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BeitragVerfasst: So 17 Feb, 2013 2:32 am  Titel:  Hepatitis-Koinfektion als Risikofaktor für Osteoporose bei F Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hepatitis-Koinfektion als Risikofaktor für Osteoporose bei Frauen mit HIV

Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung haben HIV-positive Menschen ein höheres Risiko für Verlust der Knochendichte. Die Ursachen hierfür sind noch nicht ganz geklärt. Klassische Risikofaktoren für Knochendichteverlust sind z.B. höheres Lebensalter und Zigarettenkonsum, Kalzium und Vitamin D Mangel, Untergewicht, zu schneller Gewichtsverlust sowie schwere Nierenfunktionsstörungen.

med update download pdf
http://praxis-psychosoziale-beratung.de/med%20update%2001_13.pdf

Mehr unter: med update - Nr. 01 / 2013
http://www.aidshilfen.at/publikationen


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BeitragVerfasst: Di 12 Nov, 2013 11:23 am  Titel:  Nuke-frei schützt Knochen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Nuke-frei schützt Knochen

Nachteil der Umstellung auf ein Tenofovir-haltiges Regime ist allerdings der ungünstige Einfluss auf die Knochendichte. In der Studie SECOND-Line, an der rund 200 vorbehandelte Patienten teilnahmen, kam es unter Lopinavir/r plus NRTI zu einem signifikant stärkeren Verlust an Knochendichte an der Hüfte und LWS als unter Lopinavir/r plus Raltegravir. Die Patienten hatten vorher kein Tenofovir eingenommen, wurden dann aber im Rahmen der Studie auf einen Tenofovir-haltigen Backbone umgestellt (Abb. 3) Manifeste Knochenerkrankungen wie Osteopenie oder Osteoporose wurden in der 48wöchigen Beobachtung nicht festgestellt (Martin A et al., WELBB05).

Die Osteoporose scheint aber dennoch im Lauf der Jahre ein Problem bei HIV-Infizierten zu werden. In einer Arbeit wurden die Daten von einer Million Spanier, davon 2.489 HIV positiv, im Alter von über 40 Jahren ausgewertet.

Die HIV-Infektion war dabei unabhängig von Alter, Geschlecht, BMI, Rauchen und Alkohol mit einem 4fach höheren Risiko für Hüftfrakturen und einem fast doppelt so hohen Risiko für alle osteoporotischen Frakturen verbunden
(Abb. 4) (Knobel H et al., WEAB0205).

IAS KONFERENZ 2013 IN KUALA LUMPUR, MALAYSIA
Frühe Therapie ist besser
http://www.hivandmore.de/archiv/2013-3/fruehe-therapie-ist-besser.shtml

Kommentar

Es ist nach meiner Erfahrung bei allen HIV-Patienten wichtig regelmäßig eine Knochendichtemessung zu machen bei einem Orthopäden; dies nicht nur bei Einnahme von NRTI wie z.B. Truvada. Diese muss bei gesetzlich Versicherten selbst bezahlt werden und kostet ca. 40,00 €. Bezahlt wird diese Untersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen paradoxerweise erst nach einer Knochenfraktur.

Auch das Vorstadium einer Osteoporose, die Osteopenie, sollte frühzeitig mit natürlichen Mitteln behandelt werden. Dazu reicht nicht alleine Calzium. Es ist durchaus möglich mit speziellen NEMs, Homöopathie, Schüsslersalzen und beispielsweise Photon/Frequenztherapie sowie angepasster Ernährung (Verzicht auf Kuhmilch, wenig Kuhmilchprodukte) sowohl eine manifeste Osteoporose in den Zustand einer Osteopenie zurückzuführen oder eine Osteopenie zu bessern.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Fr 22 Nov, 2013 10:04 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: So 17 Nov, 2013 1:06 pm  Titel:  Osteoporose - wie verhindern? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Osteoporose – wie verhindern?

Zur Prävention von Knochenbrüchen werden immer wieder Kalzium-Präparate mit und ohne Vitamin D angeboten. Ein Review im NEJM zeigt erneut auf, dass die Kalzium-Aufnahme wenn immer möglich durch die Nahrung erfolgen soll. In unserer Sprechstunde für HIV-Patienten (aber auch Patienten mit anderen chronischen Infektionen) legen wir seit längerem großen Wert auf die Prävention der Osteoporose. Wir wissen, dass HIV-Patienten häufiger Osteoporose entwickeln (Negredo JAIDS 2013). Dies dürfte mit einer Aktivierung des Immunsystems zusammen hängen.

