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BeitragVerfasst: Sa 19 Apr, 2008 12:02 am  Titel:  Hepatitis B Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Auch Test auf Delta-Virus bei Hepatitis B

Wiesbaden – In Deutschland wird die Zahl chronisch mit Hepatitis-Delta-Viren (HDV) Infizierter auf mehr als 30 000 geschätzt. "Damit gibt es fast so viele mit HDV wie mit HIV-Infizierte", sagte Dr. Markus Cornberg von der Medizinischen Hochschule Hannover.

Da das HD-Virus sich nicht unabhängig von Hepatitis-B-Viren (HBV) vermehren kann, kommt eine HDV-Infektion immer gemeinsam mit einer HBV-Infektion vor. "Patienten mit einer chronischen Hepatitis B sollten zumindest einmal auf HDV-RNA getestet werden", riet Cornberg. "Denn die Sterberate HDV-Infizierter ist zehnmal höher als bei Patienten, die nur mit HBV infiziert sind."

Therapie der Wahl bei gleichzeitig mit HBV und HDV infizierten Patienten sei eine Therapie mit pegyliertem Interferon, allein oder in Kombination mit Adefovir (HepSera®). Eine Monotherapie mit Adefovir bringe bei diesen Patienten nichts, so Cornberg bei einer Veranstaltung der Falk Foundation parallel zum Internisten-Kongress in Wiesbaden.

Ärzte-Zeitung vom 16. April 2008


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BeitragVerfasst: Mo 16 Jun, 2008 2:30 pm  Titel:  Kombinationstherapie für Heptatitis B: wann endlich? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Kombinationstherapie für Hepatitis B: wann endlich?

von Pietro Vernazza

Kathryn Nash und Graeme Alexander, zwei Hepatologen aus Cambridge plädieren für den Einsatz von Kombinationstherapien bei der Hepatitis B. Wir können deren Argumente nur unterstützen.

Aus der Sicht eines HIV-Spezialisten ist es fast unerträglich zuzusehen, wie lange mit dem Einsatz von Kombinationstherapien bei der Behandlung der chronischen Infektion mit Hepatits B Virus (HBV) zugewartet wird. Das HBV ist zwar ein DNA-Virus, benutzt aber zur Replikation eine reverse Transkription und hat somit eine hohe Mutationsrate, ähnlich einem RNA Virus. Dies ermöglicht dem Virus auch eine rasche Adaptation an einen Selektionsdruck, eben ein antivirales Medikament.

Als HIV-Behandler - und vor allem unsere Patienten - mussten wir in den späten 90-er Jahren realisieren, welche Folgen wir durch den Einsatz von Monotherapien eingehandelt hatten. Damals hatten wir keine andere Wahl: Wir hatten keine anderen Medikamente verfügbar und wir hatten bis 1995 keine Möglichkeit, den Erfolg der Therapie durch die Messung der Viruskonzentration im Blut zu kontrollieren. Viele Patienten haben durch den Einsatz von Mono- oder Duotherapien überlebt. Doch in der Retrospektive haben wir nun realisiert, dass die Behandlungsoptionen für diese Patienten deutlich schlechter sind als heute, wenn wir gleich zu Beginn mit einer optimal wirksamen Therapie einsteigen.

Die Situation bei HBV ist heute nicht vergleichbar mit unserer Situation mit HIV vor 15 Jahren. Heute stehen uns mehrere Medikamente für HBV zur Verfügung und die Viruskonzentration können wir problemlos messen. Sollten wir also nicht unsere Lehren ziehen aus unseren Erfahrungen.
Die beiden Autoren postulieren in ihrem Positionspapier im Lancet Infectious Diseases genau unsere Position. Sie finden insbesondere den Trend bedauerlich, dass auch Patienten mit fortgeschrittener Leberentzündung immer noch mit sequentieller Therapie behandelt werden.

