübergehende ART beseitigt war und daß ihr Immunsystem jetzt in der Lage ist mit dem Virus fertig zu werden.

Aber was wissen wir über ihren tatsächlichen Zustand? NICHTS.

Sie ist Journalistin und als solche hat sie einen kräftigen Auftritt dargelegt.
Die Aufforderung sich beim HIV-Test die Beilage geben zu lassen - was ist das für eine Hilfe für HIV-positiv getestete Menschen?

Solche Auftritte sind schädlich für die Prävention, sie sind schädlich für HIV-Positive, die, wie hier sichtbar gerade stellvertretend durch Achim aufgezeigt - für alle möglichen fragwürdigen aidskritischen Sichtweisen ansprechbar sind bzw. darauf reinfallen zu ihrem Schaden.

Ich werde voraussichtlich in den nächsten Tagen eine Auflistung von negativen Entwicklungen von HIV-Aids-kritisch orientierten Patienten darstellen, die diametral solchen Ansichten wie gerade von Achim vertreten gegenüberstehen.

Soeben lese ich noch die diesbezügliche Diskussion im MMS-Forum
http://www.mms-selbsthilfe.de/showthread.php?t=906

Dort weist Achim darauf hin, daß es bei dem Videotext offenbar nur um den ELISA-Test geht. Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Wenn sie also nur einen ELISA-Test positiv hatte, dann ist doch überhaupt nicht gesichert, daß sie HIV-positiv ist. Also eine komplette Nonsens-Diskussion. Kaum zu glauben, daß man bei einem Fernsehsender einen derart unkritischen Beitrag vorführt und selbst der Mediziner hier keinen erhellenden Beitrag geleistet hat.

Wegen der Brisanz des Themas und zur Unterstützung meiner eigenen Sichtweisen setze ich hier den wörtlichen Teilbeitrag eines MMS-Users ein, wieder in der Hoffnung, daß dieser damit einverstanden ist im gemeinsamen Interesse:

"Zum anderen berichtet die Frau im Video, daß sie die Medikation abgesetzt habe und sie nicht krank wurde.... ok, gut möglich.
Ich selbst habe das auch gemacht (hab ich hier im Forum auch schonmal erwähnt). Beim ersten Mal ging es eineinhalb Jahre gut, dann verschlechterten sich die Blutwerte (wohlgemerkt die ganz normalen Blutwerte) und ich fing wieder an Medikamente zu nehmen - und erholte mich relativ rasch. Letztes Jahr probierte ich es ein zweites Mal, dann wurde ich allerdings nach drei Monaten ziemlich schwach, sodaß das Treppensteigen schon sehr schwerfiel. Ich ließ die Blutwerte routinemäßig kontrollieren - Katastrophe. Also fing ich wieder an die Medikamente zu nehmen und hab mich auch wieder einigermaßen erholt.

Will sagen: VORSICHT mit der Euphorie, man bräuchte keine Medis, Aids existiere gar nicht, so, wie im Video zu sehen! Für mich existiert es schon irgendwie. Oder wie bekommt ein Mensch mit 36 Jahren Toxoplasmose ohne irgendwelche Vorerkrankungen?"




Zuletzt bearbeitet von administrator am Fr 09 Aug, 2013 12:56 am, insgesamt 4-mal bearbeitet
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achim



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BeitragVerfasst: Mi 13 Jan, 2010 11:05 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

die frau hat nicht 12 jahre die ART genommen. das geht doch nirgendwo draus hervor. sie nimmt seit 3 jahren keinen ART mehr. sie sagt, dass sie vor 3 jahren ihren mann kennen gelernt hat, der ihr eine neue sicht auf AIDS gegeben hat, seitdem hätte sie keine medikamente mehr genommen und ihr würde es besser als je zuvor gehen.

kreuzreaktion wird sie wohl nicht gehabt haben. denkst du, die haben bei ihr in den ganzen jahren zuvor nie eine VL-kontrolle gemacht oder sich das blutbild in bezug auf sonstige parameter, die auf zerstörung der helferzellen hinweisen, untersucht? bestimmt haben sie das.

hätte sie ein falsch-positives ergebnis, wäre spätestens hier aufgefallen, dass etwas nicht stimmen kann, da nicht das blutbild konstant gut gleiben kann trotz VL.

