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BeitragVerfasst: Mo 19 Aug, 2013 11:53 pm  Titel:  Bedauerlicher Verschwörungsfanatismus Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Bedauerlicher Verschwörungsfanatismus

"Auch ich musste miterleben, wie ein guter Freund--ein gebildeter, intelligenter Mann--sich lieber auf die seit über 20 Jahren wissenschaftlich widerlegten Thesen Duesbergs verlassen hat als auf die aktuellen Studien zu HIV und AIDS und den deutlichen Zusammenhang zwischen der Einführung retroviraler Medikamente und Überlebensraten. Er wurde von seiner Mutter drei Tage nach seinem Tod in seiner Wohnung aufgefunden. Er war an einer leicht zu behandelnden Lungenentzündung verstorben."

9.7.2013 - 6.62
http://www.zeit.de/2013/28/hiv-mutter-kind-oesterreich?commentstart=57#comments


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BeitragVerfasst: Do 02 Jan, 2014 3:29 pm  Titel:  Tod der HIV/Aids-Kritikerin Charlotte Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Tod der HIV/Aids-Kritikerin Charlotte

von Pol Dubart, Liege/Belgien, November 2013

http://www.rethinkingaids.com/Default.aspx?tabid=215

Hier wird die Geschichte einer afrikanischen HIV-positiven Frau beschrieben, die in Belgien lebte. Sie war offensichtlich seit 23 Jahren HIV-positiv, nahm in den Jahren 1993-2007 (13 Jahre) antiretrovirale Medikamente, erwähnt wird nur AZT. Diese setzte sie 2007 ab, nachdem Sie von der Sichtweise der Dissidenten hörte und sich damit beschäftigte.

Zur Situation des letzten Jahres wird beschrieben, dass sie an schwerer Anämie litt, Panzytopenie (Mangel sämtlicher Blutzellen, rote, weiße und Thrombozyten/Blutplättchen). Der Hämoglobin-Wert sei auf 7 abgefallen (Norm 13,5-17,5).

In dem Bericht heißt es, dass solche Bedingungen nichts zu tun hätten mit einer Virusinfektion, sondern mit Knochenmarksschäden und Nierenproblemen, die eine langfristige Nebenwirkung der antiretroviralen Medikamente darstellten.

Dem Bericht kann man entnehmen, dass der Autor vermutet, dass die Verstorbene aufgrund einer früheren Malaria einen HIV-positiven Test hatte.

Sie starb am 14.10.2013 in Muanda/Demokratische Republik Kongo.


Kommentar

Diese Geschichte reiht sich in die Reihe der bereits öffentlich bekannten HIV/Aids-kritischen verstorbenen Aids-kranken Frauen ein. Der Verlauf ist der gleiche wie bei den bereits bekannten Geschichten. Auch diese Patientin hat AZT erhalten und offensichtlich starke Nebenwirkungen gehabt, die nicht näher beschrieben werden. Wenn Sie aber seit 2007 keine HIV-Medikamente mehr genommen hat, hat sie immerhin 6 Jahre ohne HIV-Medikamente leben können, was schon recht ungewöhnlich ist.

Es ist natürlich denkbar, dass AZT sich negativ auf sämtliche Blutzellen auswirkte. Ob dies allerdings alleine die dramatische Entwicklung erklären kann, ist ohne weitere Informationen nicht zu beurteilen. Wie bei den anderen Geschichten wird auch hier der Zustand des Immunsystems, der Viruslast und des Stoffwechsels völlig ausgeblendet. Insofern kann man davon ausgehen, dass bei einer derart fortgeschrittenen Anämie und Panzytopenie viel zu lange gewartet wurde ärztliche Unterstützung zu suchen. Und ohne erneute Bereitschaft zur Einnahme von antiretroviralen HIV-Medikamenten dürfte kein Arzt in der Lage sein einen solchen Zustand wieder rückgängig zu machen.

Insofern hilft es auch bei dieser verstorbenen Patientin nicht auf die Schulmedizin zu schimpfen. Ärzte können nur dann helfen, wenn Patienten sich helfen lassen wollen, auch wenn das bedeutet chemische Medikamente einnehmen zu müssen. Die heutigen HIV-Medikamente haben wenig bis keine Nebenwirkungen, die aber rechtzeitig zum Einsatz kommen müssen. Allerdings bedarf es in einer Situation wie der hier beschriebenen nach meiner Einschätzung auch einer umfassenden komplementären Therapie, die nur helfend unterstützen kann, wenn sie frühzeitig genutzt wird.