Es ist schon so, dass die Resistenzentwicklung auf HBV deutlich langsamer verläuft als bei HIV. Für Tenofovir gibt es noch keine Hinweise auf eine Resistenzentwicklung. Doch dies verschlimmert die Sache nur. Denn diese Verzögerung der Resistenzentwicklung führt dazu, dass es auch Jahre länger dauern wird, bis entsprechende Studien den Effekt von Kombinationstherapien zeigen können. Die Autoren postulieren daher, dass man schon heute - mindestens bei fortgeschrittenem Leberschaden, mit einer Kombiationstherapie beginnen sollte.

Persönlich würde ich diesem Statement noch eine weitere Ergänzung beifügen. Medikamentöse Therapien müssen gut verträglich und auch finanzierbar sein. Doch das wichtigste Anliegen ist, dass die Behandlung die Virusreplikation unterdrückt. Nur so kann eine Resistenzentwicklung wirksam verhindert werden. Ein möglicher Ansatz, um Medikamentenkosten und -Nebenwirkungen zu Reduzieren wäre eine "Induction-Maintenance"-Strategie: Initiale Suppression der Virusvermehrung durch Kombinationstherapie und dann Reduktion der Medikamente solange die Virusreplikation supprimiert bleibt. Dies wäre ein rationaler und einfacher Ansatz für eine Optimierung des Therapieerfolges. Der Ansatz basiert auf unseren Erfahrungen mit HIV, doch es ist sehr gut möglich, dass dieser auch bei HBV funktionieren dürfte.

Quelle: Nash & Alexander, Lancet ID 14. May 2008
Infektiologie St. Gallen vom 6. Juni 2008


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BeitragVerfasst: Sa 14 Jan, 2012 1:44 am  Titel:  Management der chronischen Hepatitis B Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Management der chronischen Hepatitis B: Ein Update

Die chronische Hepatitis B ist eine komplexe Infektion mit verschiedenen Phasen (Immuntoleranz, Immunaktivierung/-eliminierung, Inaktives Trägertum, HBe-negative Hepatitis), die aus dem Zusammenspiel zwischen Virus und Wirt resultieren. Das Therapieziel der chronischen Hepatitis B ist die dauerhafte Suppression der HBV-Replikation, um eine Progression der Hepatopathie zur Leberzirrhose und hepatozellulären Karzinom zu verhindern.

Infektiologie St. Gallen vom 15. Dezember 2011
http://www.infekt.ch/kategorien/lehreforschung/literaturscreen/hepatitishbvhcv/2445.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+InfektnewsRss+%28InfektNews+RSS%29


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BeitragVerfasst: So 08 Jul, 2012 11:30 am  Titel:  Schwere Leberschäden bei Männern Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV und HBV: Schwere Leberschäden bei Männern häufiger als bei Frauen

Männer und Frauen sind von der kombinierten Infektion mit HIV und Hepatitis B in gleichem Maße betroffen. Mit einem wesentlichen Unterschied: Männer erkranken deutlich häufiger an schweren Lebererkrankungen, die durch die Koinfektion mit Hepatitis B bedingt sind. Lana Kosi von der Universitätsklinik für Innere Medizin III der MedUni Wien (Endokrinologie/Gender Medicine) untersuchte in ihrer Studie 110 mit HIV und Hepatitis B infizierte Personen.

Mehr unter: Medizinische Universität Wien – Pressemeldung vom 27. Juni 2012
http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?Fsize=2&L=3&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2770&cHash=1df60615d4


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BeitragVerfasst: Sa 06 Okt, 2012 12:36 am  Titel:  Chronische Hepatitis B: Kombinationstherapie nicht Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Chronische Hepatitis B: Kombinationstherapie nicht besser als
Monotherapie


Soll eine chronische Hepatitis B mit einer Medikamentenkombination behandelt werden, wie es sich bei der HIV-Therapie etabliert hat? Das war die Fragestellung der BMS-gesponserten BE-LOW-Studie. Es gibt bereits diverse Studien zu Kombinationstherapien bei Hepatitis B, die keinen Vorteil gezeigt haben. In der aktuellen Studie wurde die Kombination der beiden, aktuell besten Hepatitis B-Medikamente, Entecavir und Tenofovir, untersucht.