es ist wie es ist: diese frau spricht die wahrheit und hat dasselbe erlebt wie die freundin meiner kollegin, die auch seit über 3 jahren keine ART mehr nimmt und es ihr bestens geht, obwohl sie vorher mit AIDS-Vollbild im KH lag. die freundin der kollegin lag in einem deutschen KH in berlin, dort sagte man ihr, dass sie AIDS hätte aufgrund der krankheitsbilder. sonst hätte die freundin der kollegin noch nicht einmal gewusst, was sie hat. und wie ich schon mal schrieb, hat sie nach knapp 6 monaten ART diese wieder abgesetzt entgegen des rates ihrer ärzte. und sie lebt noch immer, und zwar besser als vor ihrer geistesheilung und änderung ihrer lebensituation und auch ohne irgendwelche mittelchen. sie manipuliert nur über ihre psyche ihr immunsystem derart, dass es funktioniert.

das mag ja nicht bei allen leuten klappen. aber es gibt, wie man sieht, die freundin meiner kollegin, die griechin in dem video und noch viele andere, von denen mir eine ärztin erzählte, die sie selber in brasilien erlebt, die sich auch durch schamanische arbeit und geistheilung von AIDS und krebs geheilt haben.

die ärztin konnte es als schulmedizinerin nicht glauben, hätte sie es selber nicht mitverfolgt und -erlebt. sie sagt auch, seitdem stellt sie die schulmedizin immer mehr infrage. sie hätte nämlich in brasilien menschen erlebt, die todkrank gewesen wären, eben AIDS-krank. es hätten zwar auch hier nicht alle geschafft. aber ein großer teil hätte durch selbstheilung diese schwere krankheit in den griff bekommen.

damit will ich sagen: wer an sich glaubt und an seine heilung und gesundung, wird auch wieder gesund und kann mit HIV auch ohne ART problemlos leben. man muss es nur wollen und auch wirklich dran glauben.

wer sich damit sicherer fühlt, sich mit naturheilmittelchen zu behandeln, soll es auch tun und wer dazu parallel noch die sicherheit braucht, dass ein heilpraktiker das ganze unterstützt, soll es auch tun. aber glaubt alle daran, dass man kraft seines geistes sich heilen kann. das kostet nur viel glauben an sich selbst und die regenerationsfähigkeit des körpers.


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BeitragVerfasst: Mi 13 Jan, 2010 9:13 pm  Titel:  Wer glaubt wird selig Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zitat

die frau hat nicht 12 jahre die ART genommen. das geht doch nirgendwo draus hervor. sie nimmt seit 3 jahren keinen ART mehr. sie sagt, dass sie vor 3 jahren ihren mann kennen gelernt hat, der ihr eine neue sicht auf AIDS gegeben hat, seitdem hätte sie keine medikamente mehr genommen und ihr würde es besser als je zuvor gehen.

Kommentar

Genau das erzählte mir auch ein Patient, der bei 200 Helferzellen die Kombi abgesetzt hatte wegen Nebenwirkungen. Es ginge ihm besser als je zuvor als er mit 100 Helferzellen bei mir ankam. Wir haben dann versucht einige Dinge in Ordnung zu bringen. Bald aber vertrug er nichts mehr, weder meine Präparate noch seine Ernährung. Ständig hatte er neue Unverträglichkeiten. Weder der HIV-Arzt noch ich konnten ihn bewegen eine neue nebenwirkungsarme Kombi zu nehmen.

Am Ende hatte er einen nächtlichen Atemanfall, mußte in die Uniklinik, 6 Wochen stationär. Diagnosen: Ösophagus-Candidiasis, CMV-Colitis, Kryptosporidiose. Nach eigenen Aussagen hat er knapp überlebt.

Wer sagt uns, daß es dieser Frau nicht eines Tages genau so ergeht? Das erfährst Du aber nicht mehr per Video.

Zitat

es ist wie es ist: diese frau spricht die wahrheit und hat dasselbe erlebt wie die freundin meiner kollegin, die auch seit über 3 jahren keine ART mehr nimmt und es ihr bestens geht, obwohl sie vorher mit AIDS-Vollbild im KH lag.

