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BeitragVerfasst: Mo 08 Feb, 2016 2:33 pm  Titel:  Herzinsuffizienz und Vitamin D Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Herzinsuffizienz und Vitamin D

„Zahlreiche Studien haben sich mit dem Zusammenhang von Vitamin D und Herz-Kreislauf-Krisiken beschäftigt. Erkenntnisse aus Beobachtungsstudien, Fall-Kontroll-Studien, experimentellen und Interventionsstudien belegen, dass Vitamin D ein wichtiger Schutzfaktor für die gEsundheit von Herzu und Kreislauf ist. Wer eine gute Vitamin-D-Versorgung hat, kann davon ausgehen, dass er in jedem Lebensalter besser vor Herzinfarkt & Co geschützt ist als diejenigen, die mit Vitamin d-Mangel leben. Das belegen auch die Ergebnisse einer Metaanalyse von 32 Studien; Vitamin-D-Mangel kann das Risiko für ischämisched Herzkrankheiten, Herzinfarkt und Herztod erhöhen - und zwar schrittweise, je niedriger der 25(OH)D-Spiegel ist (Brendum-Jaobsen 2012)
Zwei Drittel aller Deutschen sind mit Vitamin D unterversorgt. Die wenigsten wissen davon. Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Status bestimmen. Der Laborwlert heißt Calcidiol oder 25(OH)D. Die Konzentrationen von 25(OH)D sollten mindestens bei 40-60 ng/ml (100 bis 150 nmol/l) liegen. Wenn ein Vitamin-D-Mangel vorliegt, kann man Vitmin D3 als Tropfen/Tabletten einnehmen und sonnenbäder ohne sonnenschutz nutzen (ca. 15 min. bei Wei0häurigen) Wormer 2014)“

E. J. Wormer, Strophantin - Comeback eines Herzmittels, 2015


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BeitragVerfasst: So 04 Dez, 2016 7:49 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-bezogene Faktoren erhöhen das Schlaganfallrisiko

HIV-bezogene Risikofaktoren scheinen das Risiko eines Schlaganfalls – das plötzliche Absterben von Hirnzellen infolge zerstörter oder verstopfter Blutgefäße im Gehirn – zu erhöhen. Das legen immer mehr Ergebnisse aus großen epidemiologischen Kohortenstudien nahe. Aktuelle Daten aus fünf solcher Studien wurden im Februar 2016 im Rahmen der ersten Poster-Diskussion zum Thema Schlaganfall auf der Bostoner CROI (Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections) präsentiert.

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 24. April 2016
http://magazin.hiv/2016/04/24/hiv-bezogene-faktoren-erhoehen-das-schlaganfallrisiko/


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BeitragVerfasst: Fr 14 Apr, 2017 3:01 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Infektion und Herzinfarkt – Entzündung verantwortlich

Das häufigere Auftreten von Herz- und Hirninfarkten wurde bei HIV schon länger beobachtet. Viele Risikofaktoren (Rauchen, Medikamente,…) spielen mit. Doch seit einigen Jahren vermutet man, dass die Immunaktivierung bei HIV zum erhöhten Risiko beiträgt. Bereits 2006 zeigte die SMART-Studie, dass ein Therapieunterbruch zu mehr Herzinfarkten führt. Man machte die Immunaktivierung durch HIV dafür verantwortlich.

Literatur:
Bahrami H. et al. Inflammatory Markers Associated With Subclinical Coronary Artery Disease: The Multicenter AIDS Cohort Study. J Am Heart Assoc. 2016
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27353609

Zanni MV. et al. Effects of Antiretroviral Therapy on Immune Function and Arterial Inflammation in Treatment-Naive Patients With Human Immunodeficiency Virus Infection. JAMA Cardiol. 2016
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27438325

Mehr unter: Infektiologie St. Gallen vom 28. November 2016
http://infekt.ch/2016/11/hiv-infektion-und-herzinfarkt-entzuendung-verantwortlich/


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BeitragVerfasst: Mo 01 Mai, 2017 7:09 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Herzinfarkt-Risiko bei HIV deutlich höher als bislang angenommen?

