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Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7913
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BeitragVerfasst: So 01 Dez, 2013 2:17 pm  Titel:  Kaposi Antworten mit ZitatNach untenNach oben

PEG-Interferon bei therapierefraktärem Kaposi-Sarkom mit guten Erfolgen

„HIV-Patienten mit einem Kaposi-Sarkom, das weder auf eine antivirale Therapie noch auf eine Chemotherapie ansprach, überlebten mit einer PEG-Interferon-alfa-2a-Therapie im Median zwei Jahre ohne Progression.

Beim Kaposi-Sarkom handelt es sich um eine bösartige Krebserkrankung. Zumeist sind die unteren Gewebsschichten der Haut betroffen. In den meisten Fällen spricht ein Kaposi-Sarkom anhaltend auf eine antivirale Kombinationstherapie an.

Es treten jedoch auch fortschreitende Kaposi-Sarkome bei antiviral behandelten HIV-Patienten mit supprimierter Viruslast auf. Ein fortschreitendes und umfangreiches Kaposi-Sarkom muss noch zusätzlich mit einer Chemotherapie behandelt werden. Mit der Chemotherapie können gute Ergebnisse erzielt werden, allerdings mit dem Risiko von Medikamenteninteraktionen und Toxizität. Wissenschaftler der Universität Rotterdam behandelten zehn HIV-Patienten zwischen 2005 und 2012, deren Kaposi-Sarkom nicht auf die HIV-Therapie oder Chemotherapie angesprochen hat, mit Peginterferon-alfa2a (180 µg/Woche). Die Dauer der Therapie richtete sich nach dem Ansprechen. Zugelassen für diese indikation ist bisher das nicht pegylierte Interferon. Acht Patienten hatten bereits zu Beginn der Interferon-Therapie und zwei Patienten nach Modifikation der HIV-Therapie eine nicht nachweisbare HIV-Viruslast. Alle Patienten hatten ein ausgedehntes T1-Kaposi-Sarkom und damit eine schlechte Prognose.

Acht Patienten sprachen bis zum letzten Follow-up im Median 645 Tage auf das Peginterferon an, davon sieben komplett und ein Patienten partiell. Bei einem weiteren Patienten sprachen die kutanen, aber nicht die pulmonalen Kaposi-Sarkome an und ein anderer Patient starb aufgrund seiner fortgeschrittenen Erkrankung.“

Quelle: ViroNEWS 09/2013, RokxC et al. Clin Infec Dis, online edition, 2013
Chronicare 11/2013

Kommentar

Beim Thema Kaposi gilt es m.E. auch darum sich um die Vermeidung von krebsfördernden und komplementär unterstützenden Faktoren zu kümmern wie:
- oxidativen & nitrosativen Stress klären und ggf. behandeln
- Beheben von Mikro- und Makronährstoffdefiziten, insbesondere Selen
- Glutathion untersuchen und ggf. behandeln
- NK-Zell-Situation verbessern
- ATP-Optimierung/Zitronensäurezyklus
- Gabe von speziellen Antikrebs-Substanzen wie Curcumin, Salvestrole, Artemisinin, Heilpilze usw.
- Ausleitung/Entgiftung von Poppers; konsequenter Verzicht auf Poppers-Inhalation
- Anti-Krebs-Ernährung

NK-Zellen sind bei solchen Patienten häufig erniedrigt; diese können mit speziellen NEMs unterstützt werden. In meiner Praxis werden vor Einsatz die in Frage kommenden Präparate auf ihre Wirksamkeit hin im Blut untersucht.

Von einer Selbstmedikation in diesem Bereich ist DRINGEND abzuraten.

Bei der "blinden" Gabe von Immunpräparaten besteht die Gefahr, dass dadurch die ohnehin bereits bestehende durch HIV bedingte Immunaktivierung weiter angeheizt wird, wodurch die 'Viruslast ansteigt und die Helferzellen sinken. Es sollte daher vorher im But untersucht werden, welche Präparate unterstützend eingesetzt werden können. Außerdem habe ich die Möglichkeit anhand eines Diagnosegerätes zu beurteilen, welche Präparate für den jeweiligen Patienten wirksam sind und welche nicht.

Zum Thema Poppers
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1768


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