HIV/Aids
Diskussionsforum
Infopool
Helferzelle Foren-Übersicht


Wo Gefahr ist,
wächst das Rettende auch.


Friedrich Hölderlin

Selbsthilfe & Prophylaxe
Alternative & Komplementäre Therapie
  ImpressumImpressum  
  Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen  
  FAQFAQ  
  SuchenSuchen  
  LoginLogin  
  RegistrierenRegistrieren  
  DiskussionsforumForum  
  KnowledgeInfopool  
  ServiceService  
  Link zur Seite Heilpraxis BalesNaturheilpraxis  
  ImmunpowerImmunpower  
  Links  
  Gästebuch  
Kalender 
Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen

Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen Vorheriges Thema anzeigenDieses Thema verschickenZeige Benutzer, die dieses Thema gesehen habenDieses Thema als Datei sichernPrintable versionEinloggen, um private Nachrichten zu lesenNächstes Thema anzeigen
Autor Nachricht
administrator
administrator


Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
Wohnort: Köln
blank.gif
BeitragVerfasst: Do 10 Jun, 2010 10:47 am  Titel:  Tod des HIV/Aids-Kritikers Ralf Eickemeyer alias Aton Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Tod des HIV/Aids-Kritikers Ralf Eickemeyer alias "Aton"

Wie der folgenden Nachricht zu entnehmen ist, ist einer der extremsten Aids-Kritiker, Ralf Eickemeyer, im Internet als "Aton " bekannt, im Mai 2010 verstorben.

http://agenda-leben.de/thread.php?threadid=823

Hier der Thread zu seinen Internetseiten und eines Teils der Diskussion mit Aton

http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1012

Zur weiteren Diskussion mit Aton gibt es für interessierte Leser auch im Thread „MMS-Selbsthilfeforum“ eine Menge zu lesen.

http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1229

Wie dort bereits ausgeführt, war mit dieser Entwicklung seit langem zu rechnen. Insbesondere verweise ich dort auf meinen Beitrag vom 13.6.2009

„Gedanken zu einem Aids-Kritik-Agitator“,


aus dem wichtige Informationen zur Lebens- und Krankheitsgeschichte von Aton zu entnehmen sind.

Im Mai 2008 schreibt Aton im MMS-Forum, dass seine Helferzellen von 4 auf 26 angestiegen sind und die Viruslast bei 29.000 /ml liegt. Die Leukozyten seien erschreckend niedrig. Er schreibt, dass sich sein Gewicht von 40 kg auf 50,5 kg erholte, was durch HIV-Therapie nicht möglich sei.

Daraus ist zu entnehmen, daß er eine starke CD4-Lymphopenie hatte, eine starke Leukopenie (weiße Blutkörperchen) sowie trotz Gewichtszunahme starkes Wasting (HIV-Kachexie). Erfahrungsgemäß liegen bei solchen Zuständen weitere vielfältige Stoffwechsel- und Immundysregulationen vor, die mit KEINER alternativen Therapie alleine mehr zu beheben sind. Selbst mit alleiniger allopathischer Therapie, d.h. einer neuen verträglichen antiretroviralen Therapie wäre es vermutlich schwierig gewesen diesen Zustand umfassend zu beheben. Daher hatte ich ihm empfohlen, eine neue verträgliche antiretrovirale Therapie zu starten und meine komplementäre Therapie zu nutzen, soweit dies finanziell möglich gewesen wäre.

Ich habe mir vor ca. 2 Jahren alle Mühe gegeben über mehrere Wochen einer persönlichen E-Mail-Diskussion. Leider vergeblich. Aton war leider derart festgefahren in seinen extremen aidskritischen Ansichten, daß er schlicht "unerreichbar" und „unbelehrbar“ war.

Somit ist ein weiterer aidskritischer HIV-Patient unnötigerweise
aufgrund seiner Ignoranz und Uneinsichtigkeit verstorben.


Ich hoffe, daß andere aidskritische HIV-Patienten dies zum Nachdenken bringt und sie darin eine Aufforderung sehen, nicht den gleichen Weg zu gehen, sondern sich frühzeitig um adäquate Hilfe zu bemühen, sei es hinsichtlich alternativer Therapie oder antiretoviraler Therapie möglichst mit komplementärer Therapie.


Viele sind hartnäckig in Bezug
auf den einmal eingeschlagenen Weg,
wenige in Bezug auf das Ziel.