Die Erfahrung der Ärztin im Lütticher Krankenhaus zeigt, wie schwierig es ist in einer solchen Situation mit einer HIV/Aids-kritischen Patientin umzugehen. Da ich in den 14 Jahren meiner Praxis viele HIV/Aids-kritische Patienten betreute, kann ich dies sehr gut nachvollziehen. Bei Migranten kann es erfahrungsgemäß noch schwieriger sein.


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BeitragVerfasst: Di 07 Jan, 2014 12:32 pm  Titel:  Re: Bedauerlicher Verschwörungsfanatismus Antworten mit ZitatNach untenNach oben

administrator hat folgendes geschrieben:
Bedauerlicher Verschwörungsfanatismus

"Auch ich musste miterleben, wie ein guter Freund--ein gebildeter, intelligenter Mann--sich lieber auf die seit über 20 Jahren wissenschaftlich widerlegten Thesen Duesbergs verlassen hat als auf die aktuellen Studien zu HIV und AIDS und den deutlichen Zusammenhang zwischen der Einführung retroviraler Medikamente und Überlebensraten. Er wurde von seiner Mutter drei Tage nach seinem Tod in seiner Wohnung aufgefunden. Er war an einer leicht zu behandelnden Lungenentzündung verstorben."

9.7.2013 - 6.62
http://www.zeit.de/2013/28/hiv-mutter-kind-oesterreich?commentstart=57#comments


Statistiken der Aidskritiker beweisen aber immer noch das Gegenteil, nämlich dass durch Alternativ-Therapie unter der Voraussetzung, dass "Aids" nicht durch einen Virus verursacht wurde (multikausale Verursachung), die Heilung schneller und erfolgreicher war. Durch den Austausch der lebensgefährlichen Medikamente wie AZT mit HAART und später ART, wurde "Aids" der Orthodoxie zu einer chronischen Erkrankung, die nicht immer sofort tödlich ist.

Dass man Duesberg erfolgreich widerlegte, ist mir nicht bekannt. Mir liegt von den 80-er Jahren keine Studie vor, dass HIV Aids verursachen soll. Jetzt im nachhinein, nach 20-30 Jahren vereinzelt Studien zu produzieren, die angeblich beweisen, dass HIV das Immunsystem zerstören sollen, ist reichlich spät. Laughing


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BeitragVerfasst: Di 07 Jan, 2014 1:29 pm  Titel:  Verschwörungsfanatismus Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Verschwörungsfanatismus

Welche Statistik der Aidskritiker beweist was? Und von welcher Alternativ-Therapie sprichst Du? Alle HIV/Aids-Kritiker einschließlich Deiner Person, sollten sich doch in eigener Verantwortung mit HIV infizieren lassen und dann beweisen, dass es erstens kein HIV gibt und zweitens HIV kein Aids auslösen kann.

Selbstverständlich spielen bei der Entwicklung von Aids wie bei allen chronischen Krankheiten multikausale Faktoren eine Rolle. Aids ohne HIV ist aber nicht möglich. Eine Immunschwäche ohne HIV ist in der Tat mit alternativer Medizin behandelbar. Eine Immunschwäche mit HIV ist bei den meisten HIV-Patienten mit alternativer Medizin schwer behandelbar aufgrund der primär durch HIV ausgelösten Immunaktivierung. Daher sage ich bis heute, dass mit alleiniger alternativer Therapie nur die Zeit ohne HIV-Medikamente verlängert werden kann. Und dies ist von vielen Faktoren abhängig wie Motivation des Patienten, Ausgangslage, Immunaktivierung und vor allem dem vorhandenen Geld.

HIV-Medikamente sind, richtig ausgewählt und eingesetzt heute nicht mehr lebensgefährlich. AZT muss heute hierzulande niemand mehr nehmen!
Im Gegenteil, HIV-Patienten mit HIV-Medikamenten haben in aller Regel bessere Werte als solche ohne ART mit Ausnahme einzelner Faktoren, die durch Nebenwirkungen der Medikamente ausgelöst werden.