Mehr unter: Infektiologie St. Gallen vom 10. September 2012
http://www.infekt.ch/kategorien/sitemap/newsarchivinfektweb/2541-chronische-hepatitis-b-kombinationstherapie-nicht-besser-als-monotherapie.html


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BeitragVerfasst: So 17 März, 2013 12:28 am  Titel:  Wenn der Chirurg den Patienten mit Hepatitis B ansteckt Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Wenn der Chirurg den Patienten mit Hepatitis B ansteckt

Hepatitis B lässt sich in hohem Masse durch eine Nadelstichverletzung übertragen. Bekanntlich wird nur ein Bruchteil aller Stichverletzungen im Operationssaal gemeldet. Dies mag daran liegen, dass das Vorgehen betreffend Meldung als aufwändig angesehen wird.

Mehr unter: Infektiologie St. Gallen vom 26. Februar 2013

http://www.infekt.ch/kategorien/lehreforschung/literaturscreen/hepatitishbvhcv/2618-wenn-der-chirurg-den-patienten-mit-hepatitis-b-ansteckt.html


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BeitragVerfasst: Do 11 Apr, 2013 12:56 am  Titel:  Hepatitis B - ein neuer Ansatz für ein großes Problem Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hepatitis B - ein neuer Ansatz für ein großes Problem

Im Rahmen des diesjährigen 23rd Challenge in Virology Meetings in Saanen war wieder einmal Hepatitis B an der Reihe. Ein wichtiges Thema, wie sich zeigte. Nach Tabak ist HBV das zweithäufigste Carcinogen. Jedes Jahr versterben weltweit 1 Mio der insgesamt 400 Mio Menschen an den Folgen eines Leberkarzinoms oder Leberzirrhose.

Infektiologie St. Gallen vom 14. Januar 2013
http://www.infekt.ch/kategorien/lehreforschung/kongressberichte/eigeneberichte/berichte2013/2600-hepatitis-b-ein-neuer-ansatz-fuer-ein-grosses-problem.html


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BeitragVerfasst: Sa 20 Jul, 2013 9:47 am  Titel:  Vitamin D Mangel bahnt Virus den Weg Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Vitamin D Mangel bahnt Virus den Weg

Forscher des Uniklinikums Frankfurt haben herausgefunden, dass Vitamin D Mangel zur Ausbreitung des Hepatitis B Virus (HBV) in der Leber beitragen könnte (Hepatology, published online 22. Mai). Eine niedrige Vitamin D Konzentration im Serum war in der Studie eine der stärksten Determinanten für eine immunologisch unzureichend kontrollierte Hepatitis B mit hoher Konzentration des HBV im Blut.

Ärzte Zeitung vom 1. Juli 2013
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/hepatitis/default.aspx?sid=841862&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20130701-_-Hepatitis+A/B/C


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BeitragVerfasst: So 10 Nov, 2013 12:56 pm  Titel:  Hemmt Vitamin D die Vermehrung von Hepatitis B-Viren? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hemmt Vitamin D die Vermehrung von Hepatitis B-Viren?

In Projekt Information Nr. 4/2013

„Es überrascht immer wieder, welche vielfältigen Eigenschaften Vitamin D besitzt. Forscher der Frankfurter Uniklinik fanden heraus, dass niedrige Vitamin D-Spiegel mit einer starken Vermehrung des Hepatitis B-Virus einhergehen.

Obwohl es wirksame und gut verträgliche Impfstoffe gegen Hepatitis B gibt, ist diese Erkrankung weltweit nach wie vor von erheblicher Bedeutung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass das Hepatitis B-Virus etwa 50 bis 100 mal ansteckender ist als HIV. Man nimmt an, dass etwa zwei Milliarden der Weltbevölkerung schon einmal eine Infektion mit Hepatitis B-Virus (HBV) durchgemacht haben und das fast 600.000 Todesfälle jedes Jahr auf das Konto dieser Erkrankung gehen.

