HIV/Aids
Diskussionsforum
Infopool
Helferzelle Foren-Übersicht


Wo Gefahr ist,
wächst das Rettende auch.


Friedrich Hölderlin

Selbsthilfe & Prophylaxe
Alternative & Komplementäre Therapie
  ImpressumImpressum  
  Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen  
  FAQFAQ  
  SuchenSuchen  
  LoginLogin  
  RegistrierenRegistrieren  
  DiskussionsforumForum  
  KnowledgeInfopool  
  ServiceService  
  Link zur Seite Heilpraxis BalesNaturheilpraxis  
  ImmunpowerImmunpower  
  Links  
  Gästebuch  
Kalender 
Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen

Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen Vorheriges Thema anzeigenDieses Thema verschickenZeige Benutzer, die dieses Thema gesehen habenDieses Thema als Datei sichernPrintable versionEinloggen, um private Nachrichten zu lesenNächstes Thema anzeigen
Autor Nachricht
administrator
administrator


Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
Wohnort: Köln
blank.gif
BeitragVerfasst: So 28 Jul, 2013 10:26 am  Titel:  Die Seuchen-Erfinder & HIV/Aids-Kritik Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Die Seuchen-Erfinder

Von der Spanischen Grippe bis EHEC:
So werden wir von unseren Gesundheits-
Behörden für dumm verkauft


Hans U.P. Tolzin

Tolzin Verlag
Edition impf-report, 2012



In diesem Buch ist ein letztes Kapitel angehängt,
in dem sich der Autor als Laie auf diesem Gebiet
mit altbekannten fragwürdigen HIV/Aids-kritischen Argumenten
zum HIV-Test und der HIV-RNA-PCR äußert.



Labortest & Münchhausen-Zöpfe
Was man so alles in den Produktbeschreibungen der Labortests findet …



„Beginnen wir mit dem „Klassiker“ Aids bzw. den Labortests zur Feststellung des angeblichen Aids-Verursachers, dem HI-Virus (HIV). Bereits in den 80er Jahren wiesen zahlreiche Wissenschaftler darauf hin, dass diese Tests ungeeignet seien, da das Virus niemals hochaufgereinigt wurde und man deshalb gar nicht wissen könne, worauf genau diese Tests reagieren.“

Kommentar

Prof. Dr. Peter Duesberg gilt als renommierter Retrovirologe und ist der bekannteste HIV/Aids-Kritiker, der seinerzeit als einziger Dissident beschrieben hat, dass der HI-Virus existent und isoliert ist. Er schrieb dem Virus aber nur eine Korrelation zu hinsichtlich der Entwicklung von Aids und sah in HIV nicht die Hauptursache für Aids. Allerdings wusste man zur damaligen Zeit noch nichts über das Thema Immunaktivierung, die seitens der HIV-Medizin seit 1995 als die wesentliche Ursache für die fortschreitende Immunschwäche bis hin zur Entwicklung Aids-definierender Krankheiten gilt.

Ich gebe hier die wesentlichen Eckpunkte der Darstellung von Prof. Duesberg zur Isolation von HIV wieder:

"Das Pasteur-Institut in Paris, das Regeln für die Isolation von Krankheitserregern festsetzt, hat HIV schon 1984 isoliert. (1)

E. Papadopulos et al. und St. Lanka zweifeln die Existenz von HIV an (2), weil
a. HIV noch nicht angemessen isoliert und angemessen identifiziert worden sei. (1995)

HIV wurde niemals als einzelner Partikel getrennt von allem anderen isoliert.

b. Antikörper gegen HIV nicht spezifisch seien. (1993)


Die Existenz des Retrovirus HIV setzt voraus,
dass HIV-DNA aus der chromosomalen DNA
infizierter Zellen isoliert werden kann.



Diese Voraussetzung wurde wie folgt erfüllt:

• HIV1- und HIV-2-DNAs voller Länge wurde aus Virus-infizierten Zellen präpariert und in bakteriellen Plasmiden geklont.

• Solche Klone sind völlig frei von allen viralen und zellulären Proteinen und zellulären Verunreinigungen durch das Virus.

• Diese Klone produzieren infektiöse Viren, die durch spezifische Antisera [Serum mit spezifischen Antikörpern] von Aids-Patienten neutralisiert werden.

Diese infektiösen DNA-Klone übertreffen die Isolations-Standards der traditionellen „Pasteur-Regeln“.