Kommentar

Wenn das so ist, ist es völlig untypisch und nicht nachvollziehbar, weil die meisten HIV-Patienten nach Absetzen der Kombi diese nach wenigen Monaten bis 1 bis 2 Jahre wieder nehmen müssen, wenn sie überleben wollen. Wir wissen nichts über die tatsächliche Stoffwechsel- und Immunsituation.

Zitat

das mag ja nicht bei allen leuten klappen. aber es gibt, wie man sieht, die freundin meiner kollegin, die griechin in dem video und noch viele andere, von denen mir eine ärztin erzählte, die sie selber in brasilien erlebt, die sich auch durch schamanische arbeit und geistheilung von AIDS und krebs geheilt haben.

Kommentar

Und wie sol der einzelne sich da entscheiden? Immer volles Risiko oder was? Vielleicht sind es ja die anderen, bei denen es nicht klappt?

Zitat

die ärztin konnte es als schulmedizinerin nicht glauben, hätte sie es selber nicht mitverfolgt und -erlebt. sie sagt auch, seitdem stellt sie die schulmedizin immer mehr infrage. sie hätte nämlich in brasilien menschen erlebt, die todkrank gewesen wären, eben AIDS-krank. es hätten zwar auch hier nicht alle geschafft. aber ein großer teil hätte durch selbstheilung diese schwere krankheit in den griff bekommen.

Kommentar

Mir scheint Dein Anekdoten-Reservoir ist unerschöpflich.

Zitat

damit will ich sagen: wer an sich glaubt und an seine heilung und gesundung, wird auch wieder gesund und kann mit HIV auch ohne ART problemlos leben. man muss es nur wollen und auch wirklich dran glauben.

Kommentar

Nun, dann glaub an Dich und zeig uns allen die Kraft Deines Glaubens.

Zitat

wer sich damit sicherer fühlt, sich mit naturheilmittelchen zu behandeln, soll es auch tun und wer dazu parallel noch die sicherheit braucht, dass ein heilpraktiker das ganze unterstützt, soll es auch tun. aber glaubt alle daran, dass man kraft seines geistes sich heilen kann. das kostet nur viel glauben an sich selbst und die regenerationsfähigkeit des körpers.

Kommentar

Das sind ja regelrecht versöhnliche moderate Töne, die mir bedeutend lieber sind. Hast Du schon mal darüber nachgedacht Deine Geisteskräfte als Prediger einzusetzen und damit Geld zu verdienen?




Zuletzt bearbeitet von administrator am Fr 09 Aug, 2013 12:57 am, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Mi 13 Jan, 2010 9:21 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

du kannst soviele zitate und kommentare schreiben, wie du willst. du hast es echt nötig, leuten ständig die hoffnung zu nehmen. das ist aber dein persönliches problem, für das keiner kann. ein heilpraktiker, sollte für heilen sorgen und nicht für krankheit. du sorgst für kranke gedanken in einem menschen. das sieht man an den ständigen wiederholngen mit den disregulationen. ich kenne auch jemanden in berlin, der vor 5 jahren die ART abgesetzt hat und sich konstant über 500 helferzellen hält. aber er geht auch davon aus, dass hiv ihm gar nichts anhaben kann und lässt sich keine angst mehr machen.

ich hab gar nicht die zeit, um mich auf jeden kommentar einzulassen und keine lust, da ich von etwas überzeugt bin.


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BeitragVerfasst: Mi 13 Jan, 2010 9:23 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

ich behaupte nicht, dass ich diese kraft habe, noch nicht...aber da wächst man rein.


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BeitragVerfasst: Do 14 Jan, 2010 10:47 am  Titel:  Wiederholung Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Achim, das Thema ist langsam ausgereizt, da wir uns beide wiederholen. Deine Geschichten sind interessant, sagen aber nichts über den weiteren Verlauf aus und geben auch keine Anhaltspunkte für Betroffene, an denen sie sich orientieren könnten. Sie sagen allesamt nichts aus über den tatsächlichen Stoffwechsel- und Immunzustand.

Ich kann nur immer wiederholen, daß ich viele HIV-Patienten kenne, denen es ohne Kombi gut ging, obwohl sie nur noch wenig Helferzellen hatten. Das Immunsystem war trotzdem im Keller und viele Dinge nicht in Ordnung. Oder aber bei Patienten, die die Kombi abgesetzt hatten und dann mit wenigen Helferzellen mit meist gleich mehreren opportunistischen Infektionen und Wasting in der Klinik landeten und diese teilweise nicht mehr lebend verlassen haben.

