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BeitragVerfasst: Sa 23 Nov, 2013 12:02 pm  Titel:  Fette/Fettsäuren Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Fette und zuckerhaltige Speisen machen ähnlich süchtig wie Rauschgift – Studien zeigen dies eindeutig

Eiscreme, Käse, zuckerhaltige Limonaden usw. befriedigen bestimmte Hirnareale, das sog. Dopamin-Belohnungssystem. Mit der Zeit müssen aber immer grössere Mengen dieser hochkalorischen Nahrungsmittel zugeführt werden, um überhaupt noch eine Befriedigung zu erzielen. Dies führt sehr oft zu Übergewicht und den daraus sich ergebenden Folgen. Die Menschen wissen zwar um die Gefahr dieser Nahrungsmittel, können aber wegen der Sucht nicht stoppen.

http://www.provegan.info/index.php?id=212&L=0&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1786




Zuletzt bearbeitet von administrator am Sa 01 Jul, 2017 12:08 pm, insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Sa 11 Okt, 2014 12:44 am  Titel:  Die Fette in Fleisch und Milchprodukten Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Die Fette in Fleisch und Milchprodukten schädigen das Gehirn und damit die intellektuellen Funktionen

Die Forscher untersuchten die Daten von 6.000 Frauen der „Women's Health Study“. Die Frauen nahmen an je 3 kognitiven Funktionstests teil, die alle 2 Jahre über einen Zeitraum von 4 Jahren durchgeführt wurden. Die Ergebnisse dieser Daten wurden mit den Ernährungsgewohnheiten der Frauen verglichen.

http://www.provegan.info/index.php?id=212&L=0&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2983


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BeitragVerfasst: Mi 02 März, 2016 1:02 am  Titel:  Gute Fette, schlechte Fette Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Gute Fette, schlechte Fette

„Nachdem Öle und Fette bis vor wenigen Jahren generell als Dick- und Krankmacher verteufelt wurden, findet jetzt ein Umdenken statt. Spezialitätenöle gelten als wahre Heilsbringer. Doch was können sie für unsere Gesundheit tun?

Gute Fette
Ob ein Fett für den Körper wertvoll oder eher ungünstig ist, hängt vor allem von den enthaltenen Fettsäuren ab. Die sogenannten mehrfach ungesättigten Fettsäuren übernehmen wichtige Aufgaben im Körper. Sie sind Bestandteil der Zellmembran und Grundgerüst für Hormone. Sie finden sich vor allem in Pflanzenölen (wie Sonnenblumen-, Maiskeim- und Kürbiskernöl).

Kaltwasserfische wie Lachs, Makrele und Hering enthalten sogenannte Omega-3-Fettsäuren. Sie sind unentbehrlich für die Immunabwehr. Sie verringern Entzündungsreaktionen, hemmen die Blutgerinnung und senken bestimmte Blutfettwerte (Triglyzeride). Die einfach ungesättigten Fettsäuren wirken sich außerdem günstig auf die Blutfette und das Herz-Kreislauf-System aus. Sie sind besonders reichlich in Olivenöl, Rapsöl, Macadamiannussöl, Arganöl und Avocados enthalten.

Die meisten Pflanzenöle haben eine gute Fettzusammensetzung. Dafür müssen sie nicht auf teure Spezialitätenöle zurückgreifen. Am besten kombinieren Sie Öle, die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind, mit Ölen, die viele einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, also zum Beispiel Sonnenblumenöl mit Olivenöl.

Ungünstige Fette

Eher ungünstig wirken sich gesättigte Fettsäuren aus. Sie könnten das schädliche LDL-Cholesterin erhöhen. Zudem stehen sie in Verdacht, Dickdarm- und Brustkrebs zu begünstigen. Gesättigte Fettsäuren sind vor allem in tierischen Fetten (Wurst und Fleisch), Butter und Milchprodukten enthalten. Sie finden sich auch in Kokosfett, Palmfett, Kakaobutter, Backwaren und fettreichen Süßigkeiten.

Ebenso unerwünscht sind Transfettsäuren. Auch sie können den Gehalt des LDL-Cholesterins im Blut ansteigen lassen. Sie tauchen unter anderem in Blätterteig und billigen Gebäckmischungen und Kartoffelchips auf. Meiden Sie Lebensmittel, in deren Zutatenverzeichnis von „gehärteten Fetten“ die Rede ist. Das können Kuchen mit Fettglasur und bestimmte Margarinesorten sein.

