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Anmeldungsdatum: 27.02.2005
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BeitragVerfasst: Mo 26 Jul, 2010 12:43 pm  Titel:  HIV-Impfstoffe/falsch positive HIV-Tests Antworten mit ZitatNach untenNach oben

HIV-Impfstoffe rufen 50 Prozent falsche positive Resultate bei HIV-Tests hervor

Mike Adams

Für die meisten Menschen ist das vielleicht eine Überraschung, aber die heute eingesetzten HIV-Tests weisen gar nicht das Vorhandensein des HI-Virus (Humane Immundefizienz-Virus), sondern die Existenz von HIV-Antikörpern nach, die das Immunsystem produziert, um sich selbst gegen HIV zu verteidigen. Aber allein das Vorhandensein von HIV-Antikörpern bedeutet nicht, dass man tatsächlich das HIV in sich trägt. Unter bestimmten Bedingungen können die Hälfte der HIV-Nachweise falsch sein, was für das Leben der betroffenen Patienten, die fälschlicherweise als »HIV-positiv« eingestuft wurden, verheerende Konsequenzen haben kann

Diese alarmierende Tatsache trat im Rahmen einer Studie zutage, die erst kürzlich in der Ausgabe des Journal of the American Medical Association vom 21. Juli veröffentlicht wurde. Dabei zeigte sich, dass Patienten, die sich als Testpersonen für Versuche mit HIV-Impfstoffen zur Verfügung gestellt hatten, schließlich oft als »HIV-positiv« getestet wurden, obwohl sie nur dem Impfstoff, aber nicht dem Virus ausgesetzt gewesen waren. »Praktisch die Hälfte der HIV-negativen Personen, die an klinischen Versuchen mit HIV-Impfstoffen teilnahmen, wurden schließlich bei Routine-HIV-Tests als HIV-positiv eingestuft, obwohl sie tatsächlich nicht infiziert waren«, berichtet US News & World Report. Einige Impfstoffe führen sogar bei 86 Prozent der Tests zu einem falschen positiven Ergebnis.

HIV-Test verliert an Glaubwürdigkeit

Diese neue Untersuchung belegt deutlich, dass den herkömmlichen HIV-Tests jegliche wissenschaftliche Glaubwürdigkeit fehlt. Zugleich verweist sie auf die Gefahren bei Impfungen gegen den HI-Virus, weil allein schon die Impfung gegen das HIV dazu führen kann, als HIV-positiv getestet zu werden. Dies könnte wiederum schwerwiegende Folgen für das Leben der Betroffenen nach sich ziehen:

• Möglicherweise verliert man seinen Arbeitsplatz oder bekommt erst keinen, wenn man HIV-positiv getestet wurde.

• Man verliert seinen Krankenversicherungsschutz oder muss deutlich höhere Beiträge oder Zusatzbeiträge bezahlen.

• Man darf sich nicht in bestimmten anderen Ländern ansiedeln, denn viele Länder fordern von ihren Neubürgern HIV-Tests.

• Gesundheitsbehörden, die Gesundheitsunterlagen archivieren und diese gegen die Betroffenen verwenden, könnten die unzutreffende Behauptung verbreiten, man sei an AIDS erkrankt.

• Es droht eine Verhaftung und sogar eine Verurteilung wegen versuchten Mordes, wenn man Sex mit jemandem hat, ohne diese Person darüber zu informieren, dass man HIV-positiv ist (auch wenn man gar nicht an AIDS erkrankt ist).

• Man ist von bestimmten Berufen oder Freizeitaktivitäten (wie etwa Sport) ausgeschlossen.

• Man wird als »AIDS-Träger« betrachtet und stigmatisiert.

• Man wird von seinem Sexpartner oder seiner Sexpartnerin oder Lebensgefährten/tin gemieden.

Alles dies kann einem passieren, wenn man sich gegen HIV impfen lässt –selbst wenn man den HI-Virus überhaupt nicht in sich trägt!