Damit nehme ich niemandem die Hoffnung, daß er viele Jahre ohne Kombi leben kann oder auch die Kombi wieder absetzen kann. Im Gegenteil, ich motiviere sogar HIV-Patienten, wenn ihre Helferzellen entsprechend hoch sind, über ein Absetzen der Kombi nachzudenken. Bislang waren aber diejenigen, die dies problemlos hätten tun können mit 1.000 Helferzellen nicht dazu bereit aus Angst vor der weiteren Entwicklung.

Wer gute Helferzellen hat, entsprechend vorbereitet wird und dann weiterhin sich regelmäßig einschl. meiner ergänzenden Dinge untersuchen und behandeln läßt, hat jedenfalls eine größere Sicherheit als diejenigen Patienten, die in alleiniger Regie und ohne begleitende Untersuchungen und alternativer Therapie diesen Weg gehen.

Insofern tue ich nichts anderes als Gesundheit zu fördern. Von heilen möchte ich gar nicht reden, weil Heilung den Anspruch hätte, daß die HIV-Antikörper wieder verschwinden.

Deine fortwährenden Unterstellungen, daß ich für Krankheit und kranke Gedanken sorgen würde ist eine merkwürdige Auffassung meiner Arbeit und paßt überhaupt nicht zu Deinen Kenntnissen meiner Arbeit noch Deines Wissens über die Stoffwechsel- und Immunsystembezogenen Abläufe, von denen Du beispielsweise gestern im MMS-Forum geschrieben hast.

Der dort von Dir beschriebene Hauptgrund für negative Entwicklungen, das permanente Entzündungsgeschehen ist doch nicht mit psychischen Methoden eliminierbar. Oder kannst Du das bei irgendeinem Deiner beschriebenen Patienten ohne Kombi nachweisen?

Auch die Zahl von 500 Helferzellen bei Deinem erwähnten HIV-Patienten sagt nichts aus über den tatsächlichen Zustand. Auch 500 Helferzellen weisen noch auf ein geschwächtes Immunsystem hin. Weder er noch Du können die weitere Entwicklung vorausssehen.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 16 März, 2010 5:02 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Sa 16 Jan, 2010 1:33 am  Titel:  Interview mit Luc Montagnier Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hier die von Achim erwähnten Aussagen von Luc Montagnier

Interview mit Luc Montagnier

Montagnier, Luc - Virologe und Nobelpreisträge
Tatsächlich gibt nun sogar Dr. Luc Montagnier, der "Entdecker" des "HI-Virus" und neuerdings auch Nobelpreisträger (2008) für diese Entdeckung, offen zu, dass man HIV mit einem guten "Immunsystem" wieder los werden kann und dass AIDS heilbar ist!!!

siehe:
http://www.youtube.com/watch?v=WQoNW7lOnT4 http://www.naturalnews.com/z027631_AIDS_House_of_Numbers.html

Deutsche Übersetzung des Interviews:

Brent Leung (Filmemacher):
"Sie sprachen früher über die Behandlung von oxidativem Stress. Ist die Behandlung von oxidativem Stress einer der besten Wege im Umgang mit der afrikanischen AIDS Epidemie?"

Dr. Luc Montagnier (Entdecker von HIV):
"Ich denke, dass ist ein Weg die Übertragungsrate zu verringern, weil ich glaube, dass wir oft dem HI-Virus ausgesetzt sein können ohne chronisch angesteckt zu werden. Unser Immunsystem wird das Virus innerhalb von ein paar Wochen wieder los, wenn man ein gutes Immunsystem hat; und das ist auch das Problem der Afrikaner. Ihre Ernährung ist nicht sehr ausgewogen. Sie befinden sich in oxidativem Stress, selbst wenn sie nicht mit HIV infiziert sind. Ihr Immunsystem funktioniert also nicht besonders gut. Es ist anfällig, das erlaubt es HIV einzudringen und sich einzunisten.