Hast Du irgendwelche praktischen Erfahrungen mit HIV-Patienten oder plapperst Du unentwegt nur längst widerlegte Theorien der HIV/Aids-Kritik nach? Du scheinst ja nicht die Bohne von dem anzunehmen, was ich Dir in zahlreichen Beiträgen vermittelt habe und was aus meinen HIV-Fachartikeln ersichtlich ist. Duesberg hat keine Erfahrungen in der Behandlung mit HIV- und Aids-Patienten. Kremer ebenfalls nicht. Beide propagieren nur Theorien. Und diese treffen allenfalls für einen Teil der HIV-Positiven zu. Ich habe in den 14 Jahren meiner Praxis kaum HIV-Positive gesehen, die in Duesberg'sche oder Kremer'sche Schubladen passen.

Ich wiederhole nochmals: Lese bitte meine HIV-Fachartikel und höre endlich auf Dich an den lebensgefährlichen Theorien der HIV/Aids-Kritik zu orientieren.


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BeitragVerfasst: Do 27 Feb, 2014 6:04 pm  Titel:  Duesberg und Drogen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Es verwundert schon, dass Du angeblich nur wenige oder keine Drogenpatienten hast. Bei der mir vorliegenden Statistik von Duesberg von 1998, hatten alle Aidspatienten bzw. Risikofälle - es waren immerhin 7747 Personen - Drogen zu sich genommen.

Quelle:
http://www.virusmyth.com/aids/hiv/pddrgenetica.pdf

Seite 10, Tabelle 2

Sich selbst mit HIV zu infizieren als Beweis dafür, das HIV kein Aids auslösen kann wäre sinnlos wegen der langen Inkbubationszeit.


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BeitragVerfasst: Fr 28 Feb, 2014 12:30 pm  Titel:  HIV & Drogen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Drogen & HIV

Was Duesberg beschrieben hat ist mir wohl bekannt. Aber auch Duesberg hat nur einen Teil der HIV-Patienten beschrieben. Mag ja sein, dass anfangs nur die HIV-Patienten aufgefallen sind, die auch Drogen genommen haben.

Die Realität meiner Praxis ist nun mal so wie sie ist. Dafür gibt es aber eine einfache Erklärung: Wie sollen HIV-Positive, die Drogen konsumieren auch noch Geld für eine alternative oder komplementäre Therapie aufbringen?




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 11 März, 2014 3:49 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Mo 10 März, 2014 9:22 pm  Titel:  Re: HIV & Drogen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

administrator hat folgendes geschrieben:
Drogen & HIV

Die Realität meiner Praxis ist nun mal so wie sie ist. Dafür gibt es aber eine einfache Erklärung: Wie sollen HIV-Positive, die Drogen konsumieren auch noch Geld für eine alternative oder komplementäre Therapie aufbringen?


Dr. Orth hat mir damals, in den 90-er Jahren bei seinen alternativen Therapieempfehlungen schriftlich mitgeteilt, dass die Krankenkassen das bezahlen würden. No Problem daher früher gewesen. Vielleicht ist es heute anders.


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BeitragVerfasst: Di 11 März, 2014 3:48 pm  Titel:  Krankenkassen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Krankenkassen

Was Dr. Orth vor Jahrzehnten gesagt hat ist heute uninteressant. Die sogenannte Gesundheitsreform, von mir als Krankheitsförderungsreform bezeichnet, war bereits 2001 und seither hat sich vieles verschlechtert für Patienten. Damals wurden noch die Kosten für etliche Laboruntersuchungen wie Glutathion, Zytokinprofil und selbst für LTT von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, die Patienten seither selbst bezahlen müssen. Mit derartigen Untersuchungen hat Dr. Orth meines Wissens nach nie gearbeitet. Zu seiner Praxis-Zeit gab es diese wahrscheinlich auch noch nicht.

