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Querdenker




Anmeldungsdatum: 03.07.2008
Beiträge: 40

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BeitragVerfasst: Fr 11 Jul, 2008 10:59 am  Titel:  Wie aussagekräftig ist der HIV-Antikörpertest? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wie aussagekräftig ist der HIV-Antikörpertest? Das Max-Plank-Institut gibt ein Beispiel für die statistische Fehleranfälligkeit einer HIV-Diagnose.

http://www.mpib-berlin.mpg.de/de/forschung/abc/rechenbeispiele.htm

AIDS-Test
Von 100.000 Männern ohne Risikofaktoren sind nur etwa 10 mit dem HI-Virus infiziert (Grundrate). Die beiden kombinierten AIDS-Tests entdecken mit 99,9% Sicherheit das AIDS-Virus (Sensitivität), d.h. würde man diese hunderttausend Männer testen, dann würden 10 von 10 HIV-Positiven einen positiven Befund bekommen. Von den 99.990 nicht-infizierten Männern fällt der Test bei 0,01% dieser Personen, also bei ungefähr 10 Personen, falsch-positiv aus.
Wie wahrscheinlich ist eine HIV-Infektion, wenn der Mann positiv testet?

(a) mehr als 99 %
(b) etwa 50 %
(c) etwa 10%



Lösung: Tatsächlich ist 50% richtig. Die hohe Sicherheit der HIV-Tests verführt zu der intuitiven, aber falschen Einschätzung, dass kein Zweifel mehr an der Diagnose erlaubt ist. Auch fast alle geschulten Berater sitzen diesem Trugschluss auf. Dies zeigte ein Student von Gigerenzer, der 20 AIDS-Beratungsstellen aufsuchte, um einen HIV-Test zu machen. Obwohl der Student sich als monogam und drogenfrei beschrieb (und damit signalisierte, dass sein HIV-Risiko extrem niedrig liegt), behaupteten alle Berater felsenfest, dass ein positives Test-Ergebnis auch in seinem Fall bedeuten würde, dass er HIV-infiziert sei. In den USA haben bereits mehrere Menschen nach falsch positiven HIV-Diagnosen Selbstmord begangen.
(Quelle: Max-Plank-Institut Berlin)

Falsch positve HIV Diagnosen sind ein Tabu in der HIV/AIDS-Forschung. Dies zeigt der „Fall Andrew Stimpson“ sehr deutlich. Andrew Stimpson wird als ein Wunder in der HIV/AIDS-Forschung angesehen, weil er sich zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten einen HIV-Antikörpertest unterzogen hatte. Erst war er HIV positiv, Stimpson dachte ebenfalls an Selbstmord, lies sich nach 14 Monaten noch mal testen, diesmal war er HIV negativ. Die Möglichkeit einer falschen HIV-Diagnose wird im Fall von Andrew Stimpson verschwiegen. Der Grund hierfür ist einfach.
Andrew Stimpson wollte die Gesundheitsbehörde auf Schadensersatz verklagen, konnte jedoch kein Fehlverhalten nachweisen. Seine letzte Möglichkeit war seine Story der Boulevardpresse zu verkaufen nach dem Motto, HIV-Patient von HIV geheilt.
Die HIV/AIDS-Forschung spricht sogar von Wunder und Spontanheilung, sieht in Andrew Stimpson Immunsystem den Schlüssel in der Erforschung einer geeigneten HIV-Impfung. Diagnosefehler werden hierbei zu Unrecht negiert.


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Simon




Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 53

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BeitragVerfasst: Fr 11 Jul, 2008 6:44 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wunder? so ein Quatsch! Entscheidend für positiv oder negativ sind beim WesternBlot-Test die Anzahl der Banden, und während in Australien 4 Banden nötig sind für eine positiv-Diagnose, reichen z.B. in den USA lediglich 2 Banden. D.h. es ist im Bereich des Möglichen, daß eine Person heute in New York positiv getestet wird, und dann nach Sydney/Australien jettet um dort im nächsten Test dann als negativ-getestet die Untersuchung verlässt.