Empfehlung Mittelmeerkost

Bei erhöhten Blutfettwerten, sollten Sie Fette nicht radikal meiden, sondern gute Fette in Maßen verwenden. Rein pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Ölsaaten und viel Gemüse, Rohkost, Blattsalate, frische Kräuter, Knoblauch, frisches Obst sowie viele Oliven und Olivenöl, wie in der traditionellen Mittelmeerkost, sind zu bevorzugen. Charakteristisch sind wenig (rotes) Fleisch und Eier, dafür umso mehr Fisch!“

LhivFE Nr. 42 März-Mai 2016

siehe Leserbrief/Kommentar dazu im nächsten Beitrag


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BeitragVerfasst: Mi 02 März, 2016 11:08 pm  Titel:  Gute Fette, schlechte Fette - Leserbrief/Kommentar Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Gute Fette, schlechte Fette

In LhivFEe Nr. 42/2016

Leserbrief/Kommentar

In dem Beitrag wird empfohlen „gute Fette in Maßen zu verwenden“. Gleich nebenan heißt es, dass man nicht auf „teure Spezialitätenöle“ zurückgreifen müsse. Welche Öle sind damit gemeint? Ist ein kaltgepresstes Öl bereits ein Spezialitätenöl? Oder sind damit Hanföl oder Leinöl gemeint? Der Leser darf rätseln. Auf das wichtige Qualitätsmerkmal von kaltgepressten Ölen wird nicht einmal hingewiesen!

Als Öl mit einer guten Fettzusammensetzung werden dann Sonnenblumenöl und Olivenöl empfohlen. Olivenöl in Maßen als Salatöl lasse ich gelten. Aber auch hier sollte darauf geachtet werden ein Olivenöl mit einem möglichst hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu benutzen. Da gibt’s gewaltige Unterschiede.

Sonnenblumenöl gehört zu den schlechtesten Ölen
Dass ein Ernährungsberater und Sprachrohr einer Ernährungsgesellschaft aber „Sonnenblumenöl“ als Öl mit guter Fettzusammensetzung offeriert, ist aus meiner Sicht eine Katastrophe für all diejenigen, die dieser Empfehlung folgen. Sonnenblumenöl gehört bekanntlich zusammen mit Distelöl zu den beiden schlechtesten Ölen wegen dem extrem hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren. Diese sind bekanntlich entzündungsfördernd. Da nutzt es dann wenig wenn man ein bisschen mit Fisch dagegen steuert. Sonnenblumenöl enthält zwar viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, aber das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 ist extrem schlecht. Und da ohnehin in vielen Nahrungsmitteln versteckte Omega-6-Fettsäuren sind, sollte besonders darauf geachtet werden Öle zu verwenden, die ein wesentlich besseres Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 haben.

Omega 6 zu Omega 3
Sonnenblumenöl 122:1
Distelöl 148:1
Maiskeimöl 52:1
Kürbiskernöl 108:1
Arganöl 250:1
Avocadoöl 19:1
Olivenöl 9-11:1

Optimale Öle
Rapsöl 2-4:1
Leinöl 1:4
Hanföl 4:1

Insofern ist aus meiner Sicht eher eine gute Empfehlung für den Alltag kaltgepresstes Rapskernöl mit Olivenöl zu kombinieren. Idealerweise sollte das Verhältnis von Omega-6 zu Omega 3 möglichst bei 5:1 oder darunter liegen wie bei den optimalen Ölen. Ideal ist auch in der Regel 1 Essl. Leinöl mit Quark, auch wenn die darin enthaltene Alpha-Linolensäure (ALA) nur in geringem Maße (höchstens bis 10 %) in EPA umgewandelt wird. Je höher die Aufnahme von Omega 6 ist desto weniger ALA wird umgewandelt.

Fettsäurenstatus
Idealerweise sollte man mit einem Fettsäurestatus kontrollieren, wie das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 ist, wie hoch die Ölsäure (in Olivenöl) ist, ob die Nervonsäure (für die Nerven) in Ordnung ist, ob Schwarzkümmel- und Nachtkerzenöl zeitweise notwendig sind und ob die Einnahme von Leinöl sinnvoll ist usw. Erst dann kann man ggf. gezielt die defizitären Fettsäuren zuführen, die überhöhten Fettsäuren reduzieren und die Ernährung entsprechend anpassen.