Meine Erfahrung in den letzten 15 Jahren ist, dass gesetzliche Krankenkassen noch nie alternative Therapien und Präparate übernommen haben. Bei privaten Krankenkassen ist es mir bis auf wenige Ausnahmen gelungen mit ausführlichen Begründungen und enormem Aufwand, dass sämtliche Kosten für als Medikation verordnete Nahrungsergänzungsmittel bei alternativer Therapie (ohne Medikamente) übernommen wurden. Es gab aber auch private Krankenkassen, bei denen ich sogar um die Übernahme der Kosten für Laboruntersuchungen kämpfen musste, während sie gleichzeitig ohne Weiteres doppelt und dreifach erhöhte Kosten für die Kombimedikamente ohne Mucken übernommen hätten.

Die Übernahme von Kosten für Nahrungsergänzungsmittel bei komplementärer Therapie (ergänzend zu Kombimedikamenten) ist nahezu aussichtlos. Es werden dann allenfalls Apothekenpräparate übernommen. Wenn solche Patienten nicht selbst motiviert sind eine komplementäre Therapie frühzeitig zu nutzen, bleibt ihnen nichts anders als auf die mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit früher oder später auftretenden Krankheiten zu warten, die dann mit allopathischer Therapie unterdrückt, aber nicht ursächlich behandelt werden, wodurch früher oder später sich weitere Krankheiten entwickeln. Man wird diese Krankheiten dann z.B. als Alterskrankheiten beschreiben, obwohl die Ursachen anderweitig zu suchen wären z.B. in jahrelangem Antioxidantien- und Glutathionmangel usw.
Aber diese Kosten werden dann übernommen. Das ist halt unser schizophrenes Gesundheitssystem bzw. präziser: Krankheitsförderungssystem, dass nur Politiker ändern können.

Es besteht eine zunehmend erschreckende Haltung selbst bei privaten Krankenkassen, die sich hinsichtlich der Verordnung von Nahrungsergänzungsmitteln der Haltung der gesetzlichen Krankenkassen anschließen. Selbst bei einem Nicht-HIV-Patienten wurden keinerlei Laborkosten und keinerlei Therapiekosten übernommen, weil der Patient nicht zu einer schulmedizinischen Biopsie bereit war, obwohl das Tumorgeschehen im Blut nachgewiesen wurde ohne Biopsie und obwohl enorme Besserungen mit meinen Therapien erzielt wurden einschl. der Verbesserung der Immundaten.

Nur kluge Patienten und solche, die mit hoher Eigenmotivation und genügend Geld sich eine alternative oder komplementäre Therapie leisten können und damit selbst dafür sorgen, dass sie nicht früher oder später in die Mühlen der Medizin und der Krankenkassen geraten. Und wenn doch, dann eher nur kurzfristig und unter Nutzung einer komplementären Therapie, der Therapie der Zukunft!




Zuletzt bearbeitet von administrator am Mo 10 Nov, 2014 7:12 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Do 22 Mai, 2014 11:10 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Späte Wandlung zum HIV/Aids-Kritiker

Auch wenn diese Geschichte zum jetzigen Zeitpunkt noch keine "Lebensgefährliche Folge" darstellt, so besteht dennoch die Gefahr, dass zu einem späteren Zeitpunkt genau das passiert, was in diesem Thread in vielen Beispielen aufgezeigt wurde.

Der HIV-positive Mann nutzte im Jahre 2008 meine komplementäre Therapie. Bei der telefonischen Erstberatung empfahl ich dem Patienten aufgrund seines monatelangen Durchfalls die Milch abzusetzen. Alleine dadurch besserte sich der Durchfall erheblich. Ferner empfahl ich dem Patienten mit seinem Arzt zu sprechen, ob er denn angesichts seiner exezellenten Helferzellen von 1.200 gleich 2 Proteasehemmer brauche und ob das möglicherweise am Durchfall beteiligte Kaletra abgesetzt werden könne. Der Arzt lobte den Patienten, dass er mit mir darüber gesprochen habe und setzte Kaletra ab. In den Folgemonaten wurde die Darmdysbakterie behandelt und beim folgenden Immunstatus hatte der Patient dann 1.600 Helferzellen. Wenige Monate später brach er die komplementäre Therapie ab, weil er nicht einsah zusätzliche Mittel zu nehmen, obwohl er nach meiner Erinnerung etliche Mikronährstoffdefizite hatte. Von meinem Hinweis, dass er bei derart guten Helferzellen durchaus auch mal eine Therapiepause einlegen könne, wollte er nichts wissen.