Übrigens, den strengeren australischen Standard haben die Aktivitäten der Perth-Group "verursacht"


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administrator
administrator


Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
Wohnort: Köln
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BeitragVerfasst: Fr 11 Jul, 2008 10:47 pm  Titel:  Zuverlässigkeit von HIV-Tests Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zuverlässigkeit von HIV-Tests

Hallo Querdenker,

was willst du uns mit dem Beitrag sagen? Es steht jedem frei einen positiven HIV-Test noch einmal an anderer Stelle überprüfen zu lassen. Mir ist jedenfalls noch niemand begegnet, bei dem erst ein Test positiv war und später wieder negativ. Gleichwohl kenne ich solche Geschichten. Aber immer, wenn ich dann Kontakt zu solchen Personen herstellen will, ist das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich.

Es ist aus kritischer Sicht denkbar, daß ein Test positiv reagiert aufgrund der von Christine Johnson zusammengestellten rd. 60 Faktoren. Dazu zählen beispielsweise Grippe-Impfung, Herpes simplex, Infektionen der oberen Atemwege, Hepatitis-Impfung, Epstein-Barr-Virus, rezeptiver Analverkehr (womit wahrscheinlich Sperma als Fremdeiweiß gemeint ist) usw.

Wenn jemand bei einem später wiederholten HIV-Test dann wieder negativ testet, dürfte es sich in der Regel wohl um Patienten handeln, die in dieser Weise betroffen waren und wo das Immunsystem diese Antigenbelastung überwunden hat und dann die Antikörper wieder verschwinden.

In beiden Fällen läßt sich aber anhand normaler Laborparameter ablesen, ob das Immunsystem mit einer viralen Erkrankung belastet ist oder nicht.

Abgesehen davon werden in dem Beitrag Aids-Test und HIV-Antikörpertest synonym verwendet, was schlichtweg Nonsens ist. Auch, wenn ich es schon hunderte Male geschrieben habe: Es gab und gibt keinen Aids-Test. Der Test ist und bleibt ein HIV-Antikörpertest und weist kein Aids nach. Von Aids kann erst gesprochen werden, wenn eine Aids-definierende Krankheit vorliegt. Das sollte man meiner Meinung nach, wo immer möglich, auseinanderhalten. Natürlich ist mir bewußt, daß Du diesen Artikel nicht selbst verfaßt hast.

Ein positiver HIV-Test sollte natürlich niemals Grund sein für einen Selbstmord, sondern Aufforderung in weiteren normalen Untersuchungen den Zustand des Immunsystems abzuklären. Die HIV-Infektion ist nicht gleich Aids. Aids entsteht nur, wenn eine Reihe von Stoffwechsel- und Immundysregulationen hinzukommen, die nicht frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Das schließt nicht aus, daß es Menschen gab und immer noch geben wird, die bei einem positiven HIV-Test in Panik geraten anstatt das Thema anzupacken und alles notwendige zu tun.

Für Kenner läßt sich unschwer an einigen Laborwerten erkennen, ob eine virale Erkrankung vorliegt oder nicht; insbesondere zeigen Parameter der Immunaktivierung und die Höhe der Gammaglobuline, ob eine virale Infektion vorliegen kann oder nicht. Außerdem wird in aller Regel nach einem HIV-positiven Test eine Untersuchung der Viruslast vorgenommen.

Mit Wundern hat das jedenfalls nichts zu tun, wenn ein HIV-Test später wieder negativ wird auch wenn eine betroffene Person dies so auffassen kann.

Dein Pseudonym läßt vermuten, daß Du noch andere Themen hast, wo Du querdenkst, was ja grundsätzlich nicht verkehrt ist. Mir sind jedenfalls nur HIV-Patienten bekannt, die bei wiederholten HIV-Tests an verschiedenen Stellen immer wieder ein positives Ergebnis bekamen.




Zuletzt bearbeitet von administrator am So 03 Aug, 2008 12:07 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Querdenker




Anmeldungsdatum: 03.07.2008
Beiträge: 40

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BeitragVerfasst: Sa 12 Jul, 2008 9:38 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo Admin,

vielen Dank für deine Antwort.