Kokosöl ist nicht nur gut für Ihr Herz
Auch ist für mich nicht nachvollziehbar, weshalb hier Kokosfett unter ungünstigen Fetten angeführt wird. Das Gegenteil ist der Fall. Beim Kokosfett handelt es sich um mittelkettige Triglyzeride (MCT), die sich nicht in den Gefäßen ablagern können wie beispielsweise die Omega-6-Fette des Sonnenblumenöls. Kokosöl hat unter den gesättigten Fetten eine Sonderrolle, da MCT-Fette vom Körper primär für den Energiestoffwechsel, d.h. für die ATP-Bildung gewonnen werden. In der ayurvedischen Tradition gilt Kokosöl seit tausenden Jahren als Heilmittel. In tropischen Klimagebieten sind die Menschen gesünder, leiden viel seltener an Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Arthritis und Verdauungsstörungen. Kokosöl ist unter allen Speisefetten am wenigsten anfällig für Oxidation. Daher ist es ideal zum Kochen, Braten, Backen und Frittieren. Es erhöht auch nicht den Cholesterinspiegel wie andere gesättigte Fette. Es erhöht ferner nicht das schädliche LDL, sondern das gute HDL. Kokosöl enthält Laurinsäure, Caprylsäure und Caprinsäure. Vor allem die Laurinsäure wirkt gegen Bakterien, Viren und Parasiten. Aus all diesen Gründen ist mir nicht ersichtlich, weshalb Kokosöl in dem Beitrag unter „ungünstige Fette“ aufgeführt wird.

Omega-6-Fettsäuren als Mitursache für Bluthochdruck
Aktuell habe ich ein Beispiel eines Patienten, das zeigt, wie sich der hohe Konsum von Sonnenblumenöl und dazu noch 2 Esslöffel tägl. an Schwarzkümmelöl wegen Heuschnupfen, dass ebenfalls einen hohen Anteil an Omega 6 hat (110:1), auswirken können. Der Patient hat seit vielen Jahren Bluthochdruck und nimmt derzeit wegen - aus ärztlicher Sicht - therapieresistentem Bluthochdruck 5 Medikamente dagegen, zusätzlich zur ART mit 4 Substanzen.

Das Anamnesegespräch und meine ergänzende Diagnostik incl. Fettsäurestatus stehen noch aus, so dass ich noch nicht exakt beurteilen kann, welche Rolle der extreme Gebrauch von Omega-6-Fettsäuren im Zusammenhang mit dem Bluthochdruck spielt. Nach meinen bisherigen Erfahrungen vermute ich aber, dass die hohe Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren eine wesentliche Rolle bei dieser Krankheitsentwicklung spielt.

Diagnostik von Fettstoffwechsel- und Gefäß-Parametern
In meiner Praxis kommt ein Diagnosegerät zum Einsatz mit über 230 Parametern in 31 Bereichen. Darunter sind auch diverse Blutfettwerte incl. Homocystein. Neben vielen Herz- und Gefäßrelevanten Parametern sind auch spezielle Parameter enthalten wie Gefäßelastizität, Elastizität der Kranzgefäße (Herz) und Elastizität der Zerebralen Gefäße (Gehirn), die bereits Hinweise geben, ob genügend Fettsäuren vorhanden sind und der Fettstoffwechsel intakt ist oder eher nicht. Eine präzise Aussage hinsichtlich Status der diversen Fettsäuren kann aber nur ein Fettsäurestatus im Blut ergeben.

Frühzeitige komplementäre Therapie
Patienten mit Problemen im Fettstoffwechsel, mit Herzkrankheiten wie Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Herzschwäche etc. sollten natürlich immer über eine gesunde Ernährung gegensteuern. Wenn das alleine nicht hilft empfehle ich frühzeitig eine komplementäre Therapie zu nutzen und nicht zu warten bis immer mehr allopathische Medikamente notwendig werden. Diese beseitigen nur Symptome, nicht aber die Ursachen. Die Ursachen können nur durch komplementäre Therapie behoben werden.

