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Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
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BeitragVerfasst: Di 15 Dez, 2009 1:19 am  Titel:  Wann MMS-Zyklus Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ Achim,

da inzwischen hier nach meinem Eindruck Deine Entwicklung etwas unklar ist, bitte ich mir einmal exakt den Zeitraum zu nennen, in dem Du MMS eingenommen hast und bitte auch die exakte Dosierung dazu schreiben, sofern Du diese noch erinnerst. Wann hattest Du vor dem Besuch bei mir bei welche Helferzellen absolut und prozentual die Kombi abgesetzt?

Leider sind diese Angaben nicht im Fragebogen enthalten, obwohl ich dort nach alternativen Therapien frage.

Dann werde ich Dir die Helferzellen- und Viruslast-Entwicklung darstellen zu dem Zeitraum, der mir vorliegt.

Unsere Diskussion findet im übrigen ein unglaubliches Interesse. Seit Freitag wurde der Thread rund 100 mal angeklickt! Das ist ein noch nie da gewesener Rekord!!! Weiß gar nicht, woher die Leute alle wissen, daß es hier was interessantes zu lesen gibt.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mi 16 Dez, 2009 6:18 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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achim



Alter: 50
Anmeldungsdatum: 16.07.2008
Beiträge: 48

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BeitragVerfasst: Mi 16 Dez, 2009 4:16 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@admin

ich kann das ganze nur aus dem kopf skizzieren

5/2006 Einleitung Therapiepause
590 CD 4 - 37 % - VL nicht nachweisbar, ratio 0,8
damals 2, 5 Jahre kombivir/sustiva vor der Pause genommen und von 250 Helferzellen kommend.

11/2006
ca. 400 CD 4 - 25 % - VL 50.0000, ratio 0,5

2/2007 Beginn mit NAC, und Prodialvit und pro curmin von Tisso
320 CD 4 - 21 % - ratio 0,4

5/2007 Therapie seit 2/2007 dieselbe
290 CD 4, 19 % - ratio 0,4 - VL 1.000.000

8/2007 Therapie nach wie vor NAC etc.
290 CD 4, 23 % - ratio 0,5 - VL 50.0000

10/2007-11/2007 MMS einen Monat
CD 4 etc. weiß nicht, da icht mehr kontrolliert wurde
MMS-Protokoll:
Start mit 4 Tropfen 2 x täglich plus zitronensäure
tägliche Steigerung um einen Tropfen, bis nach 3 Wochen 2 x 15 Tropfen erreicht waren. Dann eine Woche 3 x täglich 15 Tropfen.

hiernach kam eine Pause bis Februar 2008 mit MMS. im februar nochmal MMS für 1 Woche genommen, begonnen mit 8 tropfen 2 x täglich bis 15 Tropfen 2 x täglich gesteigert.

danach kein MMS mehr bis ich zu dir kam.


3/2008
CD 4 178 - 12 %, VL über 100.000
Beginn TCM für 2 Monate
nach 2 Monaten CD 4 um 180, VL über 200.000.

5 und 6/2008 bei dir
als ich zu dir kam 178 CD 4 und im Juli dann nur noch 140 CD 4 11 %, VL 270.000.

das zeigt, das MMS bei mir das immunsystem nicht zerstört hat, da bereits vor mms mein immunsystem in großen schritten abgestürzt ist und ich auch in der zeit bei dem TCM-Heilpraktiker und Dir noch weiter abgestürzt bin.

ALSO: MMS hat hier keine Schuld.


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Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
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BeitragVerfasst: Fr 18 Dez, 2009 1:31 am  Titel:  Korrektur und Kommentar Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Danke Achim für diese Übersicht. Zunächst ein paar kleine Korrekturen anhand der mir vorliegenden Befunde:

3/2003 soll wohl heißen 3/2008.
Hier waren die Helferzellen nicht bei 200 und 17 % bei einer Viruslast von 100.000, sondern bei 163 und 12 % und einer Viruslast von 223.000. Eisen und die Leukozyten waren bereits erniedrigt. Monozyten erhöht (Hinweis auf bakterielle Belastung). Und das trotz der vorgegangenen MMS-Einnahme.

Nach 2 Monaten, 6/08 CD 4 bei 175 und 11 % bei Viruslast von 278.900.
Eisen defizitär, Leukozyten noch mehr abgefallen, LDL-Cholsterin viel zu hoch, Suppressorzellen deutlich erhöht.

Dann erfolgte eine 4-wöchige Therapie nach meiner neuen Immunstrategie. Danach waren nach Deinen mir nicht vorliegenden Angaben die CD 4 bei 140 und 11 %, die Viruslast bei 270.000.

Zu diesem Zeitpunkt wußte ich noch nicht, daß die zuvor regelmäßige funktionierende Strategie - innerhalb von 4 Wochen stiegen bei mehreren Patienten die Helferzellen um 150-180; bei einem Patienten kam es zu einer 10 %tigen Verbesserung - nicht mehr funktioniert, wenn die Helferzellen bereits unter 200 gerutscht sind.

Auffallend ist aber, daß die Helferzellen prozentual trotzdem stabil blieben. Durch die mit der Immuntherapie verbundene Aktivierung sind aber vermutlich die Suppressorzellen gestiegen und dann kann es zum Abfall der Helferzellen kommen.

Immerhin haben wir in der kurzen Zeit mit nur 4 Wochen Therapie Glutathion in allen 3 Zellgruppen auf Normwerte anheben können, ebenfalls Interleukin 6, Selen und Neopterin. TNF ist angesichts der aktivierenden Therapie nur minimal angestiegen, was ich als positiv betrachte. Und vielleicht wären auch die Helferzellen einige Wochen später nachgezogen, da diese ja insbesondere von Glutathion abhängig sind. Das sind aus meiner Sicht für eine 4-wöchige Kurzzeittherapie beachtliche Erfolge.