„Vitamin D hilft dabei, das Immunsystem gesund zu erhalten und es gibt Hinweise auf eine Beteiligung bei Entzündungs- und Stoffwechselprozessen in der Leber, einschließlich Infektionen mit dem Hepatitis C-Virus“, erklärt der Studienleiter Dr. Christian Lange von der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt. „Allerdings ist der Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Stoffwechsel und der chronischen HBV-Infektion noch weitgehend unbekannt und der Brennpunkt dieser Studie.“

Zwischen Janur 2009 und Dezember 2010 wurden 203 Patienten mit chronischer Hepatitis B in die Studie aufenommen, die zuvor noch keine Behandlung gegen ihre Hepatitis B-Infektion erhalten hatten. Bei jedem Patienten wurden die Spiegel von 25-OH-Vitamin D (der Speicherform von Vitamin D) bestimmt. Patienten die koinfiziert mit HCV, HIV oder Hepatitis D waren, wurden von der Studie ausgeschlossen.

34% der Teilnehmer hatten einen schweren Vitamin D-Mangel (wenigeer als 10 ng/ml, 47 % eine Unterversorgung (10-20 ng/ml) und 19% hatten normale Spiegel (mehr als 20 ng/ml). Weitere Untersuchungen zeigten, dass die Menge von HBV im Blut (also die Viruslast) deutlich mit dem Vitamin D-Spiegel zusammenhing: Bei Patienten mit einer HB-Viruslast von weniger als 2.000 IU/ml lag der Vitamin D-Spiegel im Durchschnitt bei 17 ng/ml, bei Patienten mit höherer Viruslast hingegen bei nur 11 ng/ml.

Die Forscher fanden, dass auch bei Patienten mit dem HBe-Antigen die Vitamin D-Spiegel niedriger waren als bei HBeAG Negativen. Abhängig von der Jahreszeit (im Sommer kann der Körper durch Sonnenbestrahlung mehr Vitamin D bilden) flukturierten die Vitamin D-Spiegel und die HB-Viruslast entgegengeseetzt.

Die Autoren fordern eine weitere Untersuchung der Zusammenhänge und den möglichen therapeutischen Einsatz von Vitamin D bei chronischer Hepatitis B."

Quelle: Farnik H et al.: „Low Vitamin D Serum Concentration is Associatet with High Levbels of Hepatitis B Virus (HBV) Replication in Chrinically Infected Patients.“ Hepathology; (DOI: 10.1002/hep.26488) Published Online: May 22, 2013.


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BeitragVerfasst: So 15 Jun, 2014 11:57 am  Titel:  Vitamin D-Mangel und chronische Hepatitis B-Infektion Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Vitamin D-Mangel und chronische Hepatitis B-Infektion

„Gemäss einer aktuellen Kohortenstudie sind niedrigere Vitamin D-Serumkonzentrationen bei chronisch infizierten Hepetitis B-Patienten mit einer erhöhten Hepatitis B-Virusreplikation assoziiert. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Frankfurt analysierten bei 203 Hepatitis B-Patienten den Zusammenhang zwischen Vitamin D-Serumleveln und klinischen Parametern einer chronischen Hepatitis B mit folgenden Resultaten:

bei 34 % der Patienten wurde ein gravierender Vitamin D-Mangel (25 (OH)D3 <10 ng/ml festgestellt, 47 % wiesen eine Vitamin D-Unterversorgung (25(OH)D3 = 10 - <20>=20 ng/ml). Die Probanden mit suboptimalen 25 (OH)D3-Werten hatten eine statistisch hoch signifikant höhere HBV DNA-Viruslast. Patienten, die positiv auf das Hepatitis B early antigen (HBe-AG) getestet wruden, hatten zudem signifikant neidrigere 25 (OH)D3-Konzentrationen, als Patienten bei denen das Antigen im Serum nicht nachgewiesesen werden konnte. Das HBe-AG ist ein wichtiger Replikationsmarker, auch zur Beurteilung der Infektiosität.“