Freundliche Grüße

Wilfried Bales




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 27 Nov, 2017 5:17 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Sa 01 Jul, 2017 12:01 pm  Titel:  Gesunde Fette machen weniger dick Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Gesunde Fette machen weniger dick

„Öle mit mehrfach ungesättigtren Fettsäuren sind nicht nur gesünder, z.B. fürs Herz, sondern bilden auch wenigeer Körperfett als Fette mit gesättigten Fettsäuren - auch wenn die Kalorienzahl bei allen gleich ist. Schwdische Forscher haben nun herausgefunden, dass Fette in verschiedener Weise Einfluss auf die Gene nehmen. Und diese epigenenitischen Veränderungen bewirken den unterschiedlichen Einfluss auf Stoffwechsel un dfettspeicherung. Gesättigte Fettsäuremn finden sich in Palmöl, Butter und fetten Milchprodukten, Kokosfett, Schokolade sowie verarbeiteten Fleischwaren wie Wurst und Schinken. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren liefern fette Fisch (Lachs, Makrele, Hering), Nüsse, Lein-, Raps- und Sonnennblumenöl.“

Netdoktor.de
In: Naturarzt 7/2017

Kommentar

Es ist schon erstaunlich, dass selbst die ansonsten von mir sehr geschätzte und regelmäßig gelesene Zeitschrift „Naturarzt“ ungeprüft eine derartige Falschinformation weiter verbreitet. Sonnenbumenöl enthält zwar mehrfach ungesättigte Fettsäuren, allerdings in einem extrem schlechten Omega-6 zu Omega-3-Verhältnis von 120:1! Sonnenblumenöl gehört daher zu den schlechtesten Ölen. Mit im Bunde sind Maiskeimöl mit 55:1; Distelöl mit 150:1; Kürbiskernöl 108:1; Arganöl 250:1. Ideal aber ist ein Verhältnis von 4:1 bis 6:1.

Rapsöl hat dagegen ein Verhältnis von 2:1! Leinöl enthält zwar ein Verhältnis von 1:3. Allerdings handelt es sich dabei um Alpha-Linolensäure (ALA), und die wird im besten Fall nur zu 5-10 % in EPA umgewandelt. Das gleiche gilt für Chiasamen mit einem Verhältnis von 1:3 bis 1:4.

Wenn dieser Beitrag bezüglich „Sonnenblumenöl“ so im netdoktor steht (ich kann die Quelle nicht finden), dann widerspricht dies dem dortigen Anspruch von „Wissen für ihre Gesundheit“ und gehört eher in die Kategorie „Wissen für Ihre Krankheit“. Das gleiche gilt dann aber diesbezüglich auch für den „Naturarzt“ hinsichtlich des Anspruchs „Natürlich heilen – gesund leben“.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 27 Nov, 2017 5:12 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Sa 15 Jul, 2017 12:44 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Omega-3-Fettsäuren

Guter Artikel über die Zufuhr von essentiellen Fettsäuren, insbesondere der Omega-3-Fettsäuren. Diese sind deshalb so wichtig, da besonders Veganer oft zu viele Omega-6-Fettsäuren im Vergleich zu den Omega-3-Fettsäuren aufnehmen, was gesundheitlich negative Folgen haben kann. Im Unterschied zu dem Artikel empfehle ich nur Nüsse und Samen als Quelle dieser Fette, aber keine Öle, die ein konzentriertes Industrieprodukt darstellen, denen wichtige Nährstoffe aus dem Ausgangsprodukt fehlen. Auch der renommierte Experte für koronare Herzkrankheiten Dr. Caldwell B. Esselstyn betont in jeder seiner Publikationen als Grundvoraussetzung für eine herzgesunde Ernährung: No Oil! Wichtigste Quelle für Omega-3-Fettsäuren sind geschrotete Leinsamen.

https://ecodemy.de/magazin/omega-3-fettsaeuren-vegan/

https://www.provegan.info/de/mehr/newsletter/aktueller-newsletter/omega-3-fettsaeuren/

Kommentar

Es ist schon erstaunlich mit welcher Starrheit Dr. Henrich hier erneut seine Ansicht vertritt, dass Nüsse und Samen ausreichen würden genügend Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen, obwohl in dem Artikel ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass Alpha-Linolensäuren nur zu höchstens 5 % in EPA und diese nur zu 0,5 % in DHA umgewandelt wird. Wie soll ein Mensch damit einen guten, geschweige denn einen optimalen Omega-3-Fettsäure-Spiegel erreichen?

Offensichtlich hat Dr. Henrich bis heute nicht ein Mal seinen persönlichen Fettsäure-Status feststellen lassen. Ansonsten hätte er ja längst den Beweis dafür erhalten, dass dies nicht möglich ist. Stattdessen belehrt er hier erneut die Leser letzten Endes in lebensgefährlicher Weise. Da hilft es auch nicht, wenn er sich erneut auf Dr. Esselstyn bezieht, der offensichtlich den gleichen Unsinn propagiert.