Impfungen gegen HIV und AIDS sind medizinisch nicht notwendig

Ich habe bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Impfungen gegen HIV und AIDS aus medizinischer Sicht nicht notwendig sind. Das Immunsystem unseres Körpers kann HIV genau so bekämpfen, wie es das mit einem Erkältungsvirus tut. Aber Sie müssen mir nicht glauben; lesen Sie, was der Nobelpreisträger und Virologe Dr. Luc Montagnier, der den HI-Virus mit entdeckt hat, dazu zu sagen hat: »Man kann dem HIV vielfach ausgesetzt sein, ohne … sich anzustecken. Unser Immunsystem produziert innerhalb weniger Wochen Antikörper, wenn man über ein gutes Immunsystem verfügt.«

Mit anderen Worten, Ihr eigener Körper kann Sie mit den gleichen Abwehrmechanismen vor HI-Viren schützen, mit denen er Sie auch vor der jährlichen Grippe bewahrt: Ihrem Immunsystem.

So gesehen sind Impfungen gegen HIV völlig unnötig. Impfungen gehören zu den beliebten Mitteln der großen Pharmakonzerne, jemandem etwas zu verkaufen, was man eigentlich nicht benötigt, indem man allen weismacht, ohne das werde man sterben. Und wenn man dann wirklich einmal an AIDS erkrankt, haben die Pharmakonzerne schon so viel Angst geschürt und damit erreicht, dass man sich allen möglichen unnötigen Behandlungen unterzieht, die auf lange Sicht der Gesundheit schaden.

In dieser Hinsicht kann man die AIDS-Industrie durchaus mit der Brustkrebs- oder der Prostatakrebs-Industrie vergleichen: Das meiste von dem, was den Betroffenen dann aufgezwungen wird, ist medizinisch nicht gerechtfertigt, wissenschaftlich nicht erwiesen und schadet den Menschen tatsächlich mehr, als dass es ihnen hilft. Aber es verschafft den großen Pharmakonzernen höhere Gewinne.

Und das ist des Pudels Kern. AIDS ist nur eine weitere Gewinnquelle der Pharmaindustrie, und wenn deren Impfungen tatsächlich dazu führen, dass mehr Menschen HIV-positiv getestet werden, erhöht das sogar ihre Gewinne noch weiter, denn ein bestimmter Prozentsatz der positiv Getesteten wird zur HIV-Behandlung anti-retrovirale Medikamente verschrieben bekommen. Und diese Medikamente bringen den Pharmakonzernen weitere sprudelnde Gewinne.

Westliche Medizin ruft Krankheiten hervor, anstatt sie zu behandeln

Es ist schon faszinierend, dass man am Beispiel der AIDS-Industrie sehen kann, wie die Medizin-Industrie genau die Krankheiten hervorbringt, die sie zu bekämpfen vorgibt. Mammografien, die angeblich Brustkrebs »entdecken« sollen, erzeugen tatsächlich erst Brustkrebs. Wenn man sich oft genug einer Mammografie unterzieht, wird man schließlich auch Brustkrebs bekommen und muss sich dann einer kostspieligen Krebsbehandlung unterwerfen.

Die AIDS-Industrie geht ähnlich vor: Wenn man sich gegen HIV impfen lässt, wird man möglicherweise positiv auf HIV getestet und wird dann zu einem »AIDS«-Patienten, der lebenslang seine Ersparnisse für sinnlose Medikamente und andere teure Behandlungen einer Krankheit ausgeben muss, die er nicht einmal hat.

In der Psychiatrie-Industrie ist es auch nicht anders: Hier werden fiktive Erkrankungen wie etwa eine »Aufsässigkeitsstörung“ (»oppositional defiance disorder«) erfunden, und dann versucht man, Kinder und Heranwachsende unter bewusstseinsverändernde Medikamente zu setzen, um diese Erkrankung zu »behandeln«.

Je intensiver man sich mit der pharmazeutischen Industrie und dem Thema Impfungen befasst, umso deutlicher erkennt man, das ganze Geschäft ist völliger Blödsinn. Die Impfungen greifen nicht, die Tests produzieren falsche Ergebnisse und die Medikamente können sogar zum Tode führen.

Aus diesem Grunde ist es einfacher, seine Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen, ein funktionierendes Immunsystem aufzubauen und sich keinen giftigen Chemikalien auszusetzen – dann wird das wunderbare körpereigene Immunsystem seine Arbeit tun.