Menschen mit HIV haben gegenüber der Allgemeinbevölkerung ein bis zu doppelt so hohes Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt, so eine Studie der Feinberg School of Medicine an der Northwestern University in Chicago. Für die Untersuchung wurden seit 1995 erhobene Daten von rund 20.000 Menschen mit HIV ausgewertet und mit Daten von Nichtinfizierten verglichen. Erhöht war das Risiko auch dann, wenn die Virenmenge im Blut durch HIV-Medikamente unter die Nachweisgrenze der gängigen Verfahren lag.

Abstract Jama
http://jamanetwork.com/journals/jamacardiology/article-abstract/2593747

Mehr unter: DAH blog magazin.hiv vom 4. Januar 2017
http://magazin.hiv/2017/01/04/herzinfarkt-risiko-bei-hiv-infizierten-deutlich-hoeher-als-bislang-angenommen/


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BeitragVerfasst: Do 15 Jun, 2017 12:50 pm  Titel:  Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Alter Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Alter und häufige Erkrankungen bei Menschen mit HIV und Aids

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Dank der medizinischen Forschung sind eine Reihe von Risikofaktoren identifiziert worden, welche mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergehen. Die beeinflussbaren Risikofaktoren sind: erhöhte Blutfette (insbesondere LDL-Cholesterin), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), erhöhter Blutdruck und Zigaretten rauchen. Dazu kommen Faktoren, die nicht beeinflussbar sind: Alter, Geschlecht (Männer sind häufiger betroffen) und die genetische Belastung, also entsprechender Krankheitsfälle bei nahen Verwandten, insbesondere wenn jüngere Menschen betroffen sind. Darüber hinaus sind noch andere Faktoren bekannt, welche nicht so drastisch ins Gewicht fallen, wie die Erstgenannten: emotionaler Stress, Übergewicht, Bewegungsmangel, Erhöhung der Blutspiegel von Lipoprotein a (Bestandteil der Butfette, die Höhe des Lipoprotein-a-Spiegels im Blut ist erblich bedingt und Homocystein (Aminosäure entsteht als Zwischenprodukt des Zellstoffwechsels)

Auch die unbehandelte HIV-Infektion führt zu einem erhöhten Krankheitsrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine erfolgreiche Therapie verringert zwar die dafür verantwortliche Entzündungsreaktion durch HIV- Allerdings führen manche (vor allem ältere) Therapiekombinationen zur Erhöhung von Blutfetten, wodurch die Schutzwirkung teilweise aufgehoben werden kann.

Der Herzinfarkt (Myokardinfarkt) oder Herzanfall (Angina pectoris)

Der Myokardinfarkt gehört zu den typischen Folgeerkrankungen bei Schädigung des Herz-Kreislaufsystems und ist lebensbedrohlich. Es handelt sich um ein Absterben (Infarkt) von Teilen des Herzmuskels (Myokard), aufgrund einer Durchblutungsstörung (Ischämie), die in der Regel länger als 20 Minuten besteht (in den meisten Fällen durch Blutgerinnsel in einer Engstelle eines Herzkranzgefäßes, siehe MED-Info Nr. 71/2010). Kürzere Schmerzanfälle ohne bleibenden Schaden nennt man Angina pectoris - es handelt sich um ein ernstes Vorwarnzeichen eines Infarktes.

Symptome eines Herzinfarktes oder Herzanfalls

• Schmerzen hinter dem Brustbein oder Oberbauch mit Ausstrahlung in den linken Arm, den Rücken, den Kiefer oder den Oberbauch
• Engegefühl, Druck oder Brennen in der Brust
• Atemnot
• (kalte) Schweißausbrüche
• Schwindel
• Übelkeit mit oder ohne Erbrechen
• Kurzatmigkeit