Nach 6 Jahren meldete der Patient sich telefonisch und berichtete, dass er zuletzt 1.400 Helferzellen gehabt und seit 7 Monaten die HIV-Medikamente abgesetzt habe. Er habe in Thailand einen HIV-positiven Mann kennengelernt, der seit 17 Jahren keine Medikamente benötige und sich mit der HIV/Aids-Kritik im Internet beschäftigt. Er glaube jetzt nicht mehr an den Virus. Bei meinen Versuchen dem etwas entgegen zu halten und von meinen Erfahrungen zu berichten, was bei vielen Patienten nach Absetzen der HIV-Medikamente passierte, wurde ich wiederholt unterbrochen, so dass ich keinen einzigen Satz zu Ende reden konnte. Er habe sein Leben verändert, mache Yoga, ernähre sich gesund und habe seine schädlichen sexuellen Praktiken abgestellt. Die meisten anderen HIV-Positiven würden ungesund leben etc.

Meine Versuche ihn zu motivieren doch wenigstens regelmäßig Kontrolluntersuchungen zu machen um die Entwicklung zu beobachten trafen ins Leere. Regelrecht manisch vertrat er seine Ansicht, dass es den Virus nicht gebe und wenn ich noch daran glauben würde sei das unverantwortlich. Schließlich brach er das Gespräch ab mit der Bemerkung er würde sich in zwei Jahren wieder gesund melden.

Kommentar

Ich habe etwas derartiges in den 15 Jahren meiner Praxis noch nicht erlebt. Der HIV-positive Mann wollte mir offensichtlich nur seine neue Sichtweise vortragen und war nicht imstande mit mir in einen Dialog zu treten und mir die Möglichkeit zu geben auch von meinen Erfahrungen zu berichten. Im Nachhinein hatte ich den Gedanken, dass er sich möglicherweise in einem manischen Zustand befand.

Wenn die HIV-Medikamente bei derart guten Helferzellen abgesetzt werden, kann es durchaus sein, dass er 3-5 Jahre problemlos leben kann. Ich weiß leider nicht mehr wie hoch seine Helferzellen zu Beginn der Kombitherapie waren. Denn erfahrungsgemäß sinken die Helferzellen sehr schnell wieder auf das seinerzeit tiefste Niveau ab. Wie schnell das geht ist von vielen Faktoren abhängig, insbesondere von der Immunaktivierung und Faktoren, die diese verstärken wie oxidativer, nitrosativer, psychischer Stress, Vitamin/Mineralmangel, Glutathionmangel usw. Wenn dieser HIV-positive Mann bei seiner Haltung bleiben sollte und keine Kontrolluntersuchungen mehr macht, ist zu erwarten, dass er am Ende eine opportunistische Krankheit entwickelt und sich dann neu entscheiden muss, was die Existenz von HIV angeht.

Traurig ist, dass ein Dialog nicht möglich war und regelmäßige Kontrollen im eigenen Interesse, wenigstens in größeren Abständen, von dem HIV-positiven Mann rigoros abgelehnt wurden. Beispielhaft ist diese Erfahrung allerdings für extreme HIV/Aids-kritische Patienten, die am Ende, wenn dann noch die Chance besteht, nur über eine schwere Krankheit die Existenz von HIV anerkennen.

Vor wenigen Jahren erreichte mich ein Anruf aus der anderen Richtung eines Aids-Kranken, der zuvor nichts vom HIV-Test wissen und mich warnen wollte, falls ich noch glauben würde, dass es den Virus nicht geben würde. Er wisse jetzt, dass der Virus existiere. Er hatte bei 8 Helferzellen und einer schweren Kryptokokkose knapp überlebt.
Diese Geschichte ist hier nachzulesen:
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=284


