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Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
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BeitragVerfasst: Mi 02 Okt, 2013 8:49 am  Titel:  Zweifel an HIV/Aids-Medizin - Grund zur Skepsis Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Zweifel an HIV/Aids-Medizin - Grund zur Skepsis


Dieser Text vom 24.8.2013 hatte bereits rd. 100 Aufrufe und wird erneut separat eingestellt.

Hier setzt sich ein Journalist sehr kritisch
sowohl mit der wissenschaftlichen HIV-Medizin
als auch mit den Sichtweisen der HIV/Aids-Kritik auseinander,
ohne sich als HIV/Aids-Kritiker zu bezeichnen.


HIV/Aids

Im Bereich Aids/HIV gibt es Links sowie einige Texte zum Thema, die ich seit 2002 für die Website verfasst habe, sowie zu themenbezogenen Artikeln im Südwind-Magazin.

Anlass zu den Web-Texten war eine Recherche zum Thema Aids in Entwicklungsländern, die in der Folge zu einer wochenlangen medizinischen Quellenforschung ausuferte. Diese Recherche hat bei mir ernste und bislang nicht beigelegte Zweifel über die Stimmigkeit der in den Medien verbreiteten quasi-offiziellen Theorien zu den Ursachen und zur Verbreitung des "Erworbenen Immunschwächesyndroms" (AIDS) ausgelöst
.


http://rpoth.at/gesundheit.shtml


aids/hiv - ein bekenntnis zur skepsis

Zweifel an den proliferierenden Modellen und Hypothesen der AIDS/HIV-Medizin sind angesichts der herrschenden Konfusion angemessen. Sie sollten jedoch nicht zur kritiklosen Übernahme alternativer Modelle führen.

http://rpoth.at/aids_basic.shtml


aids/hiv - nur ein mächtiges paradigma?

Abgesehen von den offen zugegebenen Erklärungsnotständen in der AIDS/HIV-Medizin sind auch einige ihrer Grundannahmen nicht jenseits vernünftiger Zweifel bewiesen. Für ihre Richtigkeit spricht in erster Linie die Ansicht der Mehrheit der ExpertInnen.

http://rpoth.at/aids_fragen.shtml


aids/hiv: prävention vs. Information

Außerhalb von Fachkreisen existiert nur beschränktes Wissen über die im Rahmen der Aids-Medizin verwendeten diagnostischen Tests und Verfahren. Umfassende Information aber könnte Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit aufkommen lassen - und damit die Effektivität aktueller Aids-Präventionskampagnen beeinträchtigen.

http://rpoth.at/aids_fragen1.shtml


aids/hiv - verlorene naivität

"Unverdünnt würde jede Blutprobe einen positiven HIV-Test ergeben"
(HIV = "Human Immunodeficiency Virus", das Virus, das nach allgemeiner Ansicht das "Erworbene Immunschwächesyndrom"/"Acquired Immunodeficiency Syndrome", kurz AIDS verursacht.)


http://rpoth.at/aidsreal.shtml


aids/hiv - links/papers

WissenschaftlerInnen, die die gängigen Erklärungsmodelle für AIDS auf Basis eines u.a. sexuell übertragenen Retrovirus (HIV) öffentlich und in ihrer Gesamtheit in Frage stellen, sind sicherlich eine kleine Gruppe, aber zweifellos keine "Verrückten" - auch Nobelpreisträger gehören dazu. Eine Unterteilung in "Dissidenten" und "Orthodoxie" wird aber m.E. der Forschungsrealität nicht gerecht. Sowohl in Bezug auf Krankheitsmodelle als auch Therapien besteht die so genannte "Orthodoxie" aus einer breiten Vielfalt von oft widersprüchlichen Ansätzen, die immer unübersichtlicher wird.

http://rpoth.at/aidslinks.shtml


Im Folgenden greife ich einige wenige Textstellen heraus, die mir beim Lesen aufgefallen sind und die ich kurz kommentieren möchte.

Kommentar

Zunächst möchte ich positiv herausstellen, dass sich hier ein Journalist seit 2002 als „Laie“ sehr bemüht „Licht ins Dunkel“ der zweifelsohne verwirrenden Kuriositäten, Merkwürdigkeiten und offenen Fragen zum Thema HIV/Aids zu bringen ohne all diese offenen Fragen besserwisserisch beantworten zu können und ohne eine abschließende Lösung parat zu haben. Auch wenn der Autor dabei viele Aussagen und Texte von Seiten der HIV/Aids-Kritiker aufrollt stellt er sich nicht auf die Seite der HIV/Aids-Kritiker, sondern beschreibt neutral, was er wahrnimmt und mit welchen offenen Fragen er sich als Journalist konfrontiert sind.

Allerdings kreisen auch seine Texte im Wesentlichen um die Frage der Existenz oder Nicht-Existenz von HIV, des fehlenden Nachweises der HIV-Isolation sowie des vermeintlich fehlenden Beweises der etablierten HIV-Medizin, das HIV die Ursache für Aids sein soll. Wohltuend ist, dass er nicht in das bekannte Horn der HIV/Aids-Kritiker stößt, dass alle Schwulen ungesund leben, häufige Infektionen, Drogen und Poppers die primären Ursachen für eine Entwicklung von Aids sein sollen.