Du schreibst: „was willst du uns mit dem Beitrag sagen?“

Das der HIV-Antikörpertest beim Menschen der nicht aus einer Risikogruppe stammt, im positiv getesteten Fall nicht 99,9% Sicherheit beträgt sondern nur 50%. Und dass kein HIV/AIDS Berater sich diesem statistischem Irrtum bewusst ist.

Mit dem Fall „Andrew Stimpson“ wollte ich mal aufzeigen dass es solche Fälle gibt. Dieser Fall ist dokumentiert. Die Möglichkeit einer falschen Diagnose wird hierbei aus juristischen Gründen verschwiegen. Stattdessen wird von Anomalien und Wunder gesprochen.

Du hast Recht wenn du schreibst „es gab und gibt keinen Aids-Test“.
Ja, es gibt kein diagnostisches Testverfahren was die Krankheit AIDS zweifelsfrei bestimmt, AIDS ist ein sprachlicher Begriff für eine Vielzahl von Erkrankungen. Der Begriff „AIDS-Test“ ist umgangssprachlich jedoch genauso gebräuchlich wie der Begriff Eiweiß. Im Menschen gibt es über 100.000 Aminosäureverbindungen die meist anders aussehen als dass weiße vom Ei. Es bedarf nicht der Erwähnung dass mit „AIDS-Test“ der „HIV-Antikörpertest“ gemeint ist.

@ Simon,
100% Zustimmung, in England und Wales muss man sich auch was dabei gedacht haben, als der WB-Test zu Beginn der 90er Jahre zur HIV-Diagnose verboten wurde.

Gruß

vom querdenkenden Querdenker Wink


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administrator
administrator


Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
Wohnort: Köln
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BeitragVerfasst: Sa 12 Jul, 2008 1:33 pm  Titel:  Western-Blot Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo Querdenker,

weißt du denn welcher Test in England als Ersatz für den Western-Blot benutzt wird? Womit erfolgt dort die Bestätigung eines HIV-positiven Ergebnisses?


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Querdenker




Anmeldungsdatum: 03.07.2008
Beiträge: 40

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BeitragVerfasst: Sa 12 Jul, 2008 8:27 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo Admin,

ich vermute mal, dass in England und Wales ein positiver ELISA-Test mittels PCR bestätigt wird. Viel mehr Möglichkeiten gibt es ja auch nicht.

Gruß

Querdenker


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Simon




Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 53

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BeitragVerfasst: Sa 12 Jul, 2008 9:41 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hier zwei schöne Tabellen mit einer Übersicht der verschiedenen internationalen WesternBlot-Standards:

http://www.250kb.de/u/070129/g/89f664cf.gif

http://www.healtoronto.com/wbchart.pdf

Hier sieht man daß die Australier den strengsten Maßstab legen, 4 der 10 Proteine müssen anschlagen.


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ungftmob




Anmeldungsdatum: 13.07.2008
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BeitragVerfasst: Sa 19 Jul, 2008 11:48 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Daß für den HIV-Test in verschiedenen Ländern unterschiedliche Standards gelten, hört sich auf den ersten Blick spannend an, aber man muß sich doch fragen, ist das wirklich relevant? Also anders gesagt, wieviel Prozent der in Deutschland HIV-positiv getesteten Menschen wären denn in Australien tatsächlich HIV-negativ?

Daß der Western Blot in England als HIV-Test nicht zugelassen sei, habe ich schon oft in deutschen Artikeln gelesen, leider habe ich bislang noch keine einzige englische Quelle gefunden, die das bestätigt (und wenn man das irgendwo wüßte, dann doch sicher am ehesten in England selbst?). Mittels Google konnte ich selbst auf englischen Webseiten (also mit der Topleveldomain .uk) immer nur Hinweise auf den Western Blot als Bestätigungstest finden.

Kann mir denn irgendwer eine aus England selbst stammende Quelle nennen, die ausdrücklich sagt, daß der Western Blot in England nicht als HIV-Bestätigungstest zugelassen ist?


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achim



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BeitragVerfasst: So 03 Aug, 2008 9:58 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

http://www.hiv.net/hivnet2008.pdf

einfach links dann "der HIV-Test" anklickn und lesen.

In Ländern, wo kein WB erfolgt, wird mit mehreren ELISAS unterschiedlicher Spezifizität und Sensibilität in einer bestimmten Abfolge gegengetestet. das geht schneller und ist kostengünstiger und soll sogar genauer sein. England gehört wohl zu diesen Ländern.