Da Du dann bei der wiederaufgenommen Kombi-Therapie keine komplementäre Therapie genutzt hast, habe ich leider keine weiteren Daten. Nachhaltige Erfolge lassen sich nur über längere Zeit erreichen. Ich hoffe, daß Du nicht ein weiteres Mal einfach die Kombi absetzt und hoffe, daß Du meine untenstehenden Empfehlungen ernst nimmst.

Ich denke im Nachhinein, daß das hohe Interleukin 6 als Entzündungsfaktor den Erfolg des Therapiezyklus erheblich gestört hat. Wenn die Helferzellen noch höher sind kann man erst das Interleukin 6 senken und dann erst die Immunstrategie einsetzen und würde dann wahrscheinlch auch bezüglich der Helferzellen eher einen Erfolg haben.

Wärst Du mit 290 Helferzellen und einer Viruslast von 50.000 in 8/2007 zu mir gekommen, hättest du wesentlich bessere Chancen gehabt und vermutlich über Jahre keine neue Kombi gebraucht.

Was an Deiner Aufstellung sichtbar wird ist, daß eine Therapie ohne entsprechende vorbereitende komplementäre Therapie und nach Absetzen der Kombi ohne kontinuierliche alternative Therapie keinen Sinn macht. Das, was Du erlebt hast, erleben die meisten HIV-Patienten, die einfach die Kombi absetzen. NAC, Pro Dialvit und Pro Curmin sind völlig unzureichend für eine alternative Therapie. Pro Dialvit hat zudem nach meinen Forschungen keine nennenswerte immunologische Wirkung, was Dr. Kremer auch von mir weiß.

Er wies daraufhin bei einem Seminar wiederholt auf die synergetische Wirkung hin. Das mag bei vielen anderen Krankheiten als Wirkung ausreichen, bei HIV-Infektion aber nicht. Es kommt nach meiner Auffassung nicht auf eine Fülle von Inhaltsstoffen wie in Pro Dialvit an, sondern auf die entscheidenden Inhaltsstoffe in hoher Dosierung. Und es kommt natürlich auf die Kombination der richtigen Präparate an auf der Grundlage einer vorangegangenen umfassenden Diagnostik.

Ich würde hier nicht behaupten wollen, daß MMS nichts mit Deinem Immunzustand zu tun hatte. Auch Dir ist die oxidative Wirkung von MMS bekannt und wenn man sich die entscheidenden Faktoren in Deiner Geschichte anschaut wie Glutathion und Interleukin 6, dann halte ich es durchaus für sehr wahrscheinlich, daß MMS zu einer (erheblichen) Verstärkung der negativen Entwicklung beigetragen hat.

Und genau das ist es, worauf ich aufmerksam machen will, daß Patienten nicht in Eigenregie und ohne Begleitung eines fachkundigen Therapeuten mit MMS über längere Zeit experimentieren sollten, weil sie nicht wissen, ob sie sich damit schaden oder nicht.

Also noch einmal zur Klarheit:

1. Erst alle wichtigen Faktoren untersuchen, wie Glutathion, Selen, Oxidative
...Belastung, Antioxidative Kapazität, Nitrostreß, Entzündungsparameter, Darm,
...Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, idealerweise auch LTT und Zytokinprofil usw.

2. Defizite in Ordnung bringen.

3. Anschließend wieder Kontrolluntersuchungen.


Dann läuft der Patient nicht Gefahr, daß er schnurstracks der Kombi entgegeneilt. Wobei natürlich immer enscheidend ist, wie hoch die Helferzellen absolut und prozentual vor der MMS-Anwendung sind.

Und bei allem Wohlwollen zu MMS, auch MMS ist Chemie, also nichts anderes als die ganze allopathische Medizin, die nur Symptome beseitigt, aber nicht an den Ursachen ansetzt. Wenn ich mit MMS Bakterien und Viren beseitige, sind damit nicht die Ursachen für diesen Zustand beseitigt. Das scheint mir bei der ganzen Diskussion zu MMS völlig übersehen zu werden. Offensichtlich sind alle Anwender mit dem kurzzeitigen Erfolg zufrieden. Auf die langfristigen Entwicklungen bin ich gespannt, sofern im MMS-Forum darüber berichtet wird.

Nichtsdestotrotz danke ich Dir für diese Diskussion. Immerhin bist du bislang der einzigste User, der hier in aller Öffentlichkeit einen solchen Einblick in seine Krankheitsgeschichte gewährt und diese Diskussion konstruktiv mitträgt.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 30 Jun, 2014 10:41 am, insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Sa 26 Dez, 2009 7:28 pm  Titel:  Eine Weihnachtsbescherung der besonderen Art Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Eine Weihnachtsbescherung der besonderen Art

User

Am 24.12.schreibt ein User, daß er mit 2/10 Tropfen mit MMS begonnen hat. Bei 10/50 Tropfen habe er nach 15 Minuten Kopfschmerzen bekommen. Ab 12/60 Tropfen Verspannungen der Nackenmuskulatur. Nach 7 Tagen sei er bei 15/75 Tropfen angelangt.
Das ganze mündete in stundenlangem Verbringen auf dem „Thron“, leichte Übelkeit, mächtiges Bauchrumpeln. Der Durchfall gehe auch weiter bei Rückzug auf 10/60 Tropfen. Die Zuckerwerte seien bei seinem Diabetes II um 40 Punkte gestiegen. Er fragt ob es ratsam sei weiter zu machen?


Kommentar

Bei derartiger Selbstschädigung erspare ich mir dann doch lieber einen weiteren Kommentar. Dies ist ein weiteres negatives Beispiel, daß für sich selbst sprechen dürfte.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 29 Dez, 2009 12:12 am, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Mo 28 Dez, 2009 4:28 pm  Titel:  Warnung vor MMS 2 Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Warnung vor MMS 2

Aus zuverlässiger Quelle erreichte mich folgende Nachricht:

"Bei Anwendung der angegebenen "Original"-Menge von 4 x 600 mg in Kapseln Größe 0 alle 2 Stunden zeigte sich eine starke Unverträglichkeit bis hin zu extremen Reizungen und Wundsein des Magens, Erbrechen und Vergiftungserscheinungen selbst bei gesunden, jungen und widerstandsfähigen Menschen, die bei MMS 1 keinerlei Probleme hatten.