Friedrich Nietzsche




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 23 Apr, 2013 12:58 am, insgesamt 12-mal bearbeitet
Zwillinge Geschlecht:Männlich Ratte OfflinePersönliche Galerie von administratorBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden
administrator
administrator


Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
Wohnort: Köln
blank.gif
BeitragVerfasst: Do 15 Jul, 2010 11:55 pm  Titel:  HIV-unabhängiger Tod? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-unabhängiger Tod?

Verena schreibt im profilblog folgendes:

Verena sagt:
15. Juli 2010 um 21:22

Der Heilpraktiker Wilfried Bales nimmt den im Mai 2010 verstorbenen Aids-Kritiker Ralf Eickemeyer (Aton) gerne als Beispiel dafür, das HIV/Aids-Kritik zwangsläufig zu einem frühzeitigen Tod führt.

Herr Bales vergisst zu erwähnen, dass Aton ca. 27 Jahre mit seiner „HIV-Infektion“ (im Sinne der HIV/Aids-These) lebte, bis er dieses Jahr im Alter von 58 Jahren verstarb.

Auch sei zu erwähnen, dass das Leben von Aton durch körperliche und seelische Gewalt in seiner Kindheit, Erziehungsheime, Kriminalität, langjährige Gefängnisaufenthalte (erstmals mit 13), Psychiatrie, Krankheit (u.a. Leukämie in der Kindheit, Herzinfarkt), Drogensucht (u.a. Angel Dust, Crack) Arbeitslosigkeit, gescheiterter Selbstständigkeit, Schulden, Sozialamt … gekennzeichnet war. Aton lebte ein typisch Milieu bedingtes Leben welches oft mit einer niedrigen Lebenserwartung endet.

„Ich musste nicht studiert haben, um zu wissen, dass AIDS keine einzelne Krankheit ist, sondern ein Leiden, das viele Infektionen, Lebenssituationen, sowie genetische Veranlagungen und ein zügelloses Leben umfasst.“

Ralf Eickemeyer (Aton) 1952 – 2010

Kommentar

Gut, daß Verena das in Erinnerung ruft, daß Aton erstaunlicherweise trotz allem 27 Jahre mit der HIV-Infektion leben konnte. Allerdings gibt es den HIV-Test erst seit 1985, so daß er allenfalls 25 Jahre einen HIV-positiven Test haben konnte.

Dennoch ist sein Beispiel sicher nicht empfehlenswert. Und dann wäre da noch die Frage, mit welcher Lebensqualität er angesichts der eklatanten Immunschwäche hat leben können. Ebenso wäre es interessant zu wissen, woran er letztendlich verstorben ist, damit HIV-Patienten, die ähnlich drauf sind sich darauf einstellen können, was auf sie zukommen könnte.

Es ist mir durchaus bekannt, daß die HIV-Infektion alleine bei Aton angesichts seiner mäßigen HI-Viruslast nicht das Hauptproblem war. Er nannte seinerzeit eine Viruslast von 29.000. Er hat ja auch über seine Leishaminose ausführlich geschrieben. Sein Hauptproblem war aus meiner Sicht das jahrelang daniederliegende Immunsystem an der untersten Grenze. Und dafür gibt es immer vielfältige Gründe.

Dennoch bleibt es ein Fakt, daß er mit einer antiretroviralen Therapie mit neueren HIV-Medikamenten und einer begleitenden kompetenten komplementären Therapie durchaus noch eine Chance gehabt hätte, daß sich das Immunsystem wieder hätte erholen können und er noch viele Jahre hätte leben können.

Ich weiß, eine komplementäre Therapie wäre wahrscheinlich an den mangelnden finanziellen Ressourcen gescheitert. Aber was noch entscheidender war, war die Weigerung noch einmal HIV-Medikamente zu nehmen. Dabei stand er sich angesichts seiner zweifelsohne heftigen früheren Erfahrungen mit alten Kombi-Medikamenten und seiner unglaublichen Agitation gegen die etablierte HIV-Medizin und deren Kombimedikamente selbst im Wege.

Daß bei einer Entwicklung von Aids immer viele Faktoren neben HIV eine Rolle spielen versteht sich von selbst. Das kann man in vielen meiner Texte lesen.

Es gibt im übrigen genügend andere Beispiele, auch von mir aufgezeigte, die die negative Wirkung von HIV und die zwangsläufige Entwicklung von Aids bei fehlender antiretroviraler Therapie vielleicht noch deutlicher aufzeigen.