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achim



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BeitragVerfasst: So 03 Aug, 2008 10:17 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Und zu Recht wird die Genauigkeit des WB angezweifelt. Es wird nämlich aus dem Patientenblut eine Viruskultur angezüchtet. Diese dann aufgereinigt und aufgetrennt. Die dann gewonnenen Proteine werden sodann auf einen Streifen aufgetragen. In armen Ländern werden nur 2 Banden auf dem Streifen gepinselt, in reichen bis zu 4 Banden.Wenn die im Patientenblut enthaltenen Antikörper dann auf diese aus der Patientenviruskultur gewonnenen Proteine reagieren, gilt das als Bestätigung.

Aber genau das ist der Knackpunkt: Die gewonnenen Proteine stammen ja aus dem Patienten, der einen positiven ELISA-AK-Test hatte. Also werden demzufolge auch die AK auf die entsprechenden Proteien reagieren. Was soll denn das bestätigen? Das kann nur bestätigen, dass in dem Menschen bestimmte Proteine sind.

Mit Recht besteht England und auch wohl andere Länder auf unterschiedliche ELISAS mit unterschiedlicher Spezifizität und Sensibilität in einer bestimmten Abfolge. Das halte ich auch für genauer.


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achim



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BeitragVerfasst: So 03 Aug, 2008 10:44 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

http://elmaltes.blogspot.com/2007/12/for-immediate-release-dec.html

hieraus ergeht, dass ein chicagoer gericht 2007 einer frau 2,5 Mio Dollar schadenersatz zusprach, weil sie falsch hiv-ak-positiv getestet wurde. die frau ging mit sogenannten ARC-Sympthomen (erschöpfung, geschwollene lymphnknoten, infektsympthomatik) zum test. wurde hiv-AK-positiv nur im ELISA getestet (ein WB wurde nie durchgeführt und auch nicht mehrere ELISA-Tests mit unterschiedlicher Sensivität und Spezifizität) und daraufhin sofort unter anretroviral eingestellt. da es ihr unter der antiretroviralen behandlung noch schlechter ging, setzte sie die medis ab und ging im anschluss nochmals zum test. dieser test war negativ. sie klagte und bekam recht (2,5 Mio USD schmerzengeld und schadenersatz). das gericht kam aufgrund sachverständigenauskunft zu dem ergebnis, dass die hiv-elisatests unbrauchbar sind, um eine hiv-infektion nachzuweisen. in dem verfahren hatten ehemalige entwickler der HIV-Elisatests ausgesagt, dass es ein trugschluss sei, dass diese tests eine hiv-infektion nachweisen würden. sie würden lediglich eine AK-reaktion, die aber auf vieles erfolgen könne, auch auf grippe und andere krankheiten, anzeigen, nicht spezifisch auf HIV.


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achim



Alter: 50
Anmeldungsdatum: 16.07.2008
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BeitragVerfasst: So 03 Aug, 2008 12:04 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

wenn man nun alle diese details in einen kontext bringt, dann gibt es derzeit weltweilt keinen test, der HIV nachweist, so einfach ists. auch die PCR-Methode weist keine viren nach. das ist unsinn. diese vervielfältigt lediglich in 30 runden genetisches material, wie nucleinsäuren und proteine, die HIV zugeordnet werden. dann wird hier einfach nur mit einer formel runtergerechnet, um eine eine gewisse zahl zu kommen.