Es gibt also viele Wege es sind nicht die Impfungen, das "Wundermittel", die Impfungen [es gibt] viele Wege die Übertragungsrate zu verringern, durch einfache Maßnahmen in der Ernährungsweise, das Geben von Oxidationshemmern richtigen Oxidationshemmern, Maßnahmen bezgl. der Hygiene, die Bekämpfung anderer Infektionen. Sie sind also nicht spektakulär, aber sie könnten die Epidemie stark zurückgehen lassen, auf eine Höhe wie sie in abendländischen, westlichen Ländern ist.

B. Leung:
Wenn man ein gutes Immunsystem hat, dann kann dein Körper HIV auf natürliche Weise loswerden?

Dr. Montagnier:
Ja.

B. Leung:
Aha, interessant. Denken Sie, dass wir in Afrika mehr auf Antioxidantien drängen sollten, und andere solcher Dinge, anstelle von antiretroviralen Medikamenten (AIDS Medikamenten)?

Dr. Montagnier:

Wir sollten mehr auf eine Kombination solcher Maßnahmen drängen; Antioxidantien, Ernährungsratschläge, Nahrung, Bekämpfung anderer Infektionen, Malaria, Tuberkulose, Parasitose, Würmer, Aufklärung natürlich, Genitalhygiene für Frauen und auch für Männer, sehr einfache Maßnahmen, die nicht sehr teuer sind, aber welche viel ausrichten könnten.

Und das ist meine eigentliche Sorge, die vielen spektakulären Anstrengungen für weltweite Gelder, um Medikamente zu kaufen und so weiter und Bill Gates und so weiter, für eine Impfung.
Aber diese Art von [einfachen] Maßnahmen wird nicht besonders gut finanziell unterstützt, sie werden gar nicht gefördert.

Es liegt wirklich an den lokalen Regierungen sich darum zu kümmern, aber die lokalen Regierungen nehmen Ratschläge an, von den wissenschaftlichen Beratern, von den betreffenden Einrichtungen.
Sie bekommen nicht oft diese Art von Empfehlungen.

B. Leung:
Mit Ernährung lässt sich kein Geld verdienen, richtig?
Das macht keinen Profit.

Dr. Montagnier:
Ja, das macht keinen Profit. Wasser ist wichtig. Wasser ist der Schlüssel.

B. Leung:
Eine Sache die Sie erwähnt haben, Sie sprachen über die Tatsache, dass wenn man ein gutes Immunsystem hat, es möglich ist HIV auf natürliche Weise wieder los zu werden.

Wenn man arme Afrikaner nimmt, die infiziert wurden und ihr Immunsystem wieder stärkt, ist es dann möglich für sie, sich auf natürliche Weise davon zu befreien?

Dr. Montagnier:
Ich denke, ja.

B. Leung:
Das ist ein wichtiger Punkt.

Dr. Montagnier:
Es ist bedeutendes Wissen, dass völlig missachtet wird. Die Menschen denken immer an Medikamente und Impfungen. Das ist eine Aussage, die möglicherweise anders ist als das, was Sie bisher gehört haben, richtig?

B. Leung:
Das Ende?

Dr. Montagnier:
Ja, meine Aussage [insgesamt], sie unterscheidet sich von dem was Sie früher gehört haben von (Anthony) Fauci oder ...

B. Leung:
Ja, das ist ein bisschen anders.

Dr. Montagnier:
Ein bisschen anders.

http://www.pilhar.com/Fragen/Arzt/Montagnier.htm

Kommentar

Natürlich spielt bei HIV und erst recht bei der Entwicklung in Richtung Aids immer oxidativer Streß eine bedeutsame Rolle. Natürlich wird ein Immunsystem unter oxidativem Streß geschwächt. Aber zu behaupten, daß durch Beseitigung von oxidativem Streß bereits HIV eliminiert werden könne, halte ich dann doch für etwas spekulativ.

Natürlich kann ein gutes Immunsystem alleine mit den natürlichen Killerzellen HIV eliminieren. Das zeigen ja auch solche Paare, wo nur ein Partner HIV-positiv ist, der andere sich aber trotz unsafen Sex nicht infiziert. Das sind Leute mit einem superguten Immunsystem bzw. superaktiven Natürlichen Killerzellen oder gar mit dem CCR5 Gen.

Luc Montagnier relativiert ja auch bereits im Interview seine Aussage und empfiehtl eine Kombination diverser Ansätze.