Der Schlaganfall

Der Schlaganfall (Apoplex) wird durch eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn verursacht. In der Medizin unterscheidet man zwei Formen des Schlaganfalls. Der sogenannte Ischämische Schlaganfall wird durch eine Unterbrechung des Blutstroms in einem Teil des Gehirns verursacht. Diese Unterbrechung ist in aller Regel auf eine durch Gefäßverkalkungsbedingte Verengung eines Blutgefäßes mit zusätzlichem Auftreten eines Blutgerinnsels (Zerebralthrombose) zurückzuführen. Bei einem sogenannten hämorrhagischen Schlaganfall (häufig bei Bluthochdruck) besteht die Ursache des Schlaganfalls nicht in einer Blockade einer Arterie, sondern in einer Blutung in das Hirngewebe, die durch einen Bruch oder Riss einer Arterie bedingt ist. Aufgrund der Unterbrechung in der Blutversorgung wird das betroffene Gebiet des Gehirns in beiden Fällen in seiner Funktion gestört. Langfristig stirbt die betroffene Gehirnregion ab. Die Folgen eines Schlaganfalls reichen je nach betroffenem Gebiet von Lähmungen über den Verlust der Sprechfähigkeit bis zum Tod. Nach einem Schlaganfall können aber andere Gehirnareale manchmal die Funktionen der zerstörten Regionen übernehmen, sodass eine teilweise oder völlige Besserung der Symptome möglich ist.

Symptome für einen Schlaganfall

• Gefühllosigkeit, Taubheit in den unterschiedlichsten Körperregionen
• Schwäche oder Lähmungserscheinungen am Arm, Gesicht oder Bein (besonders halbseitig)
• Plötzliche Sehschwäche oder Sehstörungen, zum Beispiel Sehen von Doppelbildern, ..Verschwommensein, einseitiger Sehverlust, halbseitige Gesichtsausfälle
• Hörverlust
• Sprachstörungen, zum Beispiel „Wortsalat“, Silbenverdrehungen, Sprachverlust oder ..Verständnisstörungen, die sich durch falsches Befolgen von Anweisungen oder einen sinnlosen ..Wortschwall äußern (eine „schwere Zunge“ kann zu „Lallen“ führen)
• Benommenheit, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen oder Koordinationsschwäche können zu einer ..Unsicherheit beim Gehen und zu einer Fallneigung (besonders zu einer Seite) führen
• Bewusstseinsveränderungen, zum Beispiel Verwirrung oder Erregtheit
• Epileptische Anfälle
• Plötzliche und starke Kopfschmerzen
• Plötzliche Übelkeit, Fieber, Schläfrigkeit, Bewusstlosigkeit

Eine Transistorische Ischämische Attacke (TIA)

ist eine vorübergehend neurologische Störung, die in ihren Symptomen einem Schlaganfall gleicht (siehe Aufzählung), sich aber wieder vollständig zurückbildet. Eine TIA dauert wenige Minuten bis Stunden (definitionsgemäß maximal 24 Stunden). Die Symptome werden durch eine Durchblutungsstörung im Gehirn hervorgerufen.
Die TIA ist ein Warnzeichen. Diese muss als Vorzeichen eines Hirninfarktes aufgefasst werden. Etwa die Hälfte der Patienten mit einer TIA erleidet innerhalb von sechs Monaten einen „großen“ Schlaganfall. Die Ursachen müssen unbedingt abgeklärt und behandelt werden.
Wichtig: Bei bloßem Verdacht sollte umgehend der Notarzt gerufen werden und der Betroffenen sollte in eine auf die Behandlung von Schlaganfällen spezialisierte Krankenhausabteilung („Stroke-Unit“) eingeliefert werden. Bereits wenige Minuten können im Fall der Fälle für die weitere Therapie entscheidend sein.

Lebensstiländerungen können das individuelle Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken

• Aufhören mit dem Rauchen
• Mehr Bewegung/Sport
• Ausgewogene Ernährung (Gemüse und Obst, wenig gesättigte Fette, wenig Fleisch, wenig Zucker)
• Behandlung eines Bluthochdrucks
• Optimierung der Blutfette

Aufhören mit dem Rauchen
hat den größten
risikoreduzierenden Effekt.