Ich kann nur jedem Leser raten seinen Fettsäurespiegel untersuchen zu lassen und dann versuchsweise einmal für 3 Monate nur Nüsse und Samen zu essen und keine Öle zu benutzen, dann erneut einen Fettsäurestatus machen zu lassen. Das dürfte dann ausreichen um die These von Dr. Henrich zu widerlegen.


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BeitragVerfasst: Sa 30 Dez, 2017 2:13 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Herzgesunde Öle sind ein todbringendes Märchen

in: Graff, Philipp Homer: Power Herz - Kein Mensch muss einen Herzinfarkt haben, 2017

Der Autor stellt dar, dass das wichtigste Omega-3-Fett, was unser Körper und vor allem das Gehirn benötige, die Alpha-Linolensäure sei. Dieser essentielle Nährstoff werde vom Körper in DHA und EPA umgewandelt. Dabei benötige das Gehirn vor allem DHA für eine optimale Funktion. Er führt weiter aus, dass man ALA reichhaltig in Leinsamen finde und in geringen Mengen in vielen Obst- und Gemüsesorten sowie in Bohnen. Hochwertiges DHA könne man also ganz natürlich mit der täglichen Nahrung über ALA-haltige Lebensmittel, insbesondere Leinsamen, im Körper produzieren. Dazu reichten jeden Morgen ein oder zwei Esslöffel geschroteter Leinsamen ins Müsli und man sei bestens versorgt.

Kommentar

Es ist unschwer zu erkennen, dass der Autor, der sich selbst als „Autodidakt“ bezeichnet und zu diversen Gesundheitsthemen kleine Bücher mit dem Anspruch "Wissenschaftliche Fakten" schreibt, an Dr. Esselstyn orientiert.

Was der Autor, wie viele andere Autoren ohne medizinischen oder therapeutischen Hintergrund, hier nicht erwähnt, ist die Tatsache, dass ALA nur zu 5-10 % vom Körper in EPA und 2-5 % zu DHA umgewandelt wird. Andere Quellen sprechen von einer durchschnittlichen Umwandlungsrate von ALA zu EPA von unter 5 % und zu DHA von unter 1 %. Je mehr Omega-6-Fettsäuren gleichzeitig aufgenommen werden desto geringer fällt die Umwandlung aus. Und mit zunehmendem Alter nimmt die Umwandlung ebenfalls ab.

Ich empfehle dem Autor DRINGEND trotz seiner jungen Jahre eine Fettsäuren-Analyse zu machen und dann regelmäßig zu überprüfen, inwieweit seine Empfehlung mit 1-2 Esslöffel geschrotetem Leinsamen den Omega-3-Index beeinflusst. Ein Omega-3-Index unter 4 steht für ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Norm wird mit > 7,0 bzw. >8,0 angegeben. Manche Ärzte empfehlen sogar einen optimalen Wert von >11,0.


Kokosöl

Zum Thema Kokosöl schreibt der Autor, dass dies zu den wenigen pflanzlichen Quellen für gesättigte Fettsäuren gehöre und das schlechte Cholesterin (LDL) erhöhe und einen Hauptrisikofaktor für Herzerkrankungen darstelle.

Er stellt die Frage, wie sich Mythen bezüglich Kokosöl so lange halten können, nachdem es Fakt sei, dass Kokosöl aus seiner Sicht schädlich sei. Man müsse kein Experte sein, um zu verstehen, das Kokosöl reich an gesättigten Fettsäuren sei und die Arterien verkalke.


Kommentar

Kokosöl enthält vor allem mittelkettige Fettsäuren (MCAFs). Kurz- und mittelkettige Fettsäuren werden nach Aufnahme in der Zelle unter ATP-Verbrauch aktiviert. Im Gegensatz zu anderen Fettsäuren können sie ohne den Transport durch L-Carnitin direkt in die Mitochondrien transportiert werden und stehen dann über den Citratzyklus zur direkten Energiegewinnung zur Verfügung. MCAFs können sich nicht in den Gefäßen ablagern. Kokosöl enthält die höchste Konzentration von MCFAs mit einem hohen Anteil der wertvollen Laurinsäure.

Ich empfehle dem Autor sich doch mit den Büchern von Dr. Bruce Fife zum Thema Kokosöl zu beschäftigen und dann seine fragwürdigen Behauptungen zu korrigieren.


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