• Isolation infektiöser HIV-DNA ist theoretisch die absoluteste Form der Isolation – es ist gleichbedeutend mit der Isolation der Seele des Virus, seines genetischen Codes, vom Körper des Virus, dem Virus-Partikel.

• Aus infektiöser HIV-2-DNA produzierte Viren werden durch Antiserum von HIV-2-, aber nicht von HIV-1-infizierten Patienten neutralisiert.

• Weil infektiöse HIV-DNA aus infizierten menschlichen Zellen, die sowohl frei von HIV-eigenen Proteinen und HIV-RNA, als auch frei von allen zellulären Molekülen sind, isoliert werden konnten, hat die HIV-Isolation die strengsten heutzutage möglichen Standards erfüllt.


Schlussfolgerung

• HIV wurde mit der strengsten Methode isoliert, die die Wissenschaft ermöglicht.

• Die Einzigartigkeit von HIV wird durch die Entdeckung HIV-spezifischer DNA-Sequenzen in der DNA der meisten Antikörper-positiven Menschen bestätigt.

• Diese DNA ist in nichtinfizierten Menschen nicht nachweisbar.

• Die Existenz eines einmaligen Retrovirus „HIV“ stellt eine plausible Erklärung für die gute (nicht perfekte) Korrelation zwischen der Existenz von HIV-DNA und Antikörpern gegen sie bei Tausenden Menschen, die beiden Tests unterworfen wurden, dar.

• Die Behauptung von Papadopulos und Lanka versagt bei der Erklärung dieser Korrelation.

• Die Behauptung von Papadopulos und Lanka ist abzulehnen.

HIV existiert und wurde isoliert."

Peter Duesberg

Quelle: http://members.tripod.com/hiv_aids/isolat.htm

1) die Regeln sind von 1973
2) Papadopulos-Eleopulos et al., 1993, 1995; Lanka, 1995


Elektronenmikroskopische Aufnahmen von HIV

• Die Aids-Kritik behauptet, die fotografierten Partikel seien Kultur-Artefakte (z.B. endogene Retroviren)

• Dies ist nicht nachvollziehbar, weil Kontrollkulturen völlig partikelfrei sind

• Zudem gelingt eine EM-Aufnahme von extrazellulärem reifem HIV einwandfrei ohne Kultivierung direkt im lymphatischen Gewebe, weil dort die Virus-Konzentrationen ohnehin wesentlich höher sind als im Plasma

• Bei dieser Methode können also keinesfalls Kultur-Artefakte auftreten

• Solche HIV-Fotos sind mittlerweile vielfach publiziert z.B. in Racz P. et al., „Accessory Cells in HIV and Other Retroviral Infections“

Quelle: Unhaltbare Theorien der Aids-Kritiker; http://members.tripod


Weitere Nachweise in Zellkultur/Elektronenmikroskop

Prof. Dr. Ruebsamen -Schaeff

Ruebsamen-Schaeff, H.: HIV: Das Erkennen einer erschreckenden Vielfalt, 2011
www.hivandmore.de

Dr. H. Gelderbloom, RKI Berlin

http://www.quandhip.info/SharedDocs/Bilder/InfAZ/HIVAIDS/EM_Tab_HIVAIDS.html

EHRUNG für Hans Gelderblom

Hans Gelderblom, 49. Für die elektronenmikroskopische Erforschung des Aids-Virus HIV erhielt der Professor am Berliner Bundesgesundheitsamt den mit 10 000 Mark dotierten ersten "Aids-Forschungspreis" der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie. Gelderblom, seit 1968 den Retroviren auf der Spur, gilt unter seinesgleichen als der weltbeste Elektronenmikroskopiker.

Quelle: Der Spiegel 4/1989 - www.spiegel.de

Dr. Schneeweiss, Universitätsklinik Bonn

Außerdem wurde HIV in der Zellkultur isoliert von Dr. Schneeweiss, Uniklinik Bonn. Die entsprechenden Fotos liegen mir vor und wurden auf den Veranstaltungen in Dortmund „HIV und Aids - eine kritische Auseinandersetzung“ am 7.6.2013 von mir und am 4.7.2013 von Dr. Kaiser, Virologe der Uniklinik Köln und früherer Mitarbeiter von Dr. Schneeweiss, erläutert.