Quelle: Bauer et al, NEJM 2013
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24131178

Link: Welt-Osteoporose-Tag
http://www.bzga.de/?sid=1128

Mehr unter: Infektiologie St. Gallen vom 19. Oktober 2013
http://www.infekt.ch/kategorien/lehreforschung/literaturscreen/infektionenallgemein/2694-osteoporose-wie-verhindern.html


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BeitragVerfasst: Di 31 Dez, 2013 8:00 pm  Titel:  HIV: Früher Therapiebeginn gut für Knochen! Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV: Früher Therapiebeginn gut für Knochen!

Eine US-Studie zeigt, dass das Risiko einer Osteoporose bei HIV positiven Patienten unter Therapie erhöht ist, wenn mit der Behandlung erst spät begonnen wird. Die antiretrovirale Therapie von HIV hat aus einer schweren tödlichen Krankheit eine chronische, behandelbare Erkrankung gemacht. HIV positive Personen können ein normales Leben mit guter Lebenserwartung führen. Mit dem zunehmenden Alter werden sie aber auch konfrontiert mit nicht HIV assoziierten Erkrankungen, wie zum Beispiel Osteoporose.

Quelle: Grant et al. CID 2013:1483-1488.
http://infekt.ch/2013/10/osteoporose-wie-verhindern/

Infektiologie St. Gallen vom 28. November 2013
http://infekt.ch/2013/11/hiv-frueher-therapiebeginn-gut-fuer-knochen/


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BeitragVerfasst: Di 04 März, 2014 12:59 pm  Titel:  Kampf dem Knochenschwund Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Kampf dem Knochenschwund

HIV-Patientinnen können viel dafür tun, eine Osteoporose zu verhindern

„Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, tritt vor allem bei Frauen ab dem 50. Lebensjahr auf. Weil sich die Knochenmasse verringert, steigt das Risiko für Knochenbrüche. HIV-Patientinnen sind davon dreimal häufiger betroffen. Aber eine Osteoporose muss nicht auftreten, wenn man etwas dagegen tut.

Damit die Knochen gesund bleiben, benötigen sie ausreichend Kalzium. Vitamin D ist dafür zuständig, dass Kalzium in die Knochen einzubauen. Um die Knochendichte zu erhalten, ist bei Frauen das Sexualhormon Östrogen wichtig, bei Männern das Testosteron.

„Wenn Frauen etwa ab dem 50. Lebensjahr in die Wechseljahre kommen, verlieren sie Östrogen und die Knochenmasse nimmt ab“, erklärt Prof. Dr. Reiner Bartl. Der erfahrene Arzt leitet das Osteoporose-Zentrum in München. „Bei Frauen ist die Knochendichte ohnehin nicht so hoch wie bei Männern. Deswegen sind sie wesentlich häufiger von Osteoporose betroffen.“

HIV-Patientinnen haben ein dreifach höheres Risiko, an Osteoporose zu erkranken. „Es kann verschiedene Gründe haben“, sagt der Mediziner. „Manche HIV-Medikamente greifen die Knochensubstanz an. Dann kommt es zum Knochenschwund. Auch Magen- und Darmprobleme können einen Mangel an Vitamin D und Kalizium bewirken. Ebenso ist Gewichtsverlust möglich. Ohnehin haben viele HIV-Patientinnen sehr wenig Fettgewebe und damit auch wenig Östrogen. Daher bekommen dicke Patientinnen selten Osteoporose, sehr schlanke dagegen sehr früh.“

Doch es muss nicht so weit kommen. „Osteoporose kann heute vermieden werden“., beruhigt Dr. Bartl.. „Bei Beginn einer HIV-Therapie sollte man die Knochendichte mithilfe der sogenannten DXA-Methode messen. Wenn die Werte nahe am gefährlichen Bereich liegen, kann man mit Vitamin-D-Tabletten gegensteuern. Liegt bereits eine Osteporose vor, sollte man sie sofort mit Medikamenten behandeln, um Knochenbrüche zu verhindern. Die erste Wahl unter den Therapien sind Bisphosphonate, das sind chemische Verbindungen, die den Abbau der Knochen hemmen. Sie werden einmal pro Jahr als Infusion gegeben.“