Das schlimme aber war, daß er seine eigene - zweifelsohne besondere Geschichte - dazu nutzte einen unglaublichen Feldzug gegen HIV und HIV-Medikamente zu führen und damit viele andere HIV-Positive dazu verleitet hat, daß diese ebenfalls HIV-Medikamente verweigerten zu ihrem eigenen Schaden.

Dies ist der Hauptaspekt, gegen den ich anschreibe, wo immer sich die Gelegenheit dazu bieten wird. Denn viele durch die HIV/Aids-Kritik geschädigten HIV-Patienten landen früher oder später in meiner Praxis. Und ich bin es nach 11 Jahren Praxis leid immer wieder mit derart schwierigen Immunsituationen und verkorksten Vortherapien konfrontiert zu werden und dann notfalls zum Schutz der Patienten oftmals nur die Kombimedikamente empfehlen zu müssen.

Und dann mußte ich mir gerade von Aton vorwerfen lassen, daß ich "Pharmakartellgelenkt" sei und zum Kreis der "Völkermörder" gehöre.

Das ist bzw. das war einfach absurd. Insofern ist es gut, daß dieses Theater und die berufsschädigenden Verleumdungen ein natürliches Ende gefunden haben.


Zwillinge Geschlecht:Männlich Ratte OfflinePersönliche Galerie von administratorBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden
Aidskritiker




Anmeldungsdatum: 21.10.2010
Beiträge: 59

blank.gif
BeitragVerfasst: Mo 22 Nov, 2010 4:50 pm  Titel:  "Aton" verstorben Antworten mit ZitatNach untenNach oben

"Aton" hatte keine "aidstypische Erkrankung", daher ist sein Fall überhaupt nicht vergleichbar mit den "üblichen aidstypischen" Fällen.

Soweit ich seinen Schriftverkehr verfolgen konnte, behauptete er immer, er sei erst durch die Schulmedizin chronisch schwer erkrankt worden und durch die Verweigerung gewisser (nunmehr erforderlicher) schulmedizinischer Medikamente durch Ärzte würde ihn dies zu Tode bringen. In einem Forum hat er dann auch angekündigt, dass er die nächste Zeit wohl nicht mehr überleben würde.


   OfflinePersönliche Galerie von AidskritikerBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
administrator
administrator


Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
Wohnort: Köln
blank.gif
BeitragVerfasst: Mo 22 Nov, 2010 9:27 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Auszug aus meinem Text im Thread MMS-Forum:
Gedanken zu einem Aids-Kritik-Agitator vom 13.6.2009
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1229&start=0

Konglomerat an Krankheits-Stationen

Seine Krankheitsgeschichte zeigt ein Konglomerat an heftigen Stationen, beginnend mit dem Immunsystem-Zusammenbruch 1958, Leukämie, mehrmaliger langjähriger Haft, Hepatitis mit Leberzirrhose, Grippeimpfung mit nachfolgender 8-wöchiger schwerster Grippe, Schlaganfall wegen Kokainmißbrauch, dann 1990 ein positiver HIV-Test durch Rauschmittelmißbrauch, Leishaminose, CMV-Retinitis, Laser-OP mit nachfolgender Erblindung des linken Auges, 2000 dann Wasting, Star OP, Bandscheiben OP und Opiatabhängigkeit.

HIV-Medikation

Zur HIV-Medikation kann man lesen, dass er 1990 mit Retrovir (AZT) für 3 Jahre begann. Dann 1999 für 3 Monate Viramune, Epivir, Videx, Leishaminose, Nervenschäden, Anämie, Wasting, Gelenkschmerzen, Hüftgelenksversagen, Zahnausfall, Erblindung, Fuß- und Fingernagelverlust, Atemlosigkeit, Pflegebedürftigkeit. Es ist die Rede von 40 kg, was auf schwerstes Wasting hinweist. Dann 2000 für 2,5 Jahre Combivir plus Ziagen mit Wechsel auf Trizivir. Combivir und Trizivir enthalten AZT. 2004 letzter Versuch mit Combivir, Viread, Kaletra. Danach 16 Stunden Bewusstlosigkeit.

2006 Tagesklinik Vivantes, die Truvada, Reyataz und Norvir empfiehlt, was er aber offensichtlich abgelehnt hat. Hier kommt ein Hinweis auf den Heilpraktiker-Homöopathen Andreas Krüger. 2008 empfiehlt die Charite-Klinik Prezista, Norvir und Isentress, was er offensichtlich ebenfalls ablehnte.

