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Anmeldungsdatum: 27.02.2005
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BeitragVerfasst: Di 25 Sep, 2012 5:57 pm  Titel:  Arzneimittelallergien Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Arzneimittelallergien

Gefährliche Attacke auf die Haut

„Häufig zeigen sich Arzneimittelallergien an der Haut. Sie sind meist harmlos und heilen von selber wieder ab, sobald man das Medikament absetzt. Nur in seltenen Fällen kann es zu schweren Schäden bis zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen.

Generell können Medikamentenüberempfindlichkeiten an allen Organen des Körpers auftreten wie beispielsweise an Leber und Niere. Besonders häufig reagiert allerdings die Haut auf ein Arzneimittel. Meist tritt ein Ausschlag auf, der kleinfleckig, wie bei Rötelön oder großfleckig wie bei Masern sein kann. Auch können sich Quaddeln bilden, die sich von Armen und Beinen bis auf den ganzen Körper ausbreiten. Dieses sogenannte Arzneimittelexanthem ist mit etwa 40 % die häufigste allergische Arzneimittelreaktion. Fast genauso häufig tritt eine Urtikaria auf, auch Nesselsucht genannt, bei der an wechselnden Stellen immer wieder Quaddeln hervorkommen. Außerdem gibt es noch das fixe Arzneimittelexanthem, welches immer an derselben Hautstelle erneut auftritt, sobald das auslösende Arzneimittel angewandt wird.

Bei fünf bis zehn Prozent der Patienten treten bei der Einnahme von Antibiotika Hautreaktionen auf. Zumeist handelt es sich dabei um die sogenannten Betalactam-Antibiotika, wie Penicillin und Amoxicillin. Diese sind für etwa die Hälfte aller Arzneimittelunverträglichkeiten verantwortlich gefolgt von den schmerz- und entzündungshemmenden Stoffe, wie ASS, Ibuprofen und Diclofenac. Häufig unverträgliche aber selten eingesetzte Substanzen finden sich in der Chemotherapie von Tumorerkrankungen. Dazu gehören Carboplatin, Paclitaxel, Doxorubicin und monoklonale Antikörper.

Besonders häufig treten Hautveränderungen nach Arzneimitteleinnahme bei älteren Menschen auf. Da im Alter Leber und Nieren nicht mehr so leistungsfähig sind werden unverträgliche Abbauprodukte langsamer ausgeschieden. Auch die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente führt zu einem verlangsamten Abbau und Ausscheiden der Substanzen aus dem Körper.

Allergische Reaktionen können innerhalb von Minuten nach der Anwendung auftreten und schwere Allgemeinsymptome bis hin zum anaphylaktischen Schock hervorrufen. Die häufigeren Spätreaktionen setzen jedoch erst nach etwa fünf Tagen ein.

Wie hoch das Risiko einer allergischen Reaktion ist, hängt auch von der Darreichungsform ab. Am höchsten ist es bei einer Anwendung auf, in oder unter die Haut, sowie bei intramuskulärer und intravenöser Applikation. Das geringste Risiko besteht bei der Einnahme von Tabletten, Saft oder Tropfen.

Um eine Arzneimittelallergie zu erkennen muss das Mittel zunächst abgesetzt werden. Der Arzt kann mit Hauttests, sogenannten Pricktests auf Unterarm oder Rücken eine Allergielösung unter die Haut spritzen. Ein Epikutantest mit Testkammer auf die Haut geklebt, kann ebenfalls eine Allergie anzeigen.
Anschließend können Antikörper-Nachweise oder auch eine Tryptase-Bestimmung weitere Hinweise auf eine anaphylaktische Reaktion geben.

Die wichtigste Maßnahme bei einer Allergie.

Arzneimittel absetzen und auch verwandte Substanzen meiden! Aber immer in Absprache mit dem Arzt.
Ein Allergiepass sollte zudem möglichst bei jedem Arztbesuch aber auch in der Apotheke vorgelegt werden um Allergien vorzubeugen.“

Aktuelle Informationen, September 2012, Birken Apotheke, Köln


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