Mit keinem einzigen Wort in diesem Interview
hat Luc Montagnier behauptet, daß Aids heilbar sei.
Dies wird einfach von Seiten der Aids-Kritiker
bzw. Hamer-Anhängern hinzugedichtet.


Insgesamt ein sehr dürftiges Interview.


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BeitragVerfasst: Sa 16 Jan, 2010 2:22 am  Titel:  Ignoranz - Angst vor Diskriminierung und Ausgrenzung - Tod Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ignoranz - Angst vor Diskriminierung und Ausgrenzung - Tod

Die folgende Geschichte ist ein weiteres Beispiel für eine tragische Entwicklung mit Todesfolge, die vermeidbar gewesen wäre. Sie wird von der Schwester des Verstorbenen geschrieben. Ich fasse sie hier zusammen:

Userin - Schwester des Verstorbenen

HIV-Infektion seit 10/2008 bekannt. Der Patient wußte es eigentlich schon viel früher. Als der HIV-Test gemacht wurde hatte er noch 7 Helferzellen und eine Viruslast größer als 500.000. Der Auslöser für den Test war wochenlanges Unwohlsein, Erschöpfungszustände usw. bis zum körperlichen Zusammenbruch. Es ging eigentlich nichts mehr. Davor wurde er bereits 1 Jahr auf Depressionen behandelt; der Neurologe war ratlos.

Wenn die Schwester mit ihm gesprochen hat, hat er sich immer geweigert einen HIV-Test zu machen, da er erlebt hatte, wie seine positive Freundin (2005 verstorben) von Ärzten und Mitmenschen behandelt wurde. So was wollte er nicht noch einmal am eigenen Leib erleben.

Es wurde mit dem positiven HIV-Test eine offene Tuberkulose diagnostiziert. Von da an ging es ihm besser. Er hat Freunde und Familie über seine Erkrankung informiert. Nachdem er rd. 15 kg abgenommen hatte, besserte sich der Zustand wieder und er nahm 10 kg zu. Gleichzeitig wurde noch eine Enzephalopathie diagnostiziert. Sein Wesen veränderte sich seither. Trotzdem ging es bergauf. Dazu haben aus Sicht der Schwester sicherlich seine ganzen Freunde und auch die Familie beigetragen. Seine Rente wurde bewilligt und auch sein Lebenswille war wieder da.

Nach 7 Monaten ging es los mit Bauchschmerzen und Wasseransammlungen im Bauch. Magenspiegelung, Darmspiegelung, vorsichtshalber wurden alle erdenklichen Antibiotika gegeben. 20-25 Tabletten täglich. Sein Zustand wurde immer schlechter. Verlegung von Uniklinik zu Uniklinik. Biopsien, Knochenmarkpunktionen, alle Spiegelungen, CRT, MRT usw.

3 Wochen vor seinem Tod wurde endlich eine atypische Mykobakteriose diagnostiziert. Mycobakteriae genavense wahrscheinlich. Davon soll es nur 138 dokumentierte Fälle in der weltweiten Datenbank geben. Ein direkter Nachweis ist trotz Mühe der Uniklinik und dem Forschungslabor in Borstel nicht gelungen.

Die letzten 3 Wochen durfte er zuhause verbringen, wo er dann auch verstorben sei.


http://www.lhiving.com/forum/viewtopic.php?f=4&t=874&sid=625a50b4ed16d9b152e9bd51b2820c8e

Kommentar

Das ist ein erneutes Beispiel für einen sinnlosen Tod. Sinnlos deshalb, weil er vermeidbar gewesen wäre, wenn der Patient frühzeitig einen HIV-Test gemacht hätte, frühzeitig eine ART begonnen hätte und die TBC, Wasting, Enzephalopathie und Mycobakteriose erst gar nicht aufgetreten wären. Das Beispiel zeigt wie tief die Ängste vor Diskriminierung und Ausgrenzung sitzen können, die offensichtlich noch bis in die heutige Zeit wirksam sind, und dann sämtliche Warnlampen ignoriert werden, die einen HIV-Test und eine frühzeitig Therapie notwendig machen.

Das Beispiel zeigt ferner wieder einmal, daß auch die Schulmedizin ihre Grenzen hat. Und es zeigt, daß, je länger ein Patient mit wenigen Helferzellen lebt, desto gravierendere opportunistische Infektionen können auftreten, die kaum noch zu behandeln sind.

