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BeitragVerfasst: Mi 27 Aug, 2014 11:19 pm  Titel:  HIV & Krebs Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Patienten sterben häufiger an Krebs

Die antiretrovirale Kombinationstherapie kann HIV-Infizierte heute vor dem sicheren Tod an der Immunschwäche Aids bewahren. Die Patienten sind deshalb aber nicht gesund. Die jüngste Auswertung der D:A: D-Kohorte im Lancet weist auf einen deutlichen Anstieg von Krebserkrankungen hin.

Siehe auch: Pressemitteilung des Lancet
http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-07/tl-tlc071614.php

Oder: D:A: D-Kohorte
http://www.cphiv.dk/

Mehr unter: Deutsches Ärzteblatt vom 18. Juli 2014
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59436/HIV-Patienten-sterben-haeufiger-an-Krebs


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BeitragVerfasst: Fr 05 Dez, 2014 2:48 am  Titel:  Doppeltes Krebsrisko bei HIV-Positiven? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Doppeltes Krebsrisko bei HIV-Positiven?

In Projekt Information Juli/Augsut 2014

„Seit Einführung einer wirksamen HIV-Therapie ging die Fallzahl der Aids-definierenden Krebsarten wie Kaposi-Sarkom oder bestimmter Formen des Lymphoms drastisch zurück. Gleichzeitig steigt die Zahl der nicht Aids-definierenden Krebsarten an. Liegt das einfach daran, dass Positive heute älter werden und eine praktisch normale Lebenserwartung (mit den daraus erwachsenden Erkrankungen) haben, oder gibt es zusätzliche Risikofaktoren bei HIV-Positiven?

Um die Antwort auf diese Frage zu finden, wurden in einer dänischen Studie die Daten von 3.503 HIV-Positiven mit denen von 12.979 Freiwilligen einer Gesundheitserhebung verglichen. Da es sehr viele verschiedene, zum Teil sehr seltene Krebsarten gibt, wurden die Erkrankungen für die Auswertung in drei Kategorien eingeteilt:

- Krebsarten, die in Zusammenhang mit Rauchen stehen: Lungenkrebs, Kopf-, Hals- Krebs, Speiseröhrenkrebs, Blasenkrebs.

- Krebsarten, die durch andere Viren ausgelöst werden (z.B. durch Hepatitis B oder C-Viren, HPV oder EBV): Analkrebs, Non-Hodgkin-Lymphom, Kaposi-Sarkom, Leberkrebs, Hodgkin-Lymphom, Gebärmutterhalskrebs, Peniskrebs.

- Krebsarten mit anderen Ursachen: Prostata-, Brust-, Darm-, Hoden-, Bauchspeicheldrüsen-, Schilddrüsen-, Nieren-, Knochen-, Magenkrebs sowie Melanom, Hirntumor und noch einige weitere. [/color]

Verglich man nun die HIV-Positiven mit Menschen aus der Allgemeinbevölkerung (die an einer freiwilligen Gesundheitsstudie teilgenommen hatten und deshalb vielleicht besser gebildet und in einem besseren Gesundheitszustand waren), ergaben sich unerwartete Ergebnisse:

- Die Rate der Krebsarten, die mit dem Rauchen in Zusammenhang stehen, war bei HIV-Positiven um den Faktor 2,8 höher (19,3 pro 10.000 Patientenjahre vs. 7,0; Anmerkung: Patientenjahre sind das Produkt aus Anzahl der Patienten und Beobachtungszeitraum. 100 Patientenjahre können also bedeuten, dass 100 Patienten über ein Jahr beobachtet wurden, 50 Patienten über zwei Jahre oder 200 Patienten über ein halbes Jahr).

- Virsusbedingte Krebsformen waren bei Positiven um den Faktor 11,5 häufiger (36,4 vs. 3,2 pro 10.000 Patientenjahre). Dies betraf vor allem Analkrebs, Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphom, Kaposi-Sarkom und Leberkrebs.

- alle anderen Krebsarten traten bei HIV-Patienten nicht häufiger, tendenziell sogar etwas seltener auf als in der Vergleichsgruppe (28,4 vs. 35,4 pro 10.000 Patientenjahre). Wie auch schon in anderen Studien gefunden, trat bei HIV-positiven Männern Prostatakrebs seltener auf als bei HIV-negativen (6,8 vs. 14,2 pro 10.000 Patientenjahre).

Offenbar gibt es bei HIV-Patienten Besonderheiten, die das Auftreten von Krebs begünstigen, der durch das Rauchen oder andere Viren ausgelöst wird. Eine mögliche Erklärung ist, das HIV-Positive oft besonders starke Raucher sind, also mehr rauchen, als der Durchschnitt der Kontrollgruppe. Die Anzahl der gerauchten Zigaretten wurde in der Studie nur bei wenigen Patienten erhoben, so dass diese Hypothese nicht überprüft werden konnte. In der Gruppe, für die Daten vorlagen, rauchten 20 % mehr als zwanzig Zigaretten pro Tag.

Außerdem wurde für die Auswertung kein Unterschied gemacht, ob jemand Raucher oder Ex-Raucher war. In der Gruppe der HIV-Positiven gab es aber mehr Menschen, die zum Studienzeitpunkt noch rauchten (75,6 vs. 38,6%). Die Autoren vermuten, dass hier der Hauptgrund für die erhöhte Krebshäufigkeit zu suchen ist.

