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Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
Wohnort: Köln
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BeitragVerfasst: So 24 Jul, 2011 12:01 am  Titel:  Dr. C. Köhnlein: Bedeutet HIV+ etwas? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Bedeutet HIV+ etwas?

Dr. C. Köhnlein über die HIV-Lüge

Dr. Claus Köhnlein
http://www.youtube.com/watch?v=zU_hdMi1wgs&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=DPfCk_7CAuk

Gibt es überhaupt HIV oder AIDS ?

1/3 Dr. Claus Köhnlein spricht mit Jo Conrad von Bewusst TV

http://www.youtube.com/watch?v=278tTFygBPg&feature=related

Was ist, wenn es kein AIDS oder HIV gibt?

Was ist, wenn AIDS oder HIV nur ein Marketing Komplott ist um der Pharmaindustrie Geld in die Kassen zu spülen?

Es klingt unglaubwürdig, aber wenn Du auch wie ich auf der Wahrheitssuche bist, dann lese Dir meinen Artikel durch. Zum Schluss habe ich Videos angehängt, die meine gesagten Worte unterstreichen.


Die beiden Filme sind identisch.


Ursprünglich lautete der Filmtitel

Keine Angst vor HIV

Meine Kommentare beziehen sich auf den Film


Keine Angst vor HIV?


Im Film interviewt Jo Conrad Dr. Claus Köhnlein, Internist Sportmediziner und Aids-Kritiker

Der Film leidet stark unter den teilweise kaum zu verstehenden Fragen von Jo Conrad mit halben Sätzen, in die dann Dr. Köhnlein einfällt noch bevor die Frage zu Ende formuliert wurde.

Inhaltlich ist der Film ein einziger Affront
auf die etablierte HIV-Medizin
und ein unverantwortliches Schlechtreden
des HIV-Tests und der antiretroviralen Therapie.


Die Ursprünge von HIV nehmen einen breiten Raum ein, ebenso wiederholt das Thema AZT.

Dr. Köhnlein scheint nur schwule HIV- bzw. Aids-Patienten zu kennen, deren eigentliches Problem Drogenkonsum und vor allem Popperskonsum sein soll. Zu Recht weist Dr. Köhnlein auf die in den ersten Jahren hohen AZT-Dosierungen von 1500 mg hin, an denen die meisten Aids-Patienten dann verstorben sind.

Zu den heutigen antiretroviralen Therapien behauptet er, daß wir nicht wissen, ob diese Therapien schädlich sind oder nutzen. Meist handele es sich bei den Krankheitszuständen um invasive Mykosen mit Poppers-Anamnese, bei denen dann die Proteasehemmer eine antimykotische Wirkung hätten wie beispielsweise bei Cryptokokken-Meningitiden.

Der HIV-Test sei ein hochgefährlicher Test.
„Wenn er positiv ist werden sie ihres Lebens nicht mehr froh“.
Es käme vielfach zu Kreuzreaktionen.


Der Virus habe ursächlich nichts mit der Krankheit zu tun. HIV sei kein tödliches Virus, es sei eher ein Passagiervirus. Es gebe keinen Beleg dafür, daß HIV die Helferzellen dezimiere.

Durch die zytotoxische Therapie würden Helferzellen abgetötet und das Knochenmark schütte dann kompensatorisch verstärkt mehr Helferzellen aus.

Die Situation in Afrika wird erörtert.

Die Kosten für die antiretrovirale Therapie würden sich jährlich auf 30-40.000 Euro belaufen.

Wiederholte Gürtelrose würde zur Aids-Diagnose führen. Auch sei 1993 beschlossen worden, daß es bei Helferzellen unter 350 zur Aids-Diagnose komme.

Das Thema „Krankheitsgewinn“ wird kurz gestreift, in dem Sinn, daß viele Patienten diese Krankheit brauchten, um daraus einen Gewinn zu ziehen.

Das ganze sei ein wissenschaftlicher Irrtum und die Hypothese, daß HIV zu Aids führe gleich als Wahrheit in die Welt posaunt worden.

Jo Conrad legt Dr. Köhnlein in den Mund, daß man sich dann wegen HIV keine Sorgen machen müsse in dem Sinne, daß ich mir keine Angst mehr machen lasse vor HIV. Jedermann könne eigenverantwortlich mit seinem Liebesleben umgehen.

Dr. Köhnlein erklärt wie seit Urzeiten, daß man lieber die spezifische Krankheit behandeln sollte, die dahinter steckt. Man könne sich aber Gedanken über die Wirksamkeit der Proteasehemmer machen und bei einigen Fällen sei sicher auch eine Kombitherapie nützlich.

Zum Schluß wird noch kurz das Thema „Selbsterfüllende Prophezeiung“ angesprochen, ausgelöst durch den HIV-Test und die damit verbundene Angst. Auch die Psyche spiele eine große Rolle. Das Wort „Voodoo“ fällt kurz, ohne daß dies näher ausgeführt wurde.

Und abschließend hofft Jo Conrad, daß mit dem Film das Selbstbewußtsein zum Thema HIV gestärkt werden konnte.

Kommentar

Das ist aus meiner Sicht ein höchst ärgerlicher und unglaublich unverantwortlicher Film. Kaum zu glauben, daß ein Schulmediziner nach 30 Jahren HIV behaupten und verbreiten darf, daß der HIV-Test ein hochgefährlicher Test sei.