Ein mit HIV lebender Mensch kann selbst viel dafür tun, eine Osteoporose zu verhindern, indem er ein gesundes Leben führt. „Bewegung und körperliche Aktivität ist mit das Entscheidenste“, sagt der Experte. „Der Knochen muss belastet werden.“ Auch Nichtrauchen punktet. „Nikotin hemmt die Produktion von Östrogen. Wir wissen, dass Raucherinnen dadurch ein doppelt so hohes Risiko haben, sich den Oberschenkel zu brechen, wie Nichtraucherinnen.“

Sehr wichtig ist darauf zu achten, was man isst und trinkt. Alkohol sollte weitgehend vermieden werden. „Eine gute, gemischte Ernährung mit viel Kalzium ist das A und O, also viel Gemüse, Obst und Milchprodukte.“

Dr. Bartl rät allen HIV-Patientinnen dringend, auf die Gesundheit ihrer Knochen zu achten und diesbezüglich das Gespräch mit ihrem Arzt zu suchen. „Dank der guten HIV-Therapie ist die Lebenserwartung von Menschen mit und ohne HIV annähernd gleich, da muss es im Alter nicht zu Komplikationen wie Wirbelkörper- oder Oberschenkelshalsbrüchen kommen.“

Quelle: LIHIVFE 3/2014

Kommentar

Immerhin empfiehlt Prof. Bartl keine Milch im Gegensastz zu sonstigen Beiträgen dieser Art. Dennoch, auch Milchprodukte bestehen aus Milch und entziehen dem Körper mehr Kalzium als sie zuführen. Die Zusammenhänge wurden schon wiederholt hier dargestellt.

Was bei Empfehlungen dieser Art regelmäßig fehlt sind unterstützende naturheilkundliche Möglichkeiten:
- Schüssler-Salze
- homöopathische Präparate
- Nahrungsergänzungsmittel
- Einnahme von Vitamin K 2 (was in diesem Zusammenhang selten erwähnt wird).


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BeitragVerfasst: Mi 05 März, 2014 2:32 pm  Titel:  Tierisches vers. pflanzliches Protein & Kalzium Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Tierisches vers. pflanzliches Protein & Kalizium

„Amerikaner konsumieren mehr Kuhmilch und Milchprodukte pro Person als die meisten Bwevölkerungen der Welt. Also müssten die Amerikaner wunderbar starke Knochen haben, oder? Bedauerlicherweise ist das nicht so. Eine neuere Studie zeigt, dass amerikanische Frauen ab 50 eine der höchsten Raten an Hüftfrakturen der Welt aufweisen. Die einzigen Länder mit einem höheren Anteil liegen in Europa und im Südpazifik (Australien und Neuseeland), wo sogar noch mehr Milch konsumiert wird als in den Vereinigten Staaten. (S. 217)

29 wissenschaftliche Publikationen
Bericht der Medizinischen Fakultät Yale von 1992

Untersucht wurden Proteinaufnahme und Frakturraten aus 34 einzelnen Untersuchungen aus 16 Ländern, die in 29 wissenschaftlich begutachteten Publikationen erschienen sind. Alle Teilnehmer der Untersuchungen waren Frauen ab 50 Jahren.

Eindrucksvolle 70 % der Frakturrate waren dem Konsum von Tierprotein zuzuschreiben.

Die Wissenschaftler erklärten, dass Tierprotein - im Gegensatz zu pflanzlichem Protein - zu einem Säureüberschuss im Körper führt. Ein Säureüberschuss bedeutet, dass unser Blut und das Gewebe säurehaltiger werden. Der Körper bekämpft das saure Umfeld, indem er Kalzium als sehr effektive Lauge einsetzt, um die Säure zu neutralisieren. Dieses Kalzium muss allerdings von irgendwoher kommen. Letztendlich ist es so, dass das Kalzium aus den Knochen gezogen wird. Der Kalziumverlust schwächt die Knochen, was das Risiko von Knochenbrüchen erhöht. (S. 218)