Die Magenschleimhaut scheint nach der Verwendung von MMS 2 ernsthaft verätzt zu sein, was zu mehrtägiger Übelkeit und krampfartigen Beschwerden führt.

Die Senkung der Dosis dürfte das Problem nicht lösen, so daß die Orginalformel fragwürdig bleibt, da starke Reaktionen davon ausgelöst werden.

Von einer Verwendung kann daher zum derzeitigen Zeitpunkt nur abgeraten werden."

Quelle: Persönliche Mitteilung.


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BeitragVerfasst: Di 05 Jan, 2010 10:29 pm  Titel:  Negative Erfahrungen mit MMS 2 Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Negative Erfahrungen mit MMS 2

Passend zu meinem vorhergehenden Text entdecke ich heute, daß es bereits im MMS-Forum negative Berichte zur Einnahme von MMS 2 gibt.

Der erste User berichtet am 30.9.09, daß er nach der 3. Kapsel das Gefühl gehabt habe, daß der Magen wund sei. Gefühl eines ständigen Hungerkrampfes. Er habe viele kleine Portionen essen müssen um die Krämpfe weg zu bekommen bis die Magenschleimhaut wieder etwas abgeheilt war. Er könne kein MMS 2 mehr einnehmen.

Ein zweiter User berichtet am 1.10.09, daß nach ca. 1-2 Stunden vermehrt dieser Chlorgeschmack hoch kam, verbunden mit leichter bis mittelstarker Übelkeit. Es sei ziemlich eklig gewesen und habe ein paar Stunden angehalten. Er habe es nicht weiter eingenommen.

Der dritte User berichtet am 3.1.10, daß MMS 2 bedeutend schneller rückwärts gekommen wäre. Es habe gewaltig im Magen rumort.

Kommentar

Diese selbstschädigenden Experimente dürften für sich sprechen. Es gibt ja Gott sei Dank einige Stimmen, die im MMS-Forum von MMS 2 abraten.

Insbesondere HIV-Patienten sollten aus vielerlei Gründen die Finger von dieser Chemie lassen. Ob die Empfehlung zur "HIV-Kur" wirklich von Jim Humble stammt, kann ich nicht beurteilen. Angesichts der hier und im vorhergehenden Text beschriebenen negativen Wirkungen finde ich es langsam skandalös, daß derartige Empfehlungen über die Welt verbreitet werden, die nur zum Schaden der Anwender und von HIV-Patienten sein können.

Zu glauben, daß MMS in welcher Form auch immer, ein Ersatz für eine alternative oder allopathische Therapie sein könnte, halte ich für dilletantisch bis grob fahrlässig. Mir scheint, daß wer auch immer, solche Geschichten verbreitet nicht die geringste Ahnung von dem Geschehen bei einer HIV-Infektion hat. Damit beziehe ich mich auf europäische HIV-Infektionen und nicht auf afrikanische Allerlei-Multi-Symptomatik.

Es läßt sich eine Menge tun mit biologischen Therapien,
damit HIV-Patienten viele Jahre ohne HIV-Medikamente leben können.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Fr 11 Jun, 2010 9:04 am, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Fr 08 Jan, 2010 3:36 am  Titel:  Lebensgefährliches MMS-Experiment mit tödlichem Ausgang Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Lebensgefährliches MMS-Experiment von HIV-Patienten mit Todesfolge

Angesichts der besonderen Bedeutung für HIV-Patienten möchte ich zu später Stunde hier noch einige Zeilen loswerden. Ich stelle bewußt den gesamten Text des Users hier ein im gemeinsamen Interesse zur Warnung an HIV-Patienten und hoffe, daß dieser damit einverstanden ist. Falls nicht, sollte er sich bitte bei mir melden.

User

„Ich habe bereits mehrfach dargelegt, dass es nur einen einzigen Grund gibt, warum ich mich mit dem Thema MMS überhaupt befasse.

Ich bin ehrenamtlicher Helfer bei der Aidshilfe... und als solcher liegt mir das Wohlergehen, der von mir betreuten Patienten am Herzen.

Anders als hier gerne behauptet wird, schreiben wir 'unseren' Aidskranken keineswegs vor, wie sie mit ihrer Krankheit umzugehen haben und wie sie behandelt werden wollen.
Wir geben Tipps und Anregungen... sind mal als Seelsorger tätig... mal als Vermittler.
Wir erleben mit, wie unterschiedliche Menschen unterschiedlich auf gleiche Behandlungen reagieren und welch großen Einfluß die Psyche auf das subjektive Gesundheitsempfinden unserer Patienten hat.

Und wir erleben mit, wenn aus Verzweiflung die Behandlungsweise geändert wird.
Sei es aus Angst vor der Umstellung der eigenen Lebensweise, aufgrund von Depressionen oder weil Alternativmediziner Heilung mit ganz einfachen Methoden versprechen.

Im Laufe der letzten Jahre hatten wir einige Patienten, die ihre seinerzeitige Behandlung zugunsten von MMS aufgegeben haben.

Manche haben es aufgrund der Nebenwirkungen (wie man diese hier ernsthaft leugnen kann, ist mir nach all den Diskussionen mit MMS-Befürwortern immer noch ein Rätsel) direkt wieder abgesetzt... andere haben es euphorisiert über längere Zeit genommen.
Es ist keineswegs selten, dass sich Patienten auch bei messbar schlechteren Daten subjektiv besser fühlen. Wie gesagt... der Einfluß der Psyche.

Wer an eine Heilung glaubt, fühlt sich zunächst auch dann besser, wenn der Körper anderes signalisiert. Bei ALLEN Patienten war das Resultat nach einer MMS-Behandlung dasselbe.