Der Autor beschäftigt sich jedoch nicht mit den realen und diagnostizierbaren Problemen HIV-positiver Menschen, die trotz aller Hypothesen der HIV/Aids-Kritik nach meiner langjährigen Erfahrung ohne ein virales Agens nicht erklärbar sind, was auch immer gegenteiliges Laienvertreter der HIV/Aids-Kritik und selbst HIV/Aids-kritische Ärzte mit und ohne Orientierung an Dr. Kremer dazu vollmundig propagieren. Auch wird die offensichtliche Wirksamkeit heutiger HIV-Medikamente und die dadurch entscheidend verbesserte Lebenserwartung und Lebensqualität HIV-positiver Menschen bislang nicht in seinen Reflektionen thematisiert.


Warum schreibe ich als Journalist ohne medizinische Qualifikation über AIDS und was bezwecke ich damit? Keine Sorge: Ich will niemanden davon überzeugen, dass HIV nicht existiert und/oder sich nicht sexuell übertragen lässt, und zwar weil ich es einfach nicht weiß - oder besser gesagt nicht mehr weiß. Denn bis zum Sommer 2002 hatte ich beinahe 20 Jahre lang fraglos alles akzeptiert, was ich über AIDS und HIV gelesen und gehört hatte. Diese Naivität erschien mir im Nachhinein als ziemlich merkwürdig, für geraume Zeit sogar schockierend, und zwar aus zumindest zwei Gründen, wobei der erste mit Kriterien professioneller journalistischer Arbeit zusammenhängt. Der zweite Grund hat viel weitreichendere Implikationen auf persönlicher und meiner Überzeugung nach auch auf weltweiter Ebene.

Kommentar

An den Artikeln des Autors kann ich eine ernsthafte journalistische Auseinandersetzung mit den vielen offenen Fragen um HIV/Aids erkennen, die sich wohltend von allen bisherigen journalistischen Artikeln zu dieser Thematik abhebt.


Es ist für mich jedoch immer wieder enorm bedrückend, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass die offiziell akzeptierten Theorien über AIDS und HIV völlig falsch sind (und die meisten aktuellen Versuche, dieses "Syndrom" zu bekämpfen, daher scheitern müssen).

Kommentar

Ich kann nachvollziehen, dass man als Laie diese Unsicherheit verspürt. Wenn es HIV nicht gäbe, würde es aber kein Aids-Syndrom in den bekannten vielfältigen Facetten geben, wären nicht so viele Menschen an Aids gestorben, würden nicht so viele HIV-positive Menschen angesichts der HIV-Medikamente neuerer Generationen ein Leben ohne schwerwiegende Krankheiten führen können. Den Satz in Klammern verstehe ich nicht, da man m.E. nicht von scheitern sprechen kann angesichts des enormen Rückgangs der Sterblichkeit und der durch die HIV-Medikamente verbesserten Lebensdauer und Lebensqualität.

Denn man muss sich klar machen, was hier auf dem Spiel steht: Ist die Retrovirus-Theorie grundsätzlich falsch, dann wären die anti-retroviralen Medikamente, sofern sie tatsächlich anti-viral und nicht anti-bakteriell oder auf andere Weise wirken (was ebenfalls behauptet wird) völlig nutzlos (das gilt natürlich nicht für die medikamentöse Behandlung so genannter "opportunistischer" Infektionen, etwa von Pilzinfektionen).

Kommentar

Dass die HIV-Medikamente nicht völlig nutzlos sein können lässt sich doch alleine an der Tatsache ablesen, dass selbst schwere opportunistische Infektionen, Kaposi und Wasting mit allopathischen Medikamenten behandelbar sind und im Verbund mit antiretroviralen Medikamenten sich selbst völlig am Boden liegende Immunsysteme wieder allmählich erholen können, während in früherer Zeit Aids-Kranke in solchen Situationen qualvoll verstorben sind. HIV-Medikamente haben m.E. keine antibakterielle Wirkung, sondern eine antivirale und eine entzündungshemmende Wirkung.


Eine der Ursachen, warum gängige HIV-Antikörpertests auch ohne HIV-Infektion zu einem positiven Ergebnis führen können, sind so genannte "Kreuzreaktionen" von Antikörpern, die gegen andere Erreger bzw. deren Proteine (ein Beispiel sind Grippeviren) gebildet wurden, mit den Antigenen im HIV-Test. Bekannt ist, dass auch Schwangerschaft ein positives Ergebnis zur Folge haben kann.

Kommentar

Die Behauptung mit den Kreuzreaktionen wird gerne von HIV/Aids-Kritikern kolportiert. Wenn man sich die Auflistung von Christine Johnson im Buch von Michael Leitner: Mythos HIV S. 162 durchliest, so heißt es dort: „Auf welche der 60 anderen Faktoren und Krankheitszustände er positiv reagiert, zeigt die folgende Liste. Manche treffen auf den ELISA, andere auf den Western-Blot, andere wiederum auf beide zu.“

Wenn die Kreuzreaktionen auf den ELISA zutreffen so ist das m.E. relativ uninteressant. Denn erst der Western-Blot gilt als Bestätigungstest. Mithin sind nur die Kreuzreaktionen wichtig, die sich im Western-Blot zeigen können. Woher aber soll man als Leser jetzt wissen, welche der genannten Faktoren beim Western-Blot relevant sein können?