Studie mit über 1000 Frauen im Alter von 65 und mehr Jahren.
University of California San Francisco

Nach sieben Jahren Beobachtung wiesen die Frauen mit dem höchsten Anteil von tierischem gegenüber pflanzlichem Protein eine 3,7 mal so hohe Anzahl von Knochenbrüchen auf wie die Frauen mit dem niedrigsten Anteil. Darüber hinaus sank in dieser Zeit die Knochendichte der Frauen mit dem höchten Anteil an tierischem Protein viermal so schnell wie bei den Frauen mit dem niedrigsten Anteil. (S. 220)

Empfehlungen zur Minimierung Ihres Risikos für Osteoporose

1. Aktivität
- bleiben Sie körperlich aktiv
- nehmen Sie die Stufen anstelle des Aufzugs
- gehen Sie spazieren, joggen oder Rad fahren
- gehen Sie schwimmen, machen Sie jeden zweiten Tag Yoga oder Aerobic
- und kaufen Sie sich ruhig auch Hanteln, die Sie dann hin und wieder benützen
- treiben Sie Sport bzw. treten Sie einem Sportverein bei.

Die Möglichkeien sind unbegrenzt und können großen Spaß machen. Sie werden sich wohler fühlen und Ihre Knochen werden viel gesünder sein.

2. Ernährung
- Essen Sie eine abwechslungsreiche Kost auf pflanzlicher Basis
- und vermeiden Sie Tierprodukte einschließlich Milchprodukten
- reichlich Kalzium ist in einer großen Bandbreite pflanzlicher Nahrung enthalten, z.B. in Bohnen und ..Blattgemüse
- Solange Sie sich von raffinieren Kohlehydraten, wie zuckerhaltigen Cerealien, Süßigkeiten, Weißmehlnudeln und Weißmehlbackwaren fernhalten, sollten Sie keinerlei Probleme mit Ihrem Kalziumhaushalt haben

3. Salzkonsum
- Beschränken Sie Ihren Salzkonsum auf ein Minimum
- Meiden Sie industriell verarbeitete und abgepackte Fertiggerichte, die meist ein Übermaß an Salz enthalten.
- Es gibt einige Belege, dass eine übermäßige Salzaufnahme ein Problem sein kann.“ (S. 223)

Quelle: T. C. Campbell, T. N. Campbell: China Study, Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise, 2004/2013


Osteoporose - ein Problem der Milchkonsumenten

Fazit
"Tierprodukte - besonders Milch - fördern Osteoporose. Das Gleiche gilt für Übersäuerung, die wiederum insbesondere durch Tierprodukte sowie durch Süßigkeiten entsteht. Daher ist es wichtig, sich vor allem mit vollwertigen pflanzlichen Kohlehydraten, viel grünem Blattgemüse und von Bohnen zu ernähren, die besonders kalziumreich sind. In Bewegung zu bleiben - körperlich und geistig - ist ebenso empfehlenswert, um einer Übersäuerung entgegenzuwirken, am besten natürlich bei Aktivitäten, die in die zweite Lebenshälfte passen."

Quelle: Dr. Rüdiger Dahlke: Peace Food - Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt, 2011




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 20 Jan, 2015 2:00 am, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Mo 01 Dez, 2014 1:39 pm  Titel:  HIV und Osteoporose Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV und Osteoporose

HIV-Patienten leiden häufiger an Osteoporose und Osteopenie. Sowohl die HIV-Erkrankung als auch HIV-Kombinationstherapien werden dafür verantwortlich gemacht.

Nun zeigt sich in einer holländischen Kohorte, dass das Körpergewicht, Nikotinkonsum und der Schweregrad der HIV-Erkrankung eine grosse Rolle spielen. Die AGEHIV Cohort Study ist eine laufende prospektive Kohortenstudie in Holland, welche sich mit metabolischen Faktoren bei HIV-Patienten beschäftigt. Von 2010 bis 2012 wurde in Amsterdam bei 581 HIV-positiven Patienten die Knochendichte mit derjenigen von 520 HIV-negativen Studienteilnehmern verglichen.