Wichtig ist auch die regelmäßige körperliche Bewegung mit positivem Einfluss auf Blutdruck, Blutfette und das Körpergewicht. Schließlich sind eine konsequente Senkung von erhöhten Blutzuckerwerten mittels Medikamenten und eine optimale Behandlung einer Zuckerkrankheit entscheidende Faktoren zur individuellen Risikosenkung.“

MED-Info Nr. 79, Aktualisierte Auflage 2013, Länger leben - älter werden mit HIV, Deutsche Aidshilfe, Aids Hilfe Köln


Kommentar

1. Es wird oftmals wie in diesem Text behauptet, dass Gene Krankheiten verursachen können bzw. bei nahen Verwandten die gleichen Krankheiten auftreten können. Die Epigenetik hat eine andere Sicht auf dieses Thema und sagt, dass jeder Mensch zwar Gene haben kann, die Krankheiten heraufbeschwören können. Entscheidend sei aber, dass diese Gene durch die Lebensweise und Ernährung an- und abgeschaltet werden können. Insofern werden wohl häufig eher Verhaltens- und, Lebensweisen und die Art der Ernährung vererbt bzw. übernommen und dadurch wiederholen Kinder die Krankheiten ihrer Eltern und/oder Großeltern.

2. Selbstverständlich kann erfahrungsgemäß auch emotionaler Stress alleine einen Herzinfarkt auslösen ohne jedwede sonstigen Risikofaktoren!

3. Die Behauptung der erblichen Ursache von Lipoprotein (a) ist mit Fragezeichen zu versehen. Es gibt durchaus Möglichkeiten Lipoprotein (a) mit natürlichen Mitteln zu senken, was ich durch Praxis-Erfahrungen belegen kann. Wer mir nicht glauben mag kann bei Dr. Mutter nachlesen: Gesund statt chronisch krank!

4. Erhöhtes Homocystein ist in der Regel ein Hinweis auf Vitamin B 6-, B12- und Folsäuremangel und kann mit diesen Substanzen in aller Regel schnell auf Normwerte zurückgeführt werden.

5. Es geht auch bei HIV-Patienten nicht nur um die trotz ART weiterhin bestehende Immunaktivierung durch HIV, sondern um all die Faktoren, die auch bei anderen Menschen eine Rolle spielen: oxidativer und nitrosativer Stress sowie neurogener/psychischer Stress, Antioxidantienmangel, diverser Mineral- und Vitamin-, Aminosäuren-, Enzym-, Polyphenolmangel, um fehlende Darmbakterien, Hormondysbalancen, geschwächtes DarmImmunsystem und Entzündungsgeschehen, was auch durch ernährungsbedingte Faktoren oder beispielsweise Histamin verursacht sein kann.

6. Es geht ferner bei allen Patienten, auch bei den Nicht-HIV-Patienten um die gleichen negativen Faktoren die Gefäße betreffend: Erhöhte Blutfette (meist ernährungsbedingt), um erhöhtes Homocystein, erhöhtes Lipoprotein (a), um Argininmangel, um individuelle Herz- und Gefäßthemen (Bluthochdruck, Arrythmien, Vorhofflimmern, Herzschwäche usw.)

7. Die Schulmedizin kennt bezüglich der Gefäße nur unspezifische Entzündungsparameter wie Interleukin 6 und hsCRP. Nicht bekannt aber ist in der Schulmedizin, dass es inzwischen einen spezifischen Parameter hinsichtlich des endothelialen Entzündungsgeschehens gibt, der als Risikoparameter für Herzinfarkt und Schlaganfall gilt. Sämtliche von mir bislang untersuchten Patienten hatten einen erhöhten Wert, egal ob HIV-positiv oder nicht. Selbst ein relativ junger HIV-negativer Patient von 35 Jahren hat einen stark erhöhten Wert, der sich nicht wesentlich unterscheidet von dem bislang höchsten Wert eines HIV-negativen 72-jährigen Mannes. Meine älteste HIV-Patientin dagegen hat mit 83 Jahren einen nur mäßig erhöhten Entzündungswert. Den besten Wert hat ein HIV-negativer Patient, der wegen Vorhofflimmern seit ca. 8 Monaten meine Unterstützung nutzt und Ende letzten des Jahres rd. 10 Infusionen erhalten hat.