23.07.2010
__________
Quelle:
http://health.usnews.com/health-news/managing-your-healthcare/research/articles/2010/07/18/many-false-positive-hiv-test-results-for-those-in-aids-vaccine-trials.html


Kommentar

1. Wenn das so ist, daß HIV-Impfungen HIV-positive Tests verursachen, dann muß das Thema selbstverständlich geklärt werden und dafür gesorgt werden, daß HIV-Tests nur tatsächliche HIV-Infektionen nachweisen und die HIV-Tests ihre Glaubwürdigkeit behalten.

2. Daß es für die meisten Menschen eine Überraschung sein soll, daß HIV-Tests nicht das Vorhandensein eines HI-Virus nachweisen, sondern lediglich Antikörper, halte ich für ziemlich abwegig, da überall zu lesen ist, daß mit dem HIV-Test lediglich Antikörper gegen HIV nachgewiesen werden.

3. Was eher vielen Menschen nicht bekannt sein dürfte ist, daß ein positiver HIV-Test selbst aus kritischer Sicht auf eine zelluläre Immunschwäche hinweist, die in weiteren regulären immunologischen Untersuchungen abgeklärt werden sollte.

4. Was ebenfalls vielen Menschen nicht bekannt sein dürfte ist, daß einem HIV-Test in aller Regel die Untersuchung der HI-Viruslast mittels PCR folgt sowie ein Immunstatus, der den Zustand des Immunsystems insbesondere bezüglich der Helferzellen anzeigt.

5. Im übrigen gibt es bislang überhaupt keine HIV-Impfung zur allgemeinen Anwendung. Bislang gibt es nur HIV-Impfstoff-Studien.

6. Die „schwerwiegenden Folgen“ werden hier von dem Journalisten in unglaublicher Weise übertrieben dargestellt. Niemand muß wegen einem positiven HIV-Test seinen Arbeitsplatz verlieren, weil niemand seinem Arbeitgeber sagen muß, daß er einen positiven HIV-Test hat. Niemand verliert durch einen positiven HIV-Test seinen Krankenversicherungsschutz oder muß höhere Beiträge zahlen. Niemand wird wegen einem positiven HIV-Test von bestimmten Berufen oder Freizeitaktivitäten wie etwa Sport ausgeschlossen.

7. Höchst ärgerlich finde ich, daß hier erneut in typischer Manier der Aids-Kritiker die Äußerungen von Luc Montagnier in dem Film „House of Numbers“ bemüht werden, der diese längst kurz vor dem Wiener Welt-Aids-Kongreß in einem Interview mit der Zeitschrift „Profil“ richtig gestellt hat.

Er hat in diesem Interview deutlich gesagt: Diese Stelle ist total mißverstanden worden. Ich gehöre bestimmt nicht zu den Aids-Leugnern“ und „Ich meine nur, dass ein Mensch, der ein gesundes Immunsystem hat und sich mit ein paar Viren infiziert, tatsächlich binnen drei Wochen das HI-Virus gänzlich aus dem Körper ausscheiden kann, damit also fertig wird. Wir kennen solche Fälle, aber wir können sie nicht breit erforschen, da die Menschen keine Symptome haben und dann eben gar nicht merken, dass sie infiziert waren. Das heißt, wenn das Immunsystem bereits geschwächt ist, hat das Virus bessere Chancen.

Und auf die Frage von 'profil' ob jemand, der bereits lange infiziert ist und zum Beispiel seinen Lebensstil ändert und sich gesund ernährt, also sein Immunsystem aktiv stärkt, auch mit dem Virus fertig werden könne, antwortete er „Das wäre sehr unwahrscheinlich“.

8. Ich finde es ungeheuerlich, was der Journalist Mike Adams daraus macht, indem er schreibt, „Ihr eigener Körper kann Sie mit den gleichen Abwehrmechanismen vor HI-Viren schützen, mit denen er Sie auch vor der jährlichen Grippe bewahrt: Ihrem Immunsystem." Wenn dem so wäre, hätten nicht so viele HIV-Patienten inclusive HIV-Aids-kritisch orientierter HIV-Patienten schwer erkranken und sterben müssen, die NIE HIV-Medikamente genommen haben.