ALLE diese Patienten waren vor ihrem MMS-Experiment weitestgehend stabil eingestellt. (damit sind wahrscheinlich die Kombimedikamente gemeint; Anm. vom Admin)

Aber was ist die Aussicht auf eine Lebenserwartung von 20 oder 30 Jahren schon im Vergleich zu dem Versprechen geheilt zu werden.
Insgesamt 10 haben MMS versucht.

6 haben aufgrund der Nebenwirkungen sofort wieder abgebrochen.
Einer hat einen Monat durchgehalten... und dann die MMS-Behandlung abgebrochen, weil es ihm soviel schlechter ging als vorher.

Drei haben ein halbes Jahr MMS genommen... unter der sorgenvollen Betreuung durch die Aids-Hilfe (es ist absolut lächerlich, wenn in diesem Forum behauptet wird, dass wir die Betreuung einstellen würden, wenn keine schulmedizinische Behandlung erfolgt. Solche Aussagen komplettieren allerdings das Bild, welches ich mittlerweile von der MMS-Szene gewonnen habe.)

ALLEN ging es danach so schlecht, dass sie die Behandlung mit MMS abgebrochen haben.
Ich will mal dahingestellt lassen, ob es den Patienten aufgrund der direkten Nebenwirkungen von MMS so schlecht ging oder weil MMS eben NICHT das Fortschreiten der Aids-Erkrankung verhindert.


Fakt ist,
dass einer der Patienten
nach der MMS-Behandlung so geschwächt war,
dass er zwei Monate später gestorben ist.


Ein Grund dafür mögen auch die absolut unklaren Dosierunganleitungen sein, die zu MMS gegeben werden.

Der hier bekannte 'MMS-Arzt' empfiehlt dringend, nicht die Dosierungen von Jim Humble zu verwenden. Jim Humble dosiert munter drauf los... Hauptsache die Patienten geben nicht sofort den Löffel ab. Was uns nicht umbringt macht uns nur härter... und wirklich jeder erfahrene Nutzer hier, macht andere Angaben zur Dosierung. Einfach mal ausprobieren.
Die Gefahr einer Überdosierung ist damit eklatant hoch.

Einfach mal ausprobieren, mag eine Lösung sein, wenn ihr an Grippe oder Zahnfleischentzündung leidet... aber nicht, wenn ihr eine tödliche Krankheit habt. Dann ist sowas unveranwortlich.
Aber Verantwortung weist hier ja ohnehin jeder der Beteiligten von sich...

Die anderen beiden Patienten befinden sich erst langsam wieder auf dem Wege der Besserung.
Aber natürlich ist das alles Lüge... stimmt's?“


21.12.09
http://www.mms-selbsthilfe.de/showthread.php?t=439&page=17

Kommentar

Ich habe diesen Text erst soeben entdeckt und ich bin entsetzt derartiges zu lesen. Offensichtlich hat weder der User noch die HIV-Patienten, die mit MMS experimentiert haben, meine „Warnung vor MMS bei HIV-Patienten“ gelesen. Wie ist es möglich, daß offensichtlich mit Wissen von Betreuern einer Aidshilfe ein derartiges Experiment mit offensichtlicher Gruppendynamik angeheizt in Gang kommt, ohne daß hier seitens der Aidshilfe fachlicher Rat gesucht wird?

Warum weiß niemand in der Aidshilfe von meiner Warnung?

Warum weiß niemand in der Aidshilfe, daß die angeblichen Heilungen von Aids in Afrika absolut nichts mit westlichem HIV und Aids zu tun haben?

Wie kann man überhaupt auf eine solche Idee kommen MMS derart lange einzunehmen?

Wie kann eine Aidshilfe ein derartiges Experiment betreuen und zusehen, wie HIV-Patienten ein halbes Jahr MMS einnehmen?

Hier hat meines Erachtens die örtliche Aids-Hilfe
in eklatanter Weise versagt.


Es ist sowohl von Achim als auch von mir und anderen Usern des MMS-Forums wiederholt darauf hingewiesen worden, daß insbesondere bei chronisch Kranken, vor allem HIV-Patienten, bzw. einer längeren MMS-Kur diese nur in Begleitung eines fachkundigen Therapeuten erfolgen sollte. Auch Aton hatte als HIV-Positiver aufgrund seiner negativen Erfahrungen davon abgeraten.

Wer aber glaubt das Geld sparen zu können oder zu müssen, der darf sich dann auch nicht wundern, wenn der Schuß nach hinten los geht.

Ich bin entsetzt darüber, daß HIV-Patienten hingehen und glauben, sie könnten die Kombimedikamente durch MMS ersetzen. Ich frage mich auf welchem Boden etwas derartiges möglich ist.

An dieser Stelle stelle ich erneut die Frage:

Wer trägt eigentlich die Verantwortung im MMS-Forum?


Es ist doch offensichtlich, daß viele kranke Menschen völlig überfordert sind mit den vielen unterschiedlichen Informationen und divergierenden Empfehlungen zur konkreten Anwendung.

Es ist doch offensichtlich, daß die Warnungen und Hinweise nicht gelesen werden, insbesondere auch HIV-Patienten betreffend.

Aber schließlich ist jeder für sich selbst verantwortlich, auch für das, was er sich an fragwürdigen Informationen aus dem Internet herausfischt und anwendet.

Ich würde es begrüßen, wenn dieser User
und ehrenamtliche Mitarbeiter einer Aids-Hilfe
sich mit mir in Verbindung setzen würde.




Nachtrag 11.1.09

Natürlich kann man aus der Ferne den Sachverhalt nicht wirklich beurteilen. Solange der User nicht mit mir Kontakt aufnnimmt mache ich mir halt meine eigenen Gedanken.

Vermutlich wurde Zitronensäure als Aktivitor benutzt und es wurde von einigen die MMS-Kur extrem lange durchgeführt. Davon hat Jim Humble nirgendwo geredet. Für eine HIV-Kur empfiehlt er lediglich 3 Wochen. Wenn dann HIV-Patienten hingehen ohne fachliche Begleitung und diese Chemie ein halbes Jahr lang einnehmen, dann kann man das nur schlicht als waghalsiges Experiment und Uninformiertheit bezeichnen.