Schon bei der Überschrift "Keine Angst vor HIV" kann man als erfahrener Therapeut in der alternativen und komplementären Therapie mit HIV-Patienten nur den Kopf schütteln. Vermutlich haben all diejenigen, die zu spät einen HIV-Test gemacht haben und bei denen sich auch ohne Wissen ihres HIV-Status opportunistische Infektionen entwickelt haben, Halluzinationen. Das kann man ja nicht mehr als schlichte "Dummheit" des Aids-Kritik-Theoretikers Jo Conrad abtun, sondern ist eine ungeheuerliche Negierung der Realität vieler HIV-positiver und Aids-kranker Menschen.

Unglaublich auch, daß ein Schulmediziner nach 30 Jahren HIV/Aids immer noch endlos über AZT lamentiert, wohl wissend, daß dies heute nur noch selten in viel niedrigen Dosierungen eingesetzt wird. Genau genommen braucht aber kein HIV-Patient mehr AZT zu nehmen, wenn er dies nicht will, zumal es eine große Auswahl anderer nebenwirkungsärmerer Medikamente gibt.

Unglaublich, daß ein Schulmediziner derart gegen den HIV-Test polemisiert und Menschen dazu verführt, daß sie trotz Risikokontakten nichts tun und erst wenn Krankheiten entstehen sich behandeln lassen sollten.

Es ist medizinisch komplett falsch zu behaupten, daß wiederholte Gürtelrosen zu einer Aids-Diagnose führen würden. Herpes zoster gehört in die Kategorie B zu den ARC-Krankheiten und führt zu keiner Aids-Diagnose. Auch ist es Unsinn zu behaupten, daß Helferzellen unter 350 zu einer Aids-Diagnose führen würden. Lediglich in Amerika führen Helferzellen unter 200 zur Aids-Diagnose. Auch sind die Kosten für eine antiretrovirale Therapie deutlich geringer als von Dr. Köhnlein behauptet.

Nicht zur Sprache kommt, daß auch Patienten von Dr. Köhnlein Aids-definierende Krankheiten entwickelten und die Kombimedikamente nehmen mußten.

Dr. Köhnlein scheint bis heute nicht begriffen zu haben, daß gerade bei solchen Patienten die schwersten Abwärtsentwicklungen entstehen, die sich an Ansichten von Dr. Köhnlein und ähnlichen Aids-Kritikern orientieren und das erst das zu späte Feststellen der HIV-Infektion direkt in Aids-Krankheiten mündet, die dann oftmals sehr schwer von der etablierten HIV-Medizin zu behandeln sind und nicht selten tödlich enden.

Unglaublich, daß ein Schulmediziner nicht versteht, wie wichtig es ist, daß bei Risikoverhalten frühzeitig ein HIV-Test erfolgt, dann ggf. frühzeitig eine alternative Therapie und in jedem Fall rechtzeitig eine antiretrovirale Therapie. Die alleinige Behandlung schwerer Krankheiten ohne antiretrovirale Therapie mag zwar die augenblickliche akute Krankheit bessern, nicht aber den in aller Regel damit verbundenen schlechten Immunzustand.

So kommt in Kürze eine HIV/Aids-kritisch orientierte HIV-Patientin in meine komplementäre Therapie, die mit 80 Helferzellen eine PcP entwickelte und kurz darauf noch eine bakterielle Lungenentzündung. Ohne antiretrovirale Therapie kann sich ein solches Immunsystem nicht wieder erholen und die Helferzellen nicht ausreichend ansteigen.

Unglaublich auch, daß ein Schulmediziner immerzu nur die Gruppe der schwulen HIV-Patienten wahrnimmt und diesen per se unterstellt, daß sie alle Drogen und Poppers konsumieren. Abgesehen davon, daß Poppers niemals alleine einen Zustand von Aids auslösen kann, gibt es viele HIV-Patienten, Schwule wie Heteros, die nichts mit Drogen und Poppers zu tun haben, aber dennoch abfallende Helferzellen und eine ansteigende Viruslast.

Sowohl Dr. Köhnlein als auch Jo Conrad wäre zu empfehlen, sich doch bewußt mit HIV-infizieren zu lassen und dann im Laufe der Jahre filmisch zu belegen und zu dokumentieren, daß HIV keine Bedeutung hat bei Anwendung der grundlegenden Sichtweisen von Dr. Köhnlein.

Fazit

Das Niveau dieses Films ist
schlimmste Demagogik mit lebensgefährlichen Ansichten,
die einer verantwortlichen HIV-Prävention extrem zuwiderlaufen.


Bleibt zu hoffen,
daß zuständige Behörden sich dieses Films annehmen
und prüfen, ob er aus dem Verkehr gezogen werden kann und muß.



Weitere Filme von Dr. Köhnlein

Dr. Claus Köhnlein: Ist HIV die Ursache von Aids? – Wo sind die Fakten? Teil 1
http://www.youtube.com/watch?v=_YUxiC9ZWPs

Dr. Claus Köhnlein: HIV/Aids Wo sind die Fakten? Teil 2
http://www.youtube.com/watch?v=ZYl855pPzFM&feature=relatedKeine Angst vor HIV

Die Vorträge wurden gehalten anl. des "alternativen Aids-Kongreßes" im Juli 2010 in Wien


Siehe auch HIV/Aids-Kritik-Diskussion
Leserbrief von Dr. C. Köhnlein und meine Stellungnahme dazu

http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1675


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