„Sie sollten also keine Schwangerschaft durchgemacht haben, eine Bluttransfusion erhalten haben oder anderen Stressfaktoren ausgesetzt gewesen sein, wenn Sie einen HIV-Test machen lassen, denn er könnte dadurch positiv ausfallen. Prof. Dr. Heinz Ludwig Sänger, inzwischen pensionierter Direktor des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried, berichtet von insgesamt mehr als 60 bekannten sonstigen Ursachen, die einen HIV-Test positiv ausfallen lassen können.“

Kommentar

Hier wird der Name eines Professors regelrecht missbraucht und der Eindruck erweckt, als ob Prof. Dr. Sänger die 60 Faktoren möglicher Kreuzreaktionen erfunden habe. Diese wurden erstmals von Christine Johnson beschrieben in Continuum (1). Was der Autor allerdings verschweigt ist, dass diese Reaktionen nur beim ELISA-Suchtest auftreten können. Ist dieser positiv wird ein Westernblot-Bestätigungstest gemacht, mit dem dann eindeutig nachgewiesen wird, ob HIV-Antikörper vorliegen. Ist dieser positiv wird der Westernblot wiederholt um ganz sicher zu gehen. Erst, wenn dieser zweite Westernblot-Test positiv ist, spricht man von einem HIV-positiven Test. Außerdem wird dann noch mit der nachfolgenden HIV-RNA-PCR von einem Arzt die Höhe der HI-Viruslast festgestellt. Insofern ist es völlig abstrus heute noch mit solcherlei Argumenten Verwirrung zu stiften. Weder eine Schwangerschaft noch Bluttransfusionen verursachen heutzutage einen positiven HIV-Test. Bei Bluttransfusionen kann das offensichtlich nur noch passieren, wenn das Blut aus der Zeit des "diagnostischen Fensters" stammt, also aus der ersten Woche nach einer HIV-Infektion, wie kürzlich in Österreich geschehen, weil sich dann noch keine Antikörper gebildet haben und frühestens nach zwei Wochen eine Viruslast mit der PCR nachweisbar ist.
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1763

1) Continuum Vol4, Nr. 3, 1996; Leitner M., Mythos HIV S. 162ff.


„Interessant ist auch, dass die Patientenprobe laut Produktinformation um das Verhältnis 1:400 verdünnt werden muss. Kritiker der Tests weisen darauf hin, dass wohl jeder „ein bisschen“ HIV mit sich herumträgt, also HIV-testpositiv wäre, wenn die Proben nicht verdünnt würden.
HIV-positiv sind wir demnach alle! „Echte“ HIV-Positive haben allenfalls „ein bisschen mehr“ HIV in sich als andere. Reichlich makaber, wenn man bedenkt, dass nach offizieller Lesart allein die Anwesenheit von HIV einem Todesurteil gleichkommt. Der HIV-Test ist also allenfalls als Stressindikator verwendbar, nicht jedoch als Nachweis für die Infektion mit einem angeblich tödlichen Virus.“


Kommentar

Hierzu möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass sich diese Aussage offensichtlich auf einen Artikel von Dr. R. Giraldo bezieht, zuletzt veröffentlicht in Continuum 1998/99. Bei M. Leitner „Mythos HIV“ kann man unter „“Jeder reagiert auf den Elisa-HIV-Test positiv“ lesen, dass die von Dr. Giraldo durchgeführten Tests sich lediglich auf den ELISA-Suchtest beziehen und er diese Versuche nie mit dem Westernblot-Test durchführte. Insofern kann man heutzutage damit wenig anfangen, zumal nicht der ELISA-Test, sondern der Westernblot-Test beweisend ist für das Vorliegen von HIV-Antikörpern.

Wenn man heute noch davon spricht, dass ein positiver HIV-Test einem „Todesurteil“ gleichkomme, so sollte man wenigstens differenzieren dergestalt, dass hierzulande niemand wegen einer HIV-Infektion mehr sterben muss, wenn er rechtzeitig eine antiretrovirale Therapie durchführt. Allerdings kann auch heute noch hierzulande eine HIV-Infektion langfristig unbehandelt zum Tod führen. Dies gilt erst recht in allen Ländern, wo HIV-positive Menschen keinen Zugang zu antiretroviralen Medikamenten haben.