9. Eine solche Sichtweise ist identisch mit den allseits bekannten Theorien der Aids-Kritker, denen bereits viele Menschen auf den Leim gegangen sind, die wegen ihrer zu langen Orientierung an der Aids-Kritik schließlich schwere opportunistische Infektionen, Wasting und Kaposi entwickelten.

10. Es heißt „Das meiste von dem, was den Betroffenen dann aufgezwungen wird, ist medizinisch nicht gerechtfertigt, wissenschaftlich nicht erwiesen und schaden den Menschen tatsächlich mehr, als daß es ihnen hilft.“

Zweifelsohne könnten viele HIV-positive Menschen länger ohne chemische Medikamente leben, wenn sie frühzeitig eine fundierte alternative Therapie nutzen würden. Dazu fehlt es aber an kompetenten Therapeuten und vielen Patienten auch an dem dafür notwendigen Geld. Im übrigen trifft jeder HIV-Patient selbst die Entscheidung ob er HIV-Medikamente einnehmen will oder nicht.

Ob ein Journalist beurteilen kann, was gerechtfertigt ist, wage ich zu bezweifeln. Mir scheint, daß Mike Adams jedenfalls nicht die geringste Ahnung hat von den tatsächlichen Gegebenheiten von Immunsystem und Stoffwechsel bei HIV-Patienten und der zwangsläufigen Abwärtsentwicklung, wenn nicht frühzeitig eine alternative Therapie genutzt wird bzw. nicht rechtzeitig die Kombimedikamente verabreicht werden.

10. Es wird behauptet, daß man möglicherweise mit einem positiven HIV-Test zu einem „Aids-Patienten“ würde, „der lebenslang seine Ersparnisse für sinnlose Medikamente und andere teure Behandlungen einer Krankheit ausgeben muß, die er nicht einmal hat.

Das ist eine ungeheuerliche Unterstellung. Niemand wird aufgrund eines HIV-positiven Testes zu einem „Aids-Patienten, es sei denn, er hat gleichzeitig bereits eine opportunistische Infektion, die als Aids-definierende Erkrankung gilt oder er lebt in Amerika und hat unter 200 Helferzellen. Ein HIV-positiver Patient wird hierzulande nur dann zu einem Aids-Patienten, wenn er sich zu lange an derartigen Aids-kritischen Sichtweisen orientiert bzw. bei Abfall der Helferzellen unter die Grenze von 200 opportunistische Infektionen und damit Aids-definierende Krankheiten riskiert. Und zumindest hierzulande werden HIV-Medikamente von den Krankenkassen bezahlt, wenn sie denn notwendig sind.

11. Wie üblich seitens der Aids-Kritiker wird hier einseitig behauptet „…die Medikamente können sogar zum Tode führen“. Nicht erwähnt wird, daß dank der seit 1996 möglichen Kombinationstherapien die Aids-Todesfälle erheblich zurück gegangen sind und viele HIV- und Aids-Patienten diesen Medikamenten ihr Leben verdanken.

12. Zweifelsohne ist es sinnvoll, „seine eigene Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen, ein funktionierendes Immunsystem aufzubauen und sich keinen giftigen Chemikalien auszusetzen“ solange dies möglich und vertretbar ist. Meine langjährige Erfahrung und die vieler HIV-Ärzte mit HIV-positiven Patienten zeigen aber, daß Selbsthilfe und alternative Therapien ihre Grenzen haben und es dann oftmals ohne chemische Medikamente nicht mehr geht.

13. Die immunologischen Zusammenhänge müssen Journalisten nicht zwingend verstehen, aber sie sollten doch einfach mal mit HIV-erfahrenen Ärzten und Therapeuten und vor allem auch mit erfahrenen HIV-Patienten sprechen, die die Grenzen von Selbsthilfe und alternativer Therapie kennengelernt haben, bevor sie in HIV/Aids-kritisch typischer Weise einseitige und falsche Behauptungen in die Welt setzen.