Und was den Todesfall angeht, so müßte man dazu mehr wissen. Wenn diese Patienten vorher keine komplementäre Therapie gemacht haben, dann hatten sie mit großer Wahrscheinlichkeit eine Vielzahl an Mikronährstoffdefiziten, die durch MMS noch vergrößert wurden.

Und wenn ein HIV-Patient stirbt, hat er in aller Regel sich nicht frühzeitig um adäquate Hilfe bemüht. Wie das unter Begleitung einer Aids-Hilfe möglich ist, ist mir schleierhaft. Ebenso weiß man nichts darüber, in welchem Stoffwechsel- und Immunzustand die Patienten die Kombimedikamente abgesetzt haben.

Insofern ist die von mir hier wiedergebene Schilderung des Todes eines HIV-Patienten im Zusammenhang mit MMS sicher mit Fragezeichen zu betrachten.

Der einzige, der Licht in diese Angelegenheit bringen könnte, wäre der ehrenamtliche Helfer bzw. MMS-Forums-User.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 19 Jan, 2010 3:24 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
Zwillinge Geschlecht:Männlich Ratte OfflinePersönliche Galerie von administratorBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden
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BeitragVerfasst: Mi 07 Apr, 2010 9:15 am  Titel:  Dringende Warnung vor MMS - Todesfälle in den USA Antworten mit ZitatNach untenNach oben

DRINGENDE WARNUNG VOR MMS - Todesfälle in den USA


Den folgenden Beitrag von Achim aus dem MMS-Forum, sowie einzelne Beiträge hierzu übernehme ich angesichts der eminenten Bedeutung dieses Themas. Die Beiträge sind von Ende 2009.


"Heute teilte mir mein Heilpraktiker mit, der auch mein Schamane ist, dass er absolut von der Anwendnung von MMS abrät. Er lebt 5 Monate im Jahr in den USA. Mittlerweile häufen sich in den USA, wo viele Leute MMS anwenden, richtige gesundheitliche Beschwerden als Anschlussfolge der MMS-Behandlung. Es gibt mitterweile eine Klageflut von Privatpersonen gegen den Herausgeber des Buches. Jim Humble, der aus Texas kommt, kann sich in Texas, wo die schlimmsten Fälle sind, nicht mehr blicken lassen und hält sich überwiegend Mexiko auf. 2 Todesfälle, die direkt auf MMS zurückzuführen sind, sind ihm ebenfalls in den USA berichtet worden. Hier hat die Obduktion eindeutig eine Chlorgasvergiftung in der Blase, nachgewiesen..

Außerdem gibt es sehr viele Leberschäden als Folge der MMS-Behandlung

Ganz stark betroffen ist der Darm. MMS kann nämlich gar nicht Gut von Böse unterscheiden und oxidiert z.B. die E-Colibakterien der Darmflora, die einer der wichtigsten Bestandteile sind. Bei Leuten die lange mit MMS therapieren, zeigt sich, dass sich nach Absetzen der MMS-Behandlung Abzesse im Darm, und ganz viele Parasiten und bösartige Bakterien bilden, da die guten Gegenspieler von MMS vorher zerstört wurden.

Er und seine amerikanischen Schamanen- und Heilpraktikerkollegen haben Laborversuche in bezug auf die Darmbakterien gemacht und konnten genau sehen, dass sämtliche, auch die absolut wichtigen und nützlichen, gnadenlos zerstört werden. Ebenso konnten sie in Laborversuchen sehen, dass MMS gegen viele Bakterien und Viren gar nicht wirkt, wie Jim Humble behauptet, wohl aber viele nützliche zerstört. Bei Viren ist eben nicht nur wichtig, dass sie negativ geladen sind, sondern deren Proteine etc. Und da, das konnten sie genau sehen, wirkt MMS oft gar nicht.

ALSO: Hände weg von MMS, wenn man chronisch krank ist. Das sind seine Worte.

Außerdem zerstört MMS alles, was homöopathisch ist. Das konnte er ebenfalls in Laborversuchen austesten.

Er sagt, es mag zwar sein, dass MMS bei einigen Menschen wirkt, auch gegen Krebs, was ihm aber noch nie bekannt wurde, aber aufgrund der Fehldosierungen käme es zu viel größeren Schäden, als Nutzen."

Achim 3.11.2009
http://www.mms-selbsthilfe.de/showthread.php?t=786

Weitere bemerkenswerte Aussagen von Achim aus dem gleichen Thread

"ich habe damals schon eindeutig darauf hingewiesen, dass die darmflora kaputt geht durch mms und ich konnte auch sehen, dass ich 3 monate nach der mms-behandlung eine reihe von schädlichen darmbakterien, wie chlostridien, hatte, die vorher nicht da waren.

aber drastisch vermindert waren e-coli und bifidobakterien. und genau das war auch der durchfall, der nur schwer zu stoppen ging.

und noch etwas: obwohl ich mich intensiv mit mms behandelt habe: meine chlamydien sind nach wie vor ein thema in meinem körper. jetzt muss ich antibiotika nehmen, da sich diese noch mehr vermehrt haben, wobei sie doch hätten zerstört werden müssen durch mms, wenn man jim humble glaubt.

das einzige, was positiv war: zahnfleischentzündungen die verschwiden, kann ich bestätigen - , und leichte erkältungssympthome, die auch weggingen."

Ein HIV-Positiver 1.12.2009

"Ich nehme es schon seit längerer Zeit ein, aber eben nur bei Infektions-Symptomen und nicht prophylaktisch, weil es ja oxydierend wirkt und dabei die Antioxydantien auf der Strecke bleiben. Das schreibt Jim Humble auch schon in seinem Buch.

Ach ja, hab auch HIV, seit 17 Jahren, die Darmflora war auch schon mal jenseits von Gut und Böse, und ich bin dem Sensenmann von der Schippe gehüpft mit Toxoplasmose. Also Kopf hoch, Achim!"