Reichlich makaber ist eher, wenn ein Laie sich anmaßt ohne hinreichende Fachkenntnis diese Thematik besser beurteilen zu können, während alle HIV-Wissenschaftler, alle HIV-Ärzte, alle HIV-Labor-Ärzte und alle HIV-Positiven gleichermaßen einem grandiosen Irrtum aufgesessen sein sollen.

Ich habe zu dieser Frage einen erfahrenen Virologen kontaktiert, der mir dazu schreibt, dass dieses Zitat sehr polemisch sei. Diese Worte zeigten, dass sich der Verfasser labortechnisch nicht auskenne. Bei den heutigen Tests würden je nach Hersteller 0,1 - 0,2 ml Plasma verwendet. Der Ausdruck „Verdünnung“ impliziere, dass man etwas unterschlage. Dies sei jedoch nicht der Fall, da das Plasma vollständig in den Test gehe. Zu der Menge Plasma im Suchtest und im Westernblot werde eine Pufferlösung gegeben, damit alles gleichmäßig benetzt werde und die Träger ausreichend von Flüssigkeit umspült würden. Die bisherigen Antikörperteste erforderten viel manuelle Bearbeitung und ließen sich nicht standardisieren. Sie spielten heute eine (mengenmäßig) untergeordnete Rolle. Bei neuen Tests erfolge im übrigen überhaupt keine Verdünnung mehr.

Eine ausgiebige Überprüfung der Tests erfolge an Referenzmaterial. Diese Überprüfung erfolge für alle (!) Tests z.B. Mumps, Masern, Röteln, Windpocken, Herpes, Cytomegalievirus, EBV, die verschiedenen Hepatitis-Viren etc. Diese Tests würden ständig weiter entwickelt.

HIV-Teste seien besonders empfindlich, so dass es erst nach Überprüfung des Suchtest (ELISA) in einem Kontrolltest (Westernblot) und zusätzlicher Überprüfung in einem Zweitplasma (Westernblot) zu einer Diagnosestellung komme. Ein positiver HIV-Befund werde erst nach positivem Suchtest und positivem Westernblot mitgeteilt. Es herrsche offenbar der Eindruck, dass dies nur für HIV gelte. Das sei aber falsch, denn z.B. gebe es für die Feststellung einer Rötelninfektion auch eine vorgeschriebene Kontrolluntersuchung. Eine Bestätigung einer Diagnose gebe es in allen medizinischen Bereichen und nicht nur in der Infektiologie. In anderen Bereichen würden fachliche Expertisen anderer Fachleute anerkannt, nur bei HIV schienen diese Grundregeln außer Kraft zu sein.

Praxiserfahrungen

Ergänzend möchte ich noch meine folgenden Erfahrungen darstellen. Ich habe beispielsweise mehrere HIV-Phobiker erlebt, die bis zu 15 HIV-Tests absolviert hatten und mehrere HIV-RNA-PCR’s dazu. Gemeinsam war diesen Patienten, dass sie alle langjährige chronische Multisystemkrankheiten hatten und von in der Regel zahlreich konsultierten Ärzten und Heilpraktikern keine eindeutige oder zufriedenstellende Diagnose gestellt werden konnte. Diese Patienten wünschten sich sehnlichst einen HIV-positiven Test, damit sie endlich einmal eine klare Diagnose gehabt hätten. Solchen Patienten ist ebenfalls gemein, dass sie zahlreiche belastende Faktoren aufweisen wie z.B. oxidativen Streß, nitrosativen Stress, neurogenen Stress, psychischen Stress, Vitamin- und Mineraldefizite, ATP-Mangel, Darmdysbakterie, Darmmykosen, mitochondriale Dysfunktion usw. Nur ihr HIV-Test und die HIV-RNA-PCR wurden trotz häufiger Wiederholung nicht positiv.

