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Anmeldungsdatum: 27.02.2005
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BeitragVerfasst: Do 19 Mai, 2011 10:40 am  Titel:  Krebs News Antworten mit ZitatNach untenNach oben

US-Zensus: Homosexuelle hatten häufiger Krebs

Die Abneigung vieler Deutscher gegenüber Volksbefragungen wird von anderen Ländern nicht geteilt. In Kalifornien führt die Regierung mit dem California Health Interview survey alle zwei Jahre eine Gesundheitsstichprobe durch. Die Bevölkerung akzeptiert die Untersuchung, für die politischen Entscheidungsträger ergeben sich mitunter überraschende neue Einblicke.

So hat jetzt die Gruppe um Ulrike Boehmer von der Boston University School of Public Health herausgefunden, dass homosexuelle Männer doppelt so häufig Krebserkrankungen angeben als heterosexuelle Männer (MSM). Lesbische oder bisexuelle Frauen gaben nach einer Krebserkrankung mehr als doppelt so häufig einen schlechten Gesundheitszustand an, was bei MSM nicht der Fall war.

Die Ursachen sind unklar. Bei homosexuellen Männern liegt es nahe, die Krebserkrankungen mit der HIV-Epidemie in Verbindung zu bringen. Zu den Aids-definierenden Erkrankungen gehören einige Malignome. Die Umfrageergebnisse datieren aus 2001, 2003 und 2005.

Damals stand die hoch-aktiven antiretrovirale Therapie erst seit wenigen Jahren zur Verfügung. Viele Männer, die dank der neuen Medikamente überleben, könnten auch diese Tumoren überwunden haben. Hinzu kommen die durch das humane Papilloma-Virus induzierten Krebserkrankungen wie das Analkarzinom oder auch Kopf-Hals-Tumore, die bei MSM häufiger sind.

Solche Ergebnisse sind durchaus von Bedeutung. Den betroffenen Gruppen zeigen sie, dass eine Prävention wichtig ist und die Früherkennung lebensrettend sein kann. Die Entscheidungsträger sollten darüber nachdenken, ob die Empfehlung zur HPV-Impfung nicht auf MSM ausgeweitet werden sollte.

Es ist noch eine andere Interpretation der Daten möglich. Denkbar ist, dass homosexuelle Männer gesundheitsbewusster leben und Krebserkrankungen bei ihnen früher entdeckt werden. Beantworten kann der Zensus die Frage nicht.

Dazu sind weitere Untersuchungen notwendig. Dies betrifft auch den schlechteren Gesundheitszustand der homosexuellen und bisexuellen Frauen zu, für die Boehmer keine Erklärung hat. Ohne die Volksbefragungen wären die Probleme möglicherweise gar nicht entdeckt worden.

9.5.2011
http://www.aerzteblatt.de/blogs/45760/US-Zensus_Homosexuelle_hatten_haeufiger_Krebs.htm


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Anmeldungsdatum: 27.02.2005
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BeitragVerfasst: Fr 20 Jun, 2014 10:51 am  Titel:  Krebs: Herzmittel unter rätselhaftem Verdacht Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Krebs: Herzmittel unter rätselhaftem Verdacht

Bisher unbeachtete Nebenwirkungen bei männlichen Herzpatienten werfen Fragen auf

Von Brian Jackson

Die Problematik könnte nicht größer sein! Ein verschreibungspflichtiges Medikament gegen bestimmte Herzrhythmusstörungen gilt als «das zurzeit effektivste Antiarrhythmikum» (Deutsches Ärzteblatt), dabei stehen seinem Nutzen seit mehr als einem Jahrzehnt mögliche schwere Nebenwirkungen entgegen. Jetzt werden die Bedenken noch größer und es steht sogar auf der Kippe, ob es weiterhin als Mittel der ersten Wahl zu beurteilen ist: Eine Studie bringt das Herzmedikament bei Männern mit der Entstehung von Krebs in Verbindung!

Die Substanz wirkt im männlichen Körper nach einer Einnahme jeweils bis zu zwei Monate nach und reichert sich in bestimmten Geweben an. Frauen scheiden sie zügiger aus, das könnte erklären, warum ihr Krebsrisiko nicht ansteigt.

Die Substanz (Amiodaron) wird weltweit, auch bei uns, unter verschiedenen Handelsnamen vertrieben.

Bisher wurde nach ernster Abwägung in Kauf genommen, dass seine hemmende Wirkung außerhalb des Herzens in giftige Eigenschaften («Toxizität») umschlägt. Diesbezüglich muss vor allem auf mögliche Schädigungen des zentralen Nervensystems, der Lunge, der Nieren, der Schilddrüse, des Magen-Darm-Traktes und der Augen geachtet werden. Doch jetzt geht es um wesentlich Ernsteres.

Ausgewertet wurden Daten aus den Jahren 1997 bis 2008 von 6.418 Herzpatienten (Taiwanese National Health Insurance Research). Schon in den ersten Jahren nach der Verschreibung dieses Herz-Wirkstoffes entwickelten sich mit 280 Fällen mehr Krebserkrankungen als in der Durchschnittsbevölkerung. Der Schwerpunkt betraf Männer mit regelmäßiger und hoher Einnahme sowohl im Alter zwischen 20 und 60, sowie über 80 Jahren. Das errechnete höhere Risiko war mit 20% über der jeweiligen Durchschnittsbevölkerung nicht sehr groß – aber jedes vermeidbare Krebsrisiko sollte grundsätzlich ausgeschaltet werden.

Experten stehen vor einem Rätsel. Die Tumore waren nicht auf ein einzelnes Organ konzentriert. Das ist ungewöhnlich, denn Karzinogene erhöhen in der Regel das Risiko einer speziellen Krebserkrankung.

Die Wissenschaftler appellieren jetzt an die Ärzte, diese Substanz nur weiter zu verschreiben, wenn sie wirklich nötig ist – jedoch im Einzelfall bei ihren männlichen Patienten zu prüfen, ob nicht eine andere Substanz gegen Herzrhythmusstörungen besser wäre, die bisher nicht in Erwägung gezogen wurde.

Quelle: www.antiagingnews.net


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