Achim 1.12.2009

"mir hats bislang nur bei zahnfleischproblemen schnell und sehr gut geholfen. aber sonst auch nicht. sonst dürften meine chlamydien und cytomegalieviren sowie ebv-viren nicht mehr nachweisbar sein, bzw. die antikörpertiter hätten nicht mehr nachweisbar sein dürfen. sind sie aber. und herpes taucht auch immer mal wieder auf. es kann also nichts gegen herpesviren bzw. den viren aus der herpesgruppe anhaben. sonst würden die hierdurch verursachten krankheitsbilder nicht mehr auftauchen."

Ein User

"Wie man eine Darmflora wieder aufbaut?
Am besten mit Joghurt aus dem Bio-Laden.
Dauert 2 - 3 Tage und alles ist wieder in Ordnung."

Kommentar

Die Beiträge von Achim sprechen für sich. Die darauffolgenden Äußerungen einiger User ebenfalls. Es ist schon erstaunlich, wie oberflächlich hier einige User argumentieren und wie ignorant sie solchen Warnungen gegenüber sind.

Das Beispiel des HIV-Positiven ist erlstaunlich. Ich frage mich, wie kann man mit einer solchen Krankheitsgeschichte immer noch auf die Idee kommen, daß man mit einem chemischen Mittel wie MMS irgendwelche zugrunde liegenden Ursachen beheben könne? Bei einer solchen Krankheitsgeschichten sind eine Fülle von Dysregulationen und Mikronährstoffdefiziten wahrscheinlich, die jede Einnahme von MMS verbieten, jedenfalls eine solche, wie sie im Internet offeriert wird.

Der naive Glaube eines User, eine zerstörte Darmflora alleine mit Yoghurt wieder aufbauen zu können spricht ebenfalls für sich. Mit Yoghurt wird man eine Darmflora, die intakt ist besser intakt halten können, aber eine defizitäre Darmflora bedarf gezielte Darmbakterien, wenn man sie schnell wieder in Ordnung bringen will. Dies gilt zumindest für chronisch Kranke , insbesondere für Krebs- und HIV/Aids-Patienten.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 30 Jun, 2014 10:45 am, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: So 11 Apr, 2010 1:53 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

MMS heilt Aids und die Erde ist eine Scheibe

Am 31.3.hieß es im MMS-Forum:

Die eigentlich interessanten Nachrichten kommen hier leider nicht zur Sprache.
Jim Humble berichtet doch in seiner letzten Information (Nr.10) von 500 geheilten AIDS-Kranken und er liefert dazu ein Protokoll. Die Patienten wurden zwar gesund, blieben HIV-positiv. Er erklärt das damit, dass die Eigenschaft HIV+ = Vorhandensein von Antikörpern sei und dass die nicht verschwinden, sei normal.


http://www.mms-selbsthilfe.de/showthread.php?t=906&page=2

Kommentar

Man kann sich über die erneute Wiederholung dieser anekdotischen Geschichten von J. Humble nur wundern. MMS-Gläubigen scheint nicht zu vermitteln zu sein, daß man bei den Geschichten von J. Humble nicht einmal weiß, ob er von Aids-Kranken oder von HIV-Positiven spricht.

Daß Aids in Afrika nicht mit europäischem Aids vergleichbar ist, ist in diesem Thread bereits hinlänglich dargestellt worden. Wenn J. Humble bei afrikanischen HIV-Patienten, von denen man nicht weiß, ob sie nach europäischen Maßstäben überhaupt als HIV-positiv gesichert gelten würden geschweige denn an einer Aids-definierenden Krankheit nach europäischer Definition leiden, mit MMS irgendwelche "afrikanischen Allerweltssymptome“ gebessert hat, dann ist das auf den ersten Blick sicher eine gute Nachricht, beweist aber keinesfalls, daß dies irgendwas mit HIV und Aids zu tun hat.

Aber wie in diesem Thread ebenfalls hinreichend dargestellt, weiß niemand, wie sich der Gesundheitszustand bei diesen Patienten langfristig entwickelt und ob nicht gerade durch die MMS-Einnahme später Mikronährstoffdefizite sowie Immun- und Stoffwechseldysregulationen entstehen.

Insofern sind die Nachrichten von J. Humble weder interessant noch hierzulande nachahmenswert, sondern allenfalls gemeingefährlich für europäische HIV- und Aids-Patienten. Warum, das ist in diesem Thread und insbesondere in meiner „Warnung vor MMS bei HIV-Patienten“ nachlesbar.


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BeitragVerfasst: Fr 16 Apr, 2010 12:47 am  Titel:  Zensur im MMS-Forum Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zensur

Zu meiner Verwunderung stelle ich soeben fest, daß mein Beitrag im MMS-Forum "Warnung vor MMS bei HIV-Patienten" nach einer erneuten Änderung des gesamten MMS-Forums verschwunden ist. Dies, obwohl der Thread über 6.000 mal aufgerufen wurde. Auch andere kritische Threads scheinen aussortiert worden zu sein.

Wen wunderts, wenn man unter dem Thread "Skeptische Stimmen" jetzt lesen kann: "Grund dafür ist, dass wir verhindern möchten, dass das Thema MMS durch überzogene Warnungen diskreditiert wird."

Ebenso scheinen weitere kritische Beiträge verschwunden zu sein, insbesondere die gesamte Diskussion mit einem User, der als ehrenamtlicher Betreuer bei einer Aids-Hilfe über die Erfahrungen von HIV-Positiven mit MMS berichtet hatte einschließlich der Schilderung des Experiments eines HIV-Patienten mit MMS mit Todesfolge.

Letzteres ist hier nachzulesen unter Datum vom 8.1.10 unter "Lebensgefährliches MMS-Experiment von HIV-Patienten mit Todesfolge".

Kommentar

Ich finde es ein starkes Stück, daß meine fundierte Warnung wie auch weitere kritische Stimmen und Beispiele nun nicht mehr für interessierte Leser auffindbar sind außer auf der hiesigen Helferzelle. Dies, obwohl es auch HIV-Positive im MMS-Forum gab wie Aton und Achim, die vor der kurmäßigen Anwendung von MMS aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen gewarnt haben. Auch diese Beiträge scheinen nicht mehr vorhanden zu sein.