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Aidskritiker




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BeitragVerfasst: Do 12 Jun, 2014 4:44 am  Titel:  Re: Verschwörungsfanatismus Antworten mit ZitatNach untenNach oben

administrator hat folgendes geschrieben:
Verschwörungsfanatismus


Hast Du irgendwelche praktischen Erfahrungen mit HIV-Patienten oder plapperst Du unentwegt nur längst widerlegte Theorien der HIV/Aids-Kritik nach? Du scheinst ja nicht die Bohne von dem anzunehmen, was ich Dir in zahlreichen Beiträgen vermittelt habe und was aus meinen HIV-Fachartikeln ersichtlich ist. Duesberg hat keine Erfahrungen in der Behandlung mit HIV- und Aids-Patienten. Kremer ebenfalls nicht. Beide propagieren nur Theorien. Und diese treffen allenfalls für einen Teil der HIV-Positiven zu. Ich habe in den 14 Jahren meiner Praxis kaum HIV-Positive gesehen, die in Duesberg'sche oder Kremer'sche Schubladen passen.

Ich wiederhole nochmals: Lese bitte meine HIV-Fachartikel und höre endlich auf Dich an den lebensgefährlichen Theorien der HIV/Aids-Kritik zu orientieren.



Ich war bereits schon Aidsleugner als es noch überhaupt keine Tests gab, also als Gallo, Szmuness, Strohmann, noch in München im Gasteig auftrat. Ich hatte damals das Glück, beim Münchner Heilpraktiker-Kollegium - jetzt sind es die Paracelsus-Schulen - eine Heilpraktikerausbildung zu absolvieren. Im Rahmen der Ausbildung wurde "Aids" erstmals diskutiert, und es wurde vor den Medikamenten der Pharma-Orthodoxie ausdrücklich gewarnt, auch im Zusammenhang mit der herkömmlichen Krebs- Chemo-Therapie.

Dann kamen die ersten Duesberg-Schriften heraus, und auf die Gefahr von Poppers wurde ausdrücklich hingewiesen. Und nachdem ich jemanden kennenlernte, der an AZT später verstorben war, also auf den Aids-Schwindel der Ärzte reinfiel, blieb ich bei Duesberg und seinen Anhängern bis heute.

Als Nonsens empfand ich immer die Argumente der "Aids"-Befürworter, dass Poppers kein "Aids" erzeugen solle, obwohl ich das Zeug als absolut unausstehlich empfand, nachdem ich zufälligerweise mit Poppers versehentlich in Kontakt kam. Gallo erachtete ich schon in den 80-er als Betrüger, als er die AZT-Therapie vorschlug. Duesberg hatte damals schon Gallo widerlegt.


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BeitragVerfasst: Fr 13 Jun, 2014 8:57 am  Titel:  Aids-Schwindel? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aids-Schwindel?

Das hat ja lange gedauert, bis Du mal etwas über Deinen Hintergrund erklärst. Hast du denn die Heilpraktiker-Ausbildung abgeschlossen und die Prüfung beim Gesundheitsamt gemacht und evtl. auch eine Praxis?

Du scheinst aber weiterhin bei der Diskussion der früheren HIV/Aids-Jahre stehen geblieben zu sein. Damals war die Sichtweise der Dissidenten durchaus berechtigt, weil es noch keine wirkungsvolle HIV-Therapie gab. Das änderte sich aber bekanntlich schlagartig, als 1996 die Proteasehemmer eingeführt wurden.

Wenn Du bei Duesberg hängen geblieben bist, müsstest Du auch wissen, dass dieser sehr wohl von der Existenz des HI-Virus ausgeht und sogar erklärt hat, dass der Nachweis besser erfolgte, als es von den sonstigen Dissidenten nach den „Pasteur-Regeln“ gefordert wird. Nur hat Duesberg seinerzeit noch nicht das zentrale Problem der Immunaktivierung erkannt, dass in dieser Form NUR durch HIV ausgelöst wird und beispielsweise NICHT durch Poppers. Das Bedeutung der Immunaktivierung hat leider die etablierte HIV-Medizin erst spät erkannt und seit 1995 wird dazu immer wieder berichtet. Was bitte hat Duesberg gegenüber Gallo widerlegt? Duesberg hat lediglich erklärt, dass häufige Infektionen, Drogen, Hämophilie und Unterernährung die Ursache von Aids seien. Das sind aus heutiger Sicht zusätzliche immunschwächende Faktoren aber nicht die primäre Ursache für Aids. Ich habe Dir schon des Öfteren dargelegt, dass ich in den 15 Jahren kaum Patienten gesehen habe, die in Duesberg’sche Schubladen passen. Ich denke, dass eher HIV-Ärzte solche Patienten zu Gesicht bekommen.