Zur weiteren Information und Aufklärung empfehle ich die aktuelle Diskussion unter „Aids-Mythos“ anläßlich des offiziellen 18. Welt-Aids-Kongreßes“ und des Kongreßes der Aids-Kritiker unter:

http://www.helferzelle.de/wil/viewtopic.php?t=1368&start=0

Dort ist auch unter Datum vom 12.7. das aktuelle Interview mit Luc Montagnier zu lesen „Ein gesundes Immunsystem wird mit dem Virus fertig“.

Zur Aufklärung
der fragwürdigen Behauptungen
des Aids-Kritikers Mike Adams
zu falsch-positiven HIV-Tests
siehe den nachstehenden Beitrag




Zuletzt bearbeitet von administrator am Di 08 Feb, 2011 9:24 pm, insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst: Mi 04 Aug, 2010 5:30 pm  Titel:  Desinformation zum HIV und HIV-Nachweisverfahren Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Desinformation zum HIV und HIV-Nachweisverfahren

Mike Adams

Der Kopp-Verlag übernahm am 23.7.2010 in seinem Online-Angebot unkommentiert ein desinformierendes Traktat des Medizinlaien und Softwareentwicklers Mike Adams, sinnigerweise völlig richtig eingeordnet in die Kopp-Rubrik "was Ärzte Ihnen nicht erzählen".

Adams behauptet fälschlich: HIV-Impfstoffe rufen 50 Prozent falsche positive Resultate bei HIV-Tests hervor, außerdem würden heutige HIV-Tests nur Antikörper gegen das HI-Virus nachweisen. Dies ist falsch: PCR-Tests erkennen Bestandteile des HI-Virus und ELISA-Suchtests der 4. Generation (eingeführt ab 1999) erkennen direkt das p24-Antigen des HIV1. Adams Aussage trifft nur auf die ELISA-Suchtests bis zur 3. Generation zu sowie auf die Western-Blot-Bestätigungstests.

Weiterhin behauptet Adams, dass unter bestimmten Bedingungen die Hälfte der HIV-Nachweise falsch sein könne. Adams bezieht sich dabei aber alleine auf Gruppen von Versuchspersonen, die zu Forschungszwecken eine Impfung gegen HIV erhielten und danach Antikörper bildeten. Adams leitete daraus völlig unzulässigerweise ab: HIV-Test verliert an Glaubwürdigkeit. Was Adams verschweigt, ist die Tatsache, dass es bislang überhaupt keinen zugelassenen HIV-Impfstoff gibt und erst recht keine verbreiteten Impfkampagnen. Die Aussagen von Abrams haben daher für die allgemeine Bevökerung keinerlei Relevanz.

Eine HIV-Infektion kann nicht mit einem ELISA-Suchtest alleine nachgewiesen werden, obwohl die Testaussage recht hoch ist. Die Sensitivität des ELISA-Test wird mit 99,9 % angegeben. Dies bedeutet, dass von 1000 HIV-positiven Patienten 999 als solche erkannt werden und einer ein falsch-negatives Ergebnis erhält. Die Spezifität beträgt 99,8 %. Dies bedeutet, dass von 1000 nicht HIV-Positiven 998 ein korrektes, negatives Ergebnis erhielten und nur 2 ein falsch-positives Ergebnis.

Ein positives Testergebnis wird dem Getesteten aber erst dann mitgeteilt, wenn bei positivem ELISA-Test auch zusätzlich der teurere und aufwendigere Western-Blot Bestätigungstest positiv war. Für diesen Bestätigungstest beträgt die Spezifität etwa 99,9996 %.[11]

Im April 2009 hatte Kopp-Autor Michael Grandt bereits die gut dokumentierte KGB/MfS Desinformationskampagne mit dem Decknamen Operation INFEKTION wieder aufgewärmt, nach der das HI-Virus in einem Labor des US-Militärs künstlich geschaffen worden sei und "außer Kontrolle" geraten sei. Nur mit wenigen Worten geht Michael Grandt auf dazu im Widerspruch stehende Forschungsergebnisse und die Beteiligung des KGB ein.[12]

http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Kopp_Verlag

Mike Adams
http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Mike_Adams


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