Kommentar

Natürlich hatte Aton Aids-definierende Krankheiten: Hier sind zumindest genannt: CMV-Retinitis und Wasting.

Und über den Zustand seiner Helferzellen hat er selbst berichtet, die noch ganze 4-26 betrugen.

Aton hat es geschafft auch ohne eine erneute Kombi sein Immunsystem völlig in den Keller zu fahren. Mit einer neuen Kombi hätte er eine Überlebenschance gehabt und könnte heute noch leben.
Noch Fragen?




Zuletzt bearbeitet von administrator am Do 11 Jun, 2015 12:22 pm, insgesamt einmal bearbeitet
Zwillinge Geschlecht:Männlich Ratte OfflinePersönliche Galerie von administratorBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden
Aidskritiker




Anmeldungsdatum: 21.10.2010
Beiträge: 59

blank.gif
BeitragVerfasst: Di 23 Nov, 2010 5:14 am  Titel:  Aids-Kritiker "Aton" verstorben Antworten mit ZitatNach untenNach oben

administrator hat folgendes geschrieben:
Auszug aus meinem Text im Thread MMS-Forum:
Gedanken zu einem Aids-Kritik-Agitator vom 13.6.2009
http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1229&start=0

Konglomerat an Krankheits-Stationen

Seine Krankheitsgeschichte zeigt ein Konglomerat an heftigen Stationen, beginnend mit dem Immunsystem-Zusammenbruch 1958, Leukämie, mehrmaliger langjähriger Haft, Hepatitis mit Leberzirrhose, Grippeimpfung mit nachfolgender 8-wöchiger schwerster Grippe, Schlaganfall wegen Kokainmißbrauch, dann 1990 ein positiver HIV-Test durch Rauschmittelmißbrauch, Leishaminose, CMV-Retinitis, Laser-OP mit nachfolgender Erblindung des linken Auges, 2000 dann Wasting, Star OP, Bandscheiben OP und Opiatabhängigkeit.

HIV-Medikation


Zur HIV-Medikation kann man lesen, dass er 1990 mit Retrovir (AZT) für 3 Jahre begann. Dann 1999 für 3 Monate Viramune, Epivir, Videx, Leishaminose, Nervenschäden, Anämie, Wasting, Gelenkschmerzen, Hüftgelenksversagen, Zahnausfall, Erblindung, Fuß- und Fingernagelverlust, Atemlosigkeit, Pflegebedürftigkeit. Es ist die Rede von 40 kg, was auf schwerstes Wasting hinweist. Dann 2000 für 2,5 Jahre Combivir plus Ziagen mit Wechsel auf Trizivir. Combivir und Trizivir enthalten AZT. 2004 letzter Versuch mit Combivir, Viread, Kaletra. Danach 16 Stunden Bewusstlosigkeit.

2006 Tagesklinik Vivantes, die Truvada, Reyataz und Norvir empfiehlt, was er aber offensichtlich abgelehnt hat. Hier kommt ein Hinweis auf den Heilpraktiker-Homöopathen Andreas Krüger. 2008 empfiehlt die Charitee-Klinik Prezista, Norvir und Isentress, was er offensichtlich ebenfalls ablehnte.

Kommentar

Natürlich hatte Aton Aids-definierende Krankheiten: Hier sind zumindest genannt: CMV-Retinitis und Wasting.

Und über den Zustand seiner Helferzellen hat er selbst berichtet, die noch ganze 4-26 betrugen.

Aton hat es geschafft auch ohne eine erneute Kombi sein Immunsystem völlig in den Keller zu fahren. Mit einer neuen Kombi hätte er eine Überlebenschance gehabt und könnte heute noch leben.
Noch Fragen?


Dann war "Aton" aber kein richtiger Aidskritiker, wenn er noch 1990 AZT eingenommen hat (bzw. kam erst sehr spät mit aidskritschen Schriften in Kontakt). Die aidskritischen Schriften von Duesberg sind ja bereits Anfang der 80-er Jahre erschienen. Wasting etc. kann dann auch auf AZT zurückzuführen sein etc. Sämtliche erwähnten Medikamente, wie Viramune, Epivir, Videx werden von der Aidskritik vollständig abgelehnt wegen der gefährlichen Nebenwirkungen/Hauptwirkungen.