Poppers kann wahrscheinlich bei extremem Gebrauch auch eine Immunschwäche auslösen oder verstärken. In Kombination mit HIV hat das dann natürlich fatale Folgen, weil es auch noch Krebs auslösen oder verstärken kann. Nichtsdestotrotz ist es ziemlich abwegig damit die generelle Entwicklung von Aids erklären zu wollen. Schätzungsweise 90 % aller mir bekannten homo- wie heterosexuellen HIV-Positiven haben mit Poppers nichts zu tun. Und nur wenige dieser Patienten hatten exzessive Erfahrungen mit Poppers. Das waren dann auch Patienten, bei denen sich teilweise Kaposi entwickelt hat.

Wenn Du solches weiterhin schreibst, hast Du entweder immer noch nicht meine HIV-Fachartikel gelesen oder bildest Dir Deine Sichtweise ungeachtet der von mir beschriebenen Realität HIV-positiver Menschen! Nimm doch bitte zur Kenntnis, dass gerade HIV/Aids-kritisch orientierte Patienten die kränksten Patienten in meiner Praxis waren.


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BeitragVerfasst: Di 16 Feb, 2016 3:43 am  Titel:  Aids-Kritik berechtigt Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hier mal wieder: Leute ohne antiretroviraler Therapie leben länger als mit:

https://hivskeptic.wordpress.com/2015/08/10/antiretrovirals-kill-official-data-peer-reviewed-journal/


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BeitragVerfasst: Di 16 Feb, 2016 1:57 pm  Titel:  Alte Kamellen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Alte Kamellen

Das sind doch alles alte Karamellen. Du kannst in diesem Thread etliche Patientengeschichten nachlesen, die das exakte Gegenteil belegen. Du schenkst einem emeritierten Professor, der vermutlich keine praktischen Erfahrungen mit HIV-Patienten hat, offensichtlich mehr Glauben als meinen jahrelangen Erfahrungen mit einer Vielzahl von HIV-Patienten.


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BeitragVerfasst: Fr 08 Jul, 2016 11:16 am  Titel:  Aids-Test bei Baby verweigert? Mutter per Haftbefehl gesucht Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Aids-Test bei Baby verweigert? Mutter per Haftbefehl gesucht

Wegen jahrelanger massiver Vernachlässigung ihres Babys war ein Ehepaar (50/37) gestern beim Amtsgericht angeklagt. Die Eltern sollen schon vor der Geburt des Jungen 2010 eine HIV-Erkrankung der Mutter gezielt verschwiegen, dann monatelang Aids-Tests bei dem Kind verweigert haben.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/aids-test-bei-baby-verweigert-mutter-aus-duesseldorf-per-haftbefehl-gesucht-aid-1.6048630

Kommentar

Es müsste natürlich korrekt HIV-Test heißen. Auch die notwendigen immunologischen Untersuchungen und die Untersuchung der HI-Viruslast können nicht als "Aids-Tests" bezeichnet werden. Es gibt keine AIDS-Tests, sondern lediglich einen HIV-Antikörpertest.

Es ist natürlich höchst traurig, dass es heutzutage immer noch Eltern gibt, die HIV nicht ernst nehmen und das dann unschuldige Kinder ihr Leben lang an den negativen Folgen leiden müssen. Da von Hirnschäden die Rede ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Kind z.B. an Cytomegalie oder Toxoplasmose oder gar einer Kryptokokkose mit Encephalitis erkrankt war.
Das Kind hätte an diesen Folgen auch versterben können.

Hier dürfte natürlich die afrikanische Herkunft der Eltern eine besondere Rolle spielen hinsichtlich der HIV/Aids-kritischen Haltung. Offensichtlich gab es niemanden, der die Eltern frühzeitig und nachhaltig über die schwerwiegenden Folgen durch längeres Absetzen der HIV-Medikamente informiert hätte. Obwohl man natürlich davon ausgehen kann, dass die behandelnden Ärzte das getan haben. Aber wenn Eltern sich den Ärzten entziehen und dann untertauchen sind Ärzten und Behörden unüberwindbare Grenzen gesetzt.


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