Literatur: Kooij KW. et al. Low Bone Mineral Density in Patients With Well-Suppressed HIV Infection: Association With Body Weight, Smoking, and Prior Advanced HIV Disease. Link: J Infect Dis. 2014
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25180239

Mehr unter: Infektiologie St. Gallen vom 12. November 2014
http://infekt.ch/2014/11/hiv-und-osteoporose/




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 20 Jan, 2015 2:02 am, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Fr 05 Dez, 2014 2:17 am  Titel:  risikofaktoren: Zink-, Kupfer- und Eisenmangel Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Risikofaktoren für Osteoporose: Niedrige Zink-, Kupfer- und Eisenwerte im Serum

Zink, Kupfer und Eisen sind essentielle Spurenelemente für das Wachstum, die Entwicklung und den Erhalt gesunder Knochen. Eine Metanalyse aus 8 geeigneten Studien mit insgesamt 2.188 Probanden zeigte, dass Patienten mit Osteoporose, verglichen mit gesunden Kontrollpersonen, geringere Serumkozentrationen an Zink, Kupfer oder Eisen aufwiesen.

Quelle: Zheng >J et al., Low Serum Levels of Zinc, Copper, and Iron as Risk Factors for Osteoporosis: a Metaanalysis. Biol Trace Elem Res. 2014 Jul; 160 (1):15:23. Epub 2014 Jun 8 )


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BeitragVerfasst: Di 20 Jan, 2015 1:42 am  Titel:  Osteoporose und Vitamin D Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Osteoporose und Vitamin D

Zur Vorbeugung von Knochenbrüchen auf eine ausreichende Vitamin D-Aufnahme achten!

„Menschen, die mit HIV infiziert sind, haben insgesamt ein höheres Risiko, an Osteoporose (Knochenschwund) zu erkranken. Studien zeigen, dass Osteoporose bei etwa 15 Prozent aller HIV-Infizierten vorkommt. Im Vergleich zu HIV-Negativen kommt Osteoporose damit bei HIV-Positiven etwa 3,7-fach häufiger vor. Einerseits kann dies durch die HIV-Infektion selbst, andererseits aber auch durch >Begleiterkrankungen oder die HIV-Therapie bedingt sein. Es gibt Hinweise, dass das HIV-Virus selbst in den Knochenstoffwechsel eingreift. Hierbei vermutet man einen Einfluss auf die Knochen bildenden Zellen (Osteoblasten). Diese zeigen weniger Aktivität und können auch plötzlich absterben. Damit ist ihre Funktion zum Aufbau der Knochen eingeschränkt.

Hinzu kommt, dass bestimmte Entzündungsbotenstoffe die knochenabbauenden Zellen zum Knochenabbau anregen. Auch konnte man feststellen, dass eine niedrige helferzellzahl mit einer niedrigen Knochendichte einhergeht und dass es bei bleibend niedrigen Helferzellen trotz HIV-Therapie zu einem weiteren Verlust der Knochendichte kommt.

Vitamin D und Knochengesundheit

Ein wichtiger Faktor für die Knochengesundheit ist Vitamin D. Eine neuere Interventionsstudie hat diesen Zusammenhang jetzt noch mal unterstrichen. In der randomisierten, Placebo-kontrollierten Studie wurden 159 Patienten, die eine Therapie mit Atripla begannen, mit Vitamin D /4000 IU pro Tag) und Calcium (1000 mg/d) behandelt. Ergebnis war, dass die Vitamin-D-Spiegel signifikant anstiegen und im ersten Therapiejahr stabil blieben. Bei beiden Gruppen zeigte sich zwar ein Abfall der Knochendichte innerhalb des ersten Therapiejahres, doch der Abfall war in der Gruppe, die Vitamin-D- und Calzium einnahmen nur halb so hoch.

Wie kann ich die Vitamin D-Versorgung absichern?

Es wird vermutet, dass etwa die Hälfte der HIV-Patienten einen Vitamin D-Mangel aufweist. Vitamin D kann nur schwer in ausreichendem Maße über die Ernährung aufgenommen werden. Denn Vitamin D ist nur in wenigen Lebensmitteln enthalten. Dazu gehören Fettfische (z.B. Hering, Makrele), Leber, (mit Vitamin D angereicherte) Margarine, Eigelb und einige Speisepilze. Zwar kann Vitamin D auch durch Sonnenbestrahlung in der Haut selbst gebildet werden. Gerade in der dunklen Jahreszeit, in der wir nur wenig und gut bedeckt ins Freie gehen, reicht dies jedoch nicht aus, um den Bedarf abzudecken. Eine regelmäßige Vitamin D Einnahme über Präparate scheint daher sinnvoll insbesondere, wenn bereits ein Vitamin D-Mangel vorliegt.