Ich finde es unglaublich,
mit welcher Arroganz und groben Fahrlässigkeit
hier die Betreiber des Forum vorgehen
ohne jegliche Fachkenntnis zum Thema HIV und Aids.
Offensichtlich glaubt man lieber den afrikanischen
anekdotischen Geschichten von J. Humble.


Aber schließlich ist jeder HIV-Positive
für das, was er tut, selbst verantwortlich.




Zuletzt bearbeitet von administrator am So 18 Sep, 2011 10:39 am, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Simon




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BeitragVerfasst: Fr 04 Jun, 2010 11:03 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Eine traurige Nachricht: wie ich soeben erfahre ist Aton (Ralf) am 7. Mai 2010 verstorben. Trotz aller Meinungsverschiedenheiten sollte es nicht unerwähnt bleiben wie ich finde. Er hatte ein langen Leidensweg hinter sich, das war bekannt und daran war die sture Schulmedizin und die einseitige gesetzliche Krankenkasse mitschuld, die schwer kranken Menschen wie aton den Weg zu wahrer Heilkunst versperrt. Ein kritischer Geist weniger auf der Welt.


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BeitragVerfasst: Mi 09 Jun, 2010 8:31 pm  Titel:  Aton's Tod Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo Simon,

vielen Dank für die Nachricht von Aton's Tod. Kannst Du mir bitte sagen aus welcher Quelle Du diese Nachricht hast. Wenn sie absolut zuverlässig ist, werde ich die Nachricht auch an anderer Stelle dieses Forums schreiben.

Ich verstehe allerdings nicht Deine Ausführungen. Aton's Zustand, der ja schon mehrere Jahre bestand war mit KEINER alternativen Therapie mehr zu behandeln. Ich kann jetzt nicht mehr exakt sagen, wann ich erstmals Kontakt mit ihm hatte. Ist vermutlich mehr als 2 Jahre her. Ich habe ihm damals zu einer verträglichen neuen Kombitherapie geraten plus meine komplementäre Unterstützung. Aber dazu war er nicht bereit. Wie Aton drauf war, ist ja hinlänglich aus den hier lesbaren Beiträgen, den Diskussionen im MMS-Forum und seinen eigenen Internetauftritten bekannt.

Zur Erinnerung: Er schrieb ja selbst im MMS-Forum im Mai 2008, daß seine Helferzellen von 4 auf 26 gestiegen seien. Wenn ein Immunsystem derart am Boden ist, dann greift allenfalls noch eine antiretrovirale Therapie. Und wenn ein solcher Zustand zu lange besteht und viele weitere Probleme bestehen, dann ist es selbst mit schulmedizinischer Therapie fraglich, ob noch eine Chance besteht das Immunsystem wieder aufzubauen.

Für mich stellt sich die Frage, ob dann bald seine unselige Warnung von mir auf seinen Internetseiten verschwindet.

Für mich war lange absehbar, daß die Entwicklung so verlaufen wird. Genau genommen war es eine suizidale Entwicklung, die er so gewählt hat und nicht anders. Erstaunlich ist allenfalls, daß er so lange mit einem derart geschwächten Immunsystem noch überleben konnte. Aton gehörte für mich zu den "Unerreichbaren". Solche Menschen müssen ihren Weg gehen bis zum Ende. Er war zweifelsohne der extremste HIV-positive Aids-Kritiker, der mir in all den Jahren begegnet ist.

Ich hoffe, daß andere aidskritische Patienten daraus lernen und es nicht so weit kommen lassen. Es muß heute niemand mehr an HIV oder Aids sterben, wenn er frühzeitig meine alternative Therpie nutzt und/oder rechtzeitig die antiretrovirale Therapie beginnt und möglichst komplementäre Therapie dazu macht.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Fr 11 Jun, 2010 9:09 am, insgesamt 4-mal bearbeitet
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Simon




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BeitragVerfasst: Mi 09 Jun, 2010 9:22 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

hallo Wilfried, ich hab die Info von hier. Du hast recht, Aton war schon extrem. Meine Äusserung zu dem Leidensweg...soweit ich weiß ist sein Krankheitszustand schon in frühen Jahren aufgrund der ganzen Chemie ruiniert worden, ich glaube da gehörte er noch gar nicht der Kritikerszene an.
Ich war wohl etwas zu voreilig. Wie du schreibst wäre sein Zustand mit keiner alternativen Therapie mehr zu behandeln sondern zuerst mit der neuen verträglicheren Kombitherapie und diese wäre ja wiederum GKK-Leistung, die hätte er sicherlich bezahlt bekommen, insofern muss man natürlich feststellen daß auch Aton wieder einer derjenigen ist dessen Ideale oder vielleicht auch Haß stärker waren als der Realitätssinn. Ich persönlich (hiv-) bin da sowieso gemässigter, auch dank deines Engagements und deinen Praxiserfahrungen, die leider nur wenigen die Augen öffnen.


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BeitragVerfasst: Fr 11 Jun, 2010 9:55 am  Titel:  Ärgerliche Zensur Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ärgerliche Zensur

Nach langer Pause ist im MMS-Forum mal wieder ein Beitrag zum Thema HIV/Aids zu lesen. Ein HIV-Positiver berichtet, daß er 3 Wochen lang MMS 1 nimmt und in der ersten Juni-Woche den Immunstatus und die Viruslast untersuchen läßt und dann berichten würde.

Daraufhin schreibt Achim, der hinreichende persönliche Erfahrungen mit MMS hat, über die er im MMS-Forum seinerzeit und auf der Helferzelle berichtete hat, daß MMS keine positive Wirkung bei HIV-Patienten habe.