Es ist aber allgemein bekannt, dass man z.B. nach einer Impfung oder Grippe einige Wochen warten sollte bevor man die Viruslast untersucht. Das gleiche sollte m.E. auch für den HIV-Test gelten.

Mir ist in 13 Jahren jedenfalls noch kein HIV-Patient begegnet, bei dem es berechtigten Anlass gegeben hätte zu vermuten, dass beim positiven HIV-Test eine Kreuzreaktion ursächlich gewesen sein könnte.


Da alle bisher entwickelten antiretroviralen Medikamente langfristig jedoch schwerwiegende und lebensbedrohende Nebenwirkungen haben, würden sie alles noch schlimmer machen.

Kommentar

Das ist eine Behauptung, die sich stark an den gebetsmühlenhaft wiederholten Aussagen der HIV/Aids-Kritik orientiert und im Wesentlichen HIV-Medikamente der ersten Generationen betrifft. Auch, wenn es noch viele HIV-Positive gibt, die unter Nebenwirkungen und Folgekrankheiten leiden, dürften diese weitestgehend HIV-Medikamenten früherer Zeit zuzuschreiben sein oder aber diversen Stoffwechsel- und Immundysregulationen sowie Mikro- und Makronährstoffdefiziten, um die sich HIV-Ärzte nicht kümmern bzw. die dank unseres Krankheitsförderungssystem zum Teil weder diagnostiziert geschweige denn über die gesetzliche Krankenkasse behandelt werden können.


Mir ist bekannt, dass Menschen, die die offizielle AIDS/HIV-Theorie in Frage stellen, oft in äußerst emotionaler Weise als Verleugner/Realitätsverweigerer ("denialists") attackiert werden: Es wird ihnen vorgeworfen, die Realität nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen, weil sie diese schlimme Realität aus psychologischen Gründen nicht aushalten würden.

Kommentar

Das ist leider auch nach meinen langjährigen Erfahrungen Fakt, dass mit Vertretern der HIV/Aids-Kritik, die ja überwiegend Theoretiker sind, die ihre Theorien nicht selbst überprüfen können, eine Diskussion immer wieder daran scheitert, weil sie an ihren Sichtweisen festkleben, ohne die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Fortschritte der etablierten HIV-Medizin wahrzunehmen und anzuerkennen und die tatsächliche Lebenswirklichkeit HIV-positiver Menschen ignorieren.

Tatsächlich frage ich mich, welche Realität schlimmer ist: die einer sexuell übertragenen, unheilbaren Krankheit, an der Millionen Menschen zugrunde gehen, oder die eines millionenfachen "Zu-Tode-Behandelns" von Menschen aufgrund eines nicht erkannten wissenschaftlichen Irrtums. Was wäre Ihre Antwort?

Kommentar

Mit dieser Ausage kommt der Autor der Sichtweise der HIV/Aids-Kritik sehr nahe und übersieht, dass in früherer Zeit viel mehr Menschen elendig zugrunde gingen, weil keine wirksamen HIV-Medikamente zur Verfügung standen. Es wird heute hierzulande niemand zu Tode behandelt, wenn er sich rechtzeitig in medizinische Behandlung begibt, was allerdings nicht ausschließt, dass auch heute noch HIV-Patienten Nebenwirkungen und Folgekrankheiten entwickeln können, weil viele begleitende Faktoren weder im Rahmen einer komplementären Diagnostik festgestellt noch mit natürlichen Mitteln therapiert werden, wobei ebenso Fakt ist, dass viele HIV-Positive sich eine solche Therapie schlicht nicht leisten können.

Heute sterben hierzulande wohl in erster Linie nur solche Aids-Kranke, bei denen die HIV-Infektion zu spät erkannt wurde, die die HIV-Medikamente zu lange verweigerten wie insbesondere HIV/Aids-kritisch orientierte HIV-Patienten und ebensolche, die die HIV-Medikamente abgesetzt haben. Und eine geringe Zahl wohl auch an den Folgekrankheiten durch mitochondriale Toxizität, insbesondere dann, wenn nicht rechtzeitig eine komplementäre Therapie erfolgte.

Resümee

Es wäre zu wünschen, dass der Autor sich weiterhin mit allen offenen Fragen, aber vor allem auch mit der Lebenswirklichkeit HIV-positiver Menschen auseinandersetzen und durch seine Recherche die Widersprüche und offenen Fragen aufspüren und darstellen würde. Daraus können sowohl Vertreter der etablieren HIV-Medizin als auch HIV-Aids-Kritiker und nicht zuletzt auch Menschen wie ich lernen, die zwischen den Fronten HIV-positive Menschen nach bestem Wissen und Können unterstützen.


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