Tuberkulose ist an sich bereits sehr schwer in Kombination mit HIV zu behandeln. Hier kam noch eine Enzephalopathie, Wasting und wahrscheinlich eine atypische Myobakteriose hinzu. Eine Mycobakteriose tritt hierzulande fast nur noch lokalisiert auf und zwar fast immer im Zuge eines Immunrekonstitutionssyndroms. Die Erkrankung zeigt dabei Manifestationsformen, wie sie früher nie zu sehen waren. Die Diagnose ist generell schwierig.

Das Beispiel zeigt eindringlich, wie wichtig es ist, nicht das Risiko einzugehen, daß die Helferzellen drastisch unter 200 sinken. Denn je tiefer die Helferzellen sinken, desto heftigere opportunistische Infektionen können auftreten. Und je länger die Helferzellen auf einem sehr niedrigen Niveau sich befinden, desto wahrscheinlicher ist die Entwicklung von Krebs oder bei Erstarkung des Immunsystem die Entwicklung von weiteren opportunistischen Infektionen.


Dieses Beispiel steht wieder einmal im Kontrast zu den lebensgefährlichen Sichtweisen von Aids-Kritikern sämtlicher Coleur und belegt das Risikopotential, wenn HIV nicht frühzeitig ernst genommen wird. Das Beispiel belegt wieder einmal meine Sichtweisen, die ich gerade in diesen Tagen im Thread „Germanische Neue Medizin“ dargelegt habe.



Vermutlich wird mir das wieder von einigen "Traumtänzern der Aids-Kritik" als Angstmache ausgelegt, obwohl jeder klar denkende Mensch erkennen müßte, daß es meinerseits um realistische Aufklärung geht. Nur scheint es immer wieder Menschen zu geben, die „grenzenlos“ sind. Aids ist nichts anderes als „Grenzenlosigkeit“. Ein Aids-Patient verliert seine körperlichen und seelischen Grenzen. Und bei vielen HIV-Patienten ist das lange im Vorfeld einer manifesten Erkrankung zu sehen, wie dieses Beispiel deutlich aufzeigt.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 16 März, 2010 5:12 pm, insgesamt 4-mal bearbeitet
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Simon




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BeitragVerfasst: Sa 16 Jan, 2010 4:35 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hi Wilfried, jetzt bin ich aber überrascht daß du das Montagnier-Interview dürftig findest. Ich hab schon ne Menge Dokus gesehen über hiv und Aids, wo auch viele Schulmediziner oder Forscher zu Wort kamen. Aber in keiner einzigen dieser Sendungen bzw. überhaupt irgendwo in den Medien wird auf die Wichtigkeit der Stärkung des Immunsystems hingewiesen, auf bessere Ernährung, sauberes Wasser, Bekämpfung der anderen Infektionen. Und von oxidativen Stress hört man ja sowieso nie was ausser hier im Forum. Ausser die ständigen Loblieder auf die HAART kommt doch aus den Medien nicht viel neues. Von dem her müsste dieses Interview doch wie Wasser auf den Mühlen sein für dein Konzept. Er spricht sogar davon, daß Medikamente und Impfungen allein nicht ausreichen werden um das aids-Problem zu lösen!


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BeitragVerfasst: Sa 16 Jan, 2010 7:11 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo Simon,

du magst Recht haben. Sicher ist es positiv, daß Montagnier auf die Kombination diverser Maßnahmen hinweist. Allerdings bezieht sich das nur auf Afrika. Meine Bemerkung bezüglich 'dürftig' bezieht sich eher darauf, daß ich weitere Ausführungen vermisse und vor allem die Fragestellung des Interviewers dürftig finde.

Im übrigen sehe ich, wie schwierig es hierzulande bereits ist HIV-Patienten für eine alternative oder komplementäre Therapie, für gesunde Ernährung, das Praktizieren von Entspannungsmethoden oder regelmäßige Bewegung zu motivieren.

Und in Afrika dürfte das Thema HIV und Aids ein Faß ohne Boden sein. Aber dennoch ist es richtig, daß dort von allen Seiten Unterstützung erfolgen müßte.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 16 März, 2010 5:14 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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