   OfflinePersönliche Galerie von AidskritikerBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
administrator
administrator


Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
Wohnort: Köln
blank.gif
BeitragVerfasst: Di 23 Nov, 2010 10:29 am  Titel:  Kein richtiger Aids-Kritiker? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Kein richtiger Aids-Kritiker?

Natürlich hat Aton zur damaligen Zeit Präparate nehmen müssen, die heute nicht mehr eingesetzt werden müssen bzw. ein Patient sich für bessere Präparate entscheiden kann. Er ist erst nach den schlechten Erfahrungen zum Aids-Kritiker geworden und war nach meiner Erfahrung einer der extremsten Aids-Kritiker, die ich je erlebt habe. Das ging so weit, daß er selbst mich mit den Vokabeln von Krafeld belegte als "Pharmakartellgelenkt" und "Völkermörder", nur, weil ich in bestimmten Situationen auch die Kombimedikamente empfehle.

Die heutigen HIV-Medikamente sind aber nicht mehr so schädlich wie die ersten Produkte. Tatsache ist ja, daß seit Einführung der Proteasehemmer ab 1996 viele HIV- bzw. Aids-Patienten überlebt haben und seither nur noch wenige Aids-Kranke sterben.

Und was Wasting angeht, so kann sich das selbstverständlich auch ohne jegliche HIV-Medikamente entwickeln. AZT ist lediglich dafür bekannt, daß es vor allem die roten und weißen Blutkörperchen schädigen kann. Dennoch leben auch heute noch HIV-Patienten, die seinerzeit die hohen AZT-Dosierungen erhalten haben. Bei Aton kommen sehr viele Dinge zusammen, was man unschwer an der von mir aufgezeigten Fakten erkennen kann.

Und was Duesberg angeht, so sind dessen Ansichten völlig unzureichend um die Entwicklung von Aids-definierenden Krankheiten bei allen HIV-Patienten zu erklären. Viele HIV-Patienten haben überhaupt nichts mit den Faktoren zu tun, die Duesberg als Ursache für Aids aufzählt.




Zuletzt bearbeitet von administrator am Do 11 Jun, 2015 12:19 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
Zwillinge Geschlecht:Männlich Ratte OfflinePersönliche Galerie von administratorBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden
Aidskritiker




Anmeldungsdatum: 21.10.2010
Beiträge: 59

blank.gif
BeitragVerfasst: Sa 27 Nov, 2010 8:58 pm  Titel:  Re: Kein richtiger Aids-Kritiker? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

administrator hat folgendes geschrieben:
Kein richtiger Aids-Kritiker?

Viele HIV-Patienten haben überhaupt nichts mit den Faktoren zu tun, die Duesberg als Ursache für Aids aufzählt.


Darüber hätte ich doch gerne mal eine Statistik und am besten dazu noch aus den 80-er Jahren. Darüber ist mir absolut nichts bekannt.


   OfflinePersönliche Galerie von AidskritikerBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
administrator
administrator


Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
Wohnort: Köln
blank.gif
BeitragVerfasst: Do 02 Dez, 2010 12:19 pm  Titel:  Verwundert Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Verwundert

Erst jetzt registriere ich Deine Bemerkung und bin darüber verwundert. Duesberg behauptet, daß Drogen, Mangelernährung und häufige Infektionen sowie die HIV-Medikamente die Ursache für Aids seien.

Ich kann vielfach aus meiner Praxis belegen, daß diese von ihm genannten Ursachen völlig unzureichend sind um eine Abwärtsentwicklung einer HIV-Infektion bzw. die Entwicklung von Aids-definierenden Krankheiten bei allen HIV-Patienten zu erklären.

Zumindest kann ich für die HIV-Patienten sprechen, die mir in den 11 Jahren meiner Praxis begegnet sind, daß davon nur ganz wenige überhaupt etwas mit den vorgenannten Faktoren zu tun hatten.

Diese Faktoren mögen zutreffen bei vielen HIV-Patienten, die Drogen nehmen, deren Ernährungszustand mangelhaft ist oder auch für einen Teil der schwulen und drogengebrauchenden HIV-Patienten, die sich zusätzlich mit Syphilis oder Hepatitis C anstecken. Aber auch dann sind diese Faktoren immer nur als zusätzliche Faktoren bei der primär durch HIV ausgelösten Immunschwäche zu sehen.

Ich empfehle noch mehr zu lesen auf der Helferzelle und vor allem die Patientenbeispiele, in denen ich erläutere um welche Faktoren es in aller Regel geht.