Etwas anders liegen die Dinge bei den Krebsarten, die sich auf andere Viren zurück führen lassen. Hier stehen vor allem die Erkrankungen im Vordergrund, die durch die Viren HPV, HHV-8, EBV und HBV bzw. HCV ausgelöst werden. Alle diese Viren können beim Sex oder intravenösen Drogenkonsum übertragen werden, also ähnliche Übertragungswege wie für HIV selbst. Dies könnte darauf hindeuten, dass das erhöhte Risiko für diese Krebsarten vor allem mit dem Lebensstil zusammenhängen könnte.

Die Autoren betonen, dass die Patienten in ihrer Untersuchung eine erfolgreiche HIV-Behandlung erhielten, hohe CD4-Zellzahlen hatten und keiner sozial benachteiligten Gruppe angehörten. Dies könnte die Unterschiede zu den Ergebnissen anderer Studiengruppen erklären. Bei unbehandelten HIV-Patienten und in Situationen mit schlechteren Rahmenbedingungen für die Betroffenen hätte die Immunschwäche vermutlich einen deutlich stärkeren Einfluss auf das Auftreten von Krebserkrankungen.

Im Rahmen ihrer Untersuchungen bemerkten die Forscher auch, dass ein starker Abfall der CD4-Zellzahl ohne Anstieg der Viruslast ein Anzeichen für eine noch nicht diagnostizierte Krebserkrankung sein kann.“

Quelle: Helleberg M et al.: „Ris of cancer among HIV infected individuals compared to the background population: impact of smoking and HIV“, AIDS 2014, 28:1499-1508


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BeitragVerfasst: So 15 Nov, 2015 2:41 pm  Titel:  Analkrebs: Früherkennung und neue Therapieansätze Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Analkrebs: Früherkennung und neue Therapieansätze

HIV-Infizierte haben trotz verbesserter Behandlungsmöglichkeiten mit antiretroviral wirksamen Medikamenten ein im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung höheres Analkrebs-Risiko. Durch die dauerhafte Infektion der Schamregion mit Humanen Hochrisiko Papillomviren können sich Vorläuferläsionen entwickeln, aus denen nicht selten Analkarzinome entstehen. Ca. 90 Prozent der HIV-Infizierten sind zusätzlich mit Humanen Papillomviren infiziert.

Universität Duisburg-Essen – Pressemeldung vom 5. Oktober 2015
https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9110


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BeitragVerfasst: So 24 Jan, 2016 8:12 pm  Titel:  HPV und Analkarzinom – Risiko bei HIV-positiven Männern Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HPV und Analkarzinom – Risiko bei HIV-positiven Männern

Bei Frauen kann eine Infektion mit HPV zum Gebärmutterhalskrebs führen. Männer, die Sex mit Männern haben, sind ebenso gefährdet. Analkrebs wird auch durch HPV ausgelöst. Das Risiko einer Entstehung eines Analkarzinoms beim Männern, die Sex mit Männern haben (MSM) wird oft im medizinischen Management, gerade bei HIV-positiven Männern, vernachlässigt. Eine Spanische Multicenterstudie hat dieses Risiko systematisch untersucht.

Literaturangaben: Geskus RB. et al. Incidence and clearance of anal high-risk human papillomavirus in HIV-positive MSM: estimates and risk factors. AIDS. 2015

Mehr unter: Infektiologie St. Gallen vom 18. Dezember 2015
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26355673
http://infekt.ch/2015/12/hpv-und-analkarzinom-risiko-bei-hiv-maennern/


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BeitragVerfasst: So 24 Jan, 2016 8:16 pm  Titel:  Krebs Risikofaktoren: Deutlich häufiger bei HIV-Patienten Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Krebs Risikofaktoren: Deutlich häufiger bei HIV-Patienten

HIV-Infizierte haben heute eine praktisch „normale“ Lebenserwartung, wenn sie rechtzeitig eine gut wirksame HIV-Therapie einnehmen. Doch andere Risiken bleiben noch bestehen….Nicht-AIDS Erkrankungen zunehmend. In den letzten Jahren wurden vermehrt Untersuchungen zu nicht AIDS-definierenden schweren Gesundheitsschäden bei HIV-Infizierten publiziert. Herz- und Gefäßkrankheiten aber auch nicht AIDS-definierende Krebsformen gelangen vermehrt ins Rampenlicht. Es stellt sich die Frage, inwieweit das – im Vergleich zur Normalbevölkerung – erhöhte Auftreten dieser Erkrankungen eine Folge der HIV-Infektion darstellt.

Literaturangaben: Park LS. et al. Prevalence of non-HIV cancer risk factors in persons living with HIV/AIDS: a meta-analysis. AIDS. 2016
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26691548

Mehr unter: Infektiologie St. Gallen vom 31. Dezember 2015
http://infekt.ch/2015/12/krebs-risikofaktoren-deutlich-haeufger-bei-hiv-patienten/


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BeitragVerfasst: Mo 14 Aug, 2017 10:53 am  Titel:  HIV-Status beeinflusst HPV-Infektionen und Krebs Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Status beeinflusst HPV-Infektionen und Krebs

Wissenschaftliche Erhebungen im Senegal weisen Zusammenhang nach. Eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) entwickelt sich eher zu einer Vorform von Gebärmutterhalskrebs, wenn die Frau HIV-positiv ist. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der University of Minnesota in ihrer aktuellen Studie mit senegalesischen Frauen.

Mehr unter: Pressetext – Meldung vom 1. Juni 2017
https://www.pressetext.com/news/20170601021


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