es mangelt einfach daran, dass montgnier und gallo, die ja nun schließlich LAV (montagnier 1983) HTLV III (gallo) isolierten (erst 1991 weltweit in HIV umbenannt) nie die von ihnen isolierten proteinpartikel gereinigt und beschrieben haben. sie haben lediglich verschiedene proteine am dichtegradienten 1,16 (der marker bei der virusisolation für retroviren, an dem aber auch zellmüll sich ablagert) nachgewiesen und montgagnier noch das enzym reversetranskriptase. allerdings bilden defekte zellen verstärkt reversetranskriptase (RT), da dies das reparaturenzym der chromosomen ist. selbst in krebszellen findet man sehr viel RT. beide haben diese partikel nie gereinigt und beschrieben und mit diesen partikeln infektionsbeweise gesunder zellen geliefert. denn für retroviren gilt wie für viren neben die kochschen postulaten die regeln des pasteur instituts. und hiernach müssen die isolierten partikel gereinigt, elektronenmikroskopisch fotografiert und mit DIESEN partikeln eine infektion gesunder zellen durchgeführt werden. nur dann gilt für retroviren der beweis, dass es sich um ein infektiöses retrovirus handelt und nicht um nicht infektöse retroviren. dies gilt nämlich für alle viren und krankheitserreger, dass sie in der lage sind, gesunde zellen zu infizieren und sich in ihnen zu vermehren und gleiches von sich bilden. aber genau dieser beweis fehlt bis heute bei HIV.

der ehemalige entwickler des HIV-Elisatests sagte ganz klar, dass p 24 ein protein sei, dass in menschlichen zellen vorkommt, und dass dies nichts mit hiv zu tun hätte. man hätte damals nur verstärkt dieses protein aus aids-kranken isoliert, was aber noch nichts beweisen könne. denn unter zellstress stehende zellen würden eben sehr viele verschiedenartige proteine produzieren, so auch p24. auf dieser grundlage wären dann die AK nachgebildet und die entsprechenden suchtests produziert worden.

ein anderer arzt stellte fest, dass, wenn er sein blut nicht 400fach mit einer spezifischen flüssigkeit verdünnte, er auch HIV-AK-positiv getestet wurde.

im gallolabor wurden die HIV-AK-Tests sowie die HIV-WB entwickelt. da aber gallos mitarbeiter auf die unverdünnten tests auch fast alle HIV-AK-positiv in den ELISA-Tests anschlugen, wurde das blut solange verdünnt, bis nur noch die AIDS-patienten, also alles leute mit enormem zellstress, AKpositiv ausfielen. das war dann eine 400fache verdünnung.

mit anderen worten: die ELISA-ANTIKÖRPER-Suchtests weisen lediglich dann AK nach, wenn bei einer 400 fachen blutverdünnung noch ausreichend AK nachweisbar sind, sonst nicht. es werden keine viren gesucht und keine antigene mit den tests, sondern nur antikörper auf proteine. das sagt auch der ehemalige entwickler der HIV-Tests.

auch die WB wurden nicht auf der grundlage gereingter retroviren entwickelt. vor entwicklung der HIV-WB-Tests man hat also nie aufgereinigt und nachgewiesen, dass die aus den aids-patienten isolierten partikel tatsächlich auch retrovirale infektiöse proteine waren. auch heute geht man hin, führt vor einem WB eine virusisolation durch. je nach land brauchen dann halt nur 2 oder müssen 4 definierte proteine am dichtegradienten schwimmen. diese werden dann isoliert, gereinigt und die hieraus gewonnen proteine benutzt für die WB-Banden. aber dies beweist auch heute nicht, dass diese partikel infektiös sind. das ist das problem. das beweist nur, dass sich zellproteine isolieren ließen, die im anschluss auf die AK aus dem patientenblut reagieren.

in der schweiz kam es 2006 zu gehäuft falsch positvien hiv-ak-tests nach einer grippeschutzimpfung, da das hüllprotein des grippevirus auch GP 41 ist. das heißt also: bei einer 400fachen verdünnung waren sogar hier noch ausreichend HIV-AK nachweisbar.

www.infekt.ch/index.php?artID=1060


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BeitragVerfasst: So 03 Aug, 2008 12:28 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo Achim

das ist ja schön, daß Du Dir solche Mühe gibts bezüglich der HIV-Tests.
Daß auch andere Länder außer England nicht mit dem WesternBlot als Bestätigungstest arbeiten sollen ist mir neu. Welche Länder sollen das sein? Kannst du bitte entsprechende Quellen angeben.

Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, daß ein ELISA-Test, der ein Suchtest ist und bleibt, zu anderen Ergebnissen kommen soll, wenn verschiedene ELISA's nacheinander oder gleichzeitig angewandt werden.

Hierzulande ist und bleibt der WesternBlot der entscheidende Test. Erst, wenn dieser positiv reagiert, gilt ein Patient als HIV-positiv.

