HIV/Aids
Diskussionsforum
Infopool
Helferzelle Foren-Übersicht


Wo Gefahr ist,
wächst das Rettende auch.


Friedrich Hölderlin

Selbsthilfe & Prophylaxe
Alternative & Komplementäre Therapie
  ImpressumImpressum  
  Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen  
  FAQFAQ  
  SuchenSuchen  
  LoginLogin  
  RegistrierenRegistrieren  
  DiskussionsforumForum  
  KnowledgeInfopool  
  ServiceService  
  Link zur Seite Heilpraxis BalesNaturheilpraxis  
  ImmunpowerImmunpower  
  Links  
  Gästebuch  
Kalender 
Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen

Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen Vorheriges Thema anzeigenDieses Thema verschickenZeige Benutzer, die dieses Thema gesehen habenDieses Thema als Datei sichernPrintable versionEinloggen, um private Nachrichten zu lesenNächstes Thema anzeigen
Autor Nachricht
administrator
administrator


Alter: 70
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7913
Wohnort: Köln
blank.gif
BeitragVerfasst: Fr 02 Feb, 2007 10:53 pm  Titel:  Sexuell übertragbare Krankheiten Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Sexuell übertragbare Krankheiten bei Frauen

Karlsruhe - Seit die Angst, sich mit HIV anzustecken, an AIDS zu erkranken und rasch zu sterben geringer geworden ist, lassen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Anstrengungen nach, sich beim Geschlechtsverkehr vor ansteckenden Krankheiten zu schützen. Darauf weist das Gesundheitsamt im Landratsamt Karlsruhe aktuell hin. Viele Mädchen und junge Frauen sorgen sich nur um ungewollte Schwangerschaften und nehmen deshalb die Anti-Baby-Pille.

Auch deshalb haben in dieser Altersgruppe andere Geschlechtskrankheiten stark zugenommen: Infekte mit Chlamydien, Papillomaviren und Gonokokken - Geschlechtskrankheiten, die man fast gar nicht spürt und die trotzdem bleibende Schäden hinterlassen können: ungewollte Kinderlosigkeit, Warzen, chronische Unterleibsentzündungen, selten sogar Tumore. Allen ist gemeinsam, dass sie praktisch ausschließlich beim Geschlechtsverkehr übertragen werden.

Anonyme und kostenlose Untersuchung möglich

Um auf diese Geschlechtskrankheiten und ihre Bedeutung aufmerksam zu machen und um zu erfahren, wie häufig jungen Frauen in Baden-Württemberg infiziert sind, führt das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg mit den Gesundheitsämtern des Landes eine Studie durch: Mädchen und jungen Frauen im Alter von 14 bis 25 Jahren können sich anonym und kostenlos einen Abstrich machen lassen und erhalten außer dem Ergebnis eine Beratung zu den Erkrankungen und wie man sie verhüten kann.

Die Geschlechtskrankheiten im Einzelnen

Chlamydien sind Bakterien, die eine milde verlaufende Infektion der Geschlechtsorgane hervorrufen können. Viele Infizierte merken gar nichts von der Krankheit. So hat eine Studie aus Berlin gezeigt, dass sechs Prozent aller gesunden jungen Frauen, die eine Frauenarztpraxis aufsuchen, mit Chlamydien infiziert sind (Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau 2004, Veröffentlichung im Internet). Wenn die Infektion rechtzeitig erkannt und mit Antibiotika behandelt wird, heilt sie folgenlos aus. Eine unerkannte Infektion mit Chlamydien wird heute als die häufigste Ursache für ungewollte Kinderlosigkeit angesehen. Gegen diese Erkrankung kann man nicht impfen.

Papillomaviren sind Viren, die zu Warzen am Gebärmutterhals und an der Scheide, bei Männern am Penis führen. Selten können sich aus diesen Warzen Tumore entwickeln. Seit letztem Jahr gibt es eine Impfung gegen die gefährlichsten Papillomaviren.

Gonokokken oder Neisserien sind Bakterien, die Gonorrhö - auch Tripper genannt - verursachen, eine eitrige Entzündung der Geschlechtsorgane mit Ausfluss aus Scheide oder Penis. Die Erkrankung kann milde verlaufen und dann unerkannt bleiben. Gonorrhö kann gut mit Antibiotika behandelt und ausgeheilt werden. Wenn man aber nicht behandelt oder zu spät damit anfängt, kann es zur Unfruchtbarkeit kommen. Gegen diese Erkrankung gibt es keine Impfung.

Karlsruhe News vom 28. Januar 2007


Zwillinge Geschlecht:Männlich Ratte OfflinePersönliche Galerie von administratorBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden
administrator
administrator


Alter: 70
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7913
Wohnort: Köln
blank.gif
BeitragVerfasst: So 25 Aug, 2013 12:26 pm  Titel:  Kondome können auch vor Gebärmutterhalskrebs schützen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Kondome können auch vor Gebärmutterhalskrebs schützen

Dieser Text vom 23.6.2006 mit 1059 Aufrufen wird in diesen Thread integriert.