Ein weiteres aktuelles Beispiel habe ich durch einen Patienten mit Verdacht auf Lymphom. Die Verdachtsdiagnose wurde anhand der 20 cm großen Schwellung mit MRT ärztlicherseits gestellt. Aufgrund des Lymphoms hatte der zuvor behandelnde Arzt einen HIV-Test veranlasst, der negativ ausfiel. Auch eine HIV-RNA-PCR blieb negativ. Der Patient hatte bei den Erstuntersuchungen: Helferzellen (CD4) von 250/32 %. Das ist hinsichtlich der absoluten Helferzellen eine erhebliche Immunschwäche. Die Suppressorzellen (CD8) hingegen waren völlig normal. Bei HIV-Patienten sind diese in aller Regel stark erhöht. Ferner hatte der Patient eine starke oxidative Belastung, starkes Glutathion-Defizit, Vitamin D-Defizit, Selen-Defizit, ein hohes Entzündungsgeschehen (TNF), ATP-Defizit, TH2-Dominanz, Dysbakteriose, Darmmykose (Geotrichum) und trotzdem keine Immunaktivierung, wie sie nahezu regelmäßig bei HIV-Patienten vorliegt. Ein Jahr später hat der Patient Helferzellen von 941/55 %. Eine solche immunologische Verbesserung mit biologischen Mitteln ist bei HIV-Patienten nicht in dieser Weise zu erreichen, weil angesichts der vorhandenen Immunaktivierung keine immunaktivierenden Präparate eingesetzt werden können, weil damit die bereits vorhandene zentrale Immunaktivierung und die Viruslast noch stärker ansteigen und in Folge die Helferzellen sinken würden.

Das sind Zusammenhänge, die nur ein immunologisch bewanderter Therapeut erfassen und beurteilen kann. Und bei HIV-Patienten kann dies nur ein Therapeut beurteilen, der über viele Jahre viele HIV-Patienten begleitet hat mit alternativer und komplementärer Therapie und täglich erlebt, dass HIV existent ist und die von HIV/Aids-Kritikern immer wieder beschworenen Co-Faktoren nicht die Ursache, sondern überwiegend die Folge der HIV-Infektion sind und diese zweifelsohne das Fortschreiten einer Immunschwäche verstärken und beschleunigen können.


„Auch der soeben besprochene HIV-Test ist der eigenen Produktinfo zufolge allenfalls in der Lage zu bestätigen, dass jemand unter Stress steht.“

Kommentar

Das ist ein Nonsens-Argument. Stress jedweder Form führt alleine nicht zu einem positiven HIV-Test. Einzig und alleine der HI-Virus kann einen positiven HIV-Test auslösen. Stress zeigt sich z.B. an erhöhtem Cortisol, defizitärem DHEA, an Nebennierenschwäche, oxidativem, nitrosativem sowie neurogenem Stress, defizitären Neurotransmittern und einer dysregulativen Herzratenvariabilität. Alle diese Faktoren führen zu keinem positiven HIV-Test!


„Die fehlenden Standards für die Eichung der Tests betrifft natürlich nicht nur die HIV- und die SARS-Tests, sondern im Grunde sämtliche Labortests, die auf Münchhausen-Haarzöpfen basieren. Zu diesen Tests gehören mit Sicherheit die AK- und die PCR-Tests. Für die PCR-Tests bestätigte das niemand Geringeres als der Erfinder der PCR selbst: Dr. Karry Mullis, der für die Entwicklung der PCR 1993 sogar den Nobelpreis für Chemie bekam, hält sie für ungeeignet, damit Diagnosen zu stellen: Die Eindeutigkeit der dem HI-Virus zugesprochenen Genfragmente sei nicht ausreichend geklärt.“

Kommentar

Die PCR stellt die genaueste Untersuchungsmethode auf HIV-Infektion dar. Im ersten Schritt wird durch Resverse Transkriptase (RT) virale RNA in cDNA umgewandelt. Im zweiten Schritt wird durch die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) diese anschließend in cDNA vervielfältigt.

Die Meßbereiche liegen zwischen 40 bis 10.000.000 Kopien/ml. Ein HIV-Nachweis mittels PCR ist ab dem 15. Tag nach Infektion möglich. Die PCR hat eine 100%tige Spezifität und die beste Sensitivität aller HIV-Tests. Da bei Neugeborenen ein HIV-Antikörper-Test keine Aussagekraft hat, wird die RT-PCR durchgeführt.