Und zur Erinnerung: Ein positiver Test ist selbst aufgrund kritischer Sichtweise nach Hässig, Kremer etc. ein Hinweis auf eine vorliegende zelluläre Immunschwäche und die gilt es in weiteren immunologischen Untersuchungen abzuklären.

Du hast natürlich vollkommen recht, daß es keinerlei "Aids-Tests" gibt.

Aber was bringt es den einen oder anderen HIV-Test in Zweifel zu stellen? Wer einen positiven HIV-Test erhält hat in aller Regel ein geschwächtes Immunsystem oder es entwickelt sich im Laufe der Zeit. Insofern bleibe ich bei dem, was ich seit vielen Jahren sage und schreibe, daß ein positiver HIV-Test ernst genommen werden sollte als Hinweis auf eine zelluläre Immunschwäche.

Geschieht dies nicht oder ist einem Patienten überhaupt nicht bekannt, daß er positiv ist werden sich irgendwann hinweisende Symptome zeigen oder oppportunistische Infektionen auftreten und dann steht Knall auf Fall Aids ins Haus.

Bekomme jetzt einen neuen HIV-Patienten, der zwei Jahre lang wiederkehrenden Mundsoor und Durchfall nicht als hinweisende Symptome ernst genommen hat. Auch der Hausarzt kam nie auf die Idee, mal einen HIV-Test zu machen. Erst bei fortgeschrittener Immunschwäche wurde dann ein HIV-Test und als dieser positiv war ein Immunstatus gemacht.

Ergebnis: HIV-positiv bei 8 Helferzellen, so daß sofortige ART notwendig wurde.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 20 Aug, 2013 5:57 pm, insgesamt 3-mal bearbeitet
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achim



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BeitragVerfasst: So 03 Aug, 2008 1:40 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo Wilfried,

Australien hat 1996 den WB abgeschafft. Die Quelle hierzu habe ich nicht mehr, aber die Perth-Group hat in einem Interview gesagt, dass bis 1996 WB zum Standard gehörte, danach nicht mehr.

In Afrika werden in den Armutsgebieten heute noch 2 unterschiedliche ELISA-AK-Tests durchgeführt, ein Such- und der andere als Bestätigungstest.
Ebenso teilte mir das RKI auch mit, dass eine VL bis 10.000 ohne positiven HIV-AK-Test nicht sofort HIV-positiv bedeutet. Nur, wenn die VL deutlich über 10.000 läge, selbst bei negativem ELISA-Suchtest, könne man von einem falsch negativen Ergebnis ausgehen. Dann hätten sich noch nicht ausreichend AK gebildet. Das müsse dann nach 3 Monaten kontrolliert werden. VL unter 10.000 wären oft auch Fehldiagnosen, da bei den VL-Messungen oft Fehler unterlaufen und auch hier, genau wie bei den AK-Tests Kreuzreaktionen bestehen. So das RKI.


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achim



Alter: 50
Anmeldungsdatum: 16.07.2008
Beiträge: 48

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BeitragVerfasst: So 03 Aug, 2008 1:51 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

und exakt hieran sieht man:

es gibt bis zum heutigen Tage keinen wirklichen Nachweis einer HIV-Infektion. Weder ELISA, WB, noch PCR sind dazu geeignet.

Auch bei der PCR wurden die verwendeten Primer (Startsequenzen, die sich an entsprechende Gegenpole binden) nie aus dem gereinigten HIV produziert. Es sind alles synthetische Nachbildungen von Nucleinsäuren oder Proteinen. Denn es gibt ja sogar bei der PCR verschiedene Methoden, die HIV-VL zu bestimmen. Eine basierend auf nachgebildete Nucleinsäuren, eine auf der Grundlage von Proteinen. Und je nachdem, welches Verfahren angewendet wird, variiert auch die VL enorm. Es hängt also somit von dem Labor ab, wie es arbeitet, ob die VL hoch oder niedrig ist. So kann alleine schon ein Laborwechsel dazu beitragen, dass die VL mal so um 100.000 cop. und mehr schwankt. so einfach ists. Das bestätigte mir sogar mein HIV-Arzt.


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