Seattle - In den USA wurde kürzlich der erste Impfstoff gegen humane Papillomaviren (HPV) eingeführt, der die Inzidenz des Zervixkarzinoms (und anderer HPV-assoziierter Infektionen) deutlich senken kann. Ein ähnlicher Effekt kann durch die regelmäßige Verwendung von Kondomen erzielt werden, wie eine Longitudinalstudie im New England Journal of Medicine (NEJM 2006; 354: 2645-2654) zeigt.

Dass Kondome vor HPV-Infektionen schützen, die zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen gehören, erscheint nur auf den ersten Blick richtig. Die Viren befinden sich nicht nur in den vom Latex des Kondoms abgedeckten Bereich, sondern können auch auf anderem Wege als der vaginalen Penispenetration an die Zervix gelangen. Tatsächlich hatten einige frühere Studien ergeben, dass der Kondomgebrauch überhaupt nicht vor HPV-Infektionen schützt. In einer überhitzten Debatte wurde die amerikanische Zulassungsbehörde FDA sogar dazu gezwungen, einen entsprechenden Warnhinweis auf Kondompackungen zu verfügen.

Um die Frage definitiv zu klären, wurde in den letzten Jahren mit beträchtlichem finanziellen Aufwand (685.000 US-Dollar soll das National Institute of Allergy and Infectious Diseases bezahlt haben) eine Langzeitbeobachtung bei Studentinnen der Universität von Washington in Seattle durchgeführt. Teilnehmen durften nur Studentinnen, die bisher niemals (oder frühestens 3 Monate vor Beginn der Studie) Geschlechtsverkehr hatten. In den folgenden durchschnittlich 34 Monaten mussten die Studentinnen alle zwei Wochen ein (internetbasiertes) Tagebuch ausfüllen, in dem sie alle Sexualkontakte notierten und angaben, ob dabei Kondome verwendet wurden. Alle vier Monate wurden die jungen Frauen gynäkologisch untersucht. Die Bereitschaft zur Teilnahme war gering. Von den angeschriebenen 24.201 Studentinnen antworteten 243, von denen 82 in die abschließende Auswertung einbezogen werden konnten.

Am Ende gab es ein eindeutiges Ergebnis: Die Inzidenz von genitalen HPV-Infektionen betrug 37,8/100 Personenjahre, wenn bei jedem Verkehr ein Kondom verwendet wurde, sie steigt auf 89,3/100 Personenjahre, wenn in weniger als 5 Prozent der Fälle ein Kondom verwendet wurde. Daraus errechnen Rachel Winer und Mitarbeiter von der Universität Seattle eine Risikominderung um 70 Prozent (korrigierte Hazard Ratio 0,3; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,1 bis 0,6). Wie zu erwarten, machen die Kondome keinen Unterschied zwischen den einzelnen HPV-Serotypen, wohl aber hat die Zahl der Sexualpartner einen Einfluss. Bei Studentinnen mit wechselnden Partnern (sprich erhöhtem Risiko) wurden deutlich häufiger Infektionen verhindert als bei Frauen in stabiler Beziehung.

Aber auch hier bieten Kondome keinen sicheren Schutz. Das trifft allerdings auch auf den jetzt (in den USA) eingeführten Impfstoff zu. Dieser baut nur eine Immunität gegen die Serotypen 6 und 11 auf, die für etwa 70 Prozent aller Zervixkarzinome verantwortlich sind. Die übrigen 30 Prozent entfallen auf etwa 15 weitere Serotypen, gegen die es bisher keinen Impfschutz gibt. Die Impfung macht nach Ansicht der Autoren die Benutzung von Kondomen deshalb nicht überflüssig, zudem diese auch vor anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen und HIV schützen.

The New England Journal of Medicine (Originalartikel: Volume 354:2645-2654, June 22, 2006, Number 25)

Deutsches Ärzteblatt vom 22. Juni 2006


Zwillinge Geschlecht:Männlich Ratte OfflinePersönliche Galerie von administratorBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:      
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen Vorheriges Thema anzeigenDieses Thema verschickenZeige Benutzer, die dieses Thema gesehen habenDieses Thema als Datei sichernPrintable versionEinloggen, um private Nachrichten zu lesenNächstes Thema anzeigen

Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen


Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde

Forensicherheit

74829 Angriffe abgewehrt
Powered by phpBB2 Plus, Artikelverzeichnis and Monrose based on phpBB © 2001/6 phpBB Group :: FI Theme :: Mods und Credits

[ Zeit: 0.0654s ][ Queries: 19 (0.0063s) ][ Debug Ein ]