Anfang der 1970er Jahre kam der Norweger Postdoc Knell Kleppe im Labor von Nobelpreisträger Har Gobind Khohorana auf den Gedanken, DNA durch zwei flankierende Primer zu vervielfältigen; die Idee geriet in Vergessenheit. 1983 entdeckte Karry Mullis erneut die PCR, wofür er sieben Jahre später 1993 den Nobelpreis für Chemie erhielt. Mulli’s ursprüngliches Verfahren war sehr ineffizient, da zeitaufwendig, erforderte große Mengen DNA-Polymerase und ständige Aufmerksamkeit. Eine entscheidende Verbesserung trat durch Verwendung von thermostabilen DNA-Polymerasen ein. Insofern ist unklar, ob die Bewertung des PCR-Verfahrens bezüglich HIV seitens Mullis sich auf seine ursprüngliche Erfindung bezieht oder die weiterentwickelte und weltweit von Laboren erfolgreich eingesetzte PCR. Unzweifelhaft ist, dass das PCR-Verfahren zwischenzeitlich nicht nur bezüglich HIV, sondern in der gesamten Medizin Anwendung findet.

Neue genetische Stuhl- und Verdauungsanalyse mit PCR

Die PCR wird inzwischen sogar in einer neuen Stuhlanalyse in den USA angewandt. Dazu heißt es: „PCR (Polymerase Chain Reaktion) ist die am weitesten entwickelte Methode zur Vervielfältigung von Nukleinsäuren. Diese Techniken besitzen eine in der Labormedizin unschlagbare Sensitivität, haben neue Möglichkeiten für das klinische Labor und die damit verbundene Patientenversorgung eröffnet und sind zum „Gold Standard“ der Labordiagnostik für verschiedene Infektionskrankheiten geworden“.

Bei dieser PCR sind nur 5 Zellen pro Gramm Stuhl für die Analyse notwendig, während bisherige Stuhltest (kulturelle Tests) 25.000 Zellen benötigten. Dies bedeutet eine 5000-fach höhere Sensitivität. Hinsichtlich der Darmflora ist damit der Nachweis aller Keime zu 100 % möglich, während bisher nur 5 % nachgewiesen werden konnten.

Quelle: Manual of Clinical Microbiology, 8th Edition, Vol.1, page 235, 2003.


Zellbruchstücke oder HI-Virus?

• „Natürlich kann man HIV nicht mit Hilfe eines Lichtmikroskops fotografieren, weil es hierfür viel zu klein ist. Aber mit Hilfe eines Elektronenrastermikroskops ist das ohne Weiteres möglich.

• Diese Bilder sind natürlich auch Prof. Duesberg‘s Anhängerschaft bekannt, und zu ihnen behaupten sie, dass dies nur „Zellbruchstücke“ seien, die zu HIV umgedeutet würden.

• Warum aber sehen diese angeblich zu „HIV umgedeuteten Zellbruchstücke“ unter allen Elektronenmikroskopen auf dieser Erde gleich aus? Warum haben sie alle dieselbe Form, dieselbe Struktur, denselben Kern? Warum findet man bei der Untersuchung der HIV-Bestandteile in allen Labors dieser Erde dieselben Proteine und denselben Aufbau der RNA?

• Die Antwort ist einfach: Weil alle Forscher das HIV vor sich haben, weil es existiert und weil es Hundertausende Menschen tötet, die sich mit diesem Virus infiziert haben, die aber bislang keinen Zugang zu den AIDS-Medikamenten haben.“


Quelle: Christoph Klug, Dipl.-Psychologe; http://www.hiv-therapie.org/html/duesberg.html


„Und geht jemand zum Arzt, nur weil er bzw. Sie zu einer bestimmten Risikogruppe gehört, wie z.B. Prostituierte, Homosexuelle, Drogenkonsumenten, medizinisches oder pflegendes Personal, dann kann es leicht passieren, dass ein (noch) völlig Gesunder zum Kranken diagnostiziert wird.“

Kommentar

Das ist ein reichlich abgegriffenes Argument, zumindest was den HIV-Test angeht. Es ist dem HIV-Tests egal welche sexuelle Präferenz die Person hat von der das Blut stammt. Das haben im übrigen aus eigener Motivation schon zahlreiche HIV-Positive überprüft bei anonymen HIV-Tests. Schließlich gibt es auch zunehmend heterosexuelle Menschen mit einem HIV-positiven Test, wo dieses Argument ja nicht greifen kann, wenn sie nichts mit Drogen zu tun haben. Da 1/3 meiner HIV-Patienten sich auf heterosexuellem Wege infiziert haben und dies keine Drogengebraucher sind, ist mir hinlänglich bekannt, dass dieses Argument der HIV/Aids-Kritik wertlos ist.