Bevor die wichtigen Äußerungen im MMS-Forum wieder verschwinden, halte ich sie vorsorglich hier fest:

Zitat von Achim

mms bringt gar nichts bei HIV. vergiss es....du wirst weder hiv negativ noch werden deine werte besser. es passiert das gegenteil. die VL steigt an und die CD 4 sinken, wenn du es weiterhin einnimmst. das sind nicht nur meine erfahrungen.

ich weiß ja nicht, was jim humble in afrika immer so alles als aids und hiv vorgesetzt bekommt. jedenfalls hat das nichts mit unseren hiv-positiven testergebnissen zu tun. sonst hätte es bei mir sowie bei noch 3 anderen bekannten von mir wirken müssen. wir nehmen jetzt alle die antiretroviralen mittel, weil es uns immer schlechter unter mms ging.

also: lass die finger davon!!!!! es bringt nicht bei hiv-positiven in deutschland.

es hat bei mir noch nicht einmal die syphilis und auch nicht die chlamydien aus dem körper entfernt. denn meine chlamydien- und syphilistiter sind eher noch gestiegen, anstatt gesunken.

also auch da bringts gar nichts.


Kurz darauf schaltete sich die Moderatorin „Kosima“ ein und schließt den Thread, weil die Forums-Regeln nicht beachtet würden.

Zitat von Kosima

Bei Dir hat MMS nicht gewirkt!!! Das heißt aber nicht, daß es bei mir oder anderen Usern dann auch nicht wirkt...und diesen Eindruck versuchst Du immer wieder, hier im Forum zu vermitteln, wenn Du ziemlich emotional schreibst: MMS bringt gar nichts bei HIV!

Bitte achte bei Deinen Postings darauf, Deine Erfahrungen nicht zu verallgemeinern!!! Sonst muß ich leider zum Schutze von anderen Usern Deine Beiträge nachträglich so kommentieren, daß dieser Eindruck nicht mehr entsteht!

Ich schließe diesen Thread, weil die Forumsregeln anscheinend hier nicht eingehalten werden können, sorry!!


Dies ist für mich nicht nachvollziehbar, weil ich jedenfalls nicht erkennen kann, welche Forums-Regeln nicht beachtet wurden. Angesichts der früheren Haltung der Moderatoren zu der Zeit, wo ich dort noch mit diskutiert habe und lange Zeit keinerlei Grenzen gesetzt wurden, scheint die Grenzsetzung jetzt ins Gegenteil zu verfallen.

Hier wurde ohne Grund eine Chance verpaßt, daß der User in Kürze seine Immunwerte und Viruslast hätte mitteilen können. Oder hat man nun im MMS-Forum Angst davor, daß auch dieser User von negativen Wirkungen von MMS bei HIV berichten könnte? Obwohl die Negativ-Wirkung nicht alleine an den Helferzellen und der Viruslast erkennbar sein muß.

Ärgerlich auch, daß eine Moderatorin, die offensichtlich von den Zusammenhängen bei HIV keinerlei Ahnung hat, nicht einmal einen mit MMS-erfahrenen HIV-Patienten ernst nimmt.

Ihre Aktion der Zensur führt nur dazu, daß vermutlich noch weitere - im doppelten Sinne - naive HIV-Patienten mit MMS experimentieren und sich damit schaden und es für alternative Therapeuten umso schwerer wird die Dinge in Ordnung zu bringen bzw. solche Patienten aufgrund der durch MMS verursachten garantierten negativen Wirkungen unnötig früh die Kombimedikamente nehmen müssen.


Achim bezieht sich genau auf andere HIV-Patienten, die mit MMS negative Erfahrungen gemacht haben, über die ich in meiner „Warnung vor MMS bei HIV-Patienten“ berichtet habe. Aber dieser Beitrag ist ja im MMS-Forum verschwunden und nur noch auf der Helferzelle zu lesen.

Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen im MMS-Forum doch einmal darüber klar werden, ob sie nun eine Diskussion zum Thema HIV/Aids dort haben möchten oder nicht und ob skeptische bzw. kritische Stimmen zugelassen sind oder nicht.

Abgesehen davon, ist die Überschrift des Threads mit "Aids“ unsinnig. Aids haben nur wenige Menschen, HIV dagegen bedeutend mehr. Der Thread müßte korrekt „HIV/Aids“ lauten.

Es geht in erster Linie um HIV und erst in zweiter Linie um Aids. Wer also das Thema auf „Aids“ reduziert und glaubt, daß damit HIV automatisch eingeschlossen sei, zeigt alleine damit, daß er ein eingeschränktes Verständnis vom Thema hat.

http://www.mms-selbsthilfe.de/showthread.php?1485-HIV-3-Wochen-Therapie




Zuletzt bearbeitet von administrator am Do 12 Mai, 2011 9:03 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Mo 28 Jun, 2010 10:16 pm  Titel:  Was ruft Aids hervor? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Was ruft Aids hevor?

Eine Userin schreibt, daß wir nach all den Jahren bis heute nicht wissen, was Aids wirklich hervorruft.

Kommentar

Ach, wirklich nicht?

Ich finde, daß man auf der Helferzelle genügend darüber erfahren kann, was Aids wirklich hervorruft. Aids in Form einer der rd. 30 Aids-definierenden Erkrankungen entwickelt sich auf der Grundlage der HIV-Infektion erst dann, wenn im Laufe der Zeit die Helferzellen stark absinken unter 200 Helferzellen oder tiefer.

Diese Entwicklung ist nur möglich auf der Grundlage der mit der HIV-Infektion verbundenen Immunaktivierungs- bzw. Entzündungsdiathese, die neben HIV als Motor viele Stoffwechsel- und Immundysregulationen sowie Mikro- und Makronährstoffdefizite auslöst, die wiederum eine zunehmende Immunschwäche fördern.

Das alles, nicht mehr und nicht weniger, löst die Entwicklung von Aids aus.

Das muß sich aber nicht zwangsläufig im MMS-Forum herumsprechen, wo man der Illusion erliegt mit MMS alle Probleme chronisch kranker Menschen lösen zu können.




Zuletzt bearbeitet von administrator am So 03 Apr, 2011 4:26 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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