Wer sicher gehen möchte, sollte seinen Vitamin D-Spiegel von einem Arzt überprüfen lassen und zusammen mit diesem entscheiden, ob die Einnahme eines Vitamin D-Präparates sinnvoll ist. Dabei gibt es die Möglichkeit, täglich, 1-mal wöchentlich oder sogar nur 1 bis 4-mal pro Jahr eine größere Dosis Vitamin D einzunehmen. Denn Vitamin D kann im Fettgewebe gespeichert werden, so dass nicht unbedingt eine tägliche Einnahme erforderlich ist.

Lassen Sie sich in jedem Fall von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, bevor Sie ein Präparat einnehmen. Präparate mit einer Tagesdosis von über 10 bis 25 µg (>400 bis 1000 IE) sind apothekenpflichtig und solche mit einer Tagesdosis von über 25 µg (>1000 IE) sind verschreibungspflichtig.

Was kann ich noch für meine Knochengesundheit tun?

Neben Vitamin D kann auch ausreichende körperliche Bewegung an der frischen Luft und angemessenes Krafttraining einer Osteoporose vorbeugen. Auch eine ausreichende Zufuhr von Calcium kann helfen, die Knochen zu festigen. Der Calcium-Bedarf kann im Gegensatz zu Vitamin D gut über Lebensmittel abgedeckt werden. Die besten Calciumquellen sind (laktosefreie) Milch und Milchprodukte oder mit calciumangereicherte Soja-, Reis- oder Mandeldrinks. Diese sollten daher idealerweise 3-mal täglich auf dem Speiseplan stehen. Auch calciumreiche Gemüse sind grüne Blattgemüse, Broccoli sowie Sesamsaat, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne. Ratsam ist es zudem den Knochen zu liebe, Alkohol und Nikotin zu reduzieren oder darauf zu verzichten.

Quelle: Chronicare, Pharmazeutische Betreuung für chronisch kranke Menschen, 1/20015

Kommentar

So weit so gut mit Ausnahme der erneuten Empfehlung den Calciumbedarf über Milch und Milchprodukte zu decken. Der Verfasser (Oecotrophologe) des Artikels wurde von mir bereits vor Jahren im persönlichen Gespräch sowie durch frühere Beiträge meinerseits darauf aufmerksam gemacht, dass Milch nach Ansicht diverser Autoren dem Körper mehr Calcium entzieht als zuführt. Auch die Empfehlung zu Milchprodukten ist eine bedenkliche Empfehlung, da Erwachsene Milch nicht verdauen können und das auch in Milchprodukten enthaltene Kasein als krebserregend gilt.

Ich finde es äußerst traurig und bedenklich, dass dieses Thema von Oecotrophologen nicht ernst genommen wird und dies in den zuständigen Verbänden offensichtlich nicht hinreichend diskutiert und die Empfehlungen entsprechend korrigiert werden!

Näheres dazu unter:
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1356

Vegane Vitamin D-Quellen:

Shiitake, Champignons, Kohl, Spinat, Pilze, Avocados, Nori, Sonnenblumenkerne, Süßkartoffeln, Datteln. Bereits 150 Gramm Avocado oder 300 Gramm Champignons sollen den Tagesbedarf decken.

An anderer Stelle lese ich, dass 100 g Avocado 140-200 I.E. Vitamin D2 enthalten. Shiitake, an der Sonne getrocknet dagegen 1.600 I.E. bei 100 g.

Andere Vitamin D-Quellen:

Fisch, Eigelb, fettreicher Käse, Butter, Kuhmilch, Lebertran.