Die Gründe für den Abfall der Helferzellen sind vielfältig. Dazu empfehle ich meine Übersicht unter:
http://www.helferzelle.de/wil/kb.php?mode=article&k=60

Und was Aids durch HIV-Medikamente angeht, so dürfte dies nur für solche HIV- bzw. Aids-Patienten gelten, die zu lange die für heftige Nebenwirkungen bekannten HIV-Medikamente nehmen, für solche, bei denen die Medikamente keine hinreichende Wirkung haben, für solche, die keine komplementäre Therapie nutzen und für solche, die zusätzlich an Tuberkulose leiden oder Co-Infektionen wie Hepatitis C haben.

Auch dürfte bekannt sein, daß seit der Einführung der Proteasehemmer 1996 bedeutend weniger HIV- oder Aids-Patienten verstorben sind. Und auch in Deutschland ist die Zahl der an Aids Verstorbenen weiter rückläufig, wie man gerade in diesen Tagen lesen kann.

Eine Statistik hierzu dürftest Du vergeblich suchen. Lese lieber auf der Helferzelle.


Zwillinge Geschlecht:Männlich Ratte OfflinePersönliche Galerie von administratorBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden
Aidskritiker




Anmeldungsdatum: 21.10.2010
Beiträge: 59

blank.gif
BeitragVerfasst: Do 03 März, 2011 12:08 pm  Titel:  Re: Kein richtiger Aids-Kritiker? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

administrator hat folgendes geschrieben:
Kein richtiger Aids-Kritiker?


Und was Duesberg angeht, so sind dessen Ansichten völlig unzureichend um die Entwicklung von Aids-definierenden Krankheiten bei allen HIV-Patienten zu erklären. Viele HIV-Patienten haben überhaupt nichts mit den Faktoren zu tun, die Duesberg als Ursache für Aids aufzählt.

Die Immunsuppression soll ausschließlich durch Drogen oder Antibiotika oder sonstige schwere Immunsuppression festgestellt worden sein und dies hat mit HIV nichts zu tun.


   OfflinePersönliche Galerie von AidskritikerBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
administrator
administrator


Alter: 69
Anmeldungsdatum: 27.02.2005
Beiträge: 7599
Wohnort: Köln
blank.gif
BeitragVerfasst: Do 03 März, 2011 3:30 pm  Titel:  Was willst Du damit sagen? Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Was willst du damit sagen?

Ich verstehe nicht, was Du mir damit sagen willst. Ich habe jedenfalls noch keinen einzigen HIV-Patienten gesehen, bei dem eine Immunsuppression alleine durch Drogen oder Antibiotika erkennbar war.

Natürlich mag es diese HIV-Patienten geben, bei denen das Immunsystem bereits durch Drogen und Antibiotika im Keller war, bevor sie überhaupt HIV-positiv wurden.

Die Gründe für eine Immunsuppression sind aber in der Regel vielfältig. Ohne HIV sind aber die Abwärtsentwicklungen bei vielen HIV-Patienten nicht möglich. Das ist Fakt und kann von mir anhand vieler Patienten-Daten belegt werden.

Wenn Du Dich ernsthaft mit mir auseinandersetzen willst, müßtest Du schon mit anderen Argumenten oder Fragen auftreten und nicht immer wieder die altbekannten Argumente der Aids-Kritik auführen.

Ich kann nur erneut wiederholen: Lese auf der Helferzelle. Das dürfte Dich eher weiterbringen als an irgendwelchen alten Argumenten von Aids-Kritikern festzuhalten.


Zwillinge Geschlecht:Männlich Ratte OfflinePersönliche Galerie von administratorBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenE-Mail senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:      
Neues Thema eröffnenNeue Antwort erstellen Vorheriges Thema anzeigenDieses Thema verschickenZeige Benutzer, die dieses Thema gesehen habenDieses Thema als Datei sichernPrintable versionEinloggen, um private Nachrichten zu lesenNächstes Thema anzeigen

Nächstes Thema anzeigen
Vorheriges Thema anzeigen
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen


Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde

Forensicherheit

64997 Angriffe abgewehrt
Powered by phpBB2 Plus, Artikelverzeichnis and Monrose based on phpBB © 2001/6 phpBB Group :: FI Theme :: Mods und Credits

[ Zeit: 0.0832s ][ Queries: 20 (0.0068s) ][ Debug Ein ]