„Solange wir Krankenversicherten und Patienten nicht ausreichend informiert sind, wird das „Münchhausen-Haarzopf-Fieber“ weiterhin durch Arztpraxen, Labore und Herstellerfabriken geistern und Diagnosen generieren, die Gesunde zu Kranken stempeln und bei Kranken zu falschen Behandlungen führen“.

Kommentar

Was HIV angeht, so finde ich, sind die Bürger hinreichend informiert bzw. können sich anhand vielfältiger Texte im Internet, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), der Deutschen Aids-Hilfe /DAH) und den örtlichen Aidshilfen informieren.

Sämtliche HIV/Aids-kritischen Sichtweisen führen zu unnötigen Verunsicherungen, zur Entwicklung schwerwiegender Krankheiten bis hin zu schweren opportunistischen Infektionen und unnötigen frühzeitigen Aids-Toten, wenn HIV, der HIV-Test, die HIV-RNA-PCR und notwendige antiretrovirale Therapien nicht (rechtzeitig) ernst genommen werden. Auch die Behauptungen von zwei bekannten deutschen HIV/Aids-kritischen Ärzten, dass die HIV-Medikamente nur zeitweise eingenommen werden brauchten, führen ebenfalls zu schwerwiegenden Krankheitsentwicklungen. Dies kann ich aktuell anhand der lückenlosen Dokumentation der Krankheitsentwicklung eines HIV-Patienten verfolgen, der sich bislang an den fatalen Sichtweisen der bekannten HIV/Aids-kritischen Ärzte J. Sacher und Dr. C. Köhnlein orientiert hat. Dr. Köhnlein bezeichnet den HIV-Test sogar als gefährlichen Test. Beide HIV/Aids-Kritiker vertreten den Standpunkt, dass HIV-Medikamente nicht dauerhaft eingesetzt werden müssen. Aber gerade deswegen entstand bei dem Patienten eine lebensgefährliche immunologische Krankheitsgeschichte, in deren Folge er eine schwere Sepsis knapp überlebte. Die jetzt festzustellenden Immun- und Stoffwechseldysregulationen sowie Mikro- und Makronährstoffdefizite bedürfen erfahrungsgemäß einer langfristigen komplementären Therapie unter der Voraussetzung, dass der Patient die HIV-Medikamente nunmehr regelmäßig einnimmt und nicht erneut absetzt, damit sich das Immunsystem im Laufe der Jahre auf halbwegs normale Werte entwickeln kann.

Empfehlung

Ich empfehle dem Autor wie auch anderen unbelehrbaren HIV/Aids-Kritik-Theoretikern sich doch auf eigene Verantwortung auf die eine oder andere Weise mit HIV infizieren zu lassen und dann „fachmännisch“ im Laufe der Jahre zu belegen, dass die HIV-Tests und die PCR wertlos sind und die immunologische Entwicklung sich völlig von allen anderen HIV-positiven Menschen abhebt, sich keine Abwärtsentwicklung abzeichnet und auf Dauer keine antiretroviralen Medikamente erforderlich sind.

Ggf. empfehle ich dann doch frühzeitig meine alternative Therapie zu nutzen um die Zeit ohne HIV-Medikamente zu verlängern.


Selbstverständlich steht es jedem HIV/Aids-Kritiker frei auf eigene Verantwortung so lange zu warten bis Aids-definierende Krankheiten auftreten, die HIV-Medikamente nur zeitweise einzunehmen und die Abwärtsentwicklung nach eigenem Ermessen zu beschleunigen, so dass schließlich die dann doch noch sehr spät bzw. zu spät in Anspruch genommene Notfall-Schulmedizin versagen muss und schlussendlich zu Ehren der HIV/Aids-Kritik-Doktrin der vorprogrammierte Märtyrertod eingelöst wird.


Zwillinge Geschlecht:Männlich Ratte OfflinePersönliche Galerie von administratorBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:      
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen Vorheriges Thema anzeigenDieses Thema verschickenZeige Benutzer, die dieses Thema gesehen habenDieses Thema als Datei sichernPrintable versionEinloggen, um private Nachrichten zu lesenNächstes Thema anzeigen

Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen


Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde

Forensicherheit

64997 Angriffe abgewehrt
Powered by phpBB2 Plus, Artikelverzeichnis and Monrose based on phpBB © 2001/6 phpBB Group :: FI Theme :: Mods und Credits

[ Zeit: 0.0762s ][ Queries: 20 (0.0066s) ][ Debug Ein ]