Über die Ernährung kann kein ausreichendes Vitamin D aufgenommen werden. Vitamin D sollte daher regelmäßig untersucht und die Vitamin D-Dosis entsprechend angepasst werden. Dabei sind bei HIV-Positiven generell Vitamin D-Level im höheren Bereich von ca. 50-60/ng sinnvoll. Positive sollten wissen, dass nicht einmal jeder HIV-Arzt bereit ist Vitamin D zu untersuchen. Mithin sollte jeder HIV-Positive sich selbst darum kümmern, dass dies regelmäßig untersucht wird

Calcium

Befindet sich in Milch, Hartkäse, Joghurt auch in Kresse, Grünkohl, Haselnüssen, Schaltiere, Sardinen, Eigelb, Haferflocken, Sojasprossen, Sesam, Mandeln, Algen, Hülsenfrüchten, Melasse, Datteln, Rosinen, Sonnenblumenkernen, Sellerie, Karotten, grünem Blattgemüse, vor allem Kohlrabiblätter.

Die Aufnahme wird gehemmt durch:
Blei, Cadmium, Aluminium, Magnesium, Eisen, gesättigte Fettsäuren, übermäßigen Zuckerkonsum, zu viel Eiweiß, Schilddrüsenstörungen und Vitamin D-Mangel.

Gefördert wird die Aufnahme durch:
Vitamin A, C, D, F, Eisen, Magnesium, Mangan, Phosphor, Silicium, Eiweiß, HCI (Magensäure), Enzyme der Bauchspeicheldrüse und Lactobacillus acidophillus.

Achtung

Trotz der angegebenen Quellen empfehle ich weder Milch- noch Milchprodukte zur Aufnahme von Vitamin D oder Calcium.

Hierfür gibt es neben den unter dem vorgenannten Link beschriebenen Faktoren noch weitere HIV-spezifische Gründe. Bekanntlich ist der Darm bei HIV-Positiven bereits durch HIV stark belastet, auch noch unter ART, zumal die zentrale Immunaktivierung bei HIV-Infektion hauptsächlich im Darm stattfindet, wo ca. 70 % des Immunsystems lokalisiert sind. Oftmals ist die Darmschleimhaut aus diesen und anderen Gründen nicht intakt, beschädigt bis hin zum Leaky Gut (löchriger Darm), wodurch Antigene aus der Nahrung nicht mehr abgewehrt werden können, Darmbakterien dezimiert sind bzw. pathogene Darmbakterien erhöht, Darmentzündungen, Darmpilze und Darmparasiten vorliegen sowie eine geschwächte Bauchspeicheldrüse, die zu wenig Pankreas-Elastase zur Verdauung bildet. Aber selbst bei einem intakten Darm sollten Milch- und Milchprodukte von HIV-Patienten und generell von chronisch kranken Menschen weitestgehend gemieden werden.

All das sind Gründe, weshalb HIV-Positive gut tun wenig bis gar keine Milchprodukte zu sich zu nehmen. Wer unbedingt Milchprodukte braucht sollte auf Soja-, Reis-, Hafermilch umstellen und auf Ziegen- und Schafkäse.

Knochendichtemessung

In diesem Zusammenhang ist es empfehlenswert eine Knochendichtemessung zu machen bei einem Orthopäden. Diese muss selbst bezahlt werden bei gesetzlich Versicherten (Kosten ca. 40,00 €). Danach lässt sich die Dosis von Calcium und evtl. ergänzender Mittel am besten festlegen.

Vitamin K

In diesem Zusammenhang sollte auch an Vitamin K2 gedacht werden. Mit einem meiner Diagnosegeräte kann ich Vitamin K-Mangel feststellen. Außerdem sämtliche Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren, Coenzyme usw.


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BeitragVerfasst: Di 01 März, 2016 12:12 am  Titel:  Tenofovir und Knochen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Tenofovir und Knochen

In der EuroSIDA-Kohorte erhöhte das NRTI das Risiko einer osteoporotischen Fraktur.

In der Kohorte werden 11.820 Patienten in Europa und Argentinien beobachtet. 86% sind weiß, das mittlere Alter beträgt 41 Jahre, die CD4-Zahl bei Baseline lag bei 440/µl und 70% waren komplett supprimiert.

Im Lauf von 86.118 Personenjahren wurden 618 Knochenbrüche beobachtet. 132 davon wurden als osteoporotische Frakturen klassifiziert. Die Osteoporose ist eine multifaktorielle Erkrankung. Risikofaktoren waren Alter, BMI <18, IDU, niedrige CD4-Zahl, HCV-Koinfektion, frühere Osteonekrose, Osteoporose oder Fraktur, Nicht-Aids-definierende Karzinome und kardiovaskuläre Erkrankung in den letzten 12 Monaten.

Am häufigsten waren Patienten mit schlechtem Immunstatus betroffen (<200>500 CD4/µl 5,5 pro 1000 Personenjahre). Als einzige antiretrovirale Substanz erhöhte Tenofovir das Risiko einer solchen Fraktur (8,1 vs 4,7 pro 1000 Personenjahre) allerdings korrelierte das Risiko mit der Dauer der Tenofovir-Einnahme, d.h. Patienten, die drei Monate Tenofovir einnahmen, hatten ein ähnliches Risiko wie Patienten nach einer mehrjährigen Tenofovir-Behandlung. Diese Beobachtung wurde, so der Autor der Studie, auch in anderen Untersuchungen gemacht und gehe darauf zurück, dass es nur im ersten Jahr der Therapie zu einer Abnahme der Knochendichte komme. Nach dem ersten Jahr kommt es nicht zu einer weiteren Verschlechterung.

23.02.2016
http://www.hivandmore.de/kongresse/croi2016/tenofovir-und-knochen.shtml


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BeitragVerfasst: Di 22 Nov, 2016 8:05 pm  Titel:  Intervention zu Therapiebeginn beugt Verlust an Knochenmasse Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Intervention zu Therapiebeginn beugt Verlust an Knochenmasse vor

"Die Rate an Knochenbrüchen ist bei HIV-Infizierten, abhängig vom Lebensalter, zwei- bis neunmal so hoch wie bei gleichaltrigen Kontrollpersonen.

Unabhängig von der Art der HIV-Therapie nimmt die Knochendichte kurz nach Beginn der Behandlung um 1-6 % ab; vermutlich sind immunologische Phänomene die Ursache. Amerikanische Forscher untersuchten nun, ob man diesem Verlust a Knochenmasse durch eine einmalige Infusion des Osteoporose-Medikaments Zoledronsäure vorbeugen könnte.

Dies konnte tatsächlich gezeigt werden. An allen untersuchten stellen (Oberschenkelhals, Hüfte, Wirbelsäule) blieb die Knochenmasse der mit Zoledronsäure behandelten Patienten fast gleich, während sie in der Kontrollgruppe deutlich abnahm.

Die Autoren betonen, dass die Studie auch noch an anderen Patienten als Afro-Amerikanern durchgeführt werden müsse, dass Langzeitdaten noch fehlen und dass derzeit noch nicht bewiesen ist, dass sich die höhere Knochendichte auch in weniger Knochenbrüchen niederschlägt."

Projekt Information Nr. 6/2016


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BeitragVerfasst: Mo 10 Jul, 2017 9:03 am  Titel:  HIV-Infektion: Knochen altern schneller Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Infektion: Knochen altern schneller

Wir wissen nun schon länger, dass die HIV-Infektion infolge starker Aktivierung des Immunsystems zu einer beschleunigten Alterung führt. Man findet in sehr vielen Organsystemen bei HIV-infizierten Menschen einen beschleunigten Alterungsprozess. Dies betrifft vermutlich den ganzen Körper und fand sich früher häufiger bei fortgeschrittener, unbehandelter HIV-Infektion. Prozesse, die wir normal im Alter beobachten, treten bei HIV-Infizierten früher auf, so zum Beispiel die trockene Haut mit Juckreiz, der graue Star (Katarakt), die Arteriosklerose, um nur einige zu nennen.

Literatur:

Gonciulea et al, An Increased Rate of Fracture Occurs a Decade Earlier in HIV+ Compared to HIV- men in the Multicenter AIDS Cohort Study (MACS). April 17, ahead of print
https://insights.ovid.com/crossref?an=00002030-201706190-00010

Strategies for Management of Antiretroviral Therapy (SMART) Study Group. et al. CD4+ count-guided interruption of antiretroviral treatment. N Engl J Med. 2006
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17135583

Mehr unter: Infektiologie St. Gallen vom 13. April 2017
http://infekt.ch/2017/04/hiv-infektion-knochen-altern-schneller/


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