8. Es gilt bei allen Patienten ob HIV-positiv oder nicht, sich um die relevanten Faktoren zu kümmern. Die Schulmedizin tut dies nicht und reagiert immer nur, wenn bereits Beschwerden und entgleiste Parameter festgestellt werden und behandelt dann nur symptomatisch, aber nicht ursächlich. Aber nur eine ursächliche Therapie kann eine Arteriosklerose entscheidend bessern. Dazu gehört vor allem die Beseitigung von oxidativem und nitrosativem Stress und der damit verbundenen Nährstoffdefizite sowie eine regelmäßige Darmsanierung.

9. Selbstverständlich spielt bei diesen Themen die Ernährung eine grundlegende Rolle. Aber manche meiner Patienten haben trotz gesunder Ernährung erhebliche Herz- und Gefäß-Belastungen und teilweise auch schon als Konsequenz Tinnitus, Hörsturz oder Herzinfarkt in der Vorgeschichte.

10. Bei akuten Beschwerden oder gar dem Auftreten eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls sollte selbstverständlich sofort ärztliche Hilfe gesucht werden. In solchen Fällen sind zur Erstbehandlung dann auch allopathische Medikamente unbedingt notwendig. In vielen Fällen können diese aber nach einiger Zeit reduziert oder sogar abgesetzt werden, wenn eine entsprechende komplementäre und dann später alternative Therapie erfolgt. Das setzt natürlich voraus, dass der Therapeut sich mit diesen Themen auskennt und der Patient das nötige Geld aufbringen kann bzw. privat versichert ist.

11. Dabei sollte Patienten bewusst sein, dass allopathische Lipid- und Cholesterinsenker auch negative Wirkungen haben können auf bestimmte Nährstoffe bzw. diese in starkem Maße verbrauchen. Dazu gehören: Vitamin A, D, E, K, Carotinoide, Vitamin B 12, Folsäure, Vitamin B 3, B6, Coenzyme Q 10, Selen, Omega-3-Fettsäuren. Bei Herzmedikamenten betrifft dies: Magnesium; Calcium, Kalium, L-Carnitin und Coenzym Q 10. Bei Antidiabetika: a-Liponsäure, Vitamin B 12. Bei Antihypertonika: Kalium, Zink, Vitamin D, Pynegenol, L-Arginin, Coenzym Q 10.

Neben den hier genannten Nährstoffen sollte unbedingt auch der Fettsäure-Status untersucht werden und ggf. die wichtigen Omega-3-Fettsäuren EPA/DHA in einer angepassten Dosierung verordnet werden. Auch bei diesem Thema ist es wichtig, in der Ernährung die richtigen Fettsäuren einzunehmen.

Wenn allopathische Medikamente dauerhaft oder vorübergehend eingenommen werden sollte daher unbedingt eine begleitende komplementäre Therapie genutzt werden um bereits eingetretene Nährstoffdefizite auszugleichen oder deren Auftreten rechtzeitig vorzubeugen.


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Anmeldungsdatum: 27.02.2005
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BeitragVerfasst: So 09 Jul, 2017 7:56 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Cholesterinsenkung schützt Herz von HIV-Patienten

Wichtige Ergebnisse von einem US-Kongress zum Thema HIV wurden bei der 7. Münchner AIDS- und Hepatitis-Werkstatt vorgestellt. Die jährlich stattfindende Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections (CROI) in den USA, dieses Jahr in Seattle, ist das führende Treffen von HIV-Wissenschaftlern aus aller Welt. Bei der Münchner AIDS- und Hepatitis-Werkstatt wurden einige Highlights der US-Konferenz kurz zusammengefasst.

Mehr unter: Ärztezeitung vom 5. April 2017
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/aids/article/932647/studienlage-highlights-hiv-conference-usa.html?sh=2&h=-501684560
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/aids/article/932644/untersuchung-auftrag-des-bmg-zeigt-fast-jeder-dritte-heimbewohner-deutschland-antidepressiva-behandelt.html


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