Quelle: Farnik H et al., Low vitamin D serum concentration is associated with high levels of hepatitis B virus (HBV) replication in chronically infected patients, Hepatology. 2013 Oct;58(4):1270-6


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BeitragVerfasst: So 18 Dez, 2016 7:28 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Körpereigener Faktor stärkt die HBV-Abwehr

Forscher haben einen körpereigenen Faktor für die Abwehr von Hepatitis B Viren identifiziert. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben mit SAMDH1 einen körpereigenen Faktor identifiziert, der durch Interferone hochreguliert wird und die Hepatitis B Infektion hemmt (Sci Rep 2016, online 27. Mai). Die Erkenntnisse könnten möglicherweise für die Entwicklung neuer Therapieoptionen genutzt werden, teilt das PEI mit. Zur ersten Abwehrlinie des Organismus gegen Virusinfektionen gehört die Bildung von Restriktionsfaktoren in infizierten Körperzellen, die die Infektion und die Replikation hemmen.

Siehe auch Ärztezeitung: Hepatitis B - Langsame Reifung macht Virus effektiv
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/hepatitis/article/914185/hepatitis-b-virus-langsame-reifung-macht-virus-effektiv.html

Mehr unter: Ärztezeitung vom 7. Juni 2016
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/hepatitis/article/913024/neue-therapieoption-eigener-kraft-hepatitis-b.html


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BeitragVerfasst: So 05 Feb, 2017 5:52 pm  Titel:  Neuen Arzneimittelklasse gegen Hepatis B undD Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Erster Vertreter einer neuen Arzneimittelklasse gegen Hepatitis B und D

DZIF-Wissenschaftler am Universitätsklinikum Heidelberg entwickeln einen Virusblocker gegen Hepatitis B und D, der nun in zwei Studien mit Erfolg getestet werden konnte. Etwa 350 Millionen Menschen leiden an chronischen Infektionen mit Hepatitis B Viren, 25 Millionen Menschen an Hepatitis D, das nur gemeinsam mit Hepatitis B auftritt. Zugelassene Therapien für Hepatitis B führen in der überwiegenden Zahl der Fälle nicht zur Ausheilung und für Hepatitis D gibt es bisher überhaupt keine spezifische Therapie. Neuartige therapeutische Strategien sind daher von großem Wert.

Publikationen:
Blank A, Markert C, Hohmann N, Carls A, Mikus G, Lehr T, Alexandrov A, Haag M, Schwab M, Urban S, Haefeli WE. First-in-human application of the first-in-class hepatitis B and hepatitis D virus entry inhibitor myrcludex B. J Hepatol 2016, April 27. doi: 10.1016/j.jhep.2016.04.013
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27132172

Bogomolov P, Alexandrov A, Voronkova N, Macievich M, Kokina K, Petrachenkova M, Lehr T, Lempp FA, Wedemeyer H, Haag M, Schwab M, Haefeli WE, Blank A, Urban S. Treatment of chronic hepatitis D with the entry inhibitor myrcludex B - first results of a Phase Ib/IIa study. J Hepatol 2016, April 27. doi: 10.1016/j.jhep.2016.04.016.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27132170

Mehr unter: Deutsches Zentrum für Infektionsforschung – Pressemeldung vom 18. August 2016
http://www.dzif.de/news_mediathek/news_pressemitteilungen/ansicht/detail/artikel/myrcludex_b_erster_vertreter_einer_neuen_arzneimittelklasse_gegen_hepatitis_b_und_d/


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BeitragVerfasst: So 19 Feb, 2017 6:29 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Neue Hepatitis C Medikamente können Hepatitis B reaktivieren

In den USA dürfen direkt antiviral wirkende Hepatitis C Medikamente (DAAs = direct acting antivirals) ab sofort nur noch mit einem deutlichen Warnhinweis vertrieben werden. Das hat die für Arzneimittel zuständige Behörde FDA (U.S. Food and Drug Administration) angeordnet. Durch die neuen hochwirksamen Präparate wie Epclusa, Harvoni, Sovaldi und Daklinza könne es zur Reaktivierung einer früheren Hepatitis B Infektion kommen, erklärt die FDA in einer Pressemitteilung. 24 derartige Fälle seien im Zeitraum November 2013 bis Juli 2016 in den USA gemeldet worden. Bei den betroffenen Patient_innen habe dies zum Teil zu schweren Leberschäden und in einem Fall sogar zum Tod geführt.

Warnhinweis der FDA vom 4.10.2016
https://www.fda.gov/Drugs/DrugSafety/ucm522932.htm

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 7. Oktober 2016
http://magazin.hiv/2016/10/07/neue-hepatitis-c-medikamente-koennen-hepatitis-b-infektionen-reaktivieren/


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BeitragVerfasst: Fr 26 Mai, 2017 11:31 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hepatitis B und C erhöhen Risiko auf Morbus Parkinson

Oxford – Patienten mit einer chronischen Hepatitis B oder C erkranken im Alter häufiger an einem Morbus Parkinson. Dies kam in einer retrospektiven Kohortenstudie in Neuro­logy (2017; doi: 10.1212/WNL.0000000000003848) heraus.

Epidemiologen der Oxford Universität haben für die Studie die Daten der English Natio­nal Hospital Episode Statistics ausgewertet, die die Entlassungsdiagnosen nach Kran­kenhauserkrankungen speichert. Sie verglichen die Daten von 100.390 Patienten, bei denen verschiedene Formen der Hepatitis oder eine HIV-Infektion diagnostiziert worden waren, mit einer Referenzkohorte von 6.132.124 Personen, die wegen einer Vielzahl an­derer medizinischen und chirurgischen Erkrankungen wie Katarakt, Krampf­adern, Hä­mor­rhoiden, Hallux valgus, Hüftgelenkersatz und Knieersatz behandelt wurden, bei de­nen ein Zusammenhang mit einem Morbus Parkinson nicht zu erwarten war.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73935/Hepatitis-B-und-C-erhoehen-Risiko-auf-Morbus-Parkinson


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BeitragVerfasst: So 09 Jul, 2017 7:53 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hepatitis B und C erhöhen Risiko auf Morbus Parkinson

Patienten mit einer chronischen Hepatitis B oder C erkranken im Alter häufiger an einem Morbus Parkinson. Dies kam in einer retrospektiven Kohortenstudie in Neurology heraus. Epidemiologen der Oxford Universität haben für die Studie die Daten der English National Hospital Episode Statistics ausgewertet, die die Entlassungsdiagnosen nach Krankenhauserkrankungen speichert. Sie verglichen die Daten von 100.390 Patienten, bei denen verschiedene Formen der Hepatitis oder eine HIV-Infektion diagnostiziert worden waren, mit einer Referenzkohorte von 6.132.124 Personen, die wegen einer Vielzahl anderer medizinischen und chirurgischen Erkrankungen wie Katarakt, Krampfadern, Hämorrhoiden, Hallux valgus, Hüftgelenkersatz und Knieersatz behandelt wurden, bei denen ein Zusammenhang mit einem Morbus Parkinson nicht zu erwarten war.

Link: Abstract der Studie
http://www.neurology.org/content/early/2017/03/29/WNL.0000000000003848.short

Link: Pressemitteilung der American Academy of Neurology
https://www.aan.com/PressRoom/Home/PressRelease/1540

Mehr unter: Deutsches Ärzteblatt vom 3. April 2017
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73935/Hepatitis-B-und-C-erhoehen-Risiko